Vor 11 Monaten fragte ich:
Geschickt wäre es, wenn iTunes meinen “to watch”-Feed einfach einlesen könnte, sich die YouTube (und Co)-Videos raussucht (das könnte ja auch wer anders, z.B. Yahoo Pipes übernehmen) und ich mir die dann auf dem Arbeitsweg auf dem iPod anschauen kann.
Leider konnte ich noch keine vollautomatische Lösung finden. Höchstens sowas wie Ares Tube, aber das ist dann doch auch noch zu viel händischer Aufwand, wenn ich das richtig sehe. Gibts was Besseres?
Und seit kurzem habe ich dafür auch eine selbstgebastelte Lösung, die vielleicht auch irgendwen von euch interessieren könnte:
Geht jetzt so:
Ich lese all meine Feeds wie gehabt auf Newsgator Online, dem Feedreader meiner Wahl. Beiträge mit YouTube-Videos, die ich gerne auf meinem iPod hätte (um Zeit zu sparen und diese dann auf dem Weg von und zur Arbeit zu gucken), lege ich in einem dafür angelegten Ordner ab (nennt sich bei Newsgator dann “Clipping”). Das praktische ist nun, dass man diesen Ordner wieder als RSS-Feed freigeben kann.
So habe ich also schonmal einen Feed, der alle Beiträge enthält, deren Videos ich brauche.
Der nächste Schritt ist dann ein kleines PHP-Skript. Dieses liest den Feed ein (mit MagpieRSS) und durchsucht jeden Beitrag nach eingebetten YouTube-Videos oder Links zu YouTube. Dadurch komme ich dann an die Video-ID (ich teste über die YouTube-API (mit Zend-Framework) noch, ob es das Video (noch) gibt), mit der ich dank youtubemp4.com direkt einen Link zu einer mp4-Version generieren kann. Der lautet dann nämlich ganz einfach http://youtubemp4.com/video/VIDEO_ID.mp4.
Jetzt bastelt man daraus einfach einen vernünftigen Podcast-Feed (der eben genannte Link zur mp4-Datei kommt dabei in das enclosure-Tag) und kann dann das PHP-Skript einfach in iTunes als Podcast abonnieren. Fertig.
Ich bin echt begeistert…
Ach ja, einen kleinen Schritt habe ich noch ausgelassen: Newsgator liefert irgendwie kein gescheites Dokument als Feed, damit kann MagpieRSS nichts anfangen. Darum schleuse ich das erstmal noch durch Yahoo Pipes (Newsgator-Feed als Quelle und dann einfach wieder ausgeben. Da kommt dann was wohlgeformtes bei raus).
Insgesamt ist es eine sehr dreckige Lösung (so sieht auch der Code aus), weswegen ich das Teil ungern in die Öffentlichkeit gebe. Aber vielleicht hat ja wer Interesse, das ganze mal gescheit zu implementieren, ich geb dann gern meinen Code als Ausgangsbasis raus. Für mehr ist der aber besser nicht zu gebrauchen…

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