Ich hatte euch ja von dem super Sushi-Essen erzählt, zu dem Frau Bü und ich eingeladen wurden. Und am Mittwoch kamen wir dann endlich dazu, uns gebührend zu revanchieren und haben unsere beiden Fast-Nachbarn zum Pizza-essen eingeladen.
Und nun ist das ja so: Tiefkühlpizza schmeckt ziemlich kacke (kam bei mir fast nie auf den Tisch), selbstgemachte Pizza im Ofen ist auch nicht unbedingt das wahre und ne bestellte Pizza ist meistens super. Aber warum? Ganz einfach: Weil die selbstgemachte Pizza im Backofen nicht so schön knusprig wird.
Aber da gibt es eine Abhilfe, von der ich euch schonmal kurz in nem Stöckchen berichtet hatte: Der Pizzaofen Alfredo. Das ist ein kleiner handlicher Steinofen, der exakt eine Pizza aufnehmen kann und diese in 4 Minuten in einen unbeschreiblichen Gaumengenuss verwandelt. Das Ergebnis ist besser als vom Lieferservice (und immer so belegt, wie man das auch will) und kommt verdächtig Nahe an die “echte” Pizza aus dem Restaurant.
Und das unglaubliche (ich konnte es anfangs wirklich nicht glauben: Das Teil gibt es bei Amazon für unter 70 Euro. Und davon ist das Teil wirklich jeden Cent wert. Wer gerne Pizza isst, der sollte das Teil wirklich wirklich kaufen, ihr werdet es nicht bereuen.
Im Neuzustand ist die Steinplatte übrigens schön weiß, wie ihr auf dem Foto seht, wird die (schon nach der ersten Benutzung) ziemlich schwarz und bleibt dann auch so, da man die Platte nur sauberkratzen darf. Wasser ist verboten. Warum? Jetzt kommt der Brüller: Weil es dann zu Verfärbungen kommen könnte. Sehr witzig…
Für alle, die vom Kauf immer noch nicht überzeugt sind (ich sollte Homeshopping betreiben): Neben Pizza kann man darin auch noch andere Sachen machen, die Steinplatte lässt sich durch eine Bratpfanne ersetzen, in der man dann z.B. Gemüse oder Fleisch grillen kann.
Aber genug von der Werbung, nochmal zurück zu dem Revanche-Essen. Neben der lecker Pizza (ach, wie sehr doch Eigenlob stinkt) gab es auch noch diese Tischdeko (Gemeinschaftsarbeit Bü/Don):

An dieser Stelle an Dankeschön an meine Mutter, die mir die Idee mit der Nudeldeko gegeben hat. Das in der Vase in der Tischmitte sind z.B. angekochte Spaghetti, deren oberes Ende dann um einen Kochlöffel gewickelt wurde und so im Backofen (die Zeit war knapp) wieder getrocknet wurden. Auch die Namen auf den Tellern sind so entstanden (allerdings mit dem Fön getrocknet, da direkt auf dem Teller “geschrieben”). Mehr (Detail-)Fotos von der Deko gibts auf Flickr.

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