So langsam kommt die Weihnachtsstimmung auch bei mir an. Der Wunschzettel ist geschrieben, die ersten Geschenke gekauft, Feuerzangenbowle getrunken und in der Wohnung macht sich Plätzchenduft breit.
Heute war das Plätzchenbacken allerdings nicht so erfolgreich, wie wir uns das gehofft hatten, nicht jeder Teig hat wirklich so mitgespielt, wir wir uns das vorgestellt hatten. So kam es dann, dass wir improvisieren mussten und die Zimtsterne zu Zimtkugeln mutierten. Bzw. zu einer großen Zimtplatte:

Sieht zwar suboptimal aus, schmeckt aber trotzdem. Das positive daran: Die werden jetzt nicht verschenkt und so haben wir viel mehr davon ;-)
Alles in allem können sich die Resultate aber sehen lassen, mal sehen, wie viele noch dazu kommen:

Wer gerne mal probieren würde, hat heute ja noch die Chance, bei Frau Büs Malwettbewerb teilzunehmen. Morgen wird sie sich dann in sich zurückziehen und den Gewinner küren. Also schnell noch ran an die Stifte!
Ist euch eigentlich aufgefallen, dass da relativ wenig “Ausstech-Plätzchen” dabei sind? Das liegt daran, dass wir beide nicht sonderlich viel Spaß an dem “Ausrollen - Ausstechen - Reste zusammensammeln - Ausrollen - Ausstechen - Reste zusammensammeln - Ausrollen - …”-Prozedere haben. Da könnt ihr euch vorstellen, wie wir uns gefreut haben, als wir zur Hochzeit diese “restelose” Ausstechform* geschenkt bekommen haben:

Nach dem Plätzchenbacken waren wir dann auch noch auf dem Weihnachtsmarkt. Aber nicht wie in jedem Jahr auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt, wo es irgendwie jedes Jahr das gleiche gibt und den man dann eh nur wegen Glühwein und Feuerwurst besucht, sondern auf der mittelalterlichen Weihnachtsmesse, die es in diesem Jahr zum ersten Mal in Neu-Ulm gibt.
War mal was ganz anderes und sehr viel besser als der langweilige Ulmer Weihnachtsmarkt. Live-Musik, Kerzenbeleuchtung, Jonglage (naja…), lauter mittelalterliche Stände (inkl. eines riesigen Badebottichs mit heißem Wasser) und lecker lecker Essen (z.B. Spanferkel) haben ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Nur der total durchnässte Rindenmulchboden, der für kalte Füße sorgte, störte etwas.

Und nach dem Weihnachtsmarkt haben wir dann genauso gerochen, wie Conny und Manu, als sie uns letztens nach eben diesem Event auch besucht hatten: Nach Lagerfeuer. Denn von denen gab es da etliche, was die kalten Temperaturen etwas ausgleichen konnte. Aber nur etwas…
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Thomas:


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