Was macht eine gute Serie aus?

05. Januar 2007 um 12:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Inzwischen bin ich aus dem “früh ins Bett geh”-Krankheitsstdium raus und habe das “ständig ins Bett geh”-Stadium erreicht. Sprich: 1 Stunde Diplomarbeit, dann wieder ne halbe Stunde Schlafen. Zwischendurch noch ne Stunde mit nichts verbringen, irgendwie ist die einfach weg.
Naja, egal, es geht hier ja nicht um mich, sondern um euch. Ihr wollt euch ja nicht langweilen. Und da ich da gerade nicht viel zu beitragen kann, muntere ich euch einfach mal auf, euch selbst zu unterhalten. So ne kleine Diskussion hier in den Kommentaren kann ja nicht schaden.
Das Thema lautet: “Was macht eine gute Serie aus?”, bzw. auch: “Was für Elemente gefallen euch in Serien?” oder auch nur “Was für Serien gefallen euch?”.
Ich mach auch gleich mal den Anfang. Elemente, die mir gefallen wären zum Beispiel:

  • Off-Stimme eines Hauptcharakters, die die Gedanken wiedergibt. So zum Beispiel in Scrubs. Auch in “About a boy” (ja, ist ein Film und keine Serie, aber es geht hier ja erstmal nur um Elemente, darum soll das kurz egal sein) haben diese Off-Gedanken einiges ausgemacht.
  • durchgezogene Story: Serien, die so aufhören wie sie anfangen und somit in beliebiger Reihenfolge gesendet werden könnten sind nicht so mein Fall (gibt natürlich auch Ausnahmen, wie die Simpsons). Beispiele: 24 (extrem), House, Desperate Housewifes (eher schwach) oder Lost
  • eingebundene Traum- oder Gedankensequenzen, wie in Scrubs oder Ally McBeal (sagt man, ich hab das nur einmal gesehen)
  • Was ich mal lustig fände, aber so nicht kenne wäre eine Serie, in der der Hauptdarsteller nur aus der typischen “schräg oben hinter der Person”-Kameraposition aus gängigen Computerspielen gefilmt wird.

    Und wo ich gerade bei Serien bin: Am 15.1. startet ja bekanntlich  Comedy Central in Deutschland und damit ein Schwung neuer Serien. Von  “Extras” hatte ich schon gehört und für sehr interessant befunden, die anderen sagen mir aber wenig bis nichts. Wer hat denn nen Anguckbefehl für mich? Inishmore gibt schonmal  kleine Anhaltspunkte, fasst sich aber schon arg kurz…

     
    Andi:

    Das Fachwort für eine Serie mit durchgezogener Handlung heißt übrigens “Serial”.

    Ich finde auch eine schöne Zahl Mysterieelemente gut. Und ich finde sie noch besser, wenn sie erst unerklärlich scheinen, irgendwann allerdings kinnladenherunterfallend, mit “Aha!”-Effekt erklärt werden. Bei Letzterem muss es sich da noch nichtmal um Mystery im Klassischen handlen, mir reicht auch schon eine intelligente Story die auf diese Weise aufgelöst wrid. (Lost, Verinica Mars)
    Ich stehe auf Dialoge. Spritzige, gerissene Dialoge. Intelligente Dialoge. Zynische und sarkastische Dialoge. Dialoge mit Anspielungen, Referenzen. Alles, nur keine platten Dialoge wie sie in den Krimiserie zum Standard gehören. (Scrubs, Veronica Mars, The O.C.)

    Eine häufig unterschätzte, von mir allerdings als wichtig, richtig wichtig empfundene Sache ist auch die Qualität der Serie; die Bildästhetik, die Kamerafahrt und -führung. Da kann man viel richtig, und noch mehr falsch machen. (Richtig: Vanished; falsch: Torchwood)

    Ich glaube ich könnte noch viele weitere Punkte finden, aber ich glaube auch, der Kommentar ist jetzt schon lang genug ;).

    antwortenReply to this comment
     
     
    bullion:

    Oh, ein Pingback und das bei einem so tollen Thema. :-)

    Off-Stimme mag ich auch. Freu dich schon mal auf “How I Met Your Mother”. Sehr genial. Auch in “Wunderbare Jahre” fand ich die Off-Stimme grandios.

    Ansonsten finde ich übergreifende Genres in Serien ziemlich klasse. Wenn neue Wege beschritten werden. So wie in “Firefly” oder auch “Scrubs”.

    Humormäßig liegt bei mir Larry David ganz vorne. Egal ob “Seinfeld” oder “Curb Your Enthusiasm”. Ganz groß.

    Auch BritComs à la “Spaced” wissen zu gefallen und ich bin kurz davor mir “Black Books” zu bestellen.

    antwortenReply to this comment
     
     
    Joern:

    Ich mag Off-Stimmen (erzählen von gedanken…) überhaupt nicht. Wirk irgendwie billig und auf mich so als wäre der Drehbuchschreiber nicht fähig den Film/die Serie so zu schreiben dass man als Zuschauer sich in die Personen hineinversetzen kann und nicht deren Gedankengänge vorgekaut bekommen muss.

    antwortenReply to this comment
     
     
    bullion:

    @ Joern

    Das ist die Meinung vieler Kritiker. Wird auch bei jedem Scorsese-Film kritisiert. Oder beim Kinocut von “Bladerunner”.

    Ich finde man darf das nicht pauschalisieren. Was wäre “GoodFellas” ohne den Off-Kommentar? Oder “Wunderbare Jahre”?

    antwortenReply to this comment
     
     
    Joern:

    Mal von unsäglichen “Gangs of New York” abgesehen mag ich Scorcese-Film sehr gerne. Hmm, da stört mich das wirklich nicht.
    Da würde ich jetzt mal sagen: Da ist das aber auch was anderes! :)

    antwortenReply to this comment
     
     
    David:

    Allgemein sollte eine Serie fesseln.
    Ih habe z.B. die erste Staffel von Lost nicht im TV gesehen und dann, als die zweite startete, habe ich beide Staffeln innerhalb kürzester Zeit am Stück geschaut. Viele Handlungsstränge, viele Charaktere, viele ungeklärte Fragen, mehr als ein einzelner linearer Handlungsstrang.
    Cliffhanger sind auch immer gut (Habe gestern bis 4:20 morgens Stargate Staffel 9 geschaut. War halt zu spannend^^)
    Allgemein kann man Deine Frage nicht beantworten.
    Für jeden ist das etwas anderes. Der eine brauht Action, der andere Humor, der nächste eine ausgeklügelte Story. Ein Rezept, wie man eine Serie macht, die jedem gefällt, kann es nicht geben.
    Manche Serien schaue ich, weil die spannend sind (Stargate

    antwortenReply to this comment
     
     
    Max:

    Also ich mag Serien die eine komplizierte, nicht zu unrealistische (und auch durchegehende) Handlung haben, Actionelemente, wie CIA Agenten; Schießerein; SEK oder so haben^^ Naja daran kann man nicht unbedingt eine Serie ausmachen, die ich guck z.B. gerne Alarm fü Cobra 11 obwohl das total unrealistisch ist.

    Also ich guck gerne The OC, Simpsons, Futurama, Desperate Housewives, CSI Miami, Navy CIS, Crimnal Minds, Comedy Street, Keine Ahnung, Bully und Rick und bestimmmt ganz viel was ich vergesesn hab

    antwortenReply to this comment
     
     
    FrauBü:

    Ich finde Off-Kommentare oder Real-Traum Szenen auch gut, allerdings wird da oft auch übertrieben. Nachdem ich eine Weile kein Scrubs gesehen habe und nach einer Staffel Dr. House mal wieder reingeschaut habe war ich total enttäuscht und konnte über keinen der platten Scrubs Witze mehr lachen.
    Ich denke für eine Serie ist so ein Konzept wie bei Lost super. Nicht nur, dass, wie schon genannt, Rätsel gelöst und neue gestellt werden auch das drumherum ist gut gemacht (nette Website dazu). 24 hat auch ein gutes Konzept daraus könnte man aber noch mehr machen.
    Eine andere gute Serie ist “Gilmore Girls”. Da überzeugen einfach die Charaktere und Dialoge. Die Serie kommt komplett ohne Off-Kommentare und zu viele verstrickte Handlungsstränge aus. Auch keine Aktion oder Ballerszenen, keine Rätsel oder Geheimnisse, sondern überraschend realitätsnah.
    Bei den Desperate Housewives gibt es für jede Folge ein Thema, wobei der Bezug zu diesem Thema eigentlich erst am Ende rauskommt, bzw. ein bisschen vernachlässigt wird. Ich glaube bei DH überzeugt die bunte Mischung an Familientypen und der große Schuss an Abnormalitäten.
    Ich glaube das Basisrezept einer Serie sind die Hauptdarsteller.

    antwortenReply to this comment
     
     
    FrauBü:

    Übrigens mag ich aus Serien, bei denen man etwas lernt…

    antwortenReply to this comment
     
     
    Michael_DF:

    Off-Stimmen müssen nicht sein – kommt halt drauf an, ob es zur entsprechenden Serie passt oder eben nicht.
    Serien die ich wirklich ziemlich super finde sind:
    -Dr. House (dieser Charakter zusammen mit den oft interessanten Fällen ist einfach eine super Mischung)
    -Gilmore Girls (super Charaktere mit super (witzigen) Dialogen)
    -Grey’s Anatomy
    Ansonsten immer wieder gut zum Anschauen ohne die ganze Serie kennen zu müssen:
    CSI, Stargate, Star Trek (wenn man es denn mag).

    antwortenReply to this comment
     
     
    Maggi:

    “Ich weiß, was Sie jetzt denken, und sie haben Recht.”

    antwortenReply to this comment
     
     
    andi:

    Du willst wissen, was ne geile gute Serie ist …?

    Dann kuck Dir Twin Peaks an. Ist grade der erste Teil der 2ten Staffel auf DVD rausgekommen. (Teil1 kam übrigens vor 4 Jahren raus). Inhaltsangabe z.B. in der wikipedia

    Zwar schon etwas älter (15 Jahre), aber TP ist ebsolut zu empfehlen. (Wenn Du David Lynch magst)

    andi

    antwortenReply to this comment
     
     
    Felix:

    Extras is sehr cool. Die Idee der Serie is einfach schon genial und der Hauptdarsteller hat das peinlich-sein in Perfektion raus.
    Wird das denn synchronisiert oder im Original gesendet? Das britische Englisch is für US-Serien gewohnte Ohren zwar teils schwer zu verstehen, aber es lohnt sich :-)

    antwortenReply to this comment
     
     
    Florian:

    Hmm…was macht eine gute Serie aus?

    Ich glaube nicht, dass es dafür ein Patentrezept gibt.
    Also ich persönlich finde Off-Stimmen auch immer sehr gut. Wie hier schon erwähnt wurde, sieht man das bei Scrubs sehr gut. Viele sehr gute Szenen wurden erst durch die Off-Stimme so gut.

    Serien die stets einen “roten Faden” beinhalten können mich richtig fesseln. Das angucken solcher Serien macht aber auch nur Spaß, wenn man keine Folge verpasst. Andere Serien sind allerdings für zwischendurch immer ganz gut geeignet.

    Serien die ich mag:
    O.C. California, Lost, Smallville, Friends, 24, Simpsons, Futurama, Stargate, Stargate Atlantis, Dead Zone, Scrubs, CSI Miami …. vielleicht sollte ich lieber die aufzählen, die ich nicht mag ;)

    Florian

    antwortenReply to this comment
     
     
    Flog » Blog Archiv » Was macht eine gute Serie aus?:

    [...] Diese Frage habe ich gerade bei DonsTag gelesen und auch eine kurze Antwort dazu abgegeben. Das ist eine gute Frage, da Serien ja viele unterschiedliche Elemente enthalten können, die bei einem Genre anders ankommen als bei einem anderen. Nehmen wir zum Beispiel die Off-Stimme (Gedankenstimme der Schauspieler) aus Scrubs. Nun stellt euch so eine Off-Stimme mal bei einer Dramaserie wie O.C. California vor. Sowas würde gar nicht in O.C. California reinpassen. Aber das ist ja nur meine Meinung. Vielleicht sehen andere von euch das ja anders. [...]

     
     
    David:

    Nachtrag: Habe ganz vergessen die Serie zu erwähnen, die ich wirklich regelmäßig sehe: NCIS.
    Spannende Stories + Prise Humor und coole sprüche / Charaktere.
    Kanns kaum erwarten, bis bald (im Februar) Lost endlich weitergeht…

    antwortenReply to this comment
     
     
    Tina:

    Jetzt muss ich hier aber mal kurz für Desperate Housewives in die Bresche springen. An sich hat diese Serie schon einen roten Faden, d.h. durchgehend. Allerdings muss ich einräumen, dass dies in der ersten Staffel mehr der Fall war als in der jetzigen zweiten. Und – ja, ich mag die Serie und es ist auch die Einzige, die ich regelmäßig gucke.
    Ansonsten sind natürlich Simpsons ein Klassiker, die frühen Folgen von Sex and the City waren auch sehr gut, South Park lässt sich ebenfalls ganz gut ertragen.
    Hm… soll ich mich mit meinem Bekenntnis zu Spongebob Schwammkopf jetzt ins Verderben reißen..? :-P

    antwortenReply to this comment
     
     
    Florian:

    Dieses Phänomen werde ich wohl auch nie verstehen. Wie kann eine Serie wie Spongebob eigentlich so einen großen Erfolg haben?? Ich hab viele Bekannte, die schon über 20 Jahre alt sind und diese Serie gerne gucken. Ich kann mich dafür ja nicht wirklich begeistern muss ich sagen. Hoffentlich bin ich deswegen trotzdem normal ;)

    antwortenReply to this comment
     
     
    David:

    Ich hatte einen Spongebob Adventskalender *schäm*
    Ich bin übrigens auch “schon” über 20. Na und? Spongebob ist mitnichten eine Kinderserie. Genau wie Simpsons. Ich hab damals während der Schule mit Spongebob angefangen. Nachts kamen immer die Wiederholungen und um die Uhrzeit kam halt sonst nix besseres. Ich schau es nicht regelmäßig, aber manchmal ist es schon lustig.
    Und ja: Du bist normal wenn Du das nicht schaust. Jeder findet andere Sachen gut “De gustibus non est disputandum”

    antwortenReply to this comment
     
     
    donvanone:

    Ja wow, das klappt ja ganz gut mit euch, ich bin begeistert. Werde mal den ein oder anderen Tipp von befolgen und mich (wenn mal ich mal wieder etwas mehr Zeit habe) von der ein oder anderen empfohlenen Serie überzeugen lassen. Da gibts allerdings auch Ausnahmen, denn so “Krimiserien” zu denen ich auch die ganze CSI-Klitsche zähle, haben es bei mir verdammt schwer. Ist überhaupt nicht mein Fall.
    Wohingegen sich hier niemand schämen braucht, wenn er Spongebob guckt, denn der ist einfach genial (aufmerksame Blogleser konnten meine Sympathie zu dem kleinen Schwamm (wobei ich eher Patrick-Fan bin) schon an dem Monitorfoto in diesem Beitrag erkennen). Auf ein ähnliches Level würde ich “Cow&Chicken” setzen, welches ich zu Abiturzeiten immer auf CartoonNetwork gesehen habe. Leider gibts den Sender nicht mehr und diese grottige Synchro nachts auf Pro7 macht aber auch alles kaputt, was man nur kaputt machen kann… Synchros sollten eh verboten werden. In Serien und Filmen. (Oh, es gibt wieder Ausnahmen: Die Originalstimme von House passt irgendwie gar nicht und verstehen tu ich da im Original dank der vielen Fachbegriffe auch erschreckend wenig)
    Auf einen Kommentar muss ich hier mal noch besonders eingehen, da ich ihn überhaupt nicht verstanden habe: Was will Maggi uns mit “Ich weiß, was Sie jetzt denken, und sie haben Recht.” nur sagen?

    antwortenReply to this comment
     
     
    Max:

    ich hab Beavis and Butthead und Celbery Deathmatch vergessen :D Ich hasse Musiksender.. aber die Serien sind geil

    antwortenReply to this comment
     
     
    Maggi:

    Mein Zitat war zum Thema “Off-Sprecher in Serien” und etwas für Leute über 30. Mal sehen, ob das jemand herausfindet ;-)

    antwortenReply to this comment
     
     
    Florian:

    Ich bin zwar nicht über 30 ;) Aber ich kann ganz gut mit Google umgehen, glaube ich.
    Ich würde auf Magnum tippen.

    Nochmal kurz zu der Spongebob-Geschichte:
    Also ich gebe ja zu, dass ich es nachts auch schon ein paar mal beim zappen angelassen habe. Ich könnte euch aber nicht sagen warum *g* Aber ich würde mir nie vornehmen es mit Absicht anzugucken, wenn ihr wisst was ich meine.

    antwortenReply to this comment
     
     
    Alter Mann:

    Spongebob ist doch eher außer Konkurrenz, oder? Ich meine Spongebob würde ich ja fast schon als Kunstprojekt ansehen (ähnlich wie “Bernd das Brot”).

    Zum Thema Serien: Ich mag’ Off-Stimmen, wenn sie an den richtigen Stellen eingesetzt sind. Ich mag’ mystische Elemente, wenn sie nicht zu übertrieben umgesetzt sind. Eine Serie muss natürlich eine zusammenhängende Story beschreiben. Was ich aber nicht mag’ ist, wenn eine Folge mittendrin aufhört. Dann endet der Abend so unbefriedigend. Bitte keine Krimis, Pathologien, Krankenhäuser. Das konnte ich am Ende echt nicht mehr sehen …

    Was ich zurzeit kucke? Nichts. Habe seit einem halben Jahr auf das Medium Fernseher bewußt verzichtet – und vermisse es eigentlich auch nicht. Und DonsTag ist ja gewissermaßen auch eine Serie, oder nicht? Vielleicht wird es Zeit für die wirklich neuen Konzepte.

    Roke.

    antwortenReply to this comment
     
     
    Maggi:

    Jawollja! Hundert Punkte an Florian. Heutzutage gucke ich nur noch Lost, weil mich die Kollegen dazu überredet haben. Aber damals, in den Achtzigern, da haben wir als Teenies von Serien gelebt. Magnum war so ein Klassiker, aber recht harmlos, ähnlich wie “Ein Colt für alle Fälle” oder “Trio mit vier Fäusten”. Was uns ja dann modemäßig am stärksten beeinflusst hat, war Miami Vice. Das erste Mal, dass ich mir bei C&A ein (beigefarbenes) Sakko gekauft habe. T-Shirt druntergezogen und ab gings auf die Piste.

    antwortenReply to this comment
     
     
    Manu:

    Wichtig: keine unfreiwillig komischen Charaktere!
    Lost fand ich nie gut, hab das nur ein paar mal gesehen und mich störte, dass die Charaktere größtenteils lebensunfähig waren und Alltagsprobleme in der Wildnis für sie “unlösbar” waren. Das ganze führte zu unfreiwilliger Komik, wo die Macher wohl eher Spannung haben wollten. Würde mich mal interessieren, of eine Krankenhausserie für echte Ärzte auch so eine unfreiwillige Comedy-Sache ist.

    Ansonsten finde ich extrem direkten oder schwarzen Humor sowie Ironie sehr wichtig. Das lässt sich oft gut mit Off-Stimmen oder sogar Zwischenszenen hinkriegen. Richtig eingesetzt keine Schwäche, denn dort kann man solch abstruse Ideen unterbringen, wie sie der Zuschauer sicher keinem normal ausgearbeitetn Charakter zuordnen würde, auch wenn dessen Innenleben noch so gut rüberkommt.

    antwortenReply to this comment
     
     
    Florian:

    Ein Colt für alle Fälle….ja, stimmt. Das war immer super. Als das lief, muss ich ca. 5-7 Jahre oder so gewesen sein, glaube ich. Vielleicht auch noch etwas später, aber das hab ich damals auch ab und zu gesehen.
    Lee Majors alias Colt Seavers ist ja im Moment in der Honda Werbung für den Honda CR-V zu sehen. Ich glaube, da wird der Soundtrack auch kurz angespielt.

    Aber mal zurück zum Thema…
    Lost hab ich auch erst angefangen und war total enttäuscht und habe es auch nicht weitergeguckt. Erst 1 Jahr später hab ich mich nochmal rangewagt und war plötzlich richtig begeistert.

    Wenn Serien in einem Fachbereich spielen, dann kommt es doch eigentlich selbstverständlich, dass Leute aus diesem Fach diese Serie anders aufnehmen.
    Ich mache gerade eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann und hab daher viel mit Computern zu tun. Ich komme manchmal aus dem Lachen nicht mehr raus, wenn ich Filme oder Serien gucke, in denen mit “Fachworten” um sich geworfen wird. ;)

    antwortenReply to this comment
     
     
    Henning:

    Danke, “alter Mann”! Ich hab keine Ahnung, wer oder was Spongebob ist, aber ich hatte die ganze Zeit Bernd, das Brot vor Augen als ich hier mitgelesen habe. Und dann steht das da plötzlich. Ich fühlte mich so verstanden… :-)

    antwortenReply to this comment
     
     
    Frau Bü:

    Was bei Dr. House besonders auffällt (und glaube auch bei allen Krimi- und Pathologie Serien der Fall ist) ist das relativ starre Muster dem jede Folge folgt. Das könnte auch schnell langweilig werden, weil man den Ausgang und den Verlauf der Folge vorhersehen kann.
    Eine andere gute Serie ist “Malcom mittendrin”. Die ist witzig und ein bisschen grausam.
    Ich denke generell ist Humor in einer Serie ne gute Sache. Gibt es eigentlich eine richtige “Heul-Schluchz”-Serie?

    antwortenReply to this comment
     
     
    Frau Bü:

    Ich war übrigens auch mal Fan der längst vergessenen Serien “Space 2063″ und “Pretender”. Auch “Profiler” war anfangs ganz gut.
    Was mich an den Serien allerdings gefesselt hat weiß ich nicht mehr wirklich…

    antwortenReply to this comment
     
     
    donvanone:

    @vorletzter Frau Bü-Eintrag: Das mit “House” würde ich so nicht wirklich unterschreiben, da es ja (und das ist das tolle) auch noch einen übergeordneten Plot gibt, der sich immer weiter entwickelt und nicht wirklich vorhersehbar ist (irgendwo hab ich gelesen, dass Staffel 2 noch ne überraschende Wendung am Ende parat hat oder so). Der Fall, der gelöst wird ist da quasi nur das Gleitmittel und eigentlich egal. Gäbe es diesen Überplot nicht, wäre “House” tatsächlich schnell langweilig.

    antwortenReply to this comment
     
     
    Florian:

    Ich selbst hab Dr. House das erste mal vor ca. 4 Wochen durch Zufall beim zappen gesehen. Hab es kurz laufen lassen und es gefiel mir ganz gut. Es ist zwar noch nicht so, dass ich mir vornehme Dr. House zu gucken, aber ich bin ganz froh, wenn ich es beim zappen erwische :)

    antwortenReply to this comment
     
     
    Manu:

    Wenn schon die alten Szenen rausgekramt werden:
    Space2063 war tatsächlich die erste Zeit unterhaltsam … bis ihnen wohl das Geld ausging. Pretender war auch immer gut, hatte durch die Grundidee mit dem extrem flexiblen Hauptchar auch immer viel Abwechslung. 7Days war da auch ähnlich, viel Abwechslung. Und viel älter: MASH und Ein Käfig voller Helden hatten auch beide ihren Witz.
    Von den neueren Serien ist auch Mein Leben und Ich ganz unterhaltsam (hat mich irgendwie manchmal an Malcom mittendrin erinnert, aber nur so bischen). Spongebob hat zwar seinen Witz, ist aber zu hässlich gezeichnet. Cow and Chicken war da besser ;) … Monty Pythons flying Circus und Army of Darkness muss ich als Beispiele für etwas anderen Humor noch erwähnen.

    antwortenReply to this comment
     
     
    fernbedienung user:

    Also ich finde stimmt schon alles was ihr sagt und wollte nur mal meine lieblingsserien aufzählen in der hoffnung ihr tut das auch das ich so mal was neues kennenlerne
    simpson
    Futurama
    2 and a half man
    desperate housewifes
    malcom mittendrin
    scrubs
    kingofqueens
    stargate
    south park
    die wilden70iger

    antwortenReply to this comment
     
     
    DonsTag » How I met your mother:

    [...] fettes Dankeschön an  bullion für diesen (schon etwas älteren) Tipp. “ How I met your mother” ist echt genau mein (und Frau Büs) Geschmack. Warum [...]

     
     
    DonsTag » Hier fehlt doch was…:

    [...] war ich ein riesiger Fan von “Wunderbare Jahre”. Hatte ja schonmal erwähnt, dass ich grundsätzlich ein Fan von Off-Sprechern/Gedankenverfolgungen/Rückblendenerzählern in [...]