Wartemusik

27. Juli 2014 um 23:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mehr hier, im Youtube-Profil von andy fillebrown

Und bald gehts hier dann auch weiter…

Tags: No tag for this post.

Ähnliche Beiträge:

3 Kommentare »
 
yhm:

Durchaus hübsch, quasi Klavier-Disco. Die Fragen „Wer?“, „Wie?“ und „Was?“ werden leider nur teilweise beantwortet, so dass ich den Fehler gemacht habe, mich in eine kleine Recherche zu stürzen und dabei sogar in die Untiefen der YouTube-Kommentare gewatet bin.

Aber von vorne: Die erste Frage wurde ja oben teilweise schon beantwortet: Ein gewisser Andy Fillebrown (a.k.a. audiosculptures). Leider habe ich keine persönliche Homepage oder ähnliches gefunden. Auf einer Seite namens bleepblop.com steht

he decided not to pursue a career scoring films, choosing ironically to film the scores themselves, instead.

Außerdem betreibt er wohl noch einen Google-Account, auf dem er vor wenigen Tagen noch aktiv war.

Zur zweiten Frage kommen wir später, zunächt zur letzten Frage (die ich mir eigentlich zuerst gestellt hatte…). Von oben nach unten:

„Der Hummelflug ist ein orchestrales Interludium aus dem dritten Akt der Oper Das Märchen vom Zaren Saltan von Nikolai Rimski-Korsakow aus dem Jahr 1899/1900.“ so Wikipedia. Orchestral? Ja richtig, es war ursprünglich für ein ganzes Orchester gedacht, allerdings gibt es verschiedene Transkriptionen und Interpretationen. Sehr interessant ist auch die Metal-Version von Manowar, die man aktuell sogar aus Deutschland bei YouTube durch eine Suche nach „Sting of the Bumblebee“ noch finden kann. Von der iPad-Version von Lang Lang habe ich dagegen erst heute über den Wikipedia-Artikel erfahren. Über diverse Rekordversuche was die Spielgeschwindigkeit angeht, schweige ich hier bewusst.

Im zweiten Video wird der dritte Satz der Klaviersonate Nr. 14 vom guten alten Ludwig van aus dem Jahr 1801 gespielt. Interessant, dass hier (bewusst oder nicht?) der dritte und nicht der populäre erste Satz ausgewählt wurde. Wem der Name „Mondscheinsonate“ nichts sagt, erkennt vermutlich zumindest die Melodie. Auch dazu hält Wikipedia noch eine Überraschung bereit: „Schon zu Beethovens Lebzeiten war die Mondscheinsonate eines seiner populärsten Klavierwerke – so beliebt, dass er selbst anmerkte, „doch wahrhaftig Besseres geschrieben“ zu haben.“

Ganz unten dann Contrapunctus I aus Die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach, das wohl zwischen 1740 und 1750 entstanden ist. Eine Statue Bachs steht übrigens auch im Ulmer Münster an einer der Säulen in der Nähe des Taufbeckens.

Nun würde mich ja auch interessieren, wie er das gemacht hat. Selbst gespielt? Aufnahmen anderer visualisiert? Vom Rechner spielen lassen? In den Kommentaren im oben verlinkten ersten Satz der Mondscheinsonate schreibt er „The code I use is available on Sourceforge.net. Search for AudioCarver.“. Und tatsächlich finden man dort auch einen entsprechenden Account. Leider beantwortet das nicht, woher er die Musik hat.

antwortenReply to this comment
 
 
donvanone:

@yhm: Ja wow… ich merke, wir sind ein gutes Team und ich brauch gar kein schlechtes Gewissen haben, dass ich hier neuerdings einfach Bilder und Videos ohne viel Begleittext raushaue, denn der gute Yhm kümmert sich da schon drum. Und das noch deutlich tiefergehend, als ich es je gemacht hätte. Und mit so vielen Links… Ich bin begeistert! Vielen Dank!

Der Hummelflug war übrigens lange Zeit unsere offizielle Putzmusik, da geht alles gleich viel schneller…

antwortenReply to this comment
 
 
madonha:

Da hast du ja wieder mal etwas tolles gefunden!

antwortenReply to this comment