Viertelfinale auf dem Stuttgarter Fanfest

03. Juli 2006 um 22:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

der Frau Bü ihre Augen
Optimistisch nach vorne schauenSodele, da bin ich wieder. Habe nun meinen ersten Tag als richtiger “Diplomand” hinter mir, mach aber noch genau das gleiche wie letzte Woche als Werkstudent, nur halt viel länger…
Und zur Feier des Tages hab ich dann heute bei der Post das “neue” DSL-Modem abgeholt, welches ich am Donnerstag ersteigert hatte und am Samstag schon ankam (wohoo!) und schnell noch nen neuen Router gekauft und schwups, hab ich wieder Internet und kann euch von meinem ersten Fan-Fest erzählen:
Zusammen mit Frau Bü (deren Arbeitstermin glücklicherweise doch noch verschoben wurde, beinahe hätte sie das Spiel doch tatsächlich nicht sehen können…) und einem lustigen Trupp anderer Informatiker ging es also auf den Schloss-Platz in Stuttgart, wo nach und nach noch 40.000 bis 70.000 (die Zahlen widersprechen sich da) andere Leute eintrudelten.

The others
Als dann der 180 * 180 Meter große Platz (das sind 32400qm, was nach Fluffis Fanmeilen-Rechner (mit dem… äh.. arg… also… gewöhnungsbedürftigen Logo) exakt 0.4180645161290323 Fanmeilen entspricht. Ist natürlich totaler Quatsch, denn jeder weiß, dass das eben genau eine Fanmeile ist. Steht doch hier) voll genug war, wurde er geschlossen und das Spiel ging dann auch irgendwann los. Wer nicht mehr reinkam, der konnte das Spiel auch noch von außerhalb betrachten, wie man auf diesem Bild hier links ganz ganz ganz hinten erkennen kann. Da ist noch so ne große Treppe, wo man es sich wohl bequem machen konnte:

Blick nach Hinten
Und wo ich gerade bei “Rückblicken” bin, hier noch einer, auf dem man die zwei kleineren (je 36qm, die große hat 60qm) Leinwände von hinten sehen kann:

Blick nach Hinten 2
Die ganze Zeit wurde Frau Bü ob ihres fulminanten Augenschmuckes (siehe ganz oben) von allen Leuten bewundert, angesprochen und fotografiert. Ich selbst kam da mit meinem T-Com-Welcome-Trikot (nochmal danke an Hecki) und ner kleinen Flagge im Gesicht nicht so gut an…

Don und Frau Bü
Aber zurück zur Frau Bü, die wie gesagt von allerlei Leuten angesprochen wurde. Unter anderem musste sie nämlich auch auf einen sogenannten “Glückshaufen” spucken (der wohl nur aus zusammengehäuftem Schrott vom Boden und sehr viel Spucke bestand), damit wir auch ja gewinnen. Und an dieser Stelle kann ich dann auch verraten, dass Frau Bü Schuld war, dass das Spiel so knapp und spannend war, denn sie schaffte das mit dem Spucken nicht so und streute ziemlich. Aber immerhin hat sie irgendwie dann doch noch getroffen und wir haben gewonnen. Was will man denn mehr? An dieser Stelle (irgendwie habe ich das Gefühl. dass diesem Text die gewisse Ordnung fehlt, aber ich bin gerade schwer am Verhungern und will eigentlich auch nicht so lange machen) kann ich dann ja auch noch erwähnen, wie schwer es doch war, vor dem Spiel noch ein schickes Fan-Oberteil für besagte Frau Bü zu finden. Schier unmöglich. Schien alles schon ausverkauft gewesen zu sein, aber dann wurden wir ja doch noch fündig…

So, jetzt noch schnell ein paar Fotos hingeklatscht und dann kommen noch drei Videos (die miese Qualität ist Youtube-bedingt, so schlecht ist meine Kamera dann doch nicht), los gehts:

Toiletten
Röhr
Argentinier und Feuer

Das erste Video ist noch vor dem Spiel, man singt mal wieder “54, 74, 90, 2006″ (Im Zug auf der Heimfahrt hat eine junge Dame mit ihrer Textsicherheit glänzen wollen und das Zugabteil mit folgender Variante beglückt: “Mit dem Herz in der Hand und nem Bein, wollen wir…”).

Hier das Video, dass an so einer Stelle natürlich nicht fehlen darf: Der letzte gehaltene Elfmeter und der nachfolgende Jubel:

Und zuletzt nochmal als Vergleich zum ersten Video das gleiche Lied gesungen, nur diesmal eben mit der Gewissheit, dass man es ins Halbfinale (bzw. ins Finale (das ich dann natürlich wieder an gleicher Stelle verfolgen werde), denn das wir die Italiener schlagen wird ja niemand bezweifeln, da können die uns so viele Spieler verbieten wie sie wollen…) geschafft hat:

Wem das noch nicht reicht: Hier gibt es auch ein längeres offizielles Video von dem besagten Abend in Stuttgart, inklusive Bildern vom anschließenden Auftritt von Sasha, dem wir aber eine Heimfahrt mit dem Zug vorgezogen haben…

PS. Ich habs noch nicht erwähnt: Puh war das ein nervenaufreibendes Spiel… Ich versteh nicht, wie manch einer sowas als langweilig abtun und einfach nicht angucken kann. Unglaublich!