Vermischtes (III)

20. Dezember 2006 um 01:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wieder in der bekannten Kurzzusammenfassung, für mehr reicht die Zeit nicht:

  • Bin eben im Kino eingeschlafen.  Eragon ist aber auch wirklich ein grottenschlechter Film. Über den gedankenlesenden Drachen, der wilde Geräusche von sich gibt, aber selber in einer ganz sanften Stimme denkt kann man ja noch hinwegsehen, aber dass der Spannungsbogen komplett fehlt (oder wurde der spontan während der verschlafenen Schlacht aufgebaut?) muss ja nun wirklich nicht sein. Gut, ich wusste, was mich (nicht) erwartet und das Genre sagt mir sowieso nicht zu, aber die Liebe erfordert nun auch mal Opfer ;-)
  • Hier auf DonsTag gibt es nun seit genau einem Monat GoogleAds und da beim Start von ein paar Leuten ein Bericht gewünscht wurde, was dabei so rumkommt, gibts den nun an dieser Stelle: $ 34,54 hats mir gebracht, also etwa 26 Euro. Das bedeutet, dass ich mir bei gleichbleibenden Einnahmen in etwa 9,5 Monaten eine  Wii-Konsole kaufen kann (höhere Mehrwertsteuer wird durch leisten Preisfall ausgeglichen). Oder ich spare noch etwas länger und poste in 48 Jahren einen Artikel in dem ich die olympischen Ringe abbilde. Denn dann kann ich mir die  150.000 Euro Abmahnkosten endlich leisten. Ihr dürft entscheiden: Wii oder olympische Ringe?
  • Der Südwestpressenmann war sehr nett und hat sich ordentlich vorbereitet, war ein interessantes Gespräch. Jetzt bin ich mal gespannt, was da am Ende rauskommt und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten
  • Mal wieder eine Uhr für Roke (der gerade Urlaub von mir nimmt):

    Armbanduhr

    Auf dem Bild ist es übrigens gerade 10:25 Uhr. Jetzt dürft ihr euch mal überlegen, wie man das abliest, oder einfach  hier nachlesen.

  • Alexander hat mich und alle anderen Schlüsselkinder  ins Schneeballkreuzfeuer genommen und so bleibt mir keine andere Wahl, als an irgendwem, der gerade unschuldig hier rumsteht meinen Ärger darüber auszulassen. Also mal richtig fett je einen Schneeball (nur weißer Schnee, versprochen) in die allerlustigsten Körperteile von  Kittyluka,  Fluffi,  Elias und  Matthias gepfeffert. Hach, macht das Spaß. Und es geht mir gleich viel besser…
  •  Bormio Qualifikation in unter 2 Minuten geschafft. Bin stolz auf mich…
  • Letztens hatte ich euch ja einen super Tisch gezeigt, der so wunderschön vergrößerbar ist. Das einzige Problem an dem Tisch dürfte aber das Gewicht sein, welches dafür sorgen dürfte, dass der sich nur sehr mühsam verschieben lässt. Darum wünsche ich mir als Sonderausstattung noch diese geniale Funktionalität, die ich bei  coolest gadgets entdeckt habe:

  • Und dann hätte ich da noch was für die ganzen schlauen Leser hier: Wenn man über die letzten Brosnan-Bond-Filme herzieht, wird ja sehr sehr gerne dieses dämliche Auto herangezogen, welches sich unsichtbar machen kann. Scheinbar wird sowas aber gerade  tatsächlich entwickelt. Ich bin (trotz des Schlafes im Kino) gerade etwas zu müde, um das zu verstehen,. Mögt ihr euch das mal  angucken und mir sagen, ob das Quatsch ist?
  • Zu guter letzte noch ein eher gewagtes Eitrenn-Objekt (aber irgendwie doch richtig cool… via  Gizmodo DE):

    Rotznasen-Eitrenner

  •  
    Henning:

    Der Eitrenner sieht schon bisschen eklig aus in Bild 3… *brrr*

    Hat der Pressemensch auch ein Foto von deiner unaufgeräumten Bude und deinem imaginären Bloggerbauch gemacht?

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    The Exit:

    ich bin für olympische ringe.

    eier trennt man aber mit dem teil von tupper!

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    donvanone:

    @Henning: Ja, hat er. Und mit Photoshop kann er ja jetzt draus machen was er will ;-)

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    Klugscheisser:

    Ich mal wieder :-)

    Also das mit der Unsichtbarkeit ist – zumindest so wie es da auf der Webseite steht – absoluter Quatsch. “that [light] travels faster through the metamaterial than it does through a vacuum”: Das ist absolut unmöglich, denn Information kann sich nicht schneller ausbreiten als mit Lichtgeschwindigkeit. Punktum. Es wäre höchstens möglich, dass “gemeint” ist dass Licht sich durch das Material schneller bewegt als durch *Luft* (wo c_Luft ~ 0.99971 c_vakuum). Aber dann hätte man auch nicht Vakuum schreiben sollen…

    Sodann werden noch weitere schwerwiegende Denkfehler gemacht: “Could an actual cloak ever hide a person? Yes, but current designs would work only if you painted yourself all one color.” Schon wieder Schwachsinn. Das würde gar nichts bringen, denn wenn man nur eine Farbe trägt, bedeutet das ja nicht, dass das einfallende Licht auch nur einfarbig ist (weiss = vielfarbig); Somit würde man eben die eine Farbe nicht sehen, alle anderen hingegen schon.

    Und dass der Autor mit offensichtlich computergenerierten Bildern einen “realen” Effekt demonstrieren will, finde ich ein wenig verwegen; er hätte dann gleich den James Bond Film laufen lassen können, dort entstanden die Bilder auch nicht anders.

    Alles in allem lieber die Finger von populärwissenschaftlichen Seiten lassen, die haben von Tuten und Blasen oft keine Ahnung. Oder sich zuerst selber schlau machen und dann darüber herziehen. Ist viel lustiger :-)

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    Daniel:

    Von der Wii würde ich dir abraten, nicht, dass der schöne Fernseher drunter leidet.

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    Wutzara:

    Ist es nicht gerade 10.20 auf der Uhr? Laut meiner Zählung zumindest.

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    Kittyluka:

    Die Schlacht begonnen hat…

    Unschuldig und friedlich schlummernd lag ich heute Nacht in meinem Bett. Träumte gerade friedlich von Wiesen und kleinen häschen, die an Blumen schnupperten und mit Rehen herrumtollten als mich hinterrücks ein Schneeball traf… um 1:14 Uhr. Langsam…

     
     
    Jochen:

    Bäh, ist ja eklig. Fehlt nur noch der Sahnespritzd****

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    Roke:

    zum Thema Unsichtbarkeit:

    Eine weniger populärwissenschaftliche Arbeit, die wohl eher den aktuellen Stand der Technik darstellt ist “Metamaterial Electromagnetic Cloak at Microwave Frequencies“. Dort lässt man einen Kupferzylinder mit einem Mantel aus Metamaterialien (mit einem negativem Brechungsindex für Mikrowellen) zumindest für Mikrowellenstrahlung “unsichtbar” werden. Wenn man ein wenig recherchiert findet man jedoch auch schnell heraus, dass der von David Schurig und Kollegen mehr oder weniger angepriesene “Tarnmantel” wohl immer noch Zukunftsmusik ist, da für sichtbares Licht wohl dann doch einiges schwieriger ist ….

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    Andre:

    Glückwunsch zur Quali-Zeit in Bormio, ich bin leider noch über 2 Minuten…

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    donvanone:

    @Daniel: Nintendo hat das Problem ja erkannt und die ganzen Steuerungsteile zurückgerufen. Die neuen werden jetzt mit stabilen Schlaufen ausgeliefert. Und da ich ja eh erst in 9 Monaten das Geld zusammen hab, sind dann auch alle anderen Fehler schon behoben…
    @Wutzara: Ne, schon 10:25. 1*15 + 10 = 25
    @Klugscheisser & Roke: Vielen Dank für die weisen Worte.
    @Andre: Alles eine Sache der richtigen Skier…

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    Klugscheisser:

    @Roke:
    Vielen Dank für Deinen Kommentar, habe mir die Artikel gleich geholt (Zugang zu Science über Uni). Klingt beim Überfliegen sehr cool, auch wenn ich noch nicht die Zeit hatte, es genauer zu lesen.

    Prinzipiell war die Aussage in dem von Don verlinkten Artikel dann also doch richtig: Die Phasengeschwindigkeit kann ja tatsächlich schneller als die Vakuumlichtgeschwindigkeit (= Gruppengeschwindigkeit) sein, die fertige Überlagerung am Schluss ist aber dann erwartungsgemäß “langsamer”, durch die Weglängenvergrößerung.

    Nochmals danke.

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    David:

    Was ist denn eine Gruppengesschwindigkeit? Und leider kann im Universum nichts schneller sein, als Licht im Vakuum. Krümmt man den Raum, kann man Strecken verkürzen und einen Ort so schneller als das Licht erreichen, bewegt sich aber nicht schneller als das Licht.
    Wenn damit gemeint sein soll, die einzelnen Wellenlängen seien schneller, als weißes Licht, so sit das ebenfalls Unfug. Ein roter laser bewegt sich genau mit c im vakuum, genau wie ein blauer, oder weßes Licht.
    Da kann man leider nicht dran rütteln.

    brauht man im grunde nicht einfach viele Kameras, die den hintergrund der einen Seite, auf die andere Seite projizieren? So hätte man einen Effekt, wie es das Chamäleon nutzt. Richtiger Unsichtbarkeit könnte man mit einem großen Gravitationsfeld erreichen, indem man das Licht um ein Objekt herumlenken würde. Bei einem so starken G-Feld bliebe aber die Umgebung nicht unbeeinflusst.

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    Teddykrieger:

    Okay, Eragon ist wirklich hinter den Erwartungen weit zurückgeblieben,aber jemand, der das Genre eh nicht mag, hätte auch einen besseren Film nicht für gut befunden oder?

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    donvanone:

    @Teddykrieger: Wahrscheinlich nicht. Aber zwischen “nicht gut” und “grottenschlecht” ist noch ein weites Feld…

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    Klugscheisser:

    @David:
    Die Gruppengeschwindigkeit http://de.wikipedia.org/wiki/G.....windigkeit kann man sich als die Geschwindigkeit des Wellenpaketes (Wellenzug = Gruppe von Wellenbergen und Tälern, Einhüllende) vorstellen, also des Teiles der Welle, die die Information trägt. Im Teilchenbild ist das das Teilchen. Die Phasengeschwindigkeit ist in diesem Bild die Geschwindigkeit eines einzelnen Wellenberges (die Geschwindigkeit einer einzelnen Frequenz) und der kann das Wellenpaket schon überholen. Das bedeutet dann, dass die Welle “zerläuft”, das Wellenpaket an sich aber nicht. Der Effekt heißt Dispersion.

    Das bedeutet ausdrücklich NICHT, dass Photonen verschiedener Frequenzen unterschiedlich schnell laufen, sie sind masselos und bewegen sich daher immer mit c_vakuum. ABER: in Medien (!= Vakuum) werden sie von Atomen / Elektronen / Phononen usw. absorbiert und reemittiert, was von außen dann so aussieht, als ob sie langsamer wären (= Brechungsindex). Und das kann für unterschiedliche Frequenzen durchaus unterschiedlich ausfallen (z. B. Prisma).

    Die Informationsgeschwindigkeit ist tatsächlich auf maximal c_vakuum beschränkt, die Phasengeschwindigkeit jedoch nicht. Allerdings trägt sie auch keine Information.

    Und der Punkt des Science-Artikels ist ja eben gerade, dass man Licht auch um ein Objekt herumlenken kann, ohne andere Kräfte zu bemühen. Nämlich genau, wenn es durch geeignete Materialien läuft.
    Deine Idee mit den Kameras wird auch ernsthaft beforscht, siehe z. B. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17656/1.html

    Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir vielleicht via Don die betreffenden Science-Artikel per Email schicken.

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    Fluffis Blog » Blog Archiv » Das hat gesessen…:

    [...] Ich habe gerade einen dicken Schneeball abbekommen. Geworfen wurde der von Andreas (unter dem Bild mit der Uhr… das hätte er ja wirklich so machen können, dass man ordentlich drauf verlinken kann). [...]

     
     
    Carmen:

    Der Eitrenn-Objekt finde ich auch echt cool! So einen habe noch nie gesehen:) Geile Idee.

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