Tauchen mit den Sinai Divers

17. August 2008 um 17:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sonnenaufgang mit den Sinai DiversJa, das ist tatsächlich ein Sonnenaufgang. An einem Tag mussten wir schon sehr sehr früh (4:30) los, dazu aber ein andermal mehr..

Während ich hier also munter Videos und Fotos von unseren Tauchgängen verblogge, kann ich ja auch mal ein paar Worte zu unserer Tauchstation, den  Sinai Divers in Sharm El Sheikh verlieren.

Tauchstation

Insgesamt waren wir sehr zufrieden und würden da auch wieder hingehen (evtl. machen wir das auch in ferner Zukunft). Ein paar Punkte haben dann aber doch etwas gestört. Zum Beispiel, dass man nie wirklich wusste, wo man denn als nächstes Tauchen geht. Auf den Malediven war das perfekt gelöst: Da gab es für die nächsten 3-4 Tage lauter Listen, in denen man sich zu bestimmten Tauchplätzen eintragen konnte. So konnte man vorher mal ein wenig recherchieren, was sich lohnt und wusste im Voraus schon, was auf einen zukommt.
Hier in Ägypten war es nun so, dass man am Morgen des Tages sagen musste, wo man am nächsten Tag hinwill. Dabei war das Raster sehr grob: Local (18 Tauchplätze in der Nähe), Ras Mohammed (7 Tauchplätze) und Tiran (6 Tauchplätze) standen zur Wahl (+ größere Ausfahrten, die dann aber vorher angekündigt wurden, z.B. das Wrack der Thistlegorm oder Fahrten zur Straße von Gubal). Abends konnte man dann sehen, wo welche Boote hinfahren und auf was für einem Boot man gelandet ist. Zu welchem Tauchplatz es genau geht, wurde dann aber erst vom Tauchguide auf dem Boot entschieden (abhängig von Wind, Wetter und der Bootsdichte anderer Tauchbasen). So konnte es dann durchaus passieren (ist und zum Glück nicht), dass man manche Tauchplätze doppelt betauchte und seine Favoriten nicht zu Gesicht bekam.
Aber bei uns hat es ziemlich gut gepasst und die spontane Entscheidung hat dann auch dafür gesorgt, dass wir von einer “Überfüllung der Tauchplätze” (von der oft gewarnt wird) nicht wirklich viel gemerkt habe. An solchen Bootstummelplätzen sind wir zum Glück immer vorbeigefahren:

viele Boote

Auf dem Boot gab es dann vor dem Tauchgang das obligatorische Briefing, in dem einem der Tauchplatz, die vermuteten Sehenswürdigkeiten und die geplante Tauchroute erklärt wurde. Hier variierte das Zeichentalent von Tauchguide zu Tauchguide ;-)

Briefing

Dann ab in die Ausrüstung, Buddy-Check machen (also beim Tauchpartner gucken, ob auch wirklich alles stimmt) und rein gehts ins 29° warme Wasser.
Davon hätte ich euch ja gerne ein Video gemacht, aber irgendwie hab ich immer irgendwas falsch gemacht und so muss es (vorerst, denn nur weil ich es nicht geschafft habe, heißt das ja nicht, dass es niemand geschafft hat) vorerst dieses Foto tun:

Sprung ins Wasser

(Das ist übrigens entstanden, als ich der Meinung war, auf “Aufnahme” zu drücken, und den Videodreh zu starten. War dann aber eben doch nur ein Foto…)

Was dann unter Wasser passierte, gibts in allerlei anderen Beiträgen, also beenden wir schnell den Tauchgang und gehen wieder aufs Boot.
Und das ist deutlich leichter gesagt, als getan. Denn auch wenn die Tauchplätze nicht überfüllt sind, gibts an der Oberfläche dann doch meist mehr als ein Boot. Und alle Boote sind weiß. Und mit meinen provisorischen Kontaktlinsen war es nicht wirklich immer leicht, den kleinen Schriftzug zu finden (wenn man ihn denn sehen konnte, denn auf allen vier Seiten war der nicht drauf). Aber zur Not konnte man ja einfach mal ein fremdes Boot ansteuern und da nachfragen, wo denn nun das eigene Boot ist.
Ich würde mir ja farbige Boote oder zumindest irgendein deutlich zu erkennendes Kennzeichen wünschen. Keine Ahnung, warum es sowas nicht gibt…
Auf dem Boot gab es dann (optional) ein lecker Mittagessen und eine mittelgroße Verschnaufpause, bis zum nächsten Tauchgang (meistens waren es zwei am Tag. Ein halber Tag ist natürlich auch möglich (dann aber nur Local), genau wie drei Tauchgänge)

Essen auf dem Boot

Wie man auf den Fotos sieht, waren die Boote diesmal deutlich größer und luxeriöser als auf den Malediven, wo wir nur so ein kleines Dingens hatten. Hier konnte man auch mal unter Deck im Schatten verweilen (der Fernseher war aber nicht aktiv…).
Und auch das Tauchzeug war gut aufgeoben:

Auf dem Boot

Insgesamt also sehr zu empfehlen, die paar kleinere Patzer (keine passende Weste für Frau Bü; “normale Luft” für uns, obwohl wir am Tag vorher den Nitrox-Schein gemacht haben…) können mal passieren. Dafür waren die Tauchguides dann insgesamt sehr freundlich und hilfsbereit, das macht das alles wieder weg…

 
Madonha:

Es klingt nach schönem Abenteuer. Das Essen sieht von weitem auch recht ansprechend aus.
Whow, hab schon mal bei Flickr reingeschaut, super schöne Bilder, ich freu mich für euch!

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Dom:

Hi,

sehr schöne Fotos – und offensichtlich ein sehr schöner Urlaub. Aber hätte Frau Bü den Teller nicht vielleicht ein wenig tiefer halten können?? ;-)

Grüße
Dominic

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