Tatata-Tarte!

03. März 2010 um 09:02 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Ich wusste gar nicht, dass promovieren wie Weihnachten ist. Die ganze Familie kommt zusammen, es wird über Tage hinweg lecker geschmaust und es gibt sooo viele Geschenke! Vor inzwischen schon 10 Tagen wurde dann ein Geschenk endlich eingeweiht. Es handelt sich um 4 Tartelets-Förmchen, antihaftbeschichtet und mit herausnehmbaren Boden. Praktischerweise lag den Förmchen auch direkt ein Büchlein mit leckeren Rezepten bei. Dabei gab es sowohl die Kategorie herzhaft, wie auch süß. Ich hab mich zunächst mal auf süß konzentriert und zumindest optisch sind mir die Tartes geglückt.

tarte

Bei den Schoko-Tartes ist mir allerdings die Schokolade beim schmelzen zu heiß geworden, so dass hier eine zweite Versuchsreihe ansteht. Unter der leckeren Baisehaube (die im Kühlschrank auch hübsche Goldtröpfchen gezogen hat) verstecken sich übrigens Kirschen. Hier fand ich den Teig allerdings irgendwie zu unsüß. Mag auch an der anderen Mehlzusammensetzung gelegen haben, dass mir der Teig sehr trocken vorkam. Inzwischen hab ich auch verstanden, dass Tartelettes nicht das gleiche sind wie Tortelets, auch wenn Tortelets der eingedeutsche Begriff für Tarteletts ist. Der Unterschied liegt im Teig. Hab mich schon gewundert, warum in dem Buch ausschließlich Mürbeteige vorkommen und keine Biskuitteige…. Apropo Mürbeteige. Ich hasse die Zubereitung von Mürbeteigen. Das ist immer ein gekrümels und wenn ich nicht getrickst hätte (ich hab noch etwas Eigelb mehr verwendet) dann wäre da nie im Leben eine Masse herausgekommen, die man in eine Form pressen kann. Was aber nie und nimmer ging bei den Rezepten war das Ausrollen des Teiges. Natürlich kann man Staub und Krümel noch mit einem Wellholz bearbeiten, aber so wie auf den Bildern im Backbuch, dass da ein zwarter Teig herauskommt, den man dann über die Form legen kann und sogar Ränder abschneiden kann (nicht abbrechen), sah das bei mir nie aus. Was mache ich denn falsch? Mürbeteig ist ja eigentlich lecker, aber die Bearbeitungsweise des Teigs schreckt mich immer ab. Dabei will ich doch unbedingt noch die herzhaften Rezepte ausprobieren….

 
Büma:

Hallo Frau Bü,
schade, dass deine Tortelets nicht so gelungen sind, wie Du es wünschtest.
Sahen aber von H I E R ganz gut aus!
Mürbeteig will (in einer Plastiktüte)kühl ruhen.
Mind. 2Std. oder besser über Nacht.
Mit Eiern sollte man sparsam sein.
-Bei ca. 250 gr Mehl, 1 Ei oder nur den Eidotter.-
Aber wie ich Dich kenne, wird`s das nächste Mal ein großer Erfolg(:-))

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Madonha:

Habe vor ein paar Tagen nach diesem Rezept:
200 g Mehl
1 TL Backpulver
75 g Margarine od. Butter
75 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei
Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Margarine- oder Butterflöckchen darauf verteilen. Zucker, Vanillezucker & Ei ebenfalls dazugeben. Alles kräftig mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Abgedeckt ca. 1/2 Std. in den Kühlschrank stellen.
Anschließend kann der Teig als Kuchenboden oder auch als Keksteig verwendet werden.
Zubereitungszeit: ca. 10 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel

einen Mürbteig gebacken für meine Fisch-Quiche, für den Geschmack hatte ich noch Kräuter in den Teig gemischt, war sehr lecker. Der Teig ließ sich optimal ausrollen, gelingt mir sonst auch nicht immer so gut. Wichtig ist dabei tatsächlich die Ruhezeit im Kühlschrank, 1/2 Stunde dürfte dabei Minimum sein. Ich mach’s bei ganz spontanen Aktionen aber auch ohne, dann drücke ich den Teig einfach in die Form, das Gebäck gelingt so auch.
@ Büma: Ist das deine Premiere hier? schön von dir zu hören!

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DonsTag » Oh du schöne Elternzeit:

[...] nämlich dem Buch Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß, aus dem auch schon diese Leckereien hier [...]