*kopfschüttel* == *rofl*

10. Mai 2007 um 12:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab eben auch schon  bei dwdns drauf verlinkt (irgendwie verlinke ich gerade in jedem zweiten Eintrag mein Brettspielblog, kann das sein? Das hört wieder auf, versprochen!), aber da das einfach zu gut ist, um da einfach ungelesen rumzustehen, muss ich hier auch nochmal drauf kommen:

Ich hab eben zum ersten Mal das  Kopfschüttel-Blog entdeckt und bin begeistert (wenn nicht noch mehr). Quasi wie Malcolms  Chromosomenkampf, nur eben deutlich hochfrequenter.
Es geht also um die Frauen und ihre merkwürdige Art, die dem Mann nichts außer einem Kopfschütteln abgewinnen kann. Ich bin schier begeistert und frage mich, warum mich da denn vorher nie jemand drauf aufmerksam gemacht hat. Die Besucherzahlen liegen da in einem ähnlichen Bereich wie hier bei mir auf DonsTag, von einem “Geheimtipp” kann man also nicht wirklich sprechen (vor allem, weil es das ganze auch schon  als Buch gibt), wahrscheinlich bin ich einer der letzten, der das mitbekommen hat…

PS: Was ich sehr merkwürdig finde: Beim Lesen der Beiträge stelle ich mir ein ganz bestimmtes Pärchen aus meinem Freundeskreis vor und das passt irgendwie perfekt. Ich nenn mal keine Namen, da die hier mitlesen und ich dann bestimmt Schimpfe bekomme. Ich bin ja selber schockiert ;-)

Tags: , , , , ,

Ähnliche Beiträge:

9 Kommentare »

Szenen einer Zugfahrt

19. April 2006 um 23:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Freitag ging es (wie schon berichtet) nach Hause, um dort mit der Familie Ostern zu feiern (und kaum zu schlafen…).
Und da (bei der Hinfahrt zumindest) kein Zug Verspätung hatte, können es nur meine Beifahrer gewesen sein, die mich amüsiert haben.
Die Rollen im einzelnen:
Vater: Ein älterer Mann, tendenziell Sozialpädagoge, Lehrer oder sowas. Birkenstockschuhe, braun-rosa-Cord-Kleidung und so einen streberhaften hellen Lederschulranzen auf dem Schoß. Dazu dieser merkwürdige Geruch nach altem Mann, den ich nicht wirklich genau definieren kann. Kein Alkohol, kein penetrantes Deo, sondern “alter Mann”-pur. Natürlich saß er direkt neben mir…
Sohn: Schätzungsweise 15 Jahre alt (wahrscheinlich hat der Mann nur so alt gerochen…), ziemlich verpickelt und unsportliche Figur. Saß mir gegenüber (so ein Vierer-Platz mit Tisch), daneben der Platz wurde mit seiner Tasche gefüllt.

Vater holt ein Buch mit englischen Vokabeln raus und lernt. “front”, “back”, “turn left” und andere Wegbeschreibungsangaben. Wenige Minuten später ist er in einen ruhigen Schlaf verfallen.
Sohn kramt ebenfalls in seinem Rucksack und holt ein P.M.-Logik-Heft raus. Die Dinger hab ich früher auch mal gemacht, muss ich zu seiner Verteidigung beichten. Sohn versucht sich an einer Aufgabe, kommt aber nicht wirklich voran. Nach 15 Minuten wacht der Vater auf.

Vater: Aufwachschnarcher mit verschrecktem Blick in alle RichtungenUnd? Schaffst du es nicht?
Sohn: Hm…
Vater: Ist zu schwer, gell?
Sohn: Hmm… willst du mal?
Vater: Ne lass, ich kann das nicht.
Kaum sind diese Worte über die Lippen gegangen, schläft Vater auch schon wieder. Ab und an macht er seltsame Geräusche, nach denen sich Sohn peinlich berührt umschaut. Sohn hat erst einmal genug und schiebt den Stift, mit dem er das Rätsel zu lösen versuchte in die Hand des Eigentümers: Vater. Dieser lässt sich davon aber nicht von seinem Schlaf abhalten. Auch als dem Sohn nach ein paar Minuten langweilig wird und er sich den Stift wieder aus der fest geschlossenen, väterlichen Hand entreißen kann, schläft er genussvoll weiter. Sohn hat sich an eine neue Aufgabe gemacht, kommt aber auch hier nicht sonderlich weit. Als der Zug aber eine kleine Holperstrecke fährt, wacht er auf und tut wieder sehr interessiert
Vater: Und, schwer?
Sohn: Hm… willst du mal?
Vater: Nein danke, ich kann das nicht.
Sohn: schiebt wortlos das Heft und den Stift zum Vater
Vater: schiebt es wieder zurück, ohne nur einen Blick drauf zu werfenNein, nein…
Also verfällt Vater wieder in einen gesunden Schlaf (wie sich später herausstellt, hat er die Nacht zuvor wohl wenig geschlafen, also ist das mal gestattet), das Vokabelheft ist immer noch in seiner Hand. Als er das nächste Mal aufwacht ist es also am Sohn, interessiert zu fragen.
Sohn: Und, kannst du alle Vokabeln?
Vater: (verlegen) Äh, nein.. aber ich hab auch heute Nacht kaum geschlafen (sag ich doch…)
Beschämt schauen beide aus dem Fenster. Da entdeckt der Vater etwas, was schon seit einer knappen Stunde unseren Zug begleitet
Vater: Ach, da ist ja schon der Rhein…
Sohn: Schon länger
Vater: (überrascht)Ach ja?
Sohn: (leicht irritiert)Schon. Oder? Doch, wir sind doch schon durch Mainz gefahren. Da ist doch schon der Rhein, oder ist das die Donau?
Vater: (will seine Unwissenheit verbergen und täuscht einen Sekundenschlaf vor) Hm?
Sohn: Welcher Fluss fließt durch Mainz: Der Rhein oder die Donau?
Vater: (überlegen, wie es nur ein Vater sein kann) Der Main!
Sohn: Ach so.
Beide schauen weiter aus dem Fenster und bewundern den Rhein
Vater: Ganz schön groß der Rhein, oder?
Sohn: Nö…
Beide schauen weiter aus dem Fenster und bewundern den Rhein
Sohn: Muss nicht bald auch die Loreley kommen?
Vater: (dem Sohn schon wieder überlegen und scheinbar seinem liebsten Hobby nachgehend) Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Sohn: Die Überlegenheit des Vaters anzweifelnd Und weiter?
Vater: (ertappt) Weiß ich nicht. Willst du es wissen?
Sohn: Ja
Der Vater grübelt, kommt aber zu keinem Nenner, was dem Sohn zu gefallen scheint. Plötzlich ein Geistesblitz
Vater: Ich kann es nachgucken, soll ich?
Sohn: Nein.
Vater: Ach, du willst es also gar nicht wissen…
Also starren beide einfach nochmal ein paar Minuten auf den Rhein und der Sohn fragt bei jedem größeren Berg, ob das denn nun die Loreley sei. Irgendwann kommt dann endlich besagter Felsen (zum Glück steht es dick und fett drauf) und man atmet erleichtert durch (also ich jetzt…)
Vater: Beeindrucken, oder?
Sohn: Nö, geh mal in die Alpen, da sehen die Berge alle so aus. Nur viel größer!
Vater: (unbeeindruckt von der Ignoranz des Sohnes Jetzt les ich es dir aber doch mal vor.
Sohn: (weiß nicht, wie er sich davor retten soll) Ne ne, lass nur
Aber der Vater hat schon seinen Streberrucksack geöffnet und zückt ein kleines gelbes Reclam-Heftchen. Und so wird “Die Loreley” von vorne bis hinten rezitiert, ein Strahlen erfüllt das Gesicht des alten Mannes. Der Sohn kann sich vor Langeweile kaum halten.
Vater (das Gedicht beendend) Und das hat mit ihrem Singen, Die Loreley getan. Schön.
Sohn: Naja…
Wieder vergehen ein paar Minuten mit starrem Blick aus dem Fenster
Vater: Ganz schön hoch das Wasser, oder?
Sohn: Ja, wegen des Tauwetters. (Er hat hier sicher nicht den Genitiv verwendet, aber was tu ich nicht alles für Daniel…) Aber hier wohnen will ich nicht.
Vater: Aber warum denn nicht, ist doch schön!?
Sohn: Na bis man da mal über den Berg ist, und hier unten hat man das Hochwasser. Schön ist es auch nicht.
Vater: Naja, aber stimmt, es gibt ja nicht viel hier am Rhein. Der Rhein hat ja auch keine größere Stadt an sich, oder?
Sohn: Ne, da ist nix.
Vater: Düsseldorf vielleicht noch. Oder Köln?

Und dann war meine Fahrt hier zu Ende und ich konnte das Schauspiel leider nicht bis zum Schluss genießen. Schade eigentlich…
Bei der Rückfahrt hatte der Zug dann übrigens wieder Verspätung, dafür waren die Mitfahrer dann nicht so interessant. Irgendwas ist ja immer…

Tags: , , , ,

Ähnliche Beiträge:

2 Kommentare »

anderen Menschen eine Freude machen (II)

13. April 2006 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Einfach so mal ein GeschenkVor etwas über einer Woche habe ich euch um etwas mehr Nächstenliebe gebeten. Einfach doch mal freundlich und nett zu anderen Menschen zu sein und mehr zu geben, denn zu nehmen. Ich selbst möchte mich davon natürlich nicht ausnehmen und versuche dies auch so oft wie möglich zu befolgen (zum Beispiel indem ich alten Frauen beim Einkauftaschen tragen helfe, wenn diese mal den gleichen Weg nehmen wie ich). Aber ab und an, freue ich mich dann auch, wenn ich derjenige sein kann, der nimmt. Und ist nun mal wieder der Fall, was ich einem sehr netten “Geber” zu verdanken habe.
Und zwar handelt es sich um Jafeth Mariani, der (wie wahrscheinlich jeder normale Mensch) ne Menge Zeug in seinem Regal stehen hat, dass er nicht mehr braucht. Mir geht es da ähnlich und wäre ich nicht zu faul, bzw. hätte ich nicht den Sammler-Trieb meiner Mutter geerbt (ja, ich gebe es zu, ich bin nicht der Jäger), stünden die Dinger schon lange bei Ebay und ich würde mich über das ganze Geld freuen und irgendwelche Deppen wohl noch ausnehmen, weil die keine Ahnung haben, was das denn wirklich wert ist.
Nicht so Jafeth, er ist irgendwie ganz anders und verschenkt die ganzen Sachen einfach. Ja genau. Er verschenkt DVDs oder Bücher an wildfremde Menschen. Das einzige, was dieser dafür tun muss ist, eine vernünftige oder auch lustige Begründung in seinen Blog zu schreiben. Bis Donnerstag gibt es da jetzt zum Beispiel “Sakrileg. The Da Vinci Code – Taschenbuch” geschenkt. Wo bitte gibt es sowas noch? Und warum machen das nicht noch viel mehr Menschen? Warum mache ich das nicht? Weil ich wohl doch zu materialistisch bin… Schade…

Tags: , , ,

Ähnliche Beiträge:

3 Kommentare »

anderen Menschen eine Freude machen

05. April 2006 um 18:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es gibt sie in der heutigen Welt immer noch, diese netten Menschen, die nur darauf aus sind, anderen Mitmenschen das Leben schöner zu machen und dabei nicht unbedingt auf den eigenen Gewinn achten.
Aber warum nicht anderen Menschen eine Freude machen und gleichzeitig auch was davon haben? Eine klassische Win-Win-Situation also? Auch das geht. 10 Euro vom Tokio-Hotel-BillNehmen wir zum Beispiel an, es gibt da Menschen (vornehmlich jung, weiblich und mit Zahnspange), die gerne alles besitzen würden, was mit einem anderen jungen Menschen (angeblich männlich, auch jung und wohnhaft in einem Hotel in Tokio, nennen wir ihn einfach mal “Bill”) zu tun hat. Und dann ist da dieser Mensch, der genau ein solches Objekt besitzt, sich darum aber nicht sonderlich schert. Wie kommt es da zu einer solchen Win-Win-Situation? Klar: über ebay. Und so erfreut sich die junge Dame nun an einem 10 EUR-Schein, den Bill einmal in seinen Händen hielt. Und der ursprüngliche Besitzer freut sich, dass er aus 10 Euro mal eben 25,50 Euro gemacht hat. Was will man mehr? (Ach ja, alle anderen Sachen von Tokio Hotel auch, aber da ist die junge Dame auch fleißig dabei, wie man bei yamb nachlesen kann)
Super-Mario-PilzUnd? Auf den Geschmack gekommen? Wollt ihr nun auch einen Menschen glücklich machen? Ja? Mich vielleicht? Dann sorgt doch mal dafür, dass Google mir wieder so viele Besucher beschert wie noch vor einer Woche und sich nicht mit 10 Leuten am Tag zufrieden gibt (ich würde echt mal gerne wissen, was der Grund dafür ist). Oder aber ihr sorgt dafür, dass es diesen Super-Mario-Pilz wirklich wirklich gibt (und nicht nur als Aprilscherz) und lasst mir ein solches Exemplar zukommen. Dann würde ich mich aber freuen. Mindestens so viel, wie diese lieben Kinder (öh, ist YouTube gerade down? Der Link geht nicht…). Die wissen, wie man an Weihnachten mit bloßer Freude auch die Eltern glücklich machen kann (wieder eine klassische Win-Win-Situation).
The right mixUnd wenn ihr noch mehr Menschen glücklich machen wollt, dann lernt doch endlich mal, einen gescheiten Cosmopolitan zu mixen. Am besten jetzt gleich, mit diesem Spiel. Ich komme nur auf 6230 Punkte und meine anderen Erfindungen kamen auch nicht wirklich an (dafür sind die Reaktionen sehr schön anzusehen, ich hab es sogar schon in den negativen Punktebereich geschafft…)

via Weblog eines pessimistischen Webdesigners (Pilz)
via Gadgetmania (Weihnachtsfreude)
via Telagon Sichelputzer (Cosmopolitan-Spiel)

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Ähnliche Beiträge:

2 Kommentare »

Die Jugend von heute

02. März 2006 um 12:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bon ScottLetztens im Bus vier Jungen zugehört. Der eine hatte einen mp3-Player auf und meinte:
“Das Lied ist cool! Der Sänger vom Original ist übrigens an seinem Erbrochenen erstickt.”
Man amüsiert sich, einer schafft allerdings nicht mehr als ein fragendes Gesicht. “Was ist denn Erbrochenes?” Darauf der dritte “Na der hat gespuckt und ist daran erstickt”. Immer noch ein ziemlich verunsicherter Gesichtsausdruck. Zum Glück kann der vierte schließlich helfen: “Na Kotze!” Daraufhin war dann alles klar.
Nun frage ich mich aber, ob es wirklich Sinn macht, seinen Kindern Kraftausdrücke zu verbieten, wenn sie dann von ihren Freunden nicht mehr verstanden werden…

Tags: , , , ,

Ähnliche Beiträge:

2 Kommentare »