03. Januar 2007 um 21:29 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback
Der letzte Bericht vom Zimmerhelikopter PiccoZ liegt ja jetzt ein schon ein wenig zurück … das liegt daran, dass nach einem Absturz irgendwie der IR-Empfang gestört ist und nur noch sporadisch und ganz aus der Nähe auf Steuersignale reagiert. Den Zimmerheli werde ich auf jeden Fall irgendwann in nächster Zeit nochmal genauer untersuchen um den Fehler zu finden und eventuell zu reparieren.
Die letzten Modifikationen am Heli haben sich allerdings bewährt: erhöhter Auftrieb und damit auch längere Flugzeit durch mit Tesa vergrößerte Rotorblätter. Der zusätzliche Drall wird durch eine einseitige Flügelerweiterung kompensiert und in Vortrieb umgewandelt.
Zu Weihnachten gab es dann von Conny noch einen X-TWIN turbo als Ergänzung (sie selbst hatte auch so viel Spass am Heli, dass sie von mir einen X-TWIN sports bekommen hat). Der sports fliegt (wie schon bei Jack und Daniel beobachtet) sehr gutmütig so wie er aus der Schachtel kommt, der turbo pumpt sehr (auf-ab-auf-ab-u.s.w.). Deshalb bekam er dann auch bald zum Test ein Gewicht an der Schnauze verpasst … dooferweise einen Nagel, der sich beim nächsten Absturz dann in den LiPo-Akku, der direkt in der Schnauze liegt, gebohrt hat. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Einzellen LiPo-Akku 3,7V >10C >130mAh <5g (im Original ist es ein Fullriver 452026P).
Die ganzen ferngesteuerten Flugdinger haben dann auch wieder mein Interesse an automatischen Steuerungsystemen und auch Dronen geweckt … und prompt stolpere ich bei SpOn heute über einen Artikel dazu. Dort wird die md4-200 vorgestellt, eine kommerziell (für ca. 10000€) vertriebene Drone mit 200g Nutzlast, optional mit Videokamera und fernübertragenen Videobild. Das interessanteste an dem Ding ist das Steuerungssystem, angeblich kann es selbst Höhe und Position halten und sogar GPS-Wegpunkte auf direktem Weg anfliegen. Hier gibt es beim Hersteller microdrones einen etwas ausführlicheren Artikel aus der Zeitschrift ROTOR.
Dabei fällt mir mal wieder auf, dass das Shadowrun Universum (Rollenspiel und Bücher) eine ansatzweise plausible und realistische Dystopie darstellt, wenn man den Fantasy-Anteil weglässt. Auch halbautonome Dronen spielen in Shadowrun eine Nebenrolle. Vor einiger Zeit gab es sogar in der c’t eine interessante Story dazu: Thorsten Küper: Parasiten ( c’t 16/2004, S. 206 – 209 und c’t 17/2004, S. 204 – 208).
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27. November 2006 um 00:12 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback
Wie gewünscht gibt es nun nun ein kleines von Conny aufgenommenes Video vom Zimmerheli: (Ich hatte leider keinen guten Flash Encoder zur Hand, deshalb müsst ihr das Video per Rechtsklick starten)
Der Heli ist inzwischen leicht getuned ;) … mit ein bischen Tesa am Rotor wurde der Auftrieb um einiges erhöht und damit auch die Flugdauer verlängert. Das führt dann natürlich zu stärkeren Drehbewegungen, was mit einem kleinen Zusatzflügel aus Papier und Tesa an einer Seite des Bugs ausgeglichen wird. Zusätzlich bringt der Flügel etwas Vortrieb und der Heli schwebt nicht nur hoch und runter. Diese Modifikationen sind noch nicht ganz ausgefeilt, was man am Flugbild deutlich sehen kann … da muss noch etwas getrimmt werden. Mit etwas Geduld sollte das klappen.
Eine frühere Form mit weniger Auftrieb hatte ich so stabil, dass ein relativ gezielter Flug samt Landung und erneutem Start auf der Tischplatte möglich war. Ein Schmiermittel für den Rotorantrieb habe ich leider noch nicht organisiert … ich denke da an Silikonspray oder Nähmaschinenöl, das soll nochmal die Flugdauer erhöhen und das Ding etwas leiser machen.
Alles in Allem ist der Heli natürlich kein ernsthaftes Flugmodell, aber ein großer Spass für nicht allzuviel Geld allemal.
Wer jetzt neugierig geworden ist und so ein Teil auch haben will, kann es recht preiswert bei Amazon kaufen.
23. November 2006 um 00:02 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Heute hat die Conny mir einfach so einen Zimmerheli (PiccoZ von Silverlit
) geschenkt. Ich hatte den ursprünglich auf meinem Geburtstagswunschzettel, aber da war er leider gerade nicht lieferbar. Jetzt muss ich auch nicht mehr das “leere” Paket von Amazon bis Weihnachten ankucken sondern kann den Heli im Zimmer kreisen lassen!
Das Ding ist winzig, kleiner als eine Hand und wiegt 11g. Gesteuert wird mit einer verblüffend gut funktionierenden IR-Fernbedienung (man muss nicht zielen auf den Heli oder sowas). Die Flugdauer ist mit 5-10min zwar nicht riesig, aber die Ladezeit sind auch nur 15min. So, morgen vieleicht mehr zu dem lustigen Zeitvertreib …