Mein neues Zimmer

18. April 2008 um 00:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man in mein neues Zimmer kommt, fragt man sich als allererstes, warum ich ihm denn die Bezeichnung “Arbeitszimmer” gebe. Irgendwie deutet alles darauf hin, dass wir da heimlich einen zehnjährigen Jungen gefangen halten, der sich sein Zimmer aber gnädigerweise selbst einrichten durfte.
Aber wenn man sich anguckt, wie in kreativen Firmen so die  Arbeitsplätze aussehen (sehr cool:  Videoführung durch Google Zürich, unbedingt angucken und neidisch werden), dann passt das ja doch irgendwie wieder.

Ich bin ein Mensch, der sich gerne ins Chaos begibt und lauter merkwürdiges Zeug um sich rum braucht, mit dem er sich ablenken kann. Chaos pur, so muss es sein. Und jetzt, wo ich wieder ein eigenes Zimmer habe (vorher war das im Wohnzimmer integriert), darf ich mich auch wieder voll austoben.
Und so kam nicht nur die lange vermisste Hängematte wieder zum Einsatz (oh, wie ist das schön, da einfach zu liegen und dem iTunes zu sagen, es soll doch einfach nur mal Meditationsmusik (oder irgendwas in die Richtung, merkwürdige Trommeleien von afrikanischen Ureinwohnern gehen auch) zu spielen), sondern auch der ganze Kruscht, den ich schön in Kisten zwischengelagert hatte. Und das sieht dann in Auszügen (ich kann ja unmöglich alles festhalten…) so aus:

Dons Zimmer

Ganz oben meine Bücher, wo die tollsten natürlich viel zu schade sind, um einfach nur ihren Rücken zu zeigen. Darum werden die einfach offen trappiert um zum Durchblättern aufzufordern. Sollen ja nicht nur vor sich her stauben. Und vor allem in “ 1000 extraordinary objects” (hab mal die US-Amazon-Seite verlinkt, da kann man sich ein paar Seiten angucken. Und vor allem ist der Preis mit 7 Dollar (used&new) im Gegensatz zum  deutschen 100 Euro-Angebot (kein Amazon-Partnerlink) doch ganz human…) kann man laaange drin rumblättern. Könnte man auch sein Blog ganz schön mit füllen, was es da nicht alles gibt…

Und dann haben wir da noch das längst in Vergessenheit geratene Knobelklack aus der RTL-Kindersendung  “Klack” (die von Oliver Bierhoffs Schwester moderiert wurde), Spongebob mit Gary, der das Regal hochschleimt, merkwürdige Figuren im Regal, ein “beta”-Button an der Hängematte und den “Frau Bü”-Klotz, der mal an meinem Bein hing

Und heute kam dann noch was neues dazu: Eine Hängemattenblumenspirale, die sich hoffentlich gut mit der Meditationsmusik versteht:

Hängemattenblumenspirale

Jede Blume ist handgeklebt und vorher  hier bestellt (krass, was die ein  riesiges Angebot an Wandtattoos haben…).

Fertig ist mein Zimmer aber immer noch nicht. Denn bisher spielt sich das ganze Chaos fast nur hinter meinem Rücken ab. Fehlen noch Regale über dem Schreibtisch. Die sind zwar schon per Post gekommen, aber leider etwas zerdeppert. Mal gucken, ob ich die zurückschicke, oder improvisiere. Hab ja noch ein paar Klebeblumen übrig…

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Tor 3, den roten Umschlag oder die Kiste?

18. Februar 2008 um 17:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wir haben uns für die Kiste entschieden. Beziehungsweise für die Kisten. Gestern haben wir mit Unterstützung dreier (für die Menschenkette hat es also nicht wirklich gereicht, dafür haben wir dann unsere Autos gegen Ende direkt vor der Haustür der alten Wohnung geparkt. Wer mal da war, wird verstehen, was daran besonders ist…) netter (Ex-)Daimler-Kollegen auch die Inhalte unserer alten Wohnung in die Neue verfrachtet (Ro berichtete). Kommt doch ganz schön was zusammen und eigentlich hatten wir die letzte Woche auch ganz gut mit leeren Möbeln gelebt, warum also eigentlich das ganze Zeug?

Umzugskartons
links oben: mein Arbeitszimmer, voller Spielekisten; rechts oben: die Küche, mit drölfzig Kisten; links unten: der Flur mit neuer Garderobe; rechts unten: Frau Büs Hobbyzimmer (was sagt ihr zu der Farbe?) mit überraschend wenig Kisten (okay, ein Teil lagert da aber auch noch auf dem Speicher…)

Nun, spätestens morgen wäre es beim wöchentlichen Spieleabend dann doch aufgefallen, dass ein schicker Spieletisch alleine nicht reicht und so ist es doch ganz gut, dass die 7 (oder waren es am Ende doch 8) Umzugskartons (je 80 Liter Fassungsvermögen) voller Gesellschaftsspiele jetzt in der neuen Wohnung darauf warten, dass ich heute Abend das Regal aufbaue und den Inhalt fein säuberlich in die neue Heimat räume (hoffentlich reicht das Regal, hoffentlich reicht das Regal, hoffentlich reicht das Regal…).
Aber ein wenig graust es mir schon davon, all die vielen Kartons auch wieder aus- und aufräumen zu müssen. Vor allem in der Küche haben sich erschreckend viele angesammelt. Nur gut, dass unsere Küchenmöbel erst Mitte März kommen, da kann man die Kartons einfach mal noch elegant ignorieren.
Ich bedanke mich (auch im namen meiner Frau) bei den Helfern und würde jetzt trotzdem gerne wissen, was denn in dem roten Umschlag gewesen wäre…

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Stöckchen: 23 Fragen

25. Februar 2007 um 16:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

In meiner Blogverbots-Zeit zwei Stöckchen auf mich geworfen worden, die ich jetzt so langsam mal beantworten will. Das hier kam gleich von  zwei  Seiten.

1. Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.

Oje, ich hab euch ja schonmal meinen Schreibtisch vorgestellt. Da liegt einfach alles kreuz und quer und so hab ich hier jetzt satte 4 Bücher zur Wahl, die alle etwa gleich weit wegliegen. Und da ich jetzt nich nachmessen will, gibts einfach alle vier:

 

Zitiert von: Photoshop mit JavaScript steuern.
(ich hab zwar kein neues Photoshop, aber da es das Buch letztens  für einen Cent gab, konnte ich nicht wiederstehen. Klang auch irgndwie nach was, was ich mal lernen könnte):
Skript: Die Befehle werden mit der Maus in der gewohnten Arbeitsumgebung

Zitiert von: AJAX und PHP. Interaktive Anwendungen für das Web 2.0 erstellen
(stand bis vor kurzem noch auf meinem  Wunschzettel, hab ich dann zu dem obigen Buch einfach mal mitbestellt):
Die Anforderungen von Webanwendungen sind flexibel. Sobald eine Webanwen-

Zitiert von: Der LaTeX-Begleiter.
(freundlicherweise von Roke für die Diplomarbeit ausgeliehen, könnte ich langsam mal zurückgeben und selber auch kaufen. Nicht schlecht das Teil):
fehl \part definiert die Ebene -1 (oder 0 in Klassen, die den Befehl \chapter

Zitiert von: Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern
(warum auch immer das noch hier rumliegt, damit bin ich eigentlich schon lange durch):
men problemlos erkunden kann. Aber Pfade würden auch unter den Nutzern

2. Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
Einen leeren Kerzenständer

3. Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
Die Aufzeichnung von DSDS von gestern. Muss ich mich jetzt schämen? Davor hab ich übrigens die Aufzeichnung vom Hamburger Sieg gestern gesehen (hab gestern zwischendurch auf Konferenz umgeschaltet, weil das Spiel jetzt nicht sooo spannend war)

4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?

Frau Bü scheint im Nebenzimmer den Fernseher laufen zu haben. Oder sie hat männlichen Besuch. Na warte…

5. Wann hast Du den letzten Schritt nach draußen getan?
Gestern, um die Wise Guys zu besuchen. Heute morgen hätte eigentlich noch  “Babel” auf dem Programm gestanden, aber 10 Uhr war dann doch zu früh…

6. Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
Erst das Bad geputzt und dann ein paar Mails beantwortet.

7. Was hast Du gerade an?
Jeans und Shirt.

8. Hast Du letzte Nacht geträumt?
Allerdings. Sehr merkwürdig wars, denn irgendwann war ich wohl nur noch so halb am Schlafen und hab dann gemerkt, dass ich nur Träume. Ich stand vor einer Bücherwand und dachte: Hey, guckst du doch mal, wie detailliert dein Traum so ist und wollte Buchtitel lesen. Das hat erst nicht geklappt, weil alles sehr verschwommen und “falsch gerendert” war, aber mit viel Konzentration (ich wollte meinen Traum echt mal auf die Probe stellen) konnte ich dann herausfinden, dass da nur Quatsch draufstand.

9. Wann hast Du zum letzten Mal gelacht?
Na heute irgendwann. Gibt doch immer was zu lachen hier…

10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?
Mein Digitalender, eigene Fotos (wobei die teilweise noch eher provisorisch im Rahmen sind und langsam mal durch gescheite ersetzt werden sollten), eine Dartscheibe, ein Daimler-Kalender (die sind echt sehr schick) und ein riesiges, prall gefülltes Spieleregal.

11. Hast Du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Klar, ich hab doch in Köln Karneval gefeiert. Wie wäre es zu Beispiel mit den beiden hier?

Sonderbar

12. Was hältst Du von diesen Quiz?
Das ist ein Quiz? Was kann ich denn gewinnen?

13. Was war der letzte Film den Du gesehen hast?
Siehe linke Sidebar: “Dreamgirls”

14. Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich Multimillionär wärst?
Ein Haus? Ja, ein Haus.

15. Sag etwas über Dich, was wir noch nicht wussten.
Ich hatte im Gymnasium mal eine 1 in Verhalten und weiß bis heute nicht warum (sonst war es glaub eher so ne 3)

16. Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
Nach “Miss Undercover” kann ich hier doch nur “Weltfrieden” antworten, oder? Doofe Frage…

17. Tanzt Du gerne?
Hah! Natürlich nicht. Sehr zum Leidwesen der Frau Bü.

18. George Bush!
Die Frage lautet: Wer ist der aktuelle Präsident der Vereinigten Staaten.
Jetzt hätte ich gerne “berühmte Orte” 500

19. Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
Das ist sowas wie die “was würdest du ändern”-Frage. Auf so unwahrscheinliche Hypothesen lass ich mich gar nicht erst ein,

20. Und einen Jungen?
Aha, da kommen wir der Sache schon deutlich näher. Wie wärs mit PaperlaPaul?

21. Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Eher nicht. Ist doch schön hier.

22. Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
Tach, hier muss was schief gelaufen sein, ich bin doch aus deinem Verein ausgetreten…

23. Drei Leute, die das hier auch beantworten sollen.
 Fluffi,  Schnitzel und  Inishmore

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