Älter werdende Kinder

09. Mai 2012 um 10:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sohnvanone wird heute zwei Jahre alt und zur Feier des Tages entlade ich hier über den Tag verteilt einen Schwung an Videos, in denen es sich um Kinder dreht.

Den Anfang machen Lotte und Vince, die von ihrem Vater jede Woche gefilmt wurden. Das ganze hat er dann zu einem kurzen Zeitraffer zusammengeschnitten. Finde ich deutlich vielsagender und persönlicher als ein Zeitraffer nur über Fotos. Vor allem stell ich mir vor, dass die da dann auch immer erzählen, was sie die Woche so erlebt haben und finde das eine ganz großartige Idee.

Erst Lotte (12 Jahre in 2:45 Minuten):

Dann Vince (9 Jahre in 2 Minuten):

Zeit ist relativ

07. Mai 2012 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Albert Einstein hatte Kinder. Und das wusste ich, ohne es irgendwo nachzuschlagen, denn wer selber Kinder hat der weiß, dass man nur so auf die Idee kommen kann, dass Zeit relativ sein muss.

Sohnvanone wird am Mittwoch zwei Jahre alt und gerade backen die gleichen Frühstücksmuffin im Backofen, die ich vor einem Jahr auch gebacken habe, um seinen Geburtstag in der Krabbelgruppe zu feiern (diesmal sind sie für die KiTa). Und sie backen teilweise in Muffinpapieren, die noch von den Muffins übrig sind, die Frau Bü gebacken hat, um ihren Kollegen die Schwangerschaftskunde schmackhaft zu machen, was nun ja dann schon gut 2,5 Jahre her wäre.
Beide Ereignisse scheinen aber erst vor ganz kurzem gewesen zu sein, vor allem sein erster Geburtstag war doch erst vor ein paar Monaten, wie kann der jetzt schon 2 werden?
Andersrum ist es aber so, dass die Zeit vor Sohnvanone ewig her erscheint. Das war aber schon nach wenigen Wochen nach seiner Geburt so. Alles davor war wie aus einer anderen Zeit und irgendwie war er doch schon immer da, oder nicht? Mindestens so eine Ewigkeit, wie die letzten Wochen und Tage bis zur Geburt gedauert haben…

Und in weniger als einem halben Jahr sollen wir angeblich in unserem neuen Haus wohnen (was allerdings auch mal für August angekündigt war, das wird aber aus diversen Gründen nichts), wo doch bis jetzt noch nicht einmal der Keller ausgegraben ist. Wie soll das denn so schnell gehen? Und wie schnell werden wir dann “schon ewig” in dem Haus gewohnt haben? Und wie schnell wird dann Sohnvanone schon wieder ausgezogen sein? Viel zu schnell vermutlich…

Hach… Zeit ist merkwürdig…
Und solche Blogbeiträge entstehen vermutlich auch nur zu merkwürdigen Uhrzeiten, wo man eigentlich schon im Bett liegen sollte, aber eben noch auf die Muffins warten muss.

Carly Comando – CD mit Briefchen

26. März 2010 um 11:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Auf meinem iPod kam irgendwie (dank eines Lesers dieses Blogs, wie ich mittlerweile rausgefunden habe) das Lied “Everyday” von Carly Comando. Bekannt geworden durch dieses Videos von Noah Kalina, der sich über 6 Jahre täglich fotografiert hat:

Laut Wikipedia war Carly die damalige Freundin von Noah und hat extra für dieses Video das Stück komponiert.

Mittlerweile geht das Projekt schon ca. 10 Jahre und Noah hat sich zwischenzeitig auch mit diversen Stars fotografieren lassen und wurde (inkl. der Original-Musik) von den Simpsons gewürdigt:

Aber genug zu dem Video, eigentlich geht es ja nur um die Musik. Die hat Frau Dr. Bü nämlich so gut gefallen, dass sie immer mal wieder nachbohrte, warum ich von der denn nur ein Lied auf dem iPod hätte und ob es da nicht mehr von gäbe. Und da ich dem auch nicht abgeneigt war, hab ich mal ein wenig recherchiert.
Amazon hat nur zwei Songs als MP3-Download im Angebot (iTunes auch, dafür aber teurer…):

Also musste ich es direkt über Frau Comando bestellen. Deren MySpace-Seite führte weiter hier hin, wo ich dann schließlich bestellte.

Und pünktlich zum Mutterschutz der Frau Dr. Bü kam dann auch gestern die CD an. Und neben der handgedruckten CD-Hülle gab es dann in dem handbeschrifteten und mit Aufklebern (Schildkrötencontent!) verzierten Päckchen auch noch einen kleinen Brief von Carly persönlich:

carly_comando

So macht CD kaufen Spaß! Und dann ist die Musik auch noch wirklich toll, kann ich nur empfehlen. Will nur nicht hoffen, dass sie dann einen Krampf in der Hand vom vielen Briefchen-schreiben bekommt…

Hier mal noch das Video zum zweiten Lied, das es auf Amazon gibt (und nicht auf der CD drauf ist):

Digitalender 2010 fertig

30. November 2009 um 22:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dieses Jahr habt ihr hier ja Monat für Monat ein Kalenderblatt meines Digitalenders vorgesetzt bekommen (in wenigen Stunden ist es wieder so weit) und damit das auch im nächsten Jahr so ist und ich (viel wichtiger!) damit gleich nen Batzen Weihnachtsgeschenke fertig habe, hab ich mich auch in diesem Jahr (nun zum siebten Mal) hingesetzt und aus meinen besten Bildern des Jahres einen Kalender gestrickt.
Und da da ja inzwischen Tradition ist, gewähre ich euch einen kleinen Einblick in das Farbschema das Kalenders:

digitalender10_farben

Wieder nur eine Farbe pro Monat, dafür ist das Layout in diesem Jahr mal wieder etwas größeren Veränderungen unterworfen, nachdem es die letzten 3 Jahre eher nur kleine Veränderungen gab.

Hier mal eine Übersicht aller Stile:

digitalender_uebersicht1

2004 war das chaotischste Jahr, da hab ich wild Collagen aus thematisch zueinander passenden Bildern gebastelt und den Kalendertext dann auch mit ins Bild “komponiert”.
Alles eher unruhig und ziemlich überladen.
Darum gings dann 2005 ein paar Schritte zurück, in die andere Richtung: Den Bildern wurde die Farbe genommen und nur selektiv wieder zurück gegeben. Sah schick aus, aber das Titelblatt und das Layout würde ich heute garantiert nicht mehr so machen.
2006 hatte ich dann (vor allem dank Dropography) zu viele Fotos, so dass ich mich entschied, immer drei zueinander passende Bilder auf ein Blatt zu machen. Das die dann alle noch quadratisch sein mussten, hat das ganze dann doch recht anstrengend gemacht, sah aber gar nicht so schlecht aus.
Aber die Festlegung auf ein festes Format hab ich 2007 schnell wieder aufgegeben und hier das Layout an Hoch- und Querformat angepasst. Das Element vom Monatsnamen und der großen Zahl dahinter wurde übernommen (und ist auch 2010 noch enthalten), nur dass jetzt die Nummer des Monats da steht und nicht die des Jahres wie 2006. Das war doch etwas verwirrend…
2008 und 2009 hat sich wie gesagt nicht viel getan. Die Bilder haben andere Rahmen bekommen, die Schriften wurden gewechselt. Aber ich würde behaupten, dass es jedes Jahr besser wurde, vor allem der Schritt zu nur einer Akzentfarbe war eine gute Entscheidung.
2010 wirds wie gesagt wieder anders. Hier habe ich mich auch wieder auf ein einheitliches Format festgelegt.
Lasst euch überraschen, am 1.1.2010 werdet ihr hier das erste Blatt sehen…

Wenn ich mal Zeit hab…

04. April 2009 um 15:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

nostalgie_kamera

Den obigen Bastel-Bausatz hab ich mir vor fast 10 Jahren gekauft. Die Idee war, dass ich “nach dem Abi” ja total viel Zeit haben würde (also in der Zeit bis zum Zivi) und da dann die Kamera basteln würde. Wurde irgendwie nix, dann eben zwischen Zivi und Studium? Ne, auch immer was anderes zu tun gehabt. In den Semesterferien? Alles verplant. Zwischen Studium und Arbeit? Vergiss es…
Und jetzt werd ich damit dann wohl warten müssen, bis ich in Rente bin, denn dann hab ich ja gaaanz viel Zeit. Klar…
(vor allem: Wo kriege ich dann noch nen 35mm-FIlm her und wer entwickelt mir den?)

Wie diese Kamera gibt es eine unglaublich große Menge an Dingen, die ich irgendwann mal machen wollte, oder sogar schon angefangen habe, wo aber nie was draus wurde und vermutlich nie wieder was draus wird. Da kommen halt immer wieder neue, noch tollere Ideen dazwischen, die dann aber auch nur halb bearbeitet werden.
Und darum heißt “das mach ich dann mal, wenn ich wieder Zeit habe” auch fast immer “mach dir keine Hoffnungen, das wird nie was”.

Und als ich im Januar hier das WordPress-Mailbenachrichtigung-bei-Kommentaren-Plugin aktualisierte und es dank unguter Theme-Unterstützung nicht mehr in mein Kommentarkästchen passte, war das auch so ein Fall für “jaja, mach ich irgendwann”. Diesmal aber mit Happy End, denn seit heute (Fluffis Gemecker sei Dank) kann man sich hier wieder über neue Kommentare benachrichtigen lassen.

Meine Quellen (I)

24. März 2009 um 00:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, wie schon angedroht, lege ich nun mal meine Quellen offen, die mir bisher geholfen haben, meine Weltkarte mit Markern zu versehen.

Am weitesten zurück geht mein Taschengeld-Buch, das mit den ersten 2 Mark Fünfzig am 6.9.1987 beginnt und erst beim Abitur endet. Dummerweise steht da aber öfter nur sowas wie “Urlaub” statt dem tatsächlichen Ort und bei den frühen Urlauben waren es ja auch eh die Eltern, die gezahlt haben (oder man hat extra Urlaubs-Geld bekommen, was dann nicht unbedingt extra vermerkt wurde). Aber z.B. den Phantasialandbesuch 1988 hätte ich über meine anderen Quellen sicher nicht rausbekommen (siehe zweiter Eintrag oben links):

quelle_taschengeld

Unten rechts sieht man dann auch noch einen typischen “Urlaub 89″ Eintrag. Andere Merkwürdigkeiten: Ich habe mir sowohl “Cowboy-Zeug” als auch “farbl. Haarspray” gekauft. Was bitte was das für ein Karnevalskostüm? Und für Jochens Geburtstagsgeschenk hab ich satte 2,94 Mark ausgegeben, das ist fast dreimal so viel, wie ich den “a(r)men Kindern” gespendet habe. Jochen muss wohl sehr sehr arm gewesen sein…
(Über dieses Büchlein wollte ich schon länger mal nen eigenen Eintrag machen, ist zum Beispiel schön zu sehen, wo die Inflation überall zuschlägt. Der Preis für ein “nicht gemachtes Bett” hat sich z.B. innerhalb weniger Monate verdreifacht…)

Etwas detaillierter als das Taschengeld-Buch waren gelegentlich meine Taschenkalender. Da fängt meine Sammlung aber erst zum Schuljahr 96/97 an.

quelle_kalender

Aber immerhin hab ich so z.B. erfahren, wann ich in Düsseldorf die Max-Ernst-Ausstellung gesehen habe (26.11.1998):

quelle_kalender_innen

Trotz stressiger Wochen (Informatik- und Geschichts-Klassenarbeit, theoretische Führerscheinprüfung, Fahrt nach Düsseldorf und zu David Copperfield, dann noch das schwere Fußballspiel gegen DJK ST. Katharinen, der/die/das “2. ÜF”, eine (nicht meine) Firmung, ne Mallorca-Party und die komplizierte Englisch-Hausaufgabe “What does the arrival of the chair (?) boys enthüllen”) hatte ich aber noch genug Zeit, die beiden Seiten auf künstlerisch hochwertigste Art zu verzieren.

Ein sehr hilfreicher Punkt (da hier in der Regel sowohl das “Was”, “Wo” und “Wann” anzutreffen ist, was bei den anderen Punkten gerne mal nur unvollständig daherkommt) sind gesammelte Eintrittskarten (die ich theoretisch alle noch einscannen und in die Karte einbinden will):

quelle_eintrittskarten

Gleiches gilt für Flyer und so Zeug, hier ist es halt nur mit dem Datum so eine Sache. Aber ein Flyer kommt ja selten allein…

quelle_flyer

Hier scheint mir aber eine Kiste zu fehlen hab ich das Gefühl, denn es geht irgendwie erst 1999 los, dabei hab ich zumindest 95 und 97 in Amerika ein Haufen Zeug angeschleppt (und in einem Urlaub sogar Tagebuch geführt). Muss noch irgendwo rumliegen (ich weiß auch wo: Im Weg. Denn mein altes Kinderzimmer wird gerade in was neues transformiert und eigentlich hätte ich mein Zeug da schon lange rausgeräumt haben sollen. Sorry!)

Da liegt auch noch eine dicke Mappe mit Unterlagen von Kindergarten bis keine Ahnung wann rum, die ich hier dann in Teil 2 der Quellensammlung vorstelle. Schließlich finde ich da dann raus, was für ein Reiterhof das war, wo wir zum Kindergartenabschluss hingefahren sind.

Momentan nur sporadisch genutzte Quellen (dazu dann auch im zweiten Teil mehr) sind dann noch meine ganzen Digitalfotos (angefangen 2001), die Analogfotos (total unsortiert) und Mails (ab 2000). An dieser Stelle: Hey! Ich hab kein einziges Foto von Silvester 04. 05 und 06. Wer kann mir helfen? Fluffi? Du warst doch bei allen drei dabei…
Ach, DonsTag ist dann natürlich auch noch eine gute Quelle, aber mehr zum Nachschlagen, alle Artikel durchgehen will ich nicht unbedingt…

Wie funktioniert ein Radiowecker (auf einmal nicht mehr)?

23. März 2009 um 23:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mal ne dumme Frage: Was hat ein Radiowecker typischerweise für ein Uhrwerk drin, also wie bestimmt das, wann mal wieder eine Minute vorbei ist? Nein, kein Funkwecker, dann wäre die Antwort selbst mir klar (zumindest vage).
Warum ich frage: Mein Radiowecker hat mir jetzt schon sehr sehr viele Jahre (das müsste noch der aus meiner Schulzeit sein, wenn ich mich nicht irre) treue Dienste geleistet und mich immer pünktlich geweckt. Doch in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sie mir auf einmal eine Stunde geklaut. Hab mir das nicht erklären können und den Wecker wieder richtig gestellt. Sonntag Abend ging der Wecker dann auch einmal zwei Stunden vor. Ok, dachte ich, hab ich ihn wohl in die falsche Richtung korrigiert und wieder richtig gestellt. Doch als er mich heute morgen dann wieder eine Stunde zu früh weckte (zum Glück hab ich Frau Bü, ich selber kriege morgens ja nicht so viel mit, da steh ich auch mal zu falschen Uhrzeiten auf, ja, ist mir auch schonmal passiert, aber das ist noch länger her, bestimmt noch vor dem Radiowecker, da stand ich dann ganz alleine an der Bushaltestelle, bis es mir aufgefallen ist…) war klar: Das Teil mag nicht mehr. Innerhalb der einen Stunde, die ich noch liegen bleiben durfte, hat sie dann weitere 7 Minuten aufgeholt.
Nun frage ich euch: Wie kann das von jetzt auf gleich passieren? Wenn sich das so nach und nach eingeschlichen hätte, hätte ich es nicht merkwürdig gefunden, aber so abrupt find ich das schon komisch.
Und jetzt such ich mir mal nen neuen Wecker aus…

lapplaender

20 24 Jahre

25. Februar 2009 um 11:07 von donvanone

lapplaender

Don als kleiner und großer Sami. Mehr Infos zur Kultur auf Wikipedia. Fotos von echten Trachten hier, hier, hier, hier und hier.

UPDATE: Das linke Foto ist von 1985, da kam wohl was durcheinander…

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Ich muss den Fluch des 3. Februar brechen!

03. Februar 2009 um 00:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

dritter_februar

Puh, geht doch…

Silvester 08 – Der krönende Jahresabschluss

02. Januar 2009 um 17:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Silvester

So, wo fange ich an? Am Besten mal geh ich nochmal zurück zur Besichtigung unserer neuen Wohnung. Denn schon als wir da die Aussicht von unserem Balkon über Ulm (und um Ulm herum, ist echt so) gesehen hatten, war klar, dass Silvester 2008 bei uns gefeiert wird. Da fällt mir auf, dass ich die hier auf de, Blog noch gar nicht erwähnt hatte. Okay, hier ist sie:

Panorama

Gibts natürlich auch in groß. Und bei gutem Wetter, können wir ganz hinten sogar die Alpen erkennen (sehr deutlich sogar, aber das kennt ihr ja schon, war von Daimler oben ja nicht anders. Besser zu sehen aber noch auf dem  Münsterblickpanorama, das Manu hier mal vorgestellt hat).
Und bei der Einweihungsparty im April waren dann auch unsere 8 Gäste schon informiert. So früh wusste ich noch nie, wo ich Silvester feier…

Für das Thema “krönender Jahresabschluss” muss man dann nicht so weit zurückgehen, das kam einfach beim Suchen nach passender Silvester-Deko kurz vor Weihnachten. Da war nicht wirklich viel vernünftiges zu finden, dafür um so mehr Kronen. Also erdachten wir uns schnell einen Bezug zwischen Kronen und Silvester und schon war das Thema fertig. Vor allem, da der geplante Nachtisch dazu einfach perfekt passte. Für den müssen wir jetzt dann wieder ein wenig weiter zurück, nämlich bis in den August zu unserem Tauchurlaub. Da war es es uns tagsüber über Wasser einfach zu heiß, so dass wir zwischendurch in unserem Hotelzimmer vor dem Fernseher verschnaufen mussten. Und da gab es dann bei  “Unter Volldampf” die  “Dom Schokolade a la Wolfgangka”, die einfach nur lecker aussah. Kaum wieder in Deutschland (2 Tage danach) haben wir das ganze dann auch gleich mal ausprobiert und waren dann auch vom Geschmack begeistert. Also: Bloß nicht drüber bloggen, soll ja schließlich geheim bleiben…

Der Probenachtisch sah damals so aus (man beachte die Krone):

Dom Schokolade a la Wolfgangka
(Vom Original-Silvesternachtisch hab ich irgendwie kein vernünftiges Bild gemacht, später kommts hier noch in klein, aber auf dem Foto sieht das Probeteil einfach leckerer aus…)

Einen Tipp für den, der es selber nachmachen will (was ich nur empfehlen kann): Die Mengenangabe in dem Rezept ist utopisch! Die Zutaten für 4 Personen reichen dicke für 8 Leute. Dicke! Wir hatten das irgendwie wieder vergessen (der Probenachtisch war ja schon so lange her) und hatten dann daher (mit der Menge für 8 Personen) trotzdem 10 so riesige Döme wie auf dem Foto oben (statt einem Dom in der Größe der Kaffeetasse daneben). Und selbst ohne ein opulentes Raclette davor, ist so ein großer Dom nur von geübten Essern zu schaffen. Schließlich sind in so einem einzigen Dom dann eine Tafel Schokolade, ein halber Becher Sahne und 2 Eier.

Wenn man vom Tauchurlaub jetzt nochmal etwa einen Monat zurück geht, kommt man zu einem weiteren Punkt, der schon sehr früh feststand: Ich hatte Ke nämlich versprochen, ihr spätestens Silvester Marshmallows zu machen (die leckeren, mit dem einfachen Puderzucker-Wasser-Gelatine-Rezept). Und da ich vorher irgendwie nicht dazu kam, war das also auch unumgänglich. Hat diesmal auch ganz ohne Probleme geklappt (sogar in weiß!) und geschmeckt haben sie auch. Noch leckerer waren sie allerdings (das haben wir dann erst gestern festgestellt, als alle Gäste schon weg waren und wir den Affenplaneten betrachteten), nachdem man sie mit dem Flambierfeuerzeug ein wenig bearbeitet hatte. So mit lecker Karamellkruste und flüssiger Matsche drunter. Wow!

Da man aber nicht nur von Nachtisch und Marshmallows leben kann, gabs dann auch noch das schon erwähnte Raclette und eine Vorspeisenplatte, zu der Frau Bü sehr leckere Lachs- und Olivencreme zauberte. Meine Aufgabe war es, die Cocktails als Häppchen zu servieren. Details dazu gibt es später in einem separaten Beitrag, hier gehen wir jetzt nur mal die Schritte zurück. Nämlich erst einmal zu meinem allerersten Blogbeitrag, in dem ich schon mein Interesse an molekularer Küche bekundete. Und dann gehen wir zu meinem Geburtstag in diesem Jahr, zu dem mir RoKe nicht nur die Bacon Mints schenkten, sondern (damals nur geheimnistuerisch erwähnt, da auch das eine Überraschung für Silvester werden sollte) auch ein Set um Molekular-Cocktails herzustellen. Aber wie gesagt: Dazu später mehr, das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.

Jetzt erstmal ein paar Eindrücke vom Essen und der Kronen-Tischdekoration:

Silvester

Wie man sieht, gab auch das traditionelle Bleigießen, für Gummibärchenorakel und Dinner for One war irgendwie keine Zeit mehr, was aber nicht wirklich schlimm war. Viel toller waren da eh die persönlichen Jahresrückblicke, die die Gäste in je 15 Minuten vortragen durften. Schließlich waren darunter auch  welche, die das letzte Jahr komplett durch Abwesenheit glänzten und da will man ja (mal abgesehen von den Blogbeiträgen) auch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Und so gab es dann Videos, Fotos (Analog wie Digital) und auch Zeichnungen zu sehen.
Ich bedanke mich jetzt noch schnell bei meinen Gästen, die natürlich auch viel zu dem gelungenen Abend (und der Nacht) beigetragen haben und bin dann hier jetzt auch mal fertig…