So, der HSV also. Lange nichts mehr dazu geschrieben, vermutlich auch besser so. Hab mir vor der Saison ja echt überlegt, ob ich diese Saison mal auf Sky verzichten soll, wo die letzte ja schon so frustrierend war und nicht wirklich Besserung in Sicht war. Ist sie immer noch nicht und ich seh mir den Dreck trotzdem an. Hach…
Naja, während ich die Tage am Rechner lustig Regler in Lightroom verschob, um Sohnvanone ins rechte Licht zu rücken, lief meine Musiksammlung im Zufallsmodus im Hintergrund rum. Und irgendwann kamen dann die Wise Guys (wer die nicht kennt, sollte sich was schämen, nicht zuletzt, weil ich die hier seit Jahren immer wieder aufs dringlichste ans Herz lege) mit “Deutscher Meister”. Ein Lied, welches ich zu 100% unterschreiben kann (man muss halt FC durch HSV (und Gladbach gegen Bremen) ersetzen und “Karnevalsverein” durch … naja … keine Ahnung, “Hühnerhaufen” reimt sich nicht…):
Und ja, als der HSV 1982 und 1983 auf der Welt war, war ich schon auf der Welt, das kann man aber nicht wirklich zählen..
Aber momentan sieht es nicht danach aus, als würde es dieses Jahr was mit dem Titel werden (rechnerisch ist aber noch alles möglich, tschaka, das wird noch!). Statt dessen reden alle von diesem “Abstieg”, was auch immer das sein soll, hab ich noch nie gehört. Oder doch? Doch, hab ich, ebenfalls in einem Lied der WiseGuys über ihren FC Köln. Nur um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was einen erwarten könnte, wenn sich nicht bald was beim HSV ändert:
Aber als gebürtiger Rheinländer (wenn auch nicht Kölner) hab ich das “Kölsche Grundgesetz” natürlich verinnerlicht und halte es da mit §3 (oder 4, wie im Video): “Et hät noch immer jot jegange”. Absteigen wird der HSV also ganz sicher nicht. Nie im Leben!
Nur was muss getan werden, damit es am Ende gut geht?
Den Trainer entlassen, wie so viele fordern (bewundernswerterweise nicht die Fans im Stadion, die größtenteils immer noch Geduldig supporten und Ruhe bewahren)? Nur wer soll da kommen? Und auch da hilft mir ein Blick in meine Play-List weiter, natürlich wieder die Wise Guys mit der “Heldensage vom heiligen Ewald” (Meine Liebste Zeile: “Köln spielt gegen Greuther Fürth - Greuther führt.”):
Laut Wikipedia ist Ewald Lienen seit 1. Juli 2011 vereinslos, sollte also kein Problem sein.
Das soll dann auch zum HSV reichen, mehr hab ich nicht zu sagen. Außer: Nur der HSV!
PS: Ja, Köln gewinnt locker flockig in Leverkusen, ist also gerade mit dem HSV nicht wirklich zu vergleichen, aber warten wir doch einfach mal bis zum Ende der Saison ab. Ich geb die Hoffnung ja nicht auf…
Ja, natürlich, Hamburg ist immer noch die einzig Perle, die es gibt, aber so ganz ernst gemeint ist das folgende Video auch nicht.
es handelt sich dabei um einen Song der Wise Guys (mehr zu denen in diesen Beiträgen), den ich gestern auf deren Konzert in Ulm das erste Mal gehört habe.
Hintergrundgeschichte: Eigentlich waren die Wise Guys eine Kölner Acapella-Gruppe, aber mittlerweile wohnt nur noch einer (der Sänger des folgenden Liedes) in Köln. Die drei Sänger im Hintergrund wohnen in Hürth, wo seit kurzem auch das Büro der Wise Guys steht.
Und um sich Hürth schmackhafter zu machen, hat der letzte verbliebene Kölner dann diese Ode auf die Stadtden Ort das Gefühl geschrieben. Gar nicht so einfach, wenn Hürth einfach kaum was bietet:
Insgesamt wieder ein sehr gelungener Abend gestern, live sind die Jungs einfach am Besten.
Hier mal noch, passend zum Wetter “Lass die Sonne scheinen” vom neuen Album “Klassenfahrt”, das sich komischerweise noch nicht in meiner Sammlung befindet:
Ich hab euch auf die Ausstrahlung im Radio hingewiesen, ich hab euch auf die Ausstrahlung im Fernsehen hingewiesen, ich hab euch die Wise Guys ganz allgemein ans Herz gelegt. Für die ganz faulen, und solche, die nie nur rechten Zeit am rechten Ort waren, hier nun der letzte Schritt. Ich binde euch einfach ein paar Ausschnitte aus dem Auftritt der besten deutschen Acappella-Gruppe mit Unterstützung des WDR Rundfunkorchesters hier ein.
Fangen wir mit “Erzähl mir die Geschichte” an, da ich mich ja bei “Füenf” so darüber beschwert hatte, dass alle Acapella-Gruppen denken, sie müssten lustig sein. “Erzähl mir die Geschichte” ist eines der vielen sehr guten Lieder der Wise Guys, welches das gegenteil behauptet. Zusammen mit dem Orchester nochmal ne Stufe besser:
Dann meinte ich, dass es ja auch subtil lustig ginge. Hier also das Lied “Seemann”, das eigentlich ernst ist und eine traurige Geschichte erzählt (der Wind ruft den Seemann “mit Macht hinaus” und so muss er seine Frau mal wieder allein daheim lassen”). Eine gut platzierte Pointe sorgt dann aber für eine ganz andere Betrachtungsweise…
Weiter gehts mit “Quäl dich fit”, wo es jetzt deutlich näher in Richtung lustig (aber nicht zwangsläufig auch albern, liebe Amateurgruppen) geht. Thema: Was die Regierung uns nicht alles verbietet (Aufhänger ist das Rauchverbot) um uns fit zu halten:
Und dann mal noch was, was es nur in diesem Konzert gibt, klassische Musik von den Wise Guys begleitet: “Rondo Alla Turca”
So, und jetzt findet die Wise Guys verdammt noch mal auch gut!
PS: Hier noch das Lied “Jetzt ist Sommer”, welches (mit “Lach doch mal” ) meine Einstiegsdroge zu den Wiese Guys war. Hier ist die Orchesterbegleitung aber eher minimalistisch, was durch das viele Geklatsche des Publikums (ich kann sie verstehen…) noch verstärkt wird
PPS: Auf YouTube finden sich natürlich noch mehr Lieder (werden sicher auch noch mehr folgen, kam ja erst vor ein paar tagen im Fernsehen), darunter auch das neue Lied “Im Flugzeug” (ohne Orchesterbegleitung), welches von Flugangst handelt und bei der Radioaufzeichnung gefehlt hat, wenn ich mich nicht ganz täusche. Hab da Lied nämlich nie zuvor gehört…
So, die Zelt-Session ist vorbei, Zeit also, mal kurz zurückzublicken.
In der Programmvorschau war ja schon erkennbar, dass ich mich mit dem diesjährigen Programm nicht so wirklich anfreunden konnte, und so blieb es dann auch bei drei Veranstaltungen.
Den Anfang durfte Karan Casey, die mit irischem Liedgut Gänsehaut und Wohlfühlpartikel auf meinen Körper zauberte. Gráda fand ich damals zwar besser (da ich mehr auf die schnelleren Nummern stehe), aber Karan Casey braucht sich dahinter nicht verstecken.
Wobei ich ehrlich gesagt bei ihr auch die Nummern besser fand, bei der sie kurz Pause machte und ihre Band alleine spielen ließ. Und wie ich gerade bei Recherchen herausfinden konnte (da Ro mir erzählte, dass sich eben die von mir favorisierten Lieder nicht auf der von ihm gekauften Casey-CD befinden würden), heißt die Band wohl “Buille” und hat diese Lieder auf eigenen CDs rausgebracht. Konkret handelt es sich da “1st of August” (siehe nachfolgendes Video) und “2nd of August”:
Wieder eine CD, die auf meinem Wunschzetel gelandet ist…
Ein Vorgang, auf den die Acapella-Gruppe “Füenf” lange warten kann, denn hier haben wir es (wie ich schon andeutete) nur bis zur Pause ausgehalten. Und bevor ich jetzt anfange zu meckern, erwähne ich besser noch, dass Frau Bü und ich offensichtlich eine Ausnahme bildeten (vermutlich durch die Wise Guys verwöhnt), denn das ganze Zelt um uns brauch ständig in Extase aus und jubelte und lachte ununterbrochen. Wir wechselten dagegen nur verstörte Blicke und hofften, dass bald die Pause kommen würde, damit wir uns verkrümeln können. Denn irgendwie ging es den Musikern nicht wirklich darum, gute Musik zu machen, sondern lustig zu sein. Wobei es da dann auch nur um flache Witze ging. Und um eben diese Pointen ins Lied zu bekommen, wurde dann eben auch mal das Versmaß missachtet oder sonst irgendwelche Abstriche gemacht. Oder eben, weil der Witz sich nicht über ein ganzes Lied trägt, auf Medleys gesetzt, in denen dann z.B. 20 Textzeilen aus bekannten Liedern (meist der Refrain) zu einem bestimmten Thema umgetextet wurde. Hier mal beispielhaft der Ernährungsmedley:
Ne, tut mir leid, dass war gar nix. Wenn man mal gesehen oder gehört hat, wie die Wise Guys (hatte ich hier schon öfter empfohlen) es schaffen, intelligenten (teils subtilen) Humor in musikalisch anspruchsvolle Lieder bringen (und auch öfter ernste Lieder bringen, ich weiß nicht, warum in Deutschland offensichtlich die Annahme gilt, dass Acapella immer auch lustig sein muss), dann wirkt das hier doch wie ein pubertierender Schulchor. Gut, dass ich die Tickets für die Wise Guys 2010 schon in der Schublade habe…
Ach: Am Dienstag (7.7.) kommt um 23:55 im WDR ein Mitschnitt des Auftrittes der Wise Guys mit dem WDR Rundfunkorchester, welches ich euch ja schon als Radiosendung empfohlen hatte und wirklich wirklich zu empfehlen ist. Je öfter ich die Leider höre, desto mehr bin ich von der Kombination begeistert. Und jetzt stelle man sich “Füenf” mal mit Orchesterbegleitung vor. Totaler Quatsch…
Aber zurück zum Ulmer Zelt. Den Abschluss machten dann vorgestern die japanischen Trommler “Gocoo”, die dann wieder fantastisch waren. Bis kurz vor der Pause gab es nur nett anzusehende japanische Frauen (und ein paar Männer, aber nur dezent im Hintergrund), die ausschließlich mit Trommeln dafür sorgtem, dass man den Körper nicht wirklich still halten konnte (ok, ein paar im Zelt haben das komischerweise doch geschafft, aber ich kann das nicht. Wenn sich der Herzschlag schon dem Rhythmus der Trommeln anpasst, warum dann nicht auch der Rest des Körpers…). Mal so richtig in den Rhtytmus eintauchen, alles um einen rum vergessen und sich einfach nur wohl fühlen. Toll. Ganz toll.
Kurz vor der Pause kam dann noch ein älterer japanischer Mann auf die Bühne, der in Hollywood-Filmen immer den betrunkenen Penner spielen würde, der total verrückt ist und Menschen mit Flüchen belegen kann. Er steuerte dann etwas Didgeridoo bei, was wirklich gut gepasst hat, wie man hier hören kann:
Nach dem Lied verabschiedeten sich die Trommler dann aber in die Pause und der alte Mann blieb. So ist das halt, schnekt men einem Penner erstmal etwas Aufmerksamkeit, wird man ihn so schnell nicht mehr los. Und dann wurde es merkwürdig, denn er zog ganz seltsame Instrumente aus seiner Tasche (z.B. einen blauen Schlauch, der in Kombo mit dem Mikro manches Tromelfell zum Platzen brachte) und machte komische Musik (teilweise auch weniger komisch, wenn das Didgeridoo zum Einsatz kam). Mitten in diese Performance wurde dann die Pause eingeleitet (war so wohl nicht abgesprochen, keine Ahnung).
Und als es dann nach der Pause weiterging und der Typ einfach nicht von der Bühne verschwinden wollte, sank meine Laune kurz. Denn dann kamen auf einmal auch Muscheln und andere Blasinstrumente ins Spiel, die zwar auch nett waren, aber eben dieses Verschmelzen mit dem Rhythmus unmöglich machten. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, mir zu überlegen, was wohl passieren würde, wenn ich den Typ einfach von der Bühne zerren würde.
Aber ok, nach 2-3 Liedern ging es dann wieder hauptsächlich nur um die Trommeln und der Typ beschränkte sich auf dezente Didgeridoo-Begleitung.
Alles in allem das Highlight meiner Zelt-Saison, wenn man mal von den Minuten um die Pause herum absieht…
Hm, vermutlich ist es jetzt doch etwas zu knapp, aber irgendwie ist das in meiner 2blog-Liste untergegangen und ich bin selber froh, dass ich da gerade noch rechtzeitig dran gedacht habe. Für alle, denen das jetzt zu spät kommt: Ich hab am Ende auch noch nen Alternativtermin…
Aber worum gehts: Heute läuft um 20:05 im Radio auf WDR3 ein Konzert der von mir hochgeschätzten A-Cappella-Gruppe “Wise Guys”. Allerdings alles andere als A-Capella, sondern gleich mit einem ganzen Orchester zusammen (hier ein Bericht von einem, der live dabei war, inkl. Fotos).
Ich weiß nicht mehr wo, aber irgendwo (bestimmt auf deren Homepage) hatte ich mal Aufnahmen von denen mit einem anderen Orchester (Berliner Philharmonie?) gehört und das klang richtig gut. Hab dann auch gleich nach einer CD davon gesucht, konnte aber nix finden.
Aber die kann ich mir jetzt ja selber erstellen, denn tollerweise bietet der WDR einen Radiorecorder an, mit dem man verblüffend einfach deren Programm übers Internet aufnehmen und als mp3 speichern kann. Sicher, das geht auch mit anderen Programmen, aber von denen kannte ich noch keins und dieser Player ist echt mal sehr intuitiv und übersichtlich.
Und so komme ich dann ja doch zu meiner Wise-Guys-Klassik-CD.
Wohoo!
Für alle, für die das jetzt zu spät kam, hier noch der Alternativtermin, wenn das Konzert im Radio wiederholt wird: Donnerstag, 11.06.2009 um 21.00 Uhr auf WDR 5.
Wollte nur eben in meinem maybebop-Artikel den Fehler in der Überschrift korrigieren, denn da stand “A-Capella” statt “A-Cappella”. Ein Fehler, den ich immer mache (und in diesem Blog noch oft unkorrigiert vorkommt, ich sollte mich dem mal annehmen). Irgendwie kam ich dann auch die A-cappella-Wikipediaseite und hab mich da aufklären lassen, wann man es wie schreibt:
Als Eigenschaftswort im Sinne von „unbegleitet“ oder auch „nach Art der Sängerkapellen“ wird a cappella klein geschrieben. In historischen Schriften des 17. und 18. Jahrhunderts wird „a capella“ in der Regel nur mit einem p geschrieben.
Als Bezeichnung für das Populärmusik-Genre wird A cappella mit einem großen A geschrieben und auch mit doppeltem „p“ und doppeltem „l“.
Als Vorsatz eines zusammengesetzten Hauptwortes wird das A in jedem Falle groß geschrieben und zusätzlich Bindestriche eingefügt, z. B. „A-cappella-Komposition“.
Schnell mal auf Liste von zeitgenössischen A-cappella-Gruppen geklickt und da dann ein wenig weiter zu mir bekannten Bands geklickt. Dann ist mir aufgefallen, dass die ganz schön oft die Sänger rotieren. Von Maybebop ist zum Beispiel nur noch ein Sänger aus der Startformation da. Bei “The Glue” (die mit dem Sandburgenbauen) gibt es schon fünf ehemalige Bandmitglieder.
Da lobte ich mir doch meine Wise Guys, die nur mal den Bass ausgetauscht haben und jetzt seit 13 Jahren in unveränderter Besetzung sehr erfolgreich Musik machen.
Kurz mal den Artikel überflogen und auf einmal schockiert die folgenden Zeilen gelesen:
Nach eigenen Angaben auf der Homepage der Wise Guys wird Clemens Tewinkel die Gruppe zum Ende des Jahres 2008 nach vierzehnjährigem Mitwirken verlassen. Dennoch wollen die Wise Guys weiter bestehen und suchen nun im Verlaufe des Jahres nach einem Ersatzbariton.
Öh?!?
Schnell auf die Website und nachgelesen. Kann ich leider nicht verlinken, die haben ständig wechselnde URLs, totaler Quatsch, darum hier mal ein kurzer Ausriss seiner Begründung:
Ich kann mir vorstellen, dass mein Entschluss, bei den WISE GUYS auszusteigen, bei vielen Leuten auf totales Unverständnis stößt. Ich habe ja ganz offensichtlich einen Traumjob. [..] Kurioserweise: ICH habe davon nie geträumt.
Fragte man den kleinen Clemens nach seinem Berufswunsch bekam man zur Antwort: “Maurer, wie mein Vater” (mein Vater war Lehrer, aber das war mir da noch nicht klar), “Astronaut”, “Physiker” oder eben “Lehrer”, aber NIE “Musiker”, “Schauspieler”, “Clown” oder gar “Sänger”. Als Teenager faszinierten mich Computer, aber nicht die Beatles.
[..]
Was sollte aus mir werden, wenn ich mit Mitte oder Ende 40 auf einmal vor der Situation stünde, dass die WISE GUYS aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren. Selbst wenn ich bis dahin finanziell abgesichert wäre (was wohl nicht klappen würde) – was sollte ich die restlichen 20 Jahre meines Berufslebens machen? Musik – aber ohne die WISE GUYS? Faulenzen? Einen beruflichen Neustart – mit Ende 40?
Ich habe ein sehr gutes Examen in Physik, ich werde dieses Jahr “Master of Computer Science”, ich liebe es, mich in physikalische Probleme hineinzuknien oder sie anderen auseinanderzulegen und ich kann – hoffe ich – ein sehr guter Programmierer/Physiker werden. Ich hätte auch große Lust noch zu promovieren.
[..]
Klingt sehr vernünftig und irgendwie kann ich es auch verstehen. Aber irgendwie ist es schon Schade, dass sich die Wise Guys ändern, ich hoffe sie finden einen passenden Ersatz (ausführliche Stellenausschreibung auf der Website, natürlich auch nicht verlinkbar).
Allerdings muss ich auch sagen, dass Clemens der Sänger ist, den ich am Ehesten verschmerzen kann. Hätte also schlimmer kommen können…
Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg und Spaß in der Zukunft und hoffe, dass er es nicht bereuen wird.
Und jetzt muss ich mal mit Frau Bü beraten, ob wir nicht doch wieder Karten für das Wise Guys-Konzert im nächsten Jahr kaufen sollen, auch wenn die nur noch für die hinteren Reihen sind. Denn unser Argument, dass die bis dahin wohl nicht viel neues zu bieten haben (die brauchen ja immer was für ne neue CD, jetzt vermutlich erst Recht), zieht nicht mehr so ganz. Ich würd mir den neuen (ich gehe mal davon aus, dass es wieder was männliches wird) nämlich schon gerne mal ansehen…
Seit Samstag bin ich stolzer Besitzer des neuen Wise Guys (ich hatte hier schonmal von denen geschwärmt) Albums “Frei!” und hab somit meinen Teil dazu beigetragen, dass sich dieses momentan wohl auf Platz 2 der Album-Charts befindet.
Und nachdem ich es jetzt schon öfter als oft rauf und runtergehört habe (muss die Texte am Dienstag ja drauf haben, wenn ich die in Ulm mal wieder live erleben darf. Mal gespannt, was es dann in deren Tour-Tagebuch (lässt sich nicht verlinken, der Link ändert sich scheinbar bei jeder Aktualisierung, da hat jemand das Netz nicht verstanden…) zu lesen gibt…), kann ich es auch uneingeschränkt empfehlen.
Eins meiner Lieblingslieder: “Es ist nicht immer leicht (ich zu sein)”
Aber auch “Paris” ist nicht schlecht:
So wie eigentlich fast alle Lieder. “Frei” hat mir auf jeden Fall schneller gut gefallen als das vorherige Album (“Radio”). Da war ich erst etwas enttäuscht, was sich aber bald gelegt hatte. Muss man sich halt erst reinhören. Hier schnell noch mein Lieblingslied vom “Radio”-Album, ausnahmsweise auch mal mit einer Frau als Gastsängerin: “Das fremde Wesen”
Mehr Infos (und Hörproben, Videoschnipsel etc.) zum neuen Album gibts bei den Wise Guys (auch hier leider kein Direktlink möglich). Das sollte ja wohl reichen, um euch zu überzeugen, das Album auch zu kaufen (Amazon Partnerlink). Platz 1 in den Charts wär doch was feines…
Heute war ich mal wieder (zum dritten Mal glaub ich) auf nem Konzert der “wise guys” in Ulm.
War wie immer fantastisch und da ich ja jetzt viele Leser habe, ist es quasi meine Pflicht, euch die Acapella-Gruppe aus Köln mal näher zu bringen. Also hab ich YouTube mal gefragt und da ist das Angebot tatsächlich reichlich. Ich hab mal ein bisserl vorsortiert und euch das schick aufbereitet. Da das aber immer noch einige Videos sind, gibts mal wieder einen “Mehr”-Trenner.
Heute (gestern) der zweite “Ulmer Zelt“-Besuch und ich war doch sehr positiv begeistert. Hatten doch alle vorher gewarnt: “Wenn du einmal WiseGuys live gehört hast, dann ist alles andere doof” (oder so). Aber so wars dann eben doch nicht. Ok, Basta war gesanglich wirklich nicht ganz so stark wie die WiseGuys, aber sie waren immer noch sehr gut. Der Schwerpunkt war aber auch ein ganz anderer, bei Basta geht es wohl mehr um die Unterhaltung, als um die Musik. Die WiseGuys machen handwerklich sehr tolle Lieder und werden mit der Zeit dazu auch noch immer ernster. Bei Basta schien es aber bei jedem Lied (stimmt nicht ganz, eine Ausnahme gab es auch hier) darum zu gehen, die Leute zum Lachen zu bringen. Die meisten Lieder hatten eine listige Wendung, ab und zu wurde in Dialekten gesungen oder andere Sänger und Gruppen imitiert (und wieder was gelernt: Rammstein geht auch sehr gut acapella…) und die Show drumrum war auch sehr gelungen. Darum sieht mein Fazit auch so aus: Wer sich eine Acapella-CD kaufen will, die man sich öfter anhören kann und sehr schöne Musik beinhaltet, der sollte bei den WiseGuys zugreifen. Wer aber auf ein Live-Konzert gehen will, wo er sehr gut unterhalten wird und auch viel lachen kann, der sollte Basta und die WiseGuys besuchen. Und wenn man nur einmal auf ein Konzert gehen will: Basta besuchen, denn die WiseGuys hat man ja daheim auf CD ;-)
PS: Merkwürdig waren die “Biber”-Rufe einer Frau während dem Zugaben-Applaus (insgesamt haben sie (abzüglich einer Pause) fast 2 Stunden gesungen), die dich vermutlich auf ein neues Lied der WiseGuys bezogen. Das war dann wohl das falsche Konzert…
PS: Gerade beim Bildersuchen auf der Basta-Homepage gefunden: Wer sich selbst ein Bild von Basta machen will, der kann sich bald auf WDR deren eigene TV-Show ansehen:
die Termine für unsere eigene TV Show stehen fest !!!
23.07.2006 – 00:00 Uhr (immer nach “Zimmer frei”)
30.07.2006 – 00:00 Uhr
06.08.2006 – 00:00 Uhr
13.08.2006 – 00:00 Uhr
20.08.2006 – 00:00 Uhr
27.08.2006 – 00:00 Uhr
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...