Wie bereitet man sich eigentlich am Besten darauf vor, ein Vater zu werden? In der heutigen zeit eigentlich ganz klar: Mit dem Internet. Wenn es mit dessen Hilfe sogar schafft, ein Baby auf die Welt zu bringen, dann sollte es da doch auch genug Tipps für die Zeit danach geben.
Zum Beispiel könnte man sich ja fragen, was es denn noch für schöne Schlaflieder gibt, außer den üblichen Verdächtigen.
Hier gibt der geniale Ricky Gervais in der Sesamstraße eine Antwort:
Überzeugt bin ich nicht. Aber die Sesamstraße bringt ja auch Spielzeug auf den (amerikanischen) Markt, dass die Kinder schnell zu Rammstein-Fans macht:
Und was das dann für Auswirkungen hat, ist auch klar. Denn wenn man dann das typische “Wie macht der Hahn?”-Spiel mit dem Kind spielt (warum bringt man denen eigentlich zuerst Tiergeräusche bei, statt direkt mit “ich habe Hunger” oder “mir tut was weh”-Geräuschen anzufangen?), wird es sich vermutlich eher an diesem Hahn hier orientieren:
Irgendwie scheint das Internet doch nicht der beste Ratgeber zu sein.
Wobei… wo sonst lernt man, wie man das baby mit einem einfachen Linux-Shell-Script in den Schlag (ups…) Schlaf wiegen kann?
Das Internet wird/ist angeblich für den Friedensnobelpreis nominiert. Und falls hier einer der Juroren mitliest, möchte ich ein weiteres Beweismittel in die Waagschale werfen. Das war nämlich so: Als die fünfte Staffel von Lost als BluRay-Box in den Briefkasten flatterte, wollte die PS3 die Disc einfach nicht lesen. Ich hab sie reingeschoben, es kamen ein paar unmotivierte Geräusche und dann war nix mehr.
Also auf Eject gedrückt und nochmal probiert. Manchmal ging es dann, manchmal aber auch nicht. Aber irgendwann ging es immer, man brauchte nur Geduld.
Am Mittwoch kam dann (über meinen Testzugang bei lovefilm [Affiliate Link]) “Radio Rock Revolution” als BluRay bei mir an. Und da wollte die PS3 dann auch nach hundertfachem Rein-Raus-Spiel nichts tun. Bei den Lost-Scheiben war sie sehr wählerisch. Die erste ging, die letzte (bei der wir doch noch die Lost University-Kurse besuchen müssen) wollte sie aber auch partout nicht mehr lesen.
Fazit: Kacke!
Die Garantie war natürlich schon abgelaufen und so hab ich mal recherchiert, wo man das Teil denn einschicken kann, oder dann (nach etwas mehr Recherche), wie man das Leseteil selber austauschen kann. Den lovefilm-Film hatte ich schonmal in pessimistischer Haltung zurückgeschickt, und meinen Wunschzettel auf reine DVDs umgestellt.
Und dann, als ich fast schon Ersatzteile bestellt hatte, fiel mir ein, dass die Playstation ja direkt neben dem Heukorb für die Meerschweine steht und da ständig Feinstaub durch die Luft wirbelt. Und wenn ja manche Discs gelesen werden können, kann ja nicht alles kaputt sein. Warum also nicht einfach sauber machen?
Und was macht man, wenn man keine Ahnung hat, wie genau man das anstellen soll? Genau: Man befragt das Internet.
Und bekommt dann eine absolut zufriedenstellende und idiotensichere Anleitung in Form dieses Videos:
Mit Hilfe eines schnell gekauften Reinigungssets war dann der Staub aus dem Gehäuse geblasen (ja, da war ganz schön was drin) und die Linse mit dem Reiniger geputzt (ja, das hat man mit bloßem Auge gesehen, dass die dreckig war). Danach lief alles wieder ohne Probleme.
Und so kann ich behaupten, dass das Internet den Frieden in unserer Wohnung wieder hergestellt hat. Und die ersten Lost-Unterrichtsstunden haben wir jetzt auch schon genommen…
Eben sind die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben worden (kann man z.B. hier nachlesen) und das nehme ich dann einfach mal zum Anlass, hier den schön anzusehenden “ich bestehe nur aus Markenlogos”-Animationsfilm “Logorama” einzubinden, den ich eh schon länger mal verbloggen wollte.
Und da er jetzt als bester Animations-Kurzfilm nominiert wurde, bleibt mir ja gar keine andere Wahl mehr. Update: Die Vollversion ist nicht mehr online, darum hier nur ein kleiner Teaser. Durchsucht einfach mal YouTube oder vimeo nach “Logorama”, da findet ihr sicher die vollen 17 Minuten.
PS: Ich finds klasse, dass durch die Aufstockung der Nominierungen zum besten Film auch mal Animationsfilme (wie jetzt “Up”) zu einer solchen Nominierung schaffen, aber irgendwie ist es dann schon komisch, wenn der auch noch als bester Animationsfilm nominiert ist. Mus er da dann nicht automatisch gewinnen, weil er der einzige ist, der auch als bester Film nominiert ist? Oder Ist er zwar ein toller Film, aber nicht so ein guter Animationsfilm? Ich befürchte mal, dass jetzt “Up” eben nirgends gewinnt, weil es mit der Nominierung zum besten Film ja schon genug ausgezeichnet ist…
Und warum ist Avatar nicht als bester Animationsfilm nominiert? Nur weil da ab und zu auch mal noch echte Menschen dabei sind? Ich bin verwirrt…
Irgendwie kommen mir in letzter Zeit wieder vermehrt bloggenswerte Videos unter die Finger, so dass ich wieder zwischen “ja, das muss auf DonsTag” und “ne, eigentlich ist das doch ein wenig zu banal” entscheiden muss. Darum lass ich die Schmunzelpause dann doch nicht sterben und werde da die ausgesiebten (weil “nur lustig”) Videos nach und nach einstellen.
Hier aber nun ein paar Videos, die als Ergänzung zu alten DonsTag-Artikeln gesehen werden können.
So hatte ich doch zum Beispiel (ja huch, das war ja gar nicht hier, sondern eben auf der Schmunzelpause. Komisch, ist eigentlich eher ein DonsTag-Video…) vor einiger Zeit das Lied, das anhand von Vögeln, die auf Stromleitungen saßen und als Noten interpretiert wurden, erstellt wurde. Hier wurde den Vögeln nun noch mehr musikalische Selbstbestimmung gegeben, sie dürfen auf der Installation von Céleste Boursier-Mougenot nämlich E-Gitarre spielen. Und das machen sie gar nicht mal so schlecht:
Und dann hatte ich auch noch ein Video, das zeigt, wie sich Star Wars mit Laughtrack anhören würde. Jetzt drehen wir den Spieß mal um und löschen eben diesen Laugh Track aus einer Sitcom (”The Big Bang Theory”, sehr zu empfehlen), was ungleich dämlicher wirkt:
Abschließend zu einem deutlich älterem Beitrag: Damals war ich fasziniert (bin ich immer noch) von Delphinen, die mit selbsterzeugten Luftringen gespielt haben. Heute bin ich fasziniert von Delphinen, die Ringe im seichten Wasser ziehen, um so an Nahrung zu kommen:
So, das reicht erst mal, sonst krieg ich wieder geschimpft ;-)
Hier stapeln sich irgendwie die Videos, die ich bei Gelegenheit mal bloggen wollte, also hau ich jetzt einfach mal einen ganzen Schwung raus, schön verbunden mit einer Assoziationskette.
Lasst euch von der großen Anzahl nicht abschrecken, da sind wirklich ganz tolle Sachen dabei.
Fangen wir an mit Josh Holloway, der bekanntlich “Sawyer” in Lost spielt (Frau Bü und ich haben jetzt innerhalb erschreckend kurzer Zeit die fünfte Staffel nochmal durchgeschaut, wann gehts denn endlich weiter???). Im folgenden Video ist er zu Gast in der Talkshow von Ellen DeGeneres und redet ein wenig über die sechste Lost-Staffel (keine Spoiler, nur für die, die die fünfte noch nicht gesehen haben). Viel witziger ist aber der Part, wo er über seine 9 Monate Alter Tochter spricht (man kann übrigens gestrost nur bis zur ersten Werbepause gucken, danach kommt nur noch Montagsmaler):
Ellen DeGeneres hat übrigens 2007 die Oscar-Verleihung nominiert. Und das sehr gut, wie ich finde. Etwas ähnliches gibt es heute Nacht, da werden nämlich die Golden Globes vergeben (quasi eine Mischung aus Oscars und Emmys, also für Filme und Serien gemischt), was von niemand anderem moderiert wird als dem grandiosen Gicky Gervais.
Hier ist er auch bei Ellen in der Talkshow und spricht eben genau über diese kommende Moderationsaufgabe. Ich bin mir sicher, dass das ganz fantastisch wird (hab die Globes bisher noch nie komplett gesehen, heute Nacht werde ich sie aber aufnehmen):
Ich geh mal davon aus, dass auch “30 Rock” wieder einen Golden Globe abbekommt (dazu gehört “Tina Fey”, deren Pappkarte man da oben im Standbild sieht). Eine Serie, die Frau Bü und ich vollkommen zu Unrecht ignoriert haben und nun begeistert gucken. Mit dazu gehört Jack McBrayer, der einen bei NBC angestellten dauergrinsenden Pagen namens “Kenneth” spielt. [Bonus-Video: Auch im normalen Leben scheint Jack McBrayer immer zu grinsen und gar nicht so weit weg von seiner Rolle zu sein (siehe z.B. seinen Auftritt bei Ellen, um in der Kette zu bleiben), wer ihn aber mal wütend (und weit weit weg) sehen will, der muss nur hier gucken...]
Und jetzt muss ich dann doch etwas ausholen. Auf NBC läuft nämlich seit ca. 60 Jahren die “Tonight Show”, die vor wenigen Monaten von Jay Leno an Conan O’Brien übergeben wurde. Das war vor vielen Jahren schon so abgesprochen. Jetzt läuft aber dummerweise Lenos neue Show um 22 Uhr nicht mehr so toll, so dass NBC umstellen will und daher am Ende O’Brien vermutlich gekündigt wird (da er nicht zu einer späteren Uhrzeit laufen will, wie NBC ihm angeboten hat). Mehr Infos dazu gibt es hier.
Und nun verbinden wir das wieder mit “Kenneth”, der nämlich während einer Tonight Show eine Führung durch eben diese Studios machte:
Wir bleiben beim “Late Night War II”. Hier ein Ausschnitt aus Lenos 22 Uhr-Show und einem Segment, wo er wohl anderen Talkshow-Menschen 10 Fragen stellt (10 at 10). Diesmal dabei: Der (ABC-) Late Night Talker Jimmy Kimmel (der übrigens ein großer Lost-Fan ist). Und der haut ordentlich drauf, schein eher ein Conan-Fan zu sein:
Kimmel hat eine seiner Show übrigens letztens komplett als Jay Leno moderiert, kann man sich hier anschauen.
Das sind aber alles Late Night Shows, die ich mir nicht wirklich angucke (den Kimmel nur, wenn es mal wieder Lost-Zeug gibt), die einzige Late Night Show (bzw. Late Late Night), die ich regelmäßig (auf dem Weg zur Arbeit auf meinem iPod) gucke, ist Craig Ferguson, der das ganze ganz anders aufzieht und einen fantastischen Humor hat. Seinen Monolog zu dem Thema kann man übrigens hier finden.
Fergusons Show ist meist totaler Nonsens, der meist komplett improviesiert und konzeptlos wirkt, manchmal gibt es aber auch sehr ernste Töne. Z.B. dieser wirklich lohnenswerte Monolog, in dem er (angeregt durch das Mediengetue um den Totalausfall von Britney Spears, als sie sich die Glatze rasierte) über seine überwundene Alkoholsucht (inkl. Beinahe-Selbstmordversuch) redet. Wirklich anschauenswürdig:
Letztens war übrigens Jason Segel zu Gast, der “Marshall” in der grandiosen Serie “How I met your mother” spielt. Es ging aber mehr um seine Nacktszenen in dem duchwachsenen Film “Nie wieder Sex mit der Ex” (Forgetting Sarah Marshall). Dann weiter über Nasebohren und Pipigeschichten aus der Kindheit. Sehr sehr amüsant:
Die Dracula-Szene, von der die beiden da reden, stammt übrigens auch aus “Nie wieder Sex mit der Ex”, hier der angesprochene Auftritt bei Craig zur 1000. Folge, die von Wavy moderiert wurde:
Und von der 1000. Folge mit Musical-Einlage nun zur 100. Folge mit Musical-Einlage, nämlich der von How I met your mother. Hier hatte Jason nur eine kurze Gesangseinlage, den Hauptteil übernimmt der fantastische Neil Patrick Haris, der übrigens (um die Kette ungefähr zu schließen) bei den Golden Globes nicht nur (eben für seine Rolle in HIMYM) nominiert ist (wird er aber eher nicht gewinnen, da sehe ich Michael Emerson (Ben Linus in Lost) und John Lithgow (Trinity-Killer in Dexter) weiter vorne), sondern auch eine Laudatio halten wird. Noch ein Grund mehr, reinzuschauen. (Ach letztes Jahr hatte er ja auch noch die Emmys moderiert, was auch ganz toll war).
Aber hier nun die “nothing suits me like a suit”-Musicaleinlage aus der 100. HIMYM-Folge:
Und hier ein Blick hinter die Kulissen:
Noch mehr Blicke hinter die Kulissen gibt es hier und hier.
Und damit wäre ich erstmal fertig. Eine neue Kette ist aber schon in der gedanklichen Planung. Ricky Gervais wird da auch wieder dabei sein…
In 25 Tagen (das wäre dann der 2.2.2010) ist es endlich so weit (Obama hätte es fast verhindert, ist aber nochmal gut gegangen): Lost geht in Amerika in die letzte Staffel.
Wer noch keine Folge von Lost gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen, denn schließlich handelt es sich hier um die beste Serie, die es jemals gab. Ungelogen.
Aber schafft ihr das in den 25 Tagen überhaupt noch? Klar. Um die ersten fünf Staffeln bis dahin gesehen zu haben, muss man nur jeden Tag drei Stunden investieren, wie die folgende Grafik (via lostblog) zeigt:
Und weiterlesen solltet ihr hier auch nicht, da die folgenden Videos, die ein wenig auf das bevorstehende Ereignis einstimmen soll, enthält durchaus Spoiler (aber nicht zur sechsten Staffel, keine Angst). Also nur weiterlesen, wenn man auch die fünfte Staffel schon gesehen hat (hab sie mittlerweile als Blu Ray hier rumstehen und werde sie (nicht alle Staffeln) bis Anfang Februar nochmal ausgiebig studieren, man will ja vorbereitet sein…). Mehr »
Das folgende Video ist vor einiger Zeit schon durch diverse Blogs geschleift worden, und da wir es letztens in einem Gespräch davon hatten und Frau Bü es nicht kannte, gibts das nun auch hier auf DonsTag.
Und zwar zeigt es, wie massiv doch der Einsatz von Green Screens in Film- und TV-Produktionen ist:
Und passend dazu noch zwei ältere Damen, die sehr viel Spaß mit einem solchen Green Screen haben und damit auch dem Zuschauer viel Spaß bereiten:
Wie gut, dass ich heute nochmal auf die “Vor X Jahren”-Links geguckt habe, Tradition ist schließlich Tradition (2007, 2008, 2009).
Dummerweise hatte ich jetzt letztens grundlos den Star-Wars-Laugh-Track verbraten, der wäre ideales Bonusmaterial gewesen. So bleibt es in diesem Jahr dann nur bei dem Hauptfilm:
Jeder kennt ja aus (vorwiegend) alten TV-Serien dieses nervige Konservenlachen (gibts natürlich auch als echtes Lachen vom Live-Publikum, dann nicht ganz so nervig). Doch warum kam das nie in Filmen zum Einsatz? Die werden gleich viel lustiger. Hier die “I’m your father, Luke”-Szene mit Konservenlachen:
(Hiermit ist dann die Schmunzelpause offiziell eingestellt und wieder in DonsTag integriert, mehr Zeit für die (wachsende) Familie bedeutet weniger Zeit für Blogs…)
Wie schon an Weihnachten, hier auch eine Sammlung von Videos, um sich die Zeit zu vertreiben.
Den satirischen Jahresrückblick vom ZDF (den ich wie jedes Jahr empfohlen habe), gibts nun übrigens auch in der Mediathek zu sehen, für alle, denen die folgenden Rückblicke zu Amerika-lastig sind.
Wer mit Videos nichts anfangen kann, der sollte auf jeden Fall das Jahr “2009 in Fotos” anschauen. Sehr sehr beeindruckende Fotos dabei: Teil 1, Teil 2, Teil 3.