Gestern wurden wieder die Emmys vergeben. Und je mehr ich von Filmen in Richtung Serien drifte, um so interessanter werden die Emmys im Vergleich zur Oscar-Verleihung.
Die Gewinner kann man hier nachlesen, ich freue mich besonders über “Modern Familiy” als beste Comedy-Serie, Jim Parsons (Sheldon Cooper in “The Big Bang Theory”) als bester männlicher Hauptdarsteller in einer Comedyserie und Jane Lynch (Sue Sylvester in “Glee”) für die beste weibliche Nebenrolle in eben einer solchen.
Den Emmy für die beste weibliche Hauptrolle hätte ich aber gerne in den Händen von Amy Poehler (Leslie Knope in “Parks And Recreation”) gesehen, einer unserer neuesten Entdeckungen. Eh eine Serie (wie auch Modern Family) die durchgehend unglaublich gut gecastet wurde.
Naja, was ich eigentlich nur bloggen wollte, ist dieses Eröffnungsvideo, in der viele meiner Serienhelden (Tina Fey , Jorge Garcia, Betty White, Jane Lynch etc.) einen “Glee”-Auftritt hinlegen:
Wie berichte ich euch hier von Sohnvanone, ohne zu sehr in seine Privatsphäre einzudringen? Ganz einfach: Ich behelfe mich mit Tiervideos!
Was Sohnvanone z.B. schon ganz früh gekonnt hat: Schluckauf haben und gleichzeitig pupsen, so wie diese Katze:
Geht aber auch in anderen Kombinationen, also z.B. Schluckauf und Rülpsen, oder Pupsen und Spucken. Alles schon dagewesen, immer sehr lustig…
Was Sohnvanone gerade lernt: Sich selber umdrehen, wie dieser Seestern:
Was Sohnvanone noch nicht kann: Einen Keks essen, also anders, als dieses Murmeltier:
Und wo wir schon bei Tieren sind: Ich hatte ja mal herausgearbeitet, warum der Hund das perfekte Haustier in Kombination mit einem Baby ist. Nun bin ich aber für meinen Schildkrötencontent bekannt und das folgende Video hat mich dann auch zum Grübeln gebracht, ob nicht doch die afrikanische Leopardenschildkröte der bessere Begleiter ist:
PS: Man kann natürlich auch meine Vaterrolle mit der Tierwelt erklären. Dazu einfach mal hier vorbeischauen, wo die tollsten Väter raus der Tierwelt vorgestellt werden
PPS: Bei der Hunde-Ausarbeitung hatte ich auch schon wiedergegeben, warum eine Katze nicht das Wahre ist. Hier noch ein Grund: Ich find doch kleine Kinder/Babys mit Mützen so schick. Katzen offenbar nicht:
Video 1 zeigt, woran man erkennt, ob die Tochter wirklich für Ballett geeignet ist, oder doch eher für Frauenfußball.
Klasse Werbespot aus dem Hause Scholz & Friends:
Und dann noch zwei Videos, die seit kurzem durch die Blogosphäre rauschen. Dürfen hier natürlich auch nicht fehlen. Einmal der beste Torjubler, den ich je gesehen habe (und ich habe schon viele gesehen, siehe hier) und danach ein sehr außergewöhnlicher Elfmeterschuss (sieht man erst in der Zeitlupe so richtig, was da eigentlich gerade passiert ist).
Und jetzt kann die Bundesliga dann auch mal wieder losgehen, oder nicht?
Wir haben neben Sohnvanone ja momentan noch zwei Meerschweinchen im Haus (mehr zu denen hier). Die sind aber nicht wirklich handzahm (viel zu ängstlich) und so wird es wohl selten zu mehr Interaktion als “Fütterung” und “Angucken” kommen, wenn überhaupt.
Zeit also, sich einen Hund anzuschaffen. Warum? Ganz einfach:
1. ist der (hier: ein Shetland Sheepdog) ein unglaublich netter und geduldiger Spielpartner
und 2. schafft er (hier: ein Alaskan Malamute) es auch, ein schreiendes Baby zu beruhigen und fungiert gleichzeitig noch als Alarmgeber, so dass ein Babyphone unnötig wird
Ob die beiden Rassen auch als Wachhund geeignet sind, weiß ich nicht, aber da tut es zur Not ja auch eine Katze, die gegenüber einem Kleinkind scheinbar enorme Beschützerinstinkte hat
PS: Nein, wir planen kein neues Haustier, ich find nur die beiden Hundevideos zu unglaublich herzerwärmend…
Geht es eigentlich nur mir so, oder hört man bei der zweiten Tonspur der ARD (Digital) keinen Unterschied, obwohl da der Vuvuzela-Filter eigentlich stärker sein soll?
So ein Kind ist schon was komisches. Auf einmal steckt man in einer Kapsel und kriegt von der Welt drumherum kaum noch was mit. Horst Köhler ist zurückgetreten? Heute ist Feiertag? Oder Sonntag? Morgen geht schon die WM los?
Ja, morgen geht schon die WM los. Und noch nie war ich so “unvorbereitet” wie jetzt. Gruppengegner, “deutsche Termine”, teilnehmende Mannschaften… von allem keinen Plan. Aber drüber bloggen kann ich ja trotzdem, das hat mich noch nie von irgendwas abgehalten. Dabei werde ich sicher kein unkompetentes Gelaber zu den einzelnen Spielen abgeben (das kann eh keiner so gut, wie Inishmore auf seinem “unfassbar kompetenzfreien WM-Tagebuch”, absoluter Lesebefehl), sondern euch nur Zeug hier hin schaufeln, das thematisch vage passt und mir irgendwann mal vor die Füße gefallen ist.
Und zwar mach ich das jetzt alles in einem Wusch, also macht mal etwas Platz…
Gleich mal ein Spoiler vorweg, für alle, die keine Zeit für die WM haben: Brasilien wird Serbien im Finale besiegen, Deutschland scheidet gegen Frankreich im Viertelfinale aus. Zumindest, wenn man den Berechnungen von Simon Kuper und Stefan Szymanski glauben darf. Die komplette WM-Verlaufs-Prognose kann man sich hier in hübsch visualisiert anschauen. Mehr Infos und weiterführende Links gibts bei Spreeblick.
Ein wichtiger Helfer, um mir einige der oben genannten Fragen zu beantworten, ist natürlich Google. Und die haben nicht nur eine schicke Übersicht über die nächsten Spiele und die einzelnen Gruppen, wenn man nach “Weltmeisterschaft” sucht, sondern auch das “Gooooooogle” am unteren Rand (zum Durchblättern der Suchergebnisseiten) durch ein “Gooooooooal” ersetzt. Sehr witzig…
Und jetzt unterbreche ich das ganze mal für eine unglaublich tolle Werbung:
Ok, zurück zum Programm, zurück zur WM. Und die ist voll mit Vuvuzelas. Die hatte ich ja in dem sagenhaft schlechtesten Spiel des HSV in der letzten Saison live im Stadion erleben dürfen und mittlerweile sind sie auch bei uns in der Nachbarschaft ankgekommen und tröten uns den Nachmittag voll. Was also tun, wenn ein Tor fällt? Schnell das Hemd über die Ohren ziehen, damit man den Lärm nicht hört.
Und damit das nicht zu dämlich aussieht, muss man natürlich das richtige Hemd anziehen. So wie dieses hier, nur eben nicht unbedingt in der Oranje-Variante:
Ok, die Idee ist nicht neu (hab es zum ersten Mal glaub in der Zombie-Variante gesehen), aber trotzdem lustig.
“Nicht neu” ist auch das folgende Video, welches ich eigentlich bringen wollte, als der HSV im Europa-League-Endspiel gestanden hätte, wenn da nicht.. ach… reden wir nicht drüber.
Also: Stell dir vor, es ist der Tag des großen Finales (z.B. das WM-Finale Deutschland-England oder so, im folgenden handelt es sich aber nicht wirklich um ein Finale, sondern “nur” ein Championsleauge-Spiel zwischen dem AC Mailand und Real Madrid) und deine Frau schleppt dich aber genau zu dieser Zeit zu einem Poesie-und-klassische-Musik-Event. Natürlich gehst du mit ihr hin, aber dein Leben ist runiniert. Bis dann auf einmal… diese Musik… die kennst du doch… das ist doch…
Aber seht selbst, was Heineken da veranstaltet hat:
So, nachdem ich jetzt leicht abgeschweift bin, wieder zur WM 2010. Und dem wichtigsten Utensil: Dem Ball. Doch wie wird der hergestellt? Bestimmt in hochtechnisierten
Fabrikanlagen, wo am Anfang ein Klumpen Rohstoff auf das Fließband fällt und dann am Ende ein fertiger Ball rauskommt, oder? Nicht wirklich, das ganze ist überwiegend Handarbeit (Kinderhände konnte ich keine entdecken…):
Und das soll es dann auch für heute gewesen sein. Jetzt sollten wir alle auf die WM vorbereitet sein (nein, bin ich nicht, ich weiß nichtmal, wie unsere WM-Hmnye heißt, wer unsere TV-Experten sind und wann morgen eigentlich die Eröffnungsfeier ist. Die ist doch morgen, oder?). Und nun ziehet durch die Straßen und stimmet alle mit ein:
So, so langsam will ich mal versuchen, mich hier auf DonsTag auch mal wieder zu Wort zu melden.
Und was wäre da ein passenderer Einstieg, als der Kurzfilm “Son of a Don” von Herbert James Winterstern, in dem eben gezeigt wird, wie das so ist, ein Sohn vom Don zu sein. Soll sich Sohnvanone mal nicht beschweren, ich hätte ihn nicht frühzeitig darüber aufgeklärt…
In der Rolle des Don übrigens Carlo Rota, mir hauptsächlich bekannt als Morris O’Brian, dem Mann von Chloe O’Brian aus 24.
Ich glaube werdende Väter sollten sich von YouTube fern halten (bis das Kind dann aus dem Haus ist), da man da ja nur auf dumme Ideen gebracht wird.
Z.B. mit der dreijährigen Tochter eine Kochshow aufzunehmen. So wie in dem folgenden Video, wo Zaylee Jean uns zeigt, wie man Cookies backt. Dauert stolze 10 Minuten, ich hab mich aber durchgehend köstlich amüsiert:
“Who’s (going to) clean this place? I’m not. Mommy will clean it. She’s good with that.”
Hier noch ein kleiner Outtake von der Schokoladenfress-Attacke
Kurzkritik: Aus der Kategorie: Wir arbeiten Klassiker ab. Netter Agentenfilm, der aber halt schon so oft kopiert wurde, dass er heute vermutlich nicht mehr so stark ist wie früher. Aber egal. Ein guter Film. Lustigste Szene: Eve Kendall (Eva Marie Saint) sagt, sie sei 26, wonach sie eindeutig nicht aussieht...