Wer hats erfunden? Oder besser: Warum?

05. März 2007 um 15:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man in einer Zeit lebt, in der eigentlich alles wichtige (Feuer, Rad, Internet, Pizza) schon erfunden wurde, hat man es als Erfinder gar nicht leicht. Bei kaum einer Idee sagt nicht irgendwer “kenn ich schon, gibts schon”. Aber manchmal schafft es dann doch noch jemand, sich etwas einfallen zu lassen, was es so noch nicht gegeben hat. Es gibt dann auch Fälle, da hatte es aber einen guten Grund, warum noch niemand auf so eine Idee kam…

Wenn ich (wie jetzt im Moment wahrscheinlich) in einem Skilift sitze und unter mir die anderen Menschen die Piste runterbrettern sehe, dann frage ich mich ab und an mal, wieso der Mensch so komische Sachen macht, die keinen Sinn ergeben und eigentlich nur in Knochenbrüchen (toi, toi, toi) enden können. Dabei ist Skifahren ja total harmlos, wenn ich mir zum Beispiel diese fulminante  “Be the bike”-Erfindung angucke:

Be the bike

Ich sehe schon, wie sich Vorder- und Hinterrad immer weiter auseinanderbewegen… aua…

Aber die Erfindung ist ja jetzt auch schon 3 Jahre alt, in der heutigen Zeit würde so etwas niemand mehr patentieren wollen. Warum? Na weil es keinen USB-Anschluss hat. Ich hab euch doch mal gezeigt, dass man heutzutage alles mit USB-Anschlüssen machen muss. Auch solche Sachen, wo man einen USB-Anschluss nun wirklich nicht erwarten würde. Ein Beispiel? Hier bitte: Der  USB-Absinthlöffel!

Ganz verzweifelte Erfinder versuchen dann auf eine gut laufende Idee aufzuspringen und eine neue “Marktlücke” zu entdecken. Könnte dann so aussehen: “Hm… was hat denn jeder Mensch zuhause? Nen Fernseher. Ok… und was noch? Nen Videorekorder, nen Festplattenrekorder, ne Stereroanlage und so. Aha. Und was haben die denn alle gemeinsam? Sie fressen Strom. Stimmt, aber dazu fällt mir grad nix ein, was denn noch? Sie haben eine Fernbedienung. Ohja, stimmt, die liegt aber irgendwie immer am falschen Platz. Kaum setzt man sich mal bequem hin, stellt man fest, dass die Fernbedienung noch am Schreibtisch liegt. Kaum geht man mal an den Kühlschrank, ist die Fernbedienung nicht zur Hand, falls man mal schnell umschalten muss. Kann man da nicht was tun? Bestimmt… Es gibt da doch so nen Spruch… ‘Wenn mein Kopf nicht angewachsen wäre, würde ich den auch überall vergessen’. Da könnte man doch was draus machen. Wenn die Fernbedienungen auch angewachsen wären. Oder so… am Kopf am besten… Ja, das ist es!”
Und fertig ist  die Erfindung. Sieht gut aus, ist praktisch und… ach ne…

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Einen Toast auf die Rhein-Zeitung

31. Januar 2007 um 07:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute bin ich also tatsächlich in der Rhein-Zeitung erwähnt. Zum Artikel selber gibts später noch mehr (zum Beispiel den Artikel selber, für alle, die die Zeitung nicht griffbereit haben), jetzt gehts erstmal nur um den Toast. Beziehungsweise um den Toaster.

Toaster

Stammleser werden sich erinnern, dass es bei mir schonmal drei nette Toaster zu bestaunen gab (mit Toast-Rauskipp-Funktion, Radio und Liebesbekundungseinbrenner). Damals beschrieb ich einen nett aufgepeppten Tagesablauf. Mittlerweile weiß ich aber, dass der noch Optimierungspotential hat. Denn mit  diesem praktischen Teil kann man Brote toasten und Spiegeleier backen gleichzeitig. Da geht einem doch die Sonne im Herzen auf. Und wenn die Sonne nicht im Herzen, sondern im Toaster aufgehen soll, dann wäre  dieses Modell doch genau das richtige: Je nach Toastbrotbräunungsgrad erstrahlt der Toaster in einer anderen Sonnenaufgangsphasenfarbe. Na wenn das mal nicht das neue Wort des Jahres wird. apropos, welches Wort hat da jetzt eigentlich bei der Wahl zum Unwort des Jahres gewonnen? Hab ich gar nicht mitbekommen. Aha:  “freiwillige Ausreise”. Und hab ich da jetzt zufällig auch nen passenden Toaster zu? Diese Überleitung war eigentlich nicht eingeplant… ahja, hier der könnte passen: Wenn man in  diesen Toaster eine Toastscheibe einführt, dann reist sie freiwillig auf der anderen Seite wieder aus. Die Ausreisegeschwindigkeit kann dabei beliebig gewählt werden. Und wer die Idee eigentlich ganz toll findet, aber (wie ich) der Meinung ist, dass das Teil einfach nur grottig aussieht, dem sei gesagt: So einen Toaster gibt es auch in ansprechenderer Optik. Einfach mal  hier klicken.

Toaster

Wer aber Toaster allgemein kacke findet und einfach nur hofft, dass ich hier endlich wieder ein bisserl USB-Zeug unter die Leute bringen will, der wird enttäuscht sein. Denn mehr als  diesen Link hab ich da nicht zu bieten. Oder würde ein  Verstärker in Toaster-Optik auf gefallen? Nein? Eine  in einen Toaster eingebaute PS2 vielleicht? Auch nicht. Ok. Da scheint es ja ein ernstes Problem mit Toastern zu geben. Woher kommt das nur? Ach: Weil man nie weiß, wann das Brot endlich fertig ist, man darum zwischendrin einfach (ungeduldig wie man ist) das Brot zum nachgucken rausholt, dann (weil es eben noch nicht fertig ist) wieder reinschiebt und sich dann ärgert, dass der Toaster wieder von vorne anfängt, statt sich die schon verstrichene Zeit zu merken. Das ist dein Problem? Na dann hab ich ja doch den richtigen Toaster für dich: Der  Toaster mit Erinnerungsvermögen. War doch gar nicht so schwer…

PS: Um kurz nochmal auf die Überschrift zurück zu kommen, hier ein kurzer Auszug aus  Wikipedia:

 

Woher stammt der Ausspruch “Einen Toast ausbringen”?
Der Ausspruch „einen Toast ausbringen“ bedeutet, einen Trinkspruch vor dem Genuss eines Getränkes aufzusagen. Dies hat auch durchaus etwas mit dem Wort Toaster zu tun, denn im Mittelalter wurde das geröstete, noch warme Brot, der “Toast” in den Weinbecher gelegt, um diesen zu erwärmen. Dann hat man den Becher auf einen Zug geleert und das noch warme, in Wein getränkte Brot wurde der am höchsten angesehenen Person (meist der Hausdame) am Tisch angeboten, um ihr die Ehrerbietung des letzten Schluckes und des Stückes Brot zu bringen. Da diese meist ablehnte, wurde daraus eine höfliche Geste in Form von Heben des Bechers und einer höflichen Floskel.

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So gehts ja auch nicht…

24. Januar 2007 um 22:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hm, irgendwie kann ich den letzten Artikel jetzt doch nicht so alleine stehen lassen, denn eigentlich ist DonsTag ja nicht dafür bekannt Miese Stimmung zu verbreiten. Also bin ich schnell mal meine “2blog”-Liste durchgegangen und präsentiere euch hier ein paar merkwürdige Sachen. Manche sind ganz nett, auf andere trifft die Überschrift dann wieder gut zu.

Fangen wir mit dem  USB-Schlüsselanhänger an. Die Idee mag zwar ganz nett und originell sein, die Ausführung auch relativ elegant (Apple-Style eben), aber durchdacht ist es nicht wirklich, oder? Wo kommt denn der Deckel hin, der üblicherweise auf den USB-Stick gehört? Und so lange das Schlüsselbrett nicht über W-LAN mit dem Computer verbunden ist, braucht man da gar nicht drüber reden. Das ist verschenktes Potential. Der zweite Link führt uns dagegen zu einem Tellerdesign, der ganz klar einen praktischen Hintergrund hat. Denn wer kennt das nicht: Man ist auf einer Party (die sich sicher größtenteils in der Küche abspielen wird, man kennt das ja) und hat sich ordentlich mit Essen eingedeckt. Und da es ja was zu feiern gibt, hat man eben noch ein Sektglas in der Hand. Jetzt steht man da also rum, in der einen Hand den Teller, in der anderen Hand das Glas und bräuchte noch eine dritte Hand, um das Essen vom Teller in den Mund zu befördern, gesprächsfördernde Gesten zu machen oder den andern Gästen an den Hintern zu fassen. Bisher ein Ding der Unmöglichkeit, dank  diesem Teller mit integriertem Glashalter kein Problem mehr. Aber wie bitte soll da eine Bierflasche reinpassen?

Teller

Und wo wir gerade bei den Partys sind, kommen wir mal zu einem andern Problem, welches auf Studentenparty tendenziell häufiger auftritt. Das Besteck reicht nicht aus. Und da man ja nicht alles mit den Fingern essen kann (mir fällt gerade allerdings kein passendes Beispiel ein), könnte man ja zu  diesen merkwürdigen Dingern greifen, die auch gleich die Frage lösen, wozu dieses komische Gemüse im Kühlschrank eigentlich gut ist. Essen will das ja eh keiner, oder?
Aber braucht man für Chips, Erdnüsse und Co eigentlich Besteck? Ne, braucht man nicht. Da braucht man nur eine Schüssel für. Und wenn am 4. Februar wieder der Superbowl steigt (die letzten Jahre hab ich ihn ja immer gesehen, mal schauen, wie mir die Diplomarbeit da die Zeit zu lässt), wird man um  diese passenden Schüsseln wohl nicht drumrum kommen. Danach dürfen sie aber ruhig wieder für ein Jahr im Keller verschwinden…

Und da ich ja ein Held der Überleitungen bin, mache ich auch gleich mit dem Keller weiter. Denn das ist meistens der einzige Raum im Haus, in dem die Beleuchtung nur aus einer simplen Glühbirne besteht. Und so kann ich jetzt geschickt zu  dieser genialen Birne überleiten, die einigen aufwändigen und teuren Lampen die Show stiehlt. Ob die hier auch teuer ist weiß ich nicht, da ich mit der Preisangabe  im Shop nichts anfangen kann…

lamplamp

Und wer trotz so einer kuscheligen Beleuchtung nichts mit sich und seinem Partner anfangen kann, der sollte  hier mal klicken. Ich finds irgendwie… merkwürdig…

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Dieses Jahr kein Winter?

08. Dezember 2006 um 00:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nein, ich ärgere mich nicht wirklich, das es immer noch so warm ist und ich hier in Ulm mit dem Bus noch auf den Eselsberg hochkomme. Aber irgendwie ist es schon komisch.
Aber da ich nicht bis August warten will (der wird sicher wieder arschkalt), stelle ich euch jetzt einfach mal ein paar tolle Sachen für die Frau von heute vor, die man sich ja schonmal bestellen kann (bald ist Weihnachten…) und dann mit einem Siegerlächeln auspacken kann, wenn es tatsächlich noch kalt werden sollte.
Also: Wie wäre es mit einer  Computermaus, die einen Heizkörper in sich trägt uns so die Hand vor dem absterben bewahrt? Gut oder? Aber was macht die andere Hand? So eine Maus ist doch zu klein für zwei Hände… Ganz einfach: Die zweite Maus kommt in das  Mauspad rein, welches sich auch (USB sei dank) aufheizt.
Aber auch mit warmen Händen kann man sich ja noch sprichwörtlich den Arsch abfrieren, also schnell auch noch diesen  beheizbaren Sitz (USB, klar) dazu bestellen.
Und jetzt die Daumen drücken, dass noch ein USB-Platz frei ist, denn das ganz große Sorgenkind sind ja die Füße. Und wie, wenn nicht mit USB-Kraft, sollen wohl  diese Hausschuhe beheizt werden?
So ausgerüstet werden alle anderen Augen machen. Ach, huch… da fällt es mir auf: Die Augen! Brrr… Da frier ich doch immer am meisten. Also schnell noch den  USB-Augenwärmer anstecken und dann sollte es das aber auch gewesen sein (bis auf den  USB-Tassenwarmhalter (beinhaltet auch gleich einen USB-Hub mit vier Anschlüssen, die man sicher gebrauchen kann), damit man auch von innen nicht auskühlt).

Warm dank USB

Ach ja: Wenn man jetzt eh schon von allen Seiten so warmgehalten wird, kann man die Heizung ja ruhig was kälter einstellen. Am besten lässt man das mit  diesem USB-Teil automatisch regeln.

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