Fische, Fische, Fische (V)

11. Oktober 2008 um 19:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich will jetzt endlich mal den August-Urlaub abarbeiten und so gibt es heute den letzten Teil der Einzelfischvorstellung.

Fangen wir mal mit einem Video an von einem Phänomen, dass ich weder auf Foto noch auf Video festhalten konnte, mich aber immer wieder erfreut hat: Lauter kleine Fische, die um eine Koralle rumschwimmen und bei Gefahr alle zeitgleich in diese Koralle verschwinden und dann kaum noch zu sehen sind. Auf Fotos erkennt man fast nie was von den Fischen und bei meinen Videos haben die sich immer geweigert, den gesammelten Rückzug anzutreten.
Obwohl ich beim folgenden Video extra mit der Kamera rumgefuchtelt habe (ja, während ich aufgenommen habe, doofe Idee)…

Weiter gehts mit einem netten Gruppenfoto (von wegen “Einzelfischvorstellung”…) von einem Feuerfisch (links oben), einem Teppichkrokodilfisch (unten links), einem Malabarzackenbarsch (unten rechts) und einem Kofferfisch (oben rechts, aber auf dem Foto kaum zu erkennen):

Gruppenfoto

Leider hatte ich da gerade ein paar Probleme mit dem Druckausgleich, so dass ich nicht näher dran konnte.

Näher ran bin ich dann aber bei den Nacktkiemern, die immer wieder schön anzuschauen sind:

Nacktkiemer

Links die beiden Bilder hab ich gemacht (links mit Blitz rechts ohne, weiß nicht, ob darum der Puschelschwanz verschwunden ist, oder ob der den eingezogen hat) und das Rechte hat ein Tauchguide mit meiner Kamera gemacht, leider ohne zu wissen, wie man den Makromodus einschaltet, darum total unscharf…

Einen Nacktkiemer musste dann Frau Bü fotografieren, da ich ihn einfach nicht entdecken konnte. Frau Bü machte das Zeichen für “Nacktkiemer” und deutete in die Korallen, aber ich konnte beim besten Wissen keinen Nacktkiemer entdecken. Der Fehler war, dass ich nach was schmalem, bunten Ausschau hielt. Als sie mir dann (noch an Ort und Stelle) das Bild von dem breiten, weißen Dingens zeigte, habs ich dann natürlich auch entdeckt. Gibt halt kein Zeichen für “breiter weißer Nacktkiemer”…

weißer Nacktkiemer

Und wo wir gerade bei untypischen Farben sind: Das hier ist die erste uns bisher einzige graue Muräne, die wir gesehen haben:

graue Muräne

Abschließend noch eine bunte Sammlung an Fotos:

Fische

Von oben nach unten: mir unbekannter Fisch, (Gelbsattel-?)barbe, Drückerfisch und eine Muräne in voller Länge (auch sehr selten zu sehen)

Mein schönster Tauchgang: Der Schwarm über der Thistlegorm

12. September 2008 um 12:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Schwarm

Wer denkt, dass mein Hammerhai-Tauchgang als “schönster Tauchgang” meiner bisherigen Tauchlaufbahn ausgezeichnet wird, der täuscht sich. Denn nur einen Tag nach eben diesem traumhaften Erlebnis wurde das ganze noch einmal getoppt. Es war unser letzter Tauchtag in Sharm El Sheikh (ob es noch toller geworden wäre, wenn wir noch einen Tag drangehangen hätten?) und wir machten uns auf den langen Weg zum Wrack der  Thistlegorm.
Schon um 4:30 ging es los (von Sharm El Sheikh sind es nun mal etwa 4 Stunden bis dahin und man will ja früh da sein, damit der Platz noch nicht so überlaufen ist), was dann dafür sorgte, dass Frau Bü und ich ohne Tauchcomputer tauchen mussten. Denn der war sicher im Schließfach der Tauchstation aufbewahrt, an den wir um die Uhrzeit aber dummerweise nicht rankamen. Doppelt dumm, da in dem Schließfach eben auch mein Unterwassergehäuse für die Kamera lag und ich somit keine Fotos machen konnte.
Aber wie schon erwähnt, hatten wir zum Glück eine Kamerafrau dabei, so dass ich dann doch an Bilder gekommen bin (alle Bilder hier auf der Seite stammen auch aus diesem Video, sind also nicht von mir gemacht). Und was soll ich sagen: Im Nachhinein bin ich heilfroh, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte. Denn der Tauchgang war so unglaublich schön, und es gab so viel zu sehen, dass ich mit der Kamera vor dem Gesicht nur die Hälfte mitbekommen hatte. So konnte ich den Tauchgang voll genießen und das Wrack und das Drumherum 100%ig aufnehmen. Und wow, das hat sich wirklich gelohnt.

Thistlegorm

Bevor ich weiter schwärme, solltet ihr euch mal das Video hier angucken. Es zeigt nur den ersten unserer beiden Tauchgänge (der zweite ging dann ins Wrack rein, davon gibt es unzählige Videos auf YouTube, da tut sich nicht so viel…), der laut der Kamerafrau und dem Tauchguide (macht seit 3 Jahren Tauchgänge an dem Wrack) der beste Tauchgang an der Thistlegorm war, den sie jemals hatten. Denn Strömung gab es praktisch gar keine (die ist da normalerweise relativ stark), wodurch die Sicht nicht getrübt wurde und es unglaublich viele Fische gab (normalerweise soll die Thistlegorm wohl eher “ausgestorben” sein). Naja, aber jetzt erst einmal das Video:

Man sieht, dass nicht unbedingt das Wrack dafür sorgte, dass es mein bisher schönster Tauchgang war, sondern eigentlich nur als schöne Kulisse für ein wunderbares Erlebnis mit einem riesigen Glasfisch-Schwarm diente.
Nicht falsch verstehen: Das Wrack war fantastisch und hat mich nochmal darin bestärkt, dass ich ein großer Fan von Wracktauchen bin, aber als da auf einmal (und damit meine ich “auf einmal”, ohne Ankündigung) ein riesiger Glasfisch-Schwarm auftauchte und sich um uns rum legte, war das Wrack vergessen.

Schwarm über Thistlegorm

Auf dem Video hab ich zum ersten Mal den Bug des Schiffes wahrgenommen. Unter Wasser hatte ich in dem Moment nur Augen für den gigantischen Schwarm, der sich wirklich um uns rum befand. Hier das Foto zeigt ungefähr, was ich damit meine, die Fische haben regelrecht eine (hohle) Kugel um einen gebildet:

rundum nur Fische

Einfach unbeschreiblich und immer noch ein komisches Gefühl, wenn ich mi die Bilder (bzw. das Video) angucke.

Vielleicht noch kurz eine kleine Info zu Video: Dieser Fisch, der da auf dem Wrackboden langschwimmt (siehe nachfolgendes Bild) hat einen Namen, der seinem Aussehen zu 100% gerecht wird: Teppich- Krokodilsfisch. Haben wir sonst immer nur bewegungslos gesehen (wenn überhaupt, denn die Dinger sind sehr gut getarnt. Dazu ein kleines Quiz: Im Video taucht nochmal ein (bewegungsloser) Krokodilsfisch auf. Wer findet ihn?).

Munition und Krokodilsfisch

Was man auf dem Bild auch noch sieht, ist Munition. Davon gabs dann im Wrack selber noch viel mehr. Die Gewehre waren als solche zwar nicht wirklich zu erkennen (glücklicherweise wurde uns vorher ein Foto gezeigt…), dafür waren die Trucks (gefüllt mit Motorrädern, Schuhen oder sonstigen Sachen) aber umso beeindruckender. Einfach mal  hier vorbeigucken, da gibt es ne Menge Fotos vom Inneren des Wracks.

Witzig fand ich auch, wie sich die Luftblasen an der Decke gesammelt haben und so eine spiegelnde Fläche geschaffen haben. Im Video sieht man das mal kurz, als Frau Bü und ich an der Reling entlang tauchen:

Deckenspiegelung unter Wasser

Diese Luftblasen sorgen aber natürlich auch dafür, dass das Wrack allmählich rostet, weshalb an einigen Stellen kleine Löcher geborgt werden, um die Luft wieder abzulassen. Sieht sehr lustig aus, wenn man über dem Wrack taucht und aus Rohren oder sonstigen Stellen ständig Luftblasen rausblubbern.

So viel also zu meinem vorerst letzten uns bisher schönsten Tauchgang. Mal gespannt, ob und wo wir das noch toppen können. ich werde auf jeden Fall berichten…

Eine halbe Million Leser

02. September 2008 um 14:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Huch, ich hab da ja gar nichts vorbereitet…
Eben hat sich (laut blogcounter.de, der aber ab und an mal kaputt war und darum ein paar Tausend Besucher nicht mitbekommen hat) der 500.000ste Besucher auf DonsTag verirrt, ich bin begeistert.
Darum einfach mal nur ein “Danke” an alle, die hier regelmäßig vorbeikommen und mich immer weiter motivieren, hier ein par Worte abzulassen.

Wenn ich nicht gerade arbeiten müsste, würde ich ja glatt einen Freudentanz aufführen. Da dem aber nicht so ist, müsst ihr euch mit einem Video (nicht von mir) begnügen. Passend zu den auslaufenden Unterwasserwochen auf Donstag (die Tapete ist auf jeden Fall schonmal weg, der Unterwassercontent geht aber weiter, nur in geringerer Dosis), wird dann auch unter Wasser getanzt. Sieht sehr spaßig aus:

Sieht allerdings so aus, als würde bei einer solchen Aktion die Luft nicht all zu lange reichen…

Seeleopard will Taucher mit Pinguinen füttern

27. August 2008 um 14:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man Frau Bü fragt, was am Tauchen denn so toll ist, dann fängt sie gerne damit an zu erzählen, dass man, wenn man in den Wald geht, ganz schnell alleine ist, weil Rehe, Hasen und sonstige Tiere einfach viel zu viel Angst haben und ganz schnell ganz weit weglaufen.
Unter Wasser ist das anders. Irgendwie hat da kaum einer Angst vor einem Taucher, statt dessen überwiegt die Neugier und Fische kommen gerne mal näher und gucken, was denn da für ein komisches, blubberndes Wesen rumtreibt (Hatte ich bei den Hammerhaien und dem Napoleon-Lippfisch ja schonmal angerissen).

Heute hab ich während der Busfahrt zur Arbeit mal wieder ein  Ted-Talks-Video angeguckt: “The photo director for National Geographic, David Griffin knows the power of photography to connect us to our world. In a talk filled with glorious images, he talks about how we all use photos to tell our stories.”

War recht nett, aber auch nix besonders. Bis kurz vor Ende dann eine unglaublich nette Geschichte erzählt wurde: Der Unterwasserfotograf Paul Nicklen hat einen  Seeleopard begleitet und munter fotografiert. Dieses ca. 4m lange Ungetüm, dass dem Menschen mit seinem beachtlichen Gebiss durchaus gefährlich werden kann (wie man dem Seeleopard-Wikipedialink entnehmen kann, gab es auch schon Todesopfer=, hat aber keine Anstalten gemacht, den Taucher aus seinem Pinguin-Jagdrevier zu vertreiben, sondern hat sich viel mehr Sorgen um Paul gemacht. Denn der schwamm die ganze zeit im Wasser rum, ohne auch nur einen einzigen Pinguin zu fangen. Wie sollte der das nur auf Dauer überleben?
Also zeigte der Seeleopard dem Taucher, wie mann denn die Pinguins fängt. Als das auch nicht half, brachte er dem Taucher schon vorgetötete Pinguine, damit dieser nicht verhungern muss. Aber auch das schien dem Taucher nicht zu helfen. Selbst als der Seeleopard ihm einen toten Pinguin auf die Kamera legte (Foto  hier), nahm der keinen Bissen davon. Das ganze ging über mehrere Tage, in denen der Seeleopard sich wohl einige Sorgen gemacht hat.

Ich hab dann noch ein Video gefunden, in dem der Fotograph selber von seinem Erlebnis berichtet, hinterlegt mit Bildern von der Geschichte. Einfach  hier angucken (es ist im dritten Teil, wer die ersten beiden überspringen will, kann einfach direkt unter dem Video auf “Underwater Relationship” klicken).

Und hier noch das zugehörige TedTalks-Video, die Seeleopardengeschichte kommt so ab der 12. Minute:

Fische, Fische, Fische (IV)

26. August 2008 um 23:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Co und Ma haben heute nochmal ein Foto von ihrem Schnorcheltauchgang im Great Barrier Reef  gebloggt (da will ich auch noch tauchen). Zu sehen ist ein  Blaupunktrochen (ja, Schleichwerbung. Verklagt mich doch). Und der eröffnet bei mir heute auch gleich mal den vierten Teil der Tiervorstellungsrunde:

Blaupunktrochen

Am Anfang haben wir den nur gelangweilt unter Riffvorsprüngen loegen sehen, haben uns aber doch gefreut, den zu sehen. Irgendwann wurde es dann fast langweilig, überall Blaupunktrochen rumliegen zu sehen. Aber wenn die dann mal richtig aktiv wurden und wirl im Sandboden rumgewühlt haben, dann haben wir uns doch mal etwas Zeit genommen und dem bei seiner Arbeit zugeguckt.
Folgendes Video ist bei einem der zwei Tauchgänge entstanden, die ich alleine mit Frau Bü unternommen habe:

Lustig finde ich die Schmarotzerfische, die einfach dahinter warten, bis was leckeres abfällt…

Und offensichtlich muss man im Boden rumwühlen, wenn man “blau” im Namen trägt, denn auch der Blaue  Drückerfisch hat sich nicht anders verhalten:

Blauer Drücker

Weils so schön ist: Auch noch den Zackenbarsch mit blauen Punkten, wie auch immer er heißt:

Zackenbarsch

Gerade merke ich, dass ich irgendwie noch viel zu viele Fischbilder übrig habe, es wird also doch noch nen Teil 5 geben. Heute dann noch die “Biene Majas” der Unterwssserwelt: Indopazifische  Soldatenfische

Indopazifischer Soldatenfisch

Die letzte Collage an vielen Fischen hebe ich mir für den letzten Teil auf (erklär ich dann, warum) und beende die heutige Folge mal mit einer gang ganz seltsamen Spezies, die wir ab und an in Strandnähe entdeckten. Zu der können CO und Ma abe evtl. mehr sagen:

Schnorchler

Hammermäßiges Highlight: Hammerhaie!

20. August 2008 um 12:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hammerhai

Es gab (gibt) in der Tauchstation eine Tafel, die mit “Daily Sightings” überschrieben ist. Frau Bü und ich guckten immer mal wieder drauf und hofften, dass da auch einmal ein paar Fakten von unserem Tauchgang draufkommen würden.

Am vorletzten Tauchgang war es dann endlich so weit, wir betauchten die Stelle direkt neben dem Wrack der Lara, da dort oft Hammerhaie gesehen werden. Unser Tauchguide warnte uns gleich vor: Entweder es würde einer der schönsten Tauchgänge unseres Lebens werden, oder aber einer der blausten. Denn außer Wasser gab es da nicht wirklich viel zu sehen. Selten waren wir in Riffnähe und im tiefen Blau sieht man dann wirklich rings um sich rum nur blau. Alles blau. Oben, unten, recht, links, vorne: Alles blau (hinten erkennt man noch das Riff, darum hab ich das mal ausgespart. Und ein paar Taucher sieht man natürlich auch noch um sich rum…).

Das unglaubliche Glück anderer “Daily Sightings”-Tafel-Beschreiber hatten wir nicht, es gab nämlich auch welche, die über den kompletten Tauchgang mit Hammerhaien zusammen waren. Unser Eintrag sah am Ende aber dann doch so aus:

Daily Sightings

Den  gemeinen Fuchshai (Drescherhai) und den  Adlerrochen zähle ich nicht als mein Sightseeing mit, denn die waren weit weg und für mich mit provisorischen Kontaktlinsen nur als grobe Kontur zu erkennen.
Aber die 9 Hammerhaie haben mir ganz und gar gereicht.
Wow, war das ein Tauchgang!

Erst tauchte nur ein Hammerhai ganz dicht bei uns auf und schien erstmal auszuspähen, was wir denn so sind.

Der erste Hammerhai

Nachdem er dann wohl das ok gegeben hatte, tauchten unter und auf einmal noch mehr Hammerhaie auf:

Erster Blick auf die Gruppe

Erst drehten sie unter uns ihre Runde, dann kamen sie auf nem spiralförmigen Weg immer weiter nach oben, bis sie auf gleicher Höhe waren. Das war dann auch eine Situation, in der ich meine Unterwasserkamera verfluchte. Denn eigentlich wollte ich gar keine Fotos machen, sondern das grandiose Schauspiel einfach nur genießen, ohne auf ein Kameradisplay gucken zu müssen. Aber natürlich hätte ich mir auch den A** abgebissen, wenn ich davon kein Foto gemacht hätte. Also hab ich immer mal wieder schnell die Kamera draufgehalten und nebenher aber auch viel beobachtet. Denn sowas erlebt man nicht alle Tage und es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl, von so einer neugieren Schar Hammerhaie umkreist zu werden.
Wie elegant die durchs Wasser gleiten und was für einen Ruhe die ausstrahlen. Echt unbeschreiblich.

Darum auch einfach mal fast alle Fotos, die ich gemacht habe in einer langen Collage. Bilder sagen ja oft mehr als tausend Worte, aber auch die Bilder können nicht wirklich rüberbringen, was das für ein Erlebnis war.

Hammerhaie

Alle Bilder gibts auch in groß  auf meiner Flickr-Seite, die noch weiter wachsen wird.

Nach etwa drei Minuten waren wir den Haien dann aber leider wieder zu langweilig und sie schwammen davon.

Hammerhaie verschwinden

Nicht wirklich lange, aber mir kam es unter Wasser deutlich länger vor. Und diese drei Minuten haben den drumherum stattfindenden extrem blauen Tauchgang (insgesamt sind wir etwa 50 Minuten immer wieder kreuz und quer im Blauen geschwommen und haben die Augen offen gehalten) mehr als gelohnt.
Definitiv einer der besten (wenn nicht sogar der beste) Tauchgang meiner kurzen Tauchkarriere. Und der blauste, definitiv.

Abschließend noch ein sehr kurzes Video, bei dem ich nicht wirklich aufs Display geguckt habe…

Ohne Worte

20. August 2008 um 00:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unterwasserwelt

Unterwasserwelt

Kugeln an Seil mit Fischen

Frau Bü und Don tauchen

Unterwasserwelt

Der Schwarm

19. August 2008 um 17:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ok, die Überschrift ist nicht gerade einfallsreich, eigentlich wollte ich auch “Schwarm El Sheikh” nehmen, aber dann ist mir eingefallen, dass wir die meisten Fischschwärme ja gar nicht bei den Zauchplätzen zu Sharm El Sheikh gesehen haben, sondern in Ras Mohammed oder Tiran. Also doch bei Schätzing klauen…

Da ist dann auch gleich klar, um was es geht, nämlich um sowas hier:

Schnapperschwarm mit Taucher

Zu sehen ist einer unserer Tauchguides (wechselten ab und an) mit einem Schwarm von  Schnapperfischen. Die hingen da bewegungslos im Wasser und ließen einen so richtig dicht rankommen.
Ähnlich wie auch dieser Schwarm von  Rundkopf-Fledermausfischen, der direkt daneben rumschwebte (und größer war, als das Foto zeigt)

Rundkopf-Fledermausfische

An dieser Stelle mal ne Frage an meine schlauen Leser: Heißt es bei Fischen immer “Schwarm”? Ich hab da noch was von “Schule” im Hinterkopf, kann dazu aber auf deutschsprachigen Seiten kaum was finden. Nur die  englische Wikipediaseite macht da Unterscheidungen:

 

A shoal [Schwarm] is a loosely organised group where each fish swims and forages independently but is attracted to other members of the group and adjusts its behaviour, such as swimming speed, so that it remains close to the other members of the group. Schools of fish are much more tightly organised, synchronising their swimming so that all fish move at the same speed and in the same direction.

Wie auch immer. Weiter gehts mit  Barrakudas, die Frau Bü noch sehr gut von dem Angelabend auf den Malediven kannte:

Barrakudas

Abschließend dann noch ein Video von einem Schwarm, der uns einmal überquerte. Kamen vor uns von unten aus der Tiefe, machten dann einen großen Bogen über uns, nur um hinter uns wieder nach unten abzutauchen. Das hätten die auch leichter haben können…

Leider sieht man auf dem Video eigentlich nur den “über uns”-Teil, alles andere hat das Wasser verschluckt…

Fische, Fische, Fische (III)

19. August 2008 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Weiter gehts mit der Fischbeschauung.

Den Anfang macht der  Flötenfisch, der bis zu 1,7m lang werden kann, aber trotz dieser Größe von vorne betrachtet wohl doch kaum auffallen wird, da er einfach nur ein langes, extrem dünnes Dingens ist:

Flötenfische

Aber sehr schön anzusehen und immer wieder bemerkenswert, was für merkwürdige Tiere es doch so alles gibt.

Weiter gehts mit der  Seezunge, die man eigentlich nur aus dem Restaurant kennt. Aber auch hier lohnt es sich, auch mal das lebende Exemplar zu begutachten, denn auch hier handelt es sich um ein hochgradig merkwürdiges Tier. Als Jungfisch schwimmt es noch ganz normal umher, dann beschließt es aber, ab sofort um 90° gedreht zu schwimmen und liegt somit flach herum. Da dies vorwiegend in Bodennähe passiert, hat das untere Auge die Arschkarte gezogen, da es ja immer nur den Boden angucken darf. Das lässt sich das Auge natürlich nicht gefallen und wandert darum still und heimlich auf die andere Seite, womit der Fisch dann beide Augen oben hat (nachzulesen auf Wikipedia unter  Plattfische). Sachen gibts…

Seezunge

Und damit das ganze heute nicht zu “merkwürdig” wird, gibts noch einen relativ stinknormalen Scherenschwanz Soldatenfisch ( Abudefduf sexfasciatus):

Scherenschwanz Soldatenfisch

Und wie immer beende ich auch die heutige “Fische, Fische, Fische”-Ausgabe mit einem Wust an weiteren Unterwassertieren (diesmal nicht nur Fische):

SammlungLinks: Seeigel, Papageienfisch (?), Riesenfalterfische; Rechts: Seegurke (hier deutlich seltener als auf den Malediven, wo die DInger überall rumhingen), mir unbekannter Fisch und noch ein mir unbekannter Fisch, der aber ständig da rumschwomm. Das war unser “Standard-Fisch”

Clownfische

18. August 2008 um 17:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Don und die ClownfischeLinks der Don, rechts der Clown. Nicht umgekehrt!

Ich hatte ja angemerkt, dass ich diesmal mehr Clownfisch-Bilder machen will. Hab ich dann auch, wobei die mich alle auch nicht 100%ig überzeugen. Irgendwie sehen sie in echt viel toller aus, als auf nem Foto.

Aber seht selbst:

Clownfische

Clownfische

Ein Video hab ich dann auch noch gemacht:

Witziges Detail: Die Clownfische auf den Malediven hatten nur  einen einzigen Streifen. Die in Ägypten hatten alle  zwei. Im Ulmer Aquarium haben sie  drei.