Oscar, Lena und der HSV

16. März 2010 um 13:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Krankheits- und renovierungsarbeitsbedingte Zeitknappheit haben hier ein wenig für Stille gesorgt, darum mal kurz mein Senf zu ein paar Ereignissen der letzten Woche:

  • Dieses Jahr war es uns nicht möglich, die Oscar-Verleihung live zu gucken. Durch die oben geschilderte Zeitknappheit kamen wir dann tatsächlich erst eine Woche später dazu, die Aufnahme zu sichten. Ich hatte vorher versucht, möglichst wenig über die Verleihung und Gewinner zu erfahren, was mir auch relativ gut gelungen ist (Waltz wurde mir vom Radiowecker verraten (da hab ich kurz “gepennt”, hätte ich eigentlich mit rechnen müssen), Bester Soundtrack wurde in einem Lost-Blog verraten (da der Gewinner eben auch dort für den Soundtrack zuständig ist) und Logorama auf irgendeinem Fun-Blog. Da hatte ich nicht mit solchen Infos gerechnet).
    Eigentlich war das viel zu einfach, was mich dann auch zu der Annahme brachte, dass die Verleihung wohl nicht wirklich der Rede wert war.
    Leider wurde das mehr als bestätigt, selten (stimmt nicht: nie!) eine so langweilige Show gesehen. Ganz ganz schlechtes Kino. Die Filmfreunde haben das treffend zusammengefasst, hätte ich nur mal vorher lesen sollen…
  • Auch das Finale von Unser Star für Oslo konnte ich nicht live sehen (hab zu der Zeit Alice in 3D gesehen, auch nicht wirklich großes Kino), da hab ich mir dann aber keine Informationssperre auferlegt, sondern wusste vor der Sichtung der Aufnahme schon, mit welchem Lied Lena gewinnen würde. Und das machte das ganze nicht angenehmer, denn irgendwie konnte ich mich mit Satellite nicht wirklich anfreunden, sondern war für die Nummer 3. Mittlerweile (nachdem ich alle drei Lieder öfter gehört habe) seh ich das aber ganz anders, “Love Me” gefällt mir mittlerweile am schlechtesten, da der Refrain zu eintönig und nervend ist. Denke, dass Satellite die richtige Wahl war.
    Hier auch einen weiterführenden Link, “Der merkwürdig unbefriedigende Sieg der Lena Meyer-Landrut” vom Fernsehlexikon.

  • Und nun zum schwierigsten Thema: Dem HSV. Eieieieiei, was ein Spiel. Ich hab tatsächlich nach gut 70 Minuten aufgehört mir das anzutun (obwohl ich die letzten Live-Spiele genießen sollte, für die nächste Saison konnte mir Sky noch kein Angebot machen, dass ich bezahlen würde) und hab mich statt dessen an den Herd gestellt. War ja nicht auszuhalten.
    Ich weiß aber jetzt, warum die HSV-Abwehr immer so weit von den Leverkusener Spielern wegstand: Das passierte auf Bitten von Sky, die das Spiel ja einem erlesenen Kreis als 3D-Übertragung vorgeführt haben. Und dieser 3D-Effekt kommt halt viel mehr zu Geltung, wenn die einzelnen Spieler auch unterschiedlich weit von der Kamera wegstehen. Harte Manndeckung wirkt da nicht.

    Link: Kaiser mit 3D-Brille: Fußball in neuer Dimension!

    Das Schlimme ist ja nun, dass meine Tipp-Prognose voraussagt, dass wir vor dem letzten Spiel punktgleich mit den Werderanern sind und das dann ein Endspiel um den Europaleague-Platz wird (den anderen bekommt Dortmund). Und irgendwie hab ich da kein gutes Gefühl bei. Gar kein gutes…

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    23. Februar 2010 um 23:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Bei der Koch-Challenge ist es ein Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Rennen. Wer es noch nicht getan hat, würde mir also einen großen Gefallen tun, wenn er für mein Video (Video 5) stimmen und andere auch dazu anleiten würde. Ich überleg mir auch was, wie ich euch dafür dann danken kann, dazu morgen mehr.
  • Vorgestern hatte ich Lena Meyer-Landrut noch mit Kate Nash verglichen, heute hat sie dann auch tatsächlich ein Lied von ihr gesungen. Hier kann man sich ihre Version von “Foundations” ansehen und -hören.
    Und nächste Woche dann Miss Li, ja?
  • Noch was zu “unser Star für Oslo”: Wie dumm ist das eigentlich, dass in der Finalshow zuerst für das Lied abgestimmt wird, welches dann in Oslo gesungen werden soll, und dann danach für den Sänger? Was denn, wenn da am Ende z.B. Lena und z.B. Christian Durstewitz übrig sind. Die haben doch komplett verschiedene Musikrichtungen. Was, wenn dann ein Durstewitz-Lied in Kombi mit Lena gewählt wird? So ein Quatsch…
    Oder wird erst zu jedem verbliebenen Sänger das Lied gewählt, welches ihm auf den Leib geschrieben wurde? So ganz klar ist das hier ja nicht, auch wenn ich das eher in die erste Richtung deuten würde.
  • Und dann hab ich mich mal wieder mit meinen “Vor X Jahren”-Beiträgen unterhalten. Vor zwei Jahren (und einem Tag) gabs da nämlich diesen Beitrag, in dem ich die letzten Deko-Arbeiten in der neuen Wohnung dokumentiert hatte.
    Und da wurde mir nochmal deutlich vor Augen gehalten, wie sehr sich da jemand in unserem Wohnzimmer breit macht. Aber seht selbst:

    pflanzen

    Erst beim direkten Vergleich ist mir dann aufgefallen, dass die mittlere Pflanze auch einen ganz schönen Stilwechsel vorgenommen hat. Von der hochgestylten Ounk-Frisur hinzu zersausten Wuschelkopf. Ich glaub vorher hats mir besser gefallen…

  • Abschließend möchte ich dann noch auf diesen Beitrag von Inishmore hinweisen, denn da wird ein wirklich interessantes Online-Team-Spiel vorgestellt (und ich hab keine Lust, das hier jetzt auch zu tun, wo da doch schon alles steht). Allerdings muss ich zugeben, dass ich Glück hatte, denn beim ersten Spiel hatte ich 3 (zufällig bestimmte) Mitspieler im Team, die es wirklich drauf hatten (darunter auch Inishmore, wie wir bei ihm in den Kommentaren dann festgestellt haben), später war es meist ziemlich frustrierend, da es immer einen gab, der das ganze nicht gecheckt hat, oder mittendrin wieder ausgestiegen ist. Und damit ist es dann für die anderen auch gelaufen.
    Aber trotzdem unbedingt mal ausprobieren, ist wirklich lustig und mal was anderes.
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    Lena Meyer-Landrut

    21. Februar 2010 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, es wird mal Zeit, mich als “Unser Star für Oslo”-Gucker zu outen. Im Gegensatz zu dem immer mieser werdenden DSDS (was man so mitbekommt, wenn man versehentlich mal reinzappt, oder was man so drüber liest), gehts hier wirklich nur um die Musik (statt um Schicksale im Leben) und das merkt man dann auch ganz gut daran, dass bei USfO wirklich jeder sehr gut singen kann.

    Und ganz oben auf meiner Liste steht da eben Lena Meyer-Landrut, die (was man so auf ihrem Steckbrief liest) nämlich nicht nur einen Musikgeschmack hat, der sich gut mit meinem deckt, sondern auch eben auch so singt, solche Lieder wählt und noch dazu ganz nett anzusehen ist und der Bühne eben einhaucht. Hat was Miss Li-mäßiges (siehe hier) oder auch Kate Nash. Halt weibliche Quietschestimme, genau das, was mir gerade am besten gefällt.

    Hier mal ihre bisherigen Auftritte, jeweils mit der Original-Version des Liedes, wobei mir ihre überdrehte Interpretationen beide besser gefallen:

    “My Same” von Adele

    Lena muss man hier gucken, da von YouTube ganz schnell gelöscht wird und die ihre Videos nicht einbinden lassen. Doof!

    Original:

    “Diamond Dave” von The Bird and the Bee

    Lena gibts dann wieder hier.

    Original:

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