Am Montag kam mal wieder ein Newsletter vom Ulmer Zelt (hier alle meine Artikel zu dem Thema, wie man sieht, war ich 2010 nicht dort, irgendwie hatten die nix besonderes, ich hatte dafür Sohnvanone neu im Haus) in meinen Maileingang geflattert. Und dann las ich dort, dass die “Red Hot Chilli Peppers” dort auftreten würden?
Bitte? Ist denn schon der 1. April? Denn da schicken die traditionell solche utopischen Ankündigungen. War es aber nicht, also nochmal genauer lesen. Ah: “Pipers”, nicht “Peppers”. Häh?
*klick*
Waaaaah!
Und dann wollte ich sofort drüber bloggen (die Überschrift stammt von diesem Tag. Und die folgende Sammlung an Videos. Der begleitende Text ist ganz frisch mit abgekühltem Kopf geschrieben), ihr hättet mein “Waaaah” also nicht verstanden. Denn dafür muss man weiter ausholen.
Also erklärte ich euch eben, dass ich ein Fan von Cover-Musik bin. Da erwähnte ich auch, dass Clocks in Buena-Vista-Style meine aktuelle Lieblings-Cover-Version ist.
Und ich ließ euch wissen, dass ich Dudelsack-Musik auf CDs besitze und noch dazu toll finde.
Und was machen nun die Red Hot Chilli Pipers? Genau: Sie covern Rock-Lieder mit Dudelsäcken. Wie genial ist das denn? Hallo!?!?
Hier also dann ihre Version von … “Clocks” natürlich:
[UPDATE: Wer nur einmal auf "Play" klicken will, der kann auch hier in den Kommentaren die Playlist mit allen Videos aus diesem Artikel (und noch weiteren Videos der Pipers) starten. Da laufen dann alle Videos nacheinander durch]
Ulmer Zelt: Dieses Jahr bin ich aber sowas von wieder dabei!
Klassische Dudelsackmusik spielen sie natürlich auch, wie hier zum Beispiel “Auld Lang Syne”
Puh, wie fülle ich nur die Plätze zwischen den Videos (ich konnte mich nur so schwer entscheiden…).
Verlinke ich doch einfach mal die CDs, die sicher auf meinem Wunschzettel landen werden, aber erst, wenn ich mir live einen Eindruck holen konnte, welche es denn nun sein soll: Bagrock to the Masses, Music for the Kilted Generation und das Live-Album Blast Live
Und nun wieder ein sau cooles Video: “100 Chilli Pipers” und “Rockin’ All Over The World”
Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Es folgt also noch “Smoke On The Water” und ein Medley an Songs:
So, die Zelt-Session ist vorbei, Zeit also, mal kurz zurückzublicken.
In der Programmvorschau war ja schon erkennbar, dass ich mich mit dem diesjährigen Programm nicht so wirklich anfreunden konnte, und so blieb es dann auch bei drei Veranstaltungen.
Den Anfang durfte Karan Casey, die mit irischem Liedgut Gänsehaut und Wohlfühlpartikel auf meinen Körper zauberte. Gráda fand ich damals zwar besser (da ich mehr auf die schnelleren Nummern stehe), aber Karan Casey braucht sich dahinter nicht verstecken.
Wobei ich ehrlich gesagt bei ihr auch die Nummern besser fand, bei der sie kurz Pause machte und ihre Band alleine spielen ließ. Und wie ich gerade bei Recherchen herausfinden konnte (da Ro mir erzählte, dass sich eben die von mir favorisierten Lieder nicht auf der von ihm gekauften Casey-CD befinden würden), heißt die Band wohl “Buille” und hat diese Lieder auf eigenen CDs rausgebracht. Konkret handelt es sich da “1st of August” (siehe nachfolgendes Video) und “2nd of August”:
Wieder eine CD, die auf meinem Wunschzetel gelandet ist…
Ein Vorgang, auf den die Acapella-Gruppe “Füenf” lange warten kann, denn hier haben wir es (wie ich schon andeutete) nur bis zur Pause ausgehalten. Und bevor ich jetzt anfange zu meckern, erwähne ich besser noch, dass Frau Bü und ich offensichtlich eine Ausnahme bildeten (vermutlich durch die Wise Guys verwöhnt), denn das ganze Zelt um uns brauch ständig in Extase aus und jubelte und lachte ununterbrochen. Wir wechselten dagegen nur verstörte Blicke und hofften, dass bald die Pause kommen würde, damit wir uns verkrümeln können. Denn irgendwie ging es den Musikern nicht wirklich darum, gute Musik zu machen, sondern lustig zu sein. Wobei es da dann auch nur um flache Witze ging. Und um eben diese Pointen ins Lied zu bekommen, wurde dann eben auch mal das Versmaß missachtet oder sonst irgendwelche Abstriche gemacht. Oder eben, weil der Witz sich nicht über ein ganzes Lied trägt, auf Medleys gesetzt, in denen dann z.B. 20 Textzeilen aus bekannten Liedern (meist der Refrain) zu einem bestimmten Thema umgetextet wurde. Hier mal beispielhaft der Ernährungsmedley:
Ne, tut mir leid, dass war gar nix. Wenn man mal gesehen oder gehört hat, wie die Wise Guys (hatte ich hier schon öfter empfohlen) es schaffen, intelligenten (teils subtilen) Humor in musikalisch anspruchsvolle Lieder bringen (und auch öfter ernste Lieder bringen, ich weiß nicht, warum in Deutschland offensichtlich die Annahme gilt, dass Acapella immer auch lustig sein muss), dann wirkt das hier doch wie ein pubertierender Schulchor. Gut, dass ich die Tickets für die Wise Guys 2010 schon in der Schublade habe…
Ach: Am Dienstag (7.7.) kommt um 23:55 im WDR ein Mitschnitt des Auftrittes der Wise Guys mit dem WDR Rundfunkorchester, welches ich euch ja schon als Radiosendung empfohlen hatte und wirklich wirklich zu empfehlen ist. Je öfter ich die Leider höre, desto mehr bin ich von der Kombination begeistert. Und jetzt stelle man sich “Füenf” mal mit Orchesterbegleitung vor. Totaler Quatsch…
Aber zurück zum Ulmer Zelt. Den Abschluss machten dann vorgestern die japanischen Trommler “Gocoo”, die dann wieder fantastisch waren. Bis kurz vor der Pause gab es nur nett anzusehende japanische Frauen (und ein paar Männer, aber nur dezent im Hintergrund), die ausschließlich mit Trommeln dafür sorgtem, dass man den Körper nicht wirklich still halten konnte (ok, ein paar im Zelt haben das komischerweise doch geschafft, aber ich kann das nicht. Wenn sich der Herzschlag schon dem Rhythmus der Trommeln anpasst, warum dann nicht auch der Rest des Körpers…). Mal so richtig in den Rhtytmus eintauchen, alles um einen rum vergessen und sich einfach nur wohl fühlen. Toll. Ganz toll.
Kurz vor der Pause kam dann noch ein älterer japanischer Mann auf die Bühne, der in Hollywood-Filmen immer den betrunkenen Penner spielen würde, der total verrückt ist und Menschen mit Flüchen belegen kann. Er steuerte dann etwas Didgeridoo bei, was wirklich gut gepasst hat, wie man hier hören kann:
Nach dem Lied verabschiedeten sich die Trommler dann aber in die Pause und der alte Mann blieb. So ist das halt, schnekt men einem Penner erstmal etwas Aufmerksamkeit, wird man ihn so schnell nicht mehr los. Und dann wurde es merkwürdig, denn er zog ganz seltsame Instrumente aus seiner Tasche (z.B. einen blauen Schlauch, der in Kombo mit dem Mikro manches Tromelfell zum Platzen brachte) und machte komische Musik (teilweise auch weniger komisch, wenn das Didgeridoo zum Einsatz kam). Mitten in diese Performance wurde dann die Pause eingeleitet (war so wohl nicht abgesprochen, keine Ahnung).
Und als es dann nach der Pause weiterging und der Typ einfach nicht von der Bühne verschwinden wollte, sank meine Laune kurz. Denn dann kamen auf einmal auch Muscheln und andere Blasinstrumente ins Spiel, die zwar auch nett waren, aber eben dieses Verschmelzen mit dem Rhythmus unmöglich machten. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, mir zu überlegen, was wohl passieren würde, wenn ich den Typ einfach von der Bühne zerren würde.
Aber ok, nach 2-3 Liedern ging es dann wieder hauptsächlich nur um die Trommeln und der Typ beschränkte sich auf dezente Didgeridoo-Begleitung.
Alles in allem das Highlight meiner Zelt-Saison, wenn man mal von den Minuten um die Pause herum absieht…
Auf Empfehlung meiner Blogleser begab ich mich also in Gefahr. Mehr dazu morgen (da sollte ich die Fotos dann durch haben).
Außerdem: Frau Bü und ich flüchten nach der ersten Hälfte aus dem Ulmer Zelt und wurden nie wieder gesehen. Bleiben Sie dran!
So, morgen startet der Vorverkauf, darum heute schnell noch der letzte Teil der Reihe.
Das Programm vom Ulmer Zelt 2009 mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 7 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt):
Auch die letzte Woche steht wieder im Zeichen gealteter Musiker. Heute gleich zwei Bands, die nacheinander auftreten. Zuerst Carl Carlton & The Songdogs, hier in einem Video featuring Eric Burdon and Max Buskohl, der im letzten Jahr mit Empty Trash auch im Ulmer Zelt war (keine Ahnung, ob der in diesem Jahr auch mitkommt) und nebenbei der Sohn von Carl Carlton ist.
Danach dann Mother‘s Finest, die von Carl Carlton produziert werden:
Wie Acapella haben auch Trommler im Ulme Zelt Tradition. 2006 waren wir in “Les Tambours du Bronx” (war nicht schlecht) und dann… hm… scheinbar hab ich mir die Tradition nur eingebildet, danach kam wohl doch nix mehr. Egal, Trommler sind toll. Aber sind japanische Trommler auch toll? Mal reinhören:
Ja, auch japanische Trommler sind toll. Ich wär dabei.
Hier sind sie live in Australien, was man auch deutlich hört. Gefällt mir noch besser:
Gocoo hat übrigens auch beim Soundtrack von Matrix Reloaded und Matrix Revolutions mitgemacht. Ich nehm denen das aber nicht übel…
Danach um 22.30 Kino im Zelt: »Chihiros Reise ins Zauberland« (Eintritt frei)
Das Programm vom Ulmer Zelt 2009 mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 6 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt):
Gefällt mir, ist aber wieder so was, wo man in der Stimmung zu sein muss. Und der Reggae-Teil ist auch nichts, was Frau Bü überzeugen würde, ganz im Gegenteil…
Langsam nimmt das hier echt Überhand mit den “40 Years of …” oder “30 Years of …”. Muss ich wohl noch 20-30 Jahre warten, bis ich sowas interessant finde. Aber ob es dann noch Bands gibt, die tatsächlich so lange durchgehalten haben?
Hier konnte ich nicht wirklich viel finden, darum nur die Info aus dem Programm, mehr brauch ich dann auch gar nicht zu wissen…
Ex-»Misfits« Gerburg Jahnke ist zurück und mit ihr auf der Bühne stehen drei weitere Frauen ohne Regeln. Ein Abend mit Gesang, Gelächter und tänzerischen Einlagen. Lappen weg: Zu oft zu schnell gewesen, zu oft Alkohol missbraucht, zu viel telefoniert – Leben bringt Punkte! Nicht nur in Flensburg!
Das Programm vom Ulmer Zelt 2009 mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 5 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt):
Montag, 15. Juni
19.30 Open Stage “Roxy goes ulmer zelt”
Ich klaue mal ganz frech von mir vom letzten Jahr, stimmt so nämlich alles immer noch:
OpenStage ist ein cooles Konzept (jeder der will, kann für 10 Minuten auf der Bühne sein Talent zur Show stellen), wollte ich mir eigentlich immer mal angucken. Aber wenn, dann im Roxy…
Gibt eine gute Dokumentation (Ausschnitt aus dem Film “ROXY BACKSTAGE”, Ozan Halici & Michael Wamser / Hochschule Ulm / 2006) auf YouTube, die ich leider nicht einbinden kann. Einfach hier angucken.
Mittwoch, 17. Juni
20.00 Urban Priol “Tür zu!” (PolitKabarett)
Hab ich es schonmal gesagt: “Kabarett ist nicht meins”. Ja, hab ich schon, Kabarett scheint aber das vom Ulmer Zelt zu sein. Naja…
Priol ist auf jeden Fall eines der Gesichter, bei denen ich im TV immer sofort umschalte (darum kann ich nichtmal sagen, ob er gut oder schlecht ist…)
(auch das Video habe ich nicht wirklich angeguckt…)
Mit irischer Musik und dem Ulmer Zelt haben wir schon sehr gute Erfahrungen gemacht, Gráda war 2007 eines unserer Highlights. Aber gerade darum wird es auch jede andere irische Gruppe jetzt schwer haben. Hören wir also mal rein:
Ziemlich langsam alles, ich bin da eigentlich mehr für die flotteren Stücke zu haben. Aber könnte trotzdem was sein, klassischer Wackelkandidat…
Wieder ein typischer Fall von: “Wie soll ich das denn einen ganzen Abend aushalten?”.
Der Sprachfehlermaulwurf ist zwar ab und an lustig, länger als einen YouTube-Clip am Stück ertrag ich das aber nicht:
Götz Alsmann hat uns im letzten Jahr im Ulmer Zelt sehr gut unterhalten, ob er das dieses Jahr auch darf, glaube ich aber nicht. Irgendwie nutze ich das Ulmer Zelt lieber, um Neues kennenzulernen. Ich kann es aber nur empfehlen!
Hier kann man sich ein wenig von seiner Show ansehen (darf nicht eingebunden werden), viel gibts auf YouTube aber nicht wirklich…
Hier ist sie also, die obigatorische Acapella-Gruppe (Acapolla?) im Ulmer Zelt. Die letzten Jahre war immer eine dabei und meistens war ich dann auch da (Rockapella hat gegen das Viertelfinale Deutschland - Portugal im letzten Jahr verloren, 2006 gabs “Basta” und 2007 “Voice Male” und “GlasBlasSingQuintett”, die beide eher enttäuscht haben). Dieses Jahr also “Füenf”, von denen ich behauptet hätte, noch nie etwas gehört zu haben. bei meinen Recherchen bin ich aber schnell eines besseren gelehrt worden, denn Füenf ist die Truppe, die mal die Haltestellennamen für verschiedene Städte (unter anderem ihrer Heimatstadt Stuttgart) eingesungen hatten und so im öffentlichen Nahverkehr für Stimmung sorgten. Hatte ich damals bei Henning gelesen und auf der Seite haltestellenlieder.de kann man sich die kurzen Einspieler anhören. Würde mir in Ulm auch gefallen…
Aber im Zelt werden die jetzt ja sicher nicht die Haltestellen runtersingen, sondern “richtige” Lieder zum besten geben. Darum hören wir uns das doch einfach mal an. Als Wahl-Schwabe und Ehemann einer Daimler-Angestellten gibts natürlich “Mir im Süden”, die Schwabenhymne:
Gefällt mir, mehr Videos gibts hier, aber ich glaub ich guck mir das lieber Live an…
Das Programm vom Ulmer Zelt 2009 mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 4 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt):
Schon als Kind fand ich Clowns im Zirkus fast nie lustig, nur Löwen- oder Elefantennummern haben mich noch mehr gelangweilt (weil die halt wirklich nicht viel mehr können als im Kreis laufen und ein Bein heben oder so). Aber vielleicht waren das ja einfach nur immer schlechte Clowns. Geben wir also dem Herrn Shub also mal eine Chance:
Ok, jetzt fällt mir auf: Den kannte ich schon. Und mit “den” meinte ich nicht nur Peter Shub, sondern auch jeden einzelnen Gag, den er gemacht hat. Stellt sich die Frage, wie viel neues er heute zu bieten hat. Lustig ist er ja schon, das kann ich nicht bestreiten, aber wenn man das ein paarmal gesehen hat, reicht es ja auch.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie diese Ansammlung an kurzen Gags über mehr als 20 Minuten zu ertragen sein soll, irgendwann wird das doch anstrengend, weswegen so Clown-Nummern ja auch typischerweise immer als Lückenfüller genutzt werden.
Hier kann ich nur den Text aus dem Programm wiedergeben, mehr Informationen sind nur mit diesen Infos nicht auffindbar:
“Clowns, Artisten, Akrobaten und Comedians geben sich in atemloser Abfolge die Bühne gegenseitig frei. Und Jess Jochimsen führt in nonchalanter Manier durch diesen Parcours zwischen Bühne und Manege, zwischen Zirkuskuppel und Zuschauerraum. Atemberaubend, energetisch und schnell; kurz: !High Voltage!”
Ok, wir könnten noch klären, wer Jess Jochimsen ist, dessen Name mir zwar nichts gesagt hat, das Gesicht dann aber schon:
Klingt auf jeden Fall deutlich spannender, als sich nur einen einzigen Clown anzugucken. Denke das wär was für mich.
Danach gibts dann um 22.30 Les Belles Amies Chansons (Eintritt frei), Infos siehe hier
Das Programm vom Ulmer Zelt 2009 mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 3 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt):
Nach den ersten 5 Sekunden dachte ich noch: Hui, lustig, das wär doch mal was. Dann hab ich aber schnell gemerkt: Ui, jetzt reichts mir aber, viel länger halt ich das nicht mehr aus, dann explodiert irgendwas in meinem Kopf.
Konnte kein Video finden (YouTube zeigt mir dafür Barbarez-Videos aus seinen guten Jahren beim HSV an), die Hörproben auf deren Webseite reichen aber, um mir auch hier ein “Nö” zu entlocken.
Oha, endlich mal wieder ein Name, der mir was sagt, das ist dieses Jahr nicht wirklich oft der Fall. Lieber als Thomas D wären mir aber die Ärzte gewesen, die zeitgleich mit Thomas D im Ulmer-Zelt-Newsletter vom 1. April angekündigt wurden, aber halt unter die Kategorie “Aprilscherz” fielen.
Lieber als ein Solo-D wären mir dann auch noch die kompletten Fanta4 gewesen, da ist die “gefällt mir” : “gefällt mir nicht” Quote deutlich höher…
Aha! Endlich mal ein Akt, wie ich ihn mir für das Ulmer Zelt wünsche: Musik, die man so nicht wirklich oft hört und die live bestimmt sehr unterhaltsam ist:
Aber entweder hören sich die Lieder alle sehr sehr ähnlich an, oder auf YouTube wird nur ein Lied hochgeladen. Ich befürchte ersteres…
Hier mal noch zwei Videos, die wohl zwei andere Lieder sind:
Nach der Funk-Alphornbläserin mein zweiter Lichtblick in einem eher tristen Programm…
Danach gibts dann noch um 22.30 Janosch Moldau ElektroPop & Glam (Eintritt frei)
Möglich, dass ich das dann nicht bis zum Ende durchhalten würde, aber man könnte ihm ja eine Chance geben…
Das Programm vom Ulmer Zelt 2009 mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 2 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt):
Für so Musik muss ich in der richtigen Stimmung sein (dann höre ich sie mir aber auch gerne mal an), aber Frau Bü krieg ich da sicher nicht mit rein, was vermutlich auch ganz gut ist, denn ich glaub nen ganzen Abend würde meine Stimmung auch nicht durchhalten, wenn ich sie denn an dem Tag hätte…
Wieder so ein typischer “Spencer Davis Group? Nie gehört!”-Fall, bei dem ich dann sehr schnell eines besseren belehrt werde.
YouTube spuckt schnell das wunderbare “Gimme Some Lovin” (Blues Brothers…)
und das eben so gute “Keep on Running” aus:
In YouTube auf 1966 und 1967 datiert und da frage ich mich, wie lange die ihre “40 Years on Stage”-Tour jetzt schon durchziehen. Und ich frage mich natürlich, was nach den 40 Jahren von der Musik und der band noch übrig geblieben ist. Die Antwort sieht so aus:
(Hier auch noch die 2008er Version von “Keep on Running”)
Hört sich immer noch gut an, aber auch hier zieht es mich nicht wirklich hin. Bin mittlerweile echt ein wenig enttäuscht von dem diesjährigen Programm, bisher hat mich noch gar nichts überzeugen können. Oder bin ich nur verwöhnt von den letzten Jahren?
“Funk” und “Alphorn” in einem Atemzug? Bitte? Hört sich erst sehr merkwürdig an, passt dann aber doch ziemlich gut zusammen:
Mal endlich ein Programmpunkt auf meiner “kann man drüber nachdenken”-Liste. Offensichtlich hat die zierliche Dame aber nicht ganz so viel Puste, darum gibts dann im Anschluss um 22.30 noch “1st & 2nd AcousticCovers” (Eintritt frei), wer oder was auch immer das sein soll…
Samstag, 30. Mai
20.00 Jan Josef Liefers “Der Soundtrack meiner Kindheit” (OstalgieRock)
Hmm… Jan Josef Liefers singt alte Lieder aus der DDR und erzählt aus seiner dortigen Vergangenheit (inkl. Archiv-Aufnahmen). Könnte interessant sein, aber die Musik sagt mir mal gar nicht zu:
Danach läuft dann noch (22.30, Eintritt frei) “Das Leben der Anderen”, den ich bisher immer noch nicht gesehen habe und eigentlich doch noch sehen wollen würde.
Wie im letzten Jahr gibt es hier ab heute (denn heute wurde das komplette Programm online gestellt) das Programm vom Ulmer Zelt 2009. Jeder Beitrag deckt dabei eine Woche ab und jedes Event wird wenn möglich mit Videos versehen, damit man sich ein Bild von den Künstlern machen kann. Hier nun Woche 1 (kurz zur Verlinkungsstrategie: Das Datum ist mit dem zugehörigen Eintrag beim Ulmer Zelt verlinkt, wo es Beschreibungstext und Ticketkaufmöglichkeit gibt und der Name des Künstlers ist mit seiner Website (falls vorhanden) verlinkt), weiter geht es demnächst (täglich?). Für Tipps bin ich immer dankbar evtl. weiß ich eine Perle ja nicht zu schätzen…
Freitag, 22. Mai
19.30 Local Stage “Knulp, The Petty Thefts, Union Hills“ (LocalIndiePopRock)
Drei Ulmer Bands und man zahlt an der Abendkasse (kein Vorverkauf) nur so viel, wie einem der Abend wert ist. Aber kann ich das nicht erst danach entscheiden?
Die Musik ist gar nicht mal so schlecht, da ich zu der Zeit aber in Wien bin, brauch ich gar nicht drüber nachdenken, ob und wieviel ich dafür zahlen will. Und huch, jetzt realisiere ich erst, was “Ulmer Band” überhaupt bedeuten kann. Hab ich doch gerade auf YouTube nach einem Video von “The Petty Thefts” gesucht und schon in der ersten Sekunde schaut mich eine ehemalige Kommilitonin (spielt das Cello in der Band) an. Sachen gibts…
Hier noch Union Hills (nach “Fleisch ist mein Gemüse” traue ich mich nicht mehr “die Union Hills” zu schreiben), die mir am wenigsten zusagen.
Vom Knulp konnte ich kein Video finden, aber unter dem Link oben gibts genug Hörproben.
Ganz ehrlich: Ich glaub das würd ich mir angucken, wenn ich da nicht noch auf dem Rückweg von Wien wäre. Klassik beachte ich eh viel zu wenig und Blechblasmusik auch, obwohl beides eigentlich was feines ist.
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...