Im Fernsehen gibt es die Jahresrückblicke ja immer schon Anfang Dezember, was der größte Quatsch ist, wie man nach 2 Sekunden Bedenkzeit feststellen wird.
Erstens muss so ein Jahr ja erst mal vorbei sein, bevor man zurückblicken kann. Und dann sollte man das ganze ja auch erst einmal sacken lassen, um dann mit etwas Abstand das ganze in Ruhe analysieren zu können.
Und so gibt es hier jetzt also Ende Februar mein “Filmjahr 2012″…
Insgesamt habe ich 43 Filme gesehen (das sind weniger als die Hälfte vom letzten Jahr, welches aber auch eine Ausnahme war), fünf davon im Kino (immerhin!).
Hier mal das Jahr im Gesamtzusammenhang (bis Mitte 2007 habe ich nur über Kinofilme Buch geführt):
Über das Jahr verteilt sah es so aus:
Im Juni wurde unser Haus gestellt, da gab es drumherum einiges zu tun. Im September und Oktober ging es dann an die Eigenleistungen im Innenausbau, Ende Oktober kam dann Tochtanone und der Start vieler Serien in Amerika, was dann den in Kombination den November zu 100% filmfrei hielt.
Hier nun die Verteilung meiner Noten (von 1-10) über die Jahre. Entgegen meiner Aussagen im letzten Jahr, gab es sehr wohl schon 10er-Bewertungen, die hatte ich da einfach nur beim Generieren der Grafiken ignoriert (in der Excel-Tabelle standen sie aber drin…).
Und in diesem Jahr basiert der Graph dann auch auf relativen Zahlen (die y-Achse gibt nun also Prozentwerte an), so dass der viel besser zu lesen ist.
Und entweder war das letzte Jahr ohne Highlights, oder ich bin bei den Bewertungen einfach nur kritischer geworden. Sowas ändert sich ja auch über die Zeit, anders kann ich mir die 7 FIlme mit 10 Sternen im Jahr 2008 nicht erklären…
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So… bin ich also doch mal dazu gekommen, zumindest das letzte Jahr an Kurzkritiken aufzuholen. Gleich kommt dann noch ein Jahresrückblick mit den üblichen Statistiken (behaupte ich mal), jetzt aber erstmal ein Schwung Kurzkritiken:
Diesen Monat mit dabei:
“Aftermath: Population Zero”, “Captain Abu Raed”, “The Greatest Movie Ever Sold”, “John Carter – Zwischen zwei Welten”, “Verblendung”, “Contagion” und “Glee on Tour – Der 3D Film”.
Ein krankes Kind und viel zu viel zu tun auf der Arbeit, das sind nicht nur die gründe, warum hier seit dem letzten Media Monday nichts passiert ist, sondern auch dafür, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben an Karneval nicht in meinem Heimatdorf bin, um dort Karneval zu feiern.
Aber immerhin gibt es beim Media Monday ein Rosenmontags-Special, woran ich jetzt nicht wirklich unschuldig bin. Bis auf die Fragen 2 und 7 stammen alle aus meiner Feder und gingen als Vorschlag an Wulf vom Medienjournal, der dann auch gerne aufgegriffen hat.
Dummerweise hab ich nicht bedacht, dass ich dann ja diese Fragen auch beantworten muss, sind schon selten dämliche dabei (mein Anspruch war es, dass die Fragen auch in eine mormalen Media-Monday hätten auftauchen können, gesammelt aber eben doch ein Oberthema erkennen lassen. Eine der ersten Antworten zeigt aber schon, dass mir das entweder nicht gelungen ist, oder der pawlowsche Effekt der Karnevalshasser auf eben diesen eben doch zu groß ist und alles unter dieser Überschrift “Schwachsinn” gewesen wäre). Aber nun versuche ich dann einfach mal:
1. Andy Serkis als Vorlage einer digitalen Figur gefiel mir am besten als Caesar in “Planet der Affen – Prevolution”, denn der sah mal wirklich nach einem Affen aus und bewegte sich auch so. Bei Gollum kann ich schwer sagen, ob er sich wirklich wie ein Gollum bewegt hat, aber der Affe hat mich überzeugt. Einschub: Meine Frage war übrigens anders formuliert, bei mir war der Karnevalsbezug noch erkennbarer mit ‘Andy Serkis gefiel mir in seinem “Bällekostüm” am besten in …’.
Dieser Werbespot brachte mich auf die Idee, dass so ein grüner Anzug mit Tischtennisbällen drauf doch auch ein nettes Karnevalskostüm wäre:
Wie viele es dann verstehen würden, ist eine andere Frage, aber immerhin könnte man jedem, der nachfragt, was das denn bitte sein solle, eine andere Antwort geben: Ich bin King Kong, Gollum, Tim, Struppi, eine tanzende Konservendose oder was auch immer.
Warum auf ein Kostüm festlegen?
2. RegisseurIn ???? hat mit ???? den besten Partyfilm abgeliefert, weil ich nicht sicher bin, wie die Frag gemeint ist (puh, es war keine von meinen eigenen…). Geht es um Filme, in denen eine Party eine große Rolle spielt, dann bin ich da tendenziell eher raus, da es dann meist auch viel Alkohol und Drogen gibt und das Niveau der Witze sich der Zielgruppe anpasst (ach, da wären wir also wieder beim Thema Karneval, wah!? Karnevalssitzungen aus dem TV gehen übrigens auch nicht, gerade weil ich nicht so viel trinken kann, um das witzig zu finden. Aber nur deswegen muss man den Karneval an sich ja nicht verteufeln..), da würd ich dann wohl am ehesten noch “Mamma Mia” nehmen, da gabs am Schluss ja auch ne große Party…
Wenn es aber um Filme geht, die man auf Partys zeigt, dann läge bei mir wohl “Koyaanisqatsi” auf Platz 1 der meistgezeigten Filme. Der ist zwar eher ein Stimmungskiller, aber erstens verstehe ich nicht, warum man sich auf einer Party gemeinsam Filme ansehen sollte (wenn, dann wohl noch “Blues Brothers”), daher kam das bei uns fast nie vor, und zum anderen sollte jeder mal “Koyaanisqatsi” gesehen haben (ich hatte sogar das Glück, ihn mal im Kino sehen zu können), daher hab ich das als Bildungsauftrag angesehen, den jedem unter die Nase zu reiben…
3. Die beste Frau hat der männliche Schauspieler Robin Williams in “Mrs. Doubtfire” verkörpert, weil ich als Kind von ihm/ihr ganz begeistert war und das für mich immer noch seine beste Rolle war.
4. Kostümfilme finde ich in 9% 99% der Fälle unfassbar langweilig, weil die einzige Leistung darin besteht, eine langweilige Liebesgeschichte in aufwändige Kostüme und eine andere Zeit zu stecken. So, ich kann auch pauschal Sachen doof finden! Aber hier ist es mehr als berechtigt…
5. Den besten Clown hat Tim Curry in “Es” gespielt, weil der meinen Vorstellungen ziemlich genau entsprach und ich Heath Ledgers “Joker” nicht als “Clown” einstufen würde…
6. Die Maskenbildner in “From Dusk Till Dawn” haben beeindruckende Arbeit geleistet, weil ich mir nach dem Film (und dem Making Of) kurz mal Gedanken drüber machte, ob “Maskenbilder” nicht auch ein toller Job wäre. Dann hab ich aber doch lieber was richtiges gelernt…
7. Zuletzt mit Karneval in Berührung gekommen bin ich an Rosenmontag/Veilchendienstag im letzten Jahr, da Sohnvanone auch das örtliche Karnevalsfasching krankheitsbedingt verpasst hat. Aber Morgen werde ich mir dann mal die alemannische Fasnet geben (wenn nichts dazwischen kommt), vor der ich immer geflohen bin. Wobei das ja streng genommen auch kein “Karneval” ist…
Darf man den “Media Monday” eigenlich auch noch am Dienstag beantworten? Ich sag mal “ja”.
Also los:
1. Adrien Brody gefiel mir am besten in keinem seiner Filme. Tatsächlich ist er der Grund, dass ich manche Filme erst gar nicht schaue. Mag ihn gar nicht und zum Glück sieht es Frau Bü genauso.
2. Frank Darabont hat mit “The Green Mile” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das das einzige Werk ist, das ich von ihm bisher gesehen habe (“The Walking Dead” wird aber in ca. 2 Wochen folgen) und zudem einer der sehr wenigen guten Verfilmungen eines Stephen King-Buches ist. Und von denen ist es dann vermutlich sogar die Beste…
3. Sally Hawkins gefiel mir am besten in “Alles, was wir geben mussten”, denn das ist neben dem schrecklichen “Happy-Go-Lucky” (den wir nach 15 Minuten wieder zurück in die Videothek gebracht haben, da wir die nervige Art der Hauptperson (eben gespielt von Sally Hawkins) nicht ertragen haben) der einzige Film, den ich mit ihr gesehen habe. Und jetzt frage ich mich gerade, warum “Alles, was wir geben mussten” nicht in meiner Filmkritikliste der gesehenen Filme auftaucht. Unglaublich…
4. Cliffhanger in Filmen finde ich fehl am Platz. Die gehören in Serien, wo man dann auch wirklich ne Woche hängen gelassen wird. In Filmen wird das dann ja entweder zu schnell aufgelöst (damit verliert der Cliffhanger an Brisanz), oder, wenn er am Ende des Filmes kommt, viel zu spät, was damit den Film als kompletten Film abwertet und auch wieder doof ist. Also: Cliffhanger bitte nur in Serien und da auch nur, wenn sie wirklich Sinn machen, nicht aufs Verrecken jede Woche einen ans Ende bringen wollen.
5. Die interessanteste Film- oder Buchkritik, die ich in den vergangenen sieben Tagen gelesen habe waren die Kritiken zu “The Cabin in the Woods”. Denn meist wird man da in den ersten Zeilen schon dazu aufgefordert, doch lieber nicht weiterzulesen, da der Film besser ist, wenn man vorher so wenig wie möglich weiß. Da halte ich mich dann auch dran, scrolle runter zum Fazit, das in der Regel sehr begeistert ist und schon ist der Film für mich verkauft. Inzwischen überlege ich sogar schon, dafür nochmal ins Kino zu gehen.
Kritiken brauchen also nicht wirklich viele Worte, um mich zu überzeugen…
Oh, und über den Media Monday bin ich dann bei bullion noch auf “Die Verurteilten” aufmerksam geworden (ist mir damals wohl durch die Lappen gerutscht), den ich nun auch auf die “Noch zu sehen”-Liste gepackt hab.
6. Der überzeugendste und coolste Drache in einem Film war für mich immer … Warum denn “war für mich immer”? Das verstehe ich nicht. “ist für mich” würde ich verstehen, aber “war für mich immer”? “immer” bedeutet doch “immer”, also kann es nicht abgeschlossen sein, was das “war” andeutet. Dann der Drache, der in meiner Kindheit immer der coolste Drache war? Das wäre wohl Fuchur, Grisu oder Frau Mahlzahn gewesen. Aktuell hab ich keine Präferenzen. Die Drachen aus “Game of Thrones” sind zwar sehr schick, sind aber bisher immer nur Bestandteil der langweiligsten Plotlines. Und das größte Negativbeispiel für einen Drachen wäre der Drache aus “Eragon” (der sich übrigens wie Happy-Go-Lucky auf meiner Flop10-Film-Liste befindet).
7. Mein zuletzt gesehener Film ist “Die Piraten! – Ein Haufen merkwürdiger Typen” und der war leider nicht so gut, wie erhofft , weil ich kaum gelacht habe und die Story jetzt auch nicht wirklich originell ist. Aber ich hab auch erst die ersten 60 Minuten gesehen (dann brauchten die Kinder Aufmerksamkeit und es gab noch anderes zu tun), so dass die letzten 20-30 Minuten mich ja noch vom Hocker reißen können, falls ich ihnen noch die Chance dazu gebe.
Da sind also die Nominierungen für den Grimmepreis raus und alle aktuell im deutschen Fernsehen laufenden Sachen, die ich euch hier als Beispiel für “Gutes Fernsehen” angebracht habe, sind nominiert (also der “Tatortreiniger”, “Götter wie wir” und “Roche & Böhmermann”). Spricht eindeutig für den Grimmepreis. Und für DonsTag als Top-Empfehlungs-Geber…
Wobei das mit dem “aktuell laufen” ja dann so eine Sache ist, denn für “Roche und Böhmermann” wurde ja bekannt gegeben, dass die Sendung aufgrund von internen Streitereien eingestellt wird. Nun ist es so, dass man, wenn man die Arbeit von Herrn Böhmermann ein wenig verfolgt (wie ich es tue, siehe eben jenen Link von eben), schnell mitbekommt, dass man ihn eigentlich gar nichts glauben darf. Da ist kein Wort, das aus seinem Mund kommt ernst zu nehmen, auch wenn er es immer genau so rüberbringt (einfach mal in “Sanft und Sorgfältig” reinhören, wenn es z.B. darum geht, dass George Michael schwul geworden ist, weil er von einem anderen Homosexuellen gebissen wurde, Morgan Freeman ein besserer Schauspieler war, als er noch weiß war und so weiter. Allein, dass er jedes Mal seinen Namen anders falsch ansagt (Jens Bohnemann etc.) sagt doch schon alles). Und genau so liest sich dann auch dieses unterhaltsame Interview mit ihm. Dass dann alle Zeitungen daraus das Zitat “Ich habe keinen Bock, mit Nischenproduktionsbudget eine Nischenproduktion für ein Nischenhonorar zu machen, das ist natürlich unbefriedigend” in die “Aus für R&B”-Artikel bringen zeigt nur, wie wenig die den verstanden haben (einzig die SZ scheint ihn verstanden zu haben und findet ihn genau so toll wie ich).
Naja, und weil man eben nichts ernst nehmen kann, was er sagt, ist auch klar, dass auch an der Sache mit den Streitereien und dem damit verbundenen Aus der Sendung gezweifelt wird. Ich hab ja auch die Hoffnung, dass das nur ein Scherz ist…
Grundlage für diese These ist, dass nach der Pressemitteilung auf der Internetpräsenz der Sendung das Intro zu “Hals über Kopf” eingebettet wurde, in dem es “…angeschmiert, nix passiert!” heißt:
Und heieiei, hat das Video vielleicht Kindheitserinnerungen geweckt.
In die Kerbe schlug dann auch noch der neue Werbespot vom IE10 (die versuchen echt alles, um wieder mehr geliebt zu werden…):
Ich habe mich den Kindheitserinnerungen dann einfach mal hingegeben und mache munter weiter mit Trailern von Sendungen, die fast vergessen sind, aber beim Trailer dann doch das Herz warm wird:
Hach ja… wenn doch nur Sohnvanone auch so tolle Serien im Programm hätte (wobei ich Paula und Paula auch toll finde, von denen ist er gerade “Fan”… dummerweise hab ich das Gefühl, dass die Ende des Monats auslaufen…). Wofür zahl ich denn de GEZ? Aber die hat ja gerade genug mit der Stadt Köln zu tun…
Darum gleich weiter zur GEMA, die gerade auch von allen Seiten ihr Fett weg bekommt. Da wird die Space Night wegen zu hoher Gebühren eingestellt (hat sich aber wieder erledigt, machts mans halt mit gemafreier Musik…) und YouTube ist ja eh so ein Problem. Und wenn die GEMA die dann verklagt, dann kriegt man nicht mal Unterstützung, sondern nur Häme von der deutschen Presse. Unverschämtheit…
Aber gerade durch den Streit mit YouTube macht sich die GEMA hier eben richtig unbeliebt, denn jeder nicht nur gefühlt ist jedes zweite Video auf YouTube in Deutschland gesperrt.
Diese tolle App zeigt auf, welche der 1.000 beliebtesten Videos in Deutschland nicht angeschaut werden dürfen. Und das sind satte 61,5%. Dicht gefolgt von Südsudan mit 15,3%, die Vatikanstadt schafft es mit 5,3% dann gerade noch so auf Platz 3. Gehts noch??? (Hier mehr Infos und ein Balkendiagramm, welches diese Ausmaße nochmal veranschaulicht)
Und mir gehts jetzt nicht darum, dass wir damit einigermaßen vom merkwürdigen Gangnam-Style verschont blieben (Wetten dass guck ich ja nicht…), sondern darum, dass ich hier 5 Jahre lang, immer am 7.1. (2007, 2008, 2009, 2010, 2011. Dieses und letztes Jahr hab ich es vergessen) die Tradition hatte, euch ein lustiges Lach-Video zu zeigen.
Und dreimal dürft ihr raten, was jetzt passiert, wenn man auf Play drückt:
Aber keine Sorge, es gibt ja genug Varianten auf YouTube. Es darf also auch in diesem Jahr wieder gelacht werden (auch wenn die GEMA das nicht will):
So, kommen wir nochmal zum Anfang des Artikels zurück, als ich vom Grimmepreis sprach. Da ist nämlich (man wird es mitbekommen haben) auch “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!” nominiert. Auch hier mit meiner vollsten Zustimmung. Warum, hab ich hier ja oft genug niedergeschrieben, hier einfach noch ein paar Links zum Thema:
Da hätten wir ein sehr interessantes Interview mit Jens Oliver Haas, einem der Gagschreiber, in dem er unter anderem äußert, dass er mit der Art des Einstiegs ohne Dirk nicht glücklich war. Ich fand die erste Folge hat diese Situation aber sehr gut gemeistert. Dann ein schöner Text darüber, dass man ihm Dschungel (anders als in manch anderen RTL-Shows) seine Würde eben doch behalten kann, aufgezeigt am würdigen Sieger Joey Heindle, der echt ne krasse Wendung durchgemacht hat. Erst haben wir fassungslos über seine Dummheit gelacht, dann hab ich mich nach der Drogenbeichte geärgert, dass ich die alten Folgen nicht noch auf Platte hatte, um Sohnvanone später mal zu zeigen, was zu viel Drogenkonsum für ne Matsche aus dem Gehirn macht und dann ging es weiter mit der Misshandlung durch seinen Vater und es wurde langsam klar, wie er so geworden ist, wie er ist. Und schließlich noch ein Kommentar auf DWDL zur allgemeinen Empörung, dass so ein Dreck doch nicht für den Grimmepreis nominiert werden dürfte.
Immerhin ist das Dschungelcamp ja auch Bildungsfernsehen. So waren wir z.B. verwundert, warum es dort einen Kamelpenis zu essen gibt, wo wir das Kamel nicht wirklich in Australien angesiedelt hätten. Also kurz Google angeworfen, den Wikipedia-Artikel “Kamele in Australien” gefunden und aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen.
Einfach mal komplett durchlesen. Kurzfassung: Die Europäer haben die Kamele als Lasttiere eingeschleppt, dann, als die Züge gebaut wurden, in die Freiheit entlassen. Denen ging es dann so gut, dass es jetzt mit ca. einer Million wilder Tiere eine Kamelplage gibt:
Den bisherigen Höhepunkt der Kamelplage bildete die Belagerung des kleinen Ortes Kaltukatjara (englisch Docker River, 350 Einwohner), 500 km südwestlich von Alice Springs an der Grenze zu Western Australia, durch rund 6000 Kamele in der Trockenzeit des Jahres 2009. Auf ihrer Suche nach Wasser fügten die Tiere der Gebäude- und Wasserinfrastruktur des Ortes schwere Schäden zu. Sie drangen auch massenweise auf das Rollfeld des Flugplatzes ein und beeinträchtigten so den Flugzeugverkehr, unter anderem für Evakuierungen von medizinischen Notfällen. Die Qualität des Trinkwassers der Ortschaft war durch von ihrer eigenen Herde zertrampelte und nun verwesende Kamelkadaver gefährdet. Die Regierung des Northern Territorys sah sich zur Notkeulung von 3604 Kamelen zu Kosten von knapp $50.000 gezwungen, wozu die Tiere mit Hubschraubern circa 15 km außerhalb der Ortschaft zusammengetrieben wurden. Wegen der sich anschließenden Fliegenplage und des starken Verwesungsgeruchs verließen viele Anwohner daraufhin den Ort.
Die Filmkritik-nachhol-Aktion geht weiter. Heute mit den Monaten August und September. Das Gedächtnis macht nur so halb mit, aber das soll uns nicht groß stören…
Diesen Monat mit dabei:
“The Dark Knight Rises”, “Retreat”, “Ohne Limit”, “Der Mandant”, “The King’s Speech”, “Cowboys & Aliens” und “Singin’ in the rain”.
Eine neue Woche, eine neue Ausgabe des Media Mondays vom Medienjournal. Und schon in der zweiten Woche fange ich an zu zweifeln, ob ich dafür wirklich gemacht bin. Die ersten 3 Fragen treiben mich direkt mal alle zu imdb, da ich mit den Namen so überhaupt nichts anfangen kann. Mit den Gesichtern dann auch nicht, was aber auch noch nicht so viel heißt. Frau Bü ist immer die, die Schauspieler an den Gesichtern wiedererkennt, ich bin da eher grottig drin. Dafür erkenne ich immer die Synchronsprecher wieder (“das ist doch die Stimme von dem und dem”), was jetzt nicht so der Knaller ist…
Naja, und dann kann ich zu den genannten Personen nur die Liste der Filme durchgehen und gucken, welcher mir den bekannt vorkommt, welcher davon gut war und im Idealfall noch, welche Rolle die Person denn da gespielt hat. Aber als ob ich mich da dran erinnern könnte, ich vergesse ja schon die Handlung nach nur zwei Wochen… Und ob er die Rolle dann auch noch gut gespielt hat!? Bei bekannteren Gesichtern wird das vielleicht noch gehen, aber danach fragt mich hier ja niemand…
Mal schauen, wie ich das handhaben will.
1. Brion James gefiel mir am besten in “Das fünfte Element”? An Blade Runner kann ich mich noch weniger erinnern, den Rest hab ich glaub nicht gesehen, ist aber auch eine viel zu lange Liste...
2. Kathryn Bigelow hat mit Hurt Locker ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil das ein sehr stimmungsvoller und spannender Kriegsfilm ist, der ohne überladene Action auskommt und mal ein ganz anderes Bild zeigt. Außerdem ist es der einzige Film, den ich von ihr gesehen habe…
3. Karin Dor gefiel mir am besten in “Worüber man nicht spricht – Frauenarzt Dr. Brand greift ein”. Hab ich zwar genausowenig gesehen, wie alle anderen Filme mit ihr (hier kommt nun ans Tageslicht, dass ich weder Bond- noch Winnetou-Fan bin…), aber mir gefällt der Titel ;-).
4. Das Thema Vernetzung und Kommunikation spielt ja eine große Rolle, wird jedoch von vielen Seiten als nur unzureichend ausgeprägt eingestuft. Wie ist eure Meinung zu dem Thema und wie könnte man die Vernetzung verbessern? Ach ja, die “Blogosphäre”… Die gab es zu meiner Anfangszeit (2006) mal und ich bin schön mitgeschwommen, aber die Zeiten sind in meinen Augen schon länger vorbei, egal, ob auf Filmblogs bezogen, oder allgemein. Es wird viel mehr mit Links gegeizt, die Kommentarfreudigkeit hat auch abgenommen und ein “großes Ganzes” gibt es nicht, höchstens kleine Klüngel. Ich denke aber nicht, dass sich da das Rad der Zeit zurückdrehen lässt, zumindest nicht auf den Stand von 2006, dafür hat sich das alles zu sehr Richtung Twitter und Facebook verschoben. Klar kann man sich auch darüber vernetzen, aber das ist dann für mich nicht mehr das, was ich unter einer Blogosphäre verstehe.
Und gerade bei Filmblogs vermisse ich das auch nicht, denn…
5. Ausgangspunkt im Internet in die weite Welt des Themas Film ist für mich immer wieder die Seite oder das Bloggibt es für mich nicht. Denn ich beweg mich nicht wirklich raus in die weite Welt. Ich hab schon zu wenig Zeit, Filme zu schauen, da brauch ich nicht stundenlang über Filme lesen. Auf den Fünf Filmfreunden halte ich mich über neue Film auf dem Laufenden, auch wenn die “früher” deutlich lesenswerter waren. Es wird halt nur noch flüchtig überflogen. Meist nur die Überschriften und den Kommentar zum Trailer, wenn das gut klingt, schau ich mir den evtl. auch an. Kritiken les ich selten und nur zu Filmen, die mich eh schon interessieren.
Für das Auffinden guter Filme gibt es dann bullion, da werden die Kritiken gelesen und meist ein “muss ich gucken”-Vermerk gemacht. Mehr brauch ich nicht. Ein Blog mit News und einen Blogger, mit einem guten Filmgeschmack. Fertig.
6. Einer meiner zuletzt verfassten Blogbeiträge – den ich euch gerne empfehlen möchte – hatte den Titel ________ und ________ zum Thema. Nö, gerade schreibe ich nichts empfehlenswertes. Und meine TV-Empfehlungen hatte ich hier ja schon im letzten Media Monday verlinkt…
7. Mein zuletzt gesehener Film ist “Die Kammer der toten Kinder” und der war besser, als gedacht, weil er nicht so brutal und dumpf war, wie man vom Titel erwarten mag (ich habe übrigens keine Ahnung, warum der Film so heißt, eine “Kammer der toten Kinder” gab es nämlich nicht…). Ok, nach 5 Minuten hätte ich aufgrund der billigen Synchro fast abgeschaltet, aber da gewöhnte man sich dann dran (wie auch an den billigen Look, ist halt kein Hollywood-Film, sondern “was franzöisches”). Insgesamt war es aufgrund der verschiedenen Handlungsstränge etwas verwirrend und zu viel, alles in allem aber ein gut gemachter, spannender Thriller. Die Polizei war mir diesmal ausnahmsweise ab und an zu schlau statt zu dumm (kam mir manchmal so vor, wie der 1966er Batman, wenn er die Rätsel vom Riddle löst) und das Ende auch nicht überraschend, aber in Summe ein ganz guter Film.
Äh.. ja. Hat a super geklappt im letzten Jahr mit dem monatlichen Veröffentlichen der Filmkritiken.
Bevor es hier also zu einem statistischen Jahresrückblick kommen kann, muss da erstmal was nachgeholt werden…
Diesmal mit dabei:
“Marvel’s The Avengers”, “Beim Leben meiner Schwester”, “$9.99″, “Brautalarm”, “Country Strong”, “Der Vorleser”, “Tucker & Dale vs Evil” und “Kokowääh”.
Dieser Beitrag sollte ursprünglich der erste der Reihe “Lesetipps” sein, wo ich kurz auf ein paar lesenswerte Texte im Netz verweise, evtl. mit kurzem Kommentar oder Textauszug. Aber schon merke ich, dass ich gleich beim ersten Thema ganz weit ausholen will und dann andere Sachen (wie z.B. “Warum schrumpeln eigentlich die Finger in der Badewanne”) dann wie ein Fremdkörper wirken.
Also heute nochmal klassisch, mit ein paar Links, ein wenig Meinung und noch Videos.
Dann dazu ein paar Worte. Was das Thema Synchronisation angeht, sollte meine Meinung ja bekannt sein: Nichts geht über das Original. Mag sein, dass man da den ein oder anderen Wortwitz nicht versteht, aber man verliert dadurch weniger Witz, als durch die Übersetzung kaputt gemacht wird. Das ist nicht immer Schuld der Übersetzer, sondern einfach, weil man Wortspiele logischerweise nicht immer in eine andere Sprache übertragen kann.
Wenn wir hier doch ab und an mal was Synchronisiertes gucken, kommt es immer mal wieder vor, dass man merkt: “Hm, das hätte jetzt eigentlich witzig sein sollen”, übersetzt sich das ganze zurück ins Englische und lacht dann eben etwas später…
Ein Beispiel, wo ich nach dem Film googlen musste, welchen Witz ich da denn verpasst habe kommt aus “Schräger als Fiktion” (“Stranger Than Fiction”, kann man empfehlen). Da schenkt der Hauptsdarsteller seiner Angebeteten (die Bäckerin) zur Entschuldigung/Versöhnung/wasAuchImmer eine Kiste mit Mehl drin. Die weiß nicht was das soll und er erklärt es mit “Mehlbox”, als Anspielung auf “Mailbox”. Haha, nicht witzig, nicht romantisch und macht irgendwie keinen Sinn.
Im Original schenkt er ihr aber “flours” statt “flowers”. Und da erklärt sich dann auch ihr gerührter, statt verstörter Blick:
Also, wir merken uns: Synchros sind doof und das deutsche Fernsehen sollte alles im Zweikanalton austragen, um von mir beachtet zu werden. Und natürlich nicht 1 Jahr nach der US-Erstaustrahlung. Dann halt einfach nur im Original, dann entfällt auch die Synchronisierzeit. Aber gut, den Rant gab es ja schon oben.
Nun zur Ehrenrettung es deutschen Fernsehns.
Denn da wurde ich in letzter Zeit immer öfter positiv überrascht. Nein, nicht von der “heute show”, die alle immer hoch loben. Mit der kann ich nichts anfangen, aber ich fand ja auch “Hangover” unerträglich…
Nein, ich rede zum Beispiel von der wunderbar erfrischenden Talkshow “Roche & Böhmermann”, die allerfeinste Unterhaltung ist und ruhig viel öfter kommen dürfte (wer es nicht kennen sollte, bitte in der Mediathek alle Folgen nachholen!). Da geht ein Talk etwa so, wie es in meinem Kopf (und auch gerne hier auf dem Blog) zugeht: Es wird unkontrolliert von einem Thema zu anderen gesprungen, hochgradig vom Thema abgeschwiffen (eine Stärke von Böhmermann, wie ich jetzt auch immer wieder gerne im Podcast von “Sanft & Sorgfältig” (früher “Zwei Alte Hasen erzähle von früher”, dann “Joko & Klaas mit Jan und Olli) mit Jan Böhmermann und Olli Schulz höre. Perfekt für Leute, die keine 5 Minuten bei einem Thema bleiben können. Oh, apropos “Roche & Böhmermann” und “Olli Schulz”, hier mal einer der besten Momente der Show:
Oh, und unbedingt anhören: Den Atheistenstammtisch mit Jan Böhmermann im Rahmen der Late Line. Wie sehr mir der Herr Böhmermann mir hier aus der Seele spricht (und an Extrem-Gläubigen wunderschön verzweifelt) ist unglaublich und seit diesen fast 2 Stunden (egal, es lohnt sich!) Religionstalk steht er bei mir noch höher im Kurs. Mehr Böhmermann!
So, ich muss zurück zum Thema, hier noch schnell zwei Links zur Sendung Berliner Morgenpost: “Wenn Ahmadinedschad kiffen will – willkommen!” (Whiskey bringt die Wahrheit ans Licht: Charlotte Roche und Jan Böhmermann über ihre neue Talkshow, das Bashing von Prinzessinnen und was man von “3nach9″ lernen kann.) und ein Verriss der ersten Sendung in der Süddeutschen.
Jetzt aber zurück zu den guten Sachen, die es in letzter Zeit versehentlich ins deutsche Fernsehen geschafft haben.
Da wäre dann der Tatortreiniger, dessen erste Staffel der NDR vor mir zu sehr versteckt hat und von dem ich damals daher nur die erste Folge mitbekam. Jetzt, zur zweiten Staffel, die auch wieder heimlich gesendet wurde (hier nun der Lesetipp: Das Fernsehblog (jetzt auf ulmen.tv und leider noch ohne Feed): “Frohe Ostern! Der NDR versteckt neue “Tatortreiniger”-Folgen im Programm”), hatte ich etwas Mühe, diese Frau Bü Schmackhaft zu machen (“Ernie” aus Stromberg ist Tatortreiger und während er putzt, kommt eine Person dazu und die beiden unterhalten sich dann die ganze Folge am Tatort), schaffte es aber doch irgendwie, sie zu einer Folge zu überreden und schon war sie auch begeistert.
Eine Folge (leider eine der schwächeren, aber das war auch die erstem die Frau Bü gesehen hat, hat also gereicht) gibt es auf YouTube, den Rest leider nicht legal zum Nachholen:
Dann wäre da noch “Götter wie wir”, ebenfalls eine sehr lustige Perle, die schon wieder von den öffentlich Rechtlichen kommt. Was geht hier ab? Auch hier einfach mal eine Folge, mehr ist auch nicht mehr legal verfügbar, ob es (hoffentlich) weitere Staffeln gibt, hängt wohl noch davon ab, wie das ZDF auf die Proteste (und Petitionen) der Christen reagiert…
Und von den Machern der Götter, kommt dann bald auch die Miniserie “Lerchenberg” ins ZDF (3 der 4 Empfehlungen sind vom ZDF, Zeiten ändern sich…). Mit Sascha Hehn (!) in der Hauptrolle. Sascha Hehn! Und trotzdem hat mich der Trailer sofort überzeugt (natürlich auch, weil die weibliche Hauptperson (wenn man das nur vom Trailer her sagen kann) von der Lehrerin aus “Denr Wald vor lauter Bäumen” (unbedingt angucken!) gespielt wird). Hier der Trailer:
In den Kommentaren zum allerersten Beitrag (dem Fernseh-Rant) findet man dann auch die Meinung, dass z.B. die Österreicher deutsches Programm gucken, weil ORF1/ORF2 ihnen zu wenig bietet. Da wage ich auch mal kurz zu widersprechen, denn ich bin überglücklich, dass ich hier ORF über Kabel empfange. Nicht nur, weil da vielen, was bei uns auf den Privaten kommt (Serien und Filme) zur gleichen Zeit (bzw. oft ein paar Tage vorher) ohne Werbung gezeigt wird, sondern weil es da auch einige Perlen gibt.
“Die Sendung ohne Namen” war zum Beispiel so eine, die ich geliebt habe. Und nun stelle ich zu meiner Freude fest, dass das Wort “war” im vorherigen Satz falsch ist. Meiner Meinung nach wurde die Sendung nämlich 2007 eingestellt, von mir unbemerkt wurde sie aber im September 2012 wiederbelebt und ist nun also wieder eine lebende Perle. Und wieder im Öffentlich Rechtlichen!
Sendung ohne Namen kurz beschrieben: Es gibt pro Sendung ein Oberthema, aber auch hier wird (sehr zu meiner Freude) wild von einem Punkt zu einem ganz anderen gesprungen, freies Assoziieren quasi. Und weil das noch nicht schwer genug zu folgen ist, werden dem gesprochenen Text wild Bilder hinterlegt, die meist nur zu einem Wort aus dem Satz passen, mit dem eigentlichen Thema aber kaum was zu tun haben. Wer nun noch nicht genug damit hat, dem sehr schnell vorgetragenen Text zu folgen und zu jedem Wort den Zusammenhang zu den Bildern herzustellen, der kann auch noch die eingeblendeten Texte lesen, die noch ein paar Fakten beisteuern, die (im besten Fall) vage mit dem gesprochenen zu tun haben. Das ist aber quasi unmöglich und so kann man sich einfach dauernd aussuchen, welcher Ebene man gerade folgen will.
Hier mal eine aktuelle Folge zum Thema “Fortschritt” (auch wenn der YouTube-Titel was anderes sagt). Der Einstieg passt nämlich sehr gut zum Thema, es geht um Fernsehen und die Verschiebung von Sendeplätzen (früher kam die Sendung ohne Namen immer Donnerstags, jetzt Dienstags):
Insgesamt eher eine langsamere Folge, würde ich behaupten. Aber ich hab auch seit 2008 oder so (hab damals viele alte Folgen nachgeholt) keine Folge mehr gesehen. Das wird sich ändern… Und wer mehr sehen will: YouTube hat sehr sehr viele Folgen vorrätig, da ist für jeden ein Thema dabei.
So. Und soviel zu meiner “kurzen Linkliste”, damit ich “mit wenig Aufwand” mal wieder das Blog beleben kann. Kann ich einfach nicht…
Das ist nämlich so: Nur noch eine Folge Game of Thrones (mal gespannt, ob das Finale die letzte Folge nochmal toppen kann. Die hat die sonst eher schwächere Staffel auf jeden Fall nochmal deutlich aufgewertet) und dann sind all unsere Serien erstmal wieder vorbei und wir sitzen auf dem Trockenen. Dumm, wo doch wie gesagt unsere abendliche Zeit selten noch für einen Film reicht.
Diese Season haben wir aber (mit Ausnahme von “Homeland”, was aber auch schon eine Ewigkeit her ist) nur unsere alten Stammerien (*) gesehen, d.h. all die Neustarts warten nur darauf, von uns gesehen zu werden. Doch welche Serie lohnt sich? Irgendwie konnte ich nirgends (auch nicht in Inishmores Seriencheck) eine wirklich tolle Empfehlung finden.
Momentan verbringen wir unsere Zeit mit Person of Interest. Wäre das Angebot nicht so überschaubar, hätte ich die Serie nach 2-3 Folgen “abgesetzt”, nun haben wir aber 7 Folgen geschafft und so langsam merke ich, wie ich stärker reingesaugt werde und nicht mehr loslassen kann. Der übergreifende Handlungsbogen nimmt Fahrt auf und endlich stellt sich nach einer Folge das “jetzt noch eine!”-Gefühl ein.
Als wir am Anfang der Season mal einen Blick auf die Trailer waren, schienen “Alcatraz” und “Ringer” sehr interessant, was die folgenden Kritiken aber ganz und gar nicht unterschreiben wollten. “2 Broke Girls” und “New Girl” sprachen uns bei den Trailern gar nicht an (sah mehr nach Niveau wie TAAHM aus).
Bleiben noch “Terra Nova”, “Awake”, “Smash” (mal wieder ein Tipp von bullion) und “Once upon a time”, die vielleicht was sein könnten. “American Horror Story” und “Black Mirror” werde ich wohl mal ohne Frau Bü antesten, falls es irgendwann mal reinpasst. Aber sonst?
Jetzt ihr: Was sollten wir gucken? Wovon sollten wir die Finger lassen?
(*) “Stammerien” sind: How I met your mother (auf dem absteigenden Ast), Modern Family (konstant super, mit einem Finale, dass noch mehr Spaß ankündigt), Parks and Recreation (immer noch fantastisch), Big Bang Theory (Gemischtwarenladen), Raising Hope (konstant sehenswert), Glee (ohne Wertung, dient nur zum Abschalten), Game Of Thrones (zweite Staffel leider nicht ganz so fantastisch wie die Erste, aber immer noch ein echtes Highlight), Dexter (schwache Staffel, aber ein Staffelfinale, dass die nächste Staffel sehr interessant machen könnte), Castle (auf deutsch, da ist jetzt auch gerade wieder Pause bis Herbst. Wie ich versehentlich gelesen habe, gibts dann ja auch noch ein alles veränderndes Staffelfinale) und Chuck (zum Abschluss der Serie nochmal zugelegt, war eine schöne Zeit). Nicht mehr im Rennen: House, Breaking Bad, 30 Rock und Sherlock. Community ist nichts für Frau Bü und mir alleine fehlt die Zeit, daher auch erstmal außen vor.