Urkomisch: 6. Staffel Lost - Zusammengefasst von jemandem, der die 5 Staffeln davor nie gesehen hat

03. März 2010 um 22:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mr ist egal, ob es vielleicht ein Fake ist oder nicht, Tatsache ist, dass das hier unglaublich lustig ist.
Jemand, der noch nie Lost gesehen hat und auch kaum etwas darüber wusste (siehe Einleitung) sieht sich nun die sechste Staffel an und fasst sie zusammen, wobei er zu verstehen versucht, was er da gerade gesehen hat.
Da das nichtmal leicht ist, wenn man die ersten 5 Staffeln kennt, kommen dabei die abstrusesten Sachen raus.
Und in der letzten Folge hat er dann gelernt, dass Sayid gar kein Inder ist ;-)

Ach, und wer Spaß mit Lost haben will, der sollte diese Seite auch regelmäßig besuchen. Irgendwie wurde die bis vor kurzem vor mir geheim gehalten…

Abschließend noch schnell ein themenrelevantes Video, was will man mehr?

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DonsFilmkritiken Februar 2010

01. März 2010 um 23:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, der Februar ist auch schon vorbei, es ist also wieder an der Zeit, die gesehenen Filme Revue passieren zu lassen. Da ich den Monat immer noch einen Testzugang bei LoveFilm (Affiliate-Link) hatte (dazu demnächst vermutlich mehr) und uns irgendwie nichts in die Kinos gelockt hatte (bzw. wir dafür keine Zeit gefunden haben) sind es diesmal ausnahmslos eher ältere Filme.

Die vier Federn (7/10)
Manchmal etwas zu langatmig, aber im Großen und Ganzen dann doch keine Zeitverschwendung.

Beim ersten Mal (6/10)
Man muss sich ja auch die Elternzeit vorbereiten und da kommt dann auch mal so ein Film auf den Fernseher, den ich “unschwanger” vermutlich nicht unbedingt eingeschaltet hätte. War dann auch nicht der Brüller, aber schon mit ein paar guten Gags, die eben dann noch besser werden, wenn man das ganze selber gerade durchmacht oder durchgemacht hat. Teilweise dann aber doch ziemlich lieblos (z.B. wurde das “oh, ich wurde befördert, soll abnehmen, bin jetzt aber scwhanger, wie sage ich es meinem Chef”-Problem bis kurz vor Schluss gekonnt ignoriert und dann sehr lieblos abgehakt. Wöre mehr Potential drin gewesen

Zeiten des Aufruhrs (7/10)
“solides Drama” würde ich mal sagen. Im Mittelteil etwas langatmig, manchmal etwas merkwürdig, am Ende dafür dann aber wieder stark.

Baby Mama (7/10)
Der Film lebt vom grandios komischen Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller (Tina “Liz Lemon” Fey und Amy “auch SNL, kenn ich aber nicht” Poehler) und ist perfekt geeignet, um die eigene Schwangerschaft unterhaltsam verleben. Nicht wirklich unvorhersehbar, aber trotzdem lustig. Und mit platzender Fruchtblase, was will man mehr?

Julie & Julia (7/10)
Zei Storys, die thematisch zusammenpassen, sich aber nie richtig verknüpfen (ok, minimal), was auch klar ist, da sie schließlich in zwei verschiedenen Zeiten spielen, und für sich genommen eher unspektakulär und wandlungsarm sind, ergeben zusammengemixt dann doch einen recht unterhaltsamen Film. Mehr aber auch nicht. Klar, Meryl Streep spielt mal wieder großartig und darf sich dafür gerne den nächsten Oscar abholen, aber das macht den FIlm jetzt auch nicht zu einem Meisterwerk. Was er aber macht ist Lust. Lust darauf, mal wieder so richtig lecker zu kochen.

Zodiac (8/10)
Ich war bei dem FIlm immer unschlüssig, ob ich ihn wirklich sehen will, oder nicht. Grund war, dass ja bekannt ist, dass Zodiac nie gefasst wurde, was irgendwie ein unbefriedigendes Ende für einen Kriminalfall ist. Konnte mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Tut es aber. Auch wenn man weiß, dass das am Ende nicht erfolgreich endet, ist es doch spannend mit anzusehen und die reale Bürokratie zu erleben, die dann manchmal doch im Wege steht.

Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht… (7/10)
Bis auf die überflüssige Klo-Szene eigentlich ein ganz netter Film, mit guter Musik, angenehmen Humor (wie gesagt: ausgenommen die Klo-Szene) und einer Gute-Laune-Stimmung.

Die Stadt der Blinden (4/10)
Optisch nett gemachter Film, aber die Story hat bei mir viel zu oft ein “wie unlogisch ist das denn!?” hervorgerufen. In einer Stadt breitet sich Blindheit wie eine Seuche aus. Und niemand untersucht die Kranken (auch nicht den ersten), sondern sie werden (ohne weitere Aufsicht) einfach in eine Festung gesperrt und sich selbst überlassen? Eine Frau ist immun gegen die Blindheit. Sie verheimlicht das aber, statt sich untersuchen zu lassen und so evtl. ein Gegenmittel oder einen Impfstoff herstellen zu lassen? Wenn neue Blinde hinzukommen und sie sich vorstellen sollen, sagen sie nur ihren Beruf, nicht aber ihren Namen? Niemand in dem Film hat einen Namen, das mag toll parabelhaft sein (es kann jeder sein), ist aber unglaublich unglaubwürdig. Und die Blinden (die immer mehr wie Zombies wirken) können die Wurst nur im Supermarkt riechen und fallen die Wursthalterin an. Sobald diese aber durch die Tür ist, kann auf einmal niemand mehr was riechen? Und das Ende!? Wie billig war das denn? Dann doch lieber komplett düster aufhören, wenn einem nichts gescheites einfällt.

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Kurz notiert

23. Februar 2010 um 23:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Bei der Koch-Challenge ist es ein Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Rennen. Wer es noch nicht getan hat, würde mir also einen großen Gefallen tun, wenn er für mein Video (Video 5) stimmen und andere auch dazu anleiten würde. Ich überleg mir auch was, wie ich euch dafür dann danken kann, dazu morgen mehr.
  • Vorgestern hatte ich Lena Meyer-Landrut noch mit Kate Nash verglichen, heute hat sie dann auch tatsächlich ein Lied von ihr gesungen. Hier kann man sich ihre Version von “Foundations” ansehen und -hören.
    Und nächste Woche dann Miss Li, ja?
  • Noch was zu “unser Star für Oslo”: Wie dumm ist das eigentlich, dass in der Finalshow zuerst für das Lied abgestimmt wird, welches dann in Oslo gesungen werden soll, und dann danach für den Sänger? Was denn, wenn da am Ende z.B. Lena und z.B. Christian Durstewitz übrig sind. Die haben doch komplett verschiedene Musikrichtungen. Was, wenn dann ein Durstewitz-Lied in Kombi mit Lena gewählt wird? So ein Quatsch…
    Oder wird erst zu jedem verbliebenen Sänger das Lied gewählt, welches ihm auf den Leib geschrieben wurde? So ganz klar ist das hier ja nicht, auch wenn ich das eher in die erste Richtung deuten würde.
  • Und dann hab ich mich mal wieder mit meinen “Vor X Jahren”-Beiträgen unterhalten. Vor zwei Jahren (und einem Tag) gabs da nämlich diesen Beitrag, in dem ich die letzten Deko-Arbeiten in der neuen Wohnung dokumentiert hatte.
    Und da wurde mir nochmal deutlich vor Augen gehalten, wie sehr sich da jemand in unserem Wohnzimmer breit macht. Aber seht selbst:

    pflanzen

    Erst beim direkten Vergleich ist mir dann aufgefallen, dass die mittlere Pflanze auch einen ganz schönen Stilwechsel vorgenommen hat. Von der hochgestylten Ounk-Frisur hinzu zersausten Wuschelkopf. Ich glaub vorher hats mir besser gefallen…

  • Abschließend möchte ich dann noch auf diesen Beitrag von Inishmore hinweisen, denn da wird ein wirklich interessantes Online-Team-Spiel vorgestellt (und ich hab keine Lust, das hier jetzt auch zu tun, wo da doch schon alles steht). Allerdings muss ich zugeben, dass ich Glück hatte, denn beim ersten Spiel hatte ich 3 (zufällig bestimmte) Mitspieler im Team, die es wirklich drauf hatten (darunter auch Inishmore, wie wir bei ihm in den Kommentaren dann festgestellt haben), später war es meist ziemlich frustrierend, da es immer einen gab, der das ganze nicht gecheckt hat, oder mittendrin wieder ausgestiegen ist. Und damit ist es dann für die anderen auch gelaufen.
    Aber trotzdem unbedingt mal ausprobieren, ist wirklich lustig und mal was anderes.
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    Lena Meyer-Landrut

    21. Februar 2010 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, es wird mal Zeit, mich als “Unser Star für Oslo”-Gucker zu outen. Im Gegensatz zu dem immer mieser werdenden DSDS (was man so mitbekommt, wenn man versehentlich mal reinzappt, oder was man so drüber liest), gehts hier wirklich nur um die Musik (statt um Schicksale im Leben) und das merkt man dann auch ganz gut daran, dass bei USfO wirklich jeder sehr gut singen kann.

    Und ganz oben auf meiner Liste steht da eben Lena Meyer-Landrut, die (was man so auf ihrem Steckbrief liest) nämlich nicht nur einen Musikgeschmack hat, der sich gut mit meinem deckt, sondern auch eben auch so singt, solche Lieder wählt und noch dazu ganz nett anzusehen ist und der Bühne eben einhaucht. Hat was Miss Li-mäßiges (siehe hier) oder auch Kate Nash. Halt weibliche Quietschestimme, genau das, was mir gerade am besten gefällt.

    Hier mal ihre bisherigen Auftritte, jeweils mit der Original-Version des Liedes, wobei mir ihre überdrehte Interpretationen beide besser gefallen:

    “My Same” von Adele

    Lena muss man hier gucken, da von YouTube ganz schnell gelöscht wird und die ihre Videos nicht einbinden lassen. Doof!

    Original:

    “Diamond Dave” von The Bird and the Bee

    Lena gibts dann wieder hier.

    Original:

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    Bavatar

    19. Februar 2010 um 11:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Gestern frage ich noch nach Babyfilmen, heute finde ich den Trailer zu “Bavatar”, der Baby-Avatar-Variante:

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    Filme rund um die Schwangerschaft (und danach)

    18. Februar 2010 um 11:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Wenn man ab und an mal einen Blick auf das Kinoticket links in der Sidebar wirft, fällt auf, dass Frau Dr. Bü und ich in letzter Zeit ein wenig den Fokus auf “Schwangerschafts-Komödien” gelegt haben (”Beim ersten Mal” und “Baby Mama”). Denn die Filme werden nie so witzig sein, wie gerade jetzt, wo wir das auch alles (ok, nicht “alles”) durchmachen.
    Darum nun mal die Frage an meine schlauen Leser (mit Bullion hatte ich ja eh ein Filmabkommen getroffen): Was für gute Filme fallen euch denn da noch so ein?

    Ich war dabei auch mal auf der Suche nach solchen Klischee-Szenen, wo der Frau die Fruchtblase platzt, während diese natürlich nur einen Rock oder ein Kleid trägt und sich alles schön auf dem Boden verteilt. Ich hätte behauptet, dass ich das schon Millionen mal gesehen habe, kann mich aber kaum noch erinnern, wo das denn bitte war.

    Im oben genannten Film “Beim ersten Mal” passiert das auf jeden Fall nicht (zu unserer großen Überraschung, denn als die schwangere Hauptperson auf einmal im Kleid ankam, war uns eigentlich klar, was jetzt bald passieren würde…), dafür haben die da aber eine Webseite entwickelt, auf der man sich anzeigen lassen kann, in welchen Filmen und in welcher Minute da genau eine bestimmte Schauspielerin nackt zu sehen ist (gibt es tatsächlich: MrSkin.com). Nur wo bleibt eine solche Seite für Fruchtwasserplatz-Szenen?

    Einzig diese Seite konnte ich finden, in der 4 magere Filme zusammengestellt wurden und über die wir dann auch zu Baby Mama gekommen sind:

    Auf jeden Fall (hat jetzt nichts mehr mit Fruchtblasen zu tun) will ich noch “Babies” sehen, ein Dokumentarfilm, der 4 Babys aus vier komplett verschiedenen Plätzen der Welt begleitet:

    Dauert aber noch was, bis der in die Kinos kommt…

    Also: Was habt ihr für Empfehlungen? Ganz egal ob ernst, lustig oder dokumentarisch.
    Kann auch schon das “spätere Stadium” betreffen, also z.B. sowas wie “Kuck mal, wer da spricht”

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    DonsFilmkritiken Januar 2010

    31. Januar 2010 um 23:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, nachdem ich das letzte Jahr ja sehr schlampig in dieser Beziehung war, hab ich mich jetzt im Januar etwas mehr zusammengerissen und immer schön die gesehenen Filme bewertet (der letzte Film ist immer links in der Sidebar zu finden, hier gibt es eine Komplettübersicht).
    Und da ich diesen und den nächsten Monat Lovefilm testen durfte/darf (meine Meinung dazu gibts ein anderes Mal) und Frau Bü und ich sonst auch eher mal wieder Lust auf Filme statt Serien hatten (das ist die Ruhe vor dem Lost-Sturm, der nächste Woche losgeht, da fangen wir jetzt keine neue Serie an), war das im Januar dann auch eine ganze Menge an Filmen, 11 an der Zahl.
    Und so führe ich mal die vor einem Jahr eingeschlafene Tradition fort, hier zum Monatsende meine kurze bescheidene Meinung zu den Filmen des Monats zusammenzufassen, fette Titel bedeuten hier wieder, dass ich den Film in Kino gesehen habe:

    Tage wie dieser… (6/10)
    Für den 1.1. genau richtig: Belangloses, einfaches Fernsehen für nebenher…

    The Hangover (4/10)
    Absolut nicht meine Art von Humor. War mir nach dem Trailer schon klar, aber dann kamen unglaublich positive Rezensionen von allen Seiten, so dass ich an meiner ersten Einschätzung gezweifelt habe. Ein Fehler!

    Das Beste kommt zum Schluss (7/10)
    Nichts besonderes, halt das was man erwartet. Und vom Titel nicht blenden lassen, denn nicht das “Beste”, sondern das “Traurigste” kommt zum Schluss. Aber auch was war zu erwarten…

    Glaubensfrage (8/10)
    Der Trailer gibt ein ziemliche gutes Bild von dem ab, was einen dann auch im Film erwartet. Es gibt nicht viel mehr, aber das was es gibt ist schön stimmig. Bis zum Ende weiß man nicht, wem man glauben soll und auf wessen Seite man eigentlich steht. Mal wieder was zum drüber Nachdenken…

    Sunshine Cleaning (8/10)
    [ohne Text]

    Das Kabinett des Doktor Parnassus (8/10)
    Sehr stranger Film, mit tollen Bildern (wenn auch stellenweise sehr billigen CGI-Effekten, die einen doch leicht aus der Fantasiewelt reißen) und abstrusen Ideen. Stellenweise erfreulich montypythonesk (tanzende Polizisten im Minirock), dann ein wenig Willi-Wonka-Style und die merkwürdig anfühlende Mischung der modernen Welt mit den uralten Schaustellern und ihrem Kutschenwagen. Ach: Auf die Stimme von Spongebob für “Mini Me” Verne Troyer hätte ich auch verzichten können. Insgesamt aber ein schönes Kinoerlebnis, das einem mit ein paar Fragzeichen im Kopf zurücklässt

    Wonder Boys (5/10)
    Hatte vorher noch nie von dem Film gehört und ihn einfach mal wegen der vielen positiven Kritiken ausgeliehen. War dann aber nicht wirklich das Meisterwerk, als welches es von vielen betitelt wurde, sondern ein durchschnittlicher, stellenweise ziemlich merkwürdiger Film, der bei mir (und Frau Bü) nicht wirklich gezündet hat. Und: Huch, sah Robert Downey Jr. da noch jung aus…

    Surrogates (6/10)
    Hier wurde es einem echt schwer gemacht, die ganzen Logik-Löcher zu ignorieren, irgendwie häufte es sich ja immer mehr. Zudem kam einem das doch alles relativ bekannt vor.

    La vie en rose (6/10)
    Von der schauspielerischen Leistung wirklich klasse, gar keine Frage (auch wenn ich den Mund nicht wirklich abgenommen habe, das sah oft einfach nach Grimasse schneiden aus), aber irgendwie war das mit den Zeitsprüngen alles so wirr, dass man kaum folgen konnte (erst Recht, als dann ganz am Ende mal ihre Tochter ins Spiel kam. Hätte ich nicht vorher mal kurz einen Blick auf die Biographie der Piaf geworfen, wäre ich noch verwirrter gewesen). Dann auch noch ganz schön lang. Aber vermutlich bin ich auch nicht die Zielgruppe, wenn auch die Musik nicht schlecht war.

    Der goldene Kompass (4/10)
    Sprechende Tiere sind nicht wirklich mein Ding. Fantasy-Filme auch nicht. Aber man muss allen Sachen ja auch nochmal eine Chance geben. Hab ich getan. Wird in naher Zukunft nicht wieder vorkommen…

    Hellboy (7/10)
    Eigentlich nix für mich, bin kein Fan von Comicverfilmungen. Aber Nach Pans Labyrinth hatte mich der Trailer zum zweiten Hellboy-Teil dann doch irgendwie neugierig gemacht, so dass der erste dann doch auf meiner 2watch-Liste gelandet ist. Und das war auch gut so, denn die Bilder waren schick (da erwarte ich mir vom zweiten Teil aber noch mehr) und der Humor hat mir auch gefallen. Ob ich auf meine alten Tage doch noch weich werde?

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    Serien legal und zeitnah gucken - Was ist es mir wert?

    25. Januar 2010 um 23:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Wir gut 2 Jahren hab ich mich hier mal beschwert, dass es in Deutschland nicht möglich ist, US-Serien zeitnah legal anschauen zu können, während US-Bürger nach der Ausstrahlung oft die kompletten Folgen kostenlos im Netz (hulu) sehen können.

    Mittlerweile sieht das ein bisschen anders aus. Schauen wir uns z.B. mal “Lost” an. Da startet am 2.2. endlich die sechste (und letzte) Staffel. Und wer Lost kennt, der wird wissen, dass da eine gewisse Sucht entsteht und ich gewiss nicht warten kann, bis die Serie in Deutschland im Free-TV ausgestrahlt wird (aktuell fängt da die fünfte Staffel an). Mal abgesehen davon, dass das auf deutsch mal sowas von absolut gar gar überhaupt nicht geht, aber dazu vermutlich in einem anderen Beitrag mehr, da möchte ich mich nochmal gesondert drüber aufregen.
    Naja, aber es gibt ja nicht nur Free-TV, sondern auch Pay-TV. Hätte ich mein Bundesliga-Abo bei Sky nicht noch nach den günstigeren Premiere-Konditionen, würde ich sogar (da im Basispaket) den Sender “Fox” empfangen, der ab dem 17. März die aktuelle Staffel zeigt (wahlweise auf deutsch oder englisch).
    Aber das geht nicht, ist eindeutig zu spät. Allein aus dem Grund, weil ich dann bis zum 17. März das Internet, in dem ich mich aufhalte, meiden müsste, da ich dort nicht vor Spoilern geschützt wäre. Außerdem hab ich lange genug gewartet, da ist der 17. März eindeutig zu weit weg.
    Theoretisch müsste ich die Folge direkt am 3.2. sehen, praktisch wird das nicht klappen, da Frau Bü da ihr Kolloquium hält und dann den Doktor feiert, aber das ist ja ein anderes Thema, dann also der 4.3. 4.2.

    So, und um nun zum Punkt zu kommen: Genau das kann ich jetzt sogar tun. Denn ab dem 3.2. gibt es die neuen Staffeln sowohl auf videoload.de als auch im deutschen iTunes-Shop zu kaufen (siehe dwdl). Das entlockt mir schonmal ein “Wohoo” und lässt mich optimistischer in die Fernsehzukunft blicken, aber da gibt es dann noch zwei Punkte, die mich stören.
    Zum einen scheint es so (das muss aber nicht so sein, keine Ahnung), als müsste ich mir das ganze mit deutschen Untertiteln anschauen. Und das ist mal wirklich Humbug. Wer macht denn bitte sowas? Wer kein englisch kann, der guckt es auf deutsch, wer ein wenig englisch kann, oder mit manchen Akzenten nicht klar kommt, der nimmt englische Untertitel. Aber ich nimm doch nicht andere Untertitel als ich Text höre? Da werd ich doch verrückt!? Und reg mich nur auf, wie da schon wieder übersetzt wurde.

    Und dann meine größere Hemmschwelle: Der Preis, der zwischen 2,49 und 2,99 liegen wird. Das wären bei 16 Folgen dann also 40 bis 50 Euro. Also in etwa der Preis, den ich für die BluRay-Box ausgebe. Nur dass ich da dann die Folgen HighDefinition habe (geht bei videoload nur für T-Home Entertain-Kunden, was also nochmal teurer wird, im iTunes-Store ist beides erhältlich) und zudem noch einiges an Bonusmaterial, was für mich mit ein Hauptgrund ist, diese Boxen überhaupt zu kaufen. Also würde ich mir die Box dann danach zusätzlich noch kaufen und somit gleich das doppelte zahlen. Oder ich lass es, und guck das Bonusmaterial dann auf YouTube, aber dann brauch ich für die Folgen eigentlich auch kein Geld ausgeben…
    Es wird aber noch schlimmer: Wenn ich mich für videoload entscheiden würde, müsste ich mir ziemlich sicher die BluRay-Box noch kaufen, denn da hab ich am Ende gar nichts in der Hand. Hier kaufe ich mir die Folgen nämlich nicht, sondern leihe sie nur. Das bedeutet, dass ich sie mir 24 Stunden lang angucken darf, dann ist alles wieder weg.
    Und dafür zahle ich so viel, wie für eine BluRay-Box? Ernsthaft?

    Wie wäre es, wenn ich beim Abo-Kauf bei iTunes (die videoload-Leihe kann man direkt vergessen, da geh ich gar nicht weiter drauf ein) gleich noch einen Gutschein für die Box bekomme? Heißt also: Ich schaue mir erst alle Folgen zeitnah bei iTunes an, krieg dann dafür aber beim Erscheinungstermin die DVD- oder BluRay-Box günstiger.

    So gefällt mir das alles noch nicht. Aber was mach ich nun? Weiter solange halblegale Quellen nutzen (und dann später die BluRay-Boy kaufen, wodurch ja quasi niemand zu Schaden gekommen ist, ich hab nur Kredit genommen, oder so), bis die mit ihren Vorstellung ein bisserl näher an den gesunden Menschenverstand kommen, oder beiß ich in den sauren Apfel und schmeiß denen das Geld in den Rachen, um denen zu zeigen, dass der deutsche Markt auf sowas gewartet hat und die damit bitte weitermachen sollen und dann irgendwann mit den Preisen aufgrund der hohen Nachfrage runtergehen können?
    Die BluRay-Box würd ich dann ziemlich sicher nicht kaufen, was dann “im Regal” doch irgendwie komisch aussieht. Hach, warum muss die Filmindustrie nur so hintendran sein?

    Wie sieht das bei euch aus? Hier sind doch genug Serien-Junkies unterwegs…

    PS: Was für ein Format hat das dann eigentlich bei Apple? Kann ich das über die PS3 gucken, oder muss ich da dann meinen Rechner an den Fernseher anschließen? Ich glaub ich muss das echt mal ausprobieren… Oh, ok verstehe. DRM-geschützt, klar. Hab grad mal was kostenloses runtergeladen. Geht also dann nur über iTunes anzuschauen, war ja eigentlich zu erwarten. Wieder ein Punkt der dagegen spricht, schließlich will ich das doch auf dem Fernseher sehen und nicht immer den Rechner dort anschließen müssen. Und nein, Apple TV will ich nicht. Ich will einfach nur meine Serien sehen!
    Geb ich mein Geld dann wohl doch erst für die BluRay-Box aus…

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    Video-Assoziationskette: Von Lost über Ellen, den Golden Globes, dem Late Night Krieg, Crais Ferguson und hin zu How I met your mother

    17. Januar 2010 um 15:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Hier stapeln sich irgendwie die Videos, die ich bei Gelegenheit mal bloggen wollte, also hau ich jetzt einfach mal einen ganzen Schwung raus, schön verbunden mit einer Assoziationskette.
    Lasst euch von der großen Anzahl nicht abschrecken, da sind wirklich ganz tolle Sachen dabei.

    Fangen wir an mit Josh Holloway, der bekanntlich “Sawyer” in Lost spielt (Frau Bü und ich haben jetzt innerhalb erschreckend kurzer Zeit die fünfte Staffel nochmal durchgeschaut, wann gehts denn endlich weiter???). Im folgenden Video ist er zu Gast in der Talkshow von Ellen DeGeneres und redet ein wenig über die sechste Lost-Staffel (keine Spoiler, nur für die, die die fünfte noch nicht gesehen haben). Viel witziger ist aber der Part, wo er über seine 9 Monate Alter Tochter spricht (man kann übrigens gestrost nur bis zur ersten Werbepause gucken, danach kommt nur noch Montagsmaler):

    Ellen DeGeneres hat übrigens 2007 die Oscar-Verleihung nominiert. Und das sehr gut, wie ich finde. Etwas ähnliches gibt es heute Nacht, da werden nämlich die Golden Globes vergeben (quasi eine Mischung aus Oscars und Emmys, also für Filme und Serien gemischt), was von niemand anderem moderiert wird als dem grandiosen Gicky Gervais.
    Hier ist er auch bei Ellen in der Talkshow und spricht eben genau über diese kommende Moderationsaufgabe. Ich bin mir sicher, dass das ganz fantastisch wird (hab die Globes bisher noch nie komplett gesehen, heute Nacht werde ich sie aber aufnehmen):

    Ich geh mal davon aus, dass auch “30 Rock” wieder einen Golden Globe abbekommt (dazu gehört “Tina Fey”, deren Pappkarte man da oben im Standbild sieht). Eine Serie, die Frau Bü und ich vollkommen zu Unrecht ignoriert haben und nun begeistert gucken. Mit dazu gehört Jack McBrayer, der einen bei NBC angestellten dauergrinsenden Pagen namens “Kenneth” spielt. [Bonus-Video: Auch im normalen Leben scheint Jack McBrayer immer zu grinsen und gar nicht so weit weg von seiner Rolle zu sein (siehe z.B. seinen Auftritt bei Ellen, um in der Kette zu bleiben), wer ihn aber mal wütend (und weit weit weg) sehen will, der muss nur hier gucken...]

    Und jetzt muss ich dann doch etwas ausholen. Auf NBC läuft nämlich seit ca. 60 Jahren die “Tonight Show”, die vor wenigen Monaten von Jay Leno an Conan O’Brien übergeben wurde. Das war vor vielen Jahren schon so abgesprochen. Jetzt läuft aber dummerweise Lenos neue Show um 22 Uhr nicht mehr so toll, so dass NBC umstellen will und daher am Ende O’Brien vermutlich gekündigt wird (da er nicht zu einer späteren Uhrzeit laufen will, wie NBC ihm angeboten hat). Mehr Infos dazu gibt es hier.

    Und nun verbinden wir das wieder mit “Kenneth”, der nämlich während einer Tonight Show eine Führung durch eben diese Studios machte:

    Wir bleiben beim “Late Night War II”. Hier ein Ausschnitt aus Lenos 22 Uhr-Show und einem Segment, wo er wohl anderen Talkshow-Menschen 10 Fragen stellt (10 at 10). Diesmal dabei: Der (ABC-) Late Night Talker Jimmy Kimmel (der übrigens ein großer Lost-Fan ist). Und der haut ordentlich drauf, schein eher ein Conan-Fan zu sein:

    Kimmel hat eine seiner Show übrigens letztens komplett als Jay Leno moderiert, kann man sich hier anschauen.

    Das sind aber alles Late Night Shows, die ich mir nicht wirklich angucke (den Kimmel nur, wenn es mal wieder Lost-Zeug gibt), die einzige Late Night Show (bzw. Late Late Night), die ich regelmäßig (auf dem Weg zur Arbeit auf meinem iPod) gucke, ist Craig Ferguson, der das ganze ganz anders aufzieht und einen fantastischen Humor hat. Seinen Monolog zu dem Thema kann man übrigens hier finden.

    Fergusons Show ist meist totaler Nonsens, der meist komplett improviesiert und konzeptlos wirkt, manchmal gibt es aber auch sehr ernste Töne. Z.B. dieser wirklich lohnenswerte Monolog, in dem er (angeregt durch das Mediengetue um den Totalausfall von Britney Spears, als sie sich die Glatze rasierte) über seine überwundene Alkoholsucht (inkl. Beinahe-Selbstmordversuch) redet. Wirklich anschauenswürdig:

    Letztens war übrigens Jason Segel zu Gast, der “Marshall” in der grandiosen Serie “How I met your mother” spielt. Es ging aber mehr um seine Nacktszenen in dem duchwachsenen Film “Nie wieder Sex mit der Ex” (Forgetting Sarah Marshall). Dann weiter über Nasebohren und Pipigeschichten aus der Kindheit. Sehr sehr amüsant:


    Die Dracula-Szene, von der die beiden da reden, stammt übrigens auch aus “Nie wieder Sex mit der Ex”, hier der angesprochene Auftritt bei Craig zur 1000. Folge, die von Wavy moderiert wurde:

    Und von der 1000. Folge mit Musical-Einlage nun zur 100. Folge mit Musical-Einlage, nämlich der von How I met your mother. Hier hatte Jason nur eine kurze Gesangseinlage, den Hauptteil übernimmt der fantastische Neil Patrick Haris, der übrigens (um die Kette ungefähr zu schließen) bei den Golden Globes nicht nur (eben für seine Rolle in HIMYM) nominiert ist (wird er aber eher nicht gewinnen, da sehe ich Michael Emerson (Ben Linus in Lost) und John Lithgow (Trinity-Killer in Dexter) weiter vorne), sondern auch eine Laudatio halten wird. Noch ein Grund mehr, reinzuschauen. (Ach letztes Jahr hatte er ja auch noch die Emmys moderiert, was auch ganz toll war).

    Aber hier nun die “nothing suits me like a suit”-Musicaleinlage aus der 100. HIMYM-Folge:

    Und hier ein Blick hinter die Kulissen:

    Noch mehr Blicke hinter die Kulissen gibt es hier und hier.

    Und damit wäre ich erstmal fertig. Eine neue Kette ist aber schon in der gedanklichen Planung. Ricky Gervais wird da auch wieder dabei sein…

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    Vorbereitung zur letzten Lost-Staffel

    08. Januar 2010 um 21:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    In 25 Tagen (das wäre dann der 2.2.2010) ist es endlich so weit (Obama hätte es fast verhindert, ist aber nochmal gut gegangen): Lost geht in Amerika in die letzte Staffel.
    Wer noch keine Folge von Lost gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen, denn schließlich handelt es sich hier um die beste Serie, die es jemals gab. Ungelogen.
    Aber schafft ihr das in den 25 Tagen überhaupt noch? Klar. Um die ersten fünf Staffeln bis dahin gesehen zu haben, muss man nur jeden Tag drei Stunden investieren, wie die folgende Grafik (via lostblog) zeigt:

    2ca60_notoolate

    Und weiterlesen solltet ihr hier auch nicht, da die folgenden Videos, die ein wenig auf das bevorstehende Ereignis einstimmen soll, enthält durchaus Spoiler (aber nicht zur sechsten Staffel, keine Angst). Also nur weiterlesen, wenn man auch die fünfte Staffel schon gesehen hat (hab sie mittlerweile als Blu Ray hier rumstehen und werde sie (nicht alle Staffeln) bis Anfang Februar nochmal ausgiebig studieren, man will ja vorbereitet sein…).
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