Irgendwie werden die Filme, die so ins Kino kommen ja immer merkwürdiger.
So merkwürdig, dass man die Trailer zu diesen Filmen kaum von professionell gemachten Fake-Trailern unterscheiden kann, die auch nur auf einer Blödsinns-Idee basieren.
Kein Wunder, dass dann irgendwann mal ein Produzent daherkommt, einen Fake-Trailer nimmt und daraus einen echten Film macht.
Nachfolgend also ein Trailer zu einem echten Film, ein Fake-Trailer und ein Fake-Trailer, der nun echt verfilmt werden soll. Welcher Trailer nun welcher ist, dürft ihr euch erstmal selbst überlegen. Die Auflösung gibt es dann in den verlinkten Quellen.
Oh, und wie wäre es noch mit Fake-Trailern zu echten Filmen?
Ivan Guerrero (hier sein YouTube-Kanal mit mehr Videos von der Art) hat die Trailer aktueller Filme aus Ausschnitten von alten Filmen nachgebastelt und ihnen so einen 60er-Jahre-Style verpasst.
Unglaublich, wie viel Arbeit das sein muss und wie gut das funktioniert.
Hier der Trailer zu Pixars “Oben”:
Zusammengebastelt aus diesen Filmen: Guess Who’s Coming to Dinner, *batteries not included, The Red Balloon, Superman, The Wizard of Oz, The Muppet Movie, Follow Me Boys, Mackenna’s Gold, Benji, A Boy and His Dog, Mysterious Island, The Doberman Gang, The Alvin Show, Posse, One of Our Dinosaurs is Missing, The Island at the Top of the World, Zeppellin, Stephen King’s It, Hollywood Hotel, Jonny Quest, Peter Pan’s Flight, Habanera from Carmen und Always
Abschließend noch ein interessanter Vergleich zwischen diesem Trailer und dem Original, inkl. Zusatzinfos:
Gutschein-Codes.de hat mich gefragt, ob ich nicht mal die 5 besten Filme des Jahres auf meinem Blog benennen könnte und ganz nebenher auf deren Seite verlinke, wofür dann ein Amazon-Gutschein für mich rausspringen würden.
Klingt natürlich super, die Sache hat nur einen Haken: Sohnvanone. Denn mit so einem frisch geschlüpften Kind, wird die Kinobesuchsquote doch erheblich gegen Null geschrumpft. Und selbst auf dem Fernseher war es in den ersten Monaten nicht möglich, einen Film zu sehen, ohne dass dieser zu einem Stop-Motion-Film mutierte.
Aber das wurde besser, mittlerweile haben wir hier so ab 20 Uhr Ruhe im Haus und können uns wieder in Fantasiewelten ziehen lassen. Nur handelt es sich dabei meist um Serien (da kürzer) oder (da unsere 24h-Videothek vor der Haustür zugemacht hat) um alte Filme, die aus dem regulären Fernsehprogramm aufgenommen wurden.
Ihr merkt: Ich bin nicht wirklich der optimale Ansprechpartner für die besten Filme des aktuellen Jahres.
Darum gibt es jetzt hier von mir die “5 potentiell besten Filme, die ich bisher zwar noch nicht gesehen habe, die ich aber unbedingt noch sehen will. Und wenn ich warten muss, bis sie irgendwann im Free-TV gesendet werden” (oder bis ich sie mir mit eben jenem Amazon-Gutschein besorge) (in zufälliger Reihenfolge):
1. Toy Story 3
Den ersten Teil hab ich damals im Kino gesehen und war begeistert. Der zweite war dann auch ganz ok (aber nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere, ich muss die auf jeden Fall aber nochmal nachholen, bevor ich den dritten Teil dann irgendwann sehe) und der dritte soll ja wieder richtig gut sein.
Vor allem hat mich geschockt, als ich irgendwo (nur wo?) gelesen habe, dass “Toy Story 3″ der traurigste Film von Pixar sein soll. Hallo? Hab ich schon bei “Oben” Rotz und Wasser geheult (zweimal!), dass es kaum noch öffentlich vertretbar war? Das kann doch nicht noch trauriger gehen…
Muss ich unbedingt rausfinden.
2. Micmacs - Uns gehört Paris!
Als jemand, der “Die fabelhafte Welt der Amélie” zu den besten Filmen aller Zeiten zählt, muss ich Micmacs einfach sehen. War eigentlich auch schon lange mit Ro im Kino geplant, aber der ist halt auch ein vielbeschäftigter Mann (und Vater), so dass das irgendwie (auch dank der unmöglichen Spielzeiten) nie geklappt hat. Morgen um 13 Uhr würd er wieder laufen, aber da bin ich vermutlich noch brunchen. Bei Ro…
3. Iron Man 2
Ersten Teil für gut befunden, da muss der zweite doch folgen. Zumal der Trailer tatsächlich gut aussieht:
4. Babies
Hatte den Trailer hier schonmal. Denke es ist klar, warum ich den sehen will…
Außerdem hat der Trailer nen echt schönen Soundtrack…
5. Mary and Max
Ein Knetfilm. Für Erwachsene. Mit sehr ästhetischen Bildern. Wie für mich gemacht!
So, das wären also meine Top-5-ungesehene-Filme.
Als Bonusmaterial hier noch die zwei besten Filme, die ich dieses Jahr tatsächlich gesehen habe (die Anzeige links in der Sidebar ist leider sehr sehr unaktuell, werde mich da bei Gelegenheit nochmal dran machen):
1. Inception
Einziger Film der Post-Sohnvanone-Ära, den ich im Kino gesehen habe. Und der Beste! Scherz beiseite: Wirklich ein ganz großartiger Film, den man auch wirklich auf großer Leinwand gesehen haben sollte. Ich war beeindruckt (und vom Ende positiv überrascht, ich hatte mir ein anderes zusammengereimt, das ich als “zu vorhersehbar” schon während des Filmes als “doof” abgestempelt habe. Traf dann zum Glück nicht ein)
2. Schmetterling und Taucherglocke
Hier wollte ich schon länger mal einen eigenen Artikel zu schreiben, da das ein Thema ist, über das ich öfter nachdenke: Was soll mit mir passieren, wenn ich mal im Wachkoma liegen sollte. Und wann soll das passieren. Ich hab da schon so ein paar Vorstellungen.
Dieser Film hat das alles auf jeden Fall sehr krass rübergebracht und regt noch mehr zum Nachdenken an. Unbedingt anschauen!
Das wars jetzt aber wirklich.
Wer jetzt Interesse hat, sich den ein oder anderen Film (die Taucherglocke!) auf DVD zuzulegen, der kann ja mal bei gutschein-codes.de vorbeischauen, ob er da einen Gutschein findet, der ihm da ein wenig Kosten erspart. Zum Beispiel einen 10 Euro OTTO Gutschein…
Wenn man ab und an mal einen Blick auf das Kinoticket links in der Sidebar wirft, fällt auf, dass Frau Dr. Bü und ich in letzter Zeit ein wenig den Fokus auf “Schwangerschafts-Komödien” gelegt haben (“Beim ersten Mal” und “Baby Mama”). Denn die Filme werden nie so witzig sein, wie gerade jetzt, wo wir das auch alles (ok, nicht “alles”) durchmachen.
Darum nun mal die Frage an meine schlauen Leser (mit Bullion hatte ich ja eh ein Filmabkommen getroffen): Was für gute Filme fallen euch denn da noch so ein?
Ich war dabei auch mal auf der Suche nach solchen Klischee-Szenen, wo der Frau die Fruchtblase platzt, während diese natürlich nur einen Rock oder ein Kleid trägt und sich alles schön auf dem Boden verteilt. Ich hätte behauptet, dass ich das schon Millionen mal gesehen habe, kann mich aber kaum noch erinnern, wo das denn bitte war.
Im oben genannten Film “Beim ersten Mal” passiert das auf jeden Fall nicht (zu unserer großen Überraschung, denn als die schwangere Hauptperson auf einmal im Kleid ankam, war uns eigentlich klar, was jetzt bald passieren würde…), dafür haben die da aber eine Webseite entwickelt, auf der man sich anzeigen lassen kann, in welchen Filmen und in welcher Minute da genau eine bestimmte Schauspielerin nackt zu sehen ist (gibt es tatsächlich: MrSkin.com). Nur wo bleibt eine solche Seite für Fruchtwasserplatz-Szenen?
Einzig diese Seite konnte ich finden, in der 4 magere Filme zusammengestellt wurden und über die wir dann auch zu Baby Mama gekommen sind:
Auf jeden Fall (hat jetzt nichts mehr mit Fruchtblasen zu tun) will ich noch “Babies” sehen, ein Dokumentarfilm, der 4 Babys aus vier komplett verschiedenen Plätzen der Welt begleitet:
Dauert aber noch was, bis der in die Kinos kommt…
Also: Was habt ihr für Empfehlungen? Ganz egal ob ernst, lustig oder dokumentarisch.
Kann auch schon das “spätere Stadium” betreffen, also z.B. sowas wie “Kuck mal, wer da spricht”
Robert Downey Jr. ist für seine Rolle in Tropic Thunder für einen Oscar nominiert? Bitte? Nur weil er sich schwarz angemalt hat? heieiei…
Oder wollte man es der Jury nur leichter machen, den Oscar an Heat Ledger zu geben?
Ach nein, jetzt fällts mir ein. Die Nominierung hat bestimmt nur was mit der Szene zu tun, dei Frau Bü am Besten im Film gefallen hat (behaupte ich mal so, immerhin war ja Tobey Maguire zu sehen): Der Trailer zu Satan’s Alley
(Satan’s Alley hat übrigens auch eine eigene Webseite, wie auch die anderen Fake-Filmen, die in “Tropic Thunder” betrailert werden)
Hier eine Liste der Nominierten (noch nicht ganz komplett, kommt aber noch). Schade, dass sie Wall-e nicht für den besten Film nominiert wurde, die Abschiebung in ne eigene Kategorie wird dem Film einfach nicht gerecht…
Und wieder hab ich den deutschen nominierten Film (“Der Baader Meinhof Komplex”) noch nicht gesehen. “Das Leben der anderen” schiebe ich immer noch vor mir her, kann dem irgendwie nichts abgewinnen. BMK wollte ich damals aber eigentlich im Kino gesehen haben…
UPDATE: Hier kann man sich die Nominierungen auch nach Filmen sortiert ansehen. Die vier hauptnominierten Filme sind (wenn ich das richtig überblicke) “The Curious Case of Benjamin Button” (13 Nominierungen, wollte ich eh auf jeden Fall sehen), “Slumdog Millionaire” (10 Nominierungen, hatte ich noch nichts von gehört, will ich sehen, sieht sehr vielversprechend aus) und “Milk” (8 Nominierungen, auch noch nie was von gehört, spricht mich auch nicht wirklich an) und “The Dark Knight” (auch 8 Nominierungen, schon gesehen und für gut befunden)
Der Don hat gerade verdammt gute Laune. Und das, obwohl der HSV am Wochenende verloren hat (das hat mich da eh nicht so interessiert, da der Polterabend viel spannender war, dazu aber ein andermal mehr, wenn ich auch ein paar Fotos und mehr Zeit habe). Und auch nicht, weil ich seit Freitag meine neue Kamera habe (dazu auch ein andermal mehr). Nein, ich habe gut Laune, weil ich “gerade” (schon ein paar Stunden her) aus dem Kino komme (seit langer Zeit mal wieder), wo ein Film lief, der aber sowas von viel Product-Placement hatte, wie man es nichtmal von einem James-Bond gewohnt ist. Aber das hat mich nicht gestört, denn das Produkt war eines, das ich selber gut gebrauchen kann: Haarspray. Und okay, die Marke war fiktiv und somit keine wirkliche Schleichwerbung, aber ich brauchte endlich nochmal eine merkwürdige Einleitung…
Bei dem Film handelte es sich also “Hairspray” und es war ein verdammt guter “gute Laune Film”. Aber so richtig gute Laune. Ich bin einer, der im Kino nie, aber auch wirklich nie, egal wie gut der Film auch ist, ruhig sitzen kann (okay, es geht doch: Wenn der FIlm ganz ganz schlecht ist und ich einschlafe, aber das ist erst zweimal passiert). Alle 5 Minuten wirds mir unbequem und die Sitzposition muss gewechselt werden. Mit den Füßen wird der Sitz des Vordermannes andauernd angestoßen und wenn ich dann mal sitze, wippt häufig mein Bein uninspiriert rum. Ja, ich bin ein sehr nerviger Sitznachbar. Aber heute war ich sicher nicht der einzige, der seine Beine nicht ruhig halten konnte und heute wars auch nicht uninspiriert, sondern ganz taktvoll zur fantastischen Musik. Die CD* ist auch gleich auf meinem Wunschzettel gelandet und wird mir sicher noch viel Spaß machen, so wie es der Film heute auch gemacht hat. Ich will gar nicht mehr sagen, als allen Lesern (außer denen, die Musicals gar nicht abkönnen) diesen Film dringend ans Herz zu legen. Inhalt und so kann man ja bei den fünf Filmfreunden nachlesen. Die haben mich auch auf den “störenden” Travolta als fette Mutter eingestellt, was dann dazu geführt hat, dass ich ihn (aufgrund meiner miesen Erwartungen) gar nicht so schlimm und störend fand. Und das, obwohl ich den Typ so überhaupt nicht abkann (außer in Pulp Fiction)…
Also: Reingehen und gute Laune bekommen! Hier noch schnell der Trailer:
PS: Dieser “Link” sah mal echt sehr stylisch gut schnulzig aus, das wäre ne Zeit gewesen, in der ich mich modisch glaub sehr wohl gefühlt hätte. Sein echter, moderner Style gefällt mir deutlich weniger. Ich will, dass die 60s mal wieder richtig modern werden…
Nichtmal zwei Wochen ist es her, da habe ich euch auf Knien um Vergebung gebeten, da ich es vergessen hatte, euch auf den Film “Das (große) Rennen von Belleville” aufmerksam zu machen. Gott sei Dank hab ich jetzt beim Abspannsitzenbleiber gelesen, dass ich dieses Vergehen ganz schnell wieder vergessen machen kann, denn ich bekomme eine zweite Chance:
Bei 3sat startet kommende Woche eine hübsche kleine Filmreihe namens Trickfilme für Erwachsene. Neben dem Anime-Klassiker Ghost in the Shell und dem schönen Aardman-Knetmassen- Film Chicken Run zeigt die Reihe den höchst empfehlenswerten französischen Trickfilm Das große Rennen von Belleville [..]
Als besonderen Service rate ich dann auch gleich mal vom ersten Film “Waking Life” ab. Dringend! Den hab ich damals im Kino gesehen, habs aber nicht wirklich bis zum Ende ausgehalten. Für Philosophie-Fans könnte es was sein, aber ich empfand es eher als Folter. Der interessante Rotoskopie-Effekt hat da am Anfang zwar noch einiges gut machen können, je länger der länger der Film aber lief, desto mehr hat er das “ich muss hier raus”-Gefühl verstärkt.
Trotzdem bin ich am überlegen, ob ich mir nicht mal “A Scanner darkly” aus der Videothek ausleihen soll. Der nutzt das gleiche Verfahren und hatte mir damals mit dem Trailer irgendwie zugesagt:
Aber zurück zu Belleville. Der Film läuft am Donnerstag, 26. Juli 2007 um 22.25 Uhr auf 3Sat.
Hier noch das restliche Programm, Tipps gebe ich nicht nur, sondern nehme sie auch gerne in den Kommentaren an:
“Trickfilme für Erwachsene” – die Filmreihe im Überblick
(herrje, war das schwer die Tabelle aus dem Quellcode von 3sat zu fischen. Da ist ja alles voll mit Tabellen…)
Und wo wir schon (wieder) beim Thema TV sind: Der ehemals “ominöse” Yhm hat mich per Mail auf einen Film vom Maus-Team aufmerksam gemacht, in dem die das Ulmer Münster vermessen (ist nämlich der höchste Kirchturm der Welt). Hier kann man sich das ganze online anschauen (hier alle Folgen in der Übersicht).
Abschließend mal noch der obligatorische Link rüber zu Inishmore, der treffende Worte zu der überflüssigen Neuerung in “Entern oder kentern” findet.
Aber jetzt genug TV-Zeugs, gleich gehts nämlich an die frische Luft um im Paradies endlich nochmal sowas zu essen. Die Sabber läuft schon…
So, nachdem hier “aufgrund einer technischen Panne” (nein, kein Personenschaden) in wenig Zeit aufgrund von netter Abendunterhaltung eher wenig los war, arbeite ich hier mal schnell ein paar Sachen ab, die ich euch nicht verschweigen will. Der Titel gibt ja schon an, worum es geht…
Kinotipp: Hot Fuzz
Allein schon der Untertitel “Zwei abgewichste Profis” hat mir die Zehennägel bis auf die Schmerzgrenze aufgerollt und in Kombination mit dem Trailer war ich mir aber sowas von schnell klar: Den Film tu ich mir auf keinen Fall an. Glücklicherweise bin ich aber durch Blogs sehr leicht zu manipulieren und da überall stand, dass der selten dämliche Untertitel einem keine Angst machen solle, weil der gar nicht zu dem fantastischen Film passen würde, hab ich die Frau Bü dann vor exakt einer Woche doch reingezerrt. Und die ersten 10 Minuten musste ich mir dann auch richtig böse Blicke (gepaart mit Augenverdrehern) gefallen lassen und mich überkam die Sorge, ob ich da wohl doch nicht auf die ganzen Blogs hätte hören dürfen. Aber das hatte sich dann zum Glück sehr schnell gelegt (da war am Anfang bestimmt die Synchronisation oder unsere doch sehr skeptische Grundhaltung Schuld) und unsere Augen begannen immer mehr zu strahlen. Ja, es gab sogar eine Szene, da wurde heimlich eingeschlagen vor lauter Freude (es hatte was mit einer sehr sehr alten Dame und ihrer Nase zu tun…). Daher spreche ich jetzt mal wieder einen Anguckbefehl an all meine Leser aus: “Hot Fuzz” ist Pflicht. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal im Original geben, vermute da nochmal eine Steigerung um 100%.
Wer nicht weiß, wodrum geh geht, kann das ja einfach bei den fünf Filmfreunden nachlesen (aber bloß nicht den Spoiler im oberen Teil. Den sollten die mal irgendwie besser unleserlich machen. Eigentlich reicht es, wenn ihr nur den unteren Teil von Batzman lest (dessen ungebremste Begeisterung hat mir dann auch den finalen Ruck gegeben)).
In Planung: Monopoly – Der Film
Auf so eine Idee muss man erst mal kommen…
Kinowunsch: Monkey Island
Letztens meinte ich noch zu Frau Bü, dass ich mich wundern würde, dass es noch keinen “Monkey Island”-Film gibt, wo doch Piraten so modern sind und eigentlich jeder vernünftige Mensch ein “Monkey Island”-Fan ist (allein dieseMusik…(ja, die beiden Links gabs hier schonmal, sind aber einfach zu gut)). Und was entdecke ich jetzt im besten aller besten Blogs (also dem mit dem goldenen DonsTagAward)? Genau: Diesen sehr amüsanten Flash-Monkey-Island-Film. Wem das alles zu schnell ging, der kann sich ja das Theaterstück angucken (YouTube in 11 Teilen). Ich hatte dafür nicht wirklich die Muße…
UPDATE: Gerade von Roland darauf aufmerksam gemacht worden (bzw. gemeinsam erarbeitet), dass die “Pirates of the Caribbean”-Themenfahrt im Disneyland nicht nur für eben diese Filme, sondern auch für Monkey Island als Vorlage diente. Also gibt es dann ja quasi nen “Monkey Island”-Film, nur hat der halt nix mit Monkey Island zu tun und darum zählt das nicht… (neuerdings gibts übrigens auch Johnny Depp-Figuren in der Themenfahrt und die sind mal echt richtig krass gut gelungen)
Kinobericht: Ocean’s 13
Was soll ich dazu sagen, außer: “Ist halt ein Ocean’s”? Eben… nix. Außer halt, dass ich ihn gesehen habe und für gut befand. War halt das, was man sehen will, wenn man in einen Ocean’s geht. Und da ich gerne so “wir haben einen Plan und jetzt setzen wir ihn um”-Filme ganz toll finde (z.B. auch “Das perfekte Verbrechen”, “Inside Man”, “The Italian Job”, sogar “Verlockende Falle” und so weiter), war das auch nicht wirklich schwer, mir zu gefallen…
Neue Serie: Prison Break
Wo wir gerade bei “wir haben einen Plan und jetzt setzen wir ihn um” sind. Das ganze gibts jetzt auch als Serie: In Prison Break lässt sich ein der Hauptdarsteller ins Gefängnis stecken, um von dort mit seinem Bruder zu fliehen, der zu Tode verurteilt wurde (angeblich zu Unrecht). Das ganze ist natürlich bis aufs kleinste durchgeplant (der Plan des Gefängnisses befindet sich z.B. gut versteckt in der Rundum-Oberkörper-Tätowierung), dürfte aber, wenn ich mir den Serientitel so durchlese, nicht ganz so schnell erfolgreich durchgeführt werden. Wer die ersten beiden Folgen (mehr kamen noch nicht, die nächsten beiden kommen am Donnerstag ab 22:15 auf RTL) verpasst hat, der kann die (wie auch die der nächsten beiden Wochen) kostenlos online auf rtl.de gucken (ich hoffe mal, dass das Schule macht).
Ich finds bisher (wer hätts gedacht) ganz gut, aber nach zwei Folgen kann man natürlich auch noch nicht mehr sagen. Außer halt über die ebenfalls synchronisierte Titelmelodie zu diskutieren.
Original:
deutsche RTL-Version:
Und was sag ich dazu: “Halte noch aus – ich hol dich da raus”… args… hört sich (auch vom Niveau) an wie der Trailer für eine neue BigBrother-Staffen (BigBrother – der Ausbruch). Bäh!
Das Lied ist übrigens vom Deutsch-Rapper AZAD und Adel Tawil. Hier gibts das Musikvideo (örks…)
(kurz Off-Tpoic: Könnt ihr auch eure Tabs nicht mehr wechseln, während ein YouTube-Film läuft? Was ist das denn bitte?)
Noch neuere Serie: Heores
Erstmal wodrum es geht:
In der Serie entdecken völlig normale Menschen aus verschiedenen Erdteilen ungewöhnliche Fähigkeiten an sich. Dabei müssen die voneinander unabhängigen Menschen erst einmal lernen mit Veränderungen wie Unverwundbarkeit, Hellsehen, Gedankenlesen oder die Kontrolle der Zeit umzugehen.
Verstrickungen in ihrem Umfeld deuten darauf hin, dass es für diese ungewöhnlichen Ereignissen einen Grund gibt.
Dann was da meine Gedanken sind:
Ach du Schande. Ich bin ja absolut überhaupt garnicht der Typ für Superhelden (außer dem neuen Batman und dem von 1966). Geht echt gar nicht. Und außerdem klingt das wie 4400, dieser selten langweiligen und dämlichen Serie (haben wir ganz schnell aufgehört zu gucken).
Und jetzt, was mein Lieblings-Fernsehserien-gucken-oder-nicht-gucken-Mentor (ja, der mit dem goldenen DonsTagAward von eben, ich muss den echt mal im echten Leben treffen) dazu sagt:
Die Serie, die mich von meiner Superheldenallergie geheilt hat. Gegen Superman, Batman, Spiderman und Konsorten in allen möglichen Darreichungsformen war ich bis dato immun, die 4400 hatten mich vor ein paar Jahren ein wenig angefixt, dann aber mächtig im Stich gelassen. Nicht so Heroes. Die Show hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen (wenn auch zunächst aufgrund der deftigen Splatterszenen) und nicht mehr losgelassen. Ohne jegliches Füllermaterial auskommend, perfekt inszeniert, jede Folge eine Bereicherung des Fernsehtages.
[..]
6 von 6 Punkten
Und dann nochmal meine Gedanken:
Die Serie muss ich auf jeden Fall gucken!
Spezial-Dittsche mit Jauch
Sabine Christiansen hab ich so ziemlich nie geguckt. Eine Sache, die ich jetzt nach der letzten Folge etwas bereue, aber nur wegen der letzten Folge. Denn da gab es laut dem Popkulturjunkie eine Spezial-Ausgabe von Dittsche (5 Minuten, aber für die Sommerpausenüberbrückung ist jede Minute wichtig). Thema war natürlich Christiansen und während dieser Zeit kam wohl Günther Jauch vorbei und wollte auch in den Imbiss kommen. Durfte er aber nicht, denn “der hat Hausverbot hier, der Spinner”:
Und wer das jetzt nicht witzig findet, der hat wohl (wie auch immer) die “Jauch wird Nachfolger von Christiansen”-Sache verpasst…
Gerade kam übrigens ne Wiederholung auf Eins Extra, aber aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund (ich sollte da echt mal nachhören) gehen die ganzen ARD-Sender bei uns nicht über digitales Kabel. Aber halb so schlimm, denn am 2.07. hab ich auch noch ne Chance (bzw. mein festplattenrekorder). Da kommt Christiansen (hoffentlich die richtige Folge) nämlich um 10 Uhr auf Phoenix.
Popkulturjunkie im Interview
Hat zwar nur sehr indirekt was mit dem Thema zu tun, aber da ich jetzt eben schon den Popkulturjukie (der bekanntlich auch für die deutschen Blogcharts und den Blogcensus (mit-)verantwortlich ist) erwähnt habe, weise ich noch schnell darauf hin, dass der morgen in der Blogsprechstunde Rede und Antwort steht. Ich hab bei den “Vorab-Fragen” auch mal eine zu der Visualisierung der Blogcharts reingestellt und wenn ich mir das jetzt so angucke, scheinen sich auch andere dafür zu interessieren…
UPDATE: Pft! Jetzt hat der die Antwort einfach schon vor dem Interview rausgehauen. Ist doch die ganze Spannung raus…
Aber immerhin war es genau die Antwort die ich hören wollte: Noch in diesem Jahr soll es Visualisierungen geben. WOhoo!
Da hab ich dem Inishmore doch glatt nur den goldenen Award verliehen, ich glaub der hätte viel mehr verdient. Denn eben (ok, schon ein paar Stunden her) bin ich beim abarbeiten meiner Feeds (dummerweise kommt da immer wieder was dazu, so dass sich die älteren fast als unerreichbar erweisen) auf diesen Beitrag bei ihm gestoßen.
Es geht um das Lied “I just died in your arms tonight” und ich wette, dass jetzt hier auf einmal nur noch die Hälfte mitliest, weil der Titel doch eher abschreckt. Aber das liegt nur daran, weil der Text bisher immer missverstanden wurde. Denn eigentlich geht es doch um ein ganz spannendes Thema: “Du musst besoffen bestellen!” (mp3, UUUNbedingt anhören).
Hier das ganze Lied:
Ich bin überaus fasziniert ob dieser akustischen Illusion (siehe auch Quarks & Co, die dann noch auf Minute 4:08 in diesem Video anspielen, finde ich aber nicht ganz so prickelnd)
PS: Wo wir gerade bei Musik sind, ich hatte letztens auf der Arbeit dank lastfm den Song “Solsbury Hill” von Peter Gabriel laufen und hatte das unabwendbare Gefühl, das Lied aus irgendeinem Film zu kennen:
Recherchen haben dann aber nur zu dem saucoolen Shining-Trailer in Familenfilmversion geführt:
So oft hab ich den aber gar nicht gesehen (max. 4-5 mal), dass sich das so eingebrannt haben könnte, gibts da nicht noch was anderes? (mich erinnerts irgenwie voll an Brokeback Mountain. Warum?)
Ich habe seit Jahren nicht mehr wirklich was am Computer gespielt (hatte außer dem Gameboy auch nie ne Spielekonsole), wenn ich daheim bin, hab ich aber ab und an bei meinem Bruder ein paar Spiele angespielt. Mich konnte da nicht wirklich viel überzeugen, aber GTA San Andreas war schon klasse. (Die ersten beiden Teile fielen noch in meine Spielezeit, vor allem der erste…).
Heute Nacht wurde der Trailer zu GTA IV veröffentlicht und der hat mich dann mal sofort überzeugt. Nicht nur wegen der durchaus nett anzusehenden Grafik, sondern vor allem, weil der Trailer dem gigantischen Film Koyaanisqatsi nachgeahmt ist und zudem noch die Originalmusik (Pruit Igoe von Philip Glas) verwendet:
Wer den Film (Koyaanisqatsi) noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt mal tun, ich hatte das Glück, ihn auch mal im Kino sehen zu können und hab die DVD (zusammen mit Powaqqatsi) auch hier rumstehen und drück die fast jedem aufs Auge.
Auch die Simpsons hatten übrigens mal zwei Koyaanisqatsi-Parodien drin (eine jetzt letztens erst in einer der neuen Pro7-Folgen). Leider kann ich da auf YouTube nix zu finden (dafür hab ich diese Wikipedia-Liste gefunden, wo überall schon Koyaanisqatsi seinen Einfluss gezeigt hat. Scrubs ist auch dabei…). Aber eins vom Original-Film kann ja nicht schaden (YouTube hat noch viel mehr, einfach mal gucken, oder Film kaufen):
Ach, und den Koyaanisqatsi-Trailer einfach noch hinterher:
EDIT: Hui, hab zumindest mal die Scrubs-Version gefunden. Die kam letztens auch erst auf Pro7, ist mir da spontan eingefallen…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...