Marzellus Garten – Geheimtipp um Ulm herum

19. April 2016 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Es gibt so Dinge, die liegen hier ewig als “2blog” rum (ein Haufen toller/lustiger Game Of Thrones-Videos zum Beispiel, wäre jetzt ja der ideale Zeitpunkt, die gebündelt zu bringen), so auch unser Besuch in “Marzellus Garten”, über den wir im Buch “Schau mal – 240 Erlebnisse in der Region” von der Südwestpresse erfahren haben.

Theoretisch handelt es sich um einen Privatgarten, den man jederzeit kostenlos besuchen kann, praktisch ist es eine Endtdeckungsreiese durch ein 15.000 Quadratmeter großes, verwinkeltes und mit allerlei Kunst und Krempel sowie witzigen (deutlich linkspolitisch angehauchten) Zetteln versehenes Wild-Gartenpradies.

Gleich am Anfang muss man sich schon entscheiden, ob man un den erstesten, den zweitebesten oder den allerbesten Weg gehen will:

wohin

Und das macht durchaus Sinn, denn “den Weg” gibt es gar nicht. Ständig muss man sich entscheiden, wo man denn langgehen möchte, immer gespannt, was hinter der nächsten Ecke wartet (ein riesiges, nur leicht vertrauenserweckendes Baumhaus, ein riesiger Rhododendren-Platz, ein Müllabladeplatz, ein Mini-Himalaya-Nachbau, ein Forellenteich, eine Sackgasse, ein Wasserrad, oder der eine Weg, bei dem man doch eben schonmal war) und immer auch in Sorge, dass man bei dem Weg, gegen den man sich entschieden hat, irgendwas tolles verpasst.

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“Wildgarten” war dann auch kein netter Begriff von mir. Es ist zwar schon ein wunderschön “natürtlicher Garten” (wobei es auch die Ecke mit den fein gestutzten Hecken gibt), aber ganz sicher keiner, der nur sich selbst überlassen wird und keine Arbeit macht.
Ganz und gar nicht.

Seit über 30 Jahren baut der Eigentümer Marzellus Hampp hier unermüdlich mit Unterstützung zweier Freunde weiter, immer wieder entstehen neue Ecken, neue Brücken, neue Wege und neue Ideen.

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Unser erster Besuch war 2013. Zufälligerweise an einem Feiertag, was ein Glückstreffer war, denn Sonn- und Feiertags gibt sich dort der Vietnamnese Lee (einer der Helfer, auch für das asiatische Eingangstor und die asiastischen Brücken verantwortlich) die Ehre und verwöhnt seine Gäste mit frisch zubereiteter Pekingsuppe, Frühlingsrollen, Nudel-, Reis-, oder Gemüsegerichten.
Und das ist alles sehr sehr lecker. Vor allem die frittierten Bananen. Woah!

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Eintritt, Essen und Getränke laufen dabei übrigens rein über das Spendenprinzip. Am Ausgang wacht die Büste von Johannes-Hubert I. über eine Milchkanne, die mit einem beliebigen Betrag befüllt werden darf. Damit der Garten auch in Zukunft noch weiter wachsen kann.

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Seit 2013 waren wir dann bisher jedes Jahr immer einmal da (die Bilder hier sind von allen 3 Besuchen bunt gewürfelt, teilweise von Madonha geschossen), was eigentlich viel zu selten ist. Vor allem waren wir bisher nur im Mai oder November da, eigentlich müsste man sich das ganze auch mal im Juli/August anschauen…

Auf was man sich (neben sehr leckerem Essen und sehr viel zu Entdecken) allerdings auch einstellen muss, ist, dass die Toiletten eher “so naja” sind und es auch an manch anderen Ecken mal etwas müllhaldig oder zerfallen aussieht. Aber auch das macht den Reiz des ganzen aus.

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Abschließend kann ich nur nochmal betonen (sollte man aber rausgehört haben), dass ich jedem, der eh in der Gegend ist, da mal einen Abstecher vorbei machen sollte (am besten natürlich Sonntags). Ich empfehle den erstbesten Weg zu nehmen. Und viel Zeit…

Ach: Das “Wo” ist natürlich noch so eine Sache. Das ganze liegt nämlich ganz schön versteckt, so dass wir erst beim dritten Mal wirklich “sicher” hingefunden haben. Hier, an der Straße zwischen den Weißenhorner Stadtteilen Biberachzell und Oberhausen liegt der verwunschene Fleck.

Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

24. Februar 2016 um 00:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, bevor ich euch von den vielen leckeren Sachen vorschwärme, die ich dank der Popcornmaschine in den letzten Wochen so gegessen habe, gibts hier noch einen megapraktischen Küchentipp (den ich mal vor Jahren von Ro und Ke überliefert bekommen habe).

Und zwar geht es um den allseits beliebten Frühstücksspeck:

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Eins der Highlight eines ausgiebigen Wochenendfrühstücks. Aber eben auch mit Aufwand verbunden, den ich mir Morgens ungerne mache (erst Recht, wenn die Kinder mal wieder viel früher wach waren, als sie es unter der Woche tun). Und dann riecht auch noch das ganze Haus tagelang nach Speck (ok, das ist jetzt nicht unbedingt was schlechtes), von den Klamotten, die mit feinen Fettspritzern übersät sind ganz zu schweigen.

Aber hey, da kommt nun der Tipp ins Spiel. Denn mit diesem, verkürzt sich der Aufwand auf etwa eine halbe Minute, es gibt kein spritzendes Fett und die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen.

Das einzige was man braucht: Einen Teller, zwei Blätter Küchenpapier und eine Mikrowelle.

Ein Küchenpapier auf den Teller legen, da den Speck drauf verteilen, dann das zweite Küchenpapier obendrauf (ich lass die beiden immer zusammen und klappe dann zu) und ab damit für 2-3 Minuten (je nach Speck, muss man am Anfang halt immer mal wieder schauen, bis man die perfekte Zeit raus hat) bei 600-800 Watt in die Mikrowelle.
Schon fertig!

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Wie man an dem plötzlich transparenten Küchenpapier sieht, geht da auch ordentlich Fett raus, so dass man sich einreden kann, einen Diät-Speck zu essen ;-)

Und was der Speck nun mit der Popcornmaschine zu tun hat, erzähl ich euch dann nach der nächsten Maus im nächsten Beitrag!

Unbedingte Kochbuchempfehlung: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

03. Oktober 2010 um 23:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Mit Kochbüchern ist das ja so eine Sache: Irgendwie stehen da unzählige im Regal rum, in 4-5 von denen guckt man (und mit “man” meine ich im folgenden mich, ich schließe aber gerne von mir auf andere) auch wirklich ab und zu von rein und aus denen hat man dann auch mal 2-3 Rezepte ausprobiert.
Wenn man ein Rezept braucht, ist es eh viel leichter, schnell im Internet nachzugucken, da werden einem die Zutatenmengen dann auch noch direkt für die richtige Personenanzahl umgerechnet und man kann sich schnell das Rezept aussuchen, zu dem man auch die passenden Zutaten hat und wo es ein schickes Bild gibt (ja, ich brauche ein Bild beim Rezept, sonst kann ich das nicht kochen).

Wozu also Kochbücher?

Noch größer ist meine Skepsis dann bei Büchern, die nur mit einem Haushaltsgerät kombiniert verkauft werden (Backform, Nudelholz, Plätzchenausstecher und was weiß ich noch alles). Da frag ich mich immer: Sind die Rezepte so schlecht, dass man da noch ein Gimmick dabei legen muss, damit das Buch überhaupt verkauft wird. Reine “Geschenk-Bücher”, oder nicht? Wer kauft sich sowas selbst? Meist sind die ja auch schön eingeschweißt (wegen des Gimmicks), so dass man nicht mal einen Blick reinwerfen kann, was die Skepsis dann nur noch größer werden lässt.

Und so komme ich nun zu einer unbedingten Kochbuch-Kaufempfehlung. Ein Kochbuch, mit Gimmick. Ein Geschenk-Buch (Frau Dr. Bü hats geschenkt bekommen). Ein wirklich fantastisches Buch: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

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Das Gimmick ist klar: 4 Backformen (mit rausnehmbarem Boden, was ein echter Segen ist, denn so kriegt man wirklich jedes Tartelette unbeschadet aus der Form). Insgesamt gibt es 34 Rezepte (Gemüsetartelettes, Tartelettes mit Fisch & Fleisch und süße Tarteletets), von denen wir inzwischen schon 5 ausprobiert haben (und es werden sicher noch einige folgen, vermutlich sogar solche, die nicht bebildert sind…). Und 4 von den 5 waren unglaublich lecker, das eine war “nur” lecker.

Unglaublich unglaublich lecker sind z.B. die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (alle Fotos zeigen unsere Ergebnisse, im Buch sehen die natürlich noch einen Ticken besser aus).

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Ehrlich: Allein wegen diese Rezept lohnt sich der Kauf des Buches. Ein Traum! Gabs bei und daher auch nicht nur einmal…
(Und ja, von denen habe ich euch hier schon vorgeschwärmt, aber da ich gestern wieder so von dem Buch überzeugt wurde, muss ich das einfach nochmal gesammelt loswerden)

Anderes Tartelette aus der “pikant”-Richtung: Die “Spargel-Blätterteig-Tartelettes mit Ziegenkäse”

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(das waren die, die “nur” lecker waren. War aber auch gemein, dass die im direkter Konkurrenz zu dem Garnelen-Tartelettes standen, da zieht jeder den Kürzeren…)

Gestern (und heute, da mir das Internet ja nicht die Menge für 2 Personen ausrechnen kann und ich darum immer gleich 4 Tartelettes machen “muss”) gabs dann “Maracuja-Créme-brûlé-Tartelettes” (da kriegt man ja nen Krampf in den Fingern), die mir zwar die erschreckend hohen Preise für Maracujas aufgezeigt haben, aber davon jeden Cent wert waren. Mjam mjam mjam!

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Und dann gabs bei uns auch noch vor Längerem (Frau Dr. Bü berichtete) diese beiden Vertreter der süßen Sorte:

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Da hätten wir links die “warmen Schokoladentartelettes mit Macadamianüssen” und rechts “Kirschtartelettes mit Baiserhaube”. Beide lecker, links aber leckererer.

Und wie man hier schon sieht: Die Vielfalt ist sehr groß, allein hier haben wir schon die verschiedensten Teigarten (Mürbeteig (die Grundlage der meisten Rezepte), Blätterteig und Tortilla-Chips), womit das volle Spektrum aber noch nicht abgedeckt ist. Und apropos “abgedeckt”: “Pies” (also “Pasteten”, aber wie klingt das denn…) gibt es auch in dem Buch, z.B. “Steak-Pies mit Brunnenkressesalat”. Muss ich unbedingt auch noch probieren…

So, zum Abschluss noch die Anmerkung: Nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt, ich bin tatsächlich so begeistert von dem Buch. Aber ja: Wenn ihr das Buch über meinen Link kauft (was ich euch nur empfehlen kann), krieg ich da eine kleine Provision ab.
Aber das ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, was auf den Tisch kommt. Und das ist LECKER!!!

PS: Dieses war der erste Streich. Unser zweitbestes Kochbuch stell ich euch dann demnächst auch noch vor. Aufmerksame DonsTag-Leser dürften es aber auch schon kennen, hab ich letztens erst in einem Klammersatz empfohlen, verdient aber auch eine größere Plattform.

Das Beste kommt zum Schluss

15. Dezember 2009 um 12:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das Jahr geht zu Ende und so langsam lohnt es sich wieder, den TV anzuschalten. Wann?

Einmal am 18.12. um 20:15 auf Sat.1, wenn Wolfgang und Anneliese endlich wieder ihr Repertoire zum besten geben…

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… und dann nochmal am 22.12. um 23:50 im ZDF (Frühinsbettgeher finden das sicher kurz danach in der Mediathek vom ZDF), wenn wieder der grandiose satirische Jahresrückblick über die Bildschirme flimmert.

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Hier mal ein kleiner Vorgeschmack:

CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

15. Dezember 2009 um 11:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem ich euch hier jetzt tolle Spiele und Bücher für untern Weihnachtsbaum vorgestellt habe, geht es heute an CDs und DVDs.

Amazon Adventskalender

Doch da muss ich gleich mal mein geplantes Programm unterbrechen, denn der Amazon Adventskalender, der jeden Tag ein paar Sachen im Sonderangebot hat (hab ich leider viel zu spät von erfahren, da waren schon ein paar Sachen dabei, die durchaus interessant waren) hat da heute ein paar Sachen im Angebot, die ich hier zuerst mal anbringen muss.
Da gibt es dann (wie gesagt: Nur heute, morgen sieht das wieder ganz anders aus) die Blu-Ray vom unglaublich genialen Shaun of the Dead für knapp 11 statt 18 Euro, oder die Box “Loriot – Vollständige Fernseh-Edition (6 DVDs)“, die alleine wegen der Weihnachtsfolge (“Früher war mehr Lametta”) an Weihnachten in keinem Haushalt fehlen darf für knapp 23 Euro.
Und viel mehr (GTA IV, Norah Jones etc.), einfach mal täglich bis Weihnachten vorbeigucken.
Bei der Gelegenheit noch schnell ein Link zu Milan-Spiele, die einen solchen Adventskalender für Brettspiele anbieten.

Light My Fire – A Collection Of Various Interpretations

Aber nun zu der CD, über die ich hier schon viel viel länger mal schreiben wollte, nämlich einer CD, auf der sich 16 verschiedene Versionen von “Light my Fire” befinden. Heißt dann passenderweise auch Light My Fire – A Collection Of Various Interpretations.
Zu der gekommen bin ich, als ich im Radio (freeFM, also kein Mainstreamzeug) mal eine ausgefallene Version des Liedes hörte und die dann gerne haben wollte. Also gleich mal recherchiert, wie man an die wohl (legal) kommen könnte und dabei bin ich dann auf eben diese CD gestoßen. Na gut, da ich eh ein Fan von Cover-Versionen bin, hab ich sie einfach mal relativ blind bestellt und war dann doch ziemlich begeistert. Hätte nicht gedacht, dass man sich die CD tatsächlich in einem Rutsch anhören kann, aber die Versionen sind doch alle so unterschiedlich, dass das gut geht, zumal mir das Lied (immer noch) gefällt.
Und jetzt wollte ich euch hier eigentlich auch die Version vorspielen, die ich damals im Radio gehört hatte, aber so wirklich sicher bin ich mir gar nicht mehr, da ich jetzt alle Versionen halt schon soo oft gehört habe…
Es war aber auf jeden Fall eine langsame Version mit Frauenstimme und ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese hier (mit Weltraumorgelakustik) war:

Und um mal noch die Versionsbreite ein wenig mehr zu zeigen, hier noch eine andere Version:

Sehr strange ist auch eine deutsche Version, die kann ich auf YouTube aber leider nicht finden. Auf Amazon könnt ihr aber in alle Stücke reinhören, Nummer 12 ist die deutsche.

Und da auch anderen Leuten die CD gefallen hat, hab ich von einem von denen dann auch zum Geburtstag das gleiche mit dem Stück “Sunny” bekommen, um da dann gleich auch eine Privatkopie zurückzugeben…
Von Sunny gibt es übrigens so viele Lieder, dass es da gleich 2 CDs von gibt, ich hab die zweite, die schien mir vom Probehören nen Tacken besser als die erste.
Gibts noch mit mehr Liedern, hier sollten sie alle zu finden sein (bis auf die zweite Sunny CD).

Lemon Jelly

So, da das jetzt schon wieder viel zu lang wurde, verweise ich für die Lemon Jelly-CDs einfach auf einen älteren Beitrag von mir, in dem es auch viele Videos gibt.

Oben

UPDATE: Oha, typischer Fall von schlechter Recherche. Gibts erst am Mitte Januar im Handel, mit “unterm Baum” wirds also nix. Oder den Baum einfach bis dahin stehen lassen… Sorry…
Kommen wir zu den DVS und da fang ich einfach mal mit “Oben” (DVD, Blu-Ray) an, da dieser neueste Streich von Pixar zwar nicht deren Meisterwerk ist (da würde ich Wall-e zu zählen), aber mir in den ersten Minuten sowas von die Tränen in die Augen gebracht hat, wie es lange lange kein Film mehr geschafft hat (ich glaub davor war es “Das letzte Einhorn“, wobei ich da gut 20 Jahre jünger war…)

Pastewka-Box

Da das deutsche Fernsehen nicht wirklich viel zustande bringt, ist es meine große Pflicht, euch auf die wenigen perlen aufmerksam zu machen, die es dann doch gibt. Und dazu gehört eindeutig Pastewka, dessen 4 Staffeln (die vierte läuft momentan noch in der Erstaustrahlung, hab sie noch nicht ganz gesehen, bin nach der schwächeren dritten aber wieder enorm begeistert) es jetzt mit einigem Bonusmaterial (welches bei Pastewkas Reise-DVDs ein Highlight waren, mit Audiokommentar war es fast noch lustiger als mit Originalton) auf 9 DVDs in der Pastewka-Box gibt.
Wobei das nur bedingt was für Leute ist, die wirklich nur die Perlen aus dem TV picken, da man sonst die ganzen Gaststars und Anspielungen ja gar nicht kennt. Auf meinem Wunschzettel ist es aber auf jeden Fall gelandet.

Alle Beiträge der Reihe 'Dons Geschenktipps'

  1. Spiele für untern Weihnachtsbaum
  2. Bücher für untern Weihnachtsbaum
  3. CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

Bücher für untern Weihnachtsbaum

14. Dezember 2009 um 20:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nach den Tipps für gute Spiele, gehts nun an die Bücher.
Auch hier gilt wieder: Die Links sind Amazon-Partnerlinks, d.h. wenn ihr darüber bestellt, gibt Amazon mir einen Teil eurer Ausgaben (die natürlich gleich bleiben) ab, so dass ihr mir dann auch noch was gutes tut…

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Das Buch der verrückten Experimente + Teil 2

Absolutes Highlight ist hier Das Buch der verrückten Experimente und dessen Nachfolger Das neue Buch der verrückten Experimente, über den ich beim Bloggen dieses Artikels gestolpert bin. In eben jenem Artikel habe ich euch eine Menge Bücher vorgestellt (ohne sie zu kennen), die sich mit physikalischen, psychischen und anderen Phänomenen beschäftigen. Mittlerweile befindet sich ein Großteil dieser Bücher in meinem Besitz, die meisten sind angelesen, aber kein einziges hat mich bisher (eins ist noch un-angelesen) so in den Bann gezogen, wie eben diese beiden Bücher.
Hier werden in sehr verständlicher und höchst unterhaltsamer Sprache verschiedene skurrile Experimente (“Forschungen” trifft es glaub besser) vorgestellt, die sich hauptsächlich mit der Psyche beschäftigen.
Beispiele will ich jetzt keine nennen, schaut einfach mal auf der zugehörigen Webseite vorbei, da gibt es zu vielen Ausführungen aus dem Buch noch Videos (im Buch dann immer vermerkt) und weitere Infos.
Jedes Experiment geht in der Regel über 1-2 Seiten, manchmal auch mehr, aber in der Regel in schön kleinen Häppchen, die man gut im Bus, auf der Toilette oder sonst wo zu sich nehmen kann. Und dann kann man damit gut seine Umwelt nerven, ich weiß gar nicht, wie ift ich Frau Bü in den letzten Tagen mit “dazu hab ich auch was gelesen, dass ist nämlich so…” ankam. Wirklich eine absolute Empfehlung!

Lexikon des Unwissens

In eine ähnliche Kerbe schlägt “Lexikon des Unwissens“, nur dass es sich hier nur um Phänomene dreht, die noch nicht geklärt sind (z.B. was es mit dem Gähnen auf sich hat (übrigens: “Dazu hab ich auch was gelesen”, im Teil 2 der Experimente-Bücher geht es nämlich darum, dass sich Hunde offenbar noch stärker vom Gähnen anstecken lassen als Menschen, Autisten hingegen gar nicht), wie sich Aale fortpflanzen oder warum man Trinkgeld zahlt (dazu hab ich auch.. ach, lassen wir das)
Auch sehr nett geschrieben (wenn auch nicht ganz so nett) und mit deutlich längeren Kapiteln, hier wird den Fragen also etwas mehr auf den Grund gegangen.

Zapp!: Merkwürdigkeiten aus der Fernsehwelt

Und hier noch das Ultimative Nonsens-Faktenbuch für alle Fernsehjunkies wie mich: Zapp!: Merkwürdigkeiten aus der Fernsehwelt von den Bloggerkollegen vom Fernsehlexikon.
Hier gibts z.B. die skurrilsten Arten, mit der Schwangerschaft einer Serien-Schauspielerin umzugehen, sechs Popstars, deren Karriere in der australischen Soap Neighbours begann (darunter z.B. Kylie Minogue) oder 26 Todesursachen in der Lindenstraße. Alles Dinge, die man nicht wissen muss, aber in einem Dauerkommentar-Serien-Kritik-Battle mit Inishmore doch hilfreich sein können. Und unterhaltsam allemal…

Merkt man eigentlich, dass ich für Romane nicht (mehr) geschaffen bin und nur Bücher mit kleinen Happen lesen kann?

Alle Beiträge der Reihe 'Dons Geschenktipps'

  1. Spiele für untern Weihnachtsbaum
  2. Bücher für untern Weihnachtsbaum
  3. CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

Spiele für untern Weihnachtsbaum

14. Dezember 2009 um 19:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Weihnachten steht vor der Tür und so langsam sollte man sich mal um die Geschenke kümmern (wobei, hab grad gesehen, dass Amazon bei Bestellungen bis zum 22.12 18:00 Uhr die Lieferung pünktlich zu Weihnachten garantiert (wer noch länger wartet, kriegt das mit Aufpreis sogar trotzdem noch hin, spätestens 23.12. 18:45 Uhr sollten die Bestellungen dann aber wirklich getätigt sein), ist also noch einiges an Zeit…)
Und da das Hauptproblem meistens das “was” ist, will ich euch in diesem Jahr mal unter die Arme greifen, und euch meine momentanen Lieblings-Spiele, -Bücher, -CDs und -DVDs vorstellen, die schenkenswert sind.

Fangen wir heute mal mit den Spielen an. Ich hab darauf geachtet, dass es sich wirklich um Spiele handelt, die man auch Leuten schenken kann, die nicht so Spiele-Besessen sind wie ich. Gerade das kooperative Pandemie und das saukomische Partyspiel “Time’s up” sollte für jeden tauglich sein, auch für die, die Spielen wenig abgewinnen können. Aber lest doch selbst und lasst euch überzeugen.
Die Links sind Amazon-Partnerlinks, d.h. wenn ihr darüber bestellt, gibt Amazon mir einen Teil eurer Ausgaben (die natürlich gleich bleiben) ab, so dass ihr mir dann auch noch was gutes tut…

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Pandemie

Wie sehr ich euch das erste Spiel ans Herz legen möchte, erkennt ihr am Besten durch diese kurze Anekdote: Ich bin kein Mensch, der gerne ein Spiel zweimal hintereinander spielt, dafür hab ich einfach viel zu viele Spiele, die alle auch gespielt werden. Solche Bitten meiner Mitspieler ignoriere ich daher gerne mal (es sei denn, das Spiel geht sehr schnell, dann ist eine zweite Runde ok, dreimal geht aber gar nicht). An meiner letzten Geburtstagsfeier, die traditionell als “Spieletage” stattfinden, hab ich Pandemie gleich fünfmal hintereinander gespielt. Und eine Partie dauert da gerne mal 45-60 Minuten…
Warum also?
Nun: Pandemie ist ein Spiel, in dem alle Spieler gemeinsam gegen die Pandemie spielen. Nur wenn sie es schaffen, je ein Heilmittel für die 4-5 Virenstämme zu erforschen, bevor diese sich zu sehr über die Welt verteilt haben und nicht eine gewisse Zeit verstrichen ist, haben die als Kollektiv gewonnen, sonst halt gemeinsam verloren. Und das ganze ist so spannend, unterhaltsam und immer wieder anders (die Ausbrüche dieser Drecks-Viren lassen sich leider nicht so gut vorhersehen), dass keinerlei Langeweile oder Monotonie aufkommt. Und da wir eben viermal (wenn auch manchmal sehr sehr knapp) gegen die Todesbringer verloren haben, blieb uns gar nichts anderes übrig, als es immer weiter zu probieren, bis wir die Welt endlich mal gerettet hatten.
Zu dem Basisspiel sollte man sich dann gleich auch die Erweiterung kaufen, denn mit der wird das alles noch abwechslungsreicher. Denn jeder Spieler hat eine ganz besondere Rolle (z.B. Arzt, Forscher, Eindämmungsexperte oder Logistiker), die ihm besondere Fähigkeiten gibt. Gibt es davon im Basisspiel 5 Stück (ist aber nur für 4 Spieler, eine Rolle bleibt also mindestens immer ungenutzt), so sind in der Erweiterung nochmal 6 neue dabei, die beliebig kombiniert werden können (dann für 5 Spieler, wir haben es aber auch zu sechst gespielt, was es tendenziell schwerer macht). Zudem gibt es einen neuen Virenstamm, der in verschiedenen Modulen (virulenter Stamm oder Mutation) genutzt werden kann. Oder aber, man verabschiedet sich von der “alle gegen das Spiel”-Sache und spielt in der Variante “Bioterrorist” gegen einzelnen Spieler (und die anderen Viren), was ich aber selber noch nicht gemacht habe.
Absolute Schenk-Empfehlung!

Small World

Und dann gibts mit Small World noch ein Spiel, das gerade bei mir hoch im Kurs steht. Hier spielt jeder der 2-5 Spieler (dank individueller Spielpläne in jeder Besetzung sehr gut spielbar) ein Volk, welches spezielle Fähigkeiten hat. Ziel ist es, möglichst viel Land zu erobern, wobei es gerne mal zu Kämpfen zwischen verschiedenen Völkern kommt. Ist eine Rasse zu dezimiert, als dass sie noch zu irgendwas zu gebrauchen wäre, stößt man sie einfach ab und sucht sich eine neue, mit der man dann in der nächsten Runde auf ein neues das Land bevölkert (auf dem die alte Rasse noch inaktiv rumliegt, aber trotzdem Punkte bringt, bis sie komplett vernichtet wurde).
Auch hier wird es aufgrund der Vielzahl der Rassen (die jede eine andere Eigenschaft hat), die immer per Zufall mit einer weiteren Spezialeigenschaft kombiniert wird nicht langweilig, da es immer wieder neue Kombinationen gibt, die jeweils eine komplett andere Strategie erfordern.
Kann man Pandemie auch mit Spiele-Neulingen spielen (da ja alle zusammen spielen und man da am Anfang dann auch ein wenig mehr helfen kann), würde ich Small World eher für die Leute empfehlen, die öfter mal was spielen.
UPDATE: Gerade gelesen, dass Small World wohl “ausverkauft” ist, d.h. es momentan nur noch das gibt, was die Geschäfte auf Lager haben (Amazon hat noch), Nachschub gibt es erst wieder im Frühjahr. Die Erweiterungen, die mir zu teuer waren und bei denen ich warten wollte, bis der Preis fällt, sind wohl auch schon bald alle und werden nicht nachgedruckt. Hm… eine hab ich geschenkt bekommen, die zweite jetzt doch kaufen? Muss ich mich schnell mal entscheiden…

Time’s up

Abschließend noch zwei etwas ausgefallenere “Party-Spiele” (ich nenn sie lieber “Kommunikationsspiele”), falls es mal was anderes sein darf als das angestaubte Tabu:

Time’s up hat noch die größte Ähnlichkeit zu Tabu. Hier gibt es pro Spiel 40 Personen (insgesamt sind 836 in der Schachtel, die auswendig zu können, bringt aber auch keinen großen Vorteil) der Zeitgeschichte in ziemlich kurzer Zeit zu beschreiben. Dabei geht die erste Runde (in der sich die Teams reihum abwechseln) so lange, bis wirklich alle 40 Personen beschrieben sind (d.h. es kann durchaus vorkommen, dass eine Person 4-5mal erklärt wird, eben so lange, bis endlich mal einer den richtigen Namen sagt. Vorherige Erklärer haben den Namen dann schon gesehen und sollten also irgendwann als Rater auch mal drauf kommen).
Da da ab und an auch Leute dabei sind, die man nicht kennt, wird hier auch gerne mal der Weg über Lautmalerei oder der Bezug zu anderen Leuten (vor allem, wenn es um die nicht immer bekannten Vornamen geht) genommen. Anders als in Tabu gibt es übrigens keine Worte, die “Tabu” sind, Teile der Namen darf man aber natürlich nicht sagen.
Richtig witzig (und damit meine ich richtig witzig) wird es dann in den folgenden beiden Runden. Denn hier werden genau die gleichen 40 Personen nochmal erklärt. In Runde zwei darf dies aber jeweils nur mit einem einzigen Wort passieren. Man sollte sich also gemerkt haben, was für 40 Leute das in der ersten Runde waren und wie diese erklärt werden, denn in der Regel wird sich auf diese Erklärung bezogen, auch wenn sie total falsch war oder über die übelsten Herleitungen erreicht wurde.
In Runde 3 werden die (wieder gleichen) 40 Leute dann ganz ohne Worte erklärt, also nur über Geräusche oder Pantomime. Und hier hört es jetzt auf, das ganze nachfühlbar machen zu wollen, denn das geht nicht. Lasst euch einfach gesagt sein: So viel gelacht hab ich noch bei keinem Spiel. Wirklich. Eine ganz ganz tolle Sache, die einen Tabu nie wieder spielen lassen will. Schenken!

Linq

So, Linq erklär ich jetzt mal etwas schneller, was nicht bedeutet, dass es schlechter ist.
Angenommen wir haben 7 Spieler, dann hat ein Spieler ein Fragezeichen zugelost bekommen, die anderen 6 Spieler verschiedene Worte, wobei je zwei Spieler das gleiche Wort haben. Nun muss jeder Spieler reihum ein Wort nennen, dass zu seinem Wort passt (der Spieler mit dem Fragezeichen muss improvisieren). Danach tippt jeder Spieler geheim, wer wohl identische Wörter hat. Dann das gleiche nocheinmal (mit den selben Wörtern, man muss halt andere passende finden).
Nun gibt es Punkte. Dabei ist es sehr gut, wenn man seinen Partner findet (also die Person, die das gleiche Wort gezogen hat, wie man selber), aber nur, wenn diese einen auch “gefunden” hat. D.h. man sollte seine Hinweise so wählen, dass sie für den Partner erkennbar sind. Allerdings muss man sie auch so wählen, dass es für die anderen Spieler nicht offensichtlich ist. Denn tippen die korrekt auf ein Paar, so muss dieses dem Spieler Punkte abgeben. Das Fragezeichen schließlich muss dafür sorgen, dass es auf möglichst vielen Tippscheinen auftaucht, denn dafür bekommt es die Punkte. Also ruhig mal an andere Spieler anhängen. Aber nicht zu offensichtlich, denn da fällt niemand drauf rein.
Auch ein sehr schönes Spiel, das je nach Mitspielern einiges an “um die Ecke denken” abverlangt und auch viel Spaß macht. Wenn auch um einiges stiller und grüblerischer als “Time’s up”.

Sonst so

Wenn hier nichts dabei war, könnt ihr ja mal auf mein Spieleblog schauen, da stelle ich z.B. Spiele für Informatiker, oder auch Spiele für werdende Eltern vor.

Alle Beiträge der Reihe 'Dons Geschenktipps'

  1. Spiele für untern Weihnachtsbaum
  2. Bücher für untern Weihnachtsbaum
  3. CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

Produkttest: Die Schneidbox

06. Dezember 2009 um 17:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Jan Theofel hab ich es zu verdanken, dass ich die Schneidbox von Jochen Brüning testen durfte, obwohl ich bekanntermaßen kein Food-Blogger bin. Darum geht hier am Anfang gleich mal ein Dank an Jan und natürlich an Jochen, der mir eben eine seiner Boxen zu Testzwecken überlassen hat.

Aber was ist denn nun die Schneidbox? Ganz einfach: Die perfekte Kombination von Schneidebrett, Auffangschalen und Mülleimer.
Man kennt das ja, wenn man mal wieder viel Zeug zu vorzuschneiden hat (sagen wir für ein Fondue an Silvester, oder ein einfaches Wok-Gericht), so muss das alles erstmal in diversen Schüsselchen gesammelt werden, der Weg vom Brett in die Schüssel ist aber ab und an ein Problem, wenn neben dem Schnittgut z.B. auch noch Saft (z.B. von der Tomate) auf dem Brett balanciert werden muss. Hier ist ein ruhiges Händchen gefragt und dann noch etwas Glück beim Umfüllen.

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Die Schneidbox hat das Problem ganz einfach damit gelöst, dass die Auffangschalen unter dem Schneidebrett sitzen und so alles nur noch vom Brett über den Rand (mit praktischer Aussparung, die das Zielen noch einfacher macht) geschoben werden muss. Optionale (das Brett hat zwei verschiedene Seiten) Saftrinnen ermöglichen es dann auch, den Saft mit in die Schale zu retten.
Und da auch gleich noch eine große Schublade für den Müll vorhanden ist (mit offenem Ende, um es leicht in den Mülleimer oder auf den Kompost zu leeren), ist dieses Problem (bei uns wurde dann halt oft das die Abtropffläche vom Spülbacken genutzt, oder eine leere Gemüse-Verpackung genommen, die aber selten gereicht hat und immer mal wieder gerissen ist) dann auch gelöst.

Und da Jochen sein Produkt in einem Video festgehalten hat, brauch ich mir den Mund ja gar nicht so fusselig reden:

Weitere Pluspunkte: Es ergibt sich durch die Schneidbox eine leichte Arbeitsflächenerhöhung, was ich zwar zuerst bei uns für eher unpraktisch erachtete (da die Arbeitsplatte eh schon höher ist), aber beim praktischen Test war es dann doch nochmal angenehmer zu schneiden. Außerdem sind die Schubladen spülmaschinenfest, was ich auch sehr wichtig finde ;-)

Bei den Brettern hat man dann noch die Wahl, ob man Buche oder Eiche vorzieht, oder doch lieber auf Kunststoff schneidet. In meinem Set lagen mit Buche und Kunststoff gleich zwei Bretter dabei, dazu dann noch ein Pflegeset für das Holzbrett und eine Wandaufhängung, so dass sich die Box leicht in der Küche verstauen lässt. Da sie aber genau so gut auf der Seite stehen kann, bleibe ich hier mal noch flexibel. Die Wandaufhängung kommt dann vielleicht in der großen Küche zu, Einsatz,w enn wir irgendwann mal umziehen. Denn da kommt die Schneidbox sicher mit, ich hab sie schon ins Herz geschlossen…

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Kaufen kann man die Box im Online-Shop der Seite (da kann man auch jedes Teil einzeln nachbestellen, falls man z.B. noch mehr Schubladen braucht), individuelle Gravuren auf dem Holzbrett sind übrigens auch möglich, falls jemand noch was ausgefallenes für Weihnachten sucht…

Ideen rund um die Hochzeit

30. Juli 2009 um 10:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Momentan stehen bei mir zwei Hochzeiten auf der Warteschlange, zu denen ich in diesem und dem nächsten Jahr eingeladen bin, was ja schonmal ganz toll ist. Das könnten aber ruhig noch mehr werden.
Darum hier mal eine Sammlung von Ideen vom Anfang bis zum Ende, also vom Antrag, über die Einladung zur Hochzeit, den Einmarsch in die Kirche bis hin zu Vorträgen der Gäste und das abschließende Erinnerungsvideo. Sollte also für jeden (der das ganze nicht schon hinter sich hat) was dabei sein.

Zunächst einmal der Antrag. Hier eine sehr nette Variante, in der der Weltrekord in der längsten funktionierenden “Stille Post”-Kette gebrochen werden soll. Es beginnt ein junger Mann und ganz am Ende kommt die Nachricht dann bei seiner Freundin wieder an. Dreimal dürft ihr jetzt raten, was denn der Satz ist…

Sehr witzig, wie sie erst den Überbringer der Nachricht anschaut, bis der sie darauf hinweist, von wem dieser Satz doch eigentlich kommt.. [via Neatorama]

Damit wäre der Anfang also gemacht. Nun braucht man eine Einladung, damit auch schön viele Gäste (und vor allem der Don mit seiner Frau) zur Hochzeit kommen.

Wer viel Zeit hat, der kann sich ja mal an einer Sop-Motion-Video-Einladung versuchen, wie dieser hier: Einfach nur wow:

[via Neatorama]

Nun sind die Gäste alle da und warten in der Kirche darauf, dass das Brautpaar endlich den Gang entlang geschritten kommt. Den Hochzeitsmarsch hat man schon im Ohr, doch dann…. ja warum sollte man das ganze nicht mal etwas anders aufziehen:

[via Bits&Pieces, mittlerweile hab ich es aber auch schon auf Spiegel Online und sogar im Fernsehen gesehen, ihr kennt es vermutlich also eh schon alle]

Nun zu dem Punkt: “Was kann man als gast denn tolles zu der Hochzeit beitragen?”
Dazu hab ich hier einen wirklich sehr starken Vortrag gefunden. Es fängt ziemlich lahm an, indem der Vortragende erst kein Wort sagt, sondern nur Zettel hochhält, auf denen steht, dass zu der Braut (Amy) ja gar nichts sagen könne, weil man das einfach nicht durch eine Rede ausdrücken könne, was er alles zu sagen hätte. Darum muss er eine andere (höhere) Kommunikationsform finden und so wandelt sich das ganze dann in eine Musical-Nummer (Amy ist wohl Musicalfan) rund um Amy (der arme Bräutigam wird nur am Ende mal kurz erwähnt…). Und das wird dann erst dadurch so unglaublich schön, dass der halbe Saal eingeweiht ist und mitmacht:

Ich binde es mal mit diesen nervigen Kommentaren im Video an, da die hier wirklich hilfreich sind, um am Anfang den Text auf den Tafeln lesen zu können:

Und am Ende soll ja noch was dabei rauskommen, was man sich aufheben kann und immer wieder rauskramen kann, um sich an diesen (hoffentlich) schönen Tag zu erinnern. Und getreu dem Motto “das beste kommt zum Schluss”, hier nun wirklich ein fantastisches Erinnerungsvideo. Wieder ein Musical, diesmal aber nur Playback und wieder mit allen Gästen:

Brian & Eileen’s Wedding Music Video. from LOCKDOWN projects on Vimeo.

Auf der VimeoSeite vom Mache (LOCKDOWN projects) gibts noch mehr tolle Videos dieser Art. Einfach super gemacht, würde ich nochmal heiraten, würde ich die glatt engagieren…
[auch wieder via Neatorama]

Alle Beiträge der Reihe 'Ideen rund um die Hochzeit'

  1. Ideen rund um die Hochzeit
  2. Ideen rund um die Hochzeit II: Hochzeitstortenfiguren

CD-Tipp: “35th Anniversary Hits Collection” von Three Dog Night

09. Juni 2009 um 12:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Während ich immer noch mit meinem Rechner (bzw. dem Monitor) kämpfe und es hier auf DonsTag darum nicht ganz so viel gibt, lasse ich euch mal ein wenig Musik da, damit ihr euch nicht so alleine fühlt. Außerdem ist das eine solch tolle Gute-Laune-Musik, dass ich selber meinen Monitor-Kack ganz schnell vergesse.

Zuerst geb ich euch aber mal einen Einblick, wie leicht der Don eigentlich zu beeinflussen ist und verrate euch, was mich veranlasst hat, diese CD zu kaufen: “Lost” war nämlich Schuld. Genauer gesagt die Szene, in der Hurley den Van zum laufen brachte:

Wenn das mal nicht gute Laune ausstrahlt, was dann? Also schnell recherchiert, was das denn für ein Lied ist und schließlich “Shambala” von “Three Dog Night” gefunden:

Und zack, war die CD “35th Anniversary Hits Collection” von Three Dog Night auch schon bestellt. Vorher kurz mal über die restlichen Lieder quergehört und für akzeptabel befunden.
Als die CD dann da war, wurde aus dem “akzeptabel” ein “sehr gut”. Denn auf der Platte ist wirklich eine Menge gute Musik drauf, darunter einige Cover-Versionen, von denen ich eh ein Fan bin, vor allem, wenn sie eh schon gute Lieder in einer mindestens genauso guten, aber neuen Version beinhalten.
So z.B. “One” von Harry Nilsson, welches ich aber nur in der phantastischen Cover-Version von Aimee Mann kenne, welche ich mir übrigens auch aufgrund einer TV- bzw. Kino-Erfahrung gekauft habe, in dem Fall eben dem wunderschönen “Aimee Mann”-Soundtrack von “Magnolia”. Hier aber nun die Version von “Three Dog Night”:

Auch sehr schön: “Family Of Man”

Auf Amazon kann man in alle Lieder mal reinhören, aber ihr könnt auch einfach meinem Urteil vertrauen: Sehr hörenswert!

PS: Wenn man dann noch bedenkt, dass ich neben den beiden CDs auch noch Staffelboxen von Lost und die Magnolia-DVD hier rumstehen habe, frage ich mich echt, was genau die Musik- und Filmindustrie für Probleme hat…