Vor kurzem war ich mal wieder beim Babba im Garten, wo es ja auch schon die Lehmwespen gab. Dieses Mal gab es dort den Weinschwärmer (bzw. dessen Vorgängerversion, wirklich schwärmen kann er ja noch nicht) zu sehen. Hier in seiner natürlichen Umgebung:
Holt man ihn da raus, sieht er manchmal eher wie ein Krokodil oder sowas aus:
Hier mal mein Finger als Größenvergleich:
Und hier dann noch viel mehr Bilder (einfach mal draufklicken), die nette Raupe hat sich für mich in alle möglichen Posen geworfen:
Über Fronleichnam waren wir mal wieder in der Pfalz bei meinen SchwiegerBüs. Und als das Wetter am Samstag dann auch mal mitspielen wollte, ging es nach Mannheim in den Luisenpark.
Und so komme ich meinem reinen Tier-Digitalender dann irgendwie doch immer näher, da dich die Zahl der Zoo- und Tiergartenbesuche in diesem Jahr kaum noch zählen lässt.
Mein Highlight waren die Zwergotter, die lautstark auf sich aufmerksam machten.
Aber auch die Echsen waren dort irgendwie besonders fotogen und warfen sich in die tollsten Posen (lediglich die spiegelden Scheiben machten mir ab und an das Leben schwer, hat aber doch ganz gut geklappt…):
Aber der Luisenpark ist ja eigentlich nur zu einem kleinen Teil ein Tierpark, eigentlich gibt es da viel mehr Grünfläche, Seen, Blumen und (sehr tolle!) Spielplätze.
Ok, bei den Schmetterlingen hab ich jetzt ein wenig geschummelt, die sind mir natürlich nicht auf den gerade genannten Grünflächen begegnet, sondern im Schmetterlingshaus.
Dafür waren die Karpfen in den Außenseen besonders zutraulich. Oder nur naiv. Kaum war unsere Hand auch nur in der Nähe, witterten sie wohl (fälschlicherweise) Nahrung und ließen sich mit offenem Mund den Rücken kraulen.
Das wars auch schon wieder. Abschließend noch ein paar Impressionen von künstlerischen Dingen aus dem Park, sowie ein Link zum zugehörigen Flickr-Album.
Wir haben neben Sohnvanone ja momentan noch zwei Meerschweinchen im Haus (mehr zu denen hier). Die sind aber nicht wirklich handzahm (viel zu ängstlich) und so wird es wohl selten zu mehr Interaktion als “Fütterung” und “Angucken” kommen, wenn überhaupt.
Zeit also, sich einen Hund anzuschaffen. Warum? Ganz einfach:
1. ist der (hier: ein Shetland Sheepdog) ein unglaublich netter und geduldiger Spielpartner
und 2. schafft er (hier: ein Alaskan Malamute) es auch, ein schreiendes Baby zu beruhigen und fungiert gleichzeitig noch als Alarmgeber, so dass ein Babyphone unnötig wird
Ob die beiden Rassen auch als Wachhund geeignet sind, weiß ich nicht, aber da tut es zur Not ja auch eine Katze, die gegenüber einem Kleinkind scheinbar enorme Beschützerinstinkte hat
PS: Nein, wir planen kein neues Haustier, ich find nur die beiden Hundevideos zu unglaublich herzerwärmend…
Für Leute, die einen Strandurlaub vor sich haben und am Ende keinen langweilig weißen Hintern zum ansonsten braungebrannten Körper haben wollen:
Wie wärs mit nem braunen Herz auf dem Hintern? “Skin” machts möglich:
Für Leute, die sich den Arm gebrochen haben und nicht andauernd die “Wie ist das denn passiert”-Frage beantworten wollen:
Es gibt eine ganz eifnache Lösung: Die Accident-Explanatory Slings
Für Leute, die gerne immer einen Bleistift dabei hätten:
Bleistifte mit sich rumtragen ist ja so ne Sache, da scheint “hinters Ohr stecken” echt die praktischste Lösung zu sein. Kulis kann man ja bequem in die Hemdtasche stecken, da sie so einen tollen Bügel haben (wenn man den beim Rumspielen nicht mal wieder abgebrochen hat…). Dürfen halt nur nicht auslaufen…
Aber ich schweife ab. Man fragt sich natürlich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, diesen Bügel auch an Bleistifte anzubringen. Und tada, hier eine Designstudie, die ich bei The Daily What gefunden habe:
Für Leute, die keine Hemdtasche haben und eh der Meinung sind, dass ein Bleistift nur in Kombination mit einem Spitzer wirklich Sinn macht:
Warum “hinters Ohr”, wenns auch “ans Ohr” geht…
Für Leute, deren Babys nur in Kinderwägen oder Wiegen schlafen, wenn sie geschaukelt (ok, “gewiegt”) werden:
Wie gut, dass wir im Technik-Zeitalter leben, da pappt man einfach so ein Lolaloo-Teil an das gewünschte Objekt (nein, nicht direkt ans Baby) und schon hat man Ruhe.
Wenn der Wagen jetzt noch automatisch um den Block fahren würde und das Baby danach füttert wird und dann die Windeln gewechselt werden…
[via OhGizmo!]
Für Leute, die sich nie ein ferngesteuertes Auto leisten konnten:
Wie wärs zum Anfang halt nur mit einem einzelnen ferngesteuerten Autoreifen? Nennt sich TyreRobo und wird von Tosy hergestellt, die auch ferngesteuerte Fußbälle im Sortiment haben, falls jemand mal ein Spiel manipulieren will…
Für Haustiere, die mit der Gesamtsituation nicht zufrieden sind und gerne abhauen würden:
Bei Tasarim gibts Ausbruchspläne für jede Gelegenheit. Aber warum seid ihr unzufrieden? Wenn ihr das hier lesen könnt, habt ihr ja zumindest mal Internetzugang, was wollt ihr mehr?
Für Leute, die immer noch auf der Suche nach ausgefallenen Uhren sind:
Das hier sieht zwar aus wie eine Sonnenuhr, hat aber einen viel ausgetüftelteren Mechanismus. Die Lösung findet ihr bei Bits&Pieces
Für Leute, die hier nichts gefunden haben:
Diese Reihe wird natürlich fortgesetzt, da sollte schon noch was für euch kommen. Zu zwei Themen hab ich so viel, dass ich da einen ganzen Themenartikel draus machen könnte. Was braucht ihr dringender: Tipps, wie man mehr Spaß bei der Arbeit haben kann, oder Tipps, wie man mehr aus seinem Essen machen kann? Oder lieber bunt gemischt?
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...