Netaufkleber ein Fall für die Mülltonne?

02. März 2007 um 13:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Die Antwort auf die obige Frage muss ich wohl mit “Ja” beantworten, was aber nicht bedeutet, dass die Aufkleber nicht zu gebrauchen sind. Ich hatte nur ziemliche Probleme, mir einen geeigneten Einsatzort für die ( jedem Blogger) kostenlos zur Verfügung gestellten Aufkleber einfallen zu lassen. Ein Auto habe ich nicht, für eine Beschriftung des Kühlschranks mit “Kühlschrank” ließ sich Frau Bü nicht erwärmen und ein “Bitte keine Steine einwerfen”-Aufkleber für das Fenster (Erdgeschosswohnung, nein Steine gabs noch keine, aber Eier) hätte spiegelverkert gedruckt werden müssen (damit ich ihn innen anbringen kann und er außen zu lesen ist), was aber in dem Testangebot für Blogger nicht möglich war (ganz zu schweigen von der Begrenzung auf 22 Zeichen, die auch bei normalen Bestellungen gilt).

Und so kam ich dann irgendwann darauf, die momentane Mülleimerbeschriftung (mit Kreppklebeband realisiert) durch eine schicke Aufkleber-Variante zu ersetzen. An dieser Stelle erstmal ein Bild, damit ihr euch das alles auch vorstellen könnt:

Netaufkleber auf Mülltonne

Bestellt hatte ich die Aufkleber am Dienstag Abend, heute hatte ich dann Post aus Österreich im meinem Briefkasten. Darin befanden sich die 5 bestellten Aufkleber, ein Werbezettel für  Netaufkleber, einer für  Graphic Line und ein Biref, der nochmal auf die Blogger-Aktion eingeht. Keine Anleitung, wie ich denn die Aufkleber nun anbringe, aber die hatte ich zum Glück auf der Homepage schon vorher  gesehen. Hätte zumindest im Brief mal ein Link stehen können…

Das Anbringen des Aufkleber stellte dann auch kein Problem dar, die Qualität machte auch einen guten Eindruck, aber über Klebkraft kann man ja so schnell nix sagen. Sieht aber nicht so aus, als würde da jederzeit ein Buchstabe einfach wieder abfallen. Zu der auf der Webseite versprochenen Haltbarkeit von bis zu 7 Jahren kann ich dann aber spätestens 2014 was zu sagen.
Was ich auch noch wichtig finde, ist die Frage, wie leicht die Aufkleber denn wieder abgehen. Dass die jetzt (so kurz nach dem Aufkleben) ohne Probleme wieder abgehen ist klar, aber wie sieht das später mal aus? Das werde ich euch im Oktober verkünden können, wenn der eine Name auf der Tonne von dem anderen geschluckt wird

Darum jetzt mal mehr zum Angebot, der Bestellung und dem Preis:
Wie ich schon in meinem ersten Beitrag erwähnt habe, können nur reine Textaufkleber bestellt werden. Begründet wird das so:

 

Bilder bzw Vektorgraphiken sind leider vorerst nicht möglich.. das System ist bewusst darauf ausgelegt, alles so einfach wie möglich zu halten.. und bei Bilder und Vektorgraphiken ist schon ein erhöhter Aufwand von Nöten, der dann auch wieder kostet… aber mal sehen wie sich alles entwickelt ;-)

Kann ich nachvollziehen, finds aber trotzdem nicht gut, ein Bild bei so einem Aufkleber macht doch schon deutlich mehr her. Darum werden die auf ihrer Seite ja auch ein Foto von einem Auto zeigen, dass den Schriftzug “Netaufkleber” mit integriertem Logo zeigt. Hat mich ziemlich verwirrt, da ich dann davon ausging, dass sowas auch möglich sein muss. Daher würde ich sagen: Entweder das Bild ersetzen, so dass auf dem Auto auch nur ein (langweiliger) Schriftzug zu sehen ist, oder aber Vektorgraphiken anbieten. Ich denke den Kunden wird es das wert sein.

Womit wir auch schon beim  Preis wären. Der Mülltonnenaufkleber (“Small” Länge: 38cm Höhe: 3cm) kostet pro Stück: 3.30 Euro. Bei allen anderen Anbietern, die ich mir angeguckt habe (zum Beispiel  aufklebedealer,  clickandprint oder  aufkleber-land) liegt der Preis für einen vergleichbaren Aufkleber zwischen 4 und 5 Euro. Allerdings ist bei den meisten anderen die Auswahl der Schriftarten deutlich größer (Netaufkleber bietet momentan 9 Schriftarten an, will das Angebot aber erweitern. Der Aufkleberdealer hatte bei meiner Durchsicht das größte Schriftangebot und ermöglicht scheinbar auch die Verwendung eigener Schriftarten, das hab ich aber nicht ganz gecheckt, da man da dann nur einen Namen eingegeben hat, statt (wie ich gedacht hätte) die Schriftdatei hochzuladen).
Stellt sich die Frage, warum Netaufkleber so günstig ist? Die FAQ sagt:

 

Dadurch, dass wir den Verwaltungsaufwand sehr gering halten und vieles automatisiert abläuft, können wir viel Zeit und Geld einsparen und geben diese Kostenersparnis direkt an Sie weiter. Auch dank der Vorauskassa können wir viel einsparen, da wir den Verlust durch nicht zahlende Kundschaft und den damit entstandenen Verwaltungsaufwand nicht auf Sie überwälzen müssen. So müssen wir solche Kosten nicht in unseren Preise kalkulieren und können Ihnen die Aufkleber deswegen auch wesentlich günstiger und preiswerter anbieten.

Noch ein paar abschließende Worte: Beim durchstöbern der anderen Autoaufkleberseiten habe ich oft aufgegeben, weil die Navigation einfach zu grottig war und man zwischen den ganzen Bildern einfach nix finden konnte. Hier ist Netaufkleber schön aufgeräumt und leicht zu bedienen. Dafür haben sie aber keine Live-Vorschau (die aber evtl. auch noch eingebaut werden soll), was eigentlich ein sehr praktisches Feature ist. Denn ob das “ü” nun mit der von mir gewählten Schrift wirklich möglich ist, konnte ich nicht sehen (bei anderen Shops gab es Schriften, da hab ich das dann gemerkt, ich weiß nicht, ob bei Netaufkleber alle Schriften sämtliche Zeichen darstellen können).

Fazit: Wer günstig an Aufkleber kommen will, der ist bei  Netaufkleber an der richtigen Adresse (erst Recht als Blogger, denn für die gibt es ja immer noch ein  Gratis-Paket). Wer aber nen coolen Aufkleber mit Bild haben will, der muss entweder woanders hin, oder die Leute so lange mit Mails nerven, bis die das endlich einbauen…

Gratis Aufkleber für Blogger

27. Februar 2007 um 01:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

NetaufkleberDer arme Louis zeichnet sich gerade im Zuge seines BlogBrother-Aufenthaltes  die Finger wund, nur um ein paar schicke Aufkleber zu bekommen, die er dann unter Bloggern verteilen will. Ich weiß ja nicht, ob Louis selber auch ein Blog hat (wahrscheinlich darf er keinen Kontakt zur Außenwelt haben), aber wenn er den hätte, dann könnte er sich bei  Netaufkleber.com acht Aufkleber im Wert von 30 Euro sichern. Er müsste dafür nur eben diesen Shop in seinem Blog vorstellen, so wie ich das hier gerade tue.

Und warum tue ich das? Nun, da gibt es zwei Gründe, die beide mit “Jojo” beginnen: Zum einen hat Jojo mal gezeigt, wieviel Spaß  ein Blogger doch mit Aufklebern haben kann und zum anderen hat mich Jojo auf  trigami aufmerksam  gemacht.
Trigami ist für so Leute wie mich, die kurz vor Studiumsende noch ein wenig Geld gebrauchen könnte. Trigami bezahlt nämlich Blogger für Produkttestbeiträge. Ich persönlich sehe da kein Problem, da ich nicht gezwungen werde positiv zu schreiben, sondern ausdrücklich meine ehrliche Meinung gefordert ist.

Und da ich das  Gratis-Aufkleber als Schwabe (sowas färbt ja ungemein schnell ab) auch ohne trigami abgestaubt und hier auf DonsTag drüber berichtet hätte, hat sich durch trigami nichts verändert (außer meinem Kontostand). Und ich werde hier auch in Zukunft sicher nicht über Sachen berichten, die mich nicht interessieren, nur weil es da Geld für gibt. Das muss schon alles passen.

Aber ich schweife ab, nochmal kurz zurück zu Netaufkleber.com: Wenn ich das richtig überblickt habe, gibts da nur reine Textzug-Aufkleber. Das Foto von dem beklebten Auto im Header (ja, die Aufkleber haben  größere Dimensionen. Der “Mini”-Aufkleber ist satte 21cm lang, “xLarge” dann 118cm) zeigt den Netaufkleber-Schriftzug mit zugehörigem Logo. Eine Möglichkeit sowas zu machen kann ich aber nirgends finden. Muss ich mir alles nochmal genauer anschauen. Und wenn ich dann die Aufkleber habe, erscheint hier ein ausführlicher Bericht (für den ich dann von trigami bezahlt werde), in dem diese Frage dann auch geklärt sein sollte. Jetzt muss ich nur mal überlegen, wo ich für so einen “Mini”-(oder auch “Small”-)Aufkleber denn Platz habe…

PS: Ich hab hier noch 5 Einladungen für trigami rumliegen, falls jemand Interesse hat… braucht man wohl nicht mehr, kann sich jeder anmelden

Frisch vom Markt

28. Januar 2007 um 21:03 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Da das neue Jahr ja schon 4 Montage auf dem Buckel hat wurde es endlich mal zeit die guten Vorsätze umzusetzen.
Vorsatz 1: Nicht das ganze Wochenende verschlafen sondern auch mal rausgehen
Wenn man die ganze Woche über so „richtig hart arbeitet“, dann hat man sich am Wochenende doch echt eine Pause verdient. Bei dem Wetter gibt es sowieso keinen wirklich triftigen Grund ins Freie zu gehen. Kann man doch auch samstags Scrubs schaun oder Charmed oder Greys Anatomy oder…. Aber bevor man zu Hause versauert und einstaubt will man doch auch irgendwann mal raus und was erleben, schließlich sind wir jung und dynamisch und die Jugend von Gestern…deshalb raus aus dem Sofa rein ins Vergnügen!

Vorsatz 2: Selber kochen statt Tiefkühlfraß
Nachdem der don und ich uns über Wochen und Monate am Wochenende von „Resten“, Tiefkühlfraß und Fast Food ernährt haben wird es zeit für eine neue Ära. Schließlich ist man ja bald Ehefrau. Da sollte man schon ein kleines Basiswissen über zu erwartende Pflichten sammeln (vor allem nachdem mich mein Kollege letztes darüber aufgeklärt hat, welche körperlichen Pflichten in der Ehe zu erwarten sind). Mit meinen Lieblingskochbüchern „Die köstliche Verführung des Mannes für Anfänger“ bzw. „Liebe geht durch den Magen I/XV“ soll die Verwandlung gelingen.

Ich bin ein bisschen ehrgeizig (oder auch faul) und will daher zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (gut, zum Schneiderlein reicht es also noch nicht, aber ich hab auch nie behauptet tapfer zu sein) und so hatte ich mir schon unter Woche das Ziel gesetzt samstags den Ulmer Wochenmarkt zu besuchen, die köstlichsten Köstlichkeiten zu kaufen und anschließend den hungrigen Magen meines don zu besänftigen.

Zum Glück hat der Ulmer Markt samstags bis 13 Uhr geöffnet, denn mit allen Gewohnheiten muss man ja nicht gleich brechen und so konnte ich wenigsten lange ausschlafen (ja ich, nicht wir, denn don meint ja früh aufstehen würde seiner DA gut tun). Nachdem der don und ich dann (also nachdem ich ausgeschlafen hatte) erstmal die Kochbücher studiert haben, nichts Passendes fanden und schließlich improvisierten ging es schon mit dem Bus in Richtung Ulmer Innenstadt.

Der don ist sogar ganz freiwillig mitgekommen (das war bestimmt nicht gut für seine DA) und ich hab ihn auch gewähren lassen (als gute Hausfrau brauche ich ja keine Hilfe, aber jemand der die Tüten trägt und sich sonst nicht einmischt ist mir dann doch gerne willkommen). Auf dem Weg zum Markt sind wir dann schon nach dem Ausstieg an der Theater- Haltestelle in den Strudel der Marktkäufer hineingezogen worden. Meine einzige Erinnerung an diesen schwebelosen Zustand sind Körbe. Braune, unpraktische, geflochtene Körbe. Hunderte, Tausende überall Körbe aus denen Lauchstangen rausschauen. Grauenvoll. *verdräng*

Der Ulmer Wochenmarkt umfasst so ziemlich den ganzen Münsterplatz. In einzelnen Zelten gibt es dann Stände mit Blumen, Gemüse, Obst, Nudeln, Fleisch, Eier, Käse und Wurst. Es gibt also alles was das Herz begehrt. Die Stände unterscheiden sich kaum. Es gibt richtige Gemüse-Viertel und Eier/Nudel-Viertel auf dem Markt. Und alle bieten dasselbe an. Mal sind die Bohnen größer mal der Fenchel kleiner. Auch hat der ein oder andere Stand dann mal ausgefallenere Zutaten wir Mangold oder Zitronengras. Im ersten Gemüseladen sind wir schon sehr fündig geworden, aber wer wird denn alles beim erst besten kaufen? Was wir uns aber nicht haben entgehen lassen war es gleich 200gr. leckere Steinpilze zu kaufen (der Mann, der nur Tüten tragen und sich nicht einmischen sollte hat sich eingemischt. Um ihn ruhig zu stellen hab ich ihm erlaubt die Pilze für das Essen auszusuchen, schließlich gab es eine Riesen Auswahl an Pilzen und was macht es? Er sucht sich Pilze aus ohne auf das Preisschild zu achten knapp 10 Euro hab ich für die Sch* Pilze bezahlt!!!!).

Insgesamt war der Einkauf ein halbes Desaster. Im Käse vergriffen (da stand mild drauf verdammt, was verstehen denn Schwaben unter mild??), Nudeln gekauft, die im Topf auf das 4 fache ihrer Originalgröße gewachsen sind, und insgesamt viel zu viel bezahlt. Wer auf dem Markt einkauft muss Geld zum Fressen haben. (100 gr. Litschees für 6 Euro? Welcher Kronprinz hat die denn gegossen?)

Mein Fazit ist, auf dem Markt einkaufen macht Spass, man bekommt alles was man für ein kulinarisches Wochenende braucht und kann anschließend noch in der Stadt shoppen oder Käffchen trinken gehen. Aber dieser Spass hat eben seinen Preis. Ich will einfach nicht glauben, dass Bio 10 mal besser schmeckt und 10 mal so gesund ist wie Discounter-billig Ware, die nur ein Zehntel kostet. Oder ist hier das ausschlaggebende Argument, dass man die Umgebung wirtschaftlich fördert?

Bloß nicht ausprobieren

03. April 2006 um 16:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gerade bei gadgetmania über einen Test gestolpert, der mir sagen soll, welcher Fußballverein gerade meine Unterstützung verdient. Und was soll ich sagen: Das Drecksteil hat mir doch glatt den “1. FC Dynamo Dresden” vorgeschlagen. Ich muss doch sehr bitten! (Die “weiteren Möglichkeiten” sind übrigens 1. FC Schalke 04, 1. FC Bayern München, BV Borussia Dortmund, FC St. Pauli, 1. FC Köln, Hertha BSC Berlin und Borussia Mönchengladbach. Außer Köln ist da ja kein Verein zu gebrauchen, nicht mal ansatzweise…)

PS: Wohoo! Erster Sieg gegen die Bayern in dieser Saison, erster (Nicht-Bayern-)Sieg in der Allianz-Arena und jetzt auch erster Sieg auf Schalke. Selten hat es so viel Spaß gemacht, ein HSV-Fan zu sein… Wenn die jetzt noch den Baba halten würden…