Bing Maps wird immer toller

18. Februar 2010 um 10:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor exakt 3 Jahren hatte Manu hier auf DonsTag über die Perspektivansicht von Livemaps (jetzt Bing Maps) geschrieben.
Und obwohl die wirklich toll ist und ich die gerne nutze, ist meine erste Anlaufstelle doch immer noch Google Maps, erst, wenn mir das da nicht reicht, geh ich zu Bing. Kann ich nicht erklären, sollte ich mal scharf überdenken. Denn schließlich ist das Perspektivmaterial auch deutlich aktueller, als das Satelittenbildmaterial auf Google Maps (oder auch Bing). Sieht man z.B. ziemlich gut bei diesem Sim-City-artigen “Wir ziehen ein Wohngebiet in lauter Quadraten hoch und machen nach und nach ein Quadrat nach dem anderen fertig” Fleck in Neu-Ulm sieht. Auf dem Satelittenbild ist davon noch kaum was zu sehen, wird echt mal Zeit für ein Update…

Aber egal, zurück zu Bing Maps und dem Grund, warum ich noch stärker darüber nachdenken sollte, das nun doch zu meiner ersten Anlaufstelle zu machen: Die basteln nämlich gerade an unglaublich tollen Sachen, die man sich hier in diesem Ted-Vortrag mal zeigen lassen kann:

Ok, bis das in Deutschland mal so weit ist, wird noch viel Zeit vergehen (ist ja selbst für Amerika noch in der Entwicklungsphase), aber so lange schlender ich halt durch andere Länder. Eine andere Wahl bleibt mit beim Google Streetview ja auch nicht…

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Seeleopard will Taucher mit Pinguinen füttern

27. August 2008 um 14:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man Frau Bü fragt, was am Tauchen denn so toll ist, dann fängt sie gerne damit an zu erzählen, dass man, wenn man in den Wald geht, ganz schnell alleine ist, weil Rehe, Hasen und sonstige Tiere einfach viel zu viel Angst haben und ganz schnell ganz weit weglaufen.
Unter Wasser ist das anders. Irgendwie hat da kaum einer Angst vor einem Taucher, statt dessen überwiegt die Neugier und Fische kommen gerne mal näher und gucken, was denn da für ein komisches, blubberndes Wesen rumtreibt (Hatte ich bei den Hammerhaien und dem Napoleon-Lippfisch ja schonmal angerissen).

Heute hab ich während der Busfahrt zur Arbeit mal wieder ein  Ted-Talks-Video angeguckt: “The photo director for National Geographic, David Griffin knows the power of photography to connect us to our world. In a talk filled with glorious images, he talks about how we all use photos to tell our stories.”

War recht nett, aber auch nix besonders. Bis kurz vor Ende dann eine unglaublich nette Geschichte erzählt wurde: Der Unterwasserfotograf Paul Nicklen hat einen  Seeleopard begleitet und munter fotografiert. Dieses ca. 4m lange Ungetüm, dass dem Menschen mit seinem beachtlichen Gebiss durchaus gefährlich werden kann (wie man dem Seeleopard-Wikipedialink entnehmen kann, gab es auch schon Todesopfer=, hat aber keine Anstalten gemacht, den Taucher aus seinem Pinguin-Jagdrevier zu vertreiben, sondern hat sich viel mehr Sorgen um Paul gemacht. Denn der schwamm die ganze zeit im Wasser rum, ohne auch nur einen einzigen Pinguin zu fangen. Wie sollte der das nur auf Dauer überleben?
Also zeigte der Seeleopard dem Taucher, wie mann denn die Pinguins fängt. Als das auch nicht half, brachte er dem Taucher schon vorgetötete Pinguine, damit dieser nicht verhungern muss. Aber auch das schien dem Taucher nicht zu helfen. Selbst als der Seeleopard ihm einen toten Pinguin auf die Kamera legte (Foto  hier), nahm der keinen Bissen davon. Das ganze ging über mehrere Tage, in denen der Seeleopard sich wohl einige Sorgen gemacht hat.

Ich hab dann noch ein Video gefunden, in dem der Fotograph selber von seinem Erlebnis berichtet, hinterlegt mit Bildern von der Geschichte. Einfach  hier angucken (es ist im dritten Teil, wer die ersten beiden überspringen will, kann einfach direkt unter dem Video auf “Underwater Relationship” klicken).

Und hier noch das zugehörige TedTalks-Video, die Seeleopardengeschichte kommt so ab der 12. Minute:

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