Da hat man was in der Hand, was Eigenes…

21. September 2007 um 11:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

KarpfenSo, nach ziemlich genau einem Monat Pause waren Frau Bü und ich gestern mal wieder unter Wasser und haben mit unserem letzten benötigten Freiwassertauchgang im Neu-Ulmer  Gurrensee somit unseren  Padi-Open-Water-Diver gemacht. Dieses Mal konnte ich mir den See auch in Ruhe angucken, beim letzten Mal hatte ich mit einer dauernd beschlagenen Taucherbrille zu kämpfen. Trotzdem könnte ich auf der Luftbildaufnahme nicht zeigen, wo wir denn lang getaucht sind, hätte gedacht, dass man da das “Loch” in der Mitte des Sees besser erkennen kann…


Größere Kartenansicht

Gleichzeitig hab ich auch mal meine neue Kamera mit Unterwassergehäuse ausprobiert. Dazu nur ganz kurz: Es ist jetzt die Canon Ixus 860 geworden, die sich gegen 850, 900 und 950 durchsetzen konnte (unglaublchste Innovation aus dem Hause Canon: eine Akkustandsanzeige!!!).

Don taucht

Leider gabs doch ganz schön viele Schwebeteile im Wasser und die herbstliche Dämmerung hat auch nicht gerade für viel Licht gesorgt, so dass die meisten Aufnahmen so lustig gepunktet sind wie die vom riesigen Karpfen ganz oben. Ohne Blitz gings aber auch nicht wirklich gut, was aber ging waren Videos, wie zum Beispiel von der tauchenden Frau Bü:

Jetzt können die Malediven also kommen, wir sind vorbereitet und harren der Abenteuer. Wohoo!

Frau Bü im Gurrensee

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Tauchen im Verzasca-Tal

21. August 2007 um 00:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, hier nun also die versprochene Auflösung, was denn mein letztes Wochenende mit dem Trailer zu James Bond zu tun hatte. Ganz einfach: Frau Bü und ich hatten unseren ersten Freiwassertauchgang (ihr erinnert euch: Wir lernen gerade fleißig Tauchen, um dann auf den Malediven viel Spaß zu haben…). Und den hatten wir nicht in irgendeinem Drecksbaggersee in der Nähe von Ulm (da dürften wir wohl morgen reinspringen), sondern in einem Bergfluss in  Verzasca in der Schweiz (ich Depp hätte mich vorher auch mal genauer informieren können, wo das denn nun liegt (nämlich genau  hier), dann wäre ich auch nicht so verwundert gewesen, dass da alles auf italienisch und nicht auf deutsch ist…). Aber bevor ich nun vollends vom Kurzurlaub anfange, schnell nochmal die Kurve zurück zu James Bond. Denn eben dieser sprang in besagtem Trailer nämlich von der  Staumauer am Ende vom Verzasca-Tal:

Staumauer

Wie man sieht, kann man da für reichlich Geld (über 200 Franken, also etwa einen Franken pro Meter) auch heute noch einen auf Bond machen, aber das überlasse ich dann doch anderen (siehe auch  YouTube). Mir hat der  Blick runter vollkommen gereicht…

Gleich hinter dem Staudamm ist dann natürlich auch ein Stausee (in dem die Flaschen schwammen), in dem es sogar ein versunkenes Dorf gibt. Augenscheinlich ein Paradies für Taucher, nur eben leider verboten. Darum waren wir dann da auch nicht drin, sondern im  Fluss, der im Stausee endet. Fluss? Tauchen? Ja, denn der Fluss hat sich tief in die Felsen eingegraben (richtig schöne Canyons) und so kamen Frau Bü und ich dann auch auf eine Tiefe von 8m (geht wohl noch etwas tiefer). Der Artenreichtum im Fluss konnte uns zwar nicht überzeugen (ich hab einen einzigen Fisch entdeckt, Frau Bü gleich dreimal so viele), dafür waren die Felsformationen aber unglaublich schön. Hier mal ein Panorama von unserem Tauchplatz, ein Klick aus Bild führt zur  Großansicht:

Verzasca Panorama

Leider blieb es an dem Wochenende aber bei einem einzigen Tauchgang, da das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat. Auf einmal fing es an aus allen erdenklichen Himmelsöffnungen zu schütten. Sollte an sich kein Problem fürs Tauchen sein, aber der Fluss hatte sowieso schon eine recht starke Strömung (gegen die wir erst angeschwommen sind, um uns dann ganz bequem wieder zurück zum Ein- und Ausstiegsplatz treiben zu lassen um dort rechtzeitig vor dem “Wildwasserteil” des Flusses wieder an Land zu gehen), die sich durch die neuen Wassermassen immer weiter verstärkte. War dann auch für Profis nicht mehr schön. Die beiden Bilder unten links verdeutlichen mal, was der Regen so angerichtet hat. Die Bilder zeigen unsere Einstiegsstelle, die anfangs noch schön ruhig war…

Regen

Außerdem sieht man oben auch noch Dimi, unseren Tauchlehrer vom  “Auqarius Dive In” (uneingeschränkt empfehlenswert, sehr spaßig) in Neu-Ulm und die “Regenrinne” unseres provisorisch aufgestellten Unterschlupfes. Schließlich wollten wir ja noch grillen und sowas lässt man sich auch vom Dauerregen nicht vermiesen.

Eindrücke aus Verzasca

Unter den Fotos der obigen Sammlung werdet ihr übrigens vergebens Fotos von mir oder Frau Bü in Tauchermontur finden, davon hab ich keine Bilder hier, irgendwer sollte aber welche gemacht haben, könnten also evtl. nachgereicht werden. Hab da in der Aufregung nicht dran gedacht, selber welche zu machen…
Mittig übrigens der Berg-Grappa, von dem ich vorher schon viele Geschichten hören durfte und der tatsächlich überhaupt nicht geschmeckt hat seine Wirkung nicht verfehlt hat und so ab dem dritten Glas sogar einigermaßen erträglich war. Aber was sollte man bei dem Wetter denn auch anderes machen? Zumal in meinem Heimatort ja gerade Kirmes war und mein Körper daher ganz natürlich seine jährliche Überdosis Alkohol einforderte…

Wobei ich die “Was soll man denn auch anderes machen?”-Frage auch tatsächlich beantworten kann: Man kann sich die Gegend anschauen, denn die Art, wie dort die Häuser gebaut waren war einfach richtig urig, romantisch und wunderschön (nur halt nicht unbedingt vertrauenerweckend):

Gasse

Mehr Architekturfotos gibt es in  diesem Flickr-Set, in dem auch einige der obigen Bilder (und mehr) noch in höherer Auflösung zu finden sind.

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Kurz und knapp

11. Juli 2007 um 00:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Ich will jetzt endlich Rayman Raving Rabbits 2 haben! Der erste Teil war schon sehr spaßig und wenn ich mir die Videos zum zweiten teil angucke, scheint der nochmal ne Ecke abwechslungsreicher zu sein (nicht ganz so einfach gestrickte Spiele, aber immer noch einfach genug, um einfach nur Spaß zu haben) und vor allem für vier Spieler ausgelegt zu sein, was beim ersten Teil leider nicht so gelungen ist.
    Hier mal nur ein Trailer, ausagekräftige Videos zu diversen Spielen findet ihr  hier und  hier:
  • Eher merkwürdig bis sehr merkwürdig finde ich dagegen das Video zum Wii-Spiel “Geometry Wars: Galaxies”:

    Mag mir das jemand erklären?
  • Und etwas zu spät wird wohl das graphisch sehr ansprechende  “Forever Blue” rauskommen, denn am Donnerstag geht ja der Tauchkurs für Frau Bü und mich schon los, da können wir das gar nicht an der Wii heimlich schon lernen…
    Sieht aber wirklich sehr schick aus, weiß nur nicht, ob das Spiel wirklich fesseln kann…
  • Ihr dürft in den Kommentaren übrigens schwer mit mir schimpfen, denn ich hab mir zwar letzend den ästhetisch, musikalisch und auch sonst sehr coolen Zeichentrickfilm “Das Rennen von Belleville” aufgenommen (hatte den damals im Kino gesehen, ein echter Genuss) aufgenommen, euch aber vorher nicht auf diese Perle aufmerksam gemacht, so dass ihr es höchstens noch  bei den Filmfreunden in der Nachlese mitbekommen habt. Schande über mich!
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    Man lernt ja nie aus

    03. Juli 2007 um 22:31 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So langsam ist ja wieder Sommerferienzeit und schon hört man die Schüler brüllen: “Nie wieder Schule!”. Stimmt natürlich für die meisten nicht, denn für die gehts ja nach den Ferien weiter. Für die, die mit der Schule fertig sind heißt es dann aber oft: “Nie wieder Lernen!!!!!!!”
    Fand ich auch ganz toll, bis ich dann gemerkt hab, dass man im Studium ja auch lernen muss…
    Und als das dann auch irgendwann vorbei war (lang, lang ists her) war ich dann so schlau, dass mir klar war “Nie wieder Lernen!” gibts nicht, denn ohne Lernen steht man im Beruf (vor allem als Informatiker) irgendwann ganz schön dumm da. Aber immerhin konnte ich “Nie wieder Prüfungen!!!!!” brüllen.

    Nur ob das mal nicht gelogen war? Ab nächster Woche geht für Frau Bü und mich der Tauchkurs los, damit wir auf den Malediven in aller Ruhe die Schildkröten (und evtl. noch ein paar Fische und Korallen) begucken können. Und so sitze ich jetzt also wieder über einem Buch und lerne fleißig, um dann im Test alle (okay, 75% sind gefordert, aber wo bleibt da der Ehrgeiz?) Fragen richtig zu beantworten.
    Und nebenher wird dann noch Spring, Hibernate, JSP und VoIP-Protokolle gelernt, alles noch nicht wirklich meine Fachgebiete…

    Aber in den letzten Tagen hab ich dann noch ein paar Sachen gelernt:

    • Auch in Zeiten vor dem Streik (genauer gesagt am Freitag) darf man der Bahn NIE NIE NIE trauen. Mein Zug von Ulm nach Neuwied hatte mal wieder Verspätung, so dass meine Umsteigaktion in Koblenz mal wieder sehr gefährdet war. Dies wurde dann auch durch die freundliche Durchsage im Zug bestätigt: “Leider konnte der Zug BLABLA nicht warten, Fahrgäste in Richtung Neuwied, Köln nehmen bitte den BLABLA um 22:18). Der erste Schock: 22:18! Schließlich war es gerade mal 20:18. Ein Blick in den Reiseplan hat dann aber schnell bestätigt, dass ich nur bis 20:48 warten müsste. Aber auch das musste ich nicht, denn der Zug, der angeblich “leider” nicht mehr warten konnte war noch gar nicht da. Der hatte nämlich auch Verspätung. Erst 5, dann 10 und schließlich 15 Minuten, so dass ich nach meinem Spurt zum Gleich dort erstmal ewig verschnaufen durfte..
    • Der Support von Technorati ist klasse. Irgendwie dachte ich immer gelesen zu haben, dass die eh nie antworten und hab darum auch nie versucht die darauf hinzuweisen, dass die zwei meiner Beiträge als eigenständige Blogs führen, die bei jedem meiner Artikel in einen gegenseitigen Verlinkungswahn stürzen (Tag-Wolke sei Dank). Heute hab ich es dann doch mal probiert und 8 Stunden später wars dann korrigiert (zumindest einer der beiden, der hier ist noch da, aber ich mach da einfach nochmal Stress…). Wohoo!
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    Wasser

    28. Januar 2007 um 23:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, mal wieder (wie in letzter Zeit so oft) eine thematisch verwurstete Sammlung einiger Links, da ich sonst ja zu nix komme. Heute gehts mal nur um Wasser.

    Momentan kommt das Wasser hier in Ulm ja nur in kristalliner Form vor. Aber so kalt, dass das Wasser beim Eimer entleeren schon gefrieren würde ist es dann doch nicht. Irgendwie Schade, denn so werde ich hier wohl nie in den Genuss solcher unglaublicher Bilder kommen:

    Arctic

    Mehr dazu gibt es (wenn der Traffic nicht mal wieder überschritten ist)  auf dieser Seite. Wunder-wunderschön, mehr fällt mir dazu nicht ein. Oder doch: Die Überschrift lautet dort: “Frozen Tidal Wave”, aber das stimmt nicht, oder? Was sagen denn meine Klugscheisserkommentatoren dazu? Ich würd eher auf ne hochgeschobene Eisplatte tippen…

    Zum Thema Eis hätte ich übrigens noch diesen (schon etwas älteren)  Flaschenkühler, den ich eigentlich gerne zu Weihnachten verschenkt hätte, damals gab es aber noch keine Preisangeben oder Bestellmöglichkeiten. Und jetzt isses zu spät. Ich selber würde mich übrigens auch über sowas freuen ;-)

    Taucher-SchwimmbadWenn Wasser aber in flüssigerer Form vorkommt, verleitet es den Menschen ja gerne dazu, sich in das wohlige Nass zu begeben und mal ein paar Runden zu schwimmen. Das war nie wirklich meine Lieblingsbeschäftigung, ich hab da das Wasserrutschen oder aber Tauchen vorgezogen. Letzteres leider bisher nie professionell mit Taucherausrüstung und so. Würde ich gerne mal im Meer machen, bisher hätte ich nur in nem Schwimmbad die Möglichkeit dazu gehabt, das fand ich allerdings nicht ganz so prickelnd. Es war eben nicht  dieses Schwimmbad. Aber auch da hat es sicher nicht annähernd den Reiz eines richtigen Tauchganges zwischen lauter netten bunten Fischen und alten Schiffswracks. Hach… ein weiterer Punkt auf meiner “Todo before die”-Liste. Aber wenn, dann tauche ich richtig und nicht mit so  komischen Mini-U-Booten, die aussehen (zumindest das gelbe) wie ein Batmobil…

    Weiter Eigenschaften des Wassers wären zum Beispiel die enorme Kraft, die riesige Felsformationen formen können, oder aber auch die Reinigende Wirkung. Beides kombiniert führt zu  diesem Waschbecken, welches sicher nett anzusehen, aber sicher nicht leicht zu säubern ist. Aber man kann auch ohne solch ein Waschbecken Spaß im Bad haben. So zaubert mir das kleine Baby in diesem Video (bei Minute 0:35, den Rest dürft ihr gerne überspringen) immer wieder ein Lächeln ins Gesicht:

    Aber nicht nur Menschen lassen sich mit Wasser waschen, auch Gebäude erstrahlen in völlig neuem Glanz, wenn sie erstmal vom Feinstaub erlöst wurden:

    Gebäudereinigung

    (das ganze Bild  hier)

    Ich bin nicht sicher, ob die Nachbarn erfreut sind, wenn auf einmal sichtbar wird, wie dreckig ihr Haus doch ist…
    Den Trick des Säuberns haben jetzt auch die Graffiti-Sprayer entdeckt: Statt ihre Kunstwerke auf die Gebäude zu sprühen, säubern sie einfach die entsprechenden Stellen. Und kann saubermachen verboten sein? (Eigentlich eine rhetorische Frage, leider ist die Antwort “Nein” aber nicht richtig, denn auch fürs Gebäudereinigen kann man verklagt werden. Allerdings nicht überall. Details und weitere klasse Fotos dazu gibt es  hier)

    reverse graffiti

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