Fische, Fische, Fische (IV)

26. August 2008 um 23:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Co und Ma haben heute nochmal ein Foto von ihrem Schnorcheltauchgang im Great Barrier Reef  gebloggt (da will ich auch noch tauchen). Zu sehen ist ein  Blaupunktrochen (ja, Schleichwerbung. Verklagt mich doch). Und der eröffnet bei mir heute auch gleich mal den vierten Teil der Tiervorstellungsrunde:

Blaupunktrochen

Am Anfang haben wir den nur gelangweilt unter Riffvorsprüngen loegen sehen, haben uns aber doch gefreut, den zu sehen. Irgendwann wurde es dann fast langweilig, überall Blaupunktrochen rumliegen zu sehen. Aber wenn die dann mal richtig aktiv wurden und wirl im Sandboden rumgewühlt haben, dann haben wir uns doch mal etwas Zeit genommen und dem bei seiner Arbeit zugeguckt.
Folgendes Video ist bei einem der zwei Tauchgänge entstanden, die ich alleine mit Frau Bü unternommen habe:

Lustig finde ich die Schmarotzerfische, die einfach dahinter warten, bis was leckeres abfällt…

Und offensichtlich muss man im Boden rumwühlen, wenn man “blau” im Namen trägt, denn auch der Blaue  Drückerfisch hat sich nicht anders verhalten:

Blauer Drücker

Weils so schön ist: Auch noch den Zackenbarsch mit blauen Punkten, wie auch immer er heißt:

Zackenbarsch

Gerade merke ich, dass ich irgendwie noch viel zu viele Fischbilder übrig habe, es wird also doch noch nen Teil 5 geben. Heute dann noch die “Biene Majas” der Unterwssserwelt: Indopazifische  Soldatenfische

Indopazifischer Soldatenfisch

Die letzte Collage an vielen Fischen hebe ich mir für den letzten Teil auf (erklär ich dann, warum) und beende die heutige Folge mal mit einer gang ganz seltsamen Spezies, die wir ab und an in Strandnähe entdeckten. Zu der können CO und Ma abe evtl. mehr sagen:

Schnorchler

Taucher im Tropenriff

26. August 2008 um 10:41 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Toll! Toll! Toll!

Am Wochenende haben wir wieder ein braunes Schild besucht (davon wird ausführlich und in bester Bild- und Tonqualität noch berichtet werden). Mein persönliches Highlight dieses Ausflugs war allerdings die Auslage in einem Spielwarengeschäft! Uiuiui!! Dort gab es nämlich von Playmobil das super-duper-Mega-Set  Taucher im Tropenriff (Amazon Partnerlink) zu sehen, kaufen und bestaunen!! Mit den kleinen Muränen, Korallen und Seepferdchen und und und auf der Verpackung war die Begeisterung direkt perfekt. Und beim stöbern habe ich jetzt auch noch gaaaaaanz viele andere tolle Sachen dazu gefunden… Taucherglocken, Haie, Pottwale mit Forscherbooten und soooo wahnsinnig vieles mehr!! Schade ist nur, dass es in der Badewanne nicht so gut “funktioniert” (laut Kundenrezession).
Zwar ist mein Geburtstag ja schon rum, aber Weihnachten ist ja auch nicht mehr weit…. vielleicht werde ich mein Zimmerchen ein bisschen – nunja – umdekorieren *gg*

*ich freu mich*

Hammermäßiges Highlight: Hammerhaie!

20. August 2008 um 12:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hammerhai

Es gab (gibt) in der Tauchstation eine Tafel, die mit “Daily Sightings” überschrieben ist. Frau Bü und ich guckten immer mal wieder drauf und hofften, dass da auch einmal ein paar Fakten von unserem Tauchgang draufkommen würden.

Am vorletzten Tauchgang war es dann endlich so weit, wir betauchten die Stelle direkt neben dem Wrack der Lara, da dort oft Hammerhaie gesehen werden. Unser Tauchguide warnte uns gleich vor: Entweder es würde einer der schönsten Tauchgänge unseres Lebens werden, oder aber einer der blausten. Denn außer Wasser gab es da nicht wirklich viel zu sehen. Selten waren wir in Riffnähe und im tiefen Blau sieht man dann wirklich rings um sich rum nur blau. Alles blau. Oben, unten, recht, links, vorne: Alles blau (hinten erkennt man noch das Riff, darum hab ich das mal ausgespart. Und ein paar Taucher sieht man natürlich auch noch um sich rum…).

Das unglaubliche Glück anderer “Daily Sightings”-Tafel-Beschreiber hatten wir nicht, es gab nämlich auch welche, die über den kompletten Tauchgang mit Hammerhaien zusammen waren. Unser Eintrag sah am Ende aber dann doch so aus:

Daily Sightings

Den  gemeinen Fuchshai (Drescherhai) und den  Adlerrochen zähle ich nicht als mein Sightseeing mit, denn die waren weit weg und für mich mit provisorischen Kontaktlinsen nur als grobe Kontur zu erkennen.
Aber die 9 Hammerhaie haben mir ganz und gar gereicht.
Wow, war das ein Tauchgang!

Erst tauchte nur ein Hammerhai ganz dicht bei uns auf und schien erstmal auszuspähen, was wir denn so sind.

Der erste Hammerhai

Nachdem er dann wohl das ok gegeben hatte, tauchten unter und auf einmal noch mehr Hammerhaie auf:

Erster Blick auf die Gruppe

Erst drehten sie unter uns ihre Runde, dann kamen sie auf nem spiralförmigen Weg immer weiter nach oben, bis sie auf gleicher Höhe waren. Das war dann auch eine Situation, in der ich meine Unterwasserkamera verfluchte. Denn eigentlich wollte ich gar keine Fotos machen, sondern das grandiose Schauspiel einfach nur genießen, ohne auf ein Kameradisplay gucken zu müssen. Aber natürlich hätte ich mir auch den A** abgebissen, wenn ich davon kein Foto gemacht hätte. Also hab ich immer mal wieder schnell die Kamera draufgehalten und nebenher aber auch viel beobachtet. Denn sowas erlebt man nicht alle Tage und es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl, von so einer neugieren Schar Hammerhaie umkreist zu werden.
Wie elegant die durchs Wasser gleiten und was für einen Ruhe die ausstrahlen. Echt unbeschreiblich.

Darum auch einfach mal fast alle Fotos, die ich gemacht habe in einer langen Collage. Bilder sagen ja oft mehr als tausend Worte, aber auch die Bilder können nicht wirklich rüberbringen, was das für ein Erlebnis war.

Hammerhaie

Alle Bilder gibts auch in groß  auf meiner Flickr-Seite, die noch weiter wachsen wird.

Nach etwa drei Minuten waren wir den Haien dann aber leider wieder zu langweilig und sie schwammen davon.

Hammerhaie verschwinden

Nicht wirklich lange, aber mir kam es unter Wasser deutlich länger vor. Und diese drei Minuten haben den drumherum stattfindenden extrem blauen Tauchgang (insgesamt sind wir etwa 50 Minuten immer wieder kreuz und quer im Blauen geschwommen und haben die Augen offen gehalten) mehr als gelohnt.
Definitiv einer der besten (wenn nicht sogar der beste) Tauchgang meiner kurzen Tauchkarriere. Und der blauste, definitiv.

Abschließend noch ein sehr kurzes Video, bei dem ich nicht wirklich aufs Display geguckt habe…

Abgewrackt

20. August 2008 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Neben der Thistlegorm (ich berichtete vor längerer Zeit mal darüber (da ist der Marker übrigens nicht wirklich auf unserem Hotel, unseres ist zwei weiter links, mit dem runden Pool in der Mitte), der Nachbericht kommt auch demnächst hier) haben wir auch noch andere Wracks gesehen. Allerdings hauptsächlich über Wasser und nicht unter Wasser.

Da hätten wir zum einen das Wrack der Lara, direkt am Jackson Reef (Tiran), welches ihr auch schon bei Frau Büs Sprung ins Wasser als Hintergrundkulisse betrachten konntet:

Wrack der Lara

Und auf dem Weg dahin passiert man am Gordon Reef noch die Loullia, die eigentlich auch mal besser aussah, bis dem Wrack im Jahr 2000 (beide Wracks sind übrigens 1981 aufgelaufen) ein anderes Schiff in den Bug brummte und der dann fortgetragen wurde.

Wrack der Loullia

Und damit wären dann auch schon die beiden Tauchhighlights eingeleitet, denn das eine war das Wrack der Thistlegorm und das andere fand eben genau bei dem Tauchgang direkt neben der Lara statt.

Wer nun eine Tauchkarte (zum Beispiel aus dem hier empfohlenen Buch) parat hat, der wird sich denken können, was denn das Highlight war, alle anderen müssen sich noch ein wenig gedulden. Aber nicht mehr lange…

Ohne Worte

20. August 2008 um 00:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unterwasserwelt

Unterwasserwelt

Kugeln an Seil mit Fischen

Frau Bü und Don tauchen

Unterwasserwelt

Der Schwarm

19. August 2008 um 17:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ok, die Überschrift ist nicht gerade einfallsreich, eigentlich wollte ich auch “Schwarm El Sheikh” nehmen, aber dann ist mir eingefallen, dass wir die meisten Fischschwärme ja gar nicht bei den Zauchplätzen zu Sharm El Sheikh gesehen haben, sondern in Ras Mohammed oder Tiran. Also doch bei Schätzing klauen…

Da ist dann auch gleich klar, um was es geht, nämlich um sowas hier:

Schnapperschwarm mit Taucher

Zu sehen ist einer unserer Tauchguides (wechselten ab und an) mit einem Schwarm von  Schnapperfischen. Die hingen da bewegungslos im Wasser und ließen einen so richtig dicht rankommen.
Ähnlich wie auch dieser Schwarm von  Rundkopf-Fledermausfischen, der direkt daneben rumschwebte (und größer war, als das Foto zeigt)

Rundkopf-Fledermausfische

An dieser Stelle mal ne Frage an meine schlauen Leser: Heißt es bei Fischen immer “Schwarm”? Ich hab da noch was von “Schule” im Hinterkopf, kann dazu aber auf deutschsprachigen Seiten kaum was finden. Nur die  englische Wikipediaseite macht da Unterscheidungen:

 

A shoal [Schwarm] is a loosely organised group where each fish swims and forages independently but is attracted to other members of the group and adjusts its behaviour, such as swimming speed, so that it remains close to the other members of the group. Schools of fish are much more tightly organised, synchronising their swimming so that all fish move at the same speed and in the same direction.

Wie auch immer. Weiter gehts mit  Barrakudas, die Frau Bü noch sehr gut von dem Angelabend auf den Malediven kannte:

Barrakudas

Abschließend dann noch ein Video von einem Schwarm, der uns einmal überquerte. Kamen vor uns von unten aus der Tiefe, machten dann einen großen Bogen über uns, nur um hinter uns wieder nach unten abzutauchen. Das hätten die auch leichter haben können…

Leider sieht man auf dem Video eigentlich nur den “über uns”-Teil, alles andere hat das Wasser verschluckt…

Ganz schön was los hier

19. August 2008 um 15:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bei meinen bisherigen Einzelfischvorstellungen kann man ja das Gefühl bekommen, dass da unter der Wasseroberfläche mal ab und an ein Fisch vorbeikommt, der sich dann schön fotografieren lässt und dann dem nächsten Fisch Platz macht.
So ist es aber nicht wirklich. Ständig wuselt es um einen rum und an manchen Tauchplätzen war echt die Hölle los. Das oberste der folgenden Bilder war da einer der Höhepunkte (der Super-Höhepunkt kommt noch), da war echt alles voll mit Fischen und die haben sich auch nicht dran gestört, wenn man mitten durch die Menge durchgetaucht ist.

Viel los

Das untere Foto gibt es auch in bewegt:

Und hier noch mehr Kurzfilme zur Fischballungsthematik:

Fische, Fische, Fische (III)

19. August 2008 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Weiter gehts mit der Fischbeschauung.

Den Anfang macht der  Flötenfisch, der bis zu 1,7m lang werden kann, aber trotz dieser Größe von vorne betrachtet wohl doch kaum auffallen wird, da er einfach nur ein langes, extrem dünnes Dingens ist:

Flötenfische

Aber sehr schön anzusehen und immer wieder bemerkenswert, was für merkwürdige Tiere es doch so alles gibt.

Weiter gehts mit der  Seezunge, die man eigentlich nur aus dem Restaurant kennt. Aber auch hier lohnt es sich, auch mal das lebende Exemplar zu begutachten, denn auch hier handelt es sich um ein hochgradig merkwürdiges Tier. Als Jungfisch schwimmt es noch ganz normal umher, dann beschließt es aber, ab sofort um 90° gedreht zu schwimmen und liegt somit flach herum. Da dies vorwiegend in Bodennähe passiert, hat das untere Auge die Arschkarte gezogen, da es ja immer nur den Boden angucken darf. Das lässt sich das Auge natürlich nicht gefallen und wandert darum still und heimlich auf die andere Seite, womit der Fisch dann beide Augen oben hat (nachzulesen auf Wikipedia unter  Plattfische). Sachen gibts…

Seezunge

Und damit das ganze heute nicht zu “merkwürdig” wird, gibts noch einen relativ stinknormalen Scherenschwanz Soldatenfisch ( Abudefduf sexfasciatus):

Scherenschwanz Soldatenfisch

Und wie immer beende ich auch die heutige “Fische, Fische, Fische”-Ausgabe mit einem Wust an weiteren Unterwassertieren (diesmal nicht nur Fische):

SammlungLinks: Seeigel, Papageienfisch (?), Riesenfalterfische; Rechts: Seegurke (hier deutlich seltener als auf den Malediven, wo die DInger überall rumhingen), mir unbekannter Fisch und noch ein mir unbekannter Fisch, der aber ständig da rumschwomm. Das war unser “Standard-Fisch”

Zwei wichtige Bücher in unserem Tauchurlaub

19. August 2008 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor unserem Urlaub haben wir uns bei Amazon auf gut Glück ein paar Bücher zum Tauchen im roten Meer gekauft und hatten gehofft, da gute Karten von den Tauchplätzen zu bekommen. War aber leider nicht so.

Tauchbücher

Zum Glück wurden wir dann aber gleich im Tauchshop bei unserer Tauchstation fündig und fanden das ultimative Buch für Tauchkarten in Sharm El Sheikh, Tiran, Ras Mohammed, Gubal und Dahab: Der  Sinai Diving Guide von  Geodia.
Jeder Tauchplatz (ok, das Hausriff vor unserer Nase nicht, aber da gabs eine Karte an der Tauchstation) ist ausführlich beschrieben. Wie man ihn am besten betaucht, was man da theoretisch mit etwas Glück alles sehen kann, wann die beste Tageszeit zum Tauchen ist, der Schwierigkeitsgrad, die typische Strömung und so weiter. Und natürlich eine Karte des Tauchplatzes. Beziehungsweise zwei, denn hinten gibts jede Karte nochmal zum ausklappen in Groß. Echt eine unabdingbare Anschaffung für alle, die planen in dem Gebiet zu tauchen.

Unser zweites wichtiges Buch (im gleichen Atemzug im Tauchshop gekauft) ist das handliche Fischbestimmungsbuch “Die Fische des roten Meeres MEMOFISH” (Amazon-Partnerlink). Ohne dieses schlaue Buch könnte ich euch hier jetzt nicht die ganzen Namen der Fische um die Ohren werfen.
Dieses Buch ist wie der Sinai-Tauchguide von Alberto Siliotti und sehr schön und übersichtlich aufgemacht. Die 102 Fische sind kurz beschrieben, die Merkmale hervorgehoben und Angaben zur typischen Größe, den üblichen Aufenthaltsorten am Riff und sonst noch mit wissenswerten Details versehen.

Leider sind da aber nur Fische drin, Nacktkiemer, Korallen, Schwämme, Seesterne und so weiter sucht man also vergeblich. Irgendwann (Frau Büs Geburtstag ist ja jetzt gerade wieder vorbei, die Chance ist also vertan) werden wir uns dann noch den Debelius (Amazon-Partnerlink) zulegen müssen, der die Fischbestimmungsbibel für das rote Meer schlechthin darstellt. Von der Aufmachung allerdings sehr trocken und bei weitem nicht so übersichtlich wie Memofish…

PS: Ich hoffe ihr habt den Unterwassercontent noch nicht satt. Für morgen hab ich schon wieder drei Artikel fertig, die schlagen hier dann über den Tag verteilt auf. Das hammermäßige Highlight ist da aber noch nicht dabei, kann sich aber nur noch um Tage handeln…

Blick nach oben

18. August 2008 um 22:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wer sagt eigentlich, dass man beim Tauchen nur nach unten oder auf die Fische gucken darf? Ein Blick nach oben kann sich auch lohnen:

Blick nach oben

Alle Viele Fotos gibts bald übrigens auch in höherer Auflösung auf Flickr, ich sag dann aber Bescheid, wenn ich fertig bin…