BST 4: Blautopf Blaubeuren, A8

05. Januar 2009 um 11:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

braunes Schild: Blautopf Blaubeuren

Warum sollte man bei der “braune Schilder”-Tour immer in die Ferne schweifen? Eben. Darum geht es heute auch nach  Blaubeuren an den  Blautopf, der nicht wirklich weit von Ulm weg liegt und von mir uns Frau Bü daher auch schon öfter besucht wurde (irgendwo muss man seinen Besuch ja hinschleppen). Im September ging es da dann mit meiner Oma und ihrer Schwester hin und das war dann auch der Tag, an dem wir das erste Mal auch einen Blick ins Kloster von Blaubeuren warfen. Dazu aber weite runten mehr, erstmal der Blautopf. Hier stammen übrigens nicht alle Bilder von nur diesem Tag, ich hab mir erlaubt, da auch ein paar “Archivaufnahmen” von älteren Besuchen mit aufzunehmen…

Klären wir doch erstmal die Frage, warum der Blautopf eigentlich Blautopf heißt. Darum:

Blautopf

So viel zum Thema “Blau”, der Topf wird auch schnell klar: Der Blautopf ist ein trichterförmiger Quelltopf, der eine Tiefe von bis zu 21 Meter erreicht. Aus ihm strömt ständig Wasser raus (mal viel, mal sehr viel, ab und an vielleicht auch wenig), welches dann den Fluss “Blau” bildet, der hier in Ulm dann schließlich in der Donau endet.
Das faszinierende daran ist, dass es mit diesen 21 Metern Tiefe (daher kommt übrigens die blaue Farbe, irgendwie ist das Wasser so tief und so kalkhaltig, dass nur das blaue Licht wieder nach oben reflektiert wird. Gerüchte, dass die blaue Farbe nach einem Regentag und bewölktem Himmel nicht vorhanden ist, kann ich übrigens dementieren. Ich hab bisher immer nur einen blauen Blautopf vorgefunden) noch nicht getan ist, der Blautopf ist lediglich der Abfluss der Blauhöhle, die mit zu einem noch größeren  Blauhöhlensystem gehört. Und mit “noch größer” meine ich dann, dass das Blauhöhlensystem ( Blauhöhle + angeschlossener  Vetterhöhle) insgesamt (und nach aktuellem Stand, die ist ja noch nicht komplett erforscht, vermutlich ist die  Hessenhaudoline auch noch mit dem Rest verbunden) 6543m lang ist.
Und das faszinierende daran ist jetzt, dass das eben alles noch nicht komplett erforscht ist und das ganze halt nur durch Tauchen geht. Die schlechte Nachricht ist nur, dass das doch ziemlich gefährlich ist und daher nur eine Hand voll Leute überhaupt dort tauchen darf. Irgendwie muss ich dringend an genügend Höhlentaucherfahrung kommen und mich dann der  Arbeitsgemeinschaft Blautopf anschließen, die zu den wenigen Tauchberechtigten gehört.
Da das aber relativ unwahrscheinlich ist, drücke ich einfach mal die Daumen, dass die es irgendwann schaffen, auch Landwege zu den großen trockenen Höhlen zu graben (mehr Infos dazu gibts verstreut in den oben verlinkten Wikipedia-Artikeln). Würd ich mir doch schon gerne mal angucken.
Aber auch da habe ich gerade Alternativen gefunden. Zum Beispiel den Vortrag “Höhlentauchen im Blautopf – Neue Forschungsergebnisse”, der am  16.01. in Blaubeuren und am  6.2. in Ulm gehalten wird. Ich sollte mich mal schnell um Tickets kümmern…
Und dann haben die auch schon  eine DVD und ein Buch rausgebracht. Mehr Bilder und eine Zusammenfassung der DVD gibts  hier.  Das Buch erscheint erst im April und ist gleich mal auf meinem Wunschzettel gelandet.

Aber ich schweife ab, das Höhlensystem ist ja nichts, was man als “braune Schilder”-Tour-Macher sehen kann, es fasziniert mich halt einfach nur so.
Gehen wir also zurück zum Blautopf. Der fasziniert nämlich auch die Menschen. Zum Beispiel den Herren Eduard Mörike. Der wurde so fasziniert, dass er gleich die  Historie von der schönen Lau geschrieben hat (kann man auch auf Wikipedia  nachlesen). Und diese schöne Lau ist dann auch tatsächlich für den Besucher des Blautopfes zu sehen:

Die schöne Lau

Aber auch um den Blautopf drumherum sieht es nett aus. Dort stehen nämlich hauptsächlich Fachwerkhäuser und gerade um das Kloster herum fühlt man sich (auch aufgrund der fehlenden Autos) zurück in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt. Ich lauf da immer wieder gerne rum. Zudem tauchen aus den bewaldeten Bergen, die drumrum liegen, immer wieder graue Felsen auf, die das ganze noch idyllischer machen, als es eh schon ist.

Blautopf

Kommen wir nun zum Kloster, dass für mich bisher nur eine schöne Außenfassade war. Im Gegensatz zum Dom zu Speyer konnte mich das nämlich überzeugen. Auch hier wird man in die alte Zeit reingezogen. Man spürt förmlich noch das Mönchsleben um einen rumwuseln. Neben etlichen Informationstafeln (die wir uns aus Zeitmangel nur flüchtig ansehen konnten) tragen da auch alte “Schmierereien” an den Wänden von 1753 bei:

Wandschriften

Ich kann also nur jedem empfehlen, neben dem Blautopf auch noch das Kloster mitzunehmen. Und ich nehme mir auch noch das  Blautopf Bähnle vor, da gibts nämlich auch ein paar Höhlen zu sehen, wie ich gerade bemerkt habe (dazu muss ich dann aber erst mal wissen, wann denn der Tag der offenen Höhle das nächste mal ist…).

Kloster
Dieses Windteil (wie heißt das?) gehört vermutlich nicht zum Kloster, ist aber auch in Blaubeuren zu finden. Keine Ahnung, wo ich das aufgenommen habe…

Wie immer gibts auch ein dazugehöriges  Flickr-Set mit hochauflösenderen Bildern.

Korallen, Korallen, Korallen (III)

13. Oktober 2008 um 13:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die letzten Korallenbilder und auch die letzten Unterwasserbilder vom Sinai-Urlaub. Jetzt gehts also an die Überwasser-Aktionen und dann kann wäre der Urlaub endlich abgearbeitet und ich kann nen neuen machen…

Korallen

Korallen, Korallen, Korallen (II)

12. Oktober 2008 um 15:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Noch mehr Korallen:

Korallen

Korallen, Korallen, Korallen (I)

11. Oktober 2008 um 23:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nach den Fischen, nun die Korallen, allerdings nur in Bild, nicht in Text. Die besten Fotos dieser dreiteiligen Reihe findet man in höherer Auflösung auch in  diesem Flickr-Set.

Korallen

(die ganz oben in der Mitte ist übrigens rieeesig, das kommt da nicht wirklich rüber…)

Fische, Fische, Fische (V)

11. Oktober 2008 um 19:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich will jetzt endlich mal den August-Urlaub abarbeiten und so gibt es heute den letzten Teil der Einzelfischvorstellung.

Fangen wir mal mit einem Video an von einem Phänomen, dass ich weder auf Foto noch auf Video festhalten konnte, mich aber immer wieder erfreut hat: Lauter kleine Fische, die um eine Koralle rumschwimmen und bei Gefahr alle zeitgleich in diese Koralle verschwinden und dann kaum noch zu sehen sind. Auf Fotos erkennt man fast nie was von den Fischen und bei meinen Videos haben die sich immer geweigert, den gesammelten Rückzug anzutreten.
Obwohl ich beim folgenden Video extra mit der Kamera rumgefuchtelt habe (ja, während ich aufgenommen habe, doofe Idee)…

Weiter gehts mit einem netten Gruppenfoto (von wegen “Einzelfischvorstellung”…) von einem Feuerfisch (links oben), einem Teppichkrokodilfisch (unten links), einem Malabarzackenbarsch (unten rechts) und einem Kofferfisch (oben rechts, aber auf dem Foto kaum zu erkennen):

Gruppenfoto

Leider hatte ich da gerade ein paar Probleme mit dem Druckausgleich, so dass ich nicht näher dran konnte.

Näher ran bin ich dann aber bei den Nacktkiemern, die immer wieder schön anzuschauen sind:

Nacktkiemer

Links die beiden Bilder hab ich gemacht (links mit Blitz rechts ohne, weiß nicht, ob darum der Puschelschwanz verschwunden ist, oder ob der den eingezogen hat) und das Rechte hat ein Tauchguide mit meiner Kamera gemacht, leider ohne zu wissen, wie man den Makromodus einschaltet, darum total unscharf…

Einen Nacktkiemer musste dann Frau Bü fotografieren, da ich ihn einfach nicht entdecken konnte. Frau Bü machte das Zeichen für “Nacktkiemer” und deutete in die Korallen, aber ich konnte beim besten Wissen keinen Nacktkiemer entdecken. Der Fehler war, dass ich nach was schmalem, bunten Ausschau hielt. Als sie mir dann (noch an Ort und Stelle) das Bild von dem breiten, weißen Dingens zeigte, habs ich dann natürlich auch entdeckt. Gibt halt kein Zeichen für “breiter weißer Nacktkiemer”…

weißer Nacktkiemer

Und wo wir gerade bei untypischen Farben sind: Das hier ist die erste uns bisher einzige graue Muräne, die wir gesehen haben:

graue Muräne

Abschließend noch eine bunte Sammlung an Fotos:

Fische

Von oben nach unten: mir unbekannter Fisch, (Gelbsattel-?)barbe, Drückerfisch und eine Muräne in voller Länge (auch sehr selten zu sehen)

Moby – Porcelain (Tauchvideomusik)

18. September 2008 um 13:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da B-Tina befürchtet, den intellektuellen Zugang nicht gefunden zu haben, hier mal kurz, was für mich das tolle an dieser Tauchvideomusik ist: Sie ist die optimale Musik, um sie laut auf dem iPod zu hören, während man mit dem Bus zur Arbeit fährt. Das verändert die Welt um einen rum auf merkwürdige Art und Weise und man sieht sie mit anderen Augen. Kann ich nicht erklären (hatte es hier schon einmal versucht), ich mach es aber furchtbar gerne.

Und bei dem Tauchvideo war halt nur so Musik dabei, da die auch optimal geeignet ist, um einfach die Unterwasserwelt in sich aufzunehmen. Wirkt halt mit der Musik gleich 10x so toll. Eigentlich bräuchte ich einen Unterwasser-iPod, damit ich das auch in echt mit der Musik erleben kann.

Ich hoffe, jetzt ist der Zugang geschaffen, denn hier kommt schon Moby mit “Porcelain”:

Mein schönster Tauchgang: Der Schwarm über der Thistlegorm

12. September 2008 um 12:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Schwarm

Wer denkt, dass mein Hammerhai-Tauchgang als “schönster Tauchgang” meiner bisherigen Tauchlaufbahn ausgezeichnet wird, der täuscht sich. Denn nur einen Tag nach eben diesem traumhaften Erlebnis wurde das ganze noch einmal getoppt. Es war unser letzter Tauchtag in Sharm El Sheikh (ob es noch toller geworden wäre, wenn wir noch einen Tag drangehangen hätten?) und wir machten uns auf den langen Weg zum Wrack der  Thistlegorm.
Schon um 4:30 ging es los (von Sharm El Sheikh sind es nun mal etwa 4 Stunden bis dahin und man will ja früh da sein, damit der Platz noch nicht so überlaufen ist), was dann dafür sorgte, dass Frau Bü und ich ohne Tauchcomputer tauchen mussten. Denn der war sicher im Schließfach der Tauchstation aufbewahrt, an den wir um die Uhrzeit aber dummerweise nicht rankamen. Doppelt dumm, da in dem Schließfach eben auch mein Unterwassergehäuse für die Kamera lag und ich somit keine Fotos machen konnte.
Aber wie schon erwähnt, hatten wir zum Glück eine Kamerafrau dabei, so dass ich dann doch an Bilder gekommen bin (alle Bilder hier auf der Seite stammen auch aus diesem Video, sind also nicht von mir gemacht). Und was soll ich sagen: Im Nachhinein bin ich heilfroh, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte. Denn der Tauchgang war so unglaublich schön, und es gab so viel zu sehen, dass ich mit der Kamera vor dem Gesicht nur die Hälfte mitbekommen hatte. So konnte ich den Tauchgang voll genießen und das Wrack und das Drumherum 100%ig aufnehmen. Und wow, das hat sich wirklich gelohnt.

Thistlegorm

Bevor ich weiter schwärme, solltet ihr euch mal das Video hier angucken. Es zeigt nur den ersten unserer beiden Tauchgänge (der zweite ging dann ins Wrack rein, davon gibt es unzählige Videos auf YouTube, da tut sich nicht so viel…), der laut der Kamerafrau und dem Tauchguide (macht seit 3 Jahren Tauchgänge an dem Wrack) der beste Tauchgang an der Thistlegorm war, den sie jemals hatten. Denn Strömung gab es praktisch gar keine (die ist da normalerweise relativ stark), wodurch die Sicht nicht getrübt wurde und es unglaublich viele Fische gab (normalerweise soll die Thistlegorm wohl eher “ausgestorben” sein). Naja, aber jetzt erst einmal das Video:

Man sieht, dass nicht unbedingt das Wrack dafür sorgte, dass es mein bisher schönster Tauchgang war, sondern eigentlich nur als schöne Kulisse für ein wunderbares Erlebnis mit einem riesigen Glasfisch-Schwarm diente.
Nicht falsch verstehen: Das Wrack war fantastisch und hat mich nochmal darin bestärkt, dass ich ein großer Fan von Wracktauchen bin, aber als da auf einmal (und damit meine ich “auf einmal”, ohne Ankündigung) ein riesiger Glasfisch-Schwarm auftauchte und sich um uns rum legte, war das Wrack vergessen.

Schwarm über Thistlegorm

Auf dem Video hab ich zum ersten Mal den Bug des Schiffes wahrgenommen. Unter Wasser hatte ich in dem Moment nur Augen für den gigantischen Schwarm, der sich wirklich um uns rum befand. Hier das Foto zeigt ungefähr, was ich damit meine, die Fische haben regelrecht eine (hohle) Kugel um einen gebildet:

rundum nur Fische

Einfach unbeschreiblich und immer noch ein komisches Gefühl, wenn ich mi die Bilder (bzw. das Video) angucke.

Vielleicht noch kurz eine kleine Info zu Video: Dieser Fisch, der da auf dem Wrackboden langschwimmt (siehe nachfolgendes Bild) hat einen Namen, der seinem Aussehen zu 100% gerecht wird: Teppich- Krokodilsfisch. Haben wir sonst immer nur bewegungslos gesehen (wenn überhaupt, denn die Dinger sind sehr gut getarnt. Dazu ein kleines Quiz: Im Video taucht nochmal ein (bewegungsloser) Krokodilsfisch auf. Wer findet ihn?).

Munition und Krokodilsfisch

Was man auf dem Bild auch noch sieht, ist Munition. Davon gabs dann im Wrack selber noch viel mehr. Die Gewehre waren als solche zwar nicht wirklich zu erkennen (glücklicherweise wurde uns vorher ein Foto gezeigt…), dafür waren die Trucks (gefüllt mit Motorrädern, Schuhen oder sonstigen Sachen) aber umso beeindruckender. Einfach mal  hier vorbeigucken, da gibt es ne Menge Fotos vom Inneren des Wracks.

Witzig fand ich auch, wie sich die Luftblasen an der Decke gesammelt haben und so eine spiegelnde Fläche geschaffen haben. Im Video sieht man das mal kurz, als Frau Bü und ich an der Reling entlang tauchen:

Deckenspiegelung unter Wasser

Diese Luftblasen sorgen aber natürlich auch dafür, dass das Wrack allmählich rostet, weshalb an einigen Stellen kleine Löcher geborgt werden, um die Luft wieder abzulassen. Sieht sehr lustig aus, wenn man über dem Wrack taucht und aus Rohren oder sonstigen Stellen ständig Luftblasen rausblubbern.

So viel also zu meinem vorerst letzten uns bisher schönsten Tauchgang. Mal gespannt, ob und wo wir das noch toppen können. ich werde auf jeden Fall berichten…

Urlaubs-Tauch-Video

10. September 2008 um 12:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wer gedacht hat, dass hier der Unterwassercontent abgeschlosen ist, der hat sich getäuscht. Ein Highlight (Wracktauchen an/in der Thistlegorm) wurde hier ja noch gar nicht behandelt.
Dabei wird es erstmal auch bleiben, aber ich hab schonmal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Denn bei besagtem Tauchgang hatte ich meine Kamera nicht dabei (warum nicht und ob das gut oder schlecht war: Demnächst hier) und hätte also fast gar nichts gehabt, was ich euch hier vorzeigen könnte, wenn nicht just an dem Tag eine Kamerafrau von  e-Mocean dabei gewesen wäre.
Die hat nämlich jeden Tag ein Boot unserer Tauchstation begleitet und alles (nicht nur unter Wasser) mit der Kamera festgehalten. Wir waren zufälligerweise dreimal auf dem gleichen Boot und haben uns dann auch zwei der Videos gekauft (nur zwei, weil die mit 50 Euro doch ganz schön teuer waren. Und nicht nur einen, weil die einfach zu schön sind und beide sehr unterschiedliche Tauchgänge zeigen). Ich hab dann natürlich auch sofort nachgefragt, ob ich denn auf meinem Blog so 4-5 Minuten davon zeigen dürfte. Und wie ihr sicher schon erraten habt, habe ich das Einverständnis bekommen.

Hier also knapp 5 Minuten aus dem ersten Tauchvideo. Die Tauchplätze sind “Ras umm Sid” und “Middle Garden” im roten Meer bei Sharm El Sheikh, die beiden attraktiven Taucher sind (mit ein paar Ausnahmen, z.B. beim Sprung ins Wasser, da waren wir immer die Letzten, da war die Kamera schon weg…) Frau Bü (blauer Anzug) und ich (schwarzer Anzug mit Kamera in der Hand):

Ich hab einfach nur Szenen zusammengeschnitten, mit Übergängen hab ich da nichts mehr gemacht, wenn da welche vorkommen, sind sie noch vom Original. Die Musik kommt von YouTube (AudioSwap) uns ist nicht ganz so toll und stimmig wie die Originalmusik.

An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Cole (unsere Kamerafrau) für die Genehmigung, den Spaß auf dem Boot und die tollen Videos.
Ach, und hier noch das Foto, dass ich in obigem Film von ihr geschossen habe:

Cole filmt

Wer mich persönlich kennt, darf sich gerne zum Komplettvideogucken anmelden. Eltern ausgeschlossen, die werden nämlich sowieso gezwungen, sich das anzugucken ;-)

Eine halbe Million Leser

02. September 2008 um 14:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Huch, ich hab da ja gar nichts vorbereitet…
Eben hat sich (laut blogcounter.de, der aber ab und an mal kaputt war und darum ein paar Tausend Besucher nicht mitbekommen hat) der 500.000ste Besucher auf DonsTag verirrt, ich bin begeistert.
Darum einfach mal nur ein “Danke” an alle, die hier regelmäßig vorbeikommen und mich immer weiter motivieren, hier ein par Worte abzulassen.

Wenn ich nicht gerade arbeiten müsste, würde ich ja glatt einen Freudentanz aufführen. Da dem aber nicht so ist, müsst ihr euch mit einem Video (nicht von mir) begnügen. Passend zu den auslaufenden Unterwasserwochen auf Donstag (die Tapete ist auf jeden Fall schonmal weg, der Unterwassercontent geht aber weiter, nur in geringerer Dosis), wird dann auch unter Wasser getanzt. Sieht sehr spaßig aus:

Sieht allerdings so aus, als würde bei einer solchen Aktion die Luft nicht all zu lange reichen…

Seeleopard will Taucher mit Pinguinen füttern

27. August 2008 um 14:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man Frau Bü fragt, was am Tauchen denn so toll ist, dann fängt sie gerne damit an zu erzählen, dass man, wenn man in den Wald geht, ganz schnell alleine ist, weil Rehe, Hasen und sonstige Tiere einfach viel zu viel Angst haben und ganz schnell ganz weit weglaufen.
Unter Wasser ist das anders. Irgendwie hat da kaum einer Angst vor einem Taucher, statt dessen überwiegt die Neugier und Fische kommen gerne mal näher und gucken, was denn da für ein komisches, blubberndes Wesen rumtreibt (Hatte ich bei den Hammerhaien und dem Napoleon-Lippfisch ja schonmal angerissen).

Heute hab ich während der Busfahrt zur Arbeit mal wieder ein  Ted-Talks-Video angeguckt: “The photo director for National Geographic, David Griffin knows the power of photography to connect us to our world. In a talk filled with glorious images, he talks about how we all use photos to tell our stories.”

War recht nett, aber auch nix besonders. Bis kurz vor Ende dann eine unglaublich nette Geschichte erzählt wurde: Der Unterwasserfotograf Paul Nicklen hat einen  Seeleopard begleitet und munter fotografiert. Dieses ca. 4m lange Ungetüm, dass dem Menschen mit seinem beachtlichen Gebiss durchaus gefährlich werden kann (wie man dem Seeleopard-Wikipedialink entnehmen kann, gab es auch schon Todesopfer=, hat aber keine Anstalten gemacht, den Taucher aus seinem Pinguin-Jagdrevier zu vertreiben, sondern hat sich viel mehr Sorgen um Paul gemacht. Denn der schwamm die ganze zeit im Wasser rum, ohne auch nur einen einzigen Pinguin zu fangen. Wie sollte der das nur auf Dauer überleben?
Also zeigte der Seeleopard dem Taucher, wie mann denn die Pinguins fängt. Als das auch nicht half, brachte er dem Taucher schon vorgetötete Pinguine, damit dieser nicht verhungern muss. Aber auch das schien dem Taucher nicht zu helfen. Selbst als der Seeleopard ihm einen toten Pinguin auf die Kamera legte (Foto  hier), nahm der keinen Bissen davon. Das ganze ging über mehrere Tage, in denen der Seeleopard sich wohl einige Sorgen gemacht hat.

Ich hab dann noch ein Video gefunden, in dem der Fotograph selber von seinem Erlebnis berichtet, hinterlegt mit Bildern von der Geschichte. Einfach  hier angucken (es ist im dritten Teil, wer die ersten beiden überspringen will, kann einfach direkt unter dem Video auf “Underwater Relationship” klicken).

Und hier noch das zugehörige TedTalks-Video, die Seeleopardengeschichte kommt so ab der 12. Minute: