AngemEssen ins Wochenende: “Tartelettes mit Lachs und Mangosalsa” und “Asiatischer Hähnchensalat mit Papaya”

21. März 2011 um 13:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute komme ich endlich mal dazu, euch vom Essen des vorletzten Wochenendes zu berichten.
Wir haben uns diesmal mal von unserem aktuellen Dauerbrennerkochbuch abgewandt und nochmal auf ältere zurückgegriffen.

Das Hauptgericht war dann “Tartelettes mit Lachs und Mangosalsa” aus unserem Ex-Lieblingsbuch:

Lachs und Mangosalsa waren sehr lecker, das Tartelette war aber zu trocken und hat irgendwie nicht gepasst, so dass wir da am Ende nur rausgelöffelt haben. War zum Glück noch genug Füllung übrig, so dass wir nicht verhungern mussten.

Davor gab es noch eine Vorspeise aus dem Geschwisterbuch “Stilvoll anrichten”, welches dort “Asiatischer Hähnchensalat mit Papaya” hieß. Da wir aber noch Mango übrig hatten, haben wir die Papaya einfach durch Mango ersetzt.

Und die Frühlingszwiebeln durch Schnittlauch, die Erdnusskerne durch … äh.. Pinienkerne (??), die Pfefferminze durch Zitronenmelisse, die Chilischote durch Cayennepfeffer und die “helle Sojasauce” durch “normale Sojasauce”. War trotzdem sehr lecker, das Anrichten hat aber nicht so wirklich funktioniert, das nächste Mal kommt der einfach in eine Salatschüssel…

Gestern gabs dann auch nochmal schickes Essen, nämlich nochmal den “Süßen Sushi mit Kokosreis und Früchten”, da wir Besuch hatten, gleich in etwas größeren Mengen:

Immer noch lecker ;-)

Unbedingte Kochbuchempfehlung: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

03. Oktober 2010 um 23:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

kuechentipps_vom_don

Mit Kochbüchern ist das ja so eine Sache: Irgendwie stehen da unzählige im Regal rum, in 4-5 von denen guckt man (und mit “man” meine ich im folgenden mich, ich schließe aber gerne von mir auf andere) auch wirklich ab und zu von rein und aus denen hat man dann auch mal 2-3 Rezepte ausprobiert.
Wenn man ein Rezept braucht, ist es eh viel leichter, schnell im Internet nachzugucken, da werden einem die Zutatenmengen dann auch noch direkt für die richtige Personenanzahl umgerechnet und man kann sich schnell das Rezept aussuchen, zu dem man auch die passenden Zutaten hat und wo es ein schickes Bild gibt (ja, ich brauche ein Bild beim Rezept, sonst kann ich das nicht kochen).

Wozu also Kochbücher?

Noch größer ist meine Skepsis dann bei Büchern, die nur mit einem Haushaltsgerät kombiniert verkauft werden (Backform, Nudelholz, Plätzchenausstecher und was weiß ich noch alles). Da frag ich mich immer: Sind die Rezepte so schlecht, dass man da noch ein Gimmick dabei legen muss, damit das Buch überhaupt verkauft wird. Reine “Geschenk-Bücher”, oder nicht? Wer kauft sich sowas selbst? Meist sind die ja auch schön eingeschweißt (wegen des Gimmicks), so dass man nicht mal einen Blick reinwerfen kann, was die Skepsis dann nur noch größer werden lässt.

Und so komme ich nun zu einer unbedingten Kochbuch-Kaufempfehlung. Ein Kochbuch, mit Gimmick. Ein Geschenk-Buch (Frau Dr. Bü hats geschenkt bekommen). Ein wirklich fantastisches Buch: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

tarteletttes-buch

Das Gimmick ist klar: 4 Backformen (mit rausnehmbarem Boden, was ein echter Segen ist, denn so kriegt man wirklich jedes Tartelette unbeschadet aus der Form). Insgesamt gibt es 34 Rezepte (Gemüsetartelettes, Tartelettes mit Fisch & Fleisch und süße Tarteletets), von denen wir inzwischen schon 5 ausprobiert haben (und es werden sicher noch einige folgen, vermutlich sogar solche, die nicht bebildert sind…). Und 4 von den 5 waren unglaublich lecker, das eine war “nur” lecker.

Unglaublich unglaublich lecker sind z.B. die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (alle Fotos zeigen unsere Ergebnisse, im Buch sehen die natürlich noch einen Ticken besser aus).

avocadotartelettes

Ehrlich: Allein wegen diese Rezept lohnt sich der Kauf des Buches. Ein Traum! Gabs bei und daher auch nicht nur einmal…
(Und ja, von denen habe ich euch hier schon vorgeschwärmt, aber da ich gestern wieder so von dem Buch überzeugt wurde, muss ich das einfach nochmal gesammelt loswerden)

Anderes Tartelette aus der “pikant”-Richtung: Die “Spargel-Blätterteig-Tartelettes mit Ziegenkäse”

spargel_blaetterteig_tartelettes

(das waren die, die “nur” lecker waren. War aber auch gemein, dass die im direkter Konkurrenz zu dem Garnelen-Tartelettes standen, da zieht jeder den Kürzeren…)

Gestern (und heute, da mir das Internet ja nicht die Menge für 2 Personen ausrechnen kann und ich darum immer gleich 4 Tartelettes machen “muss”) gabs dann “Maracuja-Créme-brûlé-Tartelettes” (da kriegt man ja nen Krampf in den Fingern), die mir zwar die erschreckend hohen Preise für Maracujas aufgezeigt haben, aber davon jeden Cent wert waren. Mjam mjam mjam!

maracuja_creme_brulee_tartelettes

Und dann gabs bei uns auch noch vor Längerem (Frau Dr. Bü berichtete) diese beiden Vertreter der süßen Sorte:

tarte

Da hätten wir links die “warmen Schokoladentartelettes mit Macadamianüssen” und rechts “Kirschtartelettes mit Baiserhaube”. Beide lecker, links aber leckererer.

Und wie man hier schon sieht: Die Vielfalt ist sehr groß, allein hier haben wir schon die verschiedensten Teigarten (Mürbeteig (die Grundlage der meisten Rezepte), Blätterteig und Tortilla-Chips), womit das volle Spektrum aber noch nicht abgedeckt ist. Und apropos “abgedeckt”: “Pies” (also “Pasteten”, aber wie klingt das denn…) gibt es auch in dem Buch, z.B. “Steak-Pies mit Brunnenkressesalat”. Muss ich unbedingt auch noch probieren…

So, zum Abschluss noch die Anmerkung: Nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt, ich bin tatsächlich so begeistert von dem Buch. Aber ja: Wenn ihr das Buch über meinen Link kauft (was ich euch nur empfehlen kann), krieg ich da eine kleine Provision ab.
Aber das ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, was auf den Tisch kommt. Und das ist LECKER!!!

PS: Dieses war der erste Streich. Unser zweitbestes Kochbuch stell ich euch dann demnächst auch noch vor. Aufmerksame DonsTag-Leser dürften es aber auch schon kennen, hab ich letztens erst in einem Klammersatz empfohlen, verdient aber auch eine größere Plattform.

Oh du schöne Elternzeit

29. Juni 2010 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Über 7 Wochen bin ich nun also Vater und ziemlich genau diese Zeit (den Klinikaufenthalt am Anfang muss man natürlich abziehen) habe ich auch mit Frau Dr. Bü und Sohnvanone nun daheim verbracht. Eltermzeit (für mich) und Mutterschutz (für Frau Dr. Bü) sei Dank.
Zeit, ein kleines Résumé zu ziehen.

Und zur Feier des Tages, auch erstmal einen kleines Häppchen Sohnvanone, quasi sein Highlight, dass gleich von allen als erstes bestaunt wird: Seine schon seit Geburt vorhandene Mähne, hier im donvanone-Style:

sohnvanone_frisur

Aber nun nur Elternzeit und gleich der Kernaussage: Wer auch immer die Chance hat, die Elternzeit zu nutzen, sollte das unbedingt tun!! Die letzten 7 Wochen im trauter Dreisamkeit waren mit die schönsten Wochen in meinem Leben.
Nicht nur, weil da auf einmal auf wundersame Art und Weise ein neuer Mensch in unserem Leben ist, sondern weil diese drei Wochen auch nochmal noch enger zusammengeschweißt haben. Gemeinsam diese neue Aufgabe zu meistern, gemeinsam den neuen Lebensrhythmus zu lernen und sich gemeinsam voll uns ganz dem Kleinen hingeben zu können, ist etwas, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist.
Und da man dank des Elterngeldes diese unglaubliche Zeit vom Staat auch noch finanziert bekommt (grob 2/3 des bisherigen Netto-Gehaltes), sollte das für die meisten auch finanzierbar sein. Dann gibt es halt mal in nächster Zeit keinen Urlaub, der kommt eh nicht an das ran, was sonst in dieser Zeit verpassen würde.

Und überhaupt: Die letzten 7 Wochen haben sich eh wie ein sehr langer, sehr schöner Urlaub angefühlt. Ich glaube nicht, dass ich mit Frau Dr. Bü vorher (in so einem kurzen Zeitraum) je so oft Essen war und so viel spazieren gegangen bin.
Das mit dem “Essen gehen” hat dann auch noch so halb was mit einem Gutscheinheft zu tun, dass Frau Dr. Bü von meinen Eltern geschenkt bekommen hat. Irgendwie dachten wir, dass wir da mit Kind wohl nicht mehr so viel einlösen könnten. Wie sehr wir uns doch getäuscht hatten…

Aber auch die eigene Küche blieb nicht ungenutzt. Da wir ja immer zu zweit waren (“wir sind einer mehr als er”) und uns die ganzen Arbeiten schön geteilt haben, hatte der andere auch immer mal wieder Zeit, um irgendwas zu machen. Zum Beispiel lecker Essen.
Und das Highlight kam da dann wieder aus einem Geschenk meiner Eltern zustande, nämlich dem Buch Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß, aus dem auch schon diese Leckereien hier stammten.

Diesmal sollten es aber keine süßen Tartelettes sein, sondern (da zu einem Brunch) deftige.

spargel_tartelette_und_gedeckter_tisch

Waren die Spargel-Tartelettes (siehe oben) noch “lecker, aber nichts Besonderess”, so vermochten die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (mit einem Boden aus Tacco-Chips) mehr als zu überzeugen. Ein echter Traum:

avocadotartelettes

Müssen unbedingt noch einmal gemacht werden. Und noch viel mehr aus dem Buch, da sieht echt ein Tartelette leckerer aus als das Andere. Absolute Empfehlung!

Und da das Wetter ja stellenweise auch mitzuspielen wusste, gab es auch ein paar erfrischendere Sachen. Zum Beispiel Spaghetti mit Zitronen-Sahne-Sauce und Scampis, oder (und jetzt kommts… wieder unglaublich lecker!) Rosmarin-Zitronen-Sorbet (wir haben noch noch zwei Eiweiß reingeschlagen, übrigens ohne Eismaschine, unsere war kaputt, haben jetzt aber wieder eine neue gekauft, um eine neue Ladung dieser süchtigmachenden Geschmackskombi zu produzieren).

Apropos Geschmackkombi. Aufgrund dieses Blogeintrages von Jorge Garcia (Hurley aus Lost) hab ich dann auch mal einen Fluffernutter-Milchshake (Marshmallowcreme und Erdnussbutter, zwei Sachen, die wir eigentlich immer im Haus haben) nach diesem Rezept ausprobiert. Kann sich trinken lassen ;-)

Und um nochmal kurz zu den Spaziergängen zurückzukommen: Mit so einem Kinderwagen und dem ziellosen Umherziehen, auf der Suche nach immer neuen Wegen, entdeckt man seine Stadt noch einmal komplett neu. Ich hab jetzt schon so viele Ecken von Ulm (und Umgebung) gesehen, die ich zuvor noch gar nicht kannte, dass da bald nicht mehr viel kommen kann…
Meist wird das dann gleich mit einem Einkauf oder eben einem der auswärtigen Essen (egal ob Eis, Kaffee oder richtige Mahlzeit) kombiniert.

Hier mal eine Auswahl verschiedener Spaziergänge:

spaziergaenge1

Oben gibts lecker Grillzeug (und mehr) zu kaufen, da drunter wohnen wir, ganz unten gibts die Pampers und links unten gabs nen Geocache…

Aber auch die entferntere Umgebung wird erkundet. Bad Urach war z.B. sehr nett, leider hatte ich da keinen Fotoapparat dabei, sonst hätte ich hier sicher ein paar schöne Bilder präsentieren können…

Naja, diese Woche haben wir dann also noch zu dritt, ab dann muss ich schauen, wie ich mit Sohnvanone alleine klarkomme, Frau Dr. Bü kümmert sich dann um die Haushaltskasse. Mal gespannt, ob ich dann in zwei Monaten immer noch so von der Elternzeit schwärme, bisher glaube ich aber fest dran. Sohnvanone gibt sich auch alle Mühe, das ganze so angenehm wir nur möglich zu gestalten.

So, jetzt muss ich aber schnell ins Bett, hab schließlich heute Nachtschicht und morgen steht schon wieder Auswärts-Frühstücken auf dem Programm…

Tatata-Tarte!

03. März 2010 um 09:02 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Ich wusste gar nicht, dass promovieren wie Weihnachten ist. Die ganze Familie kommt zusammen, es wird über Tage hinweg lecker geschmaust und es gibt sooo viele Geschenke! Vor inzwischen schon 10 Tagen wurde dann ein Geschenk endlich eingeweiht. Es handelt sich um 4 Tartelets-Förmchen, antihaftbeschichtet und mit herausnehmbaren Boden. Praktischerweise lag den Förmchen auch direkt ein Büchlein mit leckeren Rezepten bei. Dabei gab es sowohl die Kategorie herzhaft, wie auch süß. Ich hab mich zunächst mal auf süß konzentriert und zumindest optisch sind mir die Tartes geglückt.

tarte

Bei den Schoko-Tartes ist mir allerdings die Schokolade beim schmelzen zu heiß geworden, so dass hier eine zweite Versuchsreihe ansteht. Unter der leckeren Baisehaube (die im Kühlschrank auch hübsche Goldtröpfchen gezogen hat) verstecken sich übrigens Kirschen. Hier fand ich den Teig allerdings irgendwie zu unsüß. Mag auch an der anderen Mehlzusammensetzung gelegen haben, dass mir der Teig sehr trocken vorkam. Inzwischen hab ich auch verstanden, dass Tartelettes nicht das gleiche sind wie Tortelets, auch wenn Tortelets der eingedeutsche Begriff für Tarteletts ist. Der Unterschied liegt im Teig. Hab mich schon gewundert, warum in dem Buch ausschließlich Mürbeteige vorkommen und keine Biskuitteige…. Apropo Mürbeteige. Ich hasse die Zubereitung von Mürbeteigen. Das ist immer ein gekrümels und wenn ich nicht getrickst hätte (ich hab noch etwas Eigelb mehr verwendet) dann wäre da nie im Leben eine Masse herausgekommen, die man in eine Form pressen kann. Was aber nie und nimmer ging bei den Rezepten war das Ausrollen des Teiges. Natürlich kann man Staub und Krümel noch mit einem Wellholz bearbeiten, aber so wie auf den Bildern im Backbuch, dass da ein zwarter Teig herauskommt, den man dann über die Form legen kann und sogar Ränder abschneiden kann (nicht abbrechen), sah das bei mir nie aus. Was mache ich denn falsch? Mürbeteig ist ja eigentlich lecker, aber die Bearbeitungsweise des Teigs schreckt mich immer ab. Dabei will ich doch unbedingt noch die herzhaften Rezepte ausprobieren….