01. April 2006 um 12:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Heute also der dritte Teil der “Tach, Post!”-Reihe. Und da ich nicht am Anfang alle guten Briefe verbraten und den Müll für das Ende aufbewahren kann, kommt heute mal ein Brief einer geringeren Qualitätsstufe.
Diesmal ging der Brief an die Stadtwerke Neuwied, die dort auch für den Busverkehr zuständig sind. Auslöser war ein Schild im Bus, auf dem folgendes stand:
Beim Niesen, Husten oder Spucken
bediene Dich des Taschentuches
Das reimt sich nicht nur nicht, sondern enthält auch andere Ungereimtheiten. Und da ich “während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen” durfte, musste dies also auf dem Post-Wege geklärt werden…
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25. März 2006 um 14:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
So, heute gibt es den zweiten Brief aus der “Tach, Post!”-Reihe. Im Einleitungsbeitrag gibt es nun auch ein Inhaltsverzeichnis, welches regelmäßig aktualisiert wird und oft aktueller ist, als die Realität. Das liegt daran, dass ich die Briefe schon vorher schreibe, den Veröffentlichungstermin aber in die Zukunft lege. So kann ich euch z.B. auch nächste Woche einen Brief garantieren, auch wenn ich da gar nicht online bin. Klasse, oder?
Aber nun zum heutigen Brief: Wie der Titel schon angibt, handelt es sich hier um einen Mehrteiler. Die Einführung des Euro war ja immer ein riesiges Gesprächsthema. Und da mir 1998 nicht wirklich alle Fragen klar waren (z.B. ob Geldfälscher eine Entschädigung bekommen, da sie ja nun ihre gesamten Maschinen ersetzen müssen), hab ich mich einfach direkt an den damaligen Finanzminister (Dr. Theo Waigel) gewandt. Und was soll ich sagen: Seine Antwort (bzw. die eines Mitarbeiters) war (unerwarteterweise) eine der humorvollsten, die ich je bekommen habe. Darum (und weil die Antworten nicht der Wahrheit entsprachen, wie sich später rausstellte), habe ich dieses Thema auch weiterverfolgt und noch Briefe an Oscar Lafontaine, Hans Eichel und das europäische Parlament geschrieben. Dazu aber an einem anderen Samstag mehr…
Nochmal zurück zum heutigen Brief: Das war einer meiner ersten Briefe (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) und ich fand es da noch lustig, extra ein paar Rechtschreibfehler einzubauen, um dümmer zu wirken. Heute finde ich das weniger lustig, hab den Brief aber mal im Original gelassen. Und zumindest was das “quarken” angeht, war es kein Fehler…
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18. März 2006 um 19:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

An dieser Stelle nun der erste Brief aus meiner soeben angekündigten “Tach, Post!“-Reihe.
Es handelt sich um den Vorschlag einer Vorrichtung zur Kalthaltung von Schokolade, den ich meiner Lieblingsschokoladenfirma Sarotti (mit dem netten Mohren) zugeschickt habe. Aus mir unverständlichen Gründen hat es diese Erfindung noch nicht auf den Markt gebracht, ich denke mal, sie sind noch intensiv am forschen und genetisch die quirligsten Fliegen am züchten. Anders kann ich mir das nicht erklären…
Aber lest doch selbst!
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18. März 2006 um 19:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Vor 7 Jahren sah die Welt beim mir noch ganz anders aus: Kein Blog, kaum Internet, bloß auf der Schulbank nicht einschlafen und bitte bitte irgendwie das Abitur schaffen. Und diese drei Faktoren sorgten dafür, dass ich einen Haufen Briefe an diverse Firmen schrieb. Warum? Klar, der Schreibdrang muss ja irgendwie raus (kein Blog), Mails schreiben tun nur die Freaks (kaum Internet) und irgendwie muss ich mich während dem Unterricht ja wach halten (Abi). Auslöser waren übrigens die superlustigen Bücher von Jürgen Sprenzinger, die ich nur empfehlen kann.
Nun soll die Welt (Wunschdenken) auch mal was von meinen Briefen erfahren und so werde ich sie hier regelmäßig (geplant ich wöchentlich, wodurch der geneigte Leser dann ca. 35 Wochen (hoffentlich) gut unterhalten wäre.
Und bevor ich mir hier unnötigerweise noch mehr Worte aus den Fingern sauge, kopiere ich doch einfach mal den “Klappentext” aus meinem vor Jahren für die Verwandschaft angefertigten Buch:
Der Autor:
Auf die Welt gepresst am 4.11.80, wenige Jahre später in den Kindergarten abgeschoben, von da in die Wülfersberger Grundschule Gladbach strafversetzt. Nach 4 Jahren schlechter Führung mit satten 9 Jahren Werner-Heisenberg-Gymnasium bestraft. Dann wegen befriedigender(,0) RehABIlitation zurück ins Leben gelassen. Ein großer Fehler. Prompt verweigerte er den Dienst an der Waffe und fuhr den Dienstwagen seiner Zivildienststelle gegen einen Bus. Dann musste sie Konkurs anmelden (Die letzten beiden Sätze stehen in keinerlei Kausalzusammenhang, sondern sollen nur den Platz dieser Seite füllen).

Das Buch:
Angeregt wurde ich (Andreas Hallerbach) durch 2 sehr gute Bücher von Jürgen Sprenzinger („Sehr geehrter Herr Maggi“ und „Lieber Meister Proper“)(sehr zu empfehlen), allerdings war die Verrücktheit und überaus befremdende Sinnlosigkeit, die in den Briefen zu finden ist auch vorher schon in meinem Kopf vorhanden. Allerdings habe ich immer versucht, diese vor meinen Mitmenschen zu verbergen, was mir aber immer schwerer fiel.
Nun mal kurz zu zwei Fragen, die mir immer wieder von Lesern meiner Briefe gestellt wurden:
1)„Haben die dir echt geantwortet?“ – Natürlich. Wär ja noch schöner, wenn ich auf meine eigenen Briefe antworten würde. Mir ist zwar einiges an Schwachsinn zuzutrauen, aber DAS nun wirklich nicht. Alle Briefe stammen wirklich von den Absendern.
2)„Sag mal, hast Du vielleicht zu viel Zeit?“ – Jein. Eigentlich nicht, aber was soll man denn machen, wenn man stundenlang in langweiligen Deutschstunden und für mich wenig interessanten (was nicht an der Lehrerin lag) Geschichtsstunden machen? Ich hatte dort immer viel Zeit, meine Gedanken in die entferntesten Gegenden schweifen zu lassen und diese Ergüsse dann zu Papier zu bringen. Vielen Dank dafür noch einmal an Frau Berresheim und Frau Fischer. Aber auch danke an Herrn Heym und Herrn Müller, ihr habt auch viel zu diesem Buch beigetragen.
1. Auflage, Dezember 2000
Veröffentlichungen oder Vervielfältigungen des Buches oder
eines Teiles des Buches nur mit Genehmigung des Autors
Und jetzt viel Spaß beim Lesen des ersten Briefes!
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