Ja, mir braucht man nur ein Paket mit lauter Werbezeug schicken und schon blogge ich drüber (sehr zur Würgereizentwicklung bei einem anderen Don). Vor allem, wenn es die netten VM-People sind, die mich mit der “Hustle the Sluff”-Aktion ja schon nach Berlin eingeladen haben.
Und genau von denen hab ich dann heute auch ein Überraschungspaket bekommen, was aber eben nur eine halbe Überraschung war, da ich bei Andi, Patrick und Bastian schon davon lesen konnte. Im Gegensatz zu Bastian hab ich übrigens nicht so die Probleme mit der Größe…
Kurz noch zum Inhalt (geklaut bei Patrick, muss doch gleich ins Kino: 300):
1x Limitierte Tasche (gemacht aus dem Segeltuch der Flying BlackBerry, ich hab wohl ein Stück vom “L” einen Minifitzel vom “k” und einen größeren Teil vom “B” (nochmal genau hingeguckt…))
Jetzt hab ich sie auch in Ulm gesehen, diese “Erster!”-Lucky-Strike-Werbung mit der Weihnachtsmannmütze (die Idee kann nur von einem Ehrensenf-Kommentierer gekommen sein). Und wenn Weihnachten nun also eingeläutet ist (das Wetter macht ja auch schon ziemlich gut mit), will ich nicht lange trödeln und euch hier meinen Wunschzettel für das Weihnachtsgeschäft präsentieren (kurz noch ne Frage: Ist das eigentlich auch so ein typisch deutscher Brauch, Weihnachten jedes Jahr früher einzuläuten, oder ist das überall so?):
Zuerst mal wäre da natürlich die eben vorgestellte Wassertropfenzeitmaschine. Sollte das nicht möglich sein, gebe ich mich wohl oder übel auch mit der “Buchstaben-in-Wasser-schreib”-Apparatur zufrieden, auch wenn das erste Wort, welches ich eingeben würde, “Och” wäre…
Außerdem warte ich ja immer noch darauf, dass dieser USB-Stick rauskommt, der einem anhand seiner Größe anzeigt, wie voll er ist. Und nein, einer, der mir das außen als Text anzeigt reicht mir nicht, der würde gleich im Müll landen. Ich würde dann bis Weihnachten aber schön fleißig üben, dass ich den ähnlich elegant in die Tonne befördern kann, wie diese ordnungsliebenden Jungs es hier mit Dosen tun:
Diese praktischen Multifunktionsmesser würde ich wohl eher nicht in der Gegend rumwerfen. Ich war zwar mal so ein kleiner Hobbyzauberer, der auf Kindergeburtstagen oder Waldfesten aufgetreten ist, aber im Messerwerfen hab ich mich noch nicht versucht. Da sollte man dann wohl auch eher klein anfangen…
Nicht klein anfangen (ihr glaubt gar nicht, wie viel Spaß ich mit diesen Überleitungen habe) würde ich aber mit dem Availabot. Von dem bräuchte ich dann gleich mal 42 Stück um mir meine Miranda-Leiste zu ersparen und so 63.744 Pixel mehr auf meinem Bildschirm zu Verfügung zu haben. Ich denke aber, dass das ziemlich witzig aussähe, wenn auf dem Schreibtisch (da müsste dann wohl angebaut werden, oder es kommt ein kleines Regal auf Augenhöhe neben den Bildschirm) ständig die Figuren umherkippen…
Und obwohl ich nie eine Spielekonsole besessen habe (oder hatte ich nen Gameboy? War der mir? Oder einem meiner Brüder? Oder mir und meinen Brüdern?) und seit Jahren nicht mehr am Computer gespielt habe, setze ich auf meine frühzeitige Wunschliste noch den/die/das Wii. Das sieht einfach zu spaßig aus…
Und da die sportliche Betätigung mit dem Teil sicher Hunger macht, brauch ich auch noch den Candy Grabber. Ganz dringend!
PS: Wer schnell genug schenkt hat vielleicht noch Chancen auf nen Dr. Web-Kaffeebecher ;-)
PPS: die Betreffzeile hab ich mir übrigens heute auch gedacht, als ein Paket voller Chio Chips-Tüten vor der Haustür stand. Eigentlich wollte ich da ja WM-Tickets gewinnen und hab aus Langeweile auch noch bei anderen Gewinnspielen mitgemacht. So hab ich dann wenigstens schon die notwendigen Requisiten für den Bundesligastart (über Arena sag ich an dieser Stelle mal noch nichts, innerlich reg ich mich aber ganz schön auf. Aber wie sagt der Betreffzeilenmensch auch so gerne: Schauma ma…)
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...