HSV: Keine Lust mehr am Saisonende?

30. April 2008 um 11:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Verkackt der HSV wirklich jede Saison zum Ende hin? Mir kommt es so vor, darum hab ich das einfach mal schnell nachgeschlagen und bin zum Ergebnis gekommen, dass man das so pauschal doch nicht sagen kann. Es wird nämlich nur dann am Ende verkackt, wenn man auch was zu verbocken hat. War der Saisonstart schlecht, so wurde am Ende nochmal Gas gegeben. Was halt nicht geht, ist eine rundum perfekte Saison…
Hier mal die letzten 7 Saisonverläufe. Aufgetragen sind kummulierte Punkte, sowie kummulierte geschossene und kassierte Tore. Wer die Tabellenposition als Saisonverlauf sehen will, muss auf die jeweilige Überschrift klicken.

 2007/2008
Noch ist die Saison nicht beendet, aber wenn der Sturm so weitermacht, verlieren wir nicht nur die sicher geglaubte Champignons-League-Teilnahme, sondern auch noch die Teilname am UEFA-Cup. Vergleicht man diese Grafik mit den nachfolgenden, erkennt man schnell, was für eine klasse Abwehr wir diese Saison haben, so weit sind rote und grüne Linie nie auseinander. Dummerweise macht der Sturm in letzter Zeit (kein Tor in den letzten 4 Spielen) nicht mehr mit:

HSV 07/08

oranger Strich: Huub gibt bekannt, dass er zum Saisonende den HSV verlässt (Bild hat “ bewiesen“, das das der Grund fürs Scheitern ist)

 2006/2007
Die drei großen Bs (Sergej Barbarez, Daniel van Buyten und Khalid Boulahrouz) verließen den Verein und sorgten so für eine katastrophale erste Saisonhälfte. Nachdem man sich endlich von Doll lösen konnte, schaffte Huub dank einer stehenden Null noch ein glückliches Finale (UI-Cup-Sieger). Von Einbruch am Saisonende keine Spur, ganz im Gegenteil: Die letzten beiden Spiele nochmal zu Null gewonnen:

HSV 06/07

oranger Strich: Thomas Doll durch Huub Stevens ersetzt

 2005/2006
Was für eine Saison! Ab dem zweiten Spieltag nur auf Platz 2 oder 3, am letzten Spieltag gegen Bremen dann aber für den dritten Platz entschieden und die ganze Stimmung versaut.
Dem Sturm kann man keine Schuld geben, dieses Mal war es die Abwehr, die am Ende die Arbeit verweigerte und so die letzten beiden Spiele verloren gaben:

HSV 05/06

 2004/2005
Hochgradig miserabel gestartet, dann durch Doll gerettet. Nach einem Zwischenhoch auf Platz 5 (Spieltag 25) wieder ausgeruht und am Ende wieder bis auf Platz 8 gefallen. Grund war mal wieder der Sturm. Kein einziges Tor in den letzten 4 Spielen:

HSV 04/05

 2003/2004
Die ganze Rückrunde mit nur drei Spieltagen Ausnahme auf Platz 8. Das nenn ich mal Konstanz…
Kein Abflauen zum Saisonende erkennbar, ganz im Gegenteil. Die verkorkste Saison nochmal schön mit 2 Siegen beendet.

HSV 03/04

oranger Strich: Kurt Jara durch Klaus Toppmöller ersetzt.

 2002/2003
Von Platz 15 (Spieltag 4) wieder mühsam auf Platz 4 hochgearbeitet. Kein Einbruch erkennbar:

HSV 02/03

 2001/2002
Von Tabellenplatz her wieder eine eindrückliche Zuschaustellung der Konstanz: Die ganze Rückrunde mit nur drei Spieltagen Ausnahme auf Platz 11.
Wobei auch hier am Ende nochmal schön Punkte gelassen wurden. Kein Punkt in den letzten beiden Spielen. Am Sturm lag es diesmal aber offensichtlich nicht:

HSV 01/02

erster oranger Strich: Frank Pagelsdorf gefeuert, Holger Hieronymus übernimmt kurzzeitig
zweiter oranger Strich: Kurt Jara wird neuer Trainer

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Stevens verlässt den HSV nach der Saison

19. November 2007 um 14:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

 Kacke! (aber natürlich auch verständlich)

Und wehe ich höre irgendwo jemanden “Matthäus” rufen…
Aber wen hätten wir denn gerne? Spontan fällt mir keiner ein (auch nen Hitzfeld will ich nicht haben), muss man sich wohl im Ausland umgucken, bei denen, die ich nicht kenne…

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Mal noch ein Foto von den Flitterwochen

04. November 2007 um 23:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Momentan komm ich leider noch nicht wirklich dazu, all die vielen Eindrücke aus den Flitterwochen hier auf dem Blog festzuhalten, auch wenn ich ständig von allen Seiten darum gebeten werde. Geduldet euch noch ein klein wenig, ich geb mir dafür dann auch extra Mühe.

Aber ein kleines Unterwasserfoto bring ich dann jetzt doch schon mal, da mittlerweile wohl auch die Malediven-Postkarten angekommen sind und dieses Foto eben so gut passt (siehe  Fluffis Eintrag): Der  Leopard-Drückerfisch

Leopard-Drückerfisch

PS: Ja, auch wenn hier nix davon im Blog zu lesen ist, kann ich doch tatsächlich Geburtstag haben. Vielen Dank an alle, die trotzdem dran gedacht und mir per SMS oder Mail gratuliert haben. So z.B. auch Huub Stevens, bzw. (dann mit Foto) Romeo Castelen, Joris Mathijsen und Hermann (unser Dinso-Maskottchen), je nachdem, ob man nun Plain-Text (Stevens) oder HTML-Mail (die anderen) liest.

Glückwünsche vom HSV

Besonders freut mich, dass die es nicht nur bei dieser Mail belassen, sondern als Geschenk auch noch dauernd gewinnen. Dankeschön!

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DTdoT: HSV

11. Februar 2007 um 20:20 von DonsTag der offenen Tür | Kommentar abgeben | Trackback

Dieser Beitrag gehört zur Reihe “DonsTag der offenen Tür” und wurde von  Ghost Dog verfasst. Darum gibt er nicht unbedingt die Meinung von donvanone wieder.

Reden wir mal über den HSV.

Auf der Website des HSV steht es links oben: In der Bundesliga seit 43 Jahren, 170 Tagen, 6 Stunden, 48 Minuten und 10 Sekunden (Stand: 10.02.07 22:48 Uhr). Heute hat das Team mit einem kleinen, aber sehr wichtigen Erfolg gegen eine zweitligareif spielende Borussia aus Dortmund drei Punkte für den Verbleib des Counters auf der Vereinshomepage gesammelt.

Aber reden wir mal über das Wie.

Der HSV hat das Spiel 3:0 gewonnen. Dem 1:0 ist eine klare (und meines Erachtens nachträglich mit einer Spielsperre zu versehenen) karnevalsreife Schwalbe von Mehdi Mahdavikia vorausgegangen. Es ist müßig, darüber zu spekulieren, wie das Spiel ohne diese Fehlentscheidung verlaufen wäre. Dortmund hätte das Spiel womöglich auch ohne irrelugäre Hilfsmittel des Gegners verloren. Aber es ist bezeichnend für die Saison des HSV, dass ausgerechnet eine Unsportlichkeit als Wegbereiter für den zweiten Saisonsieg herhalten muss.

Die Saison der Hamburger ist bisher durch Pech und Unvermögen gekennzeichnet. Pfostentreffer in der Nachspielzeit (1. Spieltag) und Eigentore (17. Spieltag) verhindern Siege, Sonntagsschüsse (20. Spieltag) und schlechte Mannschaftsleistungen (14. Spieltag) besiegeln Niederlagen, Undiszipliniertheiten (15. Spieltag) und Verletzungen schwächen die Mannschaft. Hinzu kam in Thomas Doll ein Trainer, der mit jedem Punktverlust ratloser wurde und seinem Team nicht das Selbstbewusstsein einflößen konnte, das es dringend benötigt. Huub Stevens ist seit acht Tagen Trainer. Mehr kann man zu ihm noch nicht sagen.

Der HSV ist trotz des Sieges weiterhin auf dem 18. Platz, jedoch nur zwei Punkte hinter dem VfL Bochum, der momentan 15. ist, aber erst morgen spielt. Der nächste Gegner heißt Werder Bremen, die die letzten beiden Spiele verloren haben. Für den Verlierer dieses Spiels rückt das Saisonziel (Klassenerhalt vs. Meisterschaft) in weite Ferne.

Der HSV muss meines Erachtens nach aus den verbleibenden sieben Heimspielen mindestens fünf Partien gewinnen, um dem Abstieg zu entrinnen. Denn das schwere Auswärtsprogramm (Schalke, Hannover, Bayern, Nürnberg) wird für den HSV in seiner aktuellen Verfassung kaum erfolgreich zu bestreiten sein.

Es bleibt den Rautenfans lediglich die Hoffnung, das auf der Website nicht bald steht: In der Bundesliga gewesen für 43 Jahre, 268 Tage, 1 Stunde, 15 Minuten und 30 Sekunden.

[Letztens in der Fußgängerzone habe ich russische Querflötenspieler in Stereo gehört und wollte nach zwei Minuten freiwillige Ausreise beantragen.]

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Huub Stevens zum HSV

02. Februar 2007 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

 Laut N24 ist es nun wohl doch nicht Magath (das hat der HSV auch schon bestätigt), sondern Huub Stevens (das hat der HSV noch nicht bestätigt). Steht das “H” in “HSV” eigentlich für Holland?

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