Star Wars mit Laugh Track

06. Januar 2010 um 11:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Jeder kennt ja aus (vorwiegend) alten TV-Serien dieses nervige Konservenlachen (gibts natürlich auch als echtes Lachen vom Live-Publikum, dann nicht ganz so nervig). Doch warum kam das nie in Filmen zum Einsatz? Die werden gleich viel lustiger. Hier die “I’m your father, Luke”-Szene mit Konservenlachen:

[via Neatorama]

(Hiermit ist dann die Schmunzelpause offiziell eingestellt und wieder in DonsTag integriert, mehr Zeit für die (wachsende) Familie bedeutet weniger Zeit für Blogs…)

Der Wilhelm-Schrei

11. Februar 2009 um 17:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Der Name “Wilhelm” ist momentan ja in aller Munde (warum? darum, hier mehr), da passt eigentlich ganz gut, was ich schon lange mal bloggen wollte und auf das ich über einen Kommentar auf der Schmunzelpause aufmerksam geworden bin.
Es geht um den “Wilhelm-Schrei”. Noch nie gehört? Glaube ich nicht, denn dieser Schrei, der erstmals in einem Spielfilm von 1951 (“Distant Drums”) genutzt wurde, als ein Mann von einem Alligator gefressen wurde, taucht seither ständig wieder in neuen Filmen auf (es gibt eine Liste, die momentan 149 Titel aufzählt.

Aber wer will Listen durchblättern (hey, da könnte man doch eine prima Klickstrecke draus machen), wenn man sich das ganze auch als Video angucken kann.

Hier eine Sammlung von Wilhelm-Schreien aus den Jahren 1953-2007. Es fängt mit dem Film an, der dem Schrei den Namen gegeben hat (“Charge at Feather River”), denn hier ist es Wilhelm, der diesen Schrei loslässt:

Der “Star Wars” Sound-Designer Ben Burtt hat sich diesen Schrei übrigens zu seinem Markenzeichen gemacht und versucht ihn in jeden seiner Filme einzubauen. Daher ist er z.B. in allen “Star Wars”- und auch allen “Indy”-Filmen (ja, auch den ganz neuen) drin.
Hier eine kleine Dokumentation über den Schrei, in der natürlich auch auf diesen Punkt weiter eingegangen wird:

Seit Ben Burtt aber bei Pixar gelandet ist, will er den Schrei nicht mehr einsetzen (so steht es zumindest hier), was die Verbreitung aber nicht wirklich aufhält. Sogar in “Juno” war er drin…

Hier nochmal ein anderes Video mit ausgewählten Wilhelm-Schreien, diesmal von 1953-99:

Und wer den Wilhelm-Schrei jetzt als Klingelton nutzen will, hier die wav-Datei

Pop-Up-Bücher: Star Wars, Computer, Making Of und mehr…

10. Februar 2009 um 00:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vorwort (ganz am Ende erst geschrieben): Huch, ist da lang geworden. Huiuiuiuiuiui.. Davon dürft ihr euch aber nicht abschrecken lassen. Und auch nicht davon, dass in dem Artikel soviele Amazon-Partnerlinks stecken, wie ich sonst in einem Jahr nicht einbaue. Denn hier ist für jeden was dabei. Für Bastler, für Eltern, für Star-Wars-Fans, Computer-Nerds, für das Kind in dir und auch sonst für jeden. Versprochen! (Ach huch: Für den Designfreund ja auch, da muss ich schnell noch was ganz hinten anfügen…)(Und für den, der im Internet immer nur nach dem Einen sucht, nach dem ja angeblich alle suchen…)

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Popup-Bücher wieder voll im Kommen sind. Als wir damals mit Roke im Boesner waren, haben die sich (nach langer Beratung) ein saucooles Dinosaurier-Pop-Up-Buch gekauft (nach längerer Diskussion mit Beteiligung Unbeteiligter), welches deutlich das gesprengt hat (besonders der T-Rex hatte es mir angetan), was ich bisher immer mir solchen Büchern in Verbindung gebracht habe (nämlich hauptsächlich dieses “an einer Lasche ziehen”). Nein, hier poppt wirklich alles von alleine aus dem Buch und das an allen möglichen Stellen, jede Seite hat nochmal 3-5 weitere Miniseiten zum aufklappen, die ihrerseits auch noch mehr beinhalten können. Und dann alles auch noch vollgestopft mit Informationen über die Saurier, die man da gerade sieht.

Da ich aber glaube, dass ich meine Leser nicht mit Dinosauriern überzeugen kann, gehe ich mal schnell weiter zum Star-Wars-Popup-Buch vom gleichen Autoren. Auch hier das gleiche Prinzip, insgesamt sind es wohl 37 verschiedene Aufklappdinger. Und die gehen nicht einfach irgendwie auf, sondern de Autor (selber Star-Wars-Fan) hat sich dabei auch noch was gedacht. Das merkt man vor allem bei der Maske von Darth Vader, die nicht nur einfach aufoppt, sondern so aufpoppt, dass man vorher noch einen Blick in die Maske werfen kann und dort Anakin (oder was noch von ihm übrig ist) erkennen kann. Aber das soll er euch in diesem Making-Of einfach selber zeigen:

Sehr cool find ich auch Han Solo, der erst im Buch normal steht und dann beim weiteren Aufklappen in Karbonit eintaucht. Das gibts nicht in dem obigen Video, aber in diesem Speeddurchblättern, wo man auch nochmal das tatsächlich leuchtende Lichtschwert bewundern kann:

Aber nicht nur im Boesner stolper ich über Pop-Up-Bücher, nein, auch im TV (Pushing Dayisies…) und auf meinen Streiftouren durch die Blogosphäre. Von irgendwo (kann den Link nicht mehr finden) bin ich da auf dieses Interview mit dem oben schon vorgestellten Autoren (wird wohl mal Zeit seinen Namen zu nennen: Er heißt Matthew Reinhart), in dem er in einem zusätzlichen Video sein neuestes Buch “Encyclopedia Mythologica: Fairies and Magical Creatures” über Fabelwesen vorstellt und dabei seine Arbeit ein wenig beschreibt und auch auf ältere Bücher eingeht (den Wirbelsturm aus dem Zauberer von Oz-Buch find ich auch ganz toll). Hier auch das Video noch:


Inside the Pop-Up Studio from paul b on Vimeo.

Und dann dachte ich mir so, dass es sowas zu meiner Kindheit ja nicht gegeben hat und wollte fast schon mein Schmollgesicht aufsetzen, da bin ich (während ich auf YouTube alle möglichen Videos zu dem Thema durchzappte) auf ein Pop-Up-Buch gestoßen, dass wir (mein Vater? Mein Bruder?) früher auch hatten und mich bestimmt zu dem Informatiker gemacht hat, der ich heute bin: “Inside The Personal Computer” (gibt es tatsächlich noch (gebraucht) bei Amazon für schlappe 5 Euro zu kaufen, da muss eigentlich jeder Geek zuschlagen):

Was in dem Video nicht rüberkommt und mir damals fast am meisten Spaß gemacht hat: Wenn man beim Nadeldrucker an dem Teil zieht, bewegt sich nicht nur der Druckkopf, sondern er macht auch das typisch knatternde Geräusch…

So, ich hab eigentlich schon fast genug Videos eingebunden, oder? Schade eigentlich, denn ich bin immer noch so begeistert, dass ich mich von den ganzen Filmchen nicht trennen will. Zum Beispiel dem vom Peter-Pan-Buch, oder Alice im Wunderland (der Spielkartenbogen am Ende ist am Besten, der tiefe Fall durch die vielen Bücher kommt hier aber besser rüber). Ihr seht, es gibt da schon eine ganz schöne Themen-Vielfalt, am Besten einfach mal bei Amazon nach Matthew Reinhart suchen, der scheint da der Experte zu sein. Leider ist sein Unterwasserbuch auf “Haie und andere Unterwassermonster” spezialisiert, wenns ein allgemeineres Unterwasserbuch gewesen wäre, wäre das für mich ein Pflichtkauf gewesen…
Aber so muss ich wohl selber in die Popup-Buch-Industire einsteigen, zum Glück gibts da auch ein Buch für, wie man sowas selber macht (ein ähnliches Buch hatte ich mal, aber das ging mehr in Richtung einfachere Popup-Karten, wie dieses hier. Für einfache Sachen kann ich nach meinen heutigen Recherchen aber auch definitiv YouTube empfehlen, da gibt es zig Toutorials, wie so Zeug basteln kann. Diese Wasserfallkarte find ich nicht schlecht und sieht wirklich einfach aus (aber hey: Ich brauch so einen Falzstift!).)

So, abschließend noch etwas passend aufbereitete Musik und einen Webespot zu dem Thema, dann bin ich fertig…

Ist doch “etwas” länger geworden, als ich dachte, aber wenn ich mal von was begeistert bin, lässt es mich halt nicht mehr los…

So, da bin ich doch nochmal, gerade das Vorwort fertig geschrieben. Wer mit diesen Themenbüchern nicht viel anfangen kann, der kann sich ja mal die Bücher von David A. Carter angucken (“One Red Dot” ist das einzige, dass bei Amazon ein paar Bilder vom inneren des Buches hat, “Die blaue 2″ und “600 schwarze Punkte” sind aber ähnlich aufgebaut. Hier geht es nur um abstrakte Formen und viele verschiedene überraschende Effekte. Hab die damals alle in der Hand gehabt, kann mich aber nicht mehr erinnern, welches mir am besten gefallen hat. Kann man sich aber auf jeden Fall alle gut aufgeklappt als Dekostück irgendwo hinstellen…
So, jetzt bin ich wirklich fertig (oder sollte ich für die Klickzahlen noch erwähnen, dass es auch ein Sex-Pop-Up-Buch gibt (nein, kein Pin-Up…), zu dem es auf YouTube natürlich auch ein Video gibt. Kommt definitiv von der Originalität nicht an die anderen ran, hat aber auch ein paar gute Ideen, z.B. das Flugzeug oder die peitschende Frau).