Abenteuer mit Demmy

08. Januar 2008 um 16:21 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Ich habe einen neuen Bürokollegen. Liebevoll habe ich ihn auf den wohlklingenden Namen “Demolition Man” getauft. Mit Teamgeist und Heldenmut haben wir es heute geschafft mein Büro-Fenster in insgesamt 7 lose und 2 feste Einzelteile zu zerlegen. Während es kälter und kälter wird versuchen Demmy (das ist sein Spitzname) und ich nun die Verantwortung (ich spreche absichtlich nicht von Schuld) gerecht unter uns aufzuteilen. Der betroffene Dackel-Blick gelingt uns schon ganz gut und die Anerkennung das Gelächter unserer Kollegen ist uns in jedem Fall sicher.

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Das Buch ohne Namen: Prolog (II)

19. Januar 2007 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

(Warum? Darum!)

Nächste Woche ist es soweit, da fliege ich mit meinen Freunden in Urlaub nach Menorca. Mit dabei ist dann auch mein nerviger Bruder Sebastian Dito Geimer, der im Moment noch bei der Oma ist und da Bauernhof-Wochenendurlaub macht. Warum kommt keiner auf die Idee, ihn wegen seines Zweitnamens Dito zu verarschen. Ich versteh das nicht. Mich verarschen alle, ich heiße Andreas Ponko Geimer und werde darum immer Sponko oder Sponk genannt. Meinen Bruder, der übrigens 10 Minuten nach mir von meiner Mutter auf die Welt gepresst wurde, wird nur G-Punkt gerufen, weil die Abkürzung seines Nachnamens ja G. ist. Mich nennen die aber nicht so, ich verstehe das nicht. Naja, auf jeden Fall werde ich den auf Menorca 2 Wochen am Hals haben. Mit dabei seine Freundin und meine Ex-Freundin Sabrina Müller. Wir verstehen uns aber noch sehr gut, was meinen Bruder manchmal ganz schön ärgert. Dann kommen noch verschiedene andere Pärchen mit, sogar ein Schwulenpärchen. Nein, stimmt nicht, nur ein Teil eines Schwulenpärchens, nämlich der Simon Heinzelmann, der eindeutig die weibliche Rolle in der Beziehung spielt. Darum wird er auch ab und zu Simone gerufen, was er aber gar nicht gerne hört. Er ist mit dem Marque zusammen. Wie der mit richtigem Namen heißt, weiß ich nicht, der ist ein im ganzen Land bekannter Didgeridoo-Spieler, der sich diesen Künstlernamen zugelegt hat. Ich glaube der heißt Gereon Weigand, bin mir aber nicht sicher. Außerdem kommt noch mein bester Freund Bastian Bug mit seiner Freundin Susi Kutsche mit (oft böse als „Sutsche bezeichnet“) und die Felicia Immel mit. Bei der war es schwer, einen Spitznamen zu finden. Fili hört sich doof an, Filou mochte sie nicht und Immi schon gar nicht. Wir haben uns fast jede Woche zusammengesetzt und einen Spitznamen für sie gesucht, denn ohne Spitznamen ist man ja stumpf und das ist total out. Und Felicia will nie out sein. Darum mussten wir auch dringends einen Spitznamen finden. Irgendwann kam ich dann auf die rettende Idee. Wie meinem Bruder, dem G-Punkt, versuchte ich es mal mit den Anfangsbuchstaben. I-Punkt war dann aber doch zu phantasielos, oder sollte ich fantasielos schreiben. Nein, sollte ich nicht, denn Felicia trinkt ja immer nur Pepsi, keine Fanta. Pepsi light. Also kam ich zu den Initialen F.I. und schon war der Name da: Eff-I. Also Effi. Felicia war einverstanden und endlich wieder in. Ihr Freund, der Florian Much kommt leider nicht mit, der muss arbeiten. Der arbeitet seit letzten Monat in Boppard als staatlich anerkannter Wundertütenfüller. Einmal hat der doch glatt so einen Plastikring mitgehen lassen und der Felicia mitgebracht. Die mochte den natürlich gar nicht, traute sich aber nicht, das zuzugeben und meinte nur, man dürfte doch nichts klauen, auch nicht aus Wundertüten und der Flo sollte das doch bitte zurückgeben. Seitdem ist der voll brav geworden und klaut nichts mehr. Voll gemein, ich wollte nämlich, dass der mir mal so einen lustigen Kreisel mitbringt, den man auch auf den Kopf stellen kann und der sich trotzdem nicht drehen lässt. Aber nein, man macht das ja nicht.

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