Dons Spielecheck – Spiel 2017

13. November 2017 um 20:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heidiho liebe gelangweilte DonsTags-”Leser”.
Es gibt hier zwei Traditionen, die das sonst sehr regungslose Blog nochmal kurz, dafür aber heftig aufzucken lassen. Einmal meine jahressanfängliche Auflistung der im Vorjahr gesehenen Filme und dann die jahresendliche Auflistung der auf der Spielemesse gespielten Spiele.

Setzt euch also nen Tee auf, holt euch die ersten Lebkuchen bei, denn wie auch schon in den Jahren zuvor (2016, 2015, 2014, 2011, 2000 (Teil 1, 2 und 3), 2008 oder 2006) wird das hier wieder eine längere Angelegenheit.

44 Spiele habe ich gespielt. Die meisten mindestens einmal komplett durch, bei wenigen haben wir aus Langeweile oder aus Zeitmangel abgebrochen. Und all die Spiele stell ich hier wie gehabt kurz vor und gebe meinen Senf zum ersten (nicht unbedingt aussagekräftigen) Eindruck ab.

Erstmal aber ein Blick in die Einkaufstasche:

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Da sind ein paar Spiele dabei, die ihr unten in der Auflistung nicht finden werdet, weil ich sie noch gar nicht gespielt habe.
Da hätten wir z.B. die zweite “Staffel” von Pandemic Legacy. Vom ersten Teil hatte ich hier ja schon ausführlich geschwärmt. Und selten hatte ich solch eine Vorfreude auf ein neues Spiel. Im Dezember gehts dann hoffentlich mit dem zweiten Teil los. Wohoo!

Die “Fast Forward”-Reihe mit Flucht und Festung (Furcht kommt dann noch, wenn sich die zwei bewährt haben) wurde auch blind gekauft. Auch hier verändert sich das Spiel im Laufe der Zeit, anders als bei Legacy ist das aber alles wieder umkehrbar und beliebig oft spielbar.
Kleiner Preis, von Friedemann Friese und gut bewertet: Da kann man auch mal so zugreifen (was ich eher zu vermeiden versuche).

Und dann wäre da mit der verbotenen Burg ein weiterer Teil der EXIT-Reihe von Kosmos. Wer es nicht kennt: Auch uneingeschränkt empfehlenswert (ich fand die Grabkammer des Pharao glaub am Originellsten)! Hier wird das “Escape Room”-Prinzip sehr schön in eine kleine Schachtel gepresst und man ist 60-90 Minuten sehr gut unterhalten und mit Rätseln beschäftigt.
Wir spielen es am liebsten zu zweit (da hat man mehr davon und es gibt weniger Rumgegrabsche nach dem Heft und den Karten) und haben es bisher immer geschafft, das Spiel unbeschadet zu lassen (indem nur auf Folien gemalt wurde, in die die Karten kommen oder das Heft kopiert wurde, wenn man was zerschneiden musste). So konnte man es auch immer noch verleihen. Bei den neuen Reihen soll das schwerer sein, daher haben wir die Burg auch zweimal gekauft.

Es gibt auch noch andere Escape-Room-Spielkonzepte. “Escape Room” find ich auch ganz nett, da braucht man halt das Grundpaket mit dem Decoder und kauft sich immer neue Rätselboxen, die man dann auch weitergeben kann (aber eben nur an Leute mit dem Grundpaket). “Unlock” (mit App-Nutzung) fand ich von der Rätsel-Logik (“Karten miteinander kombinieren” und vor allem “Nummern auf Karten suchen”) nicht ganz so befriedigend und die kostenlose Print&Play.Demoversion von Deckscape hat mir die lust darauf gänzlich genommen, da man beim “falsch raten” keine zweite Chance bekommt, sondern eben sofort die Lösung sieht

Startet also erstmal mit der EXIT-Reihe (hat mittlerweile ja auch schon 9 Teile), die sind super und preiswert. Danach dann meinetwegen noch “Escape Room” ;-)

Aber ich schweife ab…
Den Rest der obigen Spiele findet ihr dann auch gleich in der Liste wieder.

Kommen wir noch zu den Spielen, zu denen ich im letzten Jahr wegen “noch nicht gespielt” nix sagen konnte und da ein “liefere ich nach” versprochen hatte:

Captain Sonar ist ein ziemlich außergewöhnliches Spiel. Zwei Teams treten gegeneinander an, um das gegnerische U-Boot zu versenken. Jeder hat eine bestimmte Rolle (einer muss z.B. nur auf die Kommandos (“Nord”, “Süd”, “West” oder “Ost”) des gegnerischen Kapitäns hören und anhand dessen herausfinden, wo das U-Boot sich gerade befindet) und wenn man das ganze in Echtzeit spielt (also nicht rundenbasiert, was zur Einführung okay ist, dann aber eher doof), wird das ganze ein wunderschön hektisches Durcheinander.
Leider nur für 6-8 Spieler richtig gut, was dann bei uns eher die Ausnahme ist (und dann müssen alle Spieler auch noch Lust auf chaotische Hektik haben). In Amerika gibts aber wohl ne abgespeckte “Familen-Version”, wo die Rollen so eingestampft wurden, dass man gut zu viert spielen kann.
Muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Goths save the queen hatte ich letztes Jahr gewonnen und kam bisher nur einmal auf den Tisch (da man es ausschließlich zu viert spielen kann). War ganz nett, aber eben doch nicht so gut, dass es öfter auf den Tisch kam.
Und Ulm war natürlich auch ein Pflichtkauf (daher auch blind möglich), wenn man aus Ulm kommt. Das Konzept, wie man seine Aktionen wählt ist sehr raffiniert und das Spiel nicht so kompliziert, wie es zunächst aussieht.
Ich hab aber einfach eine Allergie gegen Mittelalter-Grafiken bei Spielen. Sehen alle gleich aus…

Abschließend noch zum letzten Jahr: Orctoberfest war eins meiner Highlights und sollte kurz danach auf Kickstarter starten. Da hat sich bis heute aber leider nix getan. Auf Nachfrage hieß es, dass das aus gesundheitlichen Gründen erstmal auf Eis liegt und hoffentlich irgendwann wieder angegangen wird. Von hier nochmal alles Gute! Ich drück die Daumen, dass das noch was wird!

Wenden wir uns nun dem aktuellen Jahrgang und der diesjährigen Messe zu, über die man (falls einem das hier nicht reicht) z.B. auch bei der Spiele Akademie, der Spielbar oder der Brettspielbox lesen kann,

Letztere hat auch eine “Trendkarte”, wo dann auch das oft zu lesende Fazit gezogen wurde, dass es dieses Jahr keinen wirklich erkennbaren Trend gegeben hat.
Kann ich auch bestätigen, mir sind nur dieses Jahr relativ oft Eichhörnchen aufgefallen:

Die hier sind aus “Indian Summer”. In “Was ne Frage” und “Nutz!” hatten wir auch noch welche aktiv auf dem Spieltisch. Weitere wurden beim Vorbeigehen gesichtet.

Mein persönlicher Trend war dieses Jahr “Wortspiele”. Da wollte ich unbedingt meine Sammlung erweitern und bin auch viel zu fündig geworden. Sehr schön!

Ebenfalls oft erwähnt: Dieses Jahr war irgendwie ganz schön viel schon sehr sehr schnell ausverkauft. “Vorbestellen” heißt das neue Zauberwort, was meinem Konzept der Messe aber komplett entgegen geht, denn aus Erfahrung kaufe ich nur noch sehr selten Spiele ungetestet und nutze die Messe hauptsächlich, um meine persönlichen Favoriten vor dem Kauf anzuspielen.

Für einen Freund stand Coaster Park als Blindkauf auf dem Zettel. War aber auch schon am ersten Tag ausverkauft. Wenn ich aber nun den Tweet von Peer Sylvester lese ( “I am happy to say, that I just sold the worst game, I have ever bought in Essen.”) und parallel auf die unglaublich schlechten Bewertungen auf BGG schaue, scheint das mehr ein Segen als ein Fluch gewesen zu sein…
BTW: Peer ist selber auch Spieleautor. Sein “The Lost Expedition” schafft es bei mir unter die Top 3, war aber leider auch ausverkauft, als ich es dann haben wollte. Aber wofür hat man kurz danach Geburtstag bzw. Weihnachten…

Manche meiner Top-Spiele auf der vorher akribisch zusammengestellten Liste konnte ich dann erst gar nicht anspielen. Sei es, weil die SPiele wirklich restlos ausverkauft waren und es kein Probespiel mehr gab, oder weil der Andrang so groß war (ich sag nur Photosynthesis), dass man da ohne ne Stunde Wartezeit einfach nicht an nen Tisch kam.
Da halfen selbst die Aussteller-Eintrittskarten nicht, die ich vorher auf Twitter gewonnen hatte. Selbst ne Stunde vor dem eigentlichen Einlass waren alle Tische schon mit wartenden Menschen belegt. Hmpf…
Aber was man so liest, soll eben dieses Spiel auch gar nicht so toll sein, wie es aussieht. Dem trauer ich jetzt nicht mehr so nach.

Mit “Space Defenders”, “Lazer Ryderz” und “Pinball Showdown” gab es dann auch 3 Spiele, die entgegen meiner Quelle (BGG) gar nicht auf der Messe vertreten waren. Muss ich in Zukunft mal die Augen offen halten…
Auch Ex Libris will ich mal noch spielen. Und zum Thema “Buch”: Da hab ich mit Bring Your Own Book ein cooles “Meta-Spiel” für Buchfreunde gefunden. Einfach mal anschauen!

Aber nun die Beschreibungen und Kurzkritiken aller von mir gespielten Spiele, sortiert von “Wohoo!” bis “Öarks”. Nach meiner subjektiven Ansicht nach meist nur einem Probespiel! Und für die, die mir nur bedingt trauen, hab ich auch noch die Durchschnittsnote meiner 1-4 Begleiter ergänzt.

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Dons Spielecheck – Spiel 2016

18. Oktober 2016 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, dann ist die Spielemesse in Essen auch schon wieder vorbei und die langjährigen Leser wissen, was das hier auf dem ansonsten recht leblosen Blog bedeutet. Genau: Es gibt einen ewig langen Artikel über die von mir gespielten Neuheiten. Was war gut, was war doof und warum hab ich ein eigentlich gutes Spiel nicht gekauft (sehr wichtig für mich, damit ich das in nem Jahr nochmal nachlesen kann, wenn ich überlege, was denn noch so auf meinen Wunschzettel könnte).
Ihr kennt das ja. Von 2015, 2014, 2011, 2000 (Teil 1, 2 und 3), 2008 oder 2006.

Links sieht man die diesjährige Ausbeute, wobei nur der obere Teil mir gehört (von oben nach unten): Level 8 (geschenkt bekommen), The Game Extreme, EXIT, Goths save the Queen (gewonnen), Panic Station (getauscht), Steam Park mit Erweiterung und Sonar.
Darunter dann die piele, die ich einem Spieleabend-Kollegen mitgebracht habe (auf meine Empfehlung hin, wir waren in regem Austausch): Boomtown Bandit, nochmal EXIT, IceCool, Ulm und Junk Art.
Mehr zu den Spielen dann gleich.

Panic Station habe ich über einen MathTrade von BoardGameGeek getauscht (da gibt jeder an, was er gerne loswerden möchte, wählt dann am Ende aus, was er dafür von den angebotenen Spielen alles hätte und dann wird berechnet, wie man Ringtausche machen kann, so dass möglichst viele zufrieden werden.
Kostenlos dazu gab es noch ein Wimmelbild-Spiel, denn vor der Messe musste man dann zum vereinbarten Treffpunkt seinen Tauschpartner finden:

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Und auch die Stadt Essen hatte in sich Zusammenarbeit mit der Messe ein kleines Spiel überlegt. So gab es vor der Messe eine lebensgroße Version des tollen Einpersonen-Logipuzzles “Rush Hour”. Am Freitagmorgen fand ich mich vor meinem sonst sehr sehr gut befahrbaren Lieblingsparkhaus im Level “6 zu 1 – Reißverschlussverfahren auf der Kreuzung):

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Hat eine gute Weile gedauert, bis ich die Lösung raus hatte.
Am Samstag waren die Parkplätze dann alle schon voll, obwohl ich noch früher da war, so dass ich außerhalb mit Park & Ride vorlieb nehmen musste. Samstag und Sonntag (da waren wir dann nochmal 10 Minuten früher da) war es dann kein Problem.
Aber sowas hab ich da noch nicht erlebt. Und das müsste jetzt mein 12. oder 13. Besuch der Spiel in Essen gewesen sein…

Aber es werden ja auch immer mehr Besucher, jedes Jahr neue Rekorde. Dieses Jahr wurde das Vorjahr mit 174.000 Besuchern nochmal um 7% getoppt.

So, das sollte an Einleitungsworten dann auch mal genügen. Die Brettspielbox hat eh schon alles wichtige zusammengeschrieben (inkl. schickem Trend-Graphen), also einfach da weiterlesen (und allen weiterführenden Links folgen. Nur nicht vergessen wieder zu kommen…)

Nun aber meine Sammlung an Spielen.
Ich hab mal alle wichtigen Daten mit zusammen getragen (hatte ich eh alle in einem Google-Spreadsheet stehen, war dann ein einfacher Export), inklusive Link zu Boardgamegeek, wo man dann wirklich alle weiteren Informationen findet (Fotos, Reviews, Videos, Diskussionsforen etc.), sowie einen Amazon-Partnerlink, falls es das Spiel dort gibt.
Als Anhaltspunkt noch einen realistischen Preis. Manche Spiele liegen bei Amazon gerade bei über 100€, das ist Quatsch und wieder so ein Bot, der Angebot und Nachfrage “clever” verrechnet. Aber das normalisiert sich schon wieder, war bei Pandemic Legacy auch so, als ich hier drüber geschrieben hatte…

Die Spiele sind von superduper bis grottig sortiert (nach meiner subjektiven Meinung, bei manchen Spielen habe ich auch noch ne Wertung meiner Mitspieler dabei, um die Aussagekraft etwas zu erhöhen), allerdings erst beginnend bei “Orctoberfest”. Davor kommen Spiele, die ich von der Messe mitgenommen habe, aber noch nicht spielen konnte. Da reiche ich dann eine Bewertung noch nach.
Und nun holt euch nen Kaffe, nen Tee oder ne heiße Schokolade und habt viel Spaß mit meinen Kurzkritiken:

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Pandemic Legacy – Season 1 (spoilerfrei) – Kennerspiel des Jahres (wenn nicht des Jahrzehnts…)

14. Juli 2016 um 08:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich hoffe mit dieser bauerfängerischen Überschrift habe ich euch nun alle eingefangen, denn heute kommt die beste Spieleempfehlung, die es je auf DonsTag gab: Pandemic Legacy. Und ACHTUNG, mindestens genauso wichtig: Auch wer bisher mit Brettspielen nichts anfangen konnte, sollte weiterlesen, denn Pandemic Legacy ist nicht wie die bisherigen Spiele, sondern anders. Was man allein schon an “Season 1″ und “spoilerfrei” erahnen kann. Alle Serienjunkies unter meinen Lesern: Weiterlesen!
Und alle, die das Spiel schon kennen: Bitte zumindest den letzten großen Absatz lesen, da gibts nen Link zu nem Beitrag mit Spoilern.

So, nachdem ihr das nun hoffentlich verstanden habt, kann ich mich wieder ein wenig beruhigen und erstmal gemütlich mit einem Bild anfangen:

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Aber worum geht es? Wie in dem Ursprungsspiel “Pandemie” (das ich euch hier schon einmal empfohlen hatte, heute sage ich aber: “Vergesst es, kauft auf jeden Fall Pandemic Legacy”), muss die Welt vor vier Viren gerettet werden, bevor sich diese immer weiter ausbreiten und die Menschheit auslöschen.

Den großen Unterschied zwischen Pandemic (das “Legacy” lasse ich ab jetzt auch mal weg) und “Pandemie” erkläre ich euch mal anhand von Fernsehserien (ich kenn doch meine Leser):

Das “normale” Pandemie-Spiel ist, wie alle gängigen Spiele ein reines Procedural, also wie “Law & Order”: Eine Folge hat einen abgeschlossen Handlungsbogen, ist spannend und unterhält. Aber egal was passiert, beider nächsten Folge ist alles wieder im Normalzustand (selbst wenn die Welt untergegangen ist, weil man gegen das Virus verloren hat). Man kann beliebig viele Folgen auslassen und merkt davon nichts.
Aber wie jeder weiß: Das sind nicht die tollen Serien (sorry an alle “Law & Order”, ich hab doch keine Ahnung, hab das nie gesehen). Viel besser ist “Breaking Bad” oder sowas, wo jede Folge aufeinander aufbaut, eine große Geschichte erzählt wird, jede Folge Auswirkungen auf die nächste hat und man es kaum erwarten kann, bis die nächste Folge kommt.

Und genau das ist “Pandemic Legacy” (bei “Fargo” sind wir noch nicht angekommen, man merkt also schon noch, dass es sich um einzelne Folgen mit eigenem Spannungsbogen handelt, es geht aber schon über “Axte X” hinaus, wo der übergreifende Handlungsbogen (zumindest am Anfang) nur eine kleinere Rolle spielte).
Hier spielt man das Spiel nicht nur einmal, packt es dann weg und spielt es irgendwann nochmal, mit der selben Ausgangsbasis. Nein, hier spielt man sich durch einen großen Handlungsbogen durch. Man spielt mindestens 12 Partien (die Monate Januar bis Dezember), wobei die erste Partie wie eine ganz normale Pandemie-Runde anfängt. Aber schon im Laufe des ersten Monats passieren Sachen, die den Spielablauf komplett abändern. Und so geht es über die Monate immer weiter. Durch den staffelübergreifenden Handlungsbogen wird das Spiel nach und nach immer komplexer und immer wieder anders. Aber es bleibt nicht bei immer neuen Elementen, sondern es ist auch noch so, dass sich alles, was man tut, auch auf nachfolgende Partien auswirkt. Kommt es in einer Stadt zu einem Ausbruch, steigt dort die Panikstufe, was durch einen Aufkleber auf dem Brett markiert wird. Und dieser bleibt dort für immer kleben (wird aber vermutlich irgendwann durch eine noch höhere Panikstufe überklebt, was (kein Spoiler) nicht wirklich gut ist…). Die Charaktere, die man spielt, können bestimmt Fähigkeiten erwerben, die dauerhaft bleiben, oder eben so lange, bis der Charakter zu viele Narben gesammelt hat und damit für immer aus dem Spiel ist.

In dem Fall wird die Charakter-Karte übrigens zerrissen. Ja, man zerreißt öfter mal Karten. Oder rubbelt irgendwas frei, klebt überall Aufkleber drauf, öffnet Boxen mit neuem Material, Klappen mit neuen Aufklebern und so weiter.

Das bedeutet dann auch: Hat man das Spiel einmal durchgespielt, kann man es danach wegwerfen, oder sich als Erinnerung an die Wand hängen.

Ich tendiere eher zu Zweiterem, denn eines kann ich euch garantieren: Pandemic Legacy ist sicher ein Spiel, an das man sich erinnern wird. Wie bei Serien, wo man mit anderen Fand darüber redet, wie man zum ersten Mal die “Red Wedding” verarbeitet hat, tauscht man sich hier mit anderen Pandemic-Spielern aus, wie man z.B. den September erlebt hat. Oder dieser eine Moment, wo auf einmal alles von einer einzigen Karte abhing…
Hier geht es wirklich um das “Erlebnis” und das funktioniert einwandfrei. Auch das “Binge-Watching” von Serien kann man übertragen. “Binge Gaming”. Wenn man unbedingt die nächste Partie spielen muss, weil man wissen will. wie sich das ganze weiter entwickelt.

Und eben darum ist das hier dann auch das erste Spiel, wo man im Netz sowas wie “Spoiler-Tags” findet. Denn dieses Erlebnis will man sich ja nicht kaputt machen lassen. Und eben darum kann ich euch auch nicht so viel über das Spiel an sich erzählen.
Ich musste ja schon beim Foto oben tierisch aufpassen, dass da nix zu sehen ist, was man nicht schon aus den Basisregeln kennt (ist natürlich schief gegangen, gerade rechtzeitig hab ich noch was entdeckt und rausretuschiert…).
Daher kriegt ihr von mir hier nur ein wenig ungefilterte Lobhudelei, um euch hoffentlich irgendwie davon zu überzeugen, euch das Spiel zu kaufen, im Idealfall drei Mitspieler zu finden (zu zweit geht es wohl auch) und euch dann die nächsten Wochen im Terminkalender zu blocken, um das Spiel durchzuspielen.

Wie schon erwähnt, gibt es mindestens 12 Partien. Schafft man mal einen Monat nicht, spielt man diesen ein zweites Mal, danach kommt auf jeden Fall der nächste Monat dran. Macht also im Maximum 24 Partien. Wir haben 16 gebraucht, was glaub gar nicht so schlecht ist.

In der Spieleszene gab es merkwürdigerweise Kritiken, dass man das ja “nur” 12-24 Mal spielen könne und dann quasi Müll wäre. Das kann ich allerdings gar nicht nachvollziehen, denn zum Einen geht es hier eben um das Erlebnis (und teilt man den Anschaffungspreis mal durch die Anzahl der Spieler und die Anzahl der Stunden (eine Partie hat bei uns so 1-3 Stunden gedauert), so ist das im Vergleich zum KIno eine sehr günstige Unterhaltung). Und zum anderen: Wie oft spielt man denn die anderen Spiele, die man so hat?
Da ich seit Dezember 2004 über unsere Spieleabende akribisch Buch führen, kann ich diese Frage ziemlich gut beantworten: Von über 250 Spielen haben wir in diesen 11,5 Jahren nur 4 Spiele öfter gespielt, als wir Pandemic Legacy innerhalb von einem halben Jahr (so lange haben wir gebraucht, die Terminfindung war nicht immer einfach) gespielt haben. Wen es interessiert: Es handelt sich um “Geschenkt” (absolute Empfehlung, das beste “Absackerspiel”. Sollte jeder besitzen), “Das Spiel” (mehr ein Lückenfüller bei uns, darum der hohe Wert, würde ich nur bedingt empfehlen), “Gambit 7″ (sehr kurzweiliges Wissens Schätz-Spiel, auch sehr zu empfehlen) und “Codenames” (das wird am Montag ziemlich sicher zum Spiel des Jahres gekürt, dazu hatte ich hier schon kurz was geschrieben und empfehle das vielleicht auch nochmal ausführlicher).
Bei normalen Leuten, die nur 4-5 Spiele besitzen, mag das natürlich anders aussehen.
Ich würde es aber trotzdem genau andersrum formulieren: Dadurch, dass man 12-24 Partien spielen muss (und auch unbedingt will), spielt man es vermutlich öfter, als die meisten anderen Spiele, die man so hat, wodurch der Preis absolut gerechtfertigt ist.

Und damit es auch der letzte verstanden habt: Kauft jetzt dieses Spielt, spielt es und dankt mir!

Und während ihr es spielt, besucht ihr am Besten immer mal wieder diese fantastische FAQ (mit Spoilertags), um Fragen, die während des Spielverlaufs aufkommen schnell und einfach zu klären. Haben wir öfter mal gebraucht.

Noch kurz zur Überschrift:
“Season 1″ steht so tatsächlich auf der Packung, was den höchst erfreulichen Subtext beinhaltet, dass es eine zweite Staffel geben wird, die ich natürlich kaum erwarten kann. Leider wird das aber noch ein wenig dauern, irgendwann hatte ich mal was von “frühestens 2017″ gelesen, bin gerade aber zu faul zum Suchen.
Und nein, die Auszeichnung “Kennerspiel des Jahres” hat Pandemic (noch) nicht bekommen. Die Vergabe findet nämlich erst jetzt am Montag (18.7.) statt. Pandemic ist einer der drei Nominierten und ich bin mir ziemlich sicher, dass Pandemic dann als Sieger aus dem Rennen gehen wird. Auch ohne die anderen Spiele gespielt zu haben (T.I.M.E Stories steht aber schon im Regal, auch hier haben wir das “kann man nur einmal spielen” und “man muss mit der Gruppe ein paar Termine ausmachen”-Phänomen. Soll auch sehr gut sein, ich bin schon sehr gespannt, bitte keine Spoiler. Eigener Beitrag könnte dann ggf. auch noch kommen).

Und für alle, die Pandemic schon gespielt haben, oder für euch andere, wenn ihr es dann in ein paar Wochen auch geschafft hab, hab ich hier noch einen “versteckten” Beitrag, der nicht-spoilerfreie Kritik enthält und wo ich ein wenig von unserem Spiel erzähle. Denn das erlebe ich hier eben auch zum Ersten Mal: Dass man sich dafür interessiert, wie andere Spiele das Spiel gespielt haben (ich hab auf YouTube auch teilweise Aufzeichnungen von anderen Partien angeschaut. Also zumindest die Stellen, wo es “interessant” wurde und ich die Reaktionen der Spieler sehen wollte…) und sich austauschen möchte. Unter dem Beitrag kann man dann auch voller Spoiler kommentieren, Hier bitte spoilerfrei bleiben, sonst muss ich zensieren.

Ach: Kaufen! (Ja, Partnerlink (wie alle im Artikel), aber darum gehts mir nicht. Ich will euch was Gutes. Echt!)
(und ach: Ob “blau” oder “rot” ist egal, der einzige Unterschied ist die Schachtel).
Update: Die 90€, die Amazon gerade will sind natürlich Humbug. Ich lass die Links mal drin, denke der Preis wird wieder nach unten gehen, wenn die nächste Palette da ankommt (mit grauem Pöppel drauf), sonst einfach meinen zweiten Kommentar angucken. Für 50€ sollte es auf jeden Fall zu haben sein, offenbar sind sogar 40 möglich.

Dons Spielemesse-Nachbetrachtung 2015

15. Oktober 2015 um 23:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Yay! Letzte Woche war ich (diesmal zur Abwechslung nochmal mit Ro, während unsere Frauen daheim die Kinder hüteten, vielen Dank an dieser Stelle nochmal!) mal wieder auf der Spielemesse in Essen. Und nicht nur für die Messe war es das Jahr der Rekorde (so groß wie nie: 63.000 m², so viele Aussteller wie nie: 910 aus 41 Ländern, so viele Neuheiten wie nie: ca. 1.000, so gut besucht wie nie: 162.000 Besucher), sondern auch für mich.
Denn mit 3,5 Tagen war ich da vermutlich so lange wie noch nie (bei den ersten 3 Jahren bin ich nicht sicher, länger war ich auf jeden Fall noch nicht. Meist aber nur 2,5 Tage) und dann hab ich da auch so viele Spiele gespielt wie noch nie, nämlich 41 (der vorherige Bestwert war 38 Spiele in 2004, was dafür spricht, dass ich da auch schon 3,5 Tage dort war).

Aber ich war auch so vorbereitet wie noch nie, was die Spielmenge dann zusätzlich nach oben getrieben hat (denn ich bin dieses Jahr auch so wenig ziellos über die Messe geschlendert wie noch nie).

Aber bevor ich euch hier gleich meine Meinung zu all den 41 Spielen hinklatsche (die sich vermutlich eh niemand komplett anschaut, ich mach das hier auch tatsächlich mehr für mich), schauen wir uns doch erst einmal an, mit was ich so nach Hause gekommen bin:

spieleausbeute

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Dons Spielecheck – Spiel 2014

19. Oktober 2014 um 13:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die letzten drei Tage habe ich endlich mal wieder mit Frau Bü (vielen Dank an die Schwiegereltern fürs Sitten) auf der Spielemesse in Essen verbracht und am laufenden Band Spiele gespielt.
Und da ich nicht so bin, will ich euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten.
Hier also eine Liste aller von uns gespielten Spiele (nur erklärte Spiele und Kinderspiele ausgenommen), grob von “toll” bis “mies” sortiert.
Bei der Wertung ist die erste Zahl meine Wertung, die zweite Wertung ist die von Frau Bü.
Aufgrund unser Spielgruppen-Vorlieben handelt es sich hier nur um leichtere Kost (mit manchmal leichten Tendenzen nach oben), also keine großen Strategie-Grübelspiele, wo man 2 Stunden stillschweigend am Tisch sitzt.

Irgendwie sind es sehr viele Würfelspiele geworden, warum auch immer.

Aber nun los (bei 4 Spielen fehlt ein selbstgschossenes Foto, die reiche ich evtl. noch von offizieller Seite nach. Ebenso wie weitere Infos und Links zu den Spielen):

El Gaucho (Argentum Verlag)

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Würfelspiel, das aber dadurch glücksunabhängiger wird, da immer der Startspieler mit (Anzahl Spieler)*2+1 Würfeln würfelt und sich dann nacheinander davon jeder zwei Würfel aussucht und mit denen Kühe oder Sonderfähigkeiten erwirbt. Da jeder andere Kühe sammelt, kann meist jeder noch irgendwas brauchbares machen, durch die Sonderfähigkeiten gibts auch noch ein wenig (aber wirklich nur ein wenig) Interaktion. Nach der Schlusswertung waren wir dann aber doch sehr überrascht, hatten wir (Frau Bü, ich und 2 Unbekante) doch einen ganz anderen Ausgang erwartet. Zudem waren die ersten 3 Plätze dann nur jeweils einen Punkt auseinander (bei Punkten rund um 140).
Diese Undurchsichtigkeit ist dann auch mein einziger Minuspunkt, sonst ein ganz gutes Spiel.

Wertung: 8/10 | 8/10

Five Tribes (Days of Wonder)

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Ein interessantes “Personen-Verschieb-Spiel”, bei dem man immer sehr viele Möglichkeiten hat (und nicht, wie bei manch anderen Spielen eh kaum eine Wahl hat, was man tut) und verschiedenste Strategien verfolgen kann. Wir hatten den Eindruck, dass ein Spieler im ersten Zug schon das Spiel entschieden hätte, weil er eine sehr starke Spezialfähigkeit erworben hat, dann hat er aber wohl doch zu sehr nur diese Strategie verfolgt, denn zu unserer aller Überraschung habe ich (ohne eine klare Linie) dann mit deutlichem Abstand gewonnen.
Die Regeln erschlagen einen erstmal, dann ist es aber doch sehr leicht gespielt, wirklich interessant wird es aber sicher erst beim zweiten Mal, wenn jeder weiß, was er wirklich tut…
Mit 50€ aber dann doch viel zu teuer für das Gebotene.

Wertung: 7,5 | 7

Dice Brewing (Board & Dice)

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Ein Würfelspiel, in dem man Bier brauen muss. Die Würfel sind dabei Zutaten bzw. Spezialfähigkeiten, mit denen man die Würfel beeinflussen kann (wenn man nicht so ein unglaubliches Würfelpech hat, wie ich es hatte. Das konnte selbst der Autor nicht fassen, der sowas laut eigener Aussage noch nicht gesehen hat. Nun hab ich daher eine Schachtel mit “For the player who only rolls ‘ones’”-Widmung im Deckel…)

Wertung: 7,5 | 9

Loony Quest (Asmodee)

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Jump’n'Run-Malspiel, bei dem man ein Bild in der Mitte sieht, in das man Linien oder Punkte malen muss und dabei bestimmte Regeln zu befolgen hat (z.B.: Male eine Linie vom Start zum Ziel, berühre dabei möglichst viele Sterne, treffe aber keine Wände oder Gegner). Wäre natürlich total easy, allerdings malt man nicht direkt auf dem Bild, sondern auf einer transparenten Platte vor sich. Erst wenn man fertig ist, wird die Platte über das Bild gelegt und geschaut, wie gut man nun wirklich getroffen hat.
Ein sehr witziges Spiel. Wir (Frau Bü, ich und 4 andere Fremde zwischen ca. 15 und 50 Jahren) hatten am Ende 3-4 “ach, ein geht noch”-Runden, ich bin mir nur nicht sicher, ob es, wenn man alle Level gespielt hat, nicht irgendwann langweilig wird. Hier könnte ich mir aber auch neue Level zum “aus dem Internet” drucken vorstellen (oder selber machen, womöglich mit Leveleditor), so dass das auch kein Problem mehr wäre. Und der Verlag wird sicher auch für Nachschub sorgen. In Amerika gibt es das Spiel in einer leicht anderen Variante (“Doodle Quest”), da finde ich die “Level” abwechslungsreicher, das gab es aber leider auf der Messe nicht.
Loony Quest kommt erst Ende des Jahres raus, pünktlich zu Weihnachten also, wo es nach unseren Erfahrungen wirklich jede Altersstufe erfreuen kann.

Wertung: 8 | 6,5

Doodle City (Aporta Games)

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Wie bei “El Gaucho” ein Würfelspiel, bei dem auch die Mitspieler den eigenen Wurf mitbenutzen müssen. Diesmal geht es darum, auf durch eine Würfelkombination bestimmter Koordinaten eine Straße auf den Stadtplan zu malen und so verschiedene Dinge zu verbinden, die dann Punkte bringen. Schnell erklärt, schnell gespielt.

Wertung: 7 | 8

Evolution (North Star Games)

evolution

Ähnlich wie bei Ursuppe versucht man hier seine Spezies (bzw. mehrere davon) möglichst toll zu evolutionieren (langer Hals, Fettreserven, Fleischfresser, Hörner etc.) um am Ende das meiste Futter zu ergattern (gerne auch aus dem Körper der gegnerischen Tiere).
Im Vergleich zu Ursuppe etwas gradliniger, ernster und leichter zu überblicken. Könnte auch weniger lange dauern als Ursuppe, aber das kann ich nicht sicher sagen, wir haben Evolution aus Zeitgründen nicht zu Ende gespielt.

Wertung: 7,5 | 6

Steam Park (Horrible Games)

steampark

Wieder ein Würfelspiel. Hier nutzt man seine Würfel diesmal, um einen Freizeitpark (in sehr schöner Optik) aufzubauen, Besucher anzulocken, den ganzen Dreck (durch Würfel und Besucher) wieder weg zu bekommen und nebenbei noch munter Aufträge zu erfüllen. Der Würfelkniff diesmal: Alle würfeln gleichzeitig, so oft sie wollen (bzw. noch maximal dreimal, wenn der erste fertig ist) und je schneller man zufrieden ist, desto sauberer bleibt der Park.
Hier mischt sich Würfel-Pech mit Zug-Pech (Besucher werden aus einem Würfel gezogen und sollten die passende Farbe haben) und den lästigen Bauverordnungen (kennt jeder, der selber ein Haus gebaut hat), die die Bauvorhaben auf dem eingeschränkten Platz eher schwierig machen.

Wertung: 7 | 6,5

ISpy Original (Game Factory)

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Man hat vor sich ein Wimmelbild liegen, dann wird eine Karte aufgedeckt, auf der 8 Symbole zu sehen sind, von denen genau auf auf der Karte abgebildet ist (welches auch immer), das es zu finden gilt. Mehr ein Kinderspiel (allerdings noch nix für Sohnvanone), das aber trotzdem Spaß gemacht hat…

Wertung: 6,5 |7

Sushi Go! (Zoch)

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Kartensammelspiel, bei dem man aus der Kartenhand eine Karte nimmt und den Rest weitergibt. SO geht das ein paar Runden, bis alle Karten weg sind. Man guckt also nicht nur, was man selber sammeln will, sondern auch, was man seinem Nebenmann auf keinen Fall weitergeben will. Und Sushi ist eh toll (wobei die graphische Gestaltung mir nicht so zusagt)

Wertung: 7 | 5

Beasty Bar (Zoch)

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Karten-Ärgerspiel in schöner Optik (lediglich die Punkte, die eine Karte am Ende bringt hätte man noch auf die Karte bringen können, statt eine Extra-Karte dafür zu machen), das zwar auch sehr glücksabhängig ist, aber trotzdem Spaß macht, da man dauernd seine Mitspieler ärgern kann

Wertung: 7 | 5

Machi Koro (Kosmos)

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Und noch ein Würfelspiel, diesmal deutlich glückslastiger. Vor allem das Ende (wo es dann um den Gewinner geht) kam es uns wie ein reines Glückspiel vor (und der Startspieler hat gewonnen, weil er eine Runde mehr hatte)

Wertung: 6 | 6

Co-Mix (Horrible Games)

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Ein reines Fun-Spiel, in dem das Gewinnen Nebensache ist. Die Spieler einigen sich auf den Titel einer Geschichte (bei uns war es “Somewhere in the night” oder so) und versuchen dann zeitgleich aus ihren zahlreichen Hand-Bild-Karten einen passenden Comic aus 6 Bildern zu legen. Wenn alle fertig sind, erzählt jeder seine Geschichte und dann wertet jeder alle Geschichten bzgl. Kreativität, “hat mich berührt” und Technik/Erzählart.

Wertung: 6 |6

Hamsterbacke (Amigo)

Ein Kartensammelspiel, bei dem man aber nicht zu viel auf der Hand hamstern darf, denn sonst freuen sich die Mitspieler. Nette Mechanismen, mit mehr Spielern vermutlich nochmal deutlich besser als zu zweit. Ja, je mehr ich drüber nachdenke, desto besser könnte ich mir da vorstellen…

Wertung: 6 |5

Bite Night (Zoch)

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Meiner Meinung nach fast wie Lotterie, man hat kam Einfluss und am Ende hat halt irgendwer durch Glück gewonnen. Frau Bü hats gefallen.

Wertung: 5 | 7

Frischfisch (2F-Spiele)

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Die Erklärdame hat es (evlt. da auf englisch) nicht wirklich geschafft, uns (Frau Bü mir, und schon wieder 2 neuen Fremden) das Spiel gescheit zu erklären, weswegen wir am Anfang sehr sehr ratlos losgespielt haben. Später wurde es dann klarer und eine zweite Runde wäre sicher ganz anders abgelaufen, aber irgendwie konnte ich trotzdem nicht das “besondere” am Spiel erkennen. So wird es eine zweite Runde also wohl nie geben…

Wertung: 5,5 |6

Sushi Dice (Sit Down)

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Sushi-Würfelspiel. Eher ein Kinderspiel, alle versuchen gleichzeitig bestimmte Würfel-Sets zu erwürfeln. Wer es zuerst schafft, kriegt nen Punkt. Ein Kniff kommt noch dadurch rein, dass es hilfreich sein kann, den anderen mit einem Auge beim Würfeln zuzuschauen, da man denen bei einem bestimmten Würfelergebnis dann durch reinrufen den Wurf versauen kann, so dass sie wieder von vorne anfangen müssen.

Wertung: 5 | 5

Illegal (Lucidally / Asmodee)

illegal

Eine Art “Mörderspiel”, bei dem aber nicht gemordet wird, sondern jeder Spieler ein Händlier ist, der versucht eine Warensorte loszuwerden (davon hat er so 6 auf der Hand, dazu noch eine zufällige andere) und dafür möglichst viele von einer anderen zu bekommen. Alle Spieler handeln und tauschen dazu geheim in verschiedenen Ecken des Raumes (oder in verschiedenen Räumen). Dabei ist aber auch das Ziel, dass am Ende der Tauschphase die Mehrheit der Spieler nicht sagen können, welche deine beiden Waren waren. Wir haben zu viert getestet, da war es nicht wirklich der Brüller und wir wurden auch alle enttarnt. Mit 7-9 Spielern sollte das aber anders aussehen und ich könnte mir vorstellen, dass es da wirklich funktioniert (daher die 6 Punkte)

Wertung: 6 | 2

Shephy (bouken)

Ein Solitär-Spiel, bei dem man versucht, seine Schäfchen zu vermehren. Dabei spielt man jede Runde eine Karte aus der Hand, mit denen man z.b. Schafe erzeugen, verdoppeln oder zusammenziehen kann. Oder aber auch (und das viel zu oft) vernichten muss. Da mir nicht klar war, wie viele negative Karten es doch gibt, ging meine “Strategie” schnell nach hinten los und auf einmal waren alle Schafe verschwunden. Neben mir hat es aber jemand mit den gleichen Voraussetzungen auf Anhieb geschafft…

Wertung: 4 | 6,5

7 Steps (Kosmos)

7_steps

Legespiel, bei dem man wieder eine Portion Glück braucht (richtige Steine ziehen) und wo man dann zu lange über seinen Zug grübeln muss (da man nicht wirklich vorplanen kann), so dass es eher dröge wird. Haben wir dann irgendwann abgebrochen

Wertung: 5 | 4

Concept (Asmodee)

concept

Begriffe erklären, indem man nur Icons nutzt. Klingt witzig, ist aber dann doch irgendwie schwerer als gedacht, so dass es nicht witzig ist, sondern man sich nur gegenseitig vorwirft, zu dumm zum raten oder erklären zu sein…

Wertung: 5 | 4

Absacker (Amigo)

absacker

Tatsächlich ein lupenreines “Absacker-Spiel” (also eins, was man nach einem langen Spieleabend spielt, um noch nicht nach Hause gehen zu müssen, aber sein Gehirn trotzdem schonmal abschalten zu können). Die Regel ist in einem Satz erklärt, dann werfen alle Spieler munter Karten ab (und ziehen nach) und sammeln zwischendurch Punkte ein. Viel Glück, wenig Einfluss, aber darum geht es beim Absacken ja auch nicht…

Wertung: 5,5 |2

Mc Johny’s (Czech Board Games)

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Ein Spiel, in dem jeder Spieler ein anderes Spiel spielt, um gemeinsam Punkte in 4 Kategorien zu sammeln (jeder kann dabei für jede Kategorie Punkte sammeln). Einer spielt nicht mit und kommandiert nur die Spieler, damit die auch in den richtigen Kategorien punkten, damit alle Kriterien erfüllt werden. Ein weiterer Spieler versucht das ganze allerdings zu sabotieren (offen), indem er möglichst viele Minuspunkte sammelt. Die einzelnen Spiele sind dabei alles andere als innovativ und so konnte das Spiel dann auch nicht überzeugen.

Wertung: 5 | 4

Kobayakawa (Iello)

Minimalstes Spielmaterial (so, dass man es auch ganz ohne Kauf sicher daheim spielen kann), minimale Regeln, minimaler Einfluss und hoher Glücksfaktor.

Wertung: 5 | 3

Neptun (Queen)

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Zu Verteidigung des Spiels: Wir haben es nichtmal eine komplette Runde gespielt, da es das letzte Spiel am letzten Tag war und wir noch einen Tisch im Restaurant reserviert hatten. Hier kam es uns aber dann nicht wirklich nach “spielen” vor, sondern nach einer langen “Entscheidungsphase”, wo man in “riskier ich was?”-Manier seinen Zug und die dafür vorhandenen Karten zusammenstellt. Und dann spielt man seine Karten eben nach und nach ab, wo man dann auch nicht mehr wirklich viel überlegen muss.

Wertung: 4 | 4

Crazy Circus (Asmodee)

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Auch hier hatten wir nur eine Mini-Runde gespielt und mussten/wollten abbrechen. Hier handelt es sich um eine Knobelaufgabe, die alle Spieler gleichzeitig lösen wollen (natürlich als erster). 3 Zirkustiere müssen nach Vorgaben angeordnet werden, dafür gibt es 6 Zugmöglichkeiten, die alle einen Namen aus zwei Buchstaben haben (z.B. “Ma” oder “So”). Wer zuerst die Lösungskombination laut sagt (“MaKiNiMaSo”), der bekommt den Punkt.

Wertung: 4 | 4

Schraube locker (Amigo)

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Jawohl, nochmal ein Würfelspiel. Wieder ein neuer Laufmechanismus, bei dem ich mir allerdings relativ “gespielt” vorkam (im Sinne von: Ich habe nicht wirklich viel Entscheidungsspielraum), Einzig ein wenig “gehe ich Risiko?” gibt es noch, aber das reicht nicht.

Wertung: 4 | 3

Cubo (Queen)

cubos

Hatten wir schon ein Würfelspiel? Hier nochmal die Variante, wo man so lange würfeln darf wie man will, zumindest, bis der erste Spieler fertig mit würfeln ist. Dann geht es drum, ein wenig zu knobeln und seine Würfel so anzuordnen (in einem 3×3-Raster), dass man möglichst viele Punkte bekommt. Die Sache mit den doppelten Punkten bei gleicher Farbe finde ich nicht fertig durchdacht, denn so tauscht dann jeder im Laufe des Spiels seine Würfel so, dass er nur Würfel einer Farbe hat. Wer das nicht macht, hat das Nachsehen.

Wertung: 4 | 3

Kwando (Huch! & friends)

Team-Spiel, in dem Personen nach Geburtsjahr sortiert werden muss, wobei jeder im Team nur die Personen auf seiner Hand kennt und deren Namen nicht nennen darf, sondern sie dem Team erst einmal beschreiben muss.

Wertung: 4 | 2

Monster Chef (believeingames)

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Kam uns vor wie ein noch nicht fertig durchdachter Prototyp, was aber evtl. an der eher verwirrenden und lückenhaften Erklärung gelegen haben könnte.

Wertung: 3 | 0

ToyAward-Gewinner 2013

31. Januar 2013 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Und nicht, dass jemand denkt, ich würde jetzt immer so viel schreiben. Hier Mini-Videovorstellung der Gewinner des ToyAwards 2013:

Ausführlicher sind die auf der zugehörigen Webseite vorgestellt.

Den Stapelturm finde ich fantastisch, da das nochmal deutlich mehr Freiraum lässt, als so ein statischer, handelsüblicher Stapelturm (mit dem man aber auch so schon sehr kreativ spielen kann, so ist das ja nicht…). Gibt es aber wohl in Deutschland noch nicht zu kaufen (auf Amazon nur in hässlich und zudem “nicht verfügbar” zu finden). Und eigentlich haben wir hier auch mehr Spielzeug, als eine ganze Kinderkrippe gebrauchen könnte, aber trotzdem: Der ist toll!
Und das Spiel mit dem Luftballon will ich auch haben ;-)

Ach, bei der Gelegenheit (mist, jetzt schreibe ich doch schon wieder viel mehr, als ich eigentlich wollte), kann ich auch schnell noch Dragi Drache empfehlen. Macht Sohnvanone (2,5 Jahre) schon viel Spaß (und er macht es echt gut) und uns Erwachsenen auch…

Dauernd nur Memory und Bauernhof-Lotto wird ja auf Dauer auch Langweilig…

Dons Spielecheck – For Fame & Fortune (kurz: F3) (7/10)

15. Dezember 2011 um 22:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Frau Bü spielt gerne Poker (Texas Hold’em), ich bin da aber in der Regel weniger begeistert, da das immer so lange dauert und man dann nichts anderes mehr spielen kann und die anderen viel zu früh raus sind und sich langweilen, bis ich dann mal endlich gewonnen habe (ok, stimmt nicht. Ich langweile mich immer…).
Darum hab ich dann bei “For Fame & Fortune” zugegriffen, auch wenn es bei mir nur 7 Punkte bekommt. Denn For Fame & Fortune hat sich deutlich bei Poker inspirieren lassen (die Gewinn-Blätter sind relativ identisch, allerdings gibt es 5 verschiedene Kartenfarben statt nur 4), dauert aber bei weitem nicht so lange und lässt alle Spieler bis zum Ende mitspielen.
Neben Poker gibt es auch noch andere Kartenspiele als Inpirationsquelle, Rommé könnte dazuzählen.
Das Spielprinzip ist relativ kompliziert erklärt, darum mach ich es nur mal grob: Jeder Spieler hat 10 Karten auf der Hand, davon gibt jeder Anfangs 5 an seinen Nachbarn weiter. Der aktive Spieler kann nun 1-2 Karten offen auslegen (und zieht entsprechend nach), oder aber passen. Dann werden wieder Karten reihum weitergegeben (5 minus der Anzahl der bereits rausgelegten Karten). Das geht so lange so weiter, bis 4 Karten offen liegen. Dann wird nicht mehr reihum getauscht, sondern der aktive Spieler darf eine Karte von Ablage- oder Nachziehstapel ziehen und eine andere Karte ablegen. Bis jemand die fünfte Karte rauslegt, dann ist die Runde vorbei.
Nun versucht jeder aus seinen Handkarten und den 5 offen liegenden Karten das beste Blatt zu bilden.
Die rausgelegten Karten haben dann noch eine Funktion, sie sind nämlich gleichzeitig auch die Einsätze des Spielers, der sie rausgelegt hat. Je höher der Kartenwert, desto höher ist der Einsatz.
Die Abrechnung ist dann etwas zu kompliziert und könnte sicher vereinfacht werden, aber das nehme ich in Kauf.
Und für 5 Euro kann man echt nichts sagen…

Infos zu For Fame & Fortune:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Black Dove Games 2-6 20 min ab 14
- 5€

Dons Spielecheck – Dr. Shark (7/10)

15. Dezember 2011 um 10:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dr. Shark ist schon wieder ein Fall von nicht wirklich ansprechender Optik, überzeugt dann aber durch ein Spielkonzept, das ich so noch nicht in meinem Schrank stehen habe.
Denn hier geht es hauptsächlich darum gutes Fingerspitzengefühl zu zeigen. Aus einem Sack müssen Teile gezogen werden, die (wenn man die entsprechenden Teile zusammen hat) zu einem Spionageutensil zusammengebaut werden können und dann Punkte bringen.
Allerdings darf man nicht einfach so Teile aus dem Sack ziehen, sondern muss sich vorher entscheiden (wobei man nicht immer die ganz freie Wahl hat), nach welchem Prinzip man ziehen will. So darf man z.B. nur von jeder Farbe ein Teil aus dem Beutel ziehen. Und da man Farbe nicht fühlen kann, hat jede Farbe eine anders strukturierte Rückseite (glatt, samtig, rau, Schlangenhaut und körnig, wenn ich mich recht erinnere), was mal leichter und mal schwerer zu unterscheiden ist. Oder man darf von jeder Farbe/Struktur nur genau ein Teil rausziehen. Oder von jeder Form nur genau eins. Und so weiter. Zieht man aber einen Hai raus (kann man nicht fühlen, der ist einfach auf normale Teile aufgedruckt) hat man Pech gehabt und muss schon vor Ablauf des kurzen Zeitfensters, in dem man fühlen darf, aufhören.
Das war es auch schon fast. Mit ein paar Sonderaktionen kann man anderen Spielern noch Teile abnehmen oder (auch gegen deren Willen) mit ihnen tauschen.
Tatsächlich mal was ganz anderes und für Kinder bestimmt was ganz tolles. Mich schreckt die Optik dann aber doch ein wenig ab…

Infos zu Dr. Shark:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Hurrican / Asmodée 2-6 45 min ab 10
35€

Dons Spielecheck – Infarkt (8/10)

14. Dezember 2011 um 23:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Infarkt ist ein Spiel, das ich mir aufgrund des Schachtellayouts wohl nie angeschaut hätte. Irgendwo hab ich dann aber was drüber gelesen und ließ mich von der Optik nicht abhalten. Denn Infarkt ist thematisch nahe an Fiese Freunde Fette Feten (das ich auf meinem eingestellten Spieleblog schonmal vorgestellt hatte) und mir eben von dieser Thematik gut gefällt, wo mich aber die Umsetzung nie so wirklich fesseln könnte. Man Spielt “Fiese Freunde Fette Feten”, weil die Karten lustig sind und die Idee einmal fasziniert (jeder darf es also einmal mit mir spielen), aber nicht, weil es ein gutes Spiel ist.
Infarkt ist das auch nicht so richtig, baut die Idee aber nicht mit vielen wirren Regeln zu, sondern bleibt schön locker flockig und ist darum in meinen Augen stimmiger.
Jeder Spieler lebt sein Leben so vor sich hin und hat das Ziel, dies möglichst lange zu tun. Daher sollte man auf seine Ernährung achten (z.B. nicht immer nur Schokotorten, denn die machen dick und treiben den Blutdruck nach oben. Lieber auch mal ein Müsli essen. Um das einkaufen zu können, muss man aber arbeiten gehen. Das bringt Geld, macht aber Depressiv (Schokoaldentorte senkt übrigens den Depressionwert…). Gegen Depression hilft es dann auch, einfach mal zuhause zu bleiben. Und wenn man schonmal da ist, kann man sich auch seine Nachbarn (waren dann die Sitznachbarn im Spiel) zu sich einladen und denen etwas leckeres kochen, was man als guter Gastgeber nicht mitessen braucht. Da bietet sich die Schokoladentorte dann also wieder an…
Und so versucht man also, irgendwie am Leben zu bleiben und die Mitspieler eben daran zu hindern. Aber bei den Feiern im eigenen Haus schön darauf achten, dass sie nur kurz vor dem Zusammenbrauch stehen, denn so ein Todesfall auf ner Party stürzt die Teilnehmer (und vor allem den Gastgeber) dann doch in Depressionen.
Sonst ein klassisches “Worker Placement”-Spiel (wie sagt man dazu denn auf deutsch), also eins, wo man erstmal seine Figuren einsetzt um zu entscheiden, was man in der nächsten Runde macht und dies danach dann auch tut (so der Plan denn aufgeht…). Ereignisse, die jede Runde eintreten (für jeden Spieler ein anderes) beeinflussen zudem noch die Gesundheit und die Aktionen, die man ausführen darf.
Hätte ich “Fiese Freunde Fette Feten” nicht, würde ich mir “Infarkt” kaufen, so sind sich die beiden dann doch zu ähnlich und ich muss jemanden finden, der mit mir tauscht (bzw. hab ich schon gefunden, falls die das ernst gemeint haben…)

Infos zu Infarkt:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Czech Board Games 2-5 45 min ab 10 Milan 19€

Dons Spielecheck – Carré (8/10)

13. Dezember 2011 um 16:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Eine simple Spielidee, die ruckzuck erklärt ist, jeder sofort versteht und eigentlich genau nach meinem Geschmack ist: Man würfelt reihum mit 3 Würfeln und nimmt dann anhand der Würfelaugen entsprechend große Plättchen (Fläche entspricht der Summer der Augen). Dabei dürfen Würfel beliebig addiert werden (aber immer nur die volle Augenzahl, also kein Aufteilen der Punkte), so dass man 1-3 Plättchen nehmen darf. Diese muss man nun auf seinem persönlichen Ablagefeld platzieren, allerdings so, dass unter einem Plättchen (es muss gestapelt werden, da der Platz sehr begrenzt ist, siehe Bild oben) keine Lücke ist, sondern alles schön eben bebaut. Ein wenig Planung kann also trotz des Glücksfaktors nicht schaden.
Noch mehr kommt das Spiel meinen Vorstellungen entgegen, weil man mit bestimmten Würfen und Aktionschips auch bei anderen Spielern wieder abbauen kann. Ja, ich bin ein destruktiver Spieler…
Einziger Haken: Das Spiel sieht mal extrem billig und hässlich aus. Da krieg ich das schöner selbst zusammengebastelt, besonderes Material ist nicht erforderlich. Ja, das macht man nicht, bei einem kleineren Verlag hätte ich das Spiel auch so gekauft, aber Amigo sollte das echt besser können. Aber so denke ich, werde ich dann doch basteln…

Infos zu Carré:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Amigo 2-4 30 min ab 8