Zahl des Tages: 79

08. Januar 2013 um 12:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So viele Minuten braucht man (genauer gesagt: “ich”), um zu Fuß von der Neu-Ulmer Stadtmitte (Rathaus) zu unserem Haus in Gerlenhofen zu gelangen.

Da ich gestern den Bus knapp verpasste und wir ja nun “auf dem Land” wohnen, wo nicht alle 10 Minuten ein Bus fährt, nutzte ich die Gelegenheit, um mir diese wichtige Frage einfach mal selber zu beantworten.
Hätte ich die Stunde auf den nächsten Bus gewartet, wäre ich übrigens auch nur 2-3 Minuten schneller da gewesen, denn erst kurz hinter dem Ortseingangsschild fuhr er dann an mir vorbei…

Bei einer Strecke von 7,6 Kilometern (sagt Google Maps, wenn man meinen Nicht-Fußgänger-geeigneten Weg zugrunde legt. Der korrekte Weg wäre sogar nur 7km lang gewesen) macht das einen Schnitt von 5,77 km/h (1,6 m/s) womit ich dann knapp über dem liege, was Wikipedia als durchschnittliche Gehgeschwindigkeit angibt (1,4 m/s, damit hätte man dann 91 Minuten gebraucht).

Morgen gehts dann mal mit Frau Büs Fahrrad (ich muss mir erstmal noch eins kaufen) zur Arbeit, das sollte deutlich schneller gehen…

Oh du schöne Elternzeit

29. Juni 2010 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Über 7 Wochen bin ich nun also Vater und ziemlich genau diese Zeit (den Klinikaufenthalt am Anfang muss man natürlich abziehen) habe ich auch mit Frau Dr. Bü und Sohnvanone nun daheim verbracht. Eltermzeit (für mich) und Mutterschutz (für Frau Dr. Bü) sei Dank.
Zeit, ein kleines Résumé zu ziehen.

Und zur Feier des Tages, auch erstmal einen kleines Häppchen Sohnvanone, quasi sein Highlight, dass gleich von allen als erstes bestaunt wird: Seine schon seit Geburt vorhandene Mähne, hier im donvanone-Style:

sohnvanone_frisur

Aber nun nur Elternzeit und gleich der Kernaussage: Wer auch immer die Chance hat, die Elternzeit zu nutzen, sollte das unbedingt tun!! Die letzten 7 Wochen im trauter Dreisamkeit waren mit die schönsten Wochen in meinem Leben.
Nicht nur, weil da auf einmal auf wundersame Art und Weise ein neuer Mensch in unserem Leben ist, sondern weil diese drei Wochen auch nochmal noch enger zusammengeschweißt haben. Gemeinsam diese neue Aufgabe zu meistern, gemeinsam den neuen Lebensrhythmus zu lernen und sich gemeinsam voll uns ganz dem Kleinen hingeben zu können, ist etwas, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist.
Und da man dank des Elterngeldes diese unglaubliche Zeit vom Staat auch noch finanziert bekommt (grob 2/3 des bisherigen Netto-Gehaltes), sollte das für die meisten auch finanzierbar sein. Dann gibt es halt mal in nächster Zeit keinen Urlaub, der kommt eh nicht an das ran, was sonst in dieser Zeit verpassen würde.

Und überhaupt: Die letzten 7 Wochen haben sich eh wie ein sehr langer, sehr schöner Urlaub angefühlt. Ich glaube nicht, dass ich mit Frau Dr. Bü vorher (in so einem kurzen Zeitraum) je so oft Essen war und so viel spazieren gegangen bin.
Das mit dem “Essen gehen” hat dann auch noch so halb was mit einem Gutscheinheft zu tun, dass Frau Dr. Bü von meinen Eltern geschenkt bekommen hat. Irgendwie dachten wir, dass wir da mit Kind wohl nicht mehr so viel einlösen könnten. Wie sehr wir uns doch getäuscht hatten…

Aber auch die eigene Küche blieb nicht ungenutzt. Da wir ja immer zu zweit waren (“wir sind einer mehr als er”) und uns die ganzen Arbeiten schön geteilt haben, hatte der andere auch immer mal wieder Zeit, um irgendwas zu machen. Zum Beispiel lecker Essen.
Und das Highlight kam da dann wieder aus einem Geschenk meiner Eltern zustande, nämlich dem Buch Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß, aus dem auch schon diese Leckereien hier stammten.

Diesmal sollten es aber keine süßen Tartelettes sein, sondern (da zu einem Brunch) deftige.

spargel_tartelette_und_gedeckter_tisch

Waren die Spargel-Tartelettes (siehe oben) noch “lecker, aber nichts Besonderess”, so vermochten die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (mit einem Boden aus Tacco-Chips) mehr als zu überzeugen. Ein echter Traum:

avocadotartelettes

Müssen unbedingt noch einmal gemacht werden. Und noch viel mehr aus dem Buch, da sieht echt ein Tartelette leckerer aus als das Andere. Absolute Empfehlung!

Und da das Wetter ja stellenweise auch mitzuspielen wusste, gab es auch ein paar erfrischendere Sachen. Zum Beispiel Spaghetti mit Zitronen-Sahne-Sauce und Scampis, oder (und jetzt kommts… wieder unglaublich lecker!) Rosmarin-Zitronen-Sorbet (wir haben noch noch zwei Eiweiß reingeschlagen, übrigens ohne Eismaschine, unsere war kaputt, haben jetzt aber wieder eine neue gekauft, um eine neue Ladung dieser süchtigmachenden Geschmackskombi zu produzieren).

Apropos Geschmackkombi. Aufgrund dieses Blogeintrages von Jorge Garcia (Hurley aus Lost) hab ich dann auch mal einen Fluffernutter-Milchshake (Marshmallowcreme und Erdnussbutter, zwei Sachen, die wir eigentlich immer im Haus haben) nach diesem Rezept ausprobiert. Kann sich trinken lassen ;-)

Und um nochmal kurz zu den Spaziergängen zurückzukommen: Mit so einem Kinderwagen und dem ziellosen Umherziehen, auf der Suche nach immer neuen Wegen, entdeckt man seine Stadt noch einmal komplett neu. Ich hab jetzt schon so viele Ecken von Ulm (und Umgebung) gesehen, die ich zuvor noch gar nicht kannte, dass da bald nicht mehr viel kommen kann…
Meist wird das dann gleich mit einem Einkauf oder eben einem der auswärtigen Essen (egal ob Eis, Kaffee oder richtige Mahlzeit) kombiniert.

Hier mal eine Auswahl verschiedener Spaziergänge:

spaziergaenge1

Oben gibts lecker Grillzeug (und mehr) zu kaufen, da drunter wohnen wir, ganz unten gibts die Pampers und links unten gabs nen Geocache…

Aber auch die entferntere Umgebung wird erkundet. Bad Urach war z.B. sehr nett, leider hatte ich da keinen Fotoapparat dabei, sonst hätte ich hier sicher ein paar schöne Bilder präsentieren können…

Naja, diese Woche haben wir dann also noch zu dritt, ab dann muss ich schauen, wie ich mit Sohnvanone alleine klarkomme, Frau Dr. Bü kümmert sich dann um die Haushaltskasse. Mal gespannt, ob ich dann in zwei Monaten immer noch so von der Elternzeit schwärme, bisher glaube ich aber fest dran. Sohnvanone gibt sich auch alle Mühe, das ganze so angenehm wir nur möglich zu gestalten.

So, jetzt muss ich aber schnell ins Bett, hab schließlich heute Nachtschicht und morgen steht schon wieder Auswärts-Frühstücken auf dem Programm…

Etwa 70km später…

25. Mai 2009 um 23:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Falls sich jemand gefragt hat, warum es hier die letzten Tage so still war und ich nichtmal den unerwarteten, doch noch einigermaßen zufriedenstellenden Saisonabschluss des HSV bejubelt habe: Ich war einfach nicht da. Wie schonmal angedeutet war ich mit Frau Bü 5 Tage in Wien und hab da weder die Bremer im UEFA-Cup-Finale verlieren sehen (muahahahaha), noch den glücklichen Abseits-Last-Minute-Sieg der Hamburger (die Sportschau ist aufgenommen, aber noch fehlt die Zeit).

Auf die Frage “Was macht man in Wien?” kamen von euch ja einige Vorschläge, die wir uns auch größtenteils zu Herzen genommen haben. Aber da wir genau 5 Tage Zeit hatten und der Falk-Spirallo-Wien-Reiseführer (Danke an Roke fürs Ausleihen, danke auch an den Anspi fürs Ausleihen zweier anderer Reiseführer) genau 5 Tagestouren zusammengestellt hatte, orientierten wir uns grob an diesem Programm und klapperten jede dort vorgestellte Sehenswürdigkeit ab (in etwa auch entsprechend der Touren, aber da waren wir auch mal flexibel…).

Nach dem ersten Tag hatten wir dann nicht nur einen Sonnenbrand (ich hab meine Frisur dann gleich von “so wie oben auf dem Foto mit freiliegenden Geheimratsrecken” auf “ungestylt, so dass die Haare möglichst viel Stirn verdecken, da grad kein Hut parat war” umgestellt), sondern auch schmerzende Füße. Und das wurde im Laufe der Zeit irgendwie nicht besser (also das mit dem Sonnenbrand schon, da wir Gebrauch von der Sonnencreme machten, das Wetter war alle 5 Tage druchgehend spitze, so dass wir nur in den wichtigsten Museen waren und möglichst viel Zeit im Freien verbracht haben) und wenn ich heute nochmal zur Musterung gehen müsste, müsste der das mit den “Senk-Spreizfüßen” vom letzten Mal wohl abmildern, denn nun sind die wirklich komplett platt gelaufen).

Da ich die ganze Zeit meinen GPS-Aufzeichner mitlaufen hatte (um die hoffentlich nicht zu große Fotoauswahl der etwas über 1000 geschossenen Fotos (der Kauf der 16GB-Karte hat sich schon gelohnt…) dann später mit Koordinaten versehen zu können), kann ich mir nun auch erklären, warum das so auf Füße, Rücken und Wirbelsäule (danke nochmal an Frau Bü für die Wunderheilungs-Sekunden-Massage) ging: Insgesamt sind wir laut dem Teil nämlich 72,3km (das ist die Strecke Ulm-Augsburg…) gelaufen. So richtig genau ist das natürlich nicht, da da immer mal wieder messfehlerbedingte Schwankungen drin sind, aber dafür fehlen dem Teil ja auch alle Irrungen und Wirrungen, die wir in den Museen gemacht haben. Wird also ungefähr hinkommen.

Sieht dann so aus:

_alle_wege_durch_wien

Die Farben stehen für die einzelnen Tage und gibt es als separate Karten auf Google Maps (bisher nur mit der Strecke, irgendwann kommen dann vermutlich noch Fotos dazu):
Mittwoch: blau, 15 km
Donnerstag: rot, 19,5 km
Freitag: grün, 14 km
Samstag: grau, 15,5 km
Sonntag: rosa, 8,2 km (der U-Bahn-Tag)

Ihr merkt, alles noch sehr vage und lauter Klammersätze. Ich bin noch nicht wirklich zu irgendwas gekommen (das nächste Mal gibts nach nem Urlaub nochmal 2-3 Tage Urlaub nur um die Fotos zu sichten, auszusortieren, nachzubearbeiten und so weiter), ihr dürft also auf Details (angefangen beim Hinflug (“Wo möchten Sie sitzen?”) bis zur Adrenalin-steigernden Autofahrt von München nach Ulm gibt es doch einiges zu erzählen), Fotos und sonstige Sachen gespannt sein.
Jetzt guck ich erstmal die Sportschau, während die 1000 Fotos immer noch am rüberkopieren sind…

Tauwetter auf dem Kuhberg

01. März 2009 um 14:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Erinnert sich noch jemand an dieses Bild?

alpen

Das hatte ich vor über zwei Jahren hier mal verbloggt. Damals ging es mir um den Alpenblick, den man hier von Ulm aus hat, heute geht es mir um den Baum im Vordergrund. Das ist nämlich ein alleinstehender Baum, der von unserer Wohnung 1a zu sehen ist, gerade für solche Zwecke einen guten Vordergund abgibt und bei gutem Wetter viele kleine Pünktchen um sich rum versammelt.
Aber nochmal langsam: Wenn man sich in Google Earth flach auf unser Hausdach legt und Richtung Süden guckt, sieht man dank des perfekt nachgebildeten Höhenmodells direkt, wo sich dieser Baum befindet (wenn man das Originalbild vor sich hat, aus irgendeinem Grund, ist der Baum noch nicht als 3D-Modell eingepflegt. Ob ich das mal machen sollte?). Nämlich hier:

google_earth

Und irgendwie hatte ich schon sehr viel länger vor, dem Baum mal einen Besuch abzustatten (er ist ja nicht nur von unserer neuen Wohnung aus zu sehen, sondern z.B. auch von der Uni), kam aber nie dazu.
Als dann gestern auf einmal die Sonne auf Hochtouren lief und man sich kurzzeitig (heute ist wieder alles in Nebel gehüllt) wie im Frühling vorkam, wollten wir auch mal einer dieser kleinen schwarzen Punkte sein, die um den Baum rumwuseln (UPDATE: Hier jetzt auch ein Bild davon) und haben uns also vom Eselsberg zum Kuhberg aufgemacht, um dort diese kleine “8″ zu laufen:


Größere Kartenansicht

Und natürlich, um den Baum endlich mal aus der Nähe zu sehen:

der_baum

Das tolle an dieser Route ist, dass man von dort einen fantastischen Ausblick in beide Richtungen hat. Einmal Richtung Ulm, wobei der Schwerpunkt auf dem Eselsberg liegt, das Münster kann man zwar auch sehen, muss sich dafür aber etwas verrenken. So sieht der Baum übrigens unsere Wohnung:

wie_er_uns_sieht

Und dann auch der Blick in Richtung Süden, wo es gestern auch einen Hauch von Alpen zu sehen gab (auf den Fotos noch hauchiger…) und auch einen Blick auf das Kloster Wiblingen, das wir letzten ja erst besucht haben (links im Bild):

kloster_wiblingen

Das sieht man vermutlich von unserer Wohnung auch, da sind wir aber noch nicht 100%ig sicher, bräuchten mal ein Fernglas.

Ich hab euch natürlich auch mal ein Panoramabild zusammengestellt, das den Ausblick in beide Richtungen verdeutlicht. Den “Hauch einer Alpe” kann man in der großen Version übrigens auch erkennen, ziemlich weit rechts (aber noch links vom Baum) über dem Industriegebiet, genau hinter dem aufsteigenden Qualm (verschwimmt leider etwas mit dem Qualm, aber mit etwas Fantasie kann man es erkennen).

kuhberg_panorama_zugeschnitten_klein

Nun war gestern ja wie gesagt wirklich fantastisches Wetter, allerdings hätten wir der Sonne evtl. noch so 1 Woche mehr Zeit geben sollen, denn der Kuhberg war eigentlich noch mitten im Wintermodus und so gab es dort Unmengen an Tauwasser, der Wege und Felder überschwemmte, sich zu “reißenden” Flüssen zusammenraffte und Hose und Schuhe in einen Matschträger verwandelte. Hatte aber auch mal was:

tauwetter

Es ließ sich aber mehr als erahnen, wie traumhaft dieser Weg bei “richtigem” Frühlingswetter (mit Blumenduft, Schmetterlingen und Picknickdecke) sein muss und daher werden wir auch hier sicher noch einmal hinkommen.

spaziergang

Wieder einer dieser “Orte in der nähren Umgebung, die man in den letzten 7 Jahren nicht beachtet hat, die aber ganz toll sind und zu denen man seinen Besuch auch mal hinschleppen muss”. Sehr schön!

Wie immer gibts im zugehörigen Flickr-Album eine Auswahl der Fotos in höherer Auflösung und mit Zuordnung zum Aufnahmeort.

PS: Von “Tauwetter” zu “Taufwetter”: Glückwunsch an den kleinen Lu, der heute einen besonderen Tag hatte…

Schneespaziergang ums Kloster Wiblingen

15. Februar 2009 um 23:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

header

Die Landschaft ist in schön fluffigen Pulverschnee gehüllt, während die Sonne munter vom blauen Himmel scheint. Was macht man da? Ganz klar: Man geht spazieren. Und da wir ja auch mal was neues sehen wollen, haben Frau Bü uns ich uns erstmal in den Bus gesetzt und sind nach Wiblingen gefahren, um da das Kloster und Umgebung mal genauer zu inspizieren. Und wieder mal muss ich sagen: Die Ulmer Umgebung hat echt so einige schicke Plätzchen zu bieten, ich bin immer wieder aufs neue erfreut.

Und das war unsere Route:


Größere Kartenansicht

Zuerst ging es also durch den klösterlichen Lustgarten und dann in die eigentliche Klosteranlage. Sah schonmal ziemlich beeindruckend aus, wie das folgende Panorama-Foto (unbedingt in groß angucken) zeigen will:

panorama

Um da hin zu kommen, überquerten wir übrigens die Schloßstraße, was Frau Bü zu der berechtigten Frage brachte, wo denn hier ein Schloss sei. Nun, hätten wir einen Blick in das Museum geworfen, dass sich im Kloster befindet, hätten wir auf diese Frage eine Antwort bekommen, denn da gibt es momentan eine Ausstellung genau zu diesem Thema: “1808: Ein Kloster als Schloss? Das Leben Herzog Heinrichs von Württemberg in Wiblingen”.
Ich zitiere aus dem Flyer:

 

Vor 200 Jahren wurde das säkularisierte Benediktinerkloster Wiblingen zur herzoglichen Residenz: Heinrich von Württemberg bezog mit seiner Familie und der Dienerschaft eine standesgemäß eingerichtete Wohnung in der „Beletage“. Von da an war es streng untersagt, “Kloster Wiblingen” zu sagen, es musste “Schloss Wiblingen” heißen!

Das war aber nicht das einzige, was wir verpasst haben (sollte ja nur ein kurzer Spaziergang werden, kein Tagesausflug), denn auch der zum Museum gehörige Bibliothekssaal blieb von uns noch ungesehen. Müssen also dringend nochmal hingehen…

Was wir aber gesehen haben, war der Innenraum der Kirche (hier leider ohne die ober Galerie, die verschlossen war). Und der sah sehr opulent aus, kein Vergleich zur kargen Inneneinrichtung des Ulmer Münsters:

kloster_innen

Dann ging der eigentliche Spaziergang auch wirklich irgendwann los und wir konnten so das Kloster von hinten aus allen möglichen Richtungen bewundern. Viel faszinierender fand ich aber den grünen Schilf (??), der in großen Mengen am Wegesrand wuchs. Sah sehr künstlich aus, war es aber natürlich nicht. Aber so ein sattes Grün in der weiß-grauen Umgebung ist schon merkwürdig…

kloster_aussen

Wenn man sich die Route oben mal genauer anschaut, stellt man fest, dass wir scheinbar über die Iller gelaufen sind. Dem war natürlich nicht so, hier scheinen nur mein GPS-Gerät und Google Maps unterschiedliche Auffassungen zu haben. Wie auch immer, wir waren auf jedem Fall am Rand der Iller und haben das klare Wasser, die Sonne und die vielen schönen Steine (darf man da eigentlich welche als Dekoration mit nach Hause nehmen? Wenn nicht: Haben wir natürlich nicht gemacht!) genossen.

iller

War mal wieder ein sehr schöner Ausflug, der uns da spontan eingefallen ist. Das Wetter hat uns aber auch gerade zu dazu gezwungen…

Auf Flickr gibts im zugehörigen Album natürlich wieder ausgewählte Bilder in höherer Auflösung (diesmal sogar wirklich in ganz hoher, da ich vergessen hatte, die Bilder erst noch ein wenig runter zu skalieren), auch in der Kartenansicht, falls jemand genauer wissen will, wo denn welches Foto nun entstanden ist…

Pute auf Eis

02. Februar 2009 um 10:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern haben Frau Bü und ich zum ersten Mal ein großes Tier komplett zubereitet. Denn schließlich hatten wir Ro zu seinem Geburtstag damals einen Gutschein über ein Vogel-Essen (hatten uns da noch nicht auf Pute oder Gans festgelegt) geschenkt. An Weihnachten hatten wir dafür unseren Eltern besonders aufmerksam über die Schulter geschaut, als die auch ein solches Tier zubereiteten und so waren wir dann gestern optimal vorbereitet.

Und was soll ich mehr sagen als: Ui, war das lecker. Haben wir wirklich gut gemacht (auch wenn sich die Pute halb selbst zerlegt hat, hätte wohl doch nicht ganz so lange im Ofen schmoren müssen…)

pute

Nach dem Essen bin ich dann mit RoKe und Lu noch ein wenig spazieren gegangen. Die beiden wollten wollten von mir mal eine Route gezeigt bekommen, die ich hier im Blog irgendwann mal vage erwähnt hatte (Fotos liegen immer noch im 2blog-Ordner…). Das ganze stellte sich dann aber um einiges abenteuerlicher heraus, als ich es vermutet hätte (meine Hauptsorge war ja, dass ich den Weg selber nicht mehr finden würde).
Denn aus irgendeinem uns nicht so ganz erklärlichen Grund, war der komplette Schotterweg (der ca. 50% des Spaziergangs ausmachte) mit einer zentimeterdicken Eisdecke überdeckt. Sowas hab ich echt noch nicht gesehen. Kommt auf den Fotos leider nicht so richtig rüber, aber ihr könnt euch das ja vorstellen.

vereister_weg

Mehr Text und Fotos (vor allem von mir, wir ich verzweifelt versuche, den Kinderwagen mit Lu den vereisten Berg hochzuschieben, was auf den Fotos glücklicherweise nicht annähernd so unbeholfen rüberkommt, wie es tatsächlich war (Lu hat davon schlafenderweise übrigens gar nichts mitbekommen, auch wenn der Wagen manchmal ganz schön ins Schaukeln kam…) . Bin ja froh, dass Ro da kein Video gemacht hat…) gibts übrigens drüben bei RoKe.

Barcelona – Tag 3

13. Juni 2008 um 21:45 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Heute beginnt hier im Barcelo Hotel Sants die eigentliche Konferenz. Da sie das erst sehr spät tut (11.30 Uhr) hatte ich heute morgen noch die Gelegenheit die ein oder andere Notwendigkeit zu verrichten. Neben dem Vorbereiten meiner Folien, so dass sie in 15 Minuten präsentierbar sind war dies in erster Linie schlafen *g*. Sehr erholsam…
Gestartet hat die Konferenz dann mit einem Panel bei dem sich die eingeladenen Gastvorträgevortragenden vorstellen und werben konnten. Anschließend starteten die verschiedenen Sessions zu den einzelnen Tracks. Und mit einem Wort es war langweilig. Mein einziges Highlight der ersten Session war das wieder erkennen eines Vortragenden von der Modellierung 2008 im März. Allerdings hat er das deutsche Image durch sein übermütiges und teilweise unhöfliches Verhalten (“Ach, nachdem ein Vortragender ausfällt ist ja genug zeit, dass ich meinen Vortrag verlängern kann…”) nicht gerade verbessert.
In der zweiten Session am frühen Abend war es nicht besser. Prozessthemen fehlten hier wirklich. Außerdem ermüdeten die schlecht vorgelesenen Texte sehr. Die nächsten Tage wird es wohl so weiter gehen, denn es gibt eigentlich nur noch 2 interessante Vorträge für mich und einer davon findet in einer parallelen Session zu meinem Vortrag statt. Wow. So langsam verstehe ich warum meine Prozessmanagement-Kolleginnen hier immer nur von der tollen, großartigen, mega-interessanten BPM sprechen. Ich MUSS da hin!!
Naja. Wenigstens endete die Konferenz heute früh genug, dass ich dem Rat meiner Kollegin folgen konnte. Wie die einzelnen Gebäude, Plätze und Statuen heißen hab ich in dem Augenblick vergessen als ich die Augen von der Karte wieder auf die einzelnen Gebäude, Plätze und Statuen gerichtet habe. Daher müssen die einzelnen Gebäude, Plätze und Statuen einfach für sich selbst wirken:
http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/industrial-park.jpghttp://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/drache-nah.jpg
Gestartet bin ich beim Drachen, weil der Don unbedingt noch eine Nahaufnahme wollte. Ich denke es gibt noch bessere Perspektiven, allerdings hatte ich ein anderes Ziel und den Park daher nur gestreift. Immerhin weiß ich jetzt, dass es eine Rutsche ist, also teilweise ;)
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Nach diesem Abstecher ging es in den Süden der Stadt zum Spanischen Platz. Wo es netter Weise alle Sehenswürdigkeiten ausgeschildert gibt. Ich habe trotzdem einige verfehlt, aber es wäre ja auch schade, wenn ich keinen Grund hätte nocheinmal hier her zukommen ;). Hübsch war es auf jeden Fall und durch die Treppen konnte ich sogar mein Sportbedürfnis eingermaßen befriedigen, obwohl die Versuchung die Rolltreppe zu nehmen sehr groß war. Ist wirklich interessant wie viele Rolltreppen man auf diesem Geländer unterbringen konnte. Beachtlich ist auch, dass die Dinger immer laufen, auch wenn weit und breit keine Ami Tourist zu sehen ist.
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Danach bin ich einfach ein bisschen herum gelaufen und habe einen Europäischen Platz?? gefunden wo gerade ein Soundcheck für ein Konzert stattfand. Dort hatte man auch eine ganz schöne Aussicht auf einen mit Zypressen bewachsenen Berghang und ich glaube eine kleine Burg oder Kastell oder wie das heißt ;)
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Wie man sieht hat das Hallerbachsche ein bisschen abgefärbt, denn neben Blumen habe ich mich auch einigen Spiegelungsbildern probiert, von denen ich euch die meisten vorenthalte, will euch ja nicht mit Bildern zuschütten. Vielleicht erzählt mir jemand bestimmtes ja mal, wie ich seinen flickr account nutzen kann. Dann gibt es keine Geheimnisse mehr…
http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/spiegelung-schonerturmundich.jpghttp://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/casaramona2.jpg
Mein persönliches Highlight war übrigens meine letzte Station. Ein historisches Gebäude, dass mit einem modernen Teil unterbaut wurde. Dort gab es einige kostenfreie Kunstauststellungen zu sehen. Viel spannender fand ich allerdings den Innenhof und die zwei Türme. Durch die vielen (leider milchig weißen) Fenster konnte ich auch wieder mal Spiegelungen ausprobieren.
http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/lecker.jpg
Achja und lecker war es auch… Jetzt gehe ich noch ganz schnell meine Folien durch und werde meine schmerzenden Schultern dann auf ein weiches Kissen betten.

*ich freu mich*

Wie heißt das Lied?

29. September 2007 um 18:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich suche den Titel eines Lieds, das Problem ist aber, dass ich euch kaum Hilfestellung geben kann. Da sich meine Leser aber dauernd als super schlau und hypermitdenkend erwiesen haben, versuche ich es trotzdem. Besonders spreche ich da auch mal meine Eltern an, denn die waren dabei, als ich das Lied öfter mal gehört habe.
Das dürfte so um 1990 in Bulgarien, oder aber auch in Jugoslawien. Da hatten wir damals ein Hotel in Strandnähe und sind Abends dann an eben diesem entlang spaziert. Und von einer Strandbar (mit Restaurant?), die den Strand in schön schummrig rotes Licht tauchte, kam immer schöne Musik angeschwebt, die den Strandspaziergang noch schöner machte.
Hier mal eine Skizze:

Musik-Fahndungsfoto
(Der Pool müsste der gewesen sein, wo irgendwann morgens mal tote Fische drin rumgeschwommen sind an der Ausbuchtung am Strand bin ich glaub in den Seeigel getreten. Und war das auch da, wo der Eismann mit den Eisbällchen jongliert hat? Ich kann den Bulgarien- und Jugoslawien-Urlaub echt nicht auseinander halten…)

Da ihr aber so wohl absolut gar keine Chance habt, auf das gesuchte Lied zu kommen, gibts hier mal ein Video von Bob Marley, wie er live “No woman no cry” singt:

Von der Stimmung und den Instrumenten kommt es am Anfang sehr gut hin. Nur ohne Reggae-Elemente (glaub ich).
Jemand ne Idee?

UPDATE: Keine Stunde hats gedauert, da war die Lösung auch schon da, ich bin echt beeindruckt. es handelt sich um “Whiter Shade of Pale” von Procol Harum. Hier die Version von 1967:

und gleich hinterher noch eine aktuellere Version, wo die Haare des Sängers auf einmal ganz weiß geworden sind. Kinder, wie die Zeit vergeht ;-)

Ulmer Paradies

16. Juli 2006 um 22:47 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

WeizenfeldWie vor ein paar Posts schon angekündigt, war ich heute mit Frau Bü im  Paradies griechisch essen. Als Verstärkung haben wir uns dann noch  Fluffi und Daniel dazugeholt, denn ein einsames Paradies ist ja irgendwie einsam… (kleine Anmerkung: Ja, mir fällt auch auf, dass das komische externer-Link-Icon sich in dem Blocksatz nicht so klasse einbinden lassen will, mal schauen, ob ich das irgendwann noch hinbekomme…)
Ich hab mich dann gleich mal mit einem super leckeren Fisch (und schon wieder den Namen vergessen, das gibts doch echt nicht. Schnell mal Daniel gefragt: Es war eine  Dorade) eingedeckt (nicht ganz so gut wie der 70 Euro-Fisch in Italien letztes Jahr (man sollte dazuschrieben, dass der aber auch für 3 Personen war), aber schon sehr lecker) und sofort beschlossen, dass ich da nochmal hin muss, wenn meine Eltern oder die der Frau Bü in Ulm sind. Fischsaison natürlich bevorzugt…
Nach dem Essen haben wir dann, wie es sich gehört, einen schönen Spaziergang gemacht. Die Route war die vom Wahlspaziergang, diesmal hatte ich aber einen Fotoapparat dabei, was natürlich bedeutet, dass euch an dieser Stelle diverse Bilder nicht erspart bleiben (irgendwie hab ich das dumpfe Gefühl, dass ich hier in letzter Zeit mehr Fotos als Text ablege…).
Also los:

Ulm mit Flagge
Distel
Beeren
Fluffi hält Getreidesilo fest Das letzte Bild zeigt Fluffi, wie er das neue Wahrzeichen von Ulm (ich nenn es einfach mal so, denn wenn man von der B10 kommt, ist das das erste, was man von Ulm sieht, da das eigentliche Ulm tiefer im Tal liegt. Mehr Infos zu dem Getreidesilo (Schapfenmühle) erhält man bei Wikipedia. So erfährt man dort zum Beispiel, dass das Teil mit seinen 114,6 Metern eines der größten Getreidesilos der Welt ist. Mehr Fotos gibts übrigens im Fotoalbum (unten links). Nämlich ein Steppenbild aus Ulm (hat mich irgendwie an so einen Zebra-Dokumentarfilm erinnert, nur eben ohne Zebras), das Münster in der Abendsonne und das Beerenfoto oben nochmal in der Farbe etwas bearbeitet. Brennt nicht so in den Augen und sieht auch irgendwie nett aus (im Original haben die aber wirklich so knallrot gestrahlt). Ein Foto vom Fisch kann ich nicht bieten, aber Fluffi hat den fotografiert, könnte also irgendwann bei dem auftauchen, dann wird er hier auch verlinkt… Hier ist ein Foto vom überaus leckeren Fisch zu sehen.

Bei dem schönen Wetter: Ab ins Kino

27. März 2006 um 15:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hm… wie fang ich da jetzt an?
Genau, erstmal rede ich mich raus: Gestern war ja endlich mal wunderschönes Wetter und so haben Frau Bü und ich, nachdem wir die richtige Wahl getroffen haben (und ich sehe es als meinen persönlichen Verdienst an, dass der Oettinger nicht die absolute Mehrheit geschafft hat), einen einstündigen Spaziergang durch einen uns sehr nahe gelegenen, aber dennoch absolut unbekannten Teil Ulms gemacht. Hier unsere gelaufene Strecke und ein rasch hinmontiertes Höhenprofil, so ungefähr zumindest… (anklicken für Großansicht)
WahlspaziergangWahlspaziergang Höhenprofil

Leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei, denn der Ausblick war wirklich unglaublich (sogar die Alpen haben sich mal wieder gezeigt), aber wir haben uns schon vorgenommen diesen Ausflug nochmal zu wiederholen und auch auszuweiten und dann gibts auch Bilder). Und wer jetzt meint, dass es mit der einen Strecke schon getan war, der irrt sich, denn auch zur Wahlparty bei Daniel sind wir zu Fuß hin (und auch wieder zurück). Und so (und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema) können wir es uns heute ruhig erlauben, das gute Wetter mal ein gutes Wetter sein zu lassen und das Kino gleich zweimal zu besuchen.
Es stehen “Inside Man” und “V wie Vendetta” an. Ersteren fand ich vom Trailer her ziemlich interessant, zweiteren wollte ich erst nicht sehen, hab mich dann aber doch überzeugen lassen (wie am Freitag mit “Underworld Evolution”, ein riesiger Fehler…). Was mich jetzt ein bisserl verwirrt: Über TotalBlogal bin ich auf die Seite Criticker gestoßen, bei dem man all seine gesehenen Filme bewerten soll (auf einer Skala von 1-100, was nicht wirklich leicht ist…) und dann anhand der Bewertungen anderer Menschen zu anderen Filmen gesagt bekommt, wie man den wohl findet (der sogenannte PSI-Wert, für “Probable Score Indicator”). Ich habe jetzt 78 Filme bewertet (bitte nicht dran rummeckern, sondern lieber selber bewerten und mir in den Kommentaren den Benutzernamen hinterlassen, damit ich vergleichen kann) und muss sagen, dass er bei den Filmen, die ich bewertet habe, vorher immer einen ziemlich treffenden Wert vorgeschlagen hat (wobei ich immer 10-20 Punkte mehr vergeben habe, aber die Tendenz war fast immer richtig). Und was mich nun verwirrt (um das endlich mal wieder aufzugreifen) ist, dass da jetzt “V wie Vendetta” deutlich besser (75, also mit meinem Punktezuschlag etwa im Bereich von “Love Actually”, “Caché”, “Brokeback Mountain” (endlich auch in der 30-Sekunden-Bunny-Version) oder “Panic Room”) als “Inside Man” (schlappe 57 Punkte, also etwa so “gut” wie “Flightplan”, “Star Wars: Episode 3″ oder “Whisky”).
Ich bin jetzt sehr gespannt, ob das auch wirklich hinkommt und werde an dieser Stelle natürlich davon berichten.