29. Juni 2008 um 23:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Falls irgendwer (wie es mir eben fast in einer SMS an den von der AußenFußballwelt abgeschnittenen Roke passiert wäre) behauptet, die Spanier hätten hochverdient gewonnen, weil die Deutschen in den gesamten 90 Minuten einfach nichts gebacken bekommen hätten, so möchte ich das hier gerne richtigstellen:
Frau Bü hat in ziemlich exakt dieser Zeit ein lecker aussehendes (den Geschmackstest kann ich erst morgen machen) Brot gebacken (Kurz nach dem Anpfiff kam es in den Ofen, kurz vor dem Abpfiff wieder raus). An ihr lag es also nicht. Ich bitte daher ausdrücklich darum, diesen Fakt in der Berichterstattung zu beachten und zumindest ein “Deutschland (mit Ausnahme von Frau Bü) hat einfach nichts gebacken bekommen” zu verwenden.
Vielen Dank.
PS: Auch ein “Spanien und Frau Bü haben nach der Führung nichts mehr anbrennen lassen” ist genehmigt. Man kann aber noch darauf hinweisen, dass Frau Bü auch vor dem Führungstreffer (zumindest heute) nichts hat anbrennen lassen.
PPS: Die Auswertung der Bonuspunkte fehlt noch, aber wenn ich das überschaut sehe, habe ich es mit meinem taktischen Tipp auf Spanien gerade noch so auf den letzten gewinnbringenden Platz (also Platz 11) geschafft. Jetzt heißt es zittern…
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11. Juni 2008 um 20:13 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback
Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt darf ich meinen Brötchenbezahler bei einer Konferenz in Barcelona vertreten. Und da eine Konferenz alleine ja langweilig ist, gibt es noch die ein oder anderen Satelliten-Workshops drumherum an denen ich (teilweise) auch teilnehmen werden. Insgesamt gibt es also zwei Vorträge für mich zu bestreiten (Do der Workshop und Sa bei der Konferenz), aber das ist ja noch laaaange hin ;)
Heute war der Tag der Anreise. Um 9 Uhr pünktlich sind wir (ich reise in Begleitung einer brasilianischen Postdoktorandin) vor den Pforten meines Brötchenbezahlers in Richtung Flughafen Stuttgart-Echterdingen gestartet. Nach dem check-in bei dem wir durch meine Übereifrigkeit leider keine benachbarten Sitze bekommen haben, gönnten wir uns noch einen überteuerten Flughafen-Café Kaffee und gingen schließlich an Bord. Nachdem die Schweizer ihren Luftraum wieder in der Reihe hatten durften wir auch tatsächlich starten und kamen immernoch fast pünktlich in Barcelona an.
Flug-Annekdote:
ICH: *Hmm es gibt Schinken Baguettes lecker da hab ich jetzt lust drauf*
STEWARDESS: “Wollen sie Schinken oder lieber Käse?”
ICH: *Hmm, aber Leberkäse ist ja noch viel leckerer als Schinken, toll!!* “Leberkäse!”
STEWARDESS: “Bitteschön ihr Käse-Baguette!”
ICH: *Hmpf*
Im Anschluss an eine kurze Informations-Tour durch den gesamten Flughafen von Barcelona haben wir uns schließlich für ein One-way Ticket für den Renfe Zug entschieden und zusätzlich vorsorglich eine 5 Tages-Karte besorgt (sonst kostet jedes umsteigen extra!). Die Informationen im Zug und unsere Reiseführer widersprachen sich mächtig, weshalb wir nur zufällig und gerade noch rechtzeitig mitbekommen haben, dass wir in der richtigen Station angekommen sind. Wir trennten uns dann (unterschiedliche Hotels) und mit ein bisschen durchfragen habe ich dann auch mein Hotel gefunden. Nach einer kurzen Auspack-Aktion und Begutachtung des Drachen vor dem Fenster ging es dann zum Welcome Desk. Habe dann brav eingecheckt und mein Hauptproblem erkannt: Ein Konferenz Proceeding mit 268 Papern ist SCHWER. Schön, dass ich gleich ZWEI davon bestellt hatte… ich hatte doch auch so schon Übergewicht ;(

Bei soviel Frust hilft nur Essen oder Sport oder beides. Leider ist das Fitness Center sehr teuer. Ich werde also Demmys Rat folgen und mir mit meinen Laufschuhen einen Weg suchen müssen. Für heute blieb allerdings nur die Essens-Option. Da ich ohnehin noch ein bisschen Wasser in einem Supermarkt einkaufen wollte machte ich mich auf einen kurz Trip durch mein Viertel. Auf diesen zweiten Blick hat mir Barcelona sehr sehr gut gefallen. Ein wirklich schönes Städtchen und das Beste – die Katalanen lieben Backwaren genauso sehr wie ich *strahl*. Dementsprechen lecker war meine Ausbeute: ein Anis-Blätterteigteilchen, Spinat-Blätterteigtasche und eine Teigtasche mit Fleisch und Gemüse. Dazu gab es Wasser + keine Ahnung 1 + keine Ahnung 2. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass keine Ahnung 1 und keine Ahnung 2 quasi identisch schmecken. Aber da sie sehr sehr lecker sind, stört mich das nicht weiters *gg*. Werde mich mit keine Ahnung 1 bzw. 2 in den nächsten Tagen ausreichend flüssigkeitstechnisch versorgen. Lecker.


Nach einem Snack in einem Park bin ich nach knapp einer Stunde exakt an meinem Startpunkt herausgekommen. Ganz ohne Karte. Toll, gell? Auf jeden Fall bin ich jetzt noch fleißig gewesen (habe meinen Vortrag nochmal “geübt”) mir den Staub abgewaschen und dabei hoffentlich sehr viel von meinen vollen Shampoo, Duschgel und Body Lotion Packungen genutz die haben nämlich ein nicht unwesentliches Gewicht ;). Nachdem das Fussballspiel jetzt aus ist gibt es noch ein kleines Filmchen von der DVD und dann darf Tag 1 sehr entspannt enden.
Übrigens hat mich Barcelona durch dieses Welcome Schild erobert:

die meinen MICH!!!
*ich freu mich*
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28. Mai 2008 um 14:27 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback
.. habe ich bei meiner nächsten großen Konferenz wohl nicht wirklich:
Ich darf in zwei Wochen nach Spanien reisen um dort auf einer Konferenz und einem angeschlossenen Workshop mein Thema zum Besten zu geben. Im Vorlauf dazu musste ich natürlich wochenlang hadern, ob meine eingereichten Veröffentlichungen vor den Reviewern bestehen würden. Seit kurzem ist das Programm für Workshop und Konferenz online. Und, hmm…. was soll ich sagen?
Der Workshop wurde mit zwei anderen Workshops zusammengelegt und es sind trotdem nur insgesamt 6 Vorträge angekündigt….?!? Und bei der Konferenz nun…. insgesamt sind es hier extrem stolze 268 Vorträge der Hauptkonferenz (ohne Doktorandenseminar, Workshops und Poster Sessions etc.). Davon sind 86 für das selbe (MEIN!!!) Thema gemeldet (Information Systems Analysis and Specification)….!!!?!!!!
Puh…. ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Das ist mir jetzt jedoch klar:
die Dimension ist im Vergleich zur Modellierung 2008 eine deutlich andere…. und dennoch ist der Grad zwischen “etwas besonderes” und “eine unter vielen” sein sehr schmal.
ich werde mir nicht alle Vorträge anhören – mein Klon-Prototyp ist einfach noch nicht so weit ;)
*ich freu mich*
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