Kinderbastelprojekt: Tischkicker

28. Januar 2016 um 11:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Irgendwie passte alles zusammen. Sohnvanone meinte, er wolle mal gerne was aus den Schuhkartons basteln, die wir beim Schuh-kauf immer wegen “kann man zum basteln ja immer mal gebrauchen” mitnehmen und sich dann aber nur im Keller bis an die Decke stapeln. Und dann hatte er kurz vorher noch bei einem Freund mit einem kleinen Tischkicker gespielt. Und dann bin ich auch noch über diesen Link gestolpert.
Und plötzlich passte alles zusammen und wenige Arbeitsstunden später war Sohnvanone stolzer Besitzer eines eigenen Tischkickers:

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Und ich war ebenso stolz. Nicht, weil er unbedingt den Verein haben wollte, den der Papa so toll findet. Nicht, weil er auch noch die Farben der Trikots wusste (okay, ich wäre jetzt nicht unbedingt auf das Auswärtstrikot der letzten Saison gegangen, aber die scheint er am öftesten gesehen haben und waren für ihn die Richtigen).

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Sondern, weil er die Erfahrungen vom “echten Tischkicker” hergenommen hat, um die recht simple Bastelidee ordentlich aufzupimpen.

Eine Tore-Zählleiste musste auf jeden Fall dran. Und gerade, als ich dafür den Deckel zerschneiden wollte, erhob er laut Einspruch: “Nein! Den brauchen wir doch noch um den Ball bei den Toren aufzufangen!”
Respekt, Herr Sohnvannone. Auf die Idee bin ich nicht gekommen…

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Aber das will nix heißen. Ich bin ja auch einer, der bei der Tore-Zählleiste bei 1 statt 0 anfängt… *patsch*

Gegner ist übrigens Kaiserlautern. Eigentlich wollte er “die Gelben” (zum Glück nicht “die Grünen”…), aber ich konnte ihn schnell überzeugen, doch den Lieblingsverein seines Opas und auch Onkels (nein, das ist nicht die selbe Person) zu nehmen.

Den Onkel haben wir dann noch extra angerufen, um ihn nach der Rückennummer seines Lieblingsspielers zu fragen.
Hier dann nochmal ein *patsch* an mich. Denn als die Dinger erstmal an die Strohhalme geklebt waren, war von Rückennummern natürlich nichts mehr zu erkennen…

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“Lessons Learnes” für Nachahmer oder unsere zweite Version: Zwei Spieler sind ein bisserl wenig. Und der Strohhalm ist (wie zu erwarten war) nicht unbedingt die stabilste Lösung.
Das nächste mal dann ruhig auch von dieser Anleitung inspirieren lassen, bei der Wäscheklammern als Spielfiguren verwendet werden. Würde ich aber trotzdem noch bekleben. Da kann man dann auch Rückennummern hinten drauf schreiben…

“Sweet Treat Sunday”: Holunderblüten im Bierteig

14. Juni 2015 um 11:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich melde mich mal wieder kurz aus der Versenkung, um mal wieder beim “Sweet Treat Sunday” von elf19 mit zu machen (das dort letzte Woche vorgestellte Erdbeer Fruchtleder wartet übrigens hier gerade im Backofen auf seine Fertigstellung. Bin ich mal sehr gespannt!).
Letztens gab es nämlich erstmalig Holunderblüten im Bierteig bei uns. Noch dazu mit Holunderblüten aus dem eigenen Garten…

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Und da ich ja nicht backen und fotografieren gleichzeitig kann, hat Sohnvanone das ganze mit seinem Fotoapparat dokumentiert. Da es so ein sturzsicherer Kinderfotoapparat ist (nachdem sich meine alte Digicam bei ihm irgendwann als nicht so sturzsicher rausgestellt hat und dann keine Lust mehr hatte), bitte ich die mangelnde Qualität zu entschuldigen ;-)

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Erstmal Holunderblüten pflücken und dann “säubern” (ich habe erst gewaschen, Frau Bü meinte dann aber, ich solle nur schütteln. Macht einfach was ihr wollt).

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Dann 125g Mehl, 1 Prise Salz und ne halbe 0,33er-Flasche Bier (wir haben alkoholfreies genommen) verrühren. Dazu dann 1/2 EL Öl und ein Eigelb mischen. Dann noch ein Eiweiß schaumig schlagen und unterrühren.

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Jetzt die Blüte durch den Bierteig ziehen, in heißes Frittierfett halten (bis es gold wird, geht recht schnell) und am Ende mit Puderzucker bestäuben.

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Beim Essen dann die grünen Stiele abmachen, die könnten evtl. giftig sein (das Internet ist mir hier leider keine Hilfe). Die dünnen Stile haben wir dran gelassen und leben alle noch.

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Und lecker wars zudem auch noch, hätte nicht gedacht, dass das so holundrig schmeckt…

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So, und jetzt alle nochmal schnell bei Ke gucken, was man aus Holunderblüten noch so machen kann.

Sandspielzeug an Stock in Stein

21. September 2014 um 22:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Sohnvanone malt nun nicht mehr nur Bilder, sondern veredelt den Garten mit anspruchsvollen Skulpturen.
Das Einstiegsgebot liegt bei 10.000 Euro.

“Sweet Treat Sunday”: Zwei einfache Ideen zum Kindergeburtstag

14. September 2014 um 21:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Wie versprochen mache ich diese Woche da weiter, wo ich beim letzten Sweet Treat Sunday aufgehört habe, nämlich bei Sohnvanones Kindergeburtstag. Neben dem Geburtstagskuchen gab es nämlich noch ein kleines Buffet (die Feier fand im Garten statt, da war Sauerei egal und wir wollten keinen “So, jetzt gibts Essen”-Zwang, sondern ein “jeder nimmt sich, wenn er Lust und Hunger hat”, was ziemlich gut funktioniert hat). Und damit da auch die gesunden Sachen gegessen werden, habe ich die Bananen nach Pinterest-Vorbild einfach mal ein wenig mit einer Traube und nem Edding gepimpt:

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Leider stehen die von alleine nicht wirklich gut (und nur, wenn sich die feuchte Banane auf ner glatten Oberfläche durch ein von mir nicht näher benanntes physialisches Phänomen festhält) und so mussten sie dann “im Wasserbecken” (mit blauer Folie ausgelegt) serviert werden.

Und dann gab es noch diese Madeleines, die wir mit drei verschiedenen Saucen (Schokolade, Erdbeere und Vanille) und lauter Süßperlen-Zeug zum munteren Dippen und kombinieren (wer errechnet die Anzahl aller möglichen Geschmackskombinationen?) anboten. Ein Hit sag ich euch!

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Das größte Problem war noch, einen geeigneten Tisch zu finden. Er sollte die richtige Höhe (/für Kinder eben) haben, aber es sollte auch nicht zu schade sein, wenn er dreckig wird, von unten Wasser zieht oder irgendwann doch vom Regen weggeschwemmt wird.

Nach einem Streifzug durch die Garage (in der gerade der Keller und Speicher-Inhale zwischengelagert werden musste) fand ich dann die perfekte Lösung.
Einen großen Pappkarton, der mit rotem Packpapier verkleidet wurde (doppelseitiges Klebeband sag ich nur) und anschließend noch mit zwei zufälligerweise exakt passenden Regalbrettern belegt wurde (und auch hier wieder: Danke, doppelseitiges Klebeband!). Sah super aus und hätte komplett zerstört werden dürfen:

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Und nun weiter zu elf19, wo wieder was leckeres geboten wird. Leider diesen Sonntag noch nicht ganz so viel, also gebt euch nen Ruck und macht doch einfach auch mal mit. Tut auch gar nicht weh…

“Sweet Treat Sunday”: Garten-Geburtstagskuchen

07. September 2014 um 13:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es ist Sonntag und Ke sammelt mal wieder “Sweet Treats” ein. Und wie beim letzten Mal angekündigt, nutze ich das dann mal, um Sohnvanones Geburtstag anzuarbeiten.

Ich versuche ja immer, ihm den Geburtstagskuchen nach dem zu gestalten, was ihm gerade besonders gut gefällt (alles andere würde auch wenig Sinn machen…). Zum ersten Geburtstag war es “Käsekuchen” mit Mäusen drin (da waren besondere Interessen noch nicht zu erkennen und wir nannten ihn einfach viel zu oft “Maus”), zum weiten Geburtstag ein Bus (wir wohnten in einer Straße mit regem Busverkehr und so war das eins seiner ersten Worte) (huch, den hatte ich hier auch gar nicht verbloggt. Also hier bitte, noch ein paar Bilder. Das verpixelte ist sein Name, der tut hier aber nichts zur Sache…) und zum dritten Geburtstag Paula und Paula, die er beim Sandmännchen am liebsten hatte.

Danach hatten wir dann endlich einen eigenen Garten und dieser wurde auch gleich Sohnvanones Lieblingsort. Und da er zum Geburtstag noch eine Schaukelrutsche geschenkt bekam, war das Motto des Geburtstagskuchens dann natürlich klar:

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Dieses Jahr recht simpel gehalten, denn der Kuchen war nur ein kleiner Teil des großen Kindergeburtstagsbuffets (zum Rest dann an einem anderen Sonntag mehr)..
Neben dem “Garten” und der “Schaukelrutsche” gibt es auch das auch das Rank-Tipi, die Möhren, bei denen er geholfen hat sie zu setzen und Michael „Mike“ Glotzkowski von der Monster AG, der immer noch recht angesagt ist (“MONSTER!!!!):

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Hier mal ein Gruppenfoto von Kuchen und Vorbild-Schaukel (alle Abweichungen sind künstlerische Freiheit) sowie Vorbild-Tipi (bei dem zu dem Zeitpunkt nur sie Stangen standen, mit Mini-Mini-Prunkwinden am Boden):

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Inzwischen sind 4 Monate vergangen und das Tipi hat sich ein wenig weiterentwickelt. Wir haben zwischen die Bohnenstangen noch Weidenzweige gesetzt. Von denen sind so 60% angegangen, sieht man aber aktuell nicht wirklich, da die Prunkwinde alles überdeckt. Besonders die Rückseite wächst fantastisch und wandelt den Zaun dahinter gleich noch in einen Sichtschutz:

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Backe backe Geburtstagskuchen

13. Mai 2013 um 15:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem mein Vorhaben, hier mal wieder für etwas mehr Content zu sorgen, mal wieder grandios gescheitert ist (immerhin ist jetzt die Einfahrt gepflastert, der Zaun steht, die Garage hat ein Elektrotor, die ersten Sträucher sind eingepflanzt und so weiter, ich war also nicht wirklich faul), melde ich mich hier dann doch noch einmal und biete euch ein paar Kuchen als Entschuldigung an. Also… Fotos von Kuchen…

Sohnvanone hatte nämlich letzte Woche Geburtstag (pünktlich zum Vatertag, nachdem er ja schon am Muttertag auf die Welt kam) und da kommt dann ja so einiges zusammen (die Muffins, die wir den Tag davor für das Kindergarten-Familienfest gebacken haben, hab ich hier darum auch einfach mal unterschlagen).

Zunächst mal die Geburtstagstorte für das Familienfest (zu dem Madonha noch eine weitere sehr schicke Torte beisteuerte):

Auf der 3 sitzen übrigens “Paula und Paula“, seine Lieblingsfiguren vom Sandmännchen (aber nur, weil er Piggeldy und Frederick noch nicht kennt, sag ich einfach mal so…)

Und weil die 3 aus einem Fertig-Biscuit-Boden ausgeschnitten wurde, gab es da natürlich einen Rest, in dem Frau Bü sofort einen Frosch sah. Und so gab es dann die Reste zum Frühstück:

Zum Kindergeburtstag gab es dann verzierte Muffins. Da hätten wir einmal Eulen (hab ich hier gefunden)

Und dann nochmal Frösche (Zufall. Sohnvanone ist kein besonderer Froschfan), die ich hier gefunden habe:

Dazu noch eine Schokokusstorte:

Und dann muss das ganze ja auch noch im Kindergarten gefeiert werden, dazu einmal nochmal an den Ofen.
Hier hatten wir uns Muffins in Eiswaffelbechern vorgestellt (wie ich sie auch mal bei Ke gesehen habe, seit kurzem übrigens mit thematisch und optisch neu ausgerichtetem Blog, vorbeischauen lohnt sich).
Das Rezept hatten wir aber nicht von ihr übernommen, sondern einfach ein Basis-Muffinrezept mit bunten Streuseln drin. Und obwohl die nicht wirklich hoch gefüllt waren, gingen die unheimlich auf und nahmen den inneren Schokoladenbezug gleich mit nach oben.
Sehr merkwürdig anzusehen, aber auch zu komisch, um sie mit ner Glasur wieder “normal” zu machen. Darum gingen die dann genau so in den Kindergarten (rechts unten einmal ein Muffin, der aus der Waffel rausgeholt wurde (kann man einfach auskippen, geht leichter raus als aus jeder Silikonform…) :

Hier mal ein Zeitraffervideo vom Aufgehprozess. Lustig, wie sie nach 35 Sekunden nur noch rumwackeln:

Und jetzt reicht es erst mal mit der Backerei. Sind ja auch noch genug Reste da…

App-Empfehlung für Kinder: “Schlaf gut” (+Adventskalender)

30. November 2012 um 12:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Apps hab ich hier ja noch nie wirklich zum Thema gemacht, aber heute gibts mal eine Ausnahme, denn momentan gibt es die App “Schlaf gut” von Goodbeans für iPod/iPhone und iPad kostenlos.

Ab und an darf Sohnvanone an meinen iPod (natürlich nur beaufsichtigt, dafür kann man den viel zu wenig kindersicher machen…), ich versuche das aber relativ selten zu machen, schließlich soll er ja auch mit “echtem” Spielzeug aufwachsen. Sein Favorit waren dabei immer die interaktiven Wunderwimmelbücher (vor allem “Die Stadt”, gab es auch mal kostenlos) von Wonderkind. Irgendwann hatte ich ihm dann mal “Schlag gut” gezeigt, eine App, in der man einen Bauernhof sieht, auf die Fenster klickt, wo Licht brennt (das sieht man im Wintermodus übrigens etwas schlechter (vor allem bei den Fischen), daher haben wir den wieder deaktiviert), dort ein Tier vorfindet, dieses berühren dann, damit es Geräusche macht, schließlich den Lichtschalter drückt, was dann mit einem “Gute Nacht, liebe Kuh” (oder halt mit einem anderen Tier) kommentiert wird, Sohnvanone spricht das auch immer brav nach. So macht man nach und nach bei jedem Tier das Licht aus und wünscht ihm eine Gute Nacht. Am Ende ist alles dunkel und der Erzähler weist freundlich darauf hin, dass man nun auch das Licht ausmachen solle und wünscht ebenfalls eine gute Nacht.

Und seit diesem einen Mal, heißt es nun jeden Abend, wenn wir Sohnvanone ins Bett bitten von seiner Seite “Und Schwein gute Nacht sagen. Und Fische. Und Kuh. Und Ente. Und Hund…”, so dass wir nun wirklich jeden Abend diese App durchspielen und er danach ins Bett huscht.
Das mit den Geschichten aus echten “Papierbüchern” üben wir aber auch noch (ein reine digitales Ritual kommt mir dann doch ein wenig zu unromantisch vor, auch wenn es eine wirklich schön gemachte App ist), da fehlt ihm aber immer noch die Geduld zu (gerade probiere ich es mit “erst eine Geschichte, dann darfst du den Tieren gute Nacht sagen”…).

Auf jeden Fall: Schnell zugreifen, solange die App noch kostenlos ist, danach kann man aber auch ruhig die paar Cent zahlen, tolle Kinder-Apps sind viel zu selten (da bin ich jetzt mal gespannt, was der Kinder-App-Adventskalender von Goodbeans so bringt)

Hausfehlplanung – Wenn der Sohn zum Ninja wird

10. Oktober 2012 um 13:25 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass man eigentlich immer zwei Häuser bauen sollte. Erstmal das eine, nach den eigenen Vorstellungen, dann da mal kurz drin wohnen und nochmal von vorne bauen, wo man dann all seine Planungsfehler ausbügeln kann.
Finanziell gesehen stehe ich diesem Weg etwas skeptisch gegenüber, aber als frisch gebackener Häuslebauer mit nun ca. 3 Wochen Eingewöhnungszeit, kann ich es schon unterschreiben. Oft sind es ja die kleinen Sachen, die man vorher nicht so genau durchdacht hat…

So sind Frau Bü und ich z.B. Anhänger von Teppich in den Schlafräumen. Ist einfach angenehmer, wenn man Morgens weich in den Tag startet. Und so hat auch Sohnvanone Teppich in sein Schlafzimmer bekommen, ebenso der Flur, der die beiden Schlafräume verbindet. Und damit Sohnvanone sich in dem Haus selbständig bewegen kann, sind die Lichtschalter auf einer auch für ihn erreichbaren Höhe angebracht. In der alten Wohnung kam er an die meisten Lichtschalter nämlich nicht selber ran.

Was wir nicht bedacht haben ist, dass so ein Teppich ja auch ein sehr guter Schalldämpfer ist. Wurde uns vorher durch lautes Tapsen angekündigt, dass die Nacht wohl vorbei ist, springt heute unvermittelt unsere Schlafzimmertür auf, das kleine Terrorkind drückt auf den viel zu gut erreichbaren Lichtschalter (zumindest in diesem Zimmer hätten wir doch mal eine Ausnahme machen können) und steckt voller frühmorgendlicher Energie (“Aufstehen! Essen! Spielen! Aufstehen! Pizza essen? Spielen! Hose anziehen! Nicht schlafen!”), die er garantiert nicht von seinem Vater geerbt hat (oder aber, das legt sich mit der Zeit noch, was ich sehr begrüßen würde).

Aber in Haus 2.0 wird dann ja alles besser ;-)

Zeit ist relativ

07. Mai 2012 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Albert Einstein hatte Kinder. Und das wusste ich, ohne es irgendwo nachzuschlagen, denn wer selber Kinder hat der weiß, dass man nur so auf die Idee kommen kann, dass Zeit relativ sein muss.

Sohnvanone wird am Mittwoch zwei Jahre alt und gerade backen die gleichen Frühstücksmuffin im Backofen, die ich vor einem Jahr auch gebacken habe, um seinen Geburtstag in der Krabbelgruppe zu feiern (diesmal sind sie für die KiTa). Und sie backen teilweise in Muffinpapieren, die noch von den Muffins übrig sind, die Frau Bü gebacken hat, um ihren Kollegen die Schwangerschaftskunde schmackhaft zu machen, was nun ja dann schon gut 2,5 Jahre her wäre.
Beide Ereignisse scheinen aber erst vor ganz kurzem gewesen zu sein, vor allem sein erster Geburtstag war doch erst vor ein paar Monaten, wie kann der jetzt schon 2 werden?
Andersrum ist es aber so, dass die Zeit vor Sohnvanone ewig her erscheint. Das war aber schon nach wenigen Wochen nach seiner Geburt so. Alles davor war wie aus einer anderen Zeit und irgendwie war er doch schon immer da, oder nicht? Mindestens so eine Ewigkeit, wie die letzten Wochen und Tage bis zur Geburt gedauert haben…

Und in weniger als einem halben Jahr sollen wir angeblich in unserem neuen Haus wohnen (was allerdings auch mal für August angekündigt war, das wird aber aus diversen Gründen nichts), wo doch bis jetzt noch nicht einmal der Keller ausgegraben ist. Wie soll das denn so schnell gehen? Und wie schnell werden wir dann “schon ewig” in dem Haus gewohnt haben? Und wie schnell wird dann Sohnvanone schon wieder ausgezogen sein? Viel zu schnell vermutlich…

Hach… Zeit ist merkwürdig…
Und solche Blogbeiträge entstehen vermutlich auch nur zu merkwürdigen Uhrzeiten, wo man eigentlich schon im Bett liegen sollte, aber eben noch auf die Muffins warten muss.

Woran man erkennt, dass die nachfolgende Generation in Sachen Umweltbewusstsein schon voll dabei ist

11. November 2011 um 10:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn Sohnvanone seine Spielzeugautos durch die Wohnung schiebt, gibt er kein lautes “BRUUUM BRUUUM” von sich, welches einen die Abgase förmlich riechen lässt, sondern ein leises, elektromotoreskes “Fffffft”.
Warum auch immer, ich mach weiterhin “BRUUUM BRUUUM”…