Sonnenaufgang auf dem Mosesberg

02. November 2008 um 18:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, kommen wir jetzt endlich zu dem letzten unveröffentlichten großen Event aus unserem Ägypten-Urlaub, bei dem dann auch das “zu jung un zu sterben”-Video entstanden ist: Der Sonnenaufgang auf dem  Mosesberg (Sinaigebirge).

Mosesberg Header

Was auf den ersten Blick so einfach und romantisch klingt, hat es aber ganz schön in sich. Denn auf diesen Berg muss man ja erst mal kommen. Zu Fuß…

Und da das eine etwas längere Geschichte wird, gehts erst nach dem Klick auf “mehr” weiter… Mehr »

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Coloured Canyon (Sinai)

13. Oktober 2008 um 22:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Header

So, nachdem der Unterwasserteil des Ägyptenurlaubes nun endlich abgearbeitet ist, widmen wir uns noch den Überwasseraktivitäten (keine Sorge, das wird jetzt nicht mehr so viel. Und es gibt auch keine 18 Folgen von “Vögel, Vögel, Vögel”, denn so viel Lebewesen haben wir über Wasser gar nicht gesehen).

Los gehts mit der Wanderung durch den Coloured Canyon im Sinai-Gebirge. Wobei, erstmal ging es los mit dem Abenteuer, da überhaupt hin zu kommen. Kurz nach 6 sollten wir am Hotel abgeholt werden, was aber in Ägypten nicht sonderlich viel zu heißen scheint, denn wie auch bei den anderen Terminen hatte man es hier nicht so mit der Pünktlichkeit. Trotzdem wurde uns gesagt, dass wir besser 15 Minuten vor dem Termin da sein sollten, denn warten würde man auf uns nicht. Naja, irgendwann war dann der Reiseleiter da und mit ihm auch ein Kameramann, der gleich mal seine Kamera auf unsere müden Gesichter hielt. Sympatiepunkte wurden daher keine vergeben und eine Video haben wir auch nicht gekauft…

Nachdem die anderen Hotels abgeklappert waren, hielten wir erst mal bei einer Tankstelle und warteten da eine gute Stunde auf nichts. Vermutlich waren die Einsammler nicht unpünktlich genug gewesen und hier musste nun der Puffer abgebaut werden, keine Ahnung. Wir aßen also unsere Lunchpakete, weil uns nichts besseres einfiel.

Irgendwann (kurz vor 8) ging es dann los, alle Mann stiegen in die beiden Jeeps ein und wir düsten im Doppelpack über die Straßen durch das Sinaigebirge. Davon zur Auflockerung einfach mal ein kleines Video (hab bei allen Videos in diesem Beitrag übrigens den  “&ap=%2526fmt%3D18″-Trick benutzt, um das Video in höherer Qualität einzubinden, ich hoffe das klappt bei allen):

Lustig war dabei, dass unsere beiden Jeeps irgendwie fast nie hintereinander hergefahren sind, sondern ein Wagen immer auf irgendeiner Seitenstraße gefahren ist, wir uns gegenseitig überholt haben und so weiter. Hab ich nicht verstanden, war aber lustig anzusehen.

Safari

Nach ca 1,5 Stunden Fahrt über die Straße ging es dann nochmal eine halbe Stunde durch die relativ unbehandelte Wüste. Frau Bü und ich saßen zum Glück ganz hinten, da konnte man sich wenigstens irgendwo festhalten, denn man wurde schon ganz schön rumgeschleudert. Am Anfang wars auch noch lustig, doch irgendwann haben mir meine Rippen einfach nur noch weh getan. Ich bin halt doch schon ein armer alter gebrechlicher Mann.
Frau Bü dagegen hat eine sehr gute Figur gemacht:

Nachdem dann auch noch die super-Buckelpiste (“relativ” unbehandelt, vermute ich mal) genommen wurde und kein Knochen mehr an seinem ursprünglichen Platz saß, waren wir dann auch schon da. Wo? Hier:


Größere Kartenansicht

Endlich am Ziel angekommen und nun zeigte sich bald, dass sich die Strapazen gelohnt hatten. Denn der Coloured Canyon hält tatsächlich was der Name verspricht: Er ist bunt. Und ein Canyon. Hui!

Erstmal ging es aber nur durch “normale” Felslandschaft, runter in die Schlucht. Dann kurz alle Leute der Gruppe mit rotem Sand und Wasser im Gesicht bemalen (stärkt das Gruppengefühl und ist bestimmt total gut für die Haut…) und schon war man im Canyon. Der war die meiste Zeit sehr sehr hoch und relativ schmal. Manchmal etwas breiter, aber manchmal auch etwas schmaler, wie an der Stelle auf dem folgenden Foto, wo nicht mal mein Fuß auf den Boden gepasst hat:

Don in Aktion

im linken Bild in der Mitte sieht man dann auch, dass es ab und an ein wenig sportlich zuging, wenn diverse Felsbrocken überwunden werden mussten. Rechts daneben dann (schwer zu erkennen) die Kriegsbemalung und darunter ein Foto, dass es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn vor dem Urlaub hab ich an mehreren Stellen gelesen, dass es in Ägypten ja soooo heiß wäre, dass man gar nicht schwitzen würde, weil der Schweiß sofort auf der Haut wieder verdunsten würde. Alles gelogen. An dem Tag und in dem Canyon war es so heiß, dass es einfach nur total heiß war. Und trotzdem war ich überall am triefen. Und meine schöne Gesichtschminke war dann auch irgendwann weg.

Naja, zurück zum “Felsbrocken überwindem”. Das war nämlich nur die halbe Wahrheit, denn einmal musste auch ein Felsbrocken unterwunden werden. Eine sehr lustig Stelle, die erst ziemlich spät kam und so etwas fülligeren Leuten, die zudem mit der Höhe ein paar Probleme haben eigentlich keine Chance ließen, denn umdrehen war nicht mehr drin. Und so musste sich jeder unter einem Felsbrocken durchquetschen , dabei aber vorsichtig sein, da es abschüssig nach unten ging und am Ende dieser abschüssigen Felsunterquerung dann der Boden auch aufhörte und man nochmal 1-1,5 Meter nach unten springen musste:

Engstelle

Und da Frau Bü eben schon so eine gute Figur gemacht hat, darf sie euch das nun auch noch in Ton und Bild vormachen:

Und jetzt einfach mal ein paar Eindrücke vom Coloured Canyon, wie immer gibt es die Bilder in höherer Auflösung auch  auf Flickr.

Coloured Canyon

Nach 1,5 anstrengenden Stunden Fußmarsch (am Ende natürlich auch wieder eine schöne Klettertour nach oben) wurde dann erstmal oben pausiert und der Blick nach unten genossen (wobei, ist gelogen, das Foto hab ich nicht von ganz oben gemacht):

Blick zurück

Danach ging es dann wieder mit dem Jeep zurück durch die Wüste, wo wir dann bei einem etwas steileren Stück (wieder so ein “das macht den Touristen bestimmt Spaß”-Teil) nicht wirklich genug Schwung hatten und langsam aber sicher den Berg wieder runterrutschten. Statt uns kurz aussteigen zu lassen und den Wagen wieder in die Spur zu bekommen, versuchte es der Fahrer einfach weiter mit dem Gaspedal, was uns nur immer weiter nach unten und dann irgendwann auch an den Rand des Hügels und in leichte Schräglage brachte. Das (Kamel?)-Skelett, welches in direkter Nähe lag, machte uns nicht unbedingt Mut, aber irgendwann kamen wir dann doch wieder vorwärts und nahmen noch ein verspätetes Mittagessen in einem Restaurant mit Strand-Bademöglichkeit (von der uns vorher von der Reiseinformationsfrau abgeraten wurde).

Falls das jetzt irgendwie zu pessimistisch klingt: Nicht täuschen lassen, der Canyon an sich war sehr schön und ein lustiges Abenteuer, ich würds wieder (aber nicht “nochmal”, denn dafür war ich danach einfach zu fertig) machen und kann es nur empfehlen!

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Zu jung um zu sterben

31. August 2008 um 20:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da hier momentan ganz schön was los ist und ich einfach nicht zum Bloggen komme, gibts nur mal einen kleinen Teaser. Wir waren im Ägyptenurlaub nämlich (man mag es kaum glauben) nicht nur unter Wasser:

Was Frau Bü denn da zu mir gesagt hatte, weiß ich leider nicht mehr, dazu ist da drumherum einfach ein viel zu langer Tag gewesen, der hochgradig anstrengend aber auch sehr sehr schön war. Wo wir da sind, wie wir dahin kamen und so weiter: Demnächst.

Jetzt leg ich mich wieder auf die Couch und erhole mich von dem Wochenende…

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Tauchen mit den Sinai Divers

17. August 2008 um 17:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sonnenaufgang mit den Sinai DiversJa, das ist tatsächlich ein Sonnenaufgang. An einem Tag mussten wir schon sehr sehr früh (4:30) los, dazu aber ein andermal mehr..

Während ich hier also munter Videos und Fotos von unseren Tauchgängen verblogge, kann ich ja auch mal ein paar Worte zu unserer Tauchstation, den  Sinai Divers in Sharm El Sheikh verlieren.

Tauchstation

Insgesamt waren wir sehr zufrieden und würden da auch wieder hingehen (evtl. machen wir das auch in ferner Zukunft). Ein paar Punkte haben dann aber doch etwas gestört. Zum Beispiel, dass man nie wirklich wusste, wo man denn als nächstes Tauchen geht. Auf den Malediven war das perfekt gelöst: Da gab es für die nächsten 3-4 Tage lauter Listen, in denen man sich zu bestimmten Tauchplätzen eintragen konnte. So konnte man vorher mal ein wenig recherchieren, was sich lohnt und wusste im Voraus schon, was auf einen zukommt.
Hier in Ägypten war es nun so, dass man am Morgen des Tages sagen musste, wo man am nächsten Tag hinwill. Dabei war das Raster sehr grob: Local (18 Tauchplätze in der Nähe), Ras Mohammed (7 Tauchplätze) und Tiran (6 Tauchplätze) standen zur Wahl (+ größere Ausfahrten, die dann aber vorher angekündigt wurden, z.B. das Wrack der Thistlegorm oder Fahrten zur Straße von Gubal). Abends konnte man dann sehen, wo welche Boote hinfahren und auf was für einem Boot man gelandet ist. Zu welchem Tauchplatz es genau geht, wurde dann aber erst vom Tauchguide auf dem Boot entschieden (abhängig von Wind, Wetter und der Bootsdichte anderer Tauchbasen). So konnte es dann durchaus passieren (ist und zum Glück nicht), dass man manche Tauchplätze doppelt betauchte und seine Favoriten nicht zu Gesicht bekam.
Aber bei uns hat es ziemlich gut gepasst und die spontane Entscheidung hat dann auch dafür gesorgt, dass wir von einer “Überfüllung der Tauchplätze” (von der oft gewarnt wird) nicht wirklich viel gemerkt habe. An solchen Bootstummelplätzen sind wir zum Glück immer vorbeigefahren:

viele Boote

Auf dem Boot gab es dann vor dem Tauchgang das obligatorische Briefing, in dem einem der Tauchplatz, die vermuteten Sehenswürdigkeiten und die geplante Tauchroute erklärt wurde. Hier variierte das Zeichentalent von Tauchguide zu Tauchguide ;-)

Briefing

Dann ab in die Ausrüstung, Buddy-Check machen (also beim Tauchpartner gucken, ob auch wirklich alles stimmt) und rein gehts ins 29° warme Wasser.
Davon hätte ich euch ja gerne ein Video gemacht, aber irgendwie hab ich immer irgendwas falsch gemacht und so muss es (vorerst, denn nur weil ich es nicht geschafft habe, heißt das ja nicht, dass es niemand geschafft hat) vorerst dieses Foto tun:

Sprung ins Wasser

(Das ist übrigens entstanden, als ich der Meinung war, auf “Aufnahme” zu drücken, und den Videodreh zu starten. War dann aber eben doch nur ein Foto…)

Was dann unter Wasser passierte, gibts in allerlei anderen Beiträgen, also beenden wir schnell den Tauchgang und gehen wieder aufs Boot.
Und das ist deutlich leichter gesagt, als getan. Denn auch wenn die Tauchplätze nicht überfüllt sind, gibts an der Oberfläche dann doch meist mehr als ein Boot. Und alle Boote sind weiß. Und mit meinen provisorischen Kontaktlinsen war es nicht wirklich immer leicht, den kleinen Schriftzug zu finden (wenn man ihn denn sehen konnte, denn auf allen vier Seiten war der nicht drauf). Aber zur Not konnte man ja einfach mal ein fremdes Boot ansteuern und da nachfragen, wo denn nun das eigene Boot ist.
Ich würde mir ja farbige Boote oder zumindest irgendein deutlich zu erkennendes Kennzeichen wünschen. Keine Ahnung, warum es sowas nicht gibt…
Auf dem Boot gab es dann (optional) ein lecker Mittagessen und eine mittelgroße Verschnaufpause, bis zum nächsten Tauchgang (meistens waren es zwei am Tag. Ein halber Tag ist natürlich auch möglich (dann aber nur Local), genau wie drei Tauchgänge)

Essen auf dem Boot

Wie man auf den Fotos sieht, waren die Boote diesmal deutlich größer und luxeriöser als auf den Malediven, wo wir nur so ein kleines Dingens hatten. Hier konnte man auch mal unter Deck im Schatten verweilen (der Fernseher war aber nicht aktiv…).
Und auch das Tauchzeug war gut aufgeoben:

Auf dem Boot

Insgesamt also sehr zu empfehlen, die paar kleinere Patzer (keine passende Weste für Frau Bü; “normale Luft” für uns, obwohl wir am Tag vorher den Nitrox-Schein gemacht haben…) können mal passieren. Dafür waren die Tauchguides dann insgesamt sehr freundlich und hilfsbereit, das macht das alles wieder weg…

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Tauchurlaub 2008

06. Mai 2008 um 14:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Im Urlaub fahren Frau Bü und dich dieses Jahr an den Sinai!

SinaiBildquelle: NASA/ Wikipedia

Genauer gesagt geht es nach hier:


Größere Kartenansicht

Mir graust es ja fürchterlichst vor so Hotels mit Unmengen an Sonnenschirmen am Strand, so dass man vom Satellitenbild kaum noch Sand sieht, aber wir wollen ja eh die “meiste Zeit” unter Wasser verbringen. Und da wird es hoffentlich erträglich voll sein, ich drück uns die Daumen…

Vor allem auf die  Thistlegorm bin ich ja mal gespannt, da hat man ja schon so viel tolles von gehört. Nicht? Guckst du:

Und dann will ich noch Haie, Schildkröten, Mantas, Seekühe und Seepferdchen.
Hach, ich kanns kaum erwarten, sollte mal den Counter in der Sidebar starten…

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