DonsTags Ramsch-Adventstürchen Nr. 5 – Bokeh-Feuerwerk

05. Dezember 2010 um 08:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Der Adventskalender hier auf DonsTag hat hinter jedem Türchen eine “Sache”, die ich mir irgendwann mal als “zu bloggen” markiert habe. Da ich nie dazu kam, hat sich zu viel angesammelt. Zeit, die Liste abzuarbeiten!
Wer Interesse hat, dass ich meine Liste auch nach dem 24. Dezember weiter abarbeite (wobei die Sachen dann immer unaktueller werden), sollte hier einfach munter kommentieren. Das motiviert ;-)
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2010: 2samkeit, 0 Gäste und 10 Gänge

01. Januar 2010 um 16:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

11_nest

Silvester 2009, das letzte Silvester, das Frau Bü und ich noch zu zweit erleben können, das nächste mal ist dann (toc toc toc) ein kleiner Schreihals mit dabei.
Grund genug, das Jahr mal ganz anders ausklingen zu lassen als die Jahre zuvor und nur mal in gemütlicher Zweisamkeit zu feiern. Wobei das “gemütlich” leicht gestrichen werden muss, da wir die Idee hatten, das ganze noch (muss ja was besonderes sein) mit einem 10-Gänge-Menü zu verbinden. Selbstgekocht versteht sich.
Und so wurde es ein Silvester, das im Wechsel in Küche, am Esstisch und auf der Couch gefeiert wurde.
Sehr sehr schön, sehr lecker und sehr empfehlenswert.

Und da wir ja nicht so sind, bekommt ihr auch was davon ab, wenn auch nur in Fotoform und Rezepten.

Gang 1: Spargel Sushi

01_spargel-sushi

Das Menü startete direkt mal mit einem kleinen Desaster, denn die gelierte Sauce Hollandaise wollte einfach nicht in der Strudelteig-Rolle bleiben, so dass um den Teig einfach nochmal eine Schicht Sauce kam, ehe diese mit dem Schinken ummantelt wurde. In der Mitte dann natürlich noch der Spargel.
Hat nicht so ganz geliert wie es sollte, darum auch nicht so wirklich hübsch anzurichten. Muss nicht nochmal sein…
Hier das Rezept.

Gang 2: Blattsalat mit knusprigem Ziegenkäsebonbon

02_ziegenkaese-bonbon

Das Bonbon (aus Frühlingsrollenteig) ist mit Ziegenkäse und Zwiebelconfit gefüllt (Memo an mich: Das nächste Mal mehr Käse und weniger Confit) und sehr sehr lecker. Das Salatdressing etwas gewöhnungsbedürftig und das nächste Mal sicher nicht mehr mit dabei.
Hier das Rezept.

Gang 3: Melonenkaviar

03_melonenkaviar

Kann man die gelierte Hollandaise schon als molekular einstufen, so ist es hier eindeutig: Mein Molekular-Cocktail-Kasten kam auch in diesem Jahr wieder zum Einsatz. Die Kaviar-Kügelchen sind dabei etwas, was sehr schick aussieht, mir nie wirklich gelungen sind (sie werden einfach zu klein und sehen immer leicht glibberig aus) und im Geschmack leider oft etwas arm daherkommen.
Dafür war der Schinken umso stärker, was jetzt auch nicht unbedingt so ideal war…
Naja, hauptsache es sah gut aus.
Hier das Rezept.

Gang 4: Blutwurst unterm lila Nest

04_blutwurst

Eigentlich sollte das hier ja ein “Wachtelei im Nest” (Rezept) werden, nur dass die Garnele durch Bluwurst aus diesem “Himmel und Erde”-Rezept ausgetauscht werden sollte. Dann waren die Wachteleier aber dummerweise überall ausverkauft.
Also ohne Ei. Statt dessen hatten wir (wieder angeregt durch ein anderes Rezept) die Idee, für den Kartoffelpüree einfach mal violette Kartoffeln zu nehmen. Hatte ich vorher noch nie gesehen, was bei dieser krassen Farbe echt erstaunlich ist. Vom Geschmack ist es nicht weit weg von der normalen Kartoffel, bei der Konsistenz schien das violette Püree aber irgendwie klebriger oder so. Auf jeden Fall mal interessant und auch ohne Ei lecker.

Gang 5: Bratspieße aus Hühnchen-Teriyaki in Zuckerwatte mit molekularem Salat

05_zuckerwatte

Ein Gang (die Bratspieße), bei dem ich schon ewig vorher anfangen musste, ihn immer wieder anzubringen, bis Frau Bü das “OK” gegeben hat. Irgendwie findet sie das Bild im Originalrezept eklig. Ok, eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Holzstamm, der von irgendeinem Getier eingesponnen wurde ist nicht zu leugnen, trotzdem läuft mir beim Anblick das Wasser im Mund zusammen.
Noch viel mehr, seit ich weiß, wie lecker es wirklich ist. Sehr sehr lecker. Sagt übrigens auch Frau Bü. Darum wird es wohl heute Abend nochmal so Spieße geben, da noch genug Fleisch und Sauce übrig ist und auch die Zuckerwattenmaschine (die auch schon Silvester 2007 zum Einsatz kam) noch bereit steht. Huiuiui!
Auf meinen Fotos sieht die Watte übrigens nicht ganz so toll aus, da sie an dem heißen Fleisch schnell zusammengeschrumpelt ist, ich nehme also mal an, dass sie beim Rezept entweder viel schneller das Foto gemacht haben, oder kaltes Fleisch genutzt haben, was ich aber nun nicht machen würde. Außer für ein Foto…

Der Salat war dann auch molekular, wieder die Kaviar-Kügelchen, diesmal mit Petersilie- und Zwiebel-Geschmack. Der (rote) Gemüsesaft hat das Alginat nicht vertragen und ist dickflüssig geworden, was aber nicht so schlimm war. Auch nichts, was ich wiederholen würde.
Hier das Rezept.

Gang 6: In Speck gebratener grüner Spargel an Blumenkohl-Pfirsich-Mus

06_spargel_in_speck

Hier musste mal wieder etwas grüner Spargel verbraucht werden, da in Gang 1 ja nur zwei Stangen benötigt wurden, wir aber ein ganzes Glas kaufen mussten.
Das spektakuläre an diesem Gang aber war das Blumenkohl-Pfirsich-Mus. Eine sehr interessante Kombination, die überraschend gut zu Speck und Spargel gepasst hat.
Hier das Rezept.

Gang 7: Schweinsfilet auf Apfel-Trauben-Chutney und Zwetschgenfarbe, Grünteenudeln

07_schweinefilet

Ein Rezept aus diesem Molekularbuch (Amazon Partnerlink), welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Aber auch hier konnte mich der molekulare Teil (die Grünteenudeln, die bei uns aufgrund unpassender Grünteesorten nicht wirklich grün waren und auch wieder das Geschmacksarmutproblem hatten) nicht wirklich überzeugen, das Chutney und vor allem die Zwetschgenfarbe waren aber ein Traum und kommen sicher nochmal auf den Tisch.
Rezept kann ich nicht verlinken, steht wie gesagt im obigen Buch.

Gang 8: Avocado-Carpaccio mit cremigem Limetten-Dressing

08_avocado_carpaccio

Hatte ich hier den Dessert-Kurs erwähnt, den ich letztens besuchte? Da hatte ich auf jeden Fall Fotos geschossen und die der Kursleiterin geschickt. Als Dank hab ich noch Rezepte von einem anderen Kurs bekommen (“Gorumetmenü”), darunter eben genau dieses, welches wohl aus diesem Buch von Alfons Schuhbeck stammt: Eine Kombination aus Mango, Avocado, Limette, Gurke und Frühlingszwiebel, wo es mir alle Nackenhaare hochstellt, was aber unglaublich lecker geschmeckt hat.
Ich hab das Rezept auch noch online gefunden, heißt da nicht Avocado-Carpaccio, sondern Avocadosalat.

Gang 9: Gelbe Grütze mit Lebkuchensahne

09_gelbe_gruetze

Die Nachspeise beginnt und damit verließen wir auch das Gebiet der Gerichte, die wir nie zuvor probiert hatten, denn sowohl Gang 9 als auch Gang 10 hatte ich schon gegessen (Frau Bü nur Gang 10). Die gelbe Grütze hab ich nämlich in eben jenem eben erwähnten Dessert-Kurs kennengelernt und für sehr lecker befunden.
Gestern gabs dann aus bekannten Gründen die Variante ohne Portwein und Rum, was man leider auch geschmeckt hat (trotz Rum-Aroma und alkoholfreiem Rotwein). Das nächste Mal dann wieder nach Alenas Schwangerschaft. Ist eh ein Weihnachtsessen…
Online konnte ich das Rezept nicht finden, veröffentlichen ist wegen Urheberrecht auch kritisch. Wer es also per Mail zugeschickt haben will, meldet sich einfach in den Kommentaren…

Gang 10: Gebackenes Baiser-Eis

10_baiser-eis

Das hatten wir vor über drei Jahren mal in viel zu großer Menge, gestern sollte es dann endlich mal wieder auf den Tisch kommen. Diesmal aber in kleinen “Crème brûlée”-Förmchen. Und da es der 10. Gang war, haben wir den Bisquit-Teig diesmal auch nicht selber gemacht, sondern Tortenboden hergenommen. Daher war der Teig diesmal auch nur unten drunter, statt komplett um das Eis rum, weswegen es dann doch leicht angeschmolzen ist. Trotzdem lecker und ein feiner Abschluss.
Hier ein Rezept, bei dem noch Früchte mit einbezogen wurden.

So, das war unser Silvester-Menü. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen was dabei.
Und ach, bevor Fragen kommen: Ja, uns kann man mieten, aber das wird nicht gerade billig ;-)

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Molekulare Cocktails

02. Januar 2009 um 18:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Molekulare Cocktails -  Blick hinter die Kulissen

Wie schon im Silvesterbeitrag erwähnt, haben RoKe mir zum Geburtstag ein Set geschenkt, mit dem man molekulare Cocktails herstellen kann. In diesem Set sind 7 Pülverchen (siehe  hier) sowie ein Buch mit Rezepten enthalten. Zu kaufen gibt es das zum Beispiel  bei Amazon (Partnerlink, wie auch die nachfolgenden Links zu Amazon). Dort kann man auch  nur das Buch kaufen, was aber jetzt eigentlich nur darum von mir besonders erwähnt wird, mal man  hier einen Blick ins Buch werfen kann. Da findet man dann neben einem Überblick der Rezepte auch eine Einführung, die auch etwas näher (der Detail-Teil fehlt hier, ist aber vorhanden) auf die Zutaten eingegangen wird:

 

Die Texturgeber sind auch keine gesundheitsgefährdenden Chemikalien, vielmehr handelt es sich um neu entwickelte Gelier- und Verdickungsmittel, die aus Algen, Seegräsern, Pflanzenfasern oder Samen gewonnen werden. Es sind alles natürliche Produkte ohne chemische Zusatzstoffe, die zudem geschmacksneutral und farblos sind.

Und diese “Texturgeber” können mit den sonst flüssigen Cocktails ne ganze Menge anstellen, wovon ich bisher auch noch nicht alles (z.B. unter UV-Licht leuchtende Cocktails) ausprobiert habe. Genauer gesagt hab ich erst zweimal mit dem Zeug experimentiert und mir da dann Ideen für die Silvesterparty gesucht (das Buch diente meist nur als Anregung, nur der Martini mit Olivenchip stammt (allerdings auch nicht 1:1) aus dem Buch).

Fangen wir mal mit der meiner Meinung nach lustigsten Sache an: Cocktail-Kaviartröpfchen:

Molekulare Cocktaildrops

Hier gibt man zunächst eines der Pulver in den Cocktail, ein anderes gibt man in Wasser. Tropft man nun den Cocktail ins Wasser, bekommt er da eine feste Schale und behält so seine Tropfenform. Mit etwas Geschick (mir ist es nicht so sonderlich gelungen) kann man auch größere Tropfen machen, die dann im Mund aufplatzen und den flüssigen Cocktail freigeben.
Da mir das aber zu unsicher war, hab ich an Silvester nur auf Kaviarhäppchen (Bild ganz unten, darüber sieht man die blauen Tropen auch mal in O-Saft schwimmen) gesetzt. Neben den Blue Curacao-, Orangensaft- und Pfefferminzschnaps-Kügelchen, waren eigentlich noch rote geplant. Die von meiner Oma angesetzten schwarzen Johannisbeeren haben sich aber mit dem Pulver nicht wirklich vertragen und hat sich schon vor dem Tropfen in eine geleeartige Masse verwandelt. Geht halt nicht mit jeder Flüssigkeit (wird im Buch auch näher drauf eingegangen).

Hab euch auch mal ein Video vom Entstehungsprozess vorbereitet:

Allerdings hab ich hier noch ein wenig das Problem, dass die Kügelchen mit der Zeit Flüssigkeit abgeben und dann nicht mehr so schön kugelig aussehen. Irgendwas stimmt da noch nicht. Hat aber keinen gestört…

Zu diesen Häppchen gab es dann noch etwas Obst:

Molekulare Cocktails

Ganz oben die Orangenscheiben, die sich erst auf den zweiten Blick als Orangenschale mit geliertem Wodka-O zu erkennen geben. Darunter dann meine Probe-Mandarine, gefüllt mit Wodka-O-Schaum. Zwecks Abwechslung hab ich die Mandarinen an Silvester (unteres Bild) dann mit Planters-Punch-Schaum gefüllt. Der war auch leckerer, auch wenn er farblich nicht ganz so erfrischend aussieht…

Und dann gab es zu späterer Stunde noch einen Martini, der geliert und in dünne Scheiben geschnitten war. Dazu hätte es noch einen Wodka-Schaum geben sollen, den hab ich aber dann nach Absprache mit meinen Gästen weggelassen. Die dazugehörige Olive gab es dann aber natürlich auch nicht in normaler Form, sondern als Olivenchip, der ganz ohne die Pülverchen hergestellt wird, sondern (nach meiner Abwandlung) nur mit Zutaten, die es bei uns eh im Haus gab. Und obwohl mir Oliven eigentlich nicht schmecken, kann ich diese Chips nur empfehlen (mein Vater ist da übrigens anderer Meinung, aber der hat die auch zu dick gemacht, so dass sie nicht knackig wurden, sondern noch weich waren. SO haben sie der Frau Bü auch nicht geschmeckt…)

Molekularer Martini

Alles in Allem wirklich eine sehr witzige Sache, nochmal vielen Dank an RoKe für das super Geschenk. Und wer weiß, vielleicht probiere ich ja irgendwann auch mal die  molekularen Nachspeisen oder  Hauptgerichte aus…

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Silvester 08 – Der krönende Jahresabschluss

02. Januar 2009 um 17:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Silvester

So, wo fange ich an? Am Besten mal geh ich nochmal zurück zur Besichtigung unserer neuen Wohnung. Denn schon als wir da die Aussicht von unserem Balkon über Ulm (und um Ulm herum, ist echt so) gesehen hatten, war klar, dass Silvester 2008 bei uns gefeiert wird. Da fällt mir auf, dass ich die hier auf de, Blog noch gar nicht erwähnt hatte. Okay, hier ist sie:

Panorama

Gibts natürlich auch in groß. Und bei gutem Wetter, können wir ganz hinten sogar die Alpen erkennen (sehr deutlich sogar, aber das kennt ihr ja schon, war von Daimler oben ja nicht anders. Besser zu sehen aber noch auf dem  Münsterblickpanorama, das Manu hier mal vorgestellt hat).
Und bei der Einweihungsparty im April waren dann auch unsere 8 Gäste schon informiert. So früh wusste ich noch nie, wo ich Silvester feier…

Für das Thema “krönender Jahresabschluss” muss man dann nicht so weit zurückgehen, das kam einfach beim Suchen nach passender Silvester-Deko kurz vor Weihnachten. Da war nicht wirklich viel vernünftiges zu finden, dafür um so mehr Kronen. Also erdachten wir uns schnell einen Bezug zwischen Kronen und Silvester und schon war das Thema fertig. Vor allem, da der geplante Nachtisch dazu einfach perfekt passte. Für den müssen wir jetzt dann wieder ein wenig weiter zurück, nämlich bis in den August zu unserem Tauchurlaub. Da war es es uns tagsüber über Wasser einfach zu heiß, so dass wir zwischendurch in unserem Hotelzimmer vor dem Fernseher verschnaufen mussten. Und da gab es dann bei  “Unter Volldampf” die  “Dom Schokolade a la Wolfgangka”, die einfach nur lecker aussah. Kaum wieder in Deutschland (2 Tage danach) haben wir das ganze dann auch gleich mal ausprobiert und waren dann auch vom Geschmack begeistert. Also: Bloß nicht drüber bloggen, soll ja schließlich geheim bleiben…

Der Probenachtisch sah damals so aus (man beachte die Krone):

Dom Schokolade a la Wolfgangka
(Vom Original-Silvesternachtisch hab ich irgendwie kein vernünftiges Bild gemacht, später kommts hier noch in klein, aber auf dem Foto sieht das Probeteil einfach leckerer aus…)

Einen Tipp für den, der es selber nachmachen will (was ich nur empfehlen kann): Die Mengenangabe in dem Rezept ist utopisch! Die Zutaten für 4 Personen reichen dicke für 8 Leute. Dicke! Wir hatten das irgendwie wieder vergessen (der Probenachtisch war ja schon so lange her) und hatten dann daher (mit der Menge für 8 Personen) trotzdem 10 so riesige Döme wie auf dem Foto oben (statt einem Dom in der Größe der Kaffeetasse daneben). Und selbst ohne ein opulentes Raclette davor, ist so ein großer Dom nur von geübten Essern zu schaffen. Schließlich sind in so einem einzigen Dom dann eine Tafel Schokolade, ein halber Becher Sahne und 2 Eier.

Wenn man vom Tauchurlaub jetzt nochmal etwa einen Monat zurück geht, kommt man zu einem weiteren Punkt, der schon sehr früh feststand: Ich hatte Ke nämlich versprochen, ihr spätestens Silvester Marshmallows zu machen (die leckeren, mit dem einfachen Puderzucker-Wasser-Gelatine-Rezept). Und da ich vorher irgendwie nicht dazu kam, war das also auch unumgänglich. Hat diesmal auch ganz ohne Probleme geklappt (sogar in weiß!) und geschmeckt haben sie auch. Noch leckerer waren sie allerdings (das haben wir dann erst gestern festgestellt, als alle Gäste schon weg waren und wir den Affenplaneten betrachteten), nachdem man sie mit dem Flambierfeuerzeug ein wenig bearbeitet hatte. So mit lecker Karamellkruste und flüssiger Matsche drunter. Wow!

Da man aber nicht nur von Nachtisch und Marshmallows leben kann, gabs dann auch noch das schon erwähnte Raclette und eine Vorspeisenplatte, zu der Frau Bü sehr leckere Lachs- und Olivencreme zauberte. Meine Aufgabe war es, die Cocktails als Häppchen zu servieren. Details dazu gibt es später in einem separaten Beitrag, hier gehen wir jetzt nur mal die Schritte zurück. Nämlich erst einmal zu meinem allerersten Blogbeitrag, in dem ich schon mein Interesse an molekularer Küche bekundete. Und dann gehen wir zu meinem Geburtstag in diesem Jahr, zu dem mir RoKe nicht nur die Bacon Mints schenkten, sondern (damals nur geheimnistuerisch erwähnt, da auch das eine Überraschung für Silvester werden sollte) auch ein Set um Molekular-Cocktails herzustellen. Aber wie gesagt: Dazu später mehr, das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.

Jetzt erstmal ein paar Eindrücke vom Essen und der Kronen-Tischdekoration:

Silvester

Wie man sieht, gab auch das traditionelle Bleigießen, für Gummibärchenorakel und Dinner for One war irgendwie keine Zeit mehr, was aber nicht wirklich schlimm war. Viel toller waren da eh die persönlichen Jahresrückblicke, die die Gäste in je 15 Minuten vortragen durften. Schließlich waren darunter auch  welche, die das letzte Jahr komplett durch Abwesenheit glänzten und da will man ja (mal abgesehen von den Blogbeiträgen) auch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Und so gab es dann Videos, Fotos (Analog wie Digital) und auch Zeichnungen zu sehen.
Ich bedanke mich jetzt noch schnell bei meinen Gästen, die natürlich auch viel zu dem gelungenen Abend (und der Nacht) beigetragen haben und bin dann hier jetzt auch mal fertig…

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Frohes Neues!

02. Januar 2009 um 00:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Etwas mehr als 24 Stunden zu spät wünsche ich meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Der 1.1. war für mich komplett internetfrei (erst noch die Ex-Australier betreuen und dann einfach nur faul auf der Couch liegen (jetzt hab ich dann auch endlich mal den alten “Planet der Affen”) (inkl. zweitem Teil) gesehen)), darum die Verspätung.
Wie eigentlich immer  haben  unsere  Gäste mal wieder zuerst über die Party gebloggt (zumindest erwähnt). Hier sollte es morgen dann auch mehr dazu geben und da ich noch bis zum 6.1. Urlaub habe, wird hier jetzt auch mal wieder etwas mehr los sein. Hab ja noch einige braune Schilder aufzuholen…

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Frohes Neues!

01. Januar 2008 um 17:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Silvester 2008 bei Roke

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes neues Jahr und hoffe, dass der Rutsch gut überstanden wurde.

Frau Bü und ich sind auf jeden Fall gut in 2008 angekommen. Schuld daran waren nicht zuletzt Roke (also Ro und Ke), die uns zu sich eingeladen hatten. Zusammen mit deren Trauzeugen hatten wir einen sehr netten Abend (und auch ne nette Nacht), in der es nicht nur Schokoladeklumpen aus dem Brunnen gab (mit der Zeit wurde es besser, siehe kleines Bild), sondern z.B. auch Zuckerwatte aus der fantastischen  Zuckerwatte-Maschine*, die mir Frau Bü zu Weihnachten geschenkt hatte. Ein weiterer Beweis dafür, dass ich die richtige Frau geheiratet habe…
Alles in allem ein sehr schöner Jahresabschluss, mit lecker Essen, ner klasse Aussicht über das Ulmer Feuerwerk und netten Leuten.

Feuerwerk 2008

Hiermit endet also das Super-Jahr 2007 (erster richtiger Job, Hochzeit, traumhafte Flitterwochen, erstes eigenes Auto und mehr) und man darf gespannt sein, was sich das Jahr 2008 so einfallen lässt, um das noch zu toppen (erstmal kommt ja die neue Wohnung, das ist schonmal ein Anfang…)

EDIT: Gerade mal den “Vor einem Jahr”-Beitrag angeklickt und da an den satirischen Jahresrückblick erinnert worden. Gibt es in diesem Jahr natürlich  auch wieder, werde ich mir gleich mal angucken…

* Amazon-Partnerlink

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Fröhliche Weihnachten!

24. Dezember 2007 um 14:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich wünsche euch nachträglich ein frohes Fest! Warum nachträglich? Na weil ihr doch an den Feiertagen sicher was besseres zu tun habt, als Blogs zu lesen, oder? Na also…
Solltet ihr aber gerade festgestellt haben, dass euch noch ein Weihnachtsbaum fehlt und ihr nun panisch auf meine Seite gekommen seid, weil ihr hier doch immer die Lösung auf all eure Lebensfragen bekommt, dann könnt ihr jetzt beruhigt ausatmen. Denn alles, was ihr für einen schönen Weihnachtsbaum braucht, habt ihr vermutlich schon griffbereit: Ein Bücherregal und Bücher. Denn das kann dann  tatsächlich schick aussehen. Und wenn die Feier langweilig werden sollte, kann man einfach mal zu nem Buch greifen. Aber bitte kein Tragendes…
(keine Bücher da? Mit Kerzen oder Streichhölzern  kriegt man auch was gescheites hin, dann aber bitte den Eimer mit Wasser bereitstellen…)

In diesem Sinne: Feiert schön, schenkt schön und rutscht dann auch gut ins neue Jahr, bis dahin könnte es hier ganz schön ruhig werden…

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Jahresrückblicke sind langweilig

01. Januar 2007 um 23:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Jetzt ist das Jahr 2006 endlich vorbei (wie ich Silvester verbracht habe ist bei  Caro und  Fluffi nachzulesen, falls es wen interessiert) und auch die Zeit der Jahresrückblicke ist erstmal vorüber. Puh! Irgendwie nervt es schon, im Fernsehen ständig die gleichen Rückblicke zu sehen, immer wieder WM, immer die gleiche Suppe, die man gar nicht mehr wissen will.
Aber halt! Einen Rückblick gibt es, den darf man sich trotzdem angucken. Ich hab es gerade getan, nachdem ich bei  deineIP drauf gestoßen bin. Dauert knapp 30 Minuten und lohnt sich wirklich. Nicht, weil man was total neues und einzigartiges erfährt (wie auch, ist ja ein Rückblick), sondern, weil man sich so toll amüsieren kann (besser als in  “Nachts in Museum”, den ich eben kurz nach dem deutlich besseren  “Déjà Vu” gesehen habe). Es handelt sich nämlich um den satirischen Rückblick des ZDF, der dann eben ach genau so heißt:  “!!! Der satirische Jahresrückblick 2006″.
Den dürft ihr euch jetzt alle  hier angucken und mir dankbar sein, dass ich ihn für euch verlinkt habe. Eure Dankbarkeit dürft ihr mir dann so zeigen, dass ihr nicht so arg viel meckert, wenn hier auch in der nächsten Woche nicht ganz so viel los ist wie noch im letzten Jahr, aber da Frau Bü der Meinung war, dass es langweilig wäre, wenn nur sie alleine krank ist, bin ich momentan nicht mehr ganz so energiegeladen und muss alle Reserven für die Diplomarbeit aufbringen, die ja in den nächsten 30 Tagen fertig werden soll. Man darf gespannt sein. Auch darauf, wann und wie es hier mit dem geheimen superominösem Projekt losgeht, wegen dem ich im letzten Jahr noch in Berlin war.
So, nachdem ich jetzt so viele Dinge in einen total überfrachteten Beitrag gesteckt habe, der dadurch trotzdem nicht unbedingt interessanter wurde, hör ich lieber auf und tanke Energie für den morgigen Tag. Ihr merkt: Es ist noch vor 12 Uhr. Ich bin wirklich krank…

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