Penn & Teller: Fool Us

06. Juli 2011 um 12:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor zwei Jahren hatte ich von den tollen ausländischen Gameshows geschwärmt (“Divided” und “Golden Balls”), die es nie ins deutsche Fernsehen schaffen würden (oder wenn, dann so grauselig auf “die deutschen Zuschauer” zugeschnitten, dass man es sich nicht mehr anschauen kann).
Heute mach ich das Gleiche nochmal, nur in Richtung Castingshows (und nein, es geht nicht um “The Voice”, das in Amerika ganz ganz toll sein soll, was man so liest und bald dann auch von ProSieben ausgestrahlt und sicher verschandelt wird).
Ich war in meiner Jugend ja mal ein Hobbyzauberer, der gelegentlich auf Geburtstagen, Straßen- Sport- und Waldfesten auftrat. Der Keller steht immer noch voll mit den Zaubertricks. Manche davon hab ich nie aufgeführt, da ich sie nicht mehr wirklich spektakulär fand, als ich dann wusste, wie simpel der Trick doch ist.
Und wenn man dann mal eine Hand voll Tricks kennt, wird es auch immer leichter, die Tricks der “echten” Zauberer zu durchschauen, was einem leider auch irgendwie die Show vermiest. Aber wie gesagt. Ich war ja nur ein Hobbyzauberer, darum können mich echte Magier noch oft hinters Licht führen. Echte Profis ahnungslos zurück zu lassen, ist dagegen eine große Kunst.
Und um genau diese Kunst geht es (um den Bogen mal zu schließen) in der britischen TV-Show “Penn & Teller: Fool Us”.

Zauberkünstler treten vor dem Profi-Zauberer-Duo Pen & Teller auf. Wenn die beiden den Trick durchschauen, sind sie raus. Im anderen Fall haben sie die Chance, in der Las-Vegas-Show der beiden aufzutreten.
Klingt doch ganz gut. Viel besser als eine “Wir sind keine Zauberkünstler, sondern haben alle total echte übersinnliche Fähigkeiten”-Uri-Geller-Castingshow. Bäh!

Auf die Show gekommen bin ich über den sehr lustigen Auftritt von “Piff the magic dragon”, der momentan auf allen Blogs auftaucht (via Nerdcore):

Den Trick finde ich jetzt nicht so spektakulär, die Verpackung ist aber köstlich. Hier wird der Trick nicht verraten, manchmal sagen die Juroren die Lösung aber auch frei raus (z.B. hier).

Hier jetzt noch die einzigen zwei Magier, die es in der ersten Show geschafft haben, die beiden zumindest ansatzweise ahnungslos zurück zu lassen.

Erst Benjamin Earl mit einem Kartengemische, dass einem schwindelig wird (wobei der einhändige Teil doch relativ offensichtlich ist):

Und dann John Archer, der einen auf “Geh auf’s Ganze” macht und die Zuschauer zwischen Umschlägen wählen lässt:

Golden Balls: Gamehow nach meinem Geschmack

04. Juni 2009 um 10:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Früher war alles besser. Da liefen nachmittags nicht irgendwelche Sendungen aus den Wohnzimmern von Harz IV-Empfängern (mit Tischdecken passend zur Bluse und Fliesentischen), sondern Spielshows wie “Der Preis ist heiß”, “Geh aufs Ganze”, “Familienduell”, “Riskier’ was”, “Hast du Töne” oder auch “Ruck zuck”. Hach…
Ok, wirklich stören tut mich das ja nicht, schließlich bin ich zu der Zeit eh auf der Arbeit und so kann es mir egal sein, was da im TV läuft, aber das kann sich ja auch mal ändern und damit ich da dann nicht zugrunde gehe, muss vorgesorgt werden. Daher eine Bitte an die Fernsehsanstalten: Bitte die britische Show “Golden Balls” ins deutsche Fernsehprogramm aufnehmen (und ruhig auch wieder welche von den oben genannten, vor allem “Hast du Töne”), denn das ist mal ein Konzept wie es mir gefällt. Hier kommt man nur durch Lügen, Bluffen und Intrigen als Gewinner raus, eine Sache, die das Gesellschaftsspiel “Intrige” übrigens perfektioniert hat und daher wirklich nur mit den richtigen Mitspielern gespielt werden sollte (oder mit Menschen, die man eh nie wieder sieht).

Aber ich schweife ab. Zurück zu Golden Balls: Grundprinzip der ersten Runde: Unter den Spielern werden Kugeln verteilt, in denen (von außen unsichtbar) Geldbeträge stehen, um die am Ende der Show tendenziell gespielt werden könnte. Hinzu kommen noch “Killer”-Kugeln (sehen von außen genauso aus wie die anderen), die (wie man vom Namen her schon erahnen kann) nicht wirklich gut sind. Jeder der vier Teilnehmer bekommt 4 Kugeln, von denen er zufällig zwei öffnen und allen den Betrag zeigen muss. Nun schaut sich jeder geheim seine zwei weiteren Kugeln an und nennt seinen Mitspielern die Beträge, die dort angeblich vertreten sind. Warum man hier lügen sollte? Nun, die Spieler müssen dann per geheimer Wahl einen Spieler nominieren, der mitsamt seiner Kugeln aus dem Spiel verschwindet, hier sollten also möglichst viele kleine Beträge und vor allem Killer-Kugeln eliminiert werden. Vor der Wahl darf natürlich erst noch fleißig diskutiert werden, wer denn warum bestimmt lügt.

Die zweite Runde läuft dann ähnlich ab, nur halt nur noch mit 4 Spielern, die dann jeweils 5 Kugeln bekommen (größtenteils aus dem Kugelvorrat von der vorherigen Runde, man sollte sich also ruhig die Zahlen merken, das hilft Lügner zu überführen).

Sind dann nur noch zwei Spieler übrige, wird es kurz mal langweilig, denn da werden nur aus den übrig gebliebenen Kugeln diejenigen zufällig ausgewählt, um die es dann im Finale geht.
Und das Finale mit dem namen “Split or Steal” ist dann das klassische Gefangenendilemma: Die beiden Spieler entscheiden geheim, ob sie den finalen Geldbetrag unter sich aufteilen, oder doch lieber alleine haben wollen. Wählen beide “split”, so kriegen beide natürlich die Hälfte. Wählt einer “Split” und der andere “Steal”, bekommt die “Steal”-Person alles und die “Split”-Person geht leer aus. Wählen beide “Steal” – klar – gehen beide leer aus. Und über dieses Finale bin ich dann über YouTube auch auf diese Sendung gestoßen, genauer gesagt über dieses Finale in dem es um 100.150 Pfund (also etwa 115.000 Euro) geht. Ich weiß nicht, wie ich entscheiden würde (ok, vermutlich “Steal”, ich bin kein netter Mensch), aber die Taktik beim kurzen Abstimmungsgespräch der beiden Finalisten vor der Wahl zwischen “Split” und “Steal” Auf Gott, Mutter und sonst noch alles zu schwören, dass man “Split” nimmt, halte ich für ungeschickt, denn damit ist der andere mit “Steal” ja auf der sicheren Seite…
Aber es hieße ja nicht “Dilemma”, wenn es kein Dilemma wäre.

Auf YouTube gibt es eine ganze Reihe von den Finalrunden (bei denen es meistens sehr lange Gesichter gibt, denn “Split – Split”-Situationen stellt ja kaum jemand auf YouTube), wirklich stimmig wird das ganze aber erst, wenn man sich eine ganze Show anguckt, denn nur so lernt man die Kandidaten ja ein wenig kennen und denkt, man wüsste, wie die Finalrunde am Ende abläuft.
Darum hier jetzt einfach mal eine komplette Show (ca. 44 Minuten). Ich hab mich gut amüsiert:

PS: Ich weiß nicht, ob Lügner hier in Deutschland auch so geächtet werden (glaube es eher nicht, wenn man sich die Ergebnisse nach einer Bundestagswahl mal so anguckt), aber das britische Publikum scheint von denen keine wirklich gute Meinung zu haben. In der Show bleibt es beim Buhen, aber in den YouTube-Kommentaren wirds schon deftiger, selbst Morddrohungen sind da zu finden…

PPS: Da man sich vor der Entscheidung von “Split or Steal” ja absprechen darf/soll, wäre meine (sicher regelwidrige) Taktik ja, meinen Gegenspieler einfach zu erpressen: “Pass auf, ich nehme auf jeden Fall Steal”. Nimmst du “Split”, geb ich dir 25% vom meinem Gewinn ab, ansonsten gehst du leer aus.
Irgendwie bin ich ganz schön arschig…

Warum die Uri Geller Show ein Fake ist

18. Januar 2008 um 08:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gerade mal spaßeshalber nach “Brennholzverleih” gegoogelt (keine gute Geschäftsidee, hab ich so das Gefühl) und dabei auf  das gleichnamige Blog gestoßen. Und gleich der  erste Eintrag (also der neueste, nicht wirklich der erste…) hat mich dazu verleiten lassen, den einfach mal in meinen Feedreader aufzunehmen:

 

Am Ende der Sendung erhält der Moderator eine Karte, auf der der Name des “Mentalisten” steht, der rausfliegt. Der Moderator nimmt dann immer schweigend die Karte und liest heimlich vorab den Namen. Warum sagt daraufhin nicht einer der Kandidaten: “Scheiße!” und geht?

Brüller, auch wenn ich diese Sendung nie gesehen habe und bei Uri Geller sowieso immer schon abgeschaltet habe.

Weihnachten mit Pastewka und Engelke

19. Dezember 2007 um 11:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute Abend könnte es lustig werden:  “Fröhliche Weihnachten” (Link anklicken, da gibts Bilder und Trailer. Sat.1-Gucker kennen die evtl schon, an mir ist das bisher aber vollkommen vorbeigegangen, zum Glück gibts  das Fernsehlexikon), die Weihnachtsshow-Parodie auf Sat.1
Pastewka ist einer der wenigen guten deutschen Comedians und Engelke kann auch lustig sein (nur nicht in ner LateNight-Show). Ich hab den Festplattenrekorder auf jeden Fall mal programmiert…

Hokus Pokus in Ulm (II)

29. September 2007 um 22:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nur schnell das Video zur angekündigten Zaubershow in Ulm:

Ich finds ziemlich offensichtlich wie der Trick funktioniert, hab mir das ganze irgendwie spektakulärer und “neuartiger” vorgestellt…

Zwo, Eins, Risiko!

31. August 2007 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab ein neues Lieblingsblog: Wortvogel – 100% Torsten Dewi.
Torsten ist hauptberuflicher Autor und hat unter anderem “Lotta in Love” erfunden und geschrieben. Hab ich nie gesehen und fand die Werbung schon extrem nervig, aber trotzdem hat er es geschafft, mich mit eben genau diesem Thema zu ködern. Denn in einer fünfteiligen Reihe ( 1, 2, 3, 4, 5) hat er dem Leser einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht. beginnend bei der Entstehung der Idee bis hin zur Absetzung der Serie. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie so etwas abläuft, was für lustige Spielchen es da zwischen den Beteiligten gibt und wer sich alles überall einmischt, der sollte das unbedingt lesen. Ist auch super geschrieben, sollte von einem Autoren aber auch zu erwarten sein…

Und weil der Blick hinter die Kulissen so gut ankam, hat er gleich ne neue Reihe gestartet, die seine Erlebnisse schildern, als er einmal Kandidat bei “Risiko” war. Zur Erinnerung:

Drei Teile sind schon veröffentlicht ( 1, 2, 3), mehr werden noch folgen. Und wenn sich das Video oben anguckt, stellt man fest, dass nur er sich nicht an die “erst auf den Buzzer hauen, wenn die Frage zu Ende gestellt wurde”-Bitte gehalten hat…
Anekdote am Rande: Ich hab mal mit wem in einer Fußball-Mannschaft gespielt (bzw. er hat gespielt und ich saß auf der Bank), der da die 15.000 DM abgestaubt hat. Thema: Fußball-Weltmeisterschaften. War aber auch ein Freak auf dem Gebiet…

Hokus Pokus in Ulm

30. August 2007 um 23:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Zaubern war nicht nur ein Hobby von mir (mit dem ich ab und an auf Kindergeburtstagen, Wald-, Straßen- oder Sportfesten sogar gutes Geld verdient habe), sondern kann mich auch als Zuschauer begeistern (unter anderem bei Copperfield (meinem damaligen Idol, ich hatte auch einen Trick von dem im Programm und hab mir davon tausendmal seine Vorführung auf Video angeguckt und war erschrocken, wie dreist der doch in den kniffligen Situationen vorgegangen ist, wo ich mir jedesmal ins Hemd gemacht habe). Leider nicht in Las Vegas, da ging es irgendwie nicht, da waren wir dann aber trotzdem in einer klasse Zaubershow) . Je nach Laune auf verschiedene Arten, entweder um mich einfach “verzaubern” zu lassen, oder um zu rätseln, wie verdammt nochmal das denn nun schon wieder ging (wenn man ein paar Mechanismen kennt, kann man schon einiges durchschauen, vor allem lässt man sich nicht mehr so durch gezielte Ablenkungen einlegen).

Durch Zufall hab ich dann gestern beim Mittagessen ein Gespräch vom Nachbartisch aufgeschnappt (hey, ich war ganz allein, wo soll man denn da sonst hinhören), dass bald in Ulm ein scheinbar sehr guter ulmer Magier aufträte. Ein wenig Googlen brachte mir dann auch die zugehörige  Pressemitteilung. Es handelt sich um den 25jährigen  Florian Zimmer. Und “sehr gut” scheint der tatsächlich zu sein, denn anders lässt sich nicht erklären, dass er vor kurzem von Siegfried und Roy als bester Magier ausgezeichnet wurde (und z.B. auch “Europameister der Zauberkunst” geworden ist). Und jetzt will er anlässlich der Ulmer und Neu-Ulmer Kulturnacht auf dem Münsterplatz seine gefährlichste Nummer zeigen:

 

Für das atemberaubende Entfesselungsexperiment „Smash it“ wird Florian Zimmer am Samstag, 15. September, ab 23 Uhr, auf dem Münsterplatz in eine Zwangsjacke gesteckt, von Polizisten in Ketten gelegt und in eine Sarg ähnliche Holzkiste eingesperrt. Über der Kiste schwebt zusätzlich ein an einem Kran an Stahlketten aufgehängter Monster Truck. Sobald der letzte Nagel in die Kiste geschlagen ist, bleiben Florian Zimmer exakt zwei Minuten, seinem dann auch noch brennenden Gefängnis zu entkommen.

Damit trifft er leider genau unseren Polterabend (ok, bis zur Hochzeit hätte er wohl seine ganzen mentalen Fähigkeiten nutzen müssen, um das einzig (noch) freie Wochenende zu treffen), so dass ich mir das nicht live angucken kann. Aber das Fernsehen ist wohl auch dabei, evtl. geht da ja irgendwas. Auf YouTube scheinen seine TV-Auftritte auch schön gesammelt zu werden, wie zum Beispiel dieser hier aus “Das Ding TV”. Die Bilder sind in allen Videos in etwa die gleichen, aber hier gibts noch ein wenig von Ulm zu sehen:

Und bevor er sich dann in Ulm den Gefahren stellt, tritt er am 6.9. auch noch in TV Total auf. Ist irgendwie auch eine Auszeichnung, oder? Schlechte Zauberer kommen da nämlich erst hin nachdem sie ihren gefährlichsten Trick gezeigt haben…

PS: Mal angenommen ich wäre es gewesen, der von Siegfried und Roy ausgezeichnet worden wäre und mir wäre danach das gleiche passiert wie ihm. Ich glaube ich würde dann nicht so stolz berichten, dass Michael Jackson mich zu sich nach Hause eingeladen hätte, für eine VIP-Show, weil er “die Magie noch einmal hautnah erleben wollte”.

Entern oder Kentern + Dittsche

02. Juli 2007 um 20:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hab mir gerade mal die Aufzeichnung von “ Entern oder Kentern” reingezogen und hatte eine Menge Spaß. Wäre auch komisch, wenn ich jetzt was anderes schreiben würde, hab ich mich doch an gleicher Stelle schon als Takeshi-Fan geoutet (ab morgen auf RTL2). Denn “Entern oder Kentern” ist nix anderes, nur halt ohne Schlitzaugen und Schloß, dafür mit C-Promis und Piraten, dafür aber die gleichen Spiele.
Das mit den C-Promis kann ich in diesem Fall sogar verkraften, da hier zum Einen nicht nur C-Promis spielen, sondern auch eine ganze hochmotivierter Unpromis, zum anderen werden die Promis nicht gerade geschont und haben sichtlich zu leiden, was man ihnen nach der ständigen Nerverei auch irgendwie gönnt.

Einen weiteren Unterschied zu Takeshi stellt Alex in einem  nett zu lesenden Artikel (der allerdings arg an den  Spiegel-Artikel angelehnt ist) heraus:

 

Dann folgt die Sendung weitestgehend dem japanischen Vorbild, eine Reihe von Hindernisparcours gilt es zu überwinden, wobei jeder von ihnen die Anzahl der Kandidaten drastisch reduziert. Allerdings werden bei RTL den Kandidaten aus unerfindlichen Gründen unentwegt große Plastikfische ins Gesicht geschlagen.

Also alle, die Takeshi toll finden und sich daher nicht daran stören, wenn eine Sendung von vorne bis hinten absolut billig ist (auch Götz Otto und seine Piratencrew passen da vortrefflich ins  Gesamtkunstwerk), der sollte mal reinschalten. Alle anderen sollten es tunlichst meiden…
Was ich schnell noch kritisieren muss: Warum blenden die nen Countdown ein,d er die Zeitbegrenzung für das Spiel anzeigt, wenn die dann irgendwie doch egal ist?

Für die hab ich dann aber noch was anderes: suPEERman hat mich nämlich mit seinem Trackback auf diese  volle Version des Dittsche-bei-Christiansen-Videos (ich berichtete) aufmerksam gemacht, welche ich gut gebrauchen kann, da die Phoenix-Aufnahme irgendwie nicht wirklich das gebracht hat, was sie sollte…

Tag der Organspende

02. Juni 2007 um 10:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Organspendeausweis

Heute ist also der  Tag der Organspende und dank der holländischen Nierenshow wurde auch kräftig drüber gesprochen. Gestern kam sie nun im TV und  entpuppte sich als Inszenierung, die nur dazu dienen sollte, auf die (vor allem in Holland präsente) Problematik aufmerksam zu machen.
Sicher, das hat geklappt, aber ich bin nicht sicher, ob das der richtige Weg war. Vor allem ist es doch erschreckend, dass von (fast) allen geglaubt wurde, dass es so eine Sendung geben könnte. Da kann der Moderator noch so oft sagen: “Wir werden hier keine Niere vergeben, das geht selbst uns zu weit”. Endemol und Co senken so konstant die Hemmschwelle und das Niveau, dass es doch nur eine Frage der Zeit ist, bis sowas dann eben doch einer macht.

Aber zurück zur Organspende (damit das ganze dann eben doch einen Sinn bekommt): Ich habe im engen Familienkreis selber mitbekommen, wie schwer es ist, an eine Niere zu kommen (was dann dazu führte, dass innerhalb der Familie eine Niere den Körper wechselte) und besitze seit dem auch einen Organspendeausweis.
An die Geschichten, dass Leuten mit einem solchen Ausweis gerne mal nicht so arg geholfen wird, glaube ich nicht. Und wenn ich dann mal hinüber bin, kann man mich bis auf die kleinste Zelle wiederverwerten, stört mich nicht im Geringsten, ganz im Gegenteil.

Weitere Infos sowie den Ausweis selber (als  pdf-Download oder kostenlos per Post) gibt es  hier.

(via  Nerdcore und  Oh, what a world)

Takeshiiiiii

30. Mai 2007 um 00:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Was hat es früher nach der Schule (oje, ist das schon lange her) besseres gegeben, als sich mal eben mit ein paar Folgen  Takeshi’s Castle auf DSF das Gehirn wieder zu resetten. Eben: Nix!

Und  dank BloggingTom weiß ich jetzt auch, was ich meinem Festplattenrekorder beibringen muss: Ab dem 3.7. werktags um 16:05 RTL II aufnehmen. Denn da gibt es dann  “neu geschnittene” Folgen. Mein Hirn freut sich schon jetzt auf diese Wohltat.

Wers nicht kennt, hier mal (auch beim BloggingTom geklaut) ein kleines Highlight-Video:


Link: sevenload.com