Unsere Begegnung mit einem Napoleon-Lippfisch

17. August 2008 um 16:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Napoleon-Lippfisch

In irgendeinem unserer Tauchbücher hat Frau Bü gelesen, dass man die erste Begegnung mit einem Napoleon nie vergessen würde. Jetzt hatten wir auf den Malediven zwar schon ein paar Napoleon-Lippfische gesehen, aber die erste wirklich richtige Begegnung hatten wir erst jetzt im roten Meer, als wir zum ersten Mal ganz alleine, ohne Tauchführer, getaucht sind (natürlich nur im Hausriff, dass wir vorher schon mit Begleitung erkundet hatten).

Napoleon mit ClownfischenIch war munter dabei, Clownfische zu fotografieren (hatte ich ja versprochen), als Frau Bü auf einmal meine Aufmerksamkeit einforderte. Wild gestikulierend machte sie mich auf den großen Fisch aufmerksam, der aber schon wieder am wegschwimmen war (ich war doch so vertieft in die Clownfische…). Nachdem wir dann aber ein wenig weitertauchten (zu den nächsten Clownfischen), kam er wieder an und dieses Mal hab ich ihn sofort bemerkt. Schnurstracks schwamm der wirklich sehr große Fisch auf mich zu und begutachtete mich. Von Angst hatte das Tier noch nie was gehört, oder aber die Neugier war einfach zu groß. Einfach Wahnsinn, wie dicht er an uns rankam, um mal zu gucken, wer denn da so rumschwimmt.
Und jetzt kann ich bestätigen: Ja, so eine Begegnung vergisst man so schnell nicht. Das war wirklich atemberaubend. Links sieht man übrigens auch noch die Clownfische, die von der Anwesenheit des ungleich größeren Napoleons nicht sonderlich begeistert waren und wo der Clownfisch-Mann (sag ich jetzt einfach mal), daher wild auf zwischen Napoleon und Anemone hin und herschwamm, um den Lippfisch in die Flucht zu treiben. Hat dann auch irgendwann geklappt, wobei ich das nicht dem süßen Treiben der Clownfisch zuschreibe ;-)

Hier noch ein paar mehr Fotos und ein Video:

Napoleon-Lippfisch

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Fische, Fische, Fische (I)

17. August 2008 um 16:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, fang ich doch mal an, euch ein wenig von der Artenvielfalt vorzuschwärmen, die wir im roten Meer vorgefunden haben. Die war nämlich einfach gigantisch und tatsächlich besser als auf (neben, seitlich unter, wie auch immer) den Malediven. Aber halt auch anders…

Ich beginne mal gleich mit einem Highlight, dass uns gleich am ersten Tag untergekommen ist (noch im Hausriff, also direkt vor dem Hotel im Meer): Ein  Steinfisch

Steinfisch

Die Teile sind ziemlich fies, denn wie der Name schon sagt, sind sie kaum zu erkennen (nur an dem sehr griesgrämig nach unten gezogenen Mund) und sehen aus wie ein Stein. Anders, als man das aber von Steinen kennt, sollte man dieses Vieh auf keinen Fall anfassen, da es nicht nur sehr hässlich, sondern auch sehr giftig ist. Nach Aussagen unseres Tauchguides (der dem Vieh dann trotzdem sehr sehr nah kam), kann man da gut und gerne mal drei Sekunden nach Stachelkontakt sterben. Wenig Zeit, um den anderen Tauchern noch Tschüss zu sagen…

Viel schöner anzusehen sind da die  Feuerfische. Die sind zwar auch giftig, sehen aber immerhin auch so aus:

Feuerfisch

Feuerfisch

Auf den Malediven war das eine ganz schöne Seltenheit, die feurigen Schönheiten zu sehen, im roten Meer waren die ständig und überall. Und viel größer. Neben den (auf den Malediven normalen) roten Feuerfischen, haben wir hier dann auch noch schwarze und weiße gesehen. Wunderschöne Tiere..

Und um hier noch was Farbe reinzubringen, beende ich den ersten Teil der Einzelvorstellung mit dem  Rotmeer-Wimpelfisch, zu dem ich sonst nix zu sagen habe:

Rotmeer-Wimpelfisch

Nun noch eine kleine Sammlung weiterer Fische (wie schon erwähnt: Sooo viele Fotos, da muss ich etwas liebloser raushauen):

FischeLinks: Rotfleck-Falterfisch, Gelbsattelbarben. Rechts: Die einzige Schildkröte (aus weiter Entfernung), Tabak-Falterfisch, Kurznasendoktorfisch und irgendwas…

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Die Sache mit dem Schatten

16. August 2008 um 21:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sonnenschirme am Pool

Hatte ich erwähnt, dass ich kein Sonnenmensch bin und daher an Meer und Pool – wenn überhaupt – nur im Schatten liege? Ja, hatte ich.

Und wir war das nun in Ägypten? Da sah der Schatten am Strand und an einem der beiden Pools so aus:

Sonnenschirmschatten

Wer bitte legt sich da freiwillig drunter und lässt sich ein Strahlenmuster auf den Körper brutzeln? Ok, das machen nicht wenige, wie ich gesehen habe, die Frage müsste also lauten: Warum machen die das?

Frau Bü und ich waren übrigens ein einziges Mal im Pool (natürlich der mit den anständigen Sonnenschirmen) und keinmal am Strand (nur mit Taucheranzug, aber das zählt ja nicht…)

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