Urlaubs-Tauch-Video

10. September 2008 um 12:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wer gedacht hat, dass hier der Unterwassercontent abgeschlosen ist, der hat sich getäuscht. Ein Highlight (Wracktauchen an/in der Thistlegorm) wurde hier ja noch gar nicht behandelt.
Dabei wird es erstmal auch bleiben, aber ich hab schonmal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Denn bei besagtem Tauchgang hatte ich meine Kamera nicht dabei (warum nicht und ob das gut oder schlecht war: Demnächst hier) und hätte also fast gar nichts gehabt, was ich euch hier vorzeigen könnte, wenn nicht just an dem Tag eine Kamerafrau von  e-Mocean dabei gewesen wäre.
Die hat nämlich jeden Tag ein Boot unserer Tauchstation begleitet und alles (nicht nur unter Wasser) mit der Kamera festgehalten. Wir waren zufälligerweise dreimal auf dem gleichen Boot und haben uns dann auch zwei der Videos gekauft (nur zwei, weil die mit 50 Euro doch ganz schön teuer waren. Und nicht nur einen, weil die einfach zu schön sind und beide sehr unterschiedliche Tauchgänge zeigen). Ich hab dann natürlich auch sofort nachgefragt, ob ich denn auf meinem Blog so 4-5 Minuten davon zeigen dürfte. Und wie ihr sicher schon erraten habt, habe ich das Einverständnis bekommen.

Hier also knapp 5 Minuten aus dem ersten Tauchvideo. Die Tauchplätze sind “Ras umm Sid” und “Middle Garden” im roten Meer bei Sharm El Sheikh, die beiden attraktiven Taucher sind (mit ein paar Ausnahmen, z.B. beim Sprung ins Wasser, da waren wir immer die Letzten, da war die Kamera schon weg…) Frau Bü (blauer Anzug) und ich (schwarzer Anzug mit Kamera in der Hand):

Ich hab einfach nur Szenen zusammengeschnitten, mit Übergängen hab ich da nichts mehr gemacht, wenn da welche vorkommen, sind sie noch vom Original. Die Musik kommt von YouTube (AudioSwap) uns ist nicht ganz so toll und stimmig wie die Originalmusik.

An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Cole (unsere Kamerafrau) für die Genehmigung, den Spaß auf dem Boot und die tollen Videos.
Ach, und hier noch das Foto, dass ich in obigem Film von ihr geschossen habe:

Cole filmt

Wer mich persönlich kennt, darf sich gerne zum Komplettvideogucken anmelden. Eltern ausgeschlossen, die werden nämlich sowieso gezwungen, sich das anzugucken ;-)

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Fische, Fische, Fische (IV)

26. August 2008 um 23:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Co und Ma haben heute nochmal ein Foto von ihrem Schnorcheltauchgang im Great Barrier Reef  gebloggt (da will ich auch noch tauchen). Zu sehen ist ein  Blaupunktrochen (ja, Schleichwerbung. Verklagt mich doch). Und der eröffnet bei mir heute auch gleich mal den vierten Teil der Tiervorstellungsrunde:

Blaupunktrochen

Am Anfang haben wir den nur gelangweilt unter Riffvorsprüngen loegen sehen, haben uns aber doch gefreut, den zu sehen. Irgendwann wurde es dann fast langweilig, überall Blaupunktrochen rumliegen zu sehen. Aber wenn die dann mal richtig aktiv wurden und wirl im Sandboden rumgewühlt haben, dann haben wir uns doch mal etwas Zeit genommen und dem bei seiner Arbeit zugeguckt.
Folgendes Video ist bei einem der zwei Tauchgänge entstanden, die ich alleine mit Frau Bü unternommen habe:

Lustig finde ich die Schmarotzerfische, die einfach dahinter warten, bis was leckeres abfällt…

Und offensichtlich muss man im Boden rumwühlen, wenn man “blau” im Namen trägt, denn auch der Blaue  Drückerfisch hat sich nicht anders verhalten:

Blauer Drücker

Weils so schön ist: Auch noch den Zackenbarsch mit blauen Punkten, wie auch immer er heißt:

Zackenbarsch

Gerade merke ich, dass ich irgendwie noch viel zu viele Fischbilder übrig habe, es wird also doch noch nen Teil 5 geben. Heute dann noch die “Biene Majas” der Unterwssserwelt: Indopazifische  Soldatenfische

Indopazifischer Soldatenfisch

Die letzte Collage an vielen Fischen hebe ich mir für den letzten Teil auf (erklär ich dann, warum) und beende die heutige Folge mal mit einer gang ganz seltsamen Spezies, die wir ab und an in Strandnähe entdeckten. Zu der können CO und Ma abe evtl. mehr sagen:

Schnorchler

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Hammermäßiges Highlight: Hammerhaie!

20. August 2008 um 12:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hammerhai

Es gab (gibt) in der Tauchstation eine Tafel, die mit “Daily Sightings” überschrieben ist. Frau Bü und ich guckten immer mal wieder drauf und hofften, dass da auch einmal ein paar Fakten von unserem Tauchgang draufkommen würden.

Am vorletzten Tauchgang war es dann endlich so weit, wir betauchten die Stelle direkt neben dem Wrack der Lara, da dort oft Hammerhaie gesehen werden. Unser Tauchguide warnte uns gleich vor: Entweder es würde einer der schönsten Tauchgänge unseres Lebens werden, oder aber einer der blausten. Denn außer Wasser gab es da nicht wirklich viel zu sehen. Selten waren wir in Riffnähe und im tiefen Blau sieht man dann wirklich rings um sich rum nur blau. Alles blau. Oben, unten, recht, links, vorne: Alles blau (hinten erkennt man noch das Riff, darum hab ich das mal ausgespart. Und ein paar Taucher sieht man natürlich auch noch um sich rum…).

Das unglaubliche Glück anderer “Daily Sightings”-Tafel-Beschreiber hatten wir nicht, es gab nämlich auch welche, die über den kompletten Tauchgang mit Hammerhaien zusammen waren. Unser Eintrag sah am Ende aber dann doch so aus:

Daily Sightings

Den  gemeinen Fuchshai (Drescherhai) und den  Adlerrochen zähle ich nicht als mein Sightseeing mit, denn die waren weit weg und für mich mit provisorischen Kontaktlinsen nur als grobe Kontur zu erkennen.
Aber die 9 Hammerhaie haben mir ganz und gar gereicht.
Wow, war das ein Tauchgang!

Erst tauchte nur ein Hammerhai ganz dicht bei uns auf und schien erstmal auszuspähen, was wir denn so sind.

Der erste Hammerhai

Nachdem er dann wohl das ok gegeben hatte, tauchten unter und auf einmal noch mehr Hammerhaie auf:

Erster Blick auf die Gruppe

Erst drehten sie unter uns ihre Runde, dann kamen sie auf nem spiralförmigen Weg immer weiter nach oben, bis sie auf gleicher Höhe waren. Das war dann auch eine Situation, in der ich meine Unterwasserkamera verfluchte. Denn eigentlich wollte ich gar keine Fotos machen, sondern das grandiose Schauspiel einfach nur genießen, ohne auf ein Kameradisplay gucken zu müssen. Aber natürlich hätte ich mir auch den A** abgebissen, wenn ich davon kein Foto gemacht hätte. Also hab ich immer mal wieder schnell die Kamera draufgehalten und nebenher aber auch viel beobachtet. Denn sowas erlebt man nicht alle Tage und es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl, von so einer neugieren Schar Hammerhaie umkreist zu werden.
Wie elegant die durchs Wasser gleiten und was für einen Ruhe die ausstrahlen. Echt unbeschreiblich.

Darum auch einfach mal fast alle Fotos, die ich gemacht habe in einer langen Collage. Bilder sagen ja oft mehr als tausend Worte, aber auch die Bilder können nicht wirklich rüberbringen, was das für ein Erlebnis war.

Hammerhaie

Alle Bilder gibts auch in groß  auf meiner Flickr-Seite, die noch weiter wachsen wird.

Nach etwa drei Minuten waren wir den Haien dann aber leider wieder zu langweilig und sie schwammen davon.

Hammerhaie verschwinden

Nicht wirklich lange, aber mir kam es unter Wasser deutlich länger vor. Und diese drei Minuten haben den drumherum stattfindenden extrem blauen Tauchgang (insgesamt sind wir etwa 50 Minuten immer wieder kreuz und quer im Blauen geschwommen und haben die Augen offen gehalten) mehr als gelohnt.
Definitiv einer der besten (wenn nicht sogar der beste) Tauchgang meiner kurzen Tauchkarriere. Und der blauste, definitiv.

Abschließend noch ein sehr kurzes Video, bei dem ich nicht wirklich aufs Display geguckt habe…

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Abgewrackt

20. August 2008 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Neben der Thistlegorm (ich berichtete vor längerer Zeit mal darüber (da ist der Marker übrigens nicht wirklich auf unserem Hotel, unseres ist zwei weiter links, mit dem runden Pool in der Mitte), der Nachbericht kommt auch demnächst hier) haben wir auch noch andere Wracks gesehen. Allerdings hauptsächlich über Wasser und nicht unter Wasser.

Da hätten wir zum einen das Wrack der Lara, direkt am Jackson Reef (Tiran), welches ihr auch schon bei Frau Büs Sprung ins Wasser als Hintergrundkulisse betrachten konntet:

Wrack der Lara

Und auf dem Weg dahin passiert man am Gordon Reef noch die Loullia, die eigentlich auch mal besser aussah, bis dem Wrack im Jahr 2000 (beide Wracks sind übrigens 1981 aufgelaufen) ein anderes Schiff in den Bug brummte und der dann fortgetragen wurde.

Wrack der Loullia

Und damit wären dann auch schon die beiden Tauchhighlights eingeleitet, denn das eine war das Wrack der Thistlegorm und das andere fand eben genau bei dem Tauchgang direkt neben der Lara statt.

Wer nun eine Tauchkarte (zum Beispiel aus dem hier empfohlenen Buch) parat hat, der wird sich denken können, was denn das Highlight war, alle anderen müssen sich noch ein wenig gedulden. Aber nicht mehr lange…

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Ohne Worte

20. August 2008 um 00:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unterwasserwelt

Unterwasserwelt

Kugeln an Seil mit Fischen

Frau Bü und Don tauchen

Unterwasserwelt

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Ganz schön was los hier

19. August 2008 um 15:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bei meinen bisherigen Einzelfischvorstellungen kann man ja das Gefühl bekommen, dass da unter der Wasseroberfläche mal ab und an ein Fisch vorbeikommt, der sich dann schön fotografieren lässt und dann dem nächsten Fisch Platz macht.
So ist es aber nicht wirklich. Ständig wuselt es um einen rum und an manchen Tauchplätzen war echt die Hölle los. Das oberste der folgenden Bilder war da einer der Höhepunkte (der Super-Höhepunkt kommt noch), da war echt alles voll mit Fischen und die haben sich auch nicht dran gestört, wenn man mitten durch die Menge durchgetaucht ist.

Viel los

Das untere Foto gibt es auch in bewegt:

Und hier noch mehr Kurzfilme zur Fischballungsthematik:

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Zwei wichtige Bücher in unserem Tauchurlaub

19. August 2008 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor unserem Urlaub haben wir uns bei Amazon auf gut Glück ein paar Bücher zum Tauchen im roten Meer gekauft und hatten gehofft, da gute Karten von den Tauchplätzen zu bekommen. War aber leider nicht so.

Tauchbücher

Zum Glück wurden wir dann aber gleich im Tauchshop bei unserer Tauchstation fündig und fanden das ultimative Buch für Tauchkarten in Sharm El Sheikh, Tiran, Ras Mohammed, Gubal und Dahab: Der  Sinai Diving Guide von  Geodia.
Jeder Tauchplatz (ok, das Hausriff vor unserer Nase nicht, aber da gabs eine Karte an der Tauchstation) ist ausführlich beschrieben. Wie man ihn am besten betaucht, was man da theoretisch mit etwas Glück alles sehen kann, wann die beste Tageszeit zum Tauchen ist, der Schwierigkeitsgrad, die typische Strömung und so weiter. Und natürlich eine Karte des Tauchplatzes. Beziehungsweise zwei, denn hinten gibts jede Karte nochmal zum ausklappen in Groß. Echt eine unabdingbare Anschaffung für alle, die planen in dem Gebiet zu tauchen.

Unser zweites wichtiges Buch (im gleichen Atemzug im Tauchshop gekauft) ist das handliche Fischbestimmungsbuch “Die Fische des roten Meeres MEMOFISH” (Amazon-Partnerlink). Ohne dieses schlaue Buch könnte ich euch hier jetzt nicht die ganzen Namen der Fische um die Ohren werfen.
Dieses Buch ist wie der Sinai-Tauchguide von Alberto Siliotti und sehr schön und übersichtlich aufgemacht. Die 102 Fische sind kurz beschrieben, die Merkmale hervorgehoben und Angaben zur typischen Größe, den üblichen Aufenthaltsorten am Riff und sonst noch mit wissenswerten Details versehen.

Leider sind da aber nur Fische drin, Nacktkiemer, Korallen, Schwämme, Seesterne und so weiter sucht man also vergeblich. Irgendwann (Frau Büs Geburtstag ist ja jetzt gerade wieder vorbei, die Chance ist also vertan) werden wir uns dann noch den Debelius (Amazon-Partnerlink) zulegen müssen, der die Fischbestimmungsbibel für das rote Meer schlechthin darstellt. Von der Aufmachung allerdings sehr trocken und bei weitem nicht so übersichtlich wie Memofish…

PS: Ich hoffe ihr habt den Unterwassercontent noch nicht satt. Für morgen hab ich schon wieder drei Artikel fertig, die schlagen hier dann über den Tag verteilt auf. Das hammermäßige Highlight ist da aber noch nicht dabei, kann sich aber nur noch um Tage handeln…

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Clownfische

18. August 2008 um 17:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Don und die ClownfischeLinks der Don, rechts der Clown. Nicht umgekehrt!

Ich hatte ja angemerkt, dass ich diesmal mehr Clownfisch-Bilder machen will. Hab ich dann auch, wobei die mich alle auch nicht 100%ig überzeugen. Irgendwie sehen sie in echt viel toller aus, als auf nem Foto.

Aber seht selbst:

Clownfische

Clownfische

Ein Video hab ich dann auch noch gemacht:

Witziges Detail: Die Clownfische auf den Malediven hatten nur  einen einzigen Streifen. Die in Ägypten hatten alle  zwei. Im Ulmer Aquarium haben sie  drei.

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Fische, Fische, Fische (II)

18. August 2008 um 13:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die Fischvorstellung geht weiter.

Diesmal nicht nur mit Fotos, sondern gleich auch mal ein Video. Bei dem Fischschwarm hier dachte ich zuerst, das wäre eine Koralle (die behandel ich hier auch noch…), die sich lustig bewegt, aber dann ist sie doch etwas zu eilig umhergeschwirrt:

Weiter gehts mit meinen Lieblingen. Da gabs gleich zwei von. Einmal waren es die Dreifleck-Preußenfische, die so heißen, weil die Babyfische drei Flecken haben. Wenn sie erwachsen werden, verlieren sie den Fleck auf der Stirn und haben dann nur noch zwei Flecken. Irgendwie habe ich aber zu 95% nur Baby-Dreifleck-Preußenfische gesehen. Und die waren sowas von Mini-Mini-klein, das war echt der Hammer. Sooo süß…

Dreifleck-Preußenfische

Dreifleck-Preußenfische

Die Stange auf dem ersten Bild gehört übrigens zu einem Tarierparcour im Hausriff, Da konnte man üben, schön die Höhe zu halten und gezielt durch enge Passagen zu tauchen. Frau Bü demonstriert das mal:

Frau Bü in Tarierparcour

Meine zweiten Lieblinge waren die Kugelfische. So einen typischen Kugelfisch hatte ich auf den Malediven nur an unserem Angelabend (*) gesehen, da wurde er dann auch schnell wieder zurück ins Wasser geworfen. Noch toller als den “normalen Kugelfisch” ( Gewöhnlicher Igelfisch, auf den Bild unten links, wenn es denn einer ist) fand ich aber den  Maskenkugelfisch. Der sieht mit seiner schwarzen Augenbinde einfach zu ulkig aus. Auch unaufgeblasen (aufgeblasen hab ich keinen gesehen, hab auch gehört, dass die das nur so dreimal schaffen und dann sterben…)

Kugelfische

Und dann noch schnell ein paar mehr Fische:

FischeVon oben nach unten: Papageienfisch (wer das Maul von denen sieht, weiß sofort, warum die so heißen), mir unbekannter gelber Fisch, mir ebenfalls unbekannter Fisch, Weißsaum-Soldatenfisch mit riiiesigen Glubschaugen

(*) Kann das sein, dass ich von dem Angelabend hier gar nichts gebloggt habe? Kann da nix zu finden, hab die Flitterwochen aber eh sträflich vernachlässigt. Wobei ich schwören könnte, dass ich ich das hier erwähnt hab…
Egal, ich hol es einfach mal in zwei Bildern nach, die fast alles erklären:

Frau Bü mit lecker Barracuda

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Tauchen mit den Sinai Divers

17. August 2008 um 17:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sonnenaufgang mit den Sinai DiversJa, das ist tatsächlich ein Sonnenaufgang. An einem Tag mussten wir schon sehr sehr früh (4:30) los, dazu aber ein andermal mehr..

Während ich hier also munter Videos und Fotos von unseren Tauchgängen verblogge, kann ich ja auch mal ein paar Worte zu unserer Tauchstation, den  Sinai Divers in Sharm El Sheikh verlieren.

Tauchstation

Insgesamt waren wir sehr zufrieden und würden da auch wieder hingehen (evtl. machen wir das auch in ferner Zukunft). Ein paar Punkte haben dann aber doch etwas gestört. Zum Beispiel, dass man nie wirklich wusste, wo man denn als nächstes Tauchen geht. Auf den Malediven war das perfekt gelöst: Da gab es für die nächsten 3-4 Tage lauter Listen, in denen man sich zu bestimmten Tauchplätzen eintragen konnte. So konnte man vorher mal ein wenig recherchieren, was sich lohnt und wusste im Voraus schon, was auf einen zukommt.
Hier in Ägypten war es nun so, dass man am Morgen des Tages sagen musste, wo man am nächsten Tag hinwill. Dabei war das Raster sehr grob: Local (18 Tauchplätze in der Nähe), Ras Mohammed (7 Tauchplätze) und Tiran (6 Tauchplätze) standen zur Wahl (+ größere Ausfahrten, die dann aber vorher angekündigt wurden, z.B. das Wrack der Thistlegorm oder Fahrten zur Straße von Gubal). Abends konnte man dann sehen, wo welche Boote hinfahren und auf was für einem Boot man gelandet ist. Zu welchem Tauchplatz es genau geht, wurde dann aber erst vom Tauchguide auf dem Boot entschieden (abhängig von Wind, Wetter und der Bootsdichte anderer Tauchbasen). So konnte es dann durchaus passieren (ist und zum Glück nicht), dass man manche Tauchplätze doppelt betauchte und seine Favoriten nicht zu Gesicht bekam.
Aber bei uns hat es ziemlich gut gepasst und die spontane Entscheidung hat dann auch dafür gesorgt, dass wir von einer “Überfüllung der Tauchplätze” (von der oft gewarnt wird) nicht wirklich viel gemerkt habe. An solchen Bootstummelplätzen sind wir zum Glück immer vorbeigefahren:

viele Boote

Auf dem Boot gab es dann vor dem Tauchgang das obligatorische Briefing, in dem einem der Tauchplatz, die vermuteten Sehenswürdigkeiten und die geplante Tauchroute erklärt wurde. Hier variierte das Zeichentalent von Tauchguide zu Tauchguide ;-)

Briefing

Dann ab in die Ausrüstung, Buddy-Check machen (also beim Tauchpartner gucken, ob auch wirklich alles stimmt) und rein gehts ins 29° warme Wasser.
Davon hätte ich euch ja gerne ein Video gemacht, aber irgendwie hab ich immer irgendwas falsch gemacht und so muss es (vorerst, denn nur weil ich es nicht geschafft habe, heißt das ja nicht, dass es niemand geschafft hat) vorerst dieses Foto tun:

Sprung ins Wasser

(Das ist übrigens entstanden, als ich der Meinung war, auf “Aufnahme” zu drücken, und den Videodreh zu starten. War dann aber eben doch nur ein Foto…)

Was dann unter Wasser passierte, gibts in allerlei anderen Beiträgen, also beenden wir schnell den Tauchgang und gehen wieder aufs Boot.
Und das ist deutlich leichter gesagt, als getan. Denn auch wenn die Tauchplätze nicht überfüllt sind, gibts an der Oberfläche dann doch meist mehr als ein Boot. Und alle Boote sind weiß. Und mit meinen provisorischen Kontaktlinsen war es nicht wirklich immer leicht, den kleinen Schriftzug zu finden (wenn man ihn denn sehen konnte, denn auf allen vier Seiten war der nicht drauf). Aber zur Not konnte man ja einfach mal ein fremdes Boot ansteuern und da nachfragen, wo denn nun das eigene Boot ist.
Ich würde mir ja farbige Boote oder zumindest irgendein deutlich zu erkennendes Kennzeichen wünschen. Keine Ahnung, warum es sowas nicht gibt…
Auf dem Boot gab es dann (optional) ein lecker Mittagessen und eine mittelgroße Verschnaufpause, bis zum nächsten Tauchgang (meistens waren es zwei am Tag. Ein halber Tag ist natürlich auch möglich (dann aber nur Local), genau wie drei Tauchgänge)

Essen auf dem Boot

Wie man auf den Fotos sieht, waren die Boote diesmal deutlich größer und luxeriöser als auf den Malediven, wo wir nur so ein kleines Dingens hatten. Hier konnte man auch mal unter Deck im Schatten verweilen (der Fernseher war aber nicht aktiv…).
Und auch das Tauchzeug war gut aufgeoben:

Auf dem Boot

Insgesamt also sehr zu empfehlen, die paar kleinere Patzer (keine passende Weste für Frau Bü; “normale Luft” für uns, obwohl wir am Tag vorher den Nitrox-Schein gemacht haben…) können mal passieren. Dafür waren die Tauchguides dann insgesamt sehr freundlich und hilfsbereit, das macht das alles wieder weg…

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