Make Love Not War

13. Juni 2007 um 22:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kann man das wirklich ernst nehmen? Angeblich hat man im Pentagon mal darüber nachgedacht, eine sehr raffinierte Bombe zu entwickeln, es dann aber wieder verworfen (wahrscheinlich in Amerika ethisch weniger vertretbar als 10 Atombomben…):

 

The Ohio Air Force lab proposed that a bomb be developed that contained a chemical that would cause enemy soldiers to become gay, and to have their units break down because all their soldiers became irresistibly attractive to one another

[ Quelle, via  Ghost Dog]

Dons Filmzeit: Wer früher stirbt ist länger Superman + alternatives Marmeladenbrot-Ende

06. September 2006 um 00:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wer früher stirbt ist länger tot

Ich geb hier ja öfters mal Anguckbefehle, die alle meiner Leser zu befolgen haben, um in meiner Gunst nicht zu sinken. Und wenn ich so etwas von meinen Lesern verlange, dann muss ich da natürlich genauso handeln. Und davon handelt der erste Teil dieses Beitrages (was eine merkwürdige Einleitung…).

Es geht um den Film  “Wer früher stirbt ist länger tot”, den ich schon aufgrund seines grottigen Titels meiden wollte. Klingt absolut nicht nach einem Film, der mir gefallen könnte und verdammt nach schlechtem deutschen Film. Aber als dann der  Cowboy Jim so von dem Film schwärmte und den Anschaubefehl aussprach, blieb mir ja keine andere Wahl und ich musste rein. Das mit dem “durchgezogenen Dialekt” hatte ich zwar gelesen, aber nicht so sehr beachtet. Was ist da schon so besonderes an nem Dialekt? Aber schon nach dem ersten Satz im Kino war dann klar, was uns bevorstand: waschechtes bayerisch. Frau Bü musste von uns nach eben diesem Satz aufgeklärt werden, dass es sich tatsächlich um die deutsche Sprache gehandelt hatte, was ihr dann beim weiteren Verständnis doch weiterhalf… Und ich muss sagen es ging dann sogar. Nach so 10-15 Minuten hatte man sich eingehört und dann ging es doch recht gut. Ab und an mal ein paar Verständnisschwierigkeiten, aber der Kontext konnte da schon helfen. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Der Film ist tatsächlich wunderschön und öfter schwarzhumorig, ziemlich genau nach meinem Geschmack. Wenn Hasen in die Luft gesprengt werden, oder der junge Hauptdarsteller die Lehrerin fragt, ob sie mit ihm vögeln wolle, weil er nur so die gewünschte Unsterblichkeit erlangen kann (zumindest nach den Stammtischdeppen aus Vaters Kneipe), dann ist das einfach nur köstlich. Dazu noch der Blick des Jungen (ja, er hat nur einen drauf, aber der ist nicht schlecht)…
Also auch von mir der Befehl: Angucken! (wer sich nur mit Worten nicht überzeugen lässt, der kann sich ja den  Trailer angucken, ich würde aber empfehlen einfach so ins Kino zu gehen. Also nur angucken, wenn unbedingt nötig…)

Batman & Robin

Heute war ich dann noch in dem neuen  “Superman”-Film. Und wenn ich jetzt schreibe, dass das auch das erste Mal war, dass ich mir irgendwas von Superman (Film, Serie, Comic) von Anfang bis Ende angeguckt habe, dann krieg ich bei  Jojo und  Malcolm wohl Blogverbot. Und dann hab ich nichtmal erwähnt, dass mich auch Spiderman nicht locken kann (wobei ich da den ersten Teil sogar gesehen habe), ich um X-Men, Daredevil und sonstige komische Gestalten einen weiten weiten Bogen mache und einzig und allein die  Batman & Robin-Fernsehserie (die mit dem “Bang” “Zoom” “Baff” und den der drehenden Zeitung. Das mit den  Gaststars ist mir übrigens total neu, war damals wohl zu jung…) als wichtigen Bestandteil meines Lebens ansehe (trotzdem habe ich auch von Batman nur einen einzigen Kinofilm gesehen und den fand ich dann sogar auch nicht schlecht, weil so schön düster (dürfte klar sein welcher,  oder?)). Und das  schwule Batman&Robin-Kinopärchen werde ich mir sicher niemals geben!

Und aus genau diesem Grund erspar ich euch hier meinen unfachmännischen Kommentar zu dem Superman-Film, einzig und allein die Tatsache, dass die Bösewichte bei ihrer Flucht von der Insel einen Rollkoffer dabeihatten möchte ich nicht verschweigen. Und wer mir plausibel erklären kann, warum Superman von niemandem erkannt wird, der bekommt ein Eis von mir, wenn er mich in Ulm besuchen kommt. Allein aus diesem Grund fällt Superman ja sowas von unten durch. Batman hat ja immerhin den “Oberkopf” verhüllt…

Ebenso wenig wie der Superman-Film können mich die Filme von meinem neuen Freund (so nennt es auf jeden Fall das grottig zu bedienende MySpace) Erik Pollard begeistern.  Marmeladenbrote, die auf den Boden fallen. Wohoo… Wenn doch schon die Katze danebensaß, warum dann nicht  dieses Experiment nachbauen? Nene, der soll mal lieber beim Briefe verschicken bleiben, das kann er besser…
Oder halt mehr was sportliches aufnehmen, so wie dieses Video, welches mir ein Arbeitskollege letztens zeigte. Ist sicher schon uralt und allen bekannt, aber ich kannte es noch nicht und darum kriegt ihr es jetzt vorgesetzt. Klar?

(ne Version mit weniger Artefakten gibts übrigens  hier)
Und wenn in den Filmen wirklich nur irgendwas runterfallen darf oder so, warum dann nicht in dem  “Rube Goldberg”-Style? Und bitte den Gesang auch live einspielen…

So, das war Dons Filmzeit, jetzt muss ich mal wieder ein paar Codes nachtragen (super, dass ihr alle so fleißig mitmacht) und dann geht es heute mal was früher ins Bett. Die gestrigen Recherchen hab ich heute morgen dann doch gemerkt… (UPDATE: Na prima, das hat ja geklappt… schon wieder 2 Uhr…)

Brokeback Vorentscheid

14. März 2006 um 00:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, jetzt hab ich es endlich geschafft, mir “Brokeback Mountain” anzusehen, fand ihn auch ganz nett, aber nicht wirklich überragend. Trotzdem besser als “L.A. Crash“, der mir eindeutig zu viel auf dem Rassismus-Thema rumritt (jetzt verkneif ich mir wohl lieber irgendwelche Witze, bezüglich der Dinge, auf denen in “Brokeback Mountain” rumgeritten wurde…)
Eigentlich soll es in diesem Beitrag auch nicht wirklich um den Film gehen, er dient nur als Einleitung zu meinem total verspäteten Kommentar zum GrandPrix-Vorentscheid. Wann bitte ist diese Veranstaltung eigentlich zu einem Schwulen-Event geworden? Nicht das ich was dagegen hätte, es war nur noch nie so deutlich wie in diesem Jahr. Moderiert wurde der Vorentscheid von Thomas Hermanns, als männliche Gäste gab es Georg Uecker, Dirk Bach (anfangs in Frauenkleidern) und Hape Kerkeling. Kein einziger Hetenmann, und das im ZDF bei einer Volksmusiksendung (sowas solls doch sein, oder? Zumindest hieß es doch mal so), dazu aber noch Lucy (Ex-No-Angel, lesbisch), als Showact die transsexuelle Gewinnerin von Israel und “Joy Fleming” (bei der ich mir jetzt nicht als erster die Frage stelle, ob die denn auch lesbisch ist). Und dass dann passend zu “Brokeback Mountain” auch noch die Country-Cowboys “Texas Lightning” gewonnen haben (und nicht der komische Indianer) wundert mich dann auch nicht mehr…
Ich weiß auch nicht, warum ich mir das überhaupt angeguckt habe (doch, wegen Dittsche und Ingo), ich weiß aber, warum ich mir dann den Eurovision-Songcontest auch angucken werde. Nämlich wegen Lordi:
Lordi
Ne tolle Pyroshow scheinen sie ja (ausgehend von der Website) schonmal zu haben. Und wer weiß, vielleicht geht der Trend ja weg von den Trommeln (letztes Jahr), hin zu Monsterfratzen… Ich bin gespannt…
Äh… jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich was über Schwule schreiben wollte, aber irgendwie krieg ich das in den Text nicht mehr rein, darum erwähn ich es einfach hier am Ende nochmal:
Der katholische Nachrichtendienst hat anlässlich des oben genannten Schuwlencowboyfilmes ein Interview mit dem sehr liberalen (*hust*) Psychologen Gerard van den Aardweg geführt. Und was der da alles so verzapfen darf ist echt unglaublich!

 

idea: Welche Wirkung haben solche Filme auf junge Leute?
Aardweg: Die Jugendlichen werden mit einem neuen Argument der Homosexuellen-Lobby konfrontiert, das besagt: „Schwul sein ist vielleicht auch etwas für Dich, denn richtige Männer praktizieren das auch.“ Es wird die Verwirrung, die ohnehin schon unter jungen Männern und Frauen herrscht, noch vergrößern.

idea: Warum sollte man homosexuelle Praxis nicht einfach akzeptieren?
Aardweg: Weil sie meiner Erkenntnis nach eine neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.

und auch

 

idea: Läßt sich der Trend zur Homosexualisierung der Gesellschaft umkehren?
Aardweg: Das weiß ich nicht. Da selbst Kirchen zum Teil gleichgeschlechtliche Paare segnen, anstatt den Betroffenen aus ihrer Homosexualität herauszuhelfen, gibt es momentan wenige gesellschaftlich relevante Gruppen, die sich diesem Trend entgegenstellen. Wenn man den Kampf allerdings nicht beginnt, hat man schon verloren. Vordringlichste Aufgabe ist meiner Ansicht nach, die Unwahrheiten und unhaltbaren Behauptungen der Homosexuellen-Bewegung öffentlich zu entlarven und über die wahren Hintergründe von Homosexualität zu informieren.

Fragt sich, ob die Störung bei ihn noch zu beseitigen ist, oder ob es dafür schon zu spät ist. “Gott” sei Dank bin ich aus der Kirche ausgetreten

via inishmoreblog (Lordi)
via eye said it before (Aardweg)