Schneespaziergang ums Kloster Wiblingen

15. Februar 2009 um 23:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Die Landschaft ist in schön fluffigen Pulverschnee gehüllt, während die Sonne munter vom blauen Himmel scheint. Was macht man da? Ganz klar: Man geht spazieren. Und da wir ja auch mal was neues sehen wollen, haben Frau Bü uns ich uns erstmal in den Bus gesetzt und sind nach Wiblingen gefahren, um da das Kloster und Umgebung mal genauer zu inspizieren. Und wieder mal muss ich sagen: Die Ulmer Umgebung hat echt so einige schicke Plätzchen zu bieten, ich bin immer wieder aufs neue erfreut.

Und das war unsere Route:


Größere Kartenansicht

Zuerst ging es also durch den klösterlichen Lustgarten und dann in die eigentliche Klosteranlage. Sah schonmal ziemlich beeindruckend aus, wie das folgende Panorama-Foto (unbedingt in groß angucken) zeigen will:

panorama

Um da hin zu kommen, überquerten wir übrigens die Schloßstraße, was Frau Bü zu der berechtigten Frage brachte, wo denn hier ein Schloss sei. Nun, hätten wir einen Blick in das Museum geworfen, dass sich im Kloster befindet, hätten wir auf diese Frage eine Antwort bekommen, denn da gibt es momentan eine Ausstellung genau zu diesem Thema: “1808: Ein Kloster als Schloss? Das Leben Herzog Heinrichs von Württemberg in Wiblingen”.
Ich zitiere aus dem Flyer:

 

Vor 200 Jahren wurde das säkularisierte Benediktinerkloster Wiblingen zur herzoglichen Residenz: Heinrich von Württemberg bezog mit seiner Familie und der Dienerschaft eine standesgemäß eingerichtete Wohnung in der „Beletage“. Von da an war es streng untersagt, “Kloster Wiblingen” zu sagen, es musste “Schloss Wiblingen” heißen!

Das war aber nicht das einzige, was wir verpasst haben (sollte ja nur ein kurzer Spaziergang werden, kein Tagesausflug), denn auch der zum Museum gehörige Bibliothekssaal blieb von uns noch ungesehen. Müssen also dringend nochmal hingehen…

Was wir aber gesehen haben, war der Innenraum der Kirche (hier leider ohne die ober Galerie, die verschlossen war). Und der sah sehr opulent aus, kein Vergleich zur kargen Inneneinrichtung des Ulmer Münsters:

kloster_innen

Dann ging der eigentliche Spaziergang auch wirklich irgendwann los und wir konnten so das Kloster von hinten aus allen möglichen Richtungen bewundern. Viel faszinierender fand ich aber den grünen Schilf (??), der in großen Mengen am Wegesrand wuchs. Sah sehr künstlich aus, war es aber natürlich nicht. Aber so ein sattes Grün in der weiß-grauen Umgebung ist schon merkwürdig…

kloster_aussen

Wenn man sich die Route oben mal genauer anschaut, stellt man fest, dass wir scheinbar über die Iller gelaufen sind. Dem war natürlich nicht so, hier scheinen nur mein GPS-Gerät und Google Maps unterschiedliche Auffassungen zu haben. Wie auch immer, wir waren auf jedem Fall am Rand der Iller und haben das klare Wasser, die Sonne und die vielen schönen Steine (darf man da eigentlich welche als Dekoration mit nach Hause nehmen? Wenn nicht: Haben wir natürlich nicht gemacht!) genossen.

iller

War mal wieder ein sehr schöner Ausflug, der uns da spontan eingefallen ist. Das Wetter hat uns aber auch gerade zu dazu gezwungen…

Auf Flickr gibts im zugehörigen Album natürlich wieder ausgewählte Bilder in höherer Auflösung (diesmal sogar wirklich in ganz hoher, da ich vergessen hatte, die Bilder erst noch ein wenig runter zu skalieren), auch in der Kartenansicht, falls jemand genauer wissen will, wo denn welches Foto nun entstanden ist…

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BST 1: Schlossgarten Schwetzingen, A6

14. Juli 2008 um 22:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unterrichtungstafel Schlossgarten Schwetzingen

Am Sonntag ging es also los mit der “braune Schilder”-Tour (BST). Eigentlich hätte es ja schon am Freitag losgehen sollen, aber da hats geschüttet und es wurde auch zu spät. Und mal soll ja auch nix erzwingen.
Sonntag war dafür dann gutes Wetter und Zeit hatten wir auch und so haben uns die Eltern Bü (also “Babba” und seine Frau) noch zum  Schlossgarten Schwetzingen begleitet, wo sich dann am Ende unsere Wege wieder trennten.

Hirsch vor Schloss

Frau Bü und ich hatten vorher noch nie was vom Schloss Schwetzingen gehört und hatten das in der  Wikipedia-Liste der braunen Unterrichtungstafeln (ich will mir das Wort jetzt doch mal angewöhnen…) einfach mal relativ zufällig ausgewählt. Als wir davon dann aber den Eltern Bü und der Trauzeugin Bü (auf deren Poolparty wir am Tag vorher gastierten) erzählten, gerieten sie nur ins schwärmen und meinten, dass man sich da ja schon Zeit für nehmen müsste, weil der ja soooo groß sei.

Jaja, wie groß kann so ein Par wohl sein, dachte ich mir. Und auch frau Bü war etwas überrascht, dass die Warnung in keinster Weise übertrieben war, der Garten ist echt “soooo groß”!

Ich hab da mal  was vorbereitet: Hier unsere zurückgelegte Strecke mit eingebundenen Fotos (bitte nicht in der eingebetteten Karte drauf klicken, dafür sind die Fotos zu groß. Einfach mal auf  diesen Link klicken und zur Großansicht der Karte kommen). Google sagt, dass das 3,6km wären (wir sind übrigens gegen den Uhrzeigersinn gelaufen, der Start ist ganz rechts, wo halt auch das Schloss ist) und wir haben ja nichtmal den ganzen Park erkundet (z.B. hätte ich ja noch gerne diese Vögel gesehen, aber in das Eck kamen wir nicht. Wenn man in der Google-Karte bei “Mehr…” die (fremden) “Fotos” aktiviert, sieht man, dass wir ganz knapp dran waren. Aber irgendwie haben wir die Ecke (mit dem Badhaus) übersehen, ne Beschilderung gab es überhaupt nicht, nur am Eingansbereich war mal ne Karte…) :


Größere Kartenansicht

Gleich am Anfang gabs auch schon die erste wunderliche Erscheinung: Die Blumen in den wunderschönen Blumenbeeten (abwechslungsreicher und farbenfroher als bei der Neu-Ulmer Landesgartenschau) waren reich bestückt mit Hummeln. Diese Hummeln machten allerdings keinerlei Anstalten, ihre Flügel auch nur einen Millimeter zu bewegen, sondern lagen scheintot auf den Blüten und schlürften faulstmöglich den Nektar. Ab und zu mal eine Mini-Körperbewegung, um an weiter entlegenere Fress-Stellen zu gelangen, aber mehr war da nicht. Sahen fast (aber eben nur fast) wie tot aus. Naja, diese Einladung konnte ich dann natürlich nicht abschlagen und belagerte die Viecher nur so mit meiner Kamera (auch ein Objektiv, dass schon fast gegen das faul herumhängende Humelbein stößt, hat niemanden (erst Recht nicht die Hummeln) gestört):

Hummeln

Aber auch sonst gab es allerlei zu sehen. Viele schöne Statuen (wobei die originale alle in der Orangerie ausgestellt waren), schöne Gebäude (sogar eine Moschee, die da nur aus optischen gründen erbaut wurde) und natürlich viel Natur.
War echt wunderschön, ich glaube die “braune Schilder”-Tour wird ein Erfolg.

Hier noch ein ganzer Schwung Bilder, die ihr auch alle (damit meine ich nur alle, die hier direkt zu sehen sind. In der Google-Karte gibt es noch mehr Bilder, ganz Exklusiv nur da…) in verbesserter Kontrast- und Farbwertform und in höherer Auflösung  auf meinem Flickr-Account findet.

Schwetzingen

Mal gespannt, was das nächste braune Schild bringt…

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Digitalender 08

01. Januar 2008 um 23:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hatte euch ja ein wenig an meinen Bastelarbeiten zum Digitalender 08 teilhaben lassen und nun (da fast jeder sein Exemplar in den Händen hält) kann ich euch auch das Ergebnis zeigen. So sieht der Digitalender in diesem Jahr aus (wie man sieht: Meine Winterbilder haben mir dann doch nicht gefallen, darum hab ich in diesem Jahr einfach komplett drauf verzichtet):

Digitalender 08
(Klick für größere Ansicht)

Das Design orientiert sich sehr stark an dem vom letzten Jahr. Bisher haben sich meine Digitalender (der Digitalender 08 ist nun schon der fünfte) immer sehr stark unterschieden und hatten nur über das Titelbild eine Verbindung zueinander (das hatte ich aber dann schon beim 07er abgeschafft). Aber das Layout vom letzten Jahr hat mir einfach zu gut gefallen und die zündende Idee für was Neues hat gefehlt und so wurde das bewährte Konzept einfach wieder aufgegriffen und nur leicht abgewandelt. Mal schauen, was der Digitalender 09 dann bringt…
Ich glaube ich werde die Digitalender 04, 05 und 06 hier einfach bald mal nachreichen, damit die Übersicht vollständig ist.

Aber jetzt erst nochmal zum aktuellen Kalender. Wie jedes Jahr (außer 2006, da hatte ich vor Weihnachten mal zu viel Zeit) wurde wieder kritisiert, dass am Ende ein Übersichtsblatt fehlt, auf dem man nachlesen kann, was denn auf den Fotos bitte zu sehen ist. Ich reiche das jetzt hier einfach mal nach:

  • Titelblatt: Das Kunstprojekt “Erdgarten” auf dem Expo-Gelände in Hannover (hier ein  Luftbild). Da war ich im letzten Jahr auf der CeBit.
  • Januar: Tabakkisten auf Sri Lanka (jaja, dazu gab es hier auf DonsTag noch nicht wirklich viel zu, ich bekenne mich schuldig…)
  • Februar: Hochhausspiegelung vor der  Messe in Frankfurt (da haben wir erste Kontakte zu  Hochzeitszeug gesucht).
  • März: Auf der  Gartenschau Kaiserslautern
  • April: Echse im botanischen Garten in Kandy (Sri Lanka). Nein, nicht in Photoshop eingefärbt…
  • Mai:  Schloss Bürresheim bei Mayen. Alles echt, kein Rendering, wie Frau Bü erst vermutete. Mehr Bilder davon und von der Gartenschau in Kaiserslautern gabs schonmal hier.
  • Juni: Sonnenuntergang auf den Malediven. Video dazu gabs hier auch schon
  • Juli: Auch Malediven, diesmal unter Wasser
  • August: wieder Malediven
  • September: ein welkendes Blütenblatt. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, was für eine Blüte das denn nun war…
  • Oktober: Kennt ihr schon: Udawalawe-Nationalpark (denk ich mal, zu faul zum nachprüfen…) in Sri Lanka
  • November: Das letzte Bild von Sri Lanka. Das ist der See, an dem wir den Elefantenführerschein gemacht haben, gleich hinter unserem Hotel
  • Dezember: Nochmal ein Bild von der Gartenschau Kaiserslautern

PS: An alle, die bei mir einen Digitalender gekauft haben: Bankverbindung geht bald raus, bei der neuen Bank tut sich endlich was…

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Osterausflüge

15. April 2007 um 21:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es wird langsam Zeit, dass ich euch in Sachen Allgemeinbildung weiterhelfe. Heute: Was hat der Don eigentlich an Ostern gemacht. Denn auch wenn dieses Bild von Frau Bü den Eindruck erwecken mag: Wir haben nicht nur faul im Sessel gesessen!

Bü in Steinsessel

Nein, wir waren zum Beispiel auf der  Gartenschau in Kaiserslautern (da ist auch das obige Foto entstanden). Im Vergleich zur Landesgartenschau in Heidenheim hat Lautern doch deutlich schlechter abgeschnitten, aber die Jahreszeit hat halt auch nicht mehr als Tulpen zugelassen (davon gabs dann aber immerhin eine Million…). Aber da die Sonne so nett mitgemacht hat, konnte man sich nicht wirklich beschweren.

Gartenschau in Kaiserslautern

Wer mehr Fotos sehen will, den leite ich hiermit freundlich zu  meinen Bildern auf Flickr weiter. Und für alle Fußballfans hab ich hier dann auch noch das Fritz-Walter-Stadion (Betzenberg) im Maßstab 1:50 aus Lego parat, denn man da auch bewundern konnte:

Betzenberg aus Lego

Für alle, die es nachbauen wollen, hier ein paar Anhaltspunkte: 220 Bauplatten mit je 48+48 Knöpfen, ca. 1 Mio Lego-Steine (also für jede Tulpe einen), 56 cm² groß, 1,24m hoch, 48.500-Fan-Figuren, 1 Tonne Gewicht und über 2.000 Arbeitsstunden.

Und auch mit meinen Eltern (die Gartenschau war mit den Bü’schen Eltern) hab ich dann noch was unternommen: Wir haben das  Schloss Bürresheim erkundet, welches im Nettetal liegt. Nette? Bäh! Genau
Auch davon gibts noch  ein paar mehr Bilder bei Flickr.

Schloss Bürresheim

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