Aber dieser Junge, der nicht nur beim Eis essen eingeschlafen ist, sondern auch im Schlaf noch weiter Eis ist, ist doch eine angemessene Entschädigung, oder?
Hatte ich die erste “Mit schlafenden Babys kann mans ja machen”-Aktion mit Sohnvanone noch adaptiert, werde ich hier mangels Taktgefühl wohl passen.
Baby’s First Audition from alex on Vimeo.
Ganz abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass er das aktuell schlafend durchmachen würde, dafür isses eindeutig zu spät…
[via esib]
Sohnvanone wird sich wohl in Acht nehmen müssen, wenn er das nächste mal unbedarft einschläft. Denn das, was Adele Enersen für unglaubliche Bilder (und Geschichten) mit ihrer schlafenden Tochter Mila erschafft, ist wirklich unbeschreiblich.
Darum zeig ich hier auch einfach mal ein paar Bilder, die zeigen sollen, wovon Mila wohl gerade träumt:

Noch mehr von diesen wunderschönen Werken gibt es auf Endersens Blog, unbedingt vorbeischauen (immer wieder, da kommen ständig neue dazu).
Und ich muss jetzt ganz dringend tolle Stoffe kaufen gehen. Vor allem einen schönen grünen (wie der unten rechts im Bild, der ist ideal), damit ich Sohnvanone in seinem HSV-Body einschlafen lassen kann, damit er von einem Fallrückzieher träumen kann. Ja, das mach ich…
Eigentlich ist es ganz einfach, vorauszusagen, wann ein Baby Hunger hat oder schlafen will:
1. Wenn ein Baby unglaublichen Hunger hat und die ganze Wohnung zusammenbrüllt, wird es einschlafen, sobald es die ersten Schlücke genommen hat.
2. Legt man ein schlafendes Baby aus dem Arm (weil man es. z.B gerade gefüttert hat und es dabei eingeschlafen ist) in sein Bettchen, wird es augenblicklich wach werden und unglaublichen Hunger verspüren.
3. Schläft ein Baby, wird es wach, sobald für die Eltern etwas warmes zu Essen auf dem Tisch steht und verspürt selber auch unglaublichen Hunger, so dass nur eines der Elternteile in den Genuss des warmen Essens kommt.
4. Schläft ein Baby seit einiger Zeit und sollte laut seinem "Rhythmus" demnächst wieder Hunger bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten:
4.a Man hofft, dass das noch eine Weile gut gehen wird und widmet sich einer wichtigen Tätigkeit (z.B. Einkaufen). Folge: Das Baby wird sofort wach und fordert vollste Aufmerksamkeit.
4.b Man denkt: "Ach, dann warten wir halt mit der wichtigen Tätigkeit (z.B. Einkaufen) und gucken eine Folge 'Modern Family', dann wird er schon wach werden". Folge: Nach 4-5 Folgen 'Modern Family' wird das Baby dann endlich auch mal wach. Wenn man Glück hat, haben die Geschäfte nach der Fütterung dann noch geöffnet...
5. Morgens um halb 6 ist das Baby prinzipiell wach, egal wie die Nacht war.
(Foto von Khagta)
Die neuen Matratzen (und Lattenroste) sind heute endlich gekommen. Werde morgen also vermutlich ein ganz neuer Mensch sein. Ausgeschlafen? Von Anfang an gut gelaunt? Ohne Rückenschmerzen? Ich bin echt gespannt…
- Sehr gut! Aber noch besser, wenn erst einmal die Matratze und der Lattenrost da ist? Das ist aber ein anderes Thema!
Die erste Nacht in der neuen Wohnung ist also geschlafen. D.h. wir sind mit unserem Umzug über den Berg! Die Lebenszeichen sind schwach aber stabil *g*. Noch ist nicht alles ausgestanden… (siehe Matatzen, Küche erst ab Mitte März, Renovierung der alten Wohnung, etc. …) aber wir hoffen weiterhin auf ein gutes Ende.
6:18: alles vorbei, nette Nacht mit ein paar Überraschungen, gegen Ende dann aber doch vorhersehbar. Nette Schattenspiele, gute (und vor allem gut verständliche) Moderation und immer wieder (wie immer) Jack Nicholson im Bild.
Jetzt aber ab ins Bett, um da dann in etwa einer Stunde von Frau Büs Wecker wieder jäh aus dem Schlaf gerissen zu werden.
PS: Hab nebenher übrigens mal den Movie-Piloten (hier ne ausführlichere Beschreibung bei den Fünf Filmfreunden) getestet und mit 366 Filmbewertungen (damit dann in “Level 10″) gefüllt. Bin noch nicht ganz sicher, ob es nun besser oder schlechter als criticker.com ist (auf DonsTag schon öfters erwähnt), aber die Tatsache, dass die Empfehlungen auf dem aktuellen Kino- und Fernsehprogramm beruhen sprechen schonmal für den Movie-Piloten.
Am Wochenende haben Frau Bü und ich das gute Wetter noch einmal genutzt und sind nach Stuttgart in die Wilhelma gefahren (und bevor es hier jetzt “du hättest ja mal anrufen können”s von allen Seiten hagelt: Wir waren abends so fertig, dass wir unser geplantes Treffen mit einem Kommilitonen absagen mussten). Ich war vorher noch nie da, hatte aber nur positives gehört und vor allem die Pinguine wollte ich mal sehen.
Und (um das mal vorweg zu nehmen) ich fands wirklich nett. An einen San Diego Zoo kommt die Wilhelma natürlich nicht ran, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Nur die Tiere haben es nicht gut mit uns gemeint. Man kann die ja entweder in ihrem Haus oder im Freigehege beobachten und irgendwie war das ständig so, dass die Tiere immer genau da hingingen, wo wir gerade nicht waren. Besonders bei der Sau mit den vielen vielen kleinen Ferkeln war das sehr auffällig, wir sind ständig nur raus und reingerannt, bis ich endlich mal zu einem einigermaßen veröffentlichungswürdigen Foto kam (immer noch nicht super, weil die Mutter so viel Staub aufgewirbelt hat, aber egal)

Und das waren nicht die einzigen Jungtiere, die wir gesehen hatten. Überall gab es süße kleine Tierchen, das jüngste war wohl dieses Nashorn, welches gerade mal 10 Tage alt war. Und die Ähnlichkeit zur Mutter ist schon jetzt nicht zu leugnen. Direkt wie aus dem.. äh… Gesicht geschnitten:
Gleich nebendran waren die Elefanten, denen im eigenen Gehege wohl das Essen ausgegangen war. Und so hat sich jeder seine eigene Strategie ausgedacht, um an leckeres Laub zu kommen. Der links Elefant bedient sich außerhalb seines Käfigs, der rechte pustet mal kräftig in den Baum obendrüber und sichert sich so (dem Herbst sei Dank) einen Laubregen.
Neben den sich versteckenden gab es auch noch die schlafenden Tiere. Wobei es auch hier deutliche Unterschiede gibt. Manche Tiere sehen im Schlaf noch süßer aus,
andere irgendwie eher tot als schlafend:

Abends haben wir und dann auch noch die Fütterung der Seelöwen angesehen, die nicht wirklich so lief wie geplant. Denn während der Show ist dem Zoomensch der Eimer mit den Fischen umgekippt und alle Seelöwen stürzten sich auf die unerwartete Mahlzeit. Das gefiel dem Fütterer aber nicht so tolle und so machte er regen Gebrauch von seinem Bambusstock. Das Publikum hat zwar größtenteils belustigt gelacht, aber ich denke gerade den Kindern dürfte es nicht ganz so gefallen haben, wie der auf die Tiere eingeschlagen hat (irgendwann ist der Stock dann sogar durchgebrochen). Hab leider zu spät (der Schock..) angefangen zu filmen, hier mal die letzten Sekunden der Aktion (hier schlägt er nicht mehr wirklich zu):
Neben den großen Tieren gab es dann auch noch die kleinen. So zum Beispiel die Schmetterlinge im (Überraschung!) Schmetterlingshaus:
Dass ich auch noch kleinere Tiere fotografiert hatte, ist mir erst hier daheim am Rechner aufgefallen. Eigentlich dachte ich, die schwarzen Punkte wären Teil der komischen Blüte, aber es waren dann wohl doch Ameisen:

So, damit habt ihr jetzt fast das Ende des Fotoromans erreicht (einige Bilder lassen sich übrigens anklicken und somit in größer anschauen), abschließend nur noch eine kleine Tiersammlung:

PS: Nochmal kurz zu den Pinguinen: Puh, haben die gestunken. Igitt! Lange aushalten konnte man es da nicht wirklich…