Zu versaut, um es hier auf DonsTag zu zeigen, sowas gibts nur bei elf19…
Frau Bü und Donvanone total versaut
06. Februar 2009 um 16:12 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackÄhnliche Beiträge:
Pute auf Eis
02. Februar 2009 um 10:45 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackGestern haben Frau Bü und ich zum ersten Mal ein großes Tier komplett zubereitet. Denn schließlich hatten wir Ro zu seinem Geburtstag damals einen Gutschein über ein Vogel-Essen (hatten uns da noch nicht auf Pute oder Gans festgelegt) geschenkt. An Weihnachten hatten wir dafür unseren Eltern besonders aufmerksam über die Schulter geschaut, als die auch ein solches Tier zubereiteten und so waren wir dann gestern optimal vorbereitet.
Und was soll ich mehr sagen als: Ui, war das lecker. Haben wir wirklich gut gemacht (auch wenn sich die Pute halb selbst zerlegt hat, hätte wohl doch nicht ganz so lange im Ofen schmoren müssen…)

Nach dem Essen bin ich dann mit RoKe und Lu noch ein wenig spazieren gegangen. Die beiden wollten wollten von mir mal eine Route gezeigt bekommen, die ich hier im Blog irgendwann mal vage erwähnt hatte (Fotos liegen immer noch im 2blog-Ordner…). Das ganze stellte sich dann aber um einiges abenteuerlicher heraus, als ich es vermutet hätte (meine Hauptsorge war ja, dass ich den Weg selber nicht mehr finden würde).
Denn aus irgendeinem uns nicht so ganz erklärlichen Grund, war der komplette Schotterweg (der ca. 50% des Spaziergangs ausmachte) mit einer zentimeterdicken Eisdecke überdeckt. Sowas hab ich echt noch nicht gesehen. Kommt auf den Fotos leider nicht so richtig rüber, aber ihr könnt euch das ja vorstellen.

Mehr Text und Fotos (vor allem von mir, wir ich verzweifelt versuche, den Kinderwagen mit Lu den vereisten Berg hochzuschieben, was auf den Fotos glücklicherweise nicht annähernd so unbeholfen rüberkommt, wie es tatsächlich war (Lu hat davon schlafenderweise übrigens gar nichts mitbekommen, auch wenn der Wagen manchmal ganz schön ins Schaukeln kam…) . Bin ja froh, dass Ro da kein Video gemacht hat…) gibts übrigens drüben bei RoKe.
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Kochduell Nr.2
18. Januar 2009 um 20:05 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackEtliche Monate nach der ersten Ausgabe in der neuen Küche, gab es gestern den zweiten Anlauf zu unserem “Kochduell” mit den Nachbarn. Die Regeln gibt es im eben verlinkten Beitrag zum nachlesen, hier nur nochmal die Kurzfassung:
Und so kam es, dass ich mal wieder für die Vorspeise zuständig war, diesmal mit Ke. Unser Thema war “kernig”. Ro und Frau Bü durften die Aufgabe meistern, ein Hauptgericht zum Thema “Kraut & Rüben” zu zaubern.
Und das waren unsere (gekauften) Zutaten:
Links: Vorspeise, rechts: Hauptgericht
Mit ca. 8 Euro für die Vorspeise und 14 Euro für das Hauptgericht blieben wir auch beide gut im Rahmen (ok, unser Vorspeisen-Einkauf wäre eigentlich bis zur Grenze kalkuliert gewesen, aber an der Kasse fiel uns dann auf, dass wir beide Speckwürfel eingekauft hatten und uns eine Packung eigentlich auch reichen würde. Also durfte das Hauptgericht-Team das zahlen…

Unsere Vorpeise mit dem Namen “Des Puffers Kern” bestand dann aus einem Kartoffelpuffer, der mit Speckwürfeln, Sonnenblumen- sowie Pinienkernen, Sesamkörnern und mit Honig ummantelten Erdnüssen bespickt war. Darauf ein Feldsalat mit Sprossenmix, auch den eben genannten Kernen, etwas Paprika, einer Feige (mit Honig-Erdnuss als Kern) und Vollkernkornstangen. Das ganze noch etwas mit Essig und Öl verfeinert und den Teller mit reduziertem Balsamico-Essig und Sesam optisch abgerundet:

Der Grund, warum ich das so ausführlich beschreibe ist übrigens schlicht und einfach, dass ich (nicht nur ich, die anderen auch) das ganze so unglaublich lecker fand, dass das auf jeden Fall nochmal nachgekocht werden muss.
Da haben wir uns irgendwie selbst übertroffen.
Als Nachspeise gab es dann “Kraut & Rüben”: Puten-Rouladen mit Pesto-Frischkäsefüllung, gekochte Möhren mit Balsamico-Essig-Zucker-Gemüsebrühe-Sauce und einem Gemüsemix:

Hier fasse ich mich nicht nur darum kürzer, weil es mir nicht so super geschmeckt hat, sondern weil ich eben auch nicht in dem Team war und daher kaum was von der Zubereitung und den Zutaten mitbekommen habe. Dürfen Ro oder Frau Bü aber gerne in den Kommentaren erweitern…
Freu mich schon aufs nächste Mal.
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Nur nicht aus dem Rahmen fallen
07. Januar 2009 um 08:26 von donvanone
So sieht das aus, wenn man mit RoKe zum Boesner (damals waren sie noch alleine da) fährt und hinterher auch wieder gemeinsam im Auto zurück muss…
Molekulare Cocktails
02. Januar 2009 um 18:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Wie schon im Silvesterbeitrag erwähnt, haben RoKe mir zum Geburtstag ein Set geschenkt, mit dem man molekulare Cocktails herstellen kann. In diesem Set sind 7 Pülverchen (siehe hier) sowie ein Buch mit Rezepten enthalten. Zu kaufen gibt es das zum Beispiel bei Amazon (Partnerlink, wie auch die nachfolgenden Links zu Amazon). Dort kann man auch nur das Buch kaufen, was aber jetzt eigentlich nur darum von mir besonders erwähnt wird, mal man hier einen Blick ins Buch werfen kann. Da findet man dann neben einem Überblick der Rezepte auch eine Einführung, die auch etwas näher (der Detail-Teil fehlt hier, ist aber vorhanden) auf die Zutaten eingegangen wird:
Die Texturgeber sind auch keine gesundheitsgefährdenden Chemikalien, vielmehr handelt es sich um neu entwickelte Gelier- und Verdickungsmittel, die aus Algen, Seegräsern, Pflanzenfasern oder Samen gewonnen werden. Es sind alles natürliche Produkte ohne chemische Zusatzstoffe, die zudem geschmacksneutral und farblos sind.
Und diese “Texturgeber” können mit den sonst flüssigen Cocktails ne ganze Menge anstellen, wovon ich bisher auch noch nicht alles (z.B. unter UV-Licht leuchtende Cocktails) ausprobiert habe. Genauer gesagt hab ich erst zweimal mit dem Zeug experimentiert und mir da dann Ideen für die Silvesterparty gesucht (das Buch diente meist nur als Anregung, nur der Martini mit Olivenchip stammt (allerdings auch nicht 1:1) aus dem Buch).
Fangen wir mal mit der meiner Meinung nach lustigsten Sache an: Cocktail-Kaviartröpfchen:

Hier gibt man zunächst eines der Pulver in den Cocktail, ein anderes gibt man in Wasser. Tropft man nun den Cocktail ins Wasser, bekommt er da eine feste Schale und behält so seine Tropfenform. Mit etwas Geschick (mir ist es nicht so sonderlich gelungen) kann man auch größere Tropfen machen, die dann im Mund aufplatzen und den flüssigen Cocktail freigeben.
Da mir das aber zu unsicher war, hab ich an Silvester nur auf Kaviarhäppchen (Bild ganz unten, darüber sieht man die blauen Tropen auch mal in O-Saft schwimmen) gesetzt. Neben den Blue Curacao-, Orangensaft- und Pfefferminzschnaps-Kügelchen, waren eigentlich noch rote geplant. Die von meiner Oma angesetzten schwarzen Johannisbeeren haben sich aber mit dem Pulver nicht wirklich vertragen und hat sich schon vor dem Tropfen in eine geleeartige Masse verwandelt. Geht halt nicht mit jeder Flüssigkeit (wird im Buch auch näher drauf eingegangen).
Hab euch auch mal ein Video vom Entstehungsprozess vorbereitet:
Allerdings hab ich hier noch ein wenig das Problem, dass die Kügelchen mit der Zeit Flüssigkeit abgeben und dann nicht mehr so schön kugelig aussehen. Irgendwas stimmt da noch nicht. Hat aber keinen gestört…
Zu diesen Häppchen gab es dann noch etwas Obst:

Ganz oben die Orangenscheiben, die sich erst auf den zweiten Blick als Orangenschale mit geliertem Wodka-O zu erkennen geben. Darunter dann meine Probe-Mandarine, gefüllt mit Wodka-O-Schaum. Zwecks Abwechslung hab ich die Mandarinen an Silvester (unteres Bild) dann mit Planters-Punch-Schaum gefüllt. Der war auch leckerer, auch wenn er farblich nicht ganz so erfrischend aussieht…
Und dann gab es zu späterer Stunde noch einen Martini, der geliert und in dünne Scheiben geschnitten war. Dazu hätte es noch einen Wodka-Schaum geben sollen, den hab ich aber dann nach Absprache mit meinen Gästen weggelassen. Die dazugehörige Olive gab es dann aber natürlich auch nicht in normaler Form, sondern als Olivenchip, der ganz ohne die Pülverchen hergestellt wird, sondern (nach meiner Abwandlung) nur mit Zutaten, die es bei uns eh im Haus gab. Und obwohl mir Oliven eigentlich nicht schmecken, kann ich diese Chips nur empfehlen (mein Vater ist da übrigens anderer Meinung, aber der hat die auch zu dick gemacht, so dass sie nicht knackig wurden, sondern noch weich waren. SO haben sie der Frau Bü auch nicht geschmeckt…)

Alles in Allem wirklich eine sehr witzige Sache, nochmal vielen Dank an RoKe für das super Geschenk. Und wer weiß, vielleicht probiere ich ja irgendwann auch mal die molekularen Nachspeisen oder Hauptgerichte aus…
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Liveblogging vom Hochzeitstag (III)
05. Oktober 2008 um 17:11 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackJa, Madonha, wir haben auch eine Hochzeits(tag)torte:

Und da die für uns zwei ja viel zu groß war, sind wir schnell rüber zu unseren Freunden
(Hab keine Veröffenlichgenehmigung eingeholt…)
Der frisch geschlüpfte Sohn war dann auch schlau genug, sich die Stunde über schlafend zu stellen, damit die betrunkenen Gäste nicht auf die Idee kommen, ihn auch nur anzufassen ;-)
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Herzlichen Glückwunsch, Papa (der eine und der andere)
24. September 2008 um 23:27 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackZuerst einmal, möchte ich meinem Papa auch an dieser Stelle zum Geburtstag gratulieren, das hab ich hier glaub noch nie gemacht (bin da ziemlich wahllos und ungerecht, was Geburtstagsglückwünsche übers Blog angeht, aber das ist halt so ne Bauch- und Zeit-Sache…).
Aber dann möchte ich auch Ro gratulieren, der gestern auch ein “Papa” geworden ist (und natürlich auch Ke, die Mama geworden ist). Zur Feier des Tages hat dann auch das Baby im Babycounter durchgedreht (okay, das lag wohl eher daran, dass ich die Seite über 4 Stunden offen hatte und da dann irgendwann was schief gelaufen ist, so sah er normalerweise aus):
Und hört man sich die Musik an, die ich da mit YouTube drübergelegt habe, dann hört man “since i met you baby my whole life has changed” (ja, ich weiß, dass da mit “Baby” nicht wirklich ein Neugeborenes, sondern eine Frau gemeint ist, aber ich glaube ein echtes Babay verändert das Leben deutlich mehr als eine Frau. Sag ich mal so, auch wenn ich blind bin…).
Ich bin mal gespannt, wie sehr sich das Leben der beiden jetzt ändert ( Zitat Ro: “fühlt sich erst einmal an, wie auf einem anderen Planeten”). Um mich rum sind zwar schon mehrere Leute auf Papa und Mama geworden, aber das hier war mit Abstand der dichteste Einschlag, bei den anderen bekomm ich das kaum mit.
Ich wünsch den beiden auf jeden Fall viel Spaß, Glück und Erfolg mit ihrem neuen Familienmitglied!
PS: Schon bevor das Kind überhaupt da war, waren Frau Bü und ich als Babysitter gebucht. Und da hier bestimmt irgendwer mitliest, der da Erfahrung drin hat: Wir kriege ich es hin, dass der (bestimmt noch sehr formbare) Bub (Alter dann: ca. 2,5 Monate) nach diesem Abend überzeugter HSV-Fan ist? Kann doch nicht so schwer sein, oder?
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Viereinhalb Taler
14. Mai 2008 um 22:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Ja, Roke hatte mit “ Sit willekommen – uf eyner Reise in vergangene Tag…” sicher die tollere Überschrift, aber die war ja nun schon vergeben und so musste ich mir was neues überlegen. Und so mache ich mal gleich den Preis meines unglaublich leckeren Met-Bieres zum Einleitungsthema (und eben der Überschrift): Viereinhalb Taler (oder doch “Thaler”?).
Kurz ein kleiner Einschub in meine vollkommen falsch angefangene Einleitung, die euch irgendwie im Regen stehen lässt, weil ihr gar nicht wisst, worum es denn geht. Um Regen geht es auf jeden Fall nicht, denn das Wetter war am Wochenende einfach fantastisch. So fantastisch, dass ich mit Roke eine Zeitreise ins Mittelalter unternommen habe. Genauer gesagt eine Reise zum Ritterturnier der Armati Equites. Und wie man hier lesen kann, haben die sich nicht lumpen lassen, und uns Besuchern auch einiges geboten: Um die 450 mittelalterliche Darsteller, über 110 mittelalterliche Zelte und 41 Marktstände. Und an mindestens einem davon (um die Einleitung endlich abschließen zu können) gab es Met-Bier. Also Bier mit Met. Hab ich noch nie getrunken und war auch erst etwas skeptisch, so dass ich zunächst mal ein Radler vorgezogen habe (war ja auch so heiß und man hatte Durst). Dann aber das erste Met-Bier: Ganz schön süß und irgendwie wirkkungsvoller als ein Radler. Und mit jedem Schluck leckerer. Also blieb es nicht bei einem…
Ganz am Ende wollte ich dann doch wieder etwas langsamer machen (die arme Ke sollte ja nicht zu sehr mit zwei lustigen Kerlen belastet werden) und so kam dann nochmal ein Radler obendrauf. Das war dann irgendwie gar nicht mehr so lecker, so ein Met-Bier legt die Latte doch schon was höher.
So, jetzt dachte ich, die Einleitung wäre fertig, aber irgendwie bin ich noch gar nicht auf die “Viereinhalb Taler” eingegangen. Also: Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich es deutlich merkwürdiger fand, dass jemand “viereinhalb” vor einer Währungseinheit gesagt hat, als dass jemand “Taler” statt “Euro” haben wollte (hat natürlich trotzdem nur Euro gekriegt, aber das würde jetzt die Einleitung wirklich sprengen…). Ich meine, wie klingt denn bitte “viereinhalb Euro”. Genau. Komisch. Aber “Vier Taler fuffzisch” klingt auch merkwürdig. Ro hat dann mit “Vier Taler und der Silberlinge Fünfzig” einen Vorschlag gemacht, mit dem ich mich sehr gut anfreunden konnte…
So, die Einleitung wäre geschafft und jetzt weiß ich irgendwie kaum noch was, was in den Hauptteil könnte. Außer vielleicht: Roke haben nicht übertrieben, als sie immer wieder von dem Event in Waldreichenbach geschwärmt haben und ich bin ihnen dankbar, dass sie mich mitgenommen haben. Ich hab noch nie so einen perfekten Mittelaltermarkt gesehen. Eine überragende Mehrheit der Besucher war in den tollsten Kostümen verkleidet, es gab an allen Ecken immer mal wieder Live-Musik, einen witzigen Straßenzauberer und auch sonst hat die Stimmung einfach gepasst. Sehr sehr toll.
Mehr bauch ich auch gar nicht sagen, denn zum Glück hab ich ein paar Fotos gemacht, die ja viel besser für sich sprechen können. Man beachte Gefatter Tod und das ultimative Highlight: Den Bettler! (der hat (danke an Roke für den Tipp) sogar ne eigene Website. Lange Haare standen ihm besser…)

Abschließend noch: Geröstete Kokosnussraspel sind mal total lecker (Frau Büs Einwand, dass Kokosnüsse ja wohl nichts mit Mittelalter zu tun hätten konnte ich mit einem Verweis auf die Ritter der Kokosnuss elegant abwenden) und falls einem zu kalt werden sollte und das Auto viel zu weit weg steht (krass, was da los war, so viele Autos findet man ja normalerweise nur Samstags auf einem IKEA-Parkplatz), kann man auf dem Markt auch noch schicke Mäntel kaufen. Wenn man aber ein echter Rittersmann ohne Furcht und Tadel ist, dann wird einem einfach nicht kalt. Hätte ja sonst niemand mehr mein super Drachenbändiger-T-Shirt gesehen…
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Ich verteile Links
08. Mai 2008 um 21:23 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackÄhnliche Beiträge:
Gestern, Heute, Morgen
27. Januar 2008 um 01:10 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackGestern:
Gestern war ich mit Frau Bü und einigen Ihrer Kollegen unterwegs. Das ganze nennt sich “Statteiltrinken” und geht so: Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken (ich musste da am Anfang mal kurz gegen die Auflagen verstoßen, da mir nicht sonderlich gut war, konnte dann aber bald wieder voll einsteigen), auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!
Nachdem die Truppe im letzten Jahr schon die Innenstadt abgehakt hat, ging es gestern nach Söflingen. Außer dem Schatten (das ist das Restaurant, wo es die Riesenschnitzel gibt), kannte ich da noch nichts und war auch nicht sonderlich optimistisch, da auf was gescheites zu stoßen. Und so waren dann auch ein paar “Kneipen” dabei, die exakt so waren, wie ich mir das da vorgestellt hatte. Dittsche-live sozusagen.
Eindeutiger Sieger und große Überraschung war das Söflinger Weinstadl, dass an dem Tag eigentlich eine geschlossene Gesellschaft hatte. Wir haben uns an dem “geschlossen”-Schild aber nicht sonderlich gestört (hey, da waren Leute drin, wie kann das also geschlossen sein) und haben dann tatsächlich auch noch einen Platz in einem Weinfass bekommen.

Vom Chef haben wir dann erfahren (ja, der hatte da gerade eine Weinprobe, hat es sich aber nicht nehmen lassen, auf nen Plausch bei uns vorbei zu kommen), dass er die Fässer (und das gesamte Stadl, wenn ich mich recht erinnere) alle in Handarbeit angefertigt hat. Echt klasse gemacht und sehr sympatisches Personal. Das Bier war dann zwar meiner Meinung nach das schlechteste am ganzen Abend, aber in nem Weinstadl sollte man ja auch eigentlich kein Bier trinken…
Sonstige Kuriositäten am Abend:

Heute:
Erstmal gemütlich ausgeschlafen (das Bier muss ja verarbeitet werden) und dann das übliche Samstags-Programm: Zeug für die neue Wohnung kaufen. Und jetzt können wir Bodenbeläge, 2 Lampen, total praktische Aufbewahrungskisten (Ja, Kerstin: Kisten!!!) und nen größeres Meerschweinchengehege von der To-Do-Liste streichen. Fehlt also nicht mehr so viel. By the way: Hat jemand Erfahrungen mit ner Hoover-Waschmaschine (wie der HNL 6146) oder nem Siemens-Trockner (wie dem WT44 E100) gemacht? Da stehen nämlich noch Entscheidungen an…
Abend gab es dann zur (Vor-)Feier der rossigen Schungelkönigswahl lecker Champignons mit Spinat-Champignon-Schafskäse-Sonnenblumenkern-Füllung. Gibts bei uns normalerweise immer mit selbst gepflückten Berennnesseln statt Spinat, aber da haben wir heute mal eine Ausnahme gemacht.
Morgen:
Morgen werden die ersten Umzugskartons gepackt (hui, es geht jetzt so richtig los…) und Abends gibts dann zur Belohnung nen Videoabend mit RoKe. Bin noch nicht sicher, ob es nur “Hot Fuzz”, oder auch “Shaun of th dead” gibt, irgendwie hab ich von denen noch keine Antwort erhalten. Könnte aber auch daran liegen, dass mein Mailfach irgendwie in den letzten Tagen/Wochen etwas rumzickt, also einfach nochmal melden…
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