Don testet Zeug

30. Januar 2009 um 20:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich bin ja jemand, der gerne neue Sachen ausprobiert und vielen Dingen einfach mal ne Chance gibt. Da eignet sich so ein Blog dann eigentlich recht gut, weil öfter mal Leute auf einen zukommen und fragen, ob man nicht mal dieses oder jenes testen will und dann vielleicht auch Lust hat drüber zu bloggen.
Da sag ich dann sehr gerne “ja”, öfter bleibt es dann aber beim testen und ich blogge nicht drüber, weil ich dann doch nicht so begeistert bin und mir die Zeit sparen will. Aber irgendwie ist dass dann ja auch doof für euch, wenn euch keiner warnt, darum hab ich mich jetzt dann doch mal hingesetzt und ein paar der letzten Ausprobieraktionen zusammengefasst.
Ich hätte im Angebot: Einen Geschenkeshop, eine Kinobrille (oder wie man das nennen will), einen Staubsaugerroboter und eine Online-Videothek.


Den Anfang macht der Shop “Geschenke für Freunde”, für den mir Kati dankenswerterweise mal wieder einen Gutschein geschenkt hat. “Geschenke für Freunde” ist einer dieser Online-Shops, der nur so abgefahrene Geschenke hat, die man sich zu 99% nie selber kaufen würde, aber sich zu 70% drüber freut, wenn man sie geschenkt bekommt. Wie bei den anderen Shops dieser Art, zahlt man dann auch mal ein wenig mehr, da es halt oft Design-Zeug ist (wer bitte gibt 500 Euro für einen Bärenfall-Eingangsmatte aus?).
Aber so teure Sachen sind hier eher die Ausnahme, dafür finde ich dann die Auswahl aber sehr gut und abwechslungsreich. Ist viel Zeug dabei, dass es aufgrund seiner Skurrilität auch hier auf DonsTag schaffen könnte (so wie es z.B. der “weglaufende Wecker” vor langer Zeit mal getan hat), mache scheitern nur knapp (diese Comic-Pflaster hätte ich mir beinahe selber gekauft, fand sie dann aber doch nicht gut genug, da fehlt noch einiges an Style, damit das an den Charme der 1966er-Batman-Serie rankommt. Dann hätte ich die definitiv gekauft…
Naja, das Angebot kam auf jeden Fall genau zur richtigen Zeit, denn mein Bruder hatte ja gerade Geburtstag und dank der sehr schnellen Abwicklung war meine Panik, dass das Geschenk nicht rechtzeitig ankommen könnte, total unbegründet. Fazit: Wenn man mal wieder absolut keine Ahnung hat, was man jemandem schenken soll, kann man da einfach mal vorbeigucken und rumstöbern.


Ich hatte mich ja vor einiger Zeit erfolgreich für den Test des Cinemizers beworben und bekam das Teil dann auch für einen kurzen test nach Hause geschickt (das ganze hatte nichts mir irgendeinem Blog zu tun, da konnte sich jeder als Tester bewerben). So eine Brille mit Bildschirm drin hat mich ja schon immer gereizt, so hab ich mir früher die Zukunft vorgestellt.

cinemizer

Aber leider konnte mich das Teil dann absolut nicht überzeugen. Ich fands zu schwer, das Bild zu klein (wobei es schon größer als unser Fernseher ist, also ungefähr so, als säße ich vor unserem 32-Zoller in einem Abstand von etwas über einem Meter), aber es kam einem doch erschreckend klein vor. Außerdem war es mir zu weit oben (da konnte man auch durch Verrücken der Brille nichts machen), was bedeutet, dass meine Augen dauernd krampfhaft nach oben gucken mussten (Kopf bewegen hilft ja nix) statt entspannt nach vorne). Und dann haben helle Stellen die dunklen auch noch so leicht bläulich überstrahlt. Nein, da guck ich Filme lieber wie gewohnt auf dem Fernseher und meine iPod-Filmchen guck ich weiterhin auf dem iPod, auch wenn das Bild da viel kleiner ist. Sieht auch nicht so dämlich aus (wer bitte setzt sich mit so einer Brille z.B. in den Bus???). Ne, das war nix..


Und dann gab es da noch diesen Staubsaugerroboter, dessen Namen ich vergessen habe. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, wie ich da dran kam, ich glaub es war eine “teste mich, mehr musst du nicht machen”-Aktion von Trigami. Doch, mittlerweile bin ich mir da sogar sicher. Könnte da jetzt den Namen auch nachgucken, dafür bin ich aber zu faul.
Das Teil sah auf jeden Fall so aus (nur ohne Affenkopf obendrauf):

(wer lieber Katzen als eine Affenkopf auf dem Teil (dann aber ne andere Marke) sitzen sehen will, der muss mal bei Nerdcore vorbeigucken)
Auch hier wie bei der Kinobrille: Die Idee ans ich klingt für mich wie Zukunftsmusik: Man schaltet den Staubsauger ein und er fährt die ganze Wohnung ab und saugt vor sich hin. Dabei entwickelt er optimale Wegstrategien, lernt die Wohnung mit der Zeit kennen, sucht automatisch seine Ladestation, wenn sein Akku leer geht (und wenn er sie nicht findet, sorgt er wenigstens dafür, dass er nicht im Dunkeln irgendwo unter ner Couch steht, sondern such Licht) und kann irgendwie auch noch antibakteriell den Boden beleuchten. Fragt nicht.
Das Hauptproblem war, dass das mit den “optimalen Wegstrategien” nicht wirklich gestimmt hat. Der hatte in paar vorgegebene Strategien (bei einem Hindernis immer links halten, kreisend rumlaufen und zufällig rumirren) die er im Wechsel durchgezogen hat uns so hoffte, die Wohnung (bzw. das eine Zimmer, in dem ich ihn getestet habe) vollständig abzudecken. Dem war aber nicht wirklich so, oft saugte er eine Stelle andauernd und kam nie in andere Winkel des vollgestellten Zimmers. Hätte er wenigstens ein Display auf dem Rücken, das mir anzeigt, wo er überall schon war, aber so hilft mir das nix, muss dann also doch überall nochmal nachschauen und evtl. selber saugen. Zudem kann man den Roboter nicht einfach so frei rumlaufen lassen, erstmal muss man das Gebiet robotersicher machen. Also alles wegstellen, was umkippen und kaputtgehen kann (wobei er da ziemlich sanft war, ich hab das mal mit ner Vase getestet, die hat er leicht berührt (muss so sein, der hat nur einen Bewegungssensor nach vorne, zusätzlich noch einen anderen (nicht genau geguckt) Sensor nach unten, damit er keine Stufen runterfällt, was auf unserem Tisch auch ganz gut geklappt hat) und hat dann kehrt gemacht, ohne irgendwas umzuschmeißen. Problematischer waren da unsere Schränke, die unten einen minimal zu niedrigen (oder zu hohen, wie man es nimmt) Freiraum hatten, unter denen sich der Roboter dann verkeilte. Wenigstens ist er dann schlau genug, sich auszuschalten. Aber vorsichtiger ist er an der Stelle beim nächsten Mal dann trotzdem nicht.
Fazit: Hier muss noch einiges passieren, damit einem so ein Roboter wirklich Arbeit abnehmen kann.


Aus eigenem Antrieb hab ich dann mal Maxdome für einen Monat getestet (kostenlose Probezeit in der man auf alle Filme (außer Blockbuster) zugreifen kann) und war auch hier enttäuscht. Denn da ich eine Videothek direkt vor der Haustür habe, liegt für mich der einzige Nutzen einer solchen Online-Lösung darin, dass das Angebot deutlich größer ist und ich z.B. auch mal an ältere Filme rankomme, die in meiner Videothek lange nicht mehr zu haben sind (oder nie zu haben waren, da es unbekanntere Filme sind) und in der Stadtbibliothek auch nicht vorrätig sind. So ein Online-OnDemand-Service sollte mit einer großen Auswahl ja kein Problem haben, dachte ich, lag aber falsch. Wie auch in meiner normalen Videothek nimmt Maxdome auch neuere Filme wieder aus dem Sortiment (bald zum Beispiel “No Country For Old Men”, der da ja noch nicht wirklich so lange online gewesen sein kann), um so (vermute ich mal) die Kunden ein wenig unter Druck zu setzen und schnell doch noch einen Film mehr anzugucken (heißt ja nicht umsonst “Letzte Chance”), oder wie auch immer. Auf jeden Fall: Doof! Und dazu dann noch viel zu teuer (wieder im Vergleich zu meiner Videothek oder der Bibliothek).
Gibts denn keine gescheite OnDemand-Lösung, die ein riesiges Sortiment und günstige preise haben? Oder von mir aus auch nur ein riesiges Sortiment? Und mit riesig meine ich jetzt nicht “Wir haben 1000-National-Geographic-Dokumentationen”, sondern wirklich “Wir haben ganz ganz viele Filme, aus allen Epochen und bunt zwischen Blockbuster und Nischenfilm gemischt)”.


PS: Meine Brille ist übrigens tatsächlich von RayBam

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Fischroboter

02. August 2008 um 13:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nun sid Frau Bü und ich ja evtl. gerade tief unter der Meeresoberfläche im roten Meer und gucken und lauter lustige bunte Fische an (hoffe ich doch mal). Was aber machen unsere Urenkel mal, wenn es keine Fische mehr gibt (ich sag nur globale Erderwärmung und so…)?

Hier könnte die “Lösung” kommen: Ein täuschend echt wirkender Roboterfisch

Der sieht echt mal verdammt fischig und verdammt wenig roboterhaft aus. Wenn ich da an die billigen Pressluftrobter in Freizeitparks denke…

Der wahre Sinn dahinter? In den Fisch können Kameras eingebaut werden. Evtl. will man einfach mal einen Hai von innen filmen, oder so…
 Hier gibt es mehr Bilder (auch vom Innenleben) vom Fisch (da sieht man auch, dass die Außenhaut handbemalt wurde und nicht etwa ein lebender Fisch als Hülle benutzt wurde. Den Japanern traut man ja alles zu…).

[via reddit, via  PollBoutique, wo auch steht, dass die Macher momentan wohl auch an einem Roboter-Manta basteln. Wenn Ägypten in der Hinsicht genauso erfolglos wird wie die Malediven 8obwohl wir da extra den manta-Pont betaucht haben, melde ich Interesse an…)

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Videoabend: Merkwürdige Sachen

04. Juni 2008 um 23:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie habe ich in letzter Zeit fast nur private Sachen hier gebloggt und den ganzen Krempel, der mir auf anderen Blogs so über den Weg gelaufen ist, total vernachlässigt. Ich hab zwar immer schön alles in den “2blog”-Ordner geschmissen, aber halt nicht wieder reingeguckt. Theoretisch ist der Ordner so gedacht, dass ich mich da immer bedienen kann, wenn ich zu irgendeinem Thema noch nen tollen Link dazupacken will, der thematisch passt und mir alleine für nen Beitrag zu wenig wäre.
Mittlerweile wird der Ordner aber immer dicker und ich weiß gar nicht mehr, was da überhaupt noch alles drin ist, so dass das Zeug eher Schimmel ansetzt, als dass ich es hier mal verblogge. Und dafür ist es eigentlich zu Schade. Darum geh ich jetzt nach udn nach den Ordner mal durch und sortiere die Links thematisch und verbrate die dann hier einfach in Summe. Da gibts dann lustige Sachen, die man mit Babys machen kann, tolle Sachen aus Fleisch, merkwürdige Uhren und so weiter. Und halt auch etliche Videos.
Manche liegen da schon über ein Jahr in dem Ordner rum und verdienen mit Recht das Prädikat “aaaaalt”, andere sind mittlerweile schon in allen großen Blogs erschienen und entlocken den Insidern nur ein “öööhhh. schon drölf mal gesehen, laaangweilig”. Aber das ist mir egal. Denn ich weiß, dass es hier auch einige Leser gibt, die keine anderen Blogs lesen und eben auch gerne das Video sehen würden. Und die zählen auf mich. Und da in meistens mit mir verwandt sind, kann ich das nicht ignorieren. Alle anderen (vor allem Nerdcore-Leser, denn der hat einfach am öftsten coole Videos) müssen da also durch.

Genug der Worte, hier jetzt einfach mal drei Videos hingeknallt, demnächst kommen dann mehr (momentan liegen hier 28 rum, in meinem “2watch”-Ordner ist auch noch ein ganzer Haufen, der evtl. auch noch in “wblog” wandert).

Fangen wir mit einer wirklich saucoolen Idee an (gleich mal  via Nerdcore, um zu zeigen wo der Hammer hängt):  Displacements. Eine Kamera steht in der Mitte eines Raumes auf einer Drehscheibe und nimmt (während sie sich um die eigene Achse dreht) den Raum und die Menschen darin auf. Dann wird der Raum und alle Gegenstände darin weiß angesprüht und die Kamera durch einen Projektor ersetzt, der das aufgenommene Bild auf die entsprechende Stelle projiziert.
Ein total krasser Effekt, ich bin schwer begeistert:

So, gerade fällt mir auf, dass ich zum Thema “merkwürdige Sachen” tatsächlich nur Nerdcore-Videos hier rumliegen habe. Irgendwie fehlen mir da noch andere Lieferanten. Postet doch bitte alle mal mehr Videos von merkwürdigen Sachen, so kann das doch nicht angehen. Aber egal, ich mach jetzt einfach mal weiter, all die, die Nerdcore immer brav lesen, können hier jetzt einfach aufhören zu lesen und statt dessen irgendwas vernünftiges machen. Nerdcore lesen zum Beispiel ;-)
Also  Nummer 2. Auch wieder eine gute Idee, die aber noch ein wenig ausgearbeitet werden müsste, vom Ergebnis bin ich noch nicht 100%ig überzeugt: Ein Roboter, der durch die Gegend fährt und Sachen sucht (das ist der Teil, der noch verbesserungswürdig ist, auch wenn es nett aussieht), auf die er draufschlagen kann (Ein Roboter, der durch die Gegend fährt und mit Sachen interagiert? Das ist genau so eine Stelle, die ich oben erwähnt hab, wo man mal einfach so nen Link fallen lasen kann. In diesem Fall zu  lauter kurzen Wall-E-Videos, die ihn in lustigen Situationen mit Alltagsgegenständen zeigen. Ist zwar kein Link zu Nerdcore, aber trotzdem hats René geschrieben…). Das Geräusch nimmt er auf, spielt es ab und haut weiter auf den Gegenstand, so dass ein schönes Drumpattern bei rauskommt.

Mehr Videos, Fotos und Infos gibts  hier.

Zu guter Letzt noch eine kleine  physikalische Spielerei, die ich noch nicht kannte und mich als Physik-Laien nur mit staunenden Augen vor dem Monitor sitzen lässt (das war früher die Stelle, wo man früher im Physik-Grundkurs mit der gesamten Klasse das Knoff-Hoff-Lied angestimmt hat, um zu würdigen, dass der Lehrer endlich mal einen Versuch erfolgreich hinbekommen hat). Fünf Metronome stehen auf einer Platte, die lose auf zwei Rollen (Coladosen) liegt. Die Metronome werden zufällig gestartet. Schlaue Menschen überlegen jetzt kurz und wissen, was dann passiert. Alle anderen müssen sich das Video angucken:

So, das wars für heute, das nächste Mal kommen auch andere Quellen dran, versprochen. Denn so gut zahlt der nun auch wieder nicht ;-)

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