Lieblnk ist (noch) nicht mein Liebling

19. September 2007 um 23:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mit  Lieblnk haben  Robert und  Erik eine Plattform geschaffen, die momentan genau das richtige für mich ist: Eine Sammelstelle für wirklich gute Blogbeiträge, abseits von dem immer nervigeren A-Bloggertum und dem ständigen selbstrefferenziellen Bloggeschwafel. Ich will nicht 10.000 mal lesen, dass Blogscout seinen Dienst aufgegeben hat und wie schade das doch ist, weil man da doch so schön seine Schwänze vergleichen konnte und es jetzt ja gar keinen Sinn mehr macht zu Bloggen. Nein, ich hab auf das ganze Mainstreamgeblogge einfach keine Lust mehr, weder als Schreiber (man dürfte es hier an der Themenauswahl bemerkt haben), noch als Leser.
Und da klang diese Sammlung an “Blogperlen” genau richtig. Hier soll es nur so von “Feinschreibe” (wie es Alexander immer so schön in seinen Linksammlungen  nennt) wimmeln, also genau das, was Bloggen eigentlich so interessant macht, abseits von suchmaschinenoptimierten Einträgen oder Linkfishing-Peinlichkeiten.

Aber leider läuft das ganze noch nicht so ab, wie es wohl gedacht war, denn noch muss man auch hier nach den wirklichen “Perlen” suchen und sich dabei die Hände in Spamkacke dreckig machen. Woran das liegt? Ganz einfach daran, dass es verhältnismäßig zu viele “Pusher” gibt und zu wenige, die das Angebot sichten und bewerten. Hinzu kommt noch, dass die “Pusher” hauptsächlich die eigene Seite pushen wollen, wie man es von traffic-geilen Bloggern halt gewohnt ist. Schauen wir uns zum Beispiel mal 14 Lieblnker an, die die  meisten Beiträge eingestellt (“geperlt”) haben:

User eingestellte Beiträge Anzahl verschiedener Domains Mischung Votes Eigenvote- Quote
yens 22 21 0,95 222 9,91
ChaosZone 12 1 0,08 12 100
SantaCruze 12 2 0,17 12 100
pierro 10 10 1 18 55,56
DocProc 9 1 0,11 10 90
robinhood 9 9 1 285 3,16
CIO-Blogger 8 4 0,5 11 72,73
JOM 8 1 0,125 12 66,67
wortgefecht 8 1 0,125 25 32
dimido 8 1 0,125 8 100
penzonator 8 1 0,125 8 100
florian 8 2 0,25 10 80
B4lr0g 8 7 0,875 8 100
pamaxx 8 1 0,125 9 88,89

Was man in der dritten Spalte (“Mischung” = Anzahl Domains / Anzahl Beiträge. Je höher also der Wert, desto ausgewogener ist die Mischung) sieht: 8 der 14 Top-Lnker haben sich auf eine einzelne (in den meisten Fällen eindeutig die eigene) Domain festgelegt und präsentieren keinerlei Fremdlinks. Bei denen, die zwei Domains präsentieren, handelt es sich übrigens jeweils bei beiden Domains um den gleichen Inhaber, also auch 100%ige Eigenwerber. Noch bedenklicher ist, dass 11 der 14 Lnker mehr Beiträge eingestellt haben, als sie andere Perlen bewertet haben. Es geht ihnen also nicht wirklich um eine gute Sammlung an sehr guten Blogbeiträgen, sondern lediglich um das promoten der eigenen Seite.
Erfreulichste Ausnahme ist “ yens“, der genau so Beiträge einstellt, wie ich sie da gerne sehen würde. Kann also nur empfehlen, sich mal bei ihm im  Profil umzugucken (bei  Sumbitted und  Voted), um sich ein Bild davon zu machen, wie ich mir das optimale Lieblnk vorstelle.

Von den Top-Postern nun zu den  Top-Votern. Da sieht die gleiche Tabelle so aus:

User eingestellte Beiträge Anzahl verschiedener Domains Mischung Votes Eigenvote- Quote
robinhood 9 9 1 288 3,125
yens 22 21 0,95 222 9,91
Petra 3 3 1 132 2,27
el-flojo 2 2 1 60 3,33
weekender 4 2 0,5 98 4,08
OptimaPrime 7 1 0,143 92 7,61
Jan 0 0 50 0
.markus 1 1 1 42 2,38
Zapp 3 3 1 18 16,67
U9TA 6 1 0,167 44 13,64
Hardware- Experte 0 0 34 0

(Wer sich über die komische Sortierung wundert: Das ist ein Lieblnk-Bug, ich hab da nach “Votes” geordnet…)

Es fällt auf: Wer viel abstimmt, der stellt eher weniger Links selber ein, dafür sind diese dann meist aber bunt gemischt.
Außerdem gibt es nicht wirklich viele Benutzer, die aktiv an der Bewertung der Perlen teilhaben, nach dem kleinen Spitzenfeld sinkt die Vote-Zahl schnell bis auf ca. 10 runter. Klar ist mir der Begriff des “Longtail” bekannt, aber der zieht hier nicht. Die Zahlen in den Tabellen stammen von gestern (oder war es vorgestern?), da wollte ich eigentlich auch noch das Durchschnittsalter der Beiträge ermitteln, die es dank genügend guter Bewertungen auf die Startseite geschafft haben. Denn da sah es gestern ganz ganz schlecht aus, ein Großteil der “heißen Perlen” war schon über 30 tage alt, auf der Startseite gab es nie viel Bewegung. Die (Voting-)Aktivität war einfach zu niedrig. Könnte daran liegen, dass das Sytsem scheinbar nicht ganz fehlerfrei ist und es bei einigen Nutzern aufgrund eines nicht behandelten Ajax-Fehlers nicht möglich ist, Bewertungen abzugeben.
Über Nacht wurde dann mal der Versuch gestartet, anonyme Bewertungen zuzulassen, um so die “Anmelde-Hürde” abzuschaffen, die auch ein Grund für die mangelnde Aktivität sein konnte. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert, einzig die Spammer haben davon profitiert und so zieren seit heute morgen etliche “merkwürdige” Seiten die Startseite. Mittlerweile muss man sich wieder anmelden um Stimmen abzugeben…

Was man hier jetzt nicht sieht, weils sonst zu unübersichtlich geworden wäre: Die “Voter” sind auch diejenigen, die sich an Diskussionen beteiligen, wohingegen sich die “Poster” da zurückhalten. Alles außer Links reinstellen wäre ja auch zu viel der Arbeit…
Wie könnte man das verbessern? Zum Beispiel auf die Harte Tour: Poster dürfen nicht nur immer Beiträge eines einzigen Blogs einstellen, sondern müssen eine bestimmte Quote einhalten. Und nur wer auch andere Beiträge bewertet, darf immer mehr Beiträge einstellen. Oder man bringt die Idee besser in die einzelnen Köpfe rein (wollte Robert ja  mal machen, ist aber irgendwie nix draus geworden…). Oder man sperrt einfach Nutzer/Domains, die sich zu penetrant präsentieren. A-Blogger werden ja auch gesperrt (finde ich gut), technisch also kein Problem.

Lieblnk Stats
Aber ohne Nutzer kann das auch nix werden und wenn man sich die  Besucher-Entwicklung mal anguckt, wird klar, dass hier ein wenig mehr Werbung gemacht werden muss, denn da sieht es nach einen sehr guten Start nicht mehr wirklich berauschend aus. Gerade einmal 100 Besucher am Tag waren in den letzten Wochen zu verbuchen, in den letzten beiden Tagen ging es nochmal ein wenig bergauf, irgendwo scheint da jemand getrommelt zu haben. Könnte an dem (in meinen Augen zu euphorischen)  Beitrag von Erik liegen. Der will da jetzt wohl etwas aktiver werden, nachdem die Admins sich bisher sehr zurückhielten und die Nutzer einfach mal machen ließen.
Ich bin gespannt, ob sich Lieblnk noch steigern kann, würde mich freuen, wenn das eine gute Anlaufstelle wird.
Also: Alle mal schnell  rüber, einen sehr guten Beitrag einstellen und mindestens 10 Beiträge bewerten. Klar? Super!

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Alles kaputt

07. September 2007 um 23:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

PC kaputt

PC kaputt

Seit gestern morgen macht er wieder exakt das gleiche, wie vor einiger Zeit. Nur diesmal mit der neuen Festplatte (die alte Platte war danach Schrott). Ich hasse ihn und versuchs jetzt erstmal mit ignorieren. Der Arbeits-Laptop hilft mir dabei natürlich, auf Dauer ist das aber auch keine Lösung.
Hab aber echt keinen Bock mehr auf die Kiste, vor allem da ich nicht weiß, woran es denn nun liegt. Bisher hab ich mir erst ein einziges mal einen kompletten PC gekauft, ab da wurde immer drumrum gebaut (2x Gehäusewechsel). Aber ich glaub jetzt steig ich dann mal auf nen Laptop um. Das kann ich aber erst sicher nach den Flitterwochen und dann einem Blick auf den Kontostand sagen. Bis dahin wird weiter ignoriert. Scheiß-Teil!

Schlüssel kaputt

Schlüssel kaputt

Frau Bü hat mich heute angerufen und mir mitgeteilt, dass sie den halben Schlüssel im Schloss stecken lassen würde, der würde sich da wohl fühlen. Sie ginge jetzt einkaufen…
Für mich waren das gleich zwei Probleme auf einmal, denn ich wusste, dass jeden Moment eine Horde wilder Damen bei ihr auftauchen sollten, um sie zu ihrem Junggesellinnenabschied zu entführen. Das hat mein Gehirn dann wohl nicht ganz verkraftet und die ausgehandelte Schlüssel-Lösung war nicht ganz optimal, ist aber alles nochmal gut gegangen. Auch das mit dem Abschied, denn als ich bei der Organisatorin anrief, stellte sich raus, dass die schon da waren und mich nur ein wenig testen wollten. Unverschämtheit!

Don kaputt

Don kaputt

War mal wieder ne ganz schön anstrengende Woche, aber seit wenigen Minuten kann ich endlich behaupten, dass mein Teil der Arbeit an den Tischkärtchen (für die Hochzeit) fertig ist. Puh! Schön wärs, wenn ich jetzt fertig wäre, aber das bin ich noch lange nicht. Und der Countdown links rennt immer weiter runter, das wird noch richtig spannend. Schuhe hab ich auch noch keine…

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Ich hab da mal ne Frage wegen Mail und so…

18. Juli 2007 um 13:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, Mittagspause (ja, die ist tatsächlich erst so spät, schließlich fange ich ja auch erst um 9 Uhr an..). Zeit euch mal mit meinen Problemen zu belasten:
Als ich meine donvanone-Domain vor etwa 6 Jahren registriert hab, gab es ja noch nicht so viel Spam wie heute. Und wenn, dann bekam man den (zumindest dachte ich das damals) nur, wenn man mit seiner Adresse unvorsichtig rumgefuchtelt hat, oder irgendwer die einfach weitergegeben hat. Um solche Deppen ausfindig zu machen und schnell ein Spamloch stopfen zu können, hab ich mich damals dazu entschieden, das tolle Catch-All-Feature (alle Mails an [irgendwas]@donvanone.de gehen an mich) zu nutzen und so überall eine andere Mailadresse (wie amazon@URL, ebay@URL, donstag@URL und so weiter) anzugeben. Dadurch ist die Datenschleuder sehr leicht zu finden und ich kann die nun “verseuchte” Adresse einfach ins Nirwana weiterleiten kann und muss dann nicht überall meine Adresse ändern, sondern eben nur bei der einen Stelle, wo ich sie angegeben hatte.
Das ging auch lange Zeit ganz gut, bis die Spammer dann immer mehr dazu übergingen, einfach mal wild an [irgendwas]@donvanone.de Mails zu schicken (einmal sogar an eine tatsächlich von mir genutzte für einen Kino-Newsletter genutzte Adresse, woraufhin ich dann eben dieses Kino zu Unrecht beschimpfte) und ich somit auf einmal unendlich viele Spam-Adressen hatte, die mein Mailfach schön füllten, wohingegen meine tatsächlich genutzten Adressen vergleichsweise sauber waren.

War aber auch noch nicht wirklich das Problem, da der Thunderbird ja relativ gut darin ist, den Spam rauszufiltern und ich davon kaum was mitbekommen habe. Seit diese Deppen aber nun dazu übergegangen sind, in ihren Mails pdf-Dateien mitzuschicken (“report for…”, “ORDER0815.pdf” oder auch “advertisement …”), kriege ich ein echtes Problem, da mein Postfach nur 100MB fasst und somit regelmäßig überläuft (heute Nacht bekam ich z.B. innerhalb von 9 Stunden 75MB Spam-Mails, was gerade noch so gut ging). Leere ich also nicht mehrmals täglich mein Mailfach (bzw. den Junk-Ordner) krieg ich erstmal keine Mails mehr. Was das dann im Oktober während meiner 2-wöchigen Flitterwochen bedeuten würde ist klar…

Nur was soll ich jetzt tun?
Eine Möglichkeit wäre, meine Mails an eine Gmail-Adresse weiterzuleiten, da man da ja ein 2GB großes Postfach hat (stimmt doch, oder?). Das wäre auch die perfekte Lösung, wenn ich die Mails dann über IMAP wieder in meinem Thunderbird lesen könnte, aber Gmail kann ja nur POP (korrigiert mich, wenn ich falsch liege…). Und aus einem mir unerfindlichen Grund. ziehe ich den Thunderbird Gmail vor, kann ich aber nicht wirklich erklären. Ein Punkt ist sicher, dass ich da schon alle Filter definiert habe, so dass die Mails gleich in ihre richtigen Ordner wandern. Dann noch das Adressbuch und so weiter, was alles im Gmail erstmal wieder nachgebaut werden muss, das klingt nach zu viel Arbeit…

Alternativ könnte ich auch einfach meine Catch-All-Adresse abschalten, was aber gar keine gute Idee ist, da ich bestimmt nicht alle meine Adressen zusammenbekomme, die ich dann ja alle einzeln einrichten muss, um sie eben doch noch zu empfangen. Bliebe noch die Kompromisslösung: Catch-All zu Gmail umleiten, damit da der ganze Spam gesammelt wird und da immer mal wieder drübergucken und richtige Mails ausfindig machen. Zu der Adresse dann entweder eine echte Adresse einrichten, oder bei Idee entsprechenden diese individuelle Adresse aufgeben und statt dessen meine “echte” angeben, so das ich irgendwann tatsächlich nur noch eine Adresse habe.

Noch toller wärs natürlich, wenns irgend einen Dienst wie Gmail gegeben würde, der ein riesiges Mailfach hat und IMAP unterstützt. Oder ich leite meine Mails irgendwohin weiter, wo der Spam zuverlässig gelöscht wird und leite von da wieder zu meiner Adresse weiter. Denn mein Anbieter kann zwar Spam-Mails (eher unzuverlässig) erkennen, diese aber nicht vom Server löschen, sondern nur markieren oder in den Junk-Ordner verschieben, was mein Platzproblem nicht wirklich beseitigt.

Wer kann mir helfen?

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Google LandingSites-Plugin ohne Google Reader

29. Mai 2007 um 23:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab ja bei mir seit einiger Zeit (ich berichtete glaub erstmals hier)  dieses LandingSites-Plugin drin und hab da bei mir ein wenig im Code rumgepfuscht, damit die Seite nicht kommt, wenn jemand vom Google Reader auf meine Seite kommt. Eigentlich wollte ich die Änderung auch an Bueltge schicken, da der ja das Plugin  in die deutsche Version gebracht hat, aber davor wollte ich erst noch rausfinden, was er denn in seiner Version so anders hat als die englische Version, da seine bei mir nicht läuft. Da gibts Header-Probleme, die scheinbar  auch andere haben. Müsste ja eigentlich leicht rauszufinden sein, wenn man den funktionierenden Code Schritt für Schritt in den Bueltge-Code umwandelt. Aber dafür hat mir bisher (und immer noch) die Zeit gefehlt.
Aber da immer wieder Anfragen kommen, wie ich das mit dem Google-Reader denn gemacht habe, stell ich das hier jetzt mal online, schreib dann auch gleich ne Mail an Frank, der die dann irgendwann nach seiner ihm gegönnten  Blogpause lesen kann. Und vielleicht hab ich bis dahin ja auch das Problem in der deutschen Version rausgefunden…

Hier also der von mir geänderte Code (sollte in der deutschen Version genau so aussehen, wenn ich mich nicht täusche). Ich hab einfach nur noch ne Abfrage eingebaut, ob überhaupt ein Suchbegriff benutzt wurde. Wenn nicht, macht meine Landingpage (Du suchtest nach “”) eh keinen Sinn.
Der fette Teil ist der neu hinzugekommene:

// Return true if the referer is a search engine
function ls_getinfo($what)
{
  // Did we come from a search engine?
  $referer = ls_get_refer();
  if (!$referer) return false;
  $delimiter = ls_get_delim($referer);
  if($delimiter)
  {
    $terms = ls_get_terms($delimiter);
    if (strlen($terms) != 0)
    {
      if($what == 'isref') { return true; }
      if($what == 'referrer')
      {
        $parsed = parse_url($_SERVER['HTTP_REFERER']);
        echo '<a href=http://'.$parsed['host'].'"> '.$parsed['host'].'</a>';
      }
      if($what == 'terms') { echo $terms; }
    }
  }
}

Ich weiß nicht, ob ich damit jetzt irgendwas anderes kaputt gemacht habe, aber bei mir läuft es ohne (mir ersichtlichen) Probleme.

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Blogs + Werbung + DonAlphonso

03. März 2007 um 13:08 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Momentan verursacht  DonAlphonso ja mal wieder ein bischen Wirbel in der Blogospäre … Viel Lärm um nichts?

Prinzipiell finde ich es gut wenn jemand die Dinge kritisch hinterfragt wie DonAlphonso. Und dann auch aktiv wird gegen Mißstände. Und es gibt durchaus einige Artikel von ihm, die ich gut finde. Was mir aber immer wieder auffällt ist sein manchmal fast schon fanatischer Eifer.
Ich kenne DonAlphoso nicht. Aber es scheint so, als hätte er ein klares Bild davon, wie das Web und seine Blogosphäre aussehen sollten. Das Problem, das ich dabei sehe ist die Vielfalt, die er damit einschränkt. DonAlphoso ist Journalist und Buchautor. Er ist scheinbar der Meinung, dass jedes Blog eine journalistische Arbeit zu sein hat. Zumindest legt das die Beschreibung des Buchs “BLOGS!” nahe.
Aber viele Blogs sind einfach nur von Amateuren betriebene persönliche Veröffentlichungsplattformen. Für manche interessiert sich niemand, manche treffen den Geschmack von vielen Lesern. Nicht alles was man liest muss hohe Literatur sein, auch seichte Unterhaltung hat ihre Daseinsberechtigung. Erlaubt ist, was gefällt (solange gewisse Regeln eingehalten werden). Nicht jeder der mal ein paar Leser mehr hat muss auf einmal professionell bloggen. Jeder darf auf seinem privaten Blog auch mal was ausprobieren … auch z.B. Werbung. Den Lesern sollte man zumindest so viel Mündigkeit zutrauen, dass sie selbst entscheiden was sie lesen. Wenn jemand seine Werbung dezent plaziert und kennzeichnet, dann wirkt sich das ganz von selbst positiv auf seine Glaubwürdigkeit bei den Lesern aus. Aber auch einer, der mögliche Probleme aufzeigt hat seinen Platz. Man kann selten erwarten, dass jeder Nutzer einer Plattform weiß, was alles im Hintergrund abläuft.

Was mir auch aufgefallen ist … wieso verkaufen  Rebellen ohne Markt eigentlich Bücher? Ich denke auch Nischen sind Märkte. Nur eben nicht der Mainstreammarkt. Auch bei Rebellen geht es um ein angemessenes Verhältnis zwischen Finanzierung und Rebellion … Naja, man muss aber auch nicht plötzlich alles ändern wenn man mal Erfolg hat.

Was ich damit sagen will: Ich denke DonAlphoso macht es sich zu einfach und malt manches zu Schwarz-Weiß. Aber genau damit kann man natürlich die Leute leichter aufmerksam machen und “überzeugen”. Wie in Werbung und Politik geht es leider auch im Journalismus zuviel um plakative Auftritte.

BTW: Hier wäre ein toller Gegner aus der Medienlandschaft … Alle die von Rundfunkgebühren leben und dafür meist trotzdem nur billige Inhalte samt Werbung abliefern (Es geht mal wieder um das Augenmaß, diesmal bei den Rundfunkgebühren). Und es gibt auch wieder üble Auswüchse der Abzockerei:  Der WDR ist vor Gericht damit gescheitert, von Supermärkten Rundfunkgebühren einzukassieren, die im Non-Food-Bereich verpackte Radios und Fernseher anbieten.

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Nanu!? (und vieles mehr, also nicht gleich am Anfang schon aufhören zu lesen, weil das Thema nicht so prickelnd ist, das wird auch wieder anders)

02. September 2006 um 19:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Warum ist denn auf einmal meine WordPress-Admin-Oberfläche auf englisch? Ob das  Flickr-Wordpress-Plugin von Joe Tan da seine Finger im Spiel hatte? Aber gestern war doch noch alles ok, oder nicht? Und warum krieg ich das nicht mehr hin? (die deutsche Sprachdatei ist da und auch in der config-Datei eingebunden)
Werde das wohl mal als Grund nehmen, auf die neueste WordPress-Version upzudaten, dann sollte ich das schon wieder hinbekommen…
Und nochmal ne Frage zu dem Flickr-Plugin: Theoretisch bräuchte ich da nen zweiten Flickr-Account, wenn ich nicht will, dass die Bilder dann nicht in meinem Fotorahmen erscheinen (unten links). Will mir mein Fotoalbum auch nicht durch unspektakuläre Blogbilder verschandeln, eigentlich sollend a ja nur meine tollen Fotos rein… Muss ich mir wohl auch nochmal genauer angucken…
Genauer angucken kann man sich jetzt auch die ersten Lösungen zum Blog-(Er)kenner-Quiz, hab mich da eben mal rangesetzt und die schick aufbereitet. Zu viel mehr komm ich aber nicht (vor allem nicht zu gescheiten Blogeinträgen), werde immer kränklicher und kann nur stupide Sachen machen (wie z.B. den Festplattenrekorder programmieren. Jetzt wo die Sommerpause (hat der Sommer sich diesmal ja auch dran gehalten) vorbei ist, kam da wieder so einiges zusammen: Harald Schmidt, Dittsche, Pastewka, Simpsons, Clever, Schillerstraße, Desperate Housewifes, Lost, Planet Erde, Bei Krömers, Frei Schnauze… Ihr merkt, die Zeit zu bloggen wird immer enger. Ein Gastblogger wäre nicht schlecht.
Oder doch? Was meint ihr? Gestern hat mich Manu (erscheint öfters mal in den Kommentaren) gefragt, ob er bei mir ab und an mal gastbloggen dürfte. Hui oder Pfui? Ich hab mir das jetzt erstmal so überlegt, dass er eine einmalige Chance bekommt und ich dann gemeinsam mit euch Lesern über das weitere Vorgehen diskutiere. Was meint ihr?
Ach, gerade ist mir noch was zum vorherigen Thema einfgefallen. Da ich aber gerade “Live on Tape” blogge (und auch die tollen Übergänge nicht stören will), kann ich da vorne nichts mehr verändern, darum nun hier. Die Sommerpause ist scheinbar nicht nur für klasse Serien und Sendungen vorbei, sondern auch für andere Sachen. TV Today meint:

Erster Weltkrieg wieder da

Ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Geschichte wiederholt. Aber warum ausgerechnet am 11. September?

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no comment?

10. August 2006 um 23:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Verwundert habe ich zur Kenntnis genommen, dass es noch gar keine Kommentare zu meinem “no comment”-Captcha gibt, welches einen Meilenstein in der Captcha-Geschichte bilden sollte. Das hat mich dann sehr traurig gemacht und ich habe versucht, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Bald wurde ich dann bei  eds Blog fündig: Es gibt so ein Captcha nämlich schon. Okay, man muss keine Buchstaben zählen, aber leichter wird es dadurch auch nicht:

Captcha-Code
Was würdet ihr eingeben? Ich habs noch nicht versucht und warte mal noch kurz eure Vorschläge ab, also beeilt euch…
(Ach, könnt ihr ja gar nicht. Der brave Leser sitzt ja gerade vor dem Fernseher…)

UPDATE: Bin fleißig am Bilder generieren, hab es aber noch nicht geschafft zu kommentieren. Dabei sah das hier doch so einfach aus (die angegebene Antwort ist natürlich falsch…):

Captcha-Code 2
Machen wir einen Wettbewerb draus? Wer es als erster schafft, bei  eds Blog zu kommentieren, der wird in meinem “no comment” -Beitrag als Captcha-King erwähnt ;-)

UPDATE: Ich bin selbst der King… “Q3vUf$*” war die Lösung…
Man muss nur oft genug das Bild refreshen und sich alle Buchstaben merken, die angezeigt werden. Irgendwann hat man dann alle gesehen und man kann die Reihenfolge auch zurechtkombinieren. Oder man kriegt durch Zufall mal ein Bild raus, wo wirklich alles zu sehen ist.
Aber warum dann nicht gleich zu “no comment” greifen, ich glaube nicht, dass normale Leser so viel Geduld aufbringen…
Aber der Knaller ist ja dann, dass ich nach meiner minutenlangen Jagd nach dem richtigen Code den folgenden Text lesen darf: “Der Eintrag hat ein auf Moderation wartenden Feedback…”
Sicher ist sicher…

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Tach, Post! (XVII): Procter & Gamble – Wick-Inhalierstift Teil 2

08. Juli 2006 um 12:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

An dieser Stelle nochmal eine kleine Entschuldigung, dass ich letzte Woche den samstäglichen “Tach, Post!“-Brief vergessen habe. Zu meinem Bedauern wird das heute aber auch nicht wirklich wieder gut gemacht, da heute einer meiner schlechtesten Briefe dran ist. Es handelt sich um die Antwort auf die Antwort zu meinem ersten Wick-Inalierstift-Brief, in der die nette Procter&Gamble-Mitarbeiterin mir anbot telefonisch schnell einen Termin zu vereinbaren, bei dem sie zu Ostern evtl. auch noch ein paar Geschenke verstecken könnte.
Klang verlockend, aber irgendwie war ich sehr verwirrt und hab mich nicht getraut anzurufen. Einige Zeit später hab ich dann eben nochmal einen Brief geschrieben, der dies erklären soll. Und den gibt es jetzt hier:

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Tach, Post! (XI): Procter & Gamble – Wick-Inhalierstift Teil 1

20. Mai 2006 um 11:16 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tach, Post! TitelblattSo, jetzt sind wir schon beim elften Brief und ich hab mir gedacht, an dieser Stelle könnte ich doch nochmal das Titelbild meines “Tach, Post!“-Buches rauskramen und darauf hinweisen, dass dort ziemlich viele meiner Briefe zu erkennen sind. Von den bisher veröffentlichten hätten wir da durch die vom Himmel fallenden Euro-Taler die Briefe an Waigel, Lafontaine, Eichel und das europäische Parlament, der Kerl in dem McDonalds mit der Genickstarre ist aus dem ARD-ZDF-Brief, dann wäre da noch die Swatch-Uhr am Armgelenk, das modernisierte Verkehrsschild, welches ich dem Müntefering vorgeschlagen habe, der Bus der Stadtwerke Neuwied sowie das Windrad mit der Fliege, als wichtigen Bestandteil meiner Schokoladen-Kühl-Erfindung. Außerdem gibt es noch Hinweise auf 6 weitere Briefe, wie zum Beispiel auf den Brief für heute. Sicher (wers glaubt) habt ihr euch schon gefragt, was der nette Herr denn da in seinen Nasenlöchern stecken hat, oder? Ich kann es euch sagen: Das sind zwei Wick-Inhalierstifte. Es gab mal eine Zeit, da hatte ich einen solchen immer in meiner Hosentasche und habe geschnüffelt, was das Zeug hielt, ob meine Nase nun zu war oder nicht, das war egal. Es ging nur um den super Minz-Geruch. Da war es dann auch ziemlich egal, dass der Stift eigentlich schon über ein Jahr abgelaufen war, oder? Oder nicht?
Egal, die Folgeschäden sind jetzt eh nicht mehr rückgängig zu machen und mein Problem in dem Brief hat damit auch nichts zu tun. Aber lest doch selbst…
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