Und ich feier heute Vatertag. Aber jetzt muss ich erstmal ins Bett…
Nur schnell das wichtigste: Es ist ein Junge und allen geht es gut.
Heute ist Frau-Bü-ist-Muttertag
09. Mai 2010 um 05:44 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackÄhnliche Beiträge:
Wo ich überall schon war – Einleitung
15. März 2009 um 15:33 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackNachdem Madonha mich letztens mal wieder darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich irgendwo schonmal war, wo ich bisher dachte noch nie gewesen zu sein, ist es nun doch mal an der Zeit, eine Karte anzulegen, auf der ich eintrage, wo ich denn überall schonmal war und was ich sonst so in der Welt erlebt habe.
Und so sitze ich seit einigen Tagen immer mal wieder vor Google Maps und positioniere einen Pöppel nach dem anderen (bisher decken die erstmal nur den Zeitraum ab ca. 1997 ab, da meine momentan erreichbaren Quellen (dazu in einem gesonderten Beitrag demnächst mehr) nicht viel mehr hergeben).
Und da fällt dann doch irgendwie auf, dass ich von Deutschland hauptsächlich den Südwesten gesehen (schon erstaunlich, wie fein das alles auf einer Linie liegt) und Mitteldeutschland bisher fast komplett ignoriert habe:
Bisher unterscheide ich da anhand der Pöppel grob zwischen verschiedenen Kategorien (Wohnorte, schulischer Besuch, “normaler” Aufenthalt, Silvester gefeiert, den HSV angefeuert, Tauchurlaub, Konzerte etc.) und gebe noch die Jahreszahl dazu an. In weiteren Schritten sollen da dann noch Bilder (Fotos, Eintrittskarten etc.) oder Links (bei aktuelleren Ereignissen dann zu den zugehörigen Blogbeiträgen) hinzugefügt werden. Und dann will ich da mit der Google API noch ne eigene Navigation drumrum bauen (sollte doch gehen), so dass man die Böppel auch filtern (z.B. nach Jahr oder Kategorie) kann, da das ganze so doch etwas unübersichtlich wird…
Nen Link zu der Karte gibts hier noch nicht, dafür ist das ganze noch in einem zu frühen Stadium. Ich werde euch aber immer mal wieder auf dem Laufenden halten…
Alle Beiträge der Reihe 'Wo ich überall schon war'
- Wo ich überall schon war – Einleitung
- Don und der HSV
- Ordnung lohnt sich
- Weltkartenpöbbel mit Kategorien
- Meine Quellen (I)
- Eintrittskarten
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Hochzeit Martin und Doris
08. Juni 2008 um 18:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Gestern waren Frau Bü endlich mal wieder auf einer Hochzeit eingeladen (fürs nächste Jahr sind wir noch nicht gebucht, also strengt euch an…) und wurden gleich mal mit diesen superfeinen Tischkärtchen begrüßt.
Was man nur erahnen kann: Von oben gesehen haben sie dir Form eines Herzens. Sehr sehr schick!
Gefeiert wurde im Europapark, wo dann auch der heutige Tag noch geplant war (Achterbahnen und so, die kamen bei der Hochzeitsfeier für uns natürlich nicht zum Einsatz), aber aus diversen Gründen sind wir dann doch nicht hingegangen, sondern gleich wieder zurück nach Ulm gefahren. Gute Entscheidung, irgendwie bin ich todmüde und völlig motivationslos und liege hier nur faul auf der Couch und gucke Fußball. Aber evtl. wird der Europapark ja nächste Woche mit Ro nachgeholt, mal schauen…
War aber insgesamt eine schöne Hochzeit, mit sehr sehr leckerem Essen und der mir unbekannten Tradition, das Brautpaar “auszutanzen”. Fand ich sehr nett, ein stimmungsvoller Abschluss. Konnte dazu auf die schnelle nix im Netz finden. geht so: Das Brautpaar tanzt alleine auf der Tanzfläche, die Gäste stehen drumrum und rücken dem Brautpaar im Halbkreis immer näher auf die Pelle, um diese so in Richtung Ausgang zu drängen. Zum Abschluss nochmal winken und fertig.
Zu unseren Programmpunkten sag ich hier mal gar nichts, da die sehr gut ankamen und ich mit gut vorstellen kann, die auf einer der nächsten Hochzeiten aus der Verwandschaft (ich hab da so 2 Paare im Auge, mal sehen wer schneller ist) zu wiederholen. Dann irgendwann mehr dazu ;-)
PS: Keine gute Idee. Die auf den Tisch platzierte Einwegkamera irgendwann unachtsam unter der tropfenden Kerze liegen zu lassen…

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Mein neues Blog
06. Mai 2008 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackPuh! Da hab ich mir echt keinen Gefallen getan mit diesem Entwurf.
Nochmal eine ganz kurze Zusammenfassung: In dem Blog sollen normale Menschen nur einen Teil des beitrages sehen. Registrierte Leser (enge Freunde und Familie) sehen einen weiteren Abschnitt und dazu auch noch einen zweiten Kommentierbereich pro Artikel, der ebenfalls für das normale Volk nicht sichtbar ist. Hinzu kam noch die Schnapsidee, bei dem zweispaltigen Artikel ein Bild unten mittig zu floaten. Das das theoretisch geht, hatte ich ja schonmal gezeigt. In der Blogpraxis ging es dann aber doch nicht so easy, da sich mein Skript durch margins, relative Positionierungen und so weiter ganz schön hat irritieren lassen.
Darum musste ich im CSS jetzt etwas tricksen.
Angucken könnt ihr es hier. Damit ihr den Effekt auch sehen könnt, gibts mal einen Testzugang:
Benutzername: testuser
Passwort: dummypswd
Nicht verwirren lassen: Der Beitrag mit dem Schneckenjungen hat keinen privaten Teil und bei dem Nest solltet ihr auch keinen sehen können. Da gibt es zwar einen, aber der ist nur für den Admin freigeschaltet (ich kann Beitrage entweder für alle freigeben, oder für eine beliebige Auswahl an Usern. Gruppen werde ich da wohl auch noch einbauen). Nen Beitrag mit öffentlichen und privaten Kommentaren findet ihr hier.
Geholfen haben mir die Plugins “ WP_PostNotes” (leicht angepasst, um “allen User” die Freigabe zu erteilen, ohne jeden einzeln aufzählen zu müssen) und “ Extra Comment Fields” (um zwischen privaten und öffentlichen Kommentaren unterscheiden zu können). Außerdem hab ich mir dann noch selber ein Plugin geschrieben, um in die Bilder überall diesen schwarzen Rahmen zu bekommen (wobei es eigentlich so gesehen werden soll, dass der Rahmen nicht schwarz ist, sondern der Rahmen dieser 1px in Bildfarbe ist, der nochmal drumrum geht…)
Kurz eine Erklärungsskizze zur Navigation:

Und ja, das war der Hauptgrund, warum hier in letzter Zeit so wenig los war, nicht etwa GTA IV, wie manch einer vermutete. Hab ich echt unterschätzt, was so eine minimalistische Seite mit etwas ungewöhnlicherer Funktionalität doch für einen Aufwand machen kann.
Und jetzt ihr: Was klappt noch nicht, was stört, wie könnt ihr die privaten Sachen sehen, ohne eingeloggt zu sein (keine Angst, ich hab alles gebackupt und es läuft auch auf einer anderen Datenbank als DonsTag, ihr dürft also wuhig wild rumprobieren) und was gibt es sonst für Tricks?
Darstellungsfehler in anderen Browsern als Firefox 2 und Internet Explorer 7 sind mir egal. Hab mir so schon einen abgebrochen ;-)
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Gegen mein persönliches Vergessen
10. April 2008 um 15:47 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackKommen wir mal zur Auflösung, warum ich euch letztens meine alte Website gezeigt habe und was für ein “neues Projekt” mir vorschwebt. Dazu hab ich dann auch noch ein paar Fragen, die die Realisation in WordPress betreffen, aber die heb ich mir für einen späteren Artikel auf, in der Hoffnung, dass das da dann mehr Leute lesen, da dieser Artikel doch eher persönlich wird und dann evtl. der ein oder andere WordPress-Guru abspringt…
Also: Ich bin ein sehr vergesslicher Mensch. Unglaublich vergesslich. Viel zu vergesslich. Reg ich mich selber oft drüber auf und auch Frau Bü treibe ich damit mehr als oft in Verzweiflung.
Ich weiß auch nicht wirklich, warum ich mir Sachen einfach nicht behalten kann. Bei solchen “merken sie sich so viele Gegenstände wie möglich” erreiche ich mit dieser “bau eine Geschichte aus den Sachen”-Strategie überdurchschnittliche Ergebnisse und dann gibt es eine Unmenge an unwichtigen Sachen (Werbejingles, alte Spiele-Cheats wie “IDDQD”, den Euro-DM-Umrechnungskurs, “Frühling” von Eduard Mörike (ok, die Zeilen 5 und 6 hätte ich unterschlagen) oder sonstigen Quatsch), der mir einfach nicht aus dem Kopf geht. Aber wenn ich z.B. mit Frau Bü irgendeinen Film im Kino sehe, bin ich immer wieder schockiert, was die sich auch Jahre danach noch alles für Details gemerkt hat. Bei mir ist da eine Woche nach dem Film schon wieder die Hälfte verschwunden und wenn ich den Film dann irgendwann nochmal im Fernsehn sehe, bin ich doch oft genug überrascht, was da doch alles so passiert ist (okay, das Ende von “Sixth Sense” wird mich nicht mehr überraschen, aber letztens haben wir z.B. nochmal “The Village” gesehen und ich wusste nicht mehr, dass Joaquin Phoenix da mitgespielt hat. Okay, das geht ja noch, Schauspielergesichter kann ich mir eh nicht so merken, aber dass ich dann nichtmal mehr wusste, dass die weibliche Hauptperson blind ist, hat mich dann schon schockiert…).
Dummerweise vergesse aber nicht nur so unwichtige Sachen wie Filminhalte, sondern auch Inhalte aus meinem eigenen Leben. Neben wir z.B. diesen Kommentar meiner Cousine. Den Höllenparcour hatte ich tatsächlich vergessen, konnte mich dann aber wieder dran erinnern. Ab und an gibts aber Sachen, die einem erzählt werden (tatsächlich vorzugsweise von meinen Cousins und Cousinen, die alle irgendwie ein unglaubliches Gedächtnis zu haben scheinen), an die kann ich mich dann beim besten Willen nicht mehr erinnern. Und da hat es andere Gründe, als für meine Erinnerungslücke bzgl. der letzten Stunden meines Junggesellenabschiedes…
Und dann kommt da auch noch die Unsicherheit dazu, ob ich mich nun wirklich erinnere, oder nur die Geschichte im Kopf habe, die ich eben von anderen immer wieder erzählt bekommen habe. Und selbst die kann ich mir dann nichtmal richtig merken…
Wie gut, dass es dann auch noch Geschichten gibt, die mir keiner erzählt haben kann, da nur ich sie ganz alleine erlebt habe (z.B. als ich als kleines Kind in Jugoslawien (oder war es Bulgarien, zwei Urlaube, die ich nie auseinanderhalten kann, auch so eine Sache…) auf einem Markt auf einmal von meiner Herde getrennt wurde und schreiend durch die Marktstände lief, von Leuten angehalten wurde, deren Sprache ich nicht verstand, mich aus der Hand einer alten dicken Frau losreißen musste und dann irgendwann meine Herde wiederfand, die mein verschwinden gar nicht bemerkt hatte…). So ganz schlimm ist es also nicht, braucht euch keine Sorgen machen, dass ich an Alzheimer leiden würde, aber überdimensionierte Gedächtnislöcher scheine ich schon zu haben.
Und so habe ich die “Vor einem Jahr”-Funktion auf meinem Blog richtig zu schätzen gelernt. Denn hier kann ich schön präsentiert nachlesen, was ich denn schon so alles erlebt habe. Und es kommt schon das ein oder andere mal vor, dass ich mir ein “Ach ja, das war ja auch mal” denke, obwohl die Einträge ja höchstens mal zwei Jahre alt sind. Dumm nur, dass ich davor nix aufgeschrieben habe.
Und genau darum gehts: Ich will auch die zeit vor DonsTag archiviert haben und in späteren Jahren daran meine Erinnerungen wecken können. Bisher geht das nur mit Erinnerungsstücken, wie sie eben auf meiner alten Seite bei “Mein Schreibtisch” zu finden sind.
Zwei Kisten voll mit Erinnerungsmaterial stehen bei mir im Zimmer rum und werden gerne mal von anderen Personen (ich nenne keine Namen) mit dem Satz abgetan “Was du doch alles für nen Müll aufhebst”. Aber das ist es eben nicht. Also eigentlich schon, alles nutzloses Zeug. Wenn man es nur als das nimmt, was es ist. Aber für mich ist es eben eine Geschichte. Meine Geschichte. Mit diesen beiden Kisten (mit “Andis Erinnerungs-Schatzkiste” beschriftet) ist es mir möglich, mich an Sachen zu erinnern, die ich sonst wohl vergessen hätte.
Doch irgendwann wird auch das nicht mehr gehen. geht ja jetzt schon nur noch Bruchstückhaft. Darum hab ich mir überlegt, dass ich die beiden Kisten mal durcharbeiten muss und die Geschichten zu den Gegenständen aufschreibe. Eben so, wie auf der Schreibtisch-Seite. Denn ich will mein Leben nicht einfach vergessen.
Wie genau ich das mache, weiß ich noch nicht. ich hab auch mal an kurze Videos statt geschriebener texte gedacht, weil die einfach schneller gemacht sind (wenn man einfach nur draufhält und erzählt, ich rede hier nicht von professionell geschnittenen Videos), aber dann würde die Suchfunktion scheitern und irgendwie überzeugt mich das auch noch nicht ganz.
Also wohl doch Text. Nur wer darf den lesen? Das ganze Netz? Eher nicht, denn dann würde ich sicher nicht alles schreiben. Nur ich? Auch doof. Denn wenn mehr Leute mitlesen, die damals dabei waren, können diese ja in den Kommentaren auch meine Lücken schließen und so meine Erinnerungsseite ausbauen. Also wohl eine extra Seite, auf die nur ausgewählte Leute Zugriff haben. Oder doch einen Misch und bei jedem Beitrag entscheiden, ob er öffentlich sein soll, oder nur für den begrenzten Rahmen?
Was meint ihr zu der Idee? Und geht es euch genauso, oder bin ich wirklich überdurchschnittlich vergesslich? Bin nicht sicher, ob das hier eh etwas übertrieben daherkommt, denn Alzheimer hab ich nun wirklich nicht, aber es fällt mir doch relativ oft auf, dass andere Leute scheinbar viel mehr behalten, als ich es tue…
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Unser neues Wohnzimmer (I)
14. Februar 2008 um 14:15 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackDie Wohnung nimmt immer konkretere Formen an (wobei es tatsächlich nur “Formen” sind, der Inhalt der Möbel zieht nämlich erst am Sonntag um) und da dachte ich mir, ist es doch langsam an der Zeit, euch auch mal ein wenig Bilder zu zeigen, damit ihr ne Ahnung bekommt, warum hier in letzter Zeit aber sowas von ziemlich gar nix los ist.
Fangen wir mal mit dem Wohnzimmer an:

Hier stehen jetzt auch schon alle Möbel drin (und ein funktionsfähiger Fernseher, wohoo!), davon hab ich aber noch kein Foto. Auch nicht von dem genial wirkenden Wandbild. Ich sag nur: Wow! (gleiches gilt auch für das neue, größere, durchsichtigere Meerschweinchengehege)
Bekommt ihr aber erst zu sehen, wenn das Wohnzimmer dann komplett fertig ist, damits auch richtig wirkt ;-)
(Oder aber, wenn ihr beim Umzug helft…)
Aber ihr könnt ja mal raten, wie wir denn die Möbel stehen haben. Einer unserer Papierpläne ist es tatsächlich geworden, nachdem sich unsere beiden Favoriten als nicht wirklich realisierbar herausgestellt hatten…

An dieser Stelle nochmal ein ganz großes Dankeschön an meine SchwiegerBüs, die uns eine Woche lang tatkräftig zur Seite standen (bzw. wir ihnen…). Ohne euch wäre das nie so toll geworden. Bei meinen Eltern bedanke ich mich dann auch nochmal für die finanzielle Hilfe. Die physische Hilfe leisten sie gerade (nacheinander) wohl bei meinen meinen Brüdern, die auch umziehen (und auch nicht wirklich weit weg von der vorherigen Wohnung, unsere Wurzeln haben sich wohl schon zu fest gezogen).
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Der 1000. Beitrag – ein selbstkritischer Rückblick
06. Januar 2008 um 01:12 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackDies ist also nun der 1000. Beitrag (Roke hats richtig erkannt) und da DonsTag auch bald (Ende des Monats) zwei Jahre alt wird, finde ich, ist das genau der richtige Zeitpunkt, um mal kritisch auf die letzten 999 Beiträge zurückzublicken.
Vom Bloganfänger, der seine Familie und Freunde auf dem laufenden halten wollte, über den zufälligen Eintritt in die Blogcharts, deren Folgen für mein Geblogge hier (das ist das, worum es hier eigentlich gehen soll: Wie so blöde Charts einem unbewusst das Geblogge verpfuschen und man seine Ziele aus den Augen verliert. Ich werde schonungslos ehrlich sein und euch mal einen Einblick in meine Motivationen geben) und die aktuelle Situation (mit der ich wieder zufrieden bin, da ich mich von Charts, Besucherzahlen etc. wieder komplett gelöst habe).
Wird ein längerer Text, aber es lohnt sich (sag ich mal so, hab den weiteren Teil ja jetzt noch nicht geschrieben, aber wenn ich meine Gedanken einigermaßen strukturiert hinbekommen sollte, dürfte es nicht so schlecht werden…
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Making Of Hochzeitstortenfiguren (II)
10. Dezember 2007 um 19:45 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackNachdem ihr gestern (bzw. heute Nacht) sehen durftet, wie der Don entstanden ist, dürft ihr heute mitverfolgen, wie Frau Bü in meinen Händen aus Fimo nachgebaut wurde.
Wobei das nicht ganz stimmt: Denn am Anfang lag der Fimo-Batzen noch in den Händen der Frau Bü. Bis ich dann entnervt ein halb fertiges Gesicht in die Hand gedrückt bekam und daran dann weiterarbeitete.
Besonders problematisch war hier das Kleid, welches ja schön natürlich fallen sollte, was mit läbberigem Fimo nicht wirklich leicht ist. Also habe ich erstmal ein Unterkleid härten lassen, auf dem dann das richtige Kleid aufliegen konnte. So war das am Anfang allerdings nicht geplant und so wurde Frau Büs Taille aufgrund der vielen Kleidschichten immer breiter. Da ich aber die harte Arbeit, die Frau Bü in ihre Figur investiert hatte, würdigen musste, griff ich zum Skalpell und imitierte eine Fettabsaugung (nein, die fand in der Realität natürlich nicht statt). Das hatte dann allerdings zur Folge, dass die eh schon breiten Schultern auf einmal noch breiter wurden, was ich mir dann auch immer wieder und von allen Seiten anhören durfte…
Wer sich jetzt fragt, wie ich den als Ehemann denn bitte das Kleid so detailliert formen konnte, dem sei gesagt, dass wir auf manche Traditionen gepfiffen haben und ich beim Kleidkauf tatsächlich dabei war. Bei Vollendung der Figur kannte ich aber nur vage Beschreibungen der Frisur und des Blumenstraußes, weswegen die nicht optimal getroffen sind. Und auch, dass kurz vor knapp die Rosen an den hinteren Armträgern noch entfernt wurden, konnte ich nicht mehr berücksichtigen. Dafür ist dann aber der Schmuck wieder eine 1:1-Kopie, was mir irgendwie besonders viel Spaß gemacht hat. Bin ewig durch den Bastelladen geschlendert, und hab überall nach verwertbarem Material gesucht…
Was aufgrund der umständlichen Kleidbastelei nicht mehr ging: Eigentlich sollte Frau Bü unter dem Kleid Schwimmflossen tragen, um auf die kommenden Flitterwochen anzuspielen. Hätte man dann nur gesehen, wenn man unter die Figur geguckt hätte. Und da die Figur jetzt auf einer Platte klebt, ist es auch sehr gut, dass ich mir die Arbeit nicht mehr gemacht habe…
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Making Of Hochzeitstortenfiguren (I)
10. Dezember 2007 um 00:52 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackJa, die Hochzeit ist jetzt schon über zwei Monate her und alles was ihr hier bisher davon gesehen habt, sind die Hochzeitstortenfiguren und ein paar Bilder von den Flitterwochen. Wird Zeit, dass sich das ändert und darum machen wir jetzt mal den Weg vom einfachen Fimoklotz zum Don in Hochzeitsmontur. Frau Bü kommt erst in den nächsten Tagen, die Fotos von deren Figurbasteleien liegen wohl (hoffentlich) auf meinem Arbeitsrechner. Und dann gibts auch ein gemeinsames Foto, für alle Fans da draußen ;-)
Bei beiden Figuren hab ich zuerst mit dem Kopf gestartet, dann nen Rumpf drangebaut, der anschließend Stück für Stück angezogen wurde (nach jedem Minischritt kam die Figur in den Backofen, damit ich mir nicht wieder versehentlich alles kaputt drücke). Die Arme kamen erst ganz am Schluss dran, was nicht unbedingt empfehlenswert ist, denn so kam Frau Bü dann zu ihrem breiten Schwimmerkreuz (sieht man dann in Teil II).
Die Bandage um meine Brust kam übrigens daher, dass mein Oberkörper irgendwie arg nach hinten geneigt war, als ich die Beine fertig hatte, darum hab ich mich da einfach schnell durchgebrochen und dann in neuem Winkel wieder zusammengebacken. Das Bein ist dann allerdings unabsichtlich abgebrochen. Hinweis an alle Leidensgenossen: Uhu Zweikomponentenkleber hält auch nach mehrmaligem Backen noch, färbt sich dann allerdings gelb. Ist aber nicht schlimm, lässt sich ja übermalen…
Was man sonst noch so sieht: Mein Modellierwerkzeug, den ersten Test-Kopf, zwei Brillen aus Fimo (die finale Brille ist allerdings dann aus Draht und Plastikscheiben) und einen kleinen Fehler: Ich trage die Manchettenknöpfe in der Fimoversion nämlich merkwürdigerweise über dem Anzug…
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Everything comes down to poo
29. Oktober 2007 um 20:56 von donvanone | Kommentar abgeben | TrackbackLeider kann mein Arzt nicht singen (bzw. er weigert sich, das seinen patienten zu zeigen), sonst hätte ich heute wohl eine Szene erlebt, wie man sie am Wochenende in der großartigen Scrubs- Musicalfolge sehen konnte:
So hat er mir dann nur ein kleines Döschen mit kleinem Schäufelchen im Deckel in die Hand gedrückt. Und wenn die Scrubs-Leute Recht haben, wird er mir bald sagen können, was ich denn in den Flitterwochen falsches gegessen habe.

Das erste, an was ich denken musste war allerdings diese Szene aus Texas:
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